CH169539A - Pneumatisch betriebene Umsteuerungsvorrichtung an einer pneumatisch betriebenen Antriebsvorrichtung, insbesondere an einer solchen eines Scheibenwischers. - Google Patents
Pneumatisch betriebene Umsteuerungsvorrichtung an einer pneumatisch betriebenen Antriebsvorrichtung, insbesondere an einer solchen eines Scheibenwischers.Info
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Description
Pneumatisch betriebene Umsteueruugsvorrichtung an einer pneumatisch betriebenen Antriebsvorrichtung, insbesondere an einer solchen eines Scheibenwischers. Die Erfindung bezieht sich auf eine pneu matisch betriebene Antriebsvorrichtung, die insbesondere für Scheibenwischer an Fen stern geeignet ist, und bezieht sich im beson deren auf die Steuerung derartiger Antriebs vorrichtungen, die als einfach in der Bauart und zuverlässig in der Wirkungsweise zu bezeichnen ist.
Die Steuerung nach der Erfindung ist be sonders für die Antriebsvorrichtung der Scheibenwischer an solchen Fahrzeugen ge eignet, bei denen ein Unterdruck oder ein Cberdruck zum Betriebe der Antriebsvor richtung ohnehin zur Verfügung steht, wie dies beispielsweise bei Dampflokomotiven, elektrischen Lokomotiven und Kraftwagen der Fall ist, die mit einer Druckluft- oder Unterdruckbremsanlage ausgerüstet sind. Je doch ist die Vorrichtung nicht auf Fahrzeuge beschränkt, sondern kann auch bei ortsfesten Anlagen Anwendung finden. Die Steuerung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbei spiel an einem Scheibenwischer für Druck luftbetrieb veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längs schnitt durch die Antriebsvorrichtung, die auf der einen Längsseite den angetriebenen Dreharm des Scheibenwischers, auf der gegenüberliegenden Seite die Umsteuerungs- vorrichtung (den Druckmittelverteiler) auf- =eist.
Fig. 2 ist ein in etwas grösserem Mass- stabe dargestellter Längsschnitt durch die Umsteuerungsvorriehtung nach der Linie II-II der Fig. 1.
In dem Arbeitszylinder a der Antriebs vorrichtung für den Scheibenwischer befin det sich der doppelt wirkende Arbeitskolben U, der an den Enden mit Dichtungen und zwischen den Enden mit einer Stangenver- zahnung versehen ist, mittelst deren er in das Stirnradsegment c eingreift, das auf der Drehachse d befestigt ist, an der der Dreh arm oder die Dreharme des Scheibenwischers angebracht sind. An dem zylindrischen Ge häuseteil ist das mit einem Fuss versehene im wesentlichen zylindrische Gehäuse f für den freifliegenden Steuerschieber g ange bracht.
Es steht durch den Anschluss e .mit der Druckmittelquelle (gegebenenfalls dem Hauptluftbehälter des Fahrzeuges) in Ver bindung.
Der Steuerschieber g besitzt eine Nut 7a, die sich vor der Mündung des Druckmittel- zuflussrohres e befindet und so lang ausge führt ist wie der Hub des Steuerschiebers g. Von der Nut<I>n</I> führt eine Bohrung<I>i</I> durch den Steuerschieber hindurch zum Schieber spiegel. Von diesem gehen Kanäle d und li zu den Enden des Arbeitszylinders a. In einiger Entfernung von den im Schieber spiegel sich befindenden Teilen dieser Ka näle befinden sich Zweigkanäle<I>na</I> und mi. die als Ausströmkanäle dienen.
Die Steuer kanäle lc und o und die Kanäle y und yi dienen zur Beaufschlagung der Stirnflächen des Steuerschiebers g vom Innern des Ar beitszylinders a aus; sie werden durch die Endflächen des Arbeitskolbens überwacht. Um den Hub derselben verändern zu können und um auf diese Weise für verschiedene Scheibengrössen mit ein und derselben An triebsvorrichtung auszukommen, sind die Steuerkanäle 1c und o mehrfach vorhanden. Die jeweils nicht im Gebrauch befindlichen werden zweckmässig durch Schrauben ver schlossen.
Die Steuerkanäle Tc und o werden gruppenweise in je einem Kanal J und gi gesammelt. Jeder dieser Kanäle führt zu dem einen Ende des Steuerschiebergehäuses. Die Enden desselben sind durch Verschraubungen l-, verschlossen, in denen sich Drosselboh rungen p befinden. Sie sind enger als die Kanäle, und zwar so eng, dass sie die Bildung eines geringen Staudruckes im Gehäuse zu lassen, um heftiges Aufschlagen des Steuer schiebers bei der Annäherung an seine End- stellunzen zu verhüten und auch dann ein sicheres Umsteuern zu gewährleisten, wenn der Betriebsmitteldruck sehr gering ist.
Um eine allzu willige und unerwünschte Bewegung des Steuerschiebers zu verhüten, ist dieser - wie aus Fig. 2 ersichtlich - mit kleinen, sich diametral gegenüber stehenden Schleifkölbchen r ausgerüstet, die unter dem Einfluss einer Belastungsfeder q stehen. Ein Stift w, (Fig. 2) der im Steuerschieber be festigt ist und durch ein Langloch x des Ge häuses herausragt, bietet die Möglichkeit, den Schieber von Hand in eine das Anlaufen der Antriebsvorrichtung veranlassende Lage zu bringen, wenn dies erforderlich sein sollte.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: In der auf der Zeichnung dargestellten Lage der Teile ist das Druckmitteleinström- rohr e durch die Schiebemut ii., den Kanal i. und den Kanal li mit dem untern Ende des Arbeitszylinders a verbunden: das Treib mittel, z. B. Druckluft, hat den Kolben b aufwärts bis in die Mittellage verschoben. Der über dem Kolben b befindliche Raum des Zylinders a steht durch die Kanäle l und nai und die Drosselbohrung p in der Ver schraubung lz mit der Aussenluft in Verbin dung.
Dadurch, dass sich die Ausströmung über die Drosselbohrung p vollzieht, ist eine Möglichkeit dafür geschaffen, dass die Kolbengeschwindigkeit nicht zu gross wird, der Scheibenwischerarm sich also mit der er forderlichen mässigen Geschwindigkeit über die zu reinigende Scheibe hinbewegt. Die untere Stirnseite des Schiebers g ist über die untere Drosselbohrung p mit der freien Luft verbunden, also entlastet.
Wenn der Kolben b in seiner Aufwärtsbewegung den jeweils offenen Kanal 1s überschleift, so gelangt Treibmittel durch die Kanäle 7c und g zur untern Stirnseite des Schiebers g und treibt ihn aufwärts, wodurch eine Umsteuerung er folgt; dadurch, dass die Drosselbohrungen p in den Verschlussdeckeln h des Schieberge- häuses f vorgesehen sind, wird eine scharfe, schlagartige Bewegung des Schiebers ver hütet.
Je nachdem man einen von den verschie denen Kanälen k bezw. o als Steuerkanal wirken lässt, kann man den Zeitpunkt des Umsteuerns, also den Hub des Kolbens b bezw. den Ausschlag des Scheibenwischers bestimmen und hat dadurch den Vorteil, mit einer einzigen Einrichtung für verschiedene Scheibengrössen auszukommen.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCH: Pneumatisch betriebene Umsteuerungsvor- richtung an einer pneumatisch betriebenen Antriebsvorrichtung, insbesondere an einer solchen eines Scheibenwischers, welche An triebsvorrichtung einen mittelst einer Zahn stange und eines Zahnrades auf einen Dreh arm einwirkenden Doppelkolben aufweist.dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Abführung des Treibmittels zu bezw. von den Stirnflächen des Doppelkolbens (b) mit telst eines Kolbenschiebers (g) geregelt wird, dessen Umsteuerung durch dem Arbeits zylinder (a) bei Beendigung des Hubes des Arbeitskolbens (b) entnommenes Treibmittel stets dann erfolgt, wenn der Arbeitskolben jeweils einen der Steuerkanäle (k, o) freilegt. UNTERANSPRüCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steuer schieber<I>(g)</I> einen durch ein Langloch<I>(x)</I> der Gehäusewandung nach aussen ragen den Stift (w) besitzt, um ihn von Hand in eine das Anlaufen der Antriebsvorrich tung herbeiführende Stellung bringen zu können.?. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Ver- schlussdeckeln (h) des Steuerschieber gehäuses<I>(f)</I> Drosselbohrungen<I>(p)</I> ange ordnet sind, die enger sind als die Steuer kanäle<I>(k, o,</I> y, yi) damit auch bei ge ringem, ungenügendem Treibmitteldruck vor den Stirnflächen des Steuerschiebers (g) ein die Umsteuerung herbeiführender Staudruck erzeugt wird.ä. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Wan dung des Arbeitszylinders (a) mehrere zu den Steuerkanälen (y, yl) führende Bob rungen (k, o) vorgesehen sind, von denen die jeweils nicht benutzten durch Absperr mittel geschlossen sind zu dem Zweck, wahlweise den Arbeitshub der Vorrich tung verändern zu können. .1.. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (g) mit Bremsmitteln <I>(q, r)</I> versehen ist, um ein unerwünschtes Verschieben zu ver hindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE169539X | 1932-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH169539A true CH169539A (de) | 1934-05-31 |
Family
ID=5687880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169539D CH169539A (de) | 1932-08-18 | 1933-08-02 | Pneumatisch betriebene Umsteuerungsvorrichtung an einer pneumatisch betriebenen Antriebsvorrichtung, insbesondere an einer solchen eines Scheibenwischers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169539A (de) |
-
1933
- 1933-08-02 CH CH169539D patent/CH169539A/de unknown
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