CH169500A - Krampfaderstrumpf. - Google Patents

Krampfaderstrumpf.

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CH169500A
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CH
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stocking
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Griesser Alfred
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Griesser Alfred
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00—Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/06—Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings
    • A61F13/08—Elastic stockings; for contracting aneurisms
    • A61F13/085—Openable readjustable

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Description


      Krampfaderstrumpf.       Die bis     jetztbekannten        Krampfaderstrümpfe     haben manchmal mehr Nach- als Vorteile.  Gummistrümpfe, abgesehen davon, dass sie  schon an und für sich schädlich sind, weil  das Bein darunter nicht oder sehr schlecht  ausdünsten kann und folglich die     Hautfunkion     gestört ist, was zum Absterben der Haut  führt, sitzen im Anfang zu fest, lassen aber  in kurzer Zeit in ihrer Kompressionsfähigkeit  nach. Die speziell gewobenen Krampfader  strümpfe wiederum bewähren sich in der  Praxis ebenfalls nicht. Solche müssen, wenn  sie nur einigermassen zweckdienlich sein  sollen, au einem speziellen Gürtel festgemacht  werden, damit sie gespannt bleiben, weil die  Kompression nur durch eine starke Spannung  erzielt wird.

   Diese Spannung ist aber sehr  relativ, da diese je nach den Bewegungen       des    Körpers nachgibt, wodurch der Strumpf  seinen Zweck verliert. Auch macht eine solche  Spannung das Tragen des Gürtels sehr lästig,  da sie die Bewegungsfreiheit stark hindert.  Dazu können durch den Druck des Gürtels    auf den Körper, respektive auf die Hüften,  sehr nachteilige Hautschürfungen entstehen.  



  Dauerverbände (mit Gips, Zinkoxyd,     Guta-          percha        etc.)    bringen noch am ehesten Heilung,  haben aber auch wieder Nachteile und Kompli  kationen im Gefolge. Solche Verbände, sollen  sie ihren Zweck erreichen, müssen     wochen-,     sogar monatelang getragen werden, ohne aus  gewechselt zu werden. Durch die rauhen  Flächen des Verbandes und da die verschie  denen Massen, welche zu solchen Verbänden  benützt werden, leicht bröckeln, entstehen in  der Regel starkes unerträgliches Hautjucken  und sogar gefährliche     Entzündungen.    Es  versteht sich von selbst, dass unter einem  solchen Verband die Hautfunktion stark  gehemmt ist.

   Der Heilungsprozess kann nicht  kontrolliert werden, da man den Verband  nicht abnehmen kann ohne ihn unbrauchbar  zu machen. Den verschiedenen, bereits erwähn  ten Nachteilen zufolge halten es die wenigsten  Patienten aus, einen solchen steifen und  dicken Verband, welcher dem Bein ein sehr      plumpes Aussehen gibt, auf die vorgeschriebene  Dauer zu tragen, wenn man bedenkt, dass  man für einen solchen zirka 30 m Verbands  stoff benötigt und dass dieser mit der Masse  ein ziemliches Gewicht ausmacht.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Krampfaderstrumpf,    welcher allen gestell  ten Ansprüchen gerecht wird, ohne aber die  obenerwähnten Nachteile zu haben. Er hat       itn    verwendeten Zustande auf die längste  Dauer die Kompressionsfähigkeit eines Dauer  verbandes und kann nach Bedürfnis leicht  und ohne jegliche Beschädigung aus- und  angezogen werden, was speziell für die Be  handlung offener Krampfadern von grossem  Vorteil ist. Derselbe ist der Länge nach  aufgeschnitten und mit einem eingenähten       Perschluss,    z. B. einem Reissverschluss oder  dem sogenannten     Yappverschluss    versehen,  mittelst dem der Strumpf der Länge nach  geöffnet und verschlossen werden kann.

    Durch     nachheriges    Behandeln z. B. mittelst  einem     Appreturlack    kann der Strumpf wider  standsfähig gemacht werden.  



  Um das unangenehme Gefühl, welches  durch zu stark appretierte Stoffgewebe, wenn  sie direkt mit der Haut in Berührung kommen,  gezeitigt wird; zu vermeiden, kann der     Strumpf     aus zwei     gleichartigkonfektioniertenStrümpfen     bestehen, das heisst es können zwei gleich  grosse Strümpfe ineinander gestossen und an  den     Schlupflochenden    miteinander verbunden  sein. Im übrigen ist derselbe der Länge nach  aufgeschnitten und mit einer     Verschlussein-          richtung    versehen; diese kann mit den Rändern  beider Strumpfteile, das heisst der äussern und  der innern Hülle verbunden sein.

   Um nun  die innere Strumpfhülle weich zu halten, kann  das hierzu zu verwendende Stoffgewebe mit  einer wasserlöslichen Appretur appretiert sein,  so, dass dieselbe durch Waschen entfernt  werden kann.  



  Beiliegende Zeichnung .stellte eine bei  spielsweise Ausführung des Erfindungsgegen  standes dar. Es zeigen       Fig.    1 Seitenansicht des Strumpfes, stark  verkleinert,         Fig.    2 Aufriss der     Verschlusspartie,    stark  vergrössert,       Fig.3    Vorderansicht des     Yuppverschlusses.     An einem Strumpf a aus einem Gewebe,  z. B. aus Wolle, Baumwolle, Seide     etc.,    der  vom Rist in gerader Linie bis über das Knie  aufgeschnitten ist, ist ein Verschluss, z. B.

   Reiss  verschluss beziehungsweise     Yuppverschluss    b,  eingenäht, mittelst welchem der aufgeschnit  tene Strumpf vollständig geschlossen und  wieder     geöff        riet    werden kann.     DerReissverschluss     beziehungsweise     Yuppverschluss    ist an den auf  geschnittenen Enden des Strumpfes derart be  festigt, dass durch die beiden Enden, an welchen  noch je ein Band d angenäht ist, der Reissver  schluss beziehungsweise     Yuppverschluss    voll  ständig überdeckt wird. Die innere Seite des Ver  schlusses ist ebenfalls mit einer in der Mitte  unterteilten Unterlage c überdeckt, so ein  hartes Drücken auf das Bein verhindernd.

    Der auf diese Weise konfektionierte Strumpf  wird zum Gebrauch am Bein mit     einerappretur-          harten,    wasserunlöslichen Imprägnierflüssig  keit bestrichen. Nach erfolgter Trocknung  der Appretur, was nur kurze Zeit beansprucht,  behält der Strumpf dauernd die Form des  Beines, auf welchem er imprägniert wurde.  Das Strumpfgewebe wird durch die Impräg  nierung so widerstandsfähig, dass es sich weder  durch Druck, noch durch Ziehen mehr dehnen  lässt. Es bleibt aber dabei gleichwohl porös  und geschmeidig.

   In zwei Gelenkpartien ist  je eine Manschette e, die auf einer Seite     offen     bleibt. derart eingenäht, dass zwischen Strumpf  und     Manschette    ein     Hoblraum    entsteht, in  welchen vor der Imprägnierung des Strumpfes  ein Streifen, z. B. aus     durchsichtigerZellulose-          folie,    eingeschoben werden kann, wodurch  bezweckt wird, dass die Manschetten trotz  der vollständigen Imprägnierung des Strumpfes  weich und elastisch bleiben, nachdem die  genannten Streifen nach der Imprägnierung  entfernt worden sind.  



  Zur Erzielung der nötigen Kompression,  welche der Hauptfaktor in der Krampfader  behandlung darstellt und um zu verhüten,  dass die     Imprägnierungsflüssigkeit    mit der  Haut des in vielen Fällen offenen Beines in      Berührung kommt, wird     zweckmässigerweise     das nackte Bein von den Zehen bis über     dasKnie     mit einer straff gespannten und eingefetteten  Binde aus durchsichtiger     Zellulosefolie    fest  eingebunden. Hierauf folgt die Imprägnierung  des über das Bein mit der Binde gezogenen  Strumpfes.

   Nach erfolgter Trocknung wird  der Strumpf a, der nun genau die Form  des Beines besitzt, nach dem     Öffnen    des  Reissverschlusses beziehungsweise     Ytappver-          schlussesb    abgezogen, und nach     derEntfernung     der Binde wird der     Krampfaderstrumpf    wieder       angezogen.     



  Gemäss einer weiteren Ausführungsform  besteht der     Krampfaderstrumpf    aus zwei  genau gleich konfektionierten Strümpfen  gleicher Grösse, welche     ineinandergeschoben     und längs der     Einschlupföffnungen,    sowie der  Längsschnitte miteinander verbunden sind.  Ein gemeinsamer Reissverschluss gestattet die       Verbindung    der beidseitigen Schnittkanten  des Strumpfes miteinander.  



  Durch Imprägnieren des     innern    Strumpf  rohres mit einem wasserlöslichen     auswasch-          baren        Appreturlack    wird nun verhindert, dass  der auf den äussern Strumpf aufgetragene       AppreturlackvominnernStrumpf    angenommen  wird. Durch Auswaschen kann sodann die  Appretur des innern Strumpfes     entfernt     werden. so dass auf dem Bein selbst ein  weiches Gewebe ohne Appretur anfliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Krampfaderstrumpf aus einem Gewebe, z. B. aus Baumwolle, Wolle, Seide etc., da durch gekennzeichnet, dass der durch Impräg nierung mittelst eines Appreturlackes der Form des zu behandelnden Beines genau anzupassenden Strumpf längsseitig aufge- schnitten und mit einem eingenähten Ver- schluss versehen ist, das Ganze derart, dass der Strumpf der Länge nach geöffnet und verschlossen werden kann.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Krampfaderstrumpf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei an Ge lenkpartien des Fusses zu liegen kommenden Strumpfstellen weiche und geschmeidige Manschetten derart in den Strumpf ein genäht sind, dass je zwischen Strumpf und Manschette ein Hohlraum entsteht, in welchen durch eine Öffnung ein die zu verwendende flüssige Appretur nicht durch lassender Streifen eingeschoben werden kann, damit dieManschette von derAppretur nicht beeinflusst wird und somit weich und geschmeidig bleibt.
    2. Krampfaderstrumpf nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus zwei gleichartig konfektionierten, längs- seitig aufgeschnittenen und an dieser Stelle mit einem gemeinsamen Verschluss ver- sehenen Strümpfen besteht, die ineinander geschoben und an den Enden der Schlupf öffnungen, sowie längs des Schnittes mit einander verbunden sind, wobei das für die innereStrumpfhülle verwendete Stoffgewebe mit einem wasserlöslichen, auswaschbaren Appreturlack appretiert ist.
    3. Krampfaderstrumpf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss auf der innern und äussern Seite mittelst Stoffstreifen. überdeckt ist.
CH169500D 1934-03-05 1934-03-05 Krampfaderstrumpf. CH169500A (de)

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