CH169517A - Selbsttätige mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprechanlage zusammenarbeitende Alarmrufeinrichtung. - Google Patents

Selbsttätige mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprechanlage zusammenarbeitende Alarmrufeinrichtung.

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CH169517A
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Description


  Selbsttätige mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprechanlage zusammenarbeitende       Alar        mr        ufeinr        ichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf     eine     selbsttätige, mit einer Teilnehmerstation einer  Fernsprechanlage zusammenarbeitende und  mit dieser Station nur     elektrisch    verbun  dene     Alarmrufeinrichtung    mit     telephonischer     Übertragung des auf der Schallplatte einer  mit einer elektromagnetischen Schalldose aus  gerüsteten Sprecheinrichtung aufgezeichneten  Alarmrufes.

   Die Erfindung besteht darin,  dass eine Wähleinrichtung vorhanden ist,  deren Antrieb von -dem Antrieb für die  Sprecheinrichtung zwecks Ermöglichung der  Einhaltung der von den Fernsprechämtern  verlangten     Wählimpulsverhältnisse        unab-          häno-ig    ist und dass ferner die Kontakte der       Einstellkontakthebel    für die Einstellung der  Wählereinrichtung     iin    Amte mit dem     Iinp@t@s-          kontakt    des Teilnehmerapparates in     Reihe    ge  schaltet sind.  



  Eine vorteilhafte     Ausführungsform    der  erfindungsgemässen Einrichtung kann in fol  gender Weise ausgebildet sein: Durch be-    stimmte     Vorrichtungen    werden Polizei- und  Feueralarm ausgelöst und durch     weitere    Vor  richtungen wird ein Polizei-, Privat- und  Feueralarm übertragen;

   ferner wird bei  Feuerausbruch die auf Polizei- oder Privat  alarm eingestellte     Wähleinrichtung    selbst  tätig auf die Nummer der     Feuerwache        uin-          gestellt,    und zwar durch eine im     Feueralarm-          stroinkreis    liegende     Auslösespule,durch    wel  che, im erregten Zustande derselben, ein  Ankerhebel aus der Raste einer     R.asten-          scheibe    herausgehoben wird,     so,dass    unter dem  Einfluss einer Feder die     Rastenscheibe    in eine  Stellung gedreht .wird,

   in welcher der Anker  hebel in die     letzte    Rast der     Rastenscheibe     eingreift. Der jeweils eingestellte     Einstell-          kontakthebel    der Wähleinrichtung wird  durch eine Wählwalze direkt, das heisst ohne  Zuhilfenahme eines     Nummern.scheibenmeelia-          nismus    bewegt, und es können die Sprech  töne der Sprecheinrichtung mit Hilfe eines  Radioverstärkers verstärkt werden.

        In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ausführungsform .der Wähl  einrichtung in Ansicht,       Fig.    2 den     Grundriss    zu     Fig.    1,       Fig.    3 die Schaltung der selbsttätigen,  mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprech  anlage zusammenarbeitenden     Alarmrufein-          richtung.     



  Die in     Fig.    .3 dargestellte Gesamtein  richtung setzt sich im wesentlichen zu  sammen aus:  Der Überwachungsanlage 1 und 3     (Fig.     3), der     Wähleinrichtung    B     (Fig.    3), und der  Sprecheinrichtung 5     (Fig.    3).  



  Der mit 1     bezeichnete    Teil der Über  wachungsanlage umfasst die Einbruchkon  takte von Türen, Fenstern und Photozellen,  bei deren Betätigung die     Alarmrufeinrich-          tung    zur Auslösung gebracht wird. Es ist  die Möglichkeit geschaffen, den Auslöse  stromkreis für Polizei- und Privatalarm, in  dessen Bereich die Tür-, Fenster- und     Photo-          zellenkontakte    liegen, mittelst eines durch ein       Schloss        steuerbaren        Kontaktes    la     (Fig.    3) zu  unterbrechen.  



  Der mit 3 bezeichnete Teil der Über  wachungsanlage umfasst die     Feuerkontakte;     es sind dies zum Beispiel die Kontakte von  Thermometern, Photozellen und Schmelz  drahtsicherungen.  



  Bei Betätigung der Einbruchkontakte 1  erfolgt     Meldung    an die vom Teilnehmer ein  gestellte Amtsnummer; bei Betätigung der       Feuerkontakte    3 erfolgt die Meldung an die  Feuerwache.  



  Als Stromquelle ist eine Batterie 2       (Fig.    3) vorhanden, die direkt in den     Alarm-          rufapparat    eingebaut ist.  



  In der Wähleinrichtung ist, wie     Fig.    1  und 3 erkennen lässt, eine     Rastenscheibe    22  vorhanden,     mittelst    welcher die     Wählein-          richtung    so     eingestellt    werden kann, dass der  Alarm     @an    die eine von drei Amtsnummern       vermittelt    wird. Die     Rastenscheibe    22 ist  an ihrem vordern Ende knopfartig ausge  bildet und mit einem     Zeiger    versehen, der die         Stellung    .derselben anzeigt.

   Die     Rastenscheibe     22 sitzt fest -auf der Welle 30, auf welcher  mindestens drei Daumen 2-6     aufgeschraubt     sind. Durch Drehen des Knopfes an der Ra  stenscheibe 22 wird eine beliebige Einstel  lung auf Rast 23, 24 oder 25 ermöglicht;  in     ieder        Einstellung-    läuft einer der Daumen  26 auf einen ihm zugeordneten     Einstellkon-          takthebel    27 auf. Die Kontakte der Einstell  t     ontakthebel    27 sind     mit,dem    Impulskontakt  42 .der Teilnehmerstation 4 in Reihe ge  schaltet.  



  Die     Auslösevorrichtung    der     Wähleinrich-          tung    besteht aus der     Auslöseklinke    15, dem  Ankerhebel 29, der     Auslösespule    28 für die  Bewirtung der Übertragung des Feueralarms  und der     Auslösespule    40 für die Bewirtung  der Übertragung des Polizei- und Privat  alarms. Die     Auslösespulen    28 und 40 sind  in vorliegender Ausführungsform als     Ar-          beittstromspulen    geschaltet; sie     könnten    aber  auch in Ruhestromkreisen eingeschaltet  sein.

   Aus der Konstruktion der Rasten  scheibe 22 geht hervor,     dass    die Rast 25 zu  gleich     Eildstellung    .der     Rastenscheibe    ist; es  ist also nicht möglich, dass die     Rastenscheibe     22 direkt aus     Stellung    25 auf     ,Stellung    23       weiterdrehen    kann; folglich     bleibt    Nocken  reihe 32 eingestellt, was in unserem Aus  führungsbeispiel der Amtsnummer 28090  entspricht.

   Das Auflaufen der     Noekenreihen     32, 35 und 36 auf die denselben zugeteilten  Kontakte der Kontakthebel 27 bewirkt auf  diese Art in gleicher Weise die     Abgabe    der  Impulse auf die     Amtsleitung    wie dies bei  gewöhnlichem automatischen     Telephonbetrieb     durch die     Impulsscheibe    34 mit .dem Impuls  kontakt 42 in der Teilnehmerstation 4 der  Fall ist.  



  Die Wähleinrichtung 8     besteht    im wei  teren aus einer Grundplatte 9, einer auf einer  Achse 11     gelagerten    Wählwalze 10 und  einem     Spiralfedergetriebe    12. Der Aufzug  der     Wählwalze    10     geschieht    im Sinne des  Uhrzeigers, indem man zum Beispiel mit dem  Zeigefinger in den     Ring    13 greift und die  Wählwalze 10 dreht, bis der Finger am An  schlag 14 ansteht; in dieser     Stellung         schnappt die     Auslöseklinke    15 über den auf  der Wählwalze 10 befindlichen     Anfangsan-          schlagstift    16 und hält sie fest;

   in dieser  Stellung ist die Wählwalze betriebsbereit.  Der     Anfangsanschlagstift    16 ist auf der  einen Seite abgeschrägt, wie aus     Fig.    1 her  vorgeht. Löst die     Auslöseklinke    15 aus, dann  dreht sich die Wählwalze 10 im umgekehrten  Sinne des Uhrzeigers und wird arretiert mit  Hilfe des     Endanschlagstiftes    17, welch letz  terer so lang bemessen ist,     -dass    er bei der       Auslöseklinke    15 nicht mehr durchlaufen  kann, selbst, wenn die     Auslöseklinke    sich  noch in der     Auslösestellung    befindet.

       Fig.    1  zeigt die Wählwalze im abgelaufenen Zu  stand,     Fig.    3 jedoch zeigt letztere im aufge  zogenen Zustande. Kontakt 19 entspricht dem  Gabelkontakt 43 im Teilnehmerapparat 4; er  wird im Ruhezustand des     Alarmrufapparates     durch den Nocken     18,offen    behalten und bei  Ablauf der Wählwalze 10 geschlossen. Kon  takt 21     (Fig.    3) entspricht dem     Kurzschluss-          kontakt    41 in der Teilnehmerstation 4; er  übernimmt dessen Funktion und wird im  Ruhezustand des     Alarmrufapparates    durch  den Nocken 20 offengehalten.

   Kontakt 33  dient zur Schliessung des     Auslösestromkreises     der Sprecheinrichtung 5     iFig.    3); er wird  nach Ablauf der Wählwalze 10 durch den  Nocken 38 geschlossen. Ein     einstellbarer    Ge  schwindigkeitsregler 6 gleicher Art, wie sol  che in den automatischen Teilnehmerappara  ten eingebaut sind, bewirkt eine gleichmässige       Rückdrehbewegung    der Wählwalze 1.0.  



  Die Sprecheinrichtung 5, als Grammophon  ausgebildet, ist mit einer     Auslösespule    39       ausgerüstet    und wird nach     erfolgtem    Ablauf  der Wählwalze 10 durch den Kontakt 33  und Nocken 38 in Tätigkeit versetzt. Die  Sprecheinrichtung 5 ist mit einer elektro  magnetischen     Schalldose    7 ausgerüstet und  mit der Wähleinrichtung kombiniert, welch  letztere dann in beliebiger Entfernung von  der Teilnehmerstation 4 aufgestellt werden  kann. Der Arm der elektromagnetischen  Schalldose 7 ist mit einer automatischen  Rückstellvorrichtung versehen; letztere geht  aus der Zeichnung nicht hervor.

   Bei der    Übermittlung des Polizei- wie -des     Ceuer-          alarms    wird der nämliche, neutral     abgefasste,     Alarmruf über die hergestellte     Verbindung     ausgesandt. Dadurch, dass die Antriebsein  richtung für die Wähleinrichtung von der  jenigen der     Sprecheinrichtung    unabhängig  ist und eine eigene Geschwindigkeitsregulie  rung besitzt, kann die     Alarmrufeinrichtung     die von den Fernämtern verlangten     Wähl-          impulsverhältnisseeinwandfrei    erfüllen. Die       ,Sprechtöne    der Sprecheinrichtung können  mit Hilfe eines Radioverstärkers verstärkt  werden.  



  Die Wirkungsweise .der     Alarmrufeinrich-          tung    bei Abgabe einer Meldung an die Poli  zeiwache ist folgende:  Die     Rastenscheibe    22 sei     eingestellt    auf  Rast 24, bei     welcher        Einstellung    die Ein  richtung für die Aussendung des Polizei  alarms vorbereitet ist.

   Erfolgt eine Kontakt  gabe durch den einen der Einbruchkontakte  1, so, zieht die     Auslösespule    40 den ihr zu  geordneten Ankerhebel an;     letzterer    .drückt  auf. die     Auslöseklinke    15 und     hebt    dieselbe  vom     Anfangsans.chlagstift    1,6 ab; die da  durch freigegebene     Wählwalze    10 dreht sich  im     umgekehrten    'Sinne des Uhrzeigers. Der  Geschwindigkeitsregler :6 bewirkt die gleich  mässige     Rückdrehbewegung    der     Wählwalze     10.

   Sofort nachdem sich die     Wählwalze    10  in Bewegung gesetzt hat, werden durch Ab  lauf der Nocken 18 und 20 die     Kontakte    19  und 21 geschlossen. Darauf läuft die Nocken  reihe 35 ab, welche auf den     Einstellkontakt-          hebel    27, der die Impulse abgibt, einwirkt  und als letzter schliesst der Nocken 3.8 den  Kontakt 33, wodurch die Auslösung der  Sprecheinrichtung erregt wird. Der Alarm  ruf     erfolgt    entsprechend der Gravierung auf  der Schallplatte an die     Polizeiwache.     



  Die Wirkungsweise der     Alarmrufein-          richtung    bei Abgabe einer     Meldung    an die  Feuerwache ist folgende:  Die     Rastenscheibe    22 sei wieder auf Rast  2'4 eingestellt; es erfolgte aber eine Kontakt  gabe auf Feueralarm durch den einen der  Feuerkontakte 3.

   Die     Auslösespule    28 zieht  .den ihr zugeordneten Ankerhebel an, hebt      ihn aus der Rast 24 der     Rastenscheibe    22  heraus, !so dass die     Rastenscheibe    22     unter     dem Einfluss der Feder 31 in ihre     Endstel-          lung,    also Rast 25, springt; die Welle 30  'dreht sich im     ;Sinne    .des Uhrzeigers mit; der  .der Rast 25 entsprechende Daumen 26 hebt  den ihm zugeordneten     Einstellkontakthebel     27 in seine Bereitschaftsstellung.

   Der der       Auslösespule    28 zugeordnete Ankerhebel löst  indirekt, wie aus     Fig.    3     hervorgeht,    die       Auslöseklinke    1-5 aus, indem es dieselbe vom       Anfangsanschlagstift    1,6 abhelft, die da  durch freigegebene Wählwalze<B>10</B> dreht  sich im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers.  Der Geschwindigkeitsregler 6 bewirkt die  gleichmässige     Rückdrehbe\vegung    .der     Wähl-          walze    10.  



  Sofort, nachdem sich die     Wählwalze    10  in Bewegung gesetzt hat, werden durch Ab  lauf der Nocken 18 und 20 die Kontakte 19  und 2.1 geschlossen. Darauf läuft .die Nocken  reihe 32 ab, welche auf den Einstellkontakt  hebel 27, .der die Impulse abgibt, einwirkt  und als letzter     -schliesst    der Nocken 38 den  Kontakt 33, wodurch die     Auslösespule    der       Sprecheinrichtung    erregt wird.  



  . Der Alarmruf erfolgt entsprechend der  Gravierung auf der Schallplatte an die  Feuerwache.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige, mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprechanlage zusammenarbeitende und mit dieser ,Station nur elektrisch verbun dene Alarmrufeinrichtung mit telephonise:
    ner Übertragung des auf der .Schallplatte einer mit einer elektromagnetischen Schalldose ausgerüsteten Sprecheinrichtung aufgezeich neten Alarmrufes, dadurch gekennzeichnet, .dass eine Wähleinrichtung vorhanden ist, deren Antrieb von dem Antrieb für die Sprecheinrichtung zwecks Ermöglichung der Einhaltung der von den Fernsprechämtern verlangten Wählimpu'lsverhältnisse unabhän gig ist und dass ferner die Kontakte der Einstellkontakthebel für die Einstellung der Wählereinrichtung im Amte mit dem Impuls kontakt des Teilnehmerapparates in Reihe ge schaltet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Mit einer Teilnehmerstation zusammen arbeitende Einrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Vor richtungen zum Auslösen eines Polizei- und Feueralarms und weitere Vorrich tungen zum Übertragen eines Polizei-, Privat- und Feueralarms vorgesehen sind. 2. Mit einer Teilnehmerstation zusammen arbeitende Einrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf Polizei- oder Privatalarm eingestellte Wähleinrichtung bei Feuerausbruch sich selbsttätig auf die Nummer der Feuer wache umstellt. 3.
    Mit einer Teilnehmerstation zusammen arbeitende Einrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, :dass im Feueralarmstromkreis eine Auslöse spule liegt, die im erregten Zustand einen Ankerhebel aus der Raste einer Kasten scheibe heraushebt, so dass die Kasten scheibe unter dem Einfluss einer Feder in eine Stellung gedreht wird, in welcher der Ankerhebel in die letzte Rast der Kasten scheibe eingreift. 4. Mit einer Teilnehmerstation zusammen arbeitende Einrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählwalze der Wähleinrichtung den<B>je-</B> weils eingestellten Einstellkontakthebel der genannten Einrichtung direkt bewegt und dadurch Wählimpulse erzeugt. 5.
    Mit einer Teilnehmerstation zusammen arbeitende Einriehtnng nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radioverstärker vorhanden ist, mittelst welchem die Sprechtöne der Sprechein richtung verstärkt werden können.
CH169517D 1934-06-03 1933-02-16 Selbsttätige mit einer Teilnehmerstation einer Fernsprechanlage zusammenarbeitende Alarmrufeinrichtung. CH169517A (de)

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DE1013325B (de) * 1955-07-27 1957-08-08 Walther Fischhoeder Automatische Alarmvorrichtung

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