CH169653A - Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke. - Google Patents
Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke.Info
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Description
Aufbewahrungs- und Aussehankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke. Als Aufbewahrungs- und Ausschank behälter für alkoholfreie Getränke sind Glas ballons und Holzfässer üblich; Glasballons sind naturgemäss wegen Bruchgefahr für den Transport ungeeignet, während bei Holz fässern die Gefahr besteht, dass, unter Um ständen leicht Luft in dieselben gelangen kann, zum Nachteil des Fassinhaltes.
Diese _WINngel sind bei dem insbesondere für alkoholfreie Getränke bestimmten Auf- bewahrungs- und Ausschankbehälter gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass der selbe durch eine zum Transport von Hand eingerichtete, aus Leichtmetall bestehende Kanne gebildet ist mit oberem Verschluss, der an einem an der Kanne angebrachten Teil einen beweglichen Teil aufweist, welcher die Entleerung der Kanne ermöglicht-.
Die Zeichnung dient zur Erklärung von Beispielen der Ausführung und Anwendung dieses Behälters.
Fig. 1 ist ein Senkrechtschnitt durch die ausgebrochen gezeichnete Kanne; Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab dessen der Entleerung dienenden Verschluss im Schnitt; Fig. 3 veranschaulicht in kleinerem Mass- stabe die Kanne mit weiterem Zubehör für den Ausschank; Fig. 4 zeigt den Verschluss mit besonde rem Einsatz;, Fig. 5 zeigt die damit ausgerüstete Kanne; Fig. 6 veranschaulicht den Verschluss mit einem andern Einsatz;
Fig. 7 ist eine Oberansicht dieses Ein satzes und Fig. 8 zeigt die damit ausgerüstete Kanne.
Die Kanne gemäss Fig. 1 besitzt einen gewölbten Boden 1, einen zylindrischen (aus gebrochen gezeichneten) Mantel 2 und eine gewölbte Decke 3, welche drei aus Leicht metall bestehenden Teile miteinander durch Löten zu einem einzigen Körper vereinigt sind. Dieser besitzt unten einen Standring 4 und oben einen mittelst einer Schraube 5 durch Klemmwirkung festgelegten Tragring 6 mit zwei Handgriffen 7. Die Decke 3 der Kanne weist eine durch einen Hals 8 be grenzte zentrale Öffnung 9 auf.
Der Hals 8 übergreift mittelst seines nach aussen um gelegten Randes einen auf die Decke 3 auf gesetzten Haltering 10, an welchem durch Gewindebolzen 11 und Muttern 12 eine die Öffnung 9 überdeckende Platte 13 befestigt ist, die mittelst eines eingelegten, nach giebigen Ringes 14 gegen die Kanne abgedich tet ist. 15 bezeichnet eine für Kontrollzwecke vorgesehene Plombage, welche die Deck platte 13- mit dem Haltering 10 verbindet. In die Deckplatte 13 ist eine Spundbüchse 16 eingeschraubt.
In einen glatten Bohrungs teil der Spundbüchse 16 ist gemäss Fig. 2 ein Korkzapfen 17 eingesetzt, während in einen Gewindeteil der Spundbüchse 16 ein abgestufter Verschlusszapfen 18 eingeschraubt ist. Auf zwei Abstufungen bezw. Schultern der Spundbüchse 16 sitzen nachgiebige Ringe 19 und 20, zum Beispiel aus Gummi, mit welchen der Verschlusszapfen 18 zwecks dich ten Abschlusses der Spundöffnung zusammen wirkt.
Gemäss Fig. 1 ist auf einen äussern, koachsialen Gewindehals der Deckplatte 13 eine Verschlusskapsel 21 aufgeschraubt, wel che mittelst eines eingelegten nachgiebigen Ringes 22 gegen die Deckplatte 13 abge dichtet ist. In. diesem Zustand ist der Kan- neninhalt nach aussen luftdicht abgeschlossen und die Kanne zum Transport bereitgestelllt, zu welchem Zwecke sie an den Griffen 7 von Hand erfasst werden kann.
Die Kanne kann ein Fassungsvermögen von zum Beispiel 2'0, 50 oder 100 oder noch mehr oder auch weniger Litern besitzen. Die Kanne eignet sich zur Aufbewahrung und für den Aus- schank von alkoholfreien Getränken, wie zum Beispiel Süssmost, Trauben- und Obstweinen, bezw. von Fruchtsäften aller Arten, sowie auch von Spezialgetränken.
Die Kanne kann selbstverständlich auch zum Einkellern von Getränken und ebenso für -deren Export be nützt werden, Der Ausschank des Kanneninhaltes kann in verschiedener Weise vorgenommen werden.
So zum Beispiel ist gemäss Fig. 3 in die Spundbüehse der Kanne ein Ausschankrohr 23 (Siphon) eingesetzt, das mit einem Aus laufhahn 24 und mit einem Regulierhahn 2'5 versehen ist, welcher mittelst eines Schlauches 26 mit einer (nicht gezeichneten) Kohlen- säureflasche verbunden ist.
Vor dem Ein setzen des Ausschankrohres 23 ist von der Platte 13die Verschlusskapsel 21 (Fix. 1) abgeschraubt und der Verschlusszapfen 18 aus der Spundbüchse <B>16</B> herausgeschraubt worden, worauf durch Einwärtsstossen des Ausschankrohres 23 der Korkzapfen 17 aus der Spundbüchse 16 herausgetrieben und in die Kanne hineingestossen worden ist. In die Spundbüchse 16 ist sodann. ein. Haltestück 2'7 des Ausschankrohres 23 eingeschraubt wor den.
Gemäss Fig. 4 ist in die Spundbüchse 16 ein Anschlussstück .28 eingeschraubt, das eine zentrale Bohrung 29 besitzt, die durch seit liche Kanäle 30 endigt, welche in einen zwi schen dem Anschlussstück 28 und der Spund büchse 16 an deren in bezug auf die Kanne innenseitigen Endteil gebildeten Ringraum 31 münden. Mit dem Anschlussstück 28 ist gemäss Fix.
5 der Regulierbahn 25 verbunden, tvelcher mittelst des Schlauches 2'6 an eine Kohlensäureflasche angeschlossen ist. Der Auslaufhahn 2'4 befindet sich hier unten an der Kanne. Beim Einsetzen des Anschluss- stückes 28 in die Spundbüchse 16 drückt dasselbe den anfänglich (wie beim ersten Bei spiel) in der Spundbüchse vorhandenen. Kork zapfen aus dieser heraus.
Wie ohne weiteres klar ist, drückt bei dieser Ausführung die durch den Hahn 25 zugelassene Kohlensäure von oben auf die in der Kanne befindliche Flüssigkeitssäule.
Gemäss Fig. 6 ist in die Spundbüchse 16 ein Einsatz 32 eingeschraubt, der einen becherförmigen Teil 33 mit oberem Deckel 34 aufweist. Der Deckel 34 hat eine Lochung 35 für den Eintritt der Aussenluft in den Raum des Teils 33, welcher mit Watte 36 angefüllt ist, die Salizylsäure enthält.
In- folgedessen wird eindringende Luft keimfrei in die Bohrung 37 des Einsatzes 32 gelangen und von da aus durch seitliche Löcher 38 in. den zvrischen dem betreffenden Ende des Einsatzes und der Spundbüchse 16 vorhan denen Ringraum 31 und sodann in den Kan- nenraum. Bei dieser Ausführung erfolgt der Ausschank ohne besondere Druckwirkung auf das Getränk, welches gemäss Fig. 8 aus dem unten an der Kanne vorgesehenenAuslaufhahn ?4 abgelassen -wird.
Durch Wegnehmen der Deckplatte 13 (Fig. 1) kann die verhältnismässig weite<B>Öff-</B> nung 9 der Kanne freigelegt werden, wo durch das Reinigen der Kanne im Innern er leichtert ist.
Es liegt auf der Hand, dass noch weitere Ausführungen des Behälters im Sinne der Er findung möglich sind. So könnte zum Beispiel vorzugsweise bei kleineren Kannen an Stelle der Spundbüchse ein Verschluss treten, wie er bei den bekannten Glassiphonflaschen für den Ausschank bekannt ist, in welchem Falle das Getränk beim Abfüllen auf den für naehheriges Ausschenken nötigen Druck ge bracht wird.
Für Schutzzwecke sind die Kanne und die ebenfalls metallischen Ansticharmaturen innen- und aussenseitig, beziehungsweise auf der ganzen Oberfläche mittelst geeigneten Verfahrens, zum Beispiel mittelst des soge- nannten Bauer-Vogel-Verfahrens, behandelt bezw. imprä_oniert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter.. insbesondere für alkoholfreie Getränke, ge kennzeichnet durch eine zum Transport von Hand eingerichtete, aus Leichtmetall be stehende Kanne mit oberem Verschluss, der an einem an der Kanne angebrachten festen Teil einen beweglichen Teil aufweist, wel cher die Entleerung der Kanne ermöglicht.UhTTERANSPRÜCHE: 1. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet; dass der vorgesehene Verschluss eine Spundbüchse mit ausschraubbarem, abgestuftem Verschlusszapfen aufweist, welcher für den Ausschank gegen einen Einsatz auswechselbar ist.2. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spundbüchse an einer Platte angebracht ist, welche eine an der Kanne vorgesehene Öffnung über deckt und zwecks Freilegung der letz teren wegnehmbar ist, um die Innen reinigung der Kanne zu erleichtern.3. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Einsatz für die Spund- büehse ein Anschlussstück dient, welches zur Verbindung mit dem Regulierhahn einer zur Zuführung eines Druckfluidums in die Kanne bestimmten Leitung dient, und dass die Kanne unten einen Auslauf hahn aufweist. 4.Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der für die Spundbüchse vorgesehene Einsatz als Becher aus gebildet ist, welcher einerseits mit der Aussenluft und anderseits mit dem Innen raum der Kanne Verbindung hat und zur Aufnahme eines Füllmaterials dient, welches die Aussenluft vor deren Ein tritt in die Kanne entkeimt, und dass die Kanne unten einen Auslaufhahn auf weist.
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Country Status (1)
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