CH169600A - Stallvieh-Futterstand mit als Flügeltüren ausgebildeten Trogscheidewänden. - Google Patents

Stallvieh-Futterstand mit als Flügeltüren ausgebildeten Trogscheidewänden.

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CH169600A
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Dick Lois
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Dick Lois
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      Stallvieh-Futterstand    mit als Flügeltüren ausgebildeten     Trogseheidewänden.       Zur Durchführung der Einzelfütterung  von Vieh in Ställen sind in den letzten Jahren  verschiedene Stallsysteme bekannt geworden,  deren einfachstes und in den Alpenländern  verbreitetstes aus einem auf einem Sockel  aufgebauten, durchlaufenden niederen Futter  trog aus Beton besteht, dessen     Wände    durch  Holzwände erhöht und durch Querbretter in  die einzelnen Futterabteilungen unterteilt sind.  In der den Tieren zugekehrten     Längswand     befinden sich entsprechende Ausschnitte für  den Hals der Tiere.

   Da diese Futtertröge  schwer zu reinigen sind und die Tiere jeder  zeit zu denselben Zutritt haben, so dass sie  zeitweise vorne, den Kopf im Innern des  Futterstandes, zeitweise rückwärts stehen,  was zur Folge hat, dass der Mist nicht immer  hinter dem Liegeplatz anfällt, wurde bereits  vorgeschlagen, die Trennungswände zwischen  den einzelnen     Trogabteilungen    als Flügeltüren  auszuführen, so dass sie aus der Unterteilungs  stellung durch eine Drehung um 90   vor die  Ausschnitte geklappt werden können, wodurch  einerseits die Tiere genötigt sind, ausser den         Fresszeiten    zurückzustehen, anderseits der  durchlaufende Trog von den Querwänden       freigemacht    und so leicht gereinigt werden  kann.

   Bei den bekannten     Ausführungen    mussten  die Türen einzeln angehoben, hierauf     ver-          schwenkt    und sodann in Vertiefungen, die  sie in der umgeklappten     Abschlussstellung     sichern, wieder herabgelassen werden. Eine  andere bekannte Lösung begnügt sich damit,  bloss Fortsetzungen der Zwischenwände des  Troges bildende Klappen, also bloss Tren  nungswände über dem Trog,     verschwenkbar     zu machen, deren Bewegung in die Verschluss  und     Offenstellung    gemeinsam mittelst einer  Zugstange erfolgt, durch     deren    an einem Ende  erfolgende Verriegelung auch die Sicherung  der Klappen in der jeweiligen Endstellung  bewirkt wird.

   Bei dieser Lösung bleibt die  Reinigung des Troges erschwert und ist die  Sicherung der Klappen in den Endstellungen  nicht zuverlässig.  



  Die vorliegende Erfindung benützt als  Flügeltüren ausgebildete     Trogscheidewände,     die ohne Anheben gemeinsam mittelst einer      an ihnen     angelenkten    Absperrstange schwenk  bar sind. Die Erfindung ist in der besonderen       Anlenkung    der Türen am     Troge    und in der  äusserst einfachen und dabei zuverlässigen  Sicherung der Flügeltüren sowohl in der  Offen-, als auch in der Sperrstellung gelegen.  



       Erfindungsgemäss    sind die als     Trogscheide-          wände    dienenden, ohne Anheben schwenk  baren Türen an einer in den Trog vorspringen  den     vordern    Erhöhungswand des letzteren       angelenkt    und sowohl in der Futterstellung,  als auch in der Absperrstellung durch einen  Keil gesichert, wobei dieser in der Absperr  stellung die allen Türen gemeinsame Absperr  stange an einem Ende fixiert.

   Für die Ab  sperrstellung kann noch eine     zusätzliche     Sicherungseinrichtung vorgesehen sein mit  Hakenstangen, welche zwischen einer Er  höhungswand der hintern     Trogwand    und der  Absperrstange     kniehebelartig        verspreizt    wer  den können. Zur Vervollständigung des -Ab  haltens der Tiere vom Futtertrog kann noch  an Halteeisen für die vordere Erhöhungswand  des Troges in entsprechender Höhe eine  durchlaufende     Holmstange    befestigt sein, die  es ermöglicht, die Türen niedriger zu halten,  ohne dass es seitens der Tiere zum Futter  kampf kommen kann.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Futterstandes,  und zwar in     Fig.    1 ein Endstück in Vorder  ansicht bei Futterstellung (Absperrstellung  strichpunktiert), in     Fig.    2 die zugehörige  Draufsicht mit Keilverriegelung, in     Fig.    3  einen     Querschnitt    mit den Türen in Futter  stellung, in     Fig.    4 einen Querschnitt mit den  Türen in Absperrstellung, in     Fig.    5 eine       Spreizhakenstange    für die Absperrstange,  deren Fixierung darstellend.  



  Den Sockel und die Sohle des Futter  standes bildet ein durchlaufender Betontrog 15.  Die Haltewinkeleisen 6, welche, soweit sie  in den Beton reichen, in Blechhülsen 7 stecken,  tragen die den niederen Trog überhöhenden  Holzwände 14, 14', von denen die den Tieren  zugekehrte Holzwand 14 in den Trog vor  springt und mit Ausschnitten für den Hals  der Tiere versehen ist.

   An dieser Längswand    sind innen, an Bändern um Scharniere drehbar,  die     Unterteilungs-    beziehungsweise Absperr  türen 1     angelenkt.    Alle diese Türen sind  (bei 2) an der gemeinsamen     Winkeleisen-          Absperrstange    3     angelenkt,    wodurch mit  einem     Griff    entweder alle Türen in die Fut  terstellung     (Fig.    1 und 2 stark ausgezogen)  oder in die Absperrstellung     (Fig.    1 und 2  strichpunktiert) bewegt werden können.  



  Die Sicherung der Türen in jeder dieser  beiden Stellungen erfolgt durch den Absperr  keil 4. In der Futterstellung der Tür, welche  durch den Anschlag 10     (Fig.    1, 2) begrenzt  wird, wird der Keil zwischen Tür 1 und  Keilführung 9 eingeschoben, wodurch sämtliche  Türen auf einfachste Weise festgelegt sind.  In der Absperrstellung der Türen 1', 2', 3'  legt sich der Keil 4' einerseits gegen die  Keilführung 11', anderseits gegen die Ab  sperrstange 3'. Diese erhält noch eine zu  sätzliche Sicherung durch die     Absperrhaken-          stangerr    5     (Fig.    4), und zwar entfällt auf je  vier Futterstände eine     Absperrhakenstange    5.

    Diese     Absperrbakenstangeu    sind an der den  Tieren abgewendeten Wand des Troges, und  zwar mittelst der um einen Endpunkt     ver-          schwenkbaren    Bänder 12     angelenkt.    Sobald  die Türen durch die Absperrstange 3     (Fig.    5)  in die Absperrstellung gebracht sind und die  Absperrstange an einem Ende durch den  eingeschobenen Keil provisorisch fixiert ist,  werden die einzelnen, in Ösen der Stange 3  eingehängten     Sperrhakenstangen    5 durch Um  schlagen der Bänder 12 aus der Stellung 12'       (Fig.    5, strichpunktiert)

   in die Stellung 12  zwischen der Rückwand des Troges und der  Absperrstange     kniehebelartig        verspreizt,    wo  durch sie die Stange 3 und damit alle Türen  in der Absperrstellung auf einfachste Weise  zuverlässig fixieren. In dieser Stellung, in  welcher, wie     Fig.    1 zeigt, die Absperrstange 3  gleichfalls zum     Abhalten    der Tiere dient,  bleiben jedoch noch immer über derselben       Öffnungen    frei,- durch welche die Köpfe der  Tiere gelangen könnten.

   Um jedwedes Ein  dringen trotz des niederen Troges und der  niederen Türen zu verhindern, .ist in passen  der Höhe an den Enden der vordern Halte-           winkeleisen    6 eine durchgehende     Holrnstange     8 befestigt. Diese vervollständigt den Ab  schluss. Wird die Stange 8 mit den Halte  winkeleisen 6 und der Wand 14 mit den  Türen vom Betontrog entfernt, was durch  einfaches Herausziehen der Haltewinkeleisen  aus den Hülsen 7 erfolgt, so können alle  Bestandteile des Futtertroges (bei Seuchen       etc.)    sehr gründlich gereinigt und desinfiziert  werden.

   Die gewöhnliche Reinigung des Troges  erfolgt nach jeder Fütterung bei Absperr  stellung der Türen vorn hintern oder zwischen  den Trögen befindlichen Futtergang aus  durch einfaches     Durchkehren.    Auch bei dieser  Reinigung ist, da zwischen jeder unigeklapp  ten Türe und der     Trogwand,    wie aus     Fig.    4  ersichtlich, ein     Zwischenraum    frei bleibt,  eine gründliche Säuberung des Troges er  möglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stallvieh-Futterstand mit als Flügeltüren ausgebildeten Trogscheidewänden, dadurch gekennzeichnet, dass die als Trogscheide- wände dienenden, ohne Anheben schwenk baren Türen (1) an einer in den Trog vor springenden vordern Erhöhungswand (14) desselben angelenkt sind und sowohl in der Futter-, als auch in der Absperrstellung durch einen Absperrkeil (4) gesichert werden können, wobei dieser in der Absperrstellung eine allen Türen gemeinsame, an ihnen an gelenkte Absperrstange (3) an einem Ende fixiert. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Futterstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als zusätzliche Siche rung der Absperrstange in der Absperr stellung Hakenstangen ä vorgesehen sind, welche mittelst schwenkbarer Bänder (12) zwischen einer Erhöhungswand (14') der Rückwand des Troges und der Absperr stange (3) kniehebelartig verspreizt werden können. 2. Futterstand nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch eine, an vordern Halteeisen (6) für die vordere Erhöhungswand (14) in passender Höhe durchlaufende Holmstange (8), welche im Verein mit den umgeklappten Türen und der durchgehenden Absperrstange (3) den Abschluss der Tiere von dem Futterstande bewirkt. 3.
    Futterstand nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet,;dass die die Holmstange (8) tragen den Halteeisen (6) mit dem Trogkörper. leicht lösbar verbunden sind.
CH169600D 1932-03-05 1933-03-04 Stallvieh-Futterstand mit als Flügeltüren ausgebildeten Trogscheidewänden. CH169600A (de)

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