CH169653A - Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke. - Google Patents

Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke.

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CH169653A
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Haab Johann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
    • B65D7/04Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of curved cross-section, e.g. cans of circular or elliptical cross-section
    • B65D7/045Casks, barrels, or drums in their entirety, e.g. beer barrels, i.e. presenting most of the following features like rolling beads, double walls, reinforcing and supporting beads for end walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Aufbewahrungs-    und     Aussehankbehälter,    insbesondere für alkoholfreie Getränke.    Als     Aufbewahrungs-    und Ausschank  behälter für     alkoholfreie    Getränke sind Glas  ballons und Holzfässer üblich; Glasballons  sind naturgemäss wegen Bruchgefahr für den  Transport ungeeignet, während bei Holz  fässern die Gefahr besteht,     dass,    unter Um  ständen leicht Luft in dieselben gelangen  kann, zum Nachteil des     Fassinhaltes.     



  Diese     _WINngel    sind bei dem     insbesondere     für alkoholfreie Getränke bestimmten     Auf-          bewahrungs-    und     Ausschankbehälter    gemäss  der Erfindung dadurch beseitigt, dass der  selbe durch eine zum Transport von Hand  eingerichtete, aus Leichtmetall bestehende  Kanne gebildet ist mit oberem Verschluss,  der an einem an der Kanne angebrachten Teil  einen beweglichen Teil aufweist, welcher die  Entleerung der Kanne ermöglicht-.  



  Die Zeichnung dient zur Erklärung von  Beispielen der Ausführung und Anwendung  dieses Behälters.  



       Fig.    1 ist ein     Senkrechtschnitt    durch die  ausgebrochen     gezeichnete    Kanne;         Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab dessen  der Entleerung dienenden Verschluss im       Schnitt;          Fig.    3 veranschaulicht in kleinerem     Mass-          stabe    die Kanne mit weiterem Zubehör für  den     Ausschank;          Fig.    4 zeigt den Verschluss mit besonde  rem Einsatz;,       Fig.    5 zeigt die damit ausgerüstete  Kanne;       Fig.    6 veranschaulicht den Verschluss mit  einem andern Einsatz;

         Fig.    7 ist eine Oberansicht dieses Ein  satzes und       Fig.    8 zeigt die damit ausgerüstete  Kanne.  



  Die Kanne gemäss     Fig.    1 besitzt     einen     gewölbten Boden 1, einen zylindrischen (aus  gebrochen     gezeichneten)    Mantel 2 und eine  gewölbte Decke 3, welche drei aus Leicht  metall bestehenden Teile     miteinander    durch       Löten    zu einem     einzigen    Körper     vereinigt         sind. Dieser besitzt unten einen Standring 4  und oben einen     mittelst        einer    Schraube 5  durch Klemmwirkung festgelegten Tragring 6  mit zwei Handgriffen 7. Die Decke 3 der       Kanne    weist eine durch einen Hals 8 be  grenzte zentrale Öffnung 9 auf.

   Der Hals 8  übergreift     mittelst        seines    nach aussen um  gelegten Randes einen auf die Decke 3 auf  gesetzten Haltering 10, an welchem durch       Gewindebolzen    11 und     Muttern    12 eine die  Öffnung 9 überdeckende Platte 13 befestigt  ist, die     mittelst    eines eingelegten, nach  giebigen Ringes 14 gegen die Kanne abgedich  tet ist. 15     bezeichnet    eine für Kontrollzwecke  vorgesehene     Plombage,    welche die Deck  platte     13-    mit dem Haltering 10 verbindet.       In    die Deckplatte 13 ist eine     Spundbüchse    16  eingeschraubt.

   In einen glatten Bohrungs  teil der     Spundbüchse    16 ist gemäss     Fig.    2  ein Korkzapfen 17 eingesetzt,     während    in  einen Gewindeteil der     Spundbüchse    16 ein       abgestufter        Verschlusszapfen    18 eingeschraubt  ist. Auf zwei     Abstufungen        bezw.    Schultern  der     Spundbüchse    16 sitzen nachgiebige Ringe  19 und 20, zum Beispiel aus     Gummi,    mit  welchen der     Verschlusszapfen    18 zwecks dich  ten Abschlusses der     Spundöffnung    zusammen  wirkt.

   Gemäss     Fig.    1 ist auf einen äussern,       koachsialen    Gewindehals der     Deckplatte    13  eine     Verschlusskapsel    21 aufgeschraubt, wel  che     mittelst    eines eingelegten nachgiebigen  Ringes 22 gegen die     Deckplatte    13 abge  dichtet ist.     In.    diesem Zustand ist der     Kan-          neninhalt    nach aussen luftdicht abgeschlossen  und die     Kanne    zum Transport     bereitgestelllt,     zu welchem Zwecke sie an den Griffen 7  von Hand erfasst werden kann.

   Die Kanne  kann ein Fassungsvermögen von zum Beispiel  2'0, 50 oder 100 oder noch mehr oder auch  weniger Litern besitzen. Die Kanne eignet  sich zur Aufbewahrung und für den     Aus-          schank    von alkoholfreien     Getränken,    wie zum  Beispiel Süssmost,     Trauben-    und Obstweinen,       bezw.    von     Fruchtsäften    aller Arten, sowie  auch von Spezialgetränken.

   Die Kanne kann       selbstverständlich    auch zum Einkellern von  Getränken und     ebenso    für -deren Export be  nützt     werden,       Der Ausschank des     Kanneninhaltes        kann     in verschiedener Weise vorgenommen werden.  



  So zum Beispiel ist gemäss     Fig.    3 in die       Spundbüehse    der Kanne ein Ausschankrohr  23 (Siphon) eingesetzt, das mit einem Aus  laufhahn 24 und mit einem Regulierhahn 2'5  versehen ist, welcher     mittelst    eines Schlauches  26 mit einer (nicht     gezeichneten)        Kohlen-          säureflasche    verbunden ist.

   Vor dem Ein  setzen des Ausschankrohres 23 ist von der  Platte     13die        Verschlusskapsel    21 (Fix. 1)  abgeschraubt und der     Verschlusszapfen    18  aus der     Spundbüchse   <B>16</B> herausgeschraubt  worden, worauf durch     Einwärtsstossen    des  Ausschankrohres 23 der Korkzapfen 17 aus  der     Spundbüchse    16 herausgetrieben und in  die Kanne hineingestossen worden ist. In die       Spundbüchse    16 ist     sodann.        ein.    Haltestück 2'7  des     Ausschankrohres    23 eingeschraubt wor  den.  



       Gemäss        Fig.    4 ist in die     Spundbüchse    16  ein     Anschlussstück    .28 eingeschraubt, das eine  zentrale Bohrung 29 besitzt, die durch seit  liche Kanäle 30 endigt, welche in     einen    zwi  schen dem     Anschlussstück    28 und der Spund  büchse 16 an deren in bezug auf die Kanne       innenseitigen    Endteil gebildeten Ringraum  31     münden.    Mit dem     Anschlussstück    28 ist  gemäss Fix.

   5 der Regulierbahn 25 verbunden,       tvelcher        mittelst    des Schlauches     2'6    an eine       Kohlensäureflasche    angeschlossen ist. Der  Auslaufhahn 2'4 befindet sich hier unten an  der Kanne. Beim Einsetzen des     Anschluss-          stückes    28 in die     Spundbüchse    16 drückt  dasselbe den anfänglich (wie beim     ersten    Bei  spiel) in der     Spundbüchse        vorhandenen.    Kork  zapfen aus dieser heraus.

   Wie ohne weiteres  klar ist, drückt bei dieser     Ausführung    die  durch den Hahn 25 zugelassene Kohlensäure  von oben auf die in der Kanne befindliche       Flüssigkeitssäule.     



  Gemäss     Fig.    6 ist in die     Spundbüchse    16  ein     Einsatz    32     eingeschraubt,    der einen       becherförmigen    Teil 33 mit oberem Deckel  34 aufweist. Der Deckel 34 hat eine Lochung  35 für den Eintritt der Aussenluft in den  Raum des Teils 33, welcher mit     Watte    36  angefüllt ist, die     Salizylsäure    enthält.

   In-           folgedessen    wird eindringende Luft keimfrei  in die Bohrung 37 des Einsatzes 32 gelangen  und von da aus durch seitliche Löcher 38       in.    den     zvrischen    dem betreffenden Ende des  Einsatzes und der     Spundbüchse    16 vorhan  denen Ringraum 31 und sodann in den     Kan-          nenraum.    Bei dieser Ausführung erfolgt der  Ausschank ohne besondere Druckwirkung auf  das Getränk, welches gemäss     Fig.    8 aus dem  unten an der Kanne     vorgesehenenAuslaufhahn     ?4 abgelassen     -wird.     



  Durch     Wegnehmen    der Deckplatte 13       (Fig.    1) kann die verhältnismässig weite<B>Öff-</B>  nung 9 der Kanne freigelegt werden, wo  durch das Reinigen der Kanne im Innern er  leichtert ist.  



  Es liegt auf der Hand, dass noch weitere  Ausführungen des Behälters im Sinne der Er  findung möglich sind. So     könnte    zum     Beispiel     vorzugsweise bei kleineren Kannen an Stelle  der     Spundbüchse    ein Verschluss treten, wie  er bei den bekannten     Glassiphonflaschen    für  den Ausschank bekannt ist, in welchem Falle  das Getränk beim Abfüllen auf den für       naehheriges    Ausschenken nötigen Druck ge  bracht     wird.     



  Für Schutzzwecke sind die Kanne und  die ebenfalls metallischen     Ansticharmaturen     innen- und aussenseitig, beziehungsweise auf  der ganzen Oberfläche mittelst geeigneten  Verfahrens, zum Beispiel mittelst des     soge-          nannten        Bauer-Vogel-Verfahrens,    behandelt       bezw.        imprä_oniert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter.. insbesondere für alkoholfreie Getränke, ge kennzeichnet durch eine zum Transport von Hand eingerichtete, aus Leichtmetall be stehende Kanne mit oberem Verschluss, der an einem an der Kanne angebrachten festen Teil einen beweglichen Teil aufweist, wel cher die Entleerung der Kanne ermöglicht.
    UhTTERANSPRÜCHE: 1. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet; dass der vorgesehene Verschluss eine Spundbüchse mit ausschraubbarem, abgestuftem Verschlusszapfen aufweist, welcher für den Ausschank gegen einen Einsatz auswechselbar ist.
    2. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spundbüchse an einer Platte angebracht ist, welche eine an der Kanne vorgesehene Öffnung über deckt und zwecks Freilegung der letz teren wegnehmbar ist, um die Innen reinigung der Kanne zu erleichtern.
    3. Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Einsatz für die Spund- büehse ein Anschlussstück dient, welches zur Verbindung mit dem Regulierhahn einer zur Zuführung eines Druckfluidums in die Kanne bestimmten Leitung dient, und dass die Kanne unten einen Auslauf hahn aufweist. 4.
    Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der für die Spundbüchse vorgesehene Einsatz als Becher aus gebildet ist, welcher einerseits mit der Aussenluft und anderseits mit dem Innen raum der Kanne Verbindung hat und zur Aufnahme eines Füllmaterials dient, welches die Aussenluft vor deren Ein tritt in die Kanne entkeimt, und dass die Kanne unten einen Auslaufhahn auf weist.
CH169653D 1933-08-23 1933-08-23 Aufbewahrungs- und Ausschankbehälter, insbesondere für alkoholfreie Getränke. CH169653A (de)

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