CH169478A - Selbsttätiger Momentschalter. - Google Patents

Selbsttätiger Momentschalter.

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CH169478A
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CH
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switch
momentary
automatic
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permanent magnet
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Stotz-Kontakt G M B H
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Stotz Kontakt Gmbh
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  Selbsttätiger Momentschalter.    Es sind selbsttätige Momentschalter be  kannt, bei denen das bewegliche Schaltglied  entgegen der Wirkung einer beim Schalten  gespannten Feder zunächst durch eine Sperr  vorrichtung festgehalten wird, bis bei weiterer  Spannung der Feder die Sperrung aufgehoben  und das Schaltglied durch den Druck der  Feder in die neue Schaltstellung bewegt wird.  Da die mechanische Sperrung immer an ge  wisse Toleranzen gebunden ist, so entstehen bei  Verwendung derartiger Schalteinrichtungen  Schwierigkeiten, wenn der Schalter nur durch  sehr kleine Bewegungen des Schaltorganes, bei  spielsweise eines Thermostaten, betätigt wird.  



  Es ist deshalb der Vorschlag gemacht  worden, statt einer mechanischen Sperrung  eine magnetische Haltevorrichtung vorzusehen,  und zwar in der Weise, dass das Schaltglied  durch einen permanenten Magneten bei Ein  leitung des Schaltvorganges zunächst in seiner  Stellung entgegen der Wirkung der Schalt  feder festgehalten wird, und zwar solange,  bis die zunehmende Federspannung die mag  netische Haltekraft überwindet und dann das  Schaltglied in die neue Stellung bewegt wird.    Bei bekannten Schaltern dieser Art ist  das Schaltglied als einarmiger Hebel ausge  bildet, der mit einem zwischen zwei perma  nenten Magneten beweglichen Anker versehen  ist, durch welchen das Schaltglied in der     Ein-          und    Ausschaltstellung gehalten wird.

   Ein  solcher Schalter hat den Nachteil, dass bei  jeder Schaltstellung stets einer der beiden  Magnete nicht eisengeschlossen ist, so dass  im Lauf der Geit die magnetische Kraft nach  lässt und die Schaltgenauigkeit beeinträchtigt  wird.  



  Es wird zur Beseitigung der Nachteile  erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Anord  nung so durchzuführen, dass der den Halte  kraftfluss erzeugende U-förmige Dauermagnet  in beiden Schaltstellungen des     Momentschalt-          gliedes    eisengeschlossen ist. Es kann dies  beispielsweise dadurch erreicht werden, dass  das     Momentschaltglied    von dem U-förmigen  Dauermagneten gebildet wird, der an seiner       Stegseite    um eine in Richtung des Steges  verlaufende Achse drehbar gelagert ist und  an seiner dem Steg entgegengesetzten Seite  mit seinen freien Polen zwischen zwei fest-      stehenden Ankern schwingen kann.

   Das     1VIo-          mentschaltglied    kann aber auch als drehbarer,  doppelarmiger Plattenkörper ausgebildet sein,  dessen einer Arm gabelförmig den feststehen  den Dauermagneten umfasst.  



  Die     Zeichnung        lässt    zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes erken  nen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  ist an dem permanenten     Hufeisenmagnet        a     eine rechtwinklig abgebogene Platte b be  festigt. Der Magnet     a    ist um die Achse c  drehbar gelagert. Vor den Magnetpolen     d'-d     sind zwei der     "Ein"-    und     "Aus"-Stellung    des  Schalters entsprechende Magnetanker     e'-e     angeordnet. An der Platte b greift das Be  tätigungsorgan f unter Zwischenschaltung  zweier Federn     g'-g    an.  



  Als Betätigungsorgan f kommt beispiels  weise ein unter dem Einfluss eines Thermo  staten stehendes Organ in Frage; das Aus  dehnungsorgan des Thermostaten kann ent  weder unmittelbar oder mittelbar erwärmt  werden. Bei Schaltern, die bei Überstrom  auslösen, wird das Ausdehnungsorgan des  Thermostaten vorzugsweise unmittelbar vom  Strom durchflossen und hierdurch erwärmt,  es kann in diesem Falle aber auch mittelbar  durch ein vom Strom durchflossenes     Heizele-          ment    erwärmt werden. Eine weitere Anwen  dungsmöglichkeit bietet sich zum Beispiel bei       Heizgeräten,wie    Bügeleisen, Elektroherde usw.  In diesem Falle wird das Ausdehnungsorgan  des Thermostaten vorzugsweise durch die  Wärme des Gerätes erhitzt und spricht bei  Erreichung einer Höchsttemperatur an.  



  Die     Wirkungsweise    des Schalters ist fol  gende: Bewegt sich das Betätigungsorgan f  nach unten, so wird die obere Feder     g    ge  spannt. Die Magnetpole     d'--d    werden zu  nächst noch an dem Anker e festgehalten.  Überwindet bei weiterer Abwärtsbewegung  des Betätigungsorganes f die Federkraft der  Feder     g    die magnetische Kraft des Magneten,  so reissen die     Magnetpole        d'-d    vom Anker e  ab und werden unter der Einwirkung der  Feder um die Achse c bis zum Anschlag an  den Anker e' gedreht, wobei der nicht ge-    zeichnete Kontakt z. B. geöffnet wird.

   Bewegt  sich das Betätigungsorgan f wieder nach oben,  so wird durch die Einwirkung der nunmehr  gespannten Feder g' der Magnet wieder in  seine Ausgangslage zurückgeführt, so dass  der Magnet stets eisengeschlossen ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  ist der Magnet     la    fest angeordnet und der  Anker<I>i</I> als zweiarmiger, um die Achse<I>k</I>  drehbarer Hebel ausgebildet. An dem einen  Hebelarm greift unter Zwischenschaltung der  Federn     1-l'    das Betätigungsorgan     f'    an. Der  andere Arm besteht aus zwei der     "Ein"-    und       "Aus"-Stellung    des Schalters entsprechenden  Schenkeln     n-n',    die je nach Schalterstellung  vom Magneten festgehalten werden.  



  Der Schalter kann in gleicher Weise selbst  verständlich auch als Umschalter verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Momentschalter, dessen kTo- mentschaltglied in beiden Schaltstellungen magnetisch festgehalten wird, dadurch ge kennzeichnet, dass ein den Haltekraftfluss er zeugender U-förmiger Dauermagnet in beiden Schaltstellungen des Komentschaltgliedes ei- sengeseblossen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Selbsttätiger Momentschalter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Momentschaltglied durch einen U-förmigen Dauermagneten (a) gebildet wird, der an seiner Stegseite um eine in Richtung des Steges verlaufende Achse (c) drehbar ge lagert ist und an seiner dem Steg ent gegengesetzten Seite mit seinen freien Polen<I>(d, d')</I> zwischen zwei feststehenden Ankern (e, e') schwingen kann. 2.
    Selbsttätiger Momentschalter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Momentschaltglied ein drehbarer, doppel- armiger Plattenkörper (i) ist, dessen einer Arm<I>(n,</I> n') gabelförmig den feststehenden Dauermagneten (h) umfasst.
CH169478D 1932-05-20 1933-04-29 Selbsttätiger Momentschalter. CH169478A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE169478X 1932-05-20

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CH169478A true CH169478A (de) 1934-05-31

Family

ID=5687845

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CH169478D CH169478A (de) 1932-05-20 1933-04-29 Selbsttätiger Momentschalter.

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CH (1) CH169478A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2518966A (en) * 1946-01-09 1950-08-15 Rheostatic Co Ltd Magnetic snap action switch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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