CH169664A - Wäscheschleuder. - Google Patents

Wäscheschleuder.

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CH169664A
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Emil Krauss Friedrich
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Emil Krauss Friedrich
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  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


  Wäscheschleuder.         Mittelst    der Schleuder lässt sich ge  waschene Wäsche wesentlich trockener und  vor allen Dingen gleichmässiger getrocknet'       fertigstellen    als mit der     Wringmaschine.     Es geht jedoch das Bestreben dahin, die Lö  cher im Trommelmantel der Schleuder     möc,-          lichst    klein zu halten, weil namentlich feine  Wäsche     bezw.    zarte Gewebe infolge des bei  der     Schleuderung    auftretenden starken  Druckes durch die Löcher des Trommel  mantels nach aussen gedrängt werden und zer  reissen können. Es wird deshalb bereits auch der  Lochkranz an die weiteste Stelle der Trom  mel gelegt und durch einen porösen Stoff  abgedeckt.

   Dann wird jedoch der Wasser  durchlass zu fein, so dass die bei dem Wasch  vorgang aus der Wäsche gelockerten Fasern  bei dem Schleudervorgang nicht mit. hinaus  gespült werden, sondern die porösen     Durch-          lässe    des Trommelmantels verstopfen. Die  Schleuder wird dann unwirksam. Sehr feine  Löcher lassen sich im Trommelmantel auch  nicht ohne Schwierigkeit herstellen.    Die Erfindung betrifft eine Wäsche  schleuder, bei der in der Wand der Trommel  ein Kranz von     Auslassl_öchern    angeordnet ist.  Die Wäscheschleuder gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass' diesem Loch  kranz auf der Trommelinnenseite ein Ein  satzring vorgelagert ist, der den dem Loch  kranz zugehörigen     Durchflu-ssquerschnitt    ver  kleinert.  



  Die Zeichnung stellt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dar.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine Schleudertrommel;       Fig.    2 ist ein Querschnitt dazu nach  Linie 2-2 in     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt einen Teillängsschnitt der  Schleuder nach     Fig.    1 und 2 in grösserem       Massstabe;    die       Fig.    4, 5 und 6 zeigen ebenfalls Teil  längsschnitte von drei andern Ausführungs  formen; die           Fig.    7 und 8 zeigen zwei andere     Aus-          führungsbeispiele    der Schleudertrommel im  senkrechten Schnitt.  



  Die Schleudertrommel a kann ein be  liebiges Profil haben. Zweckmässig ist sie  schwach kegelförmig; jedoch könnte ihr Man  tel auch zylindrisch sein. Der Boden b ist  beispielsweise durch einen Falz c oder auch  durch Anschweissen mit dem Mantel a ver  bunden. An der weitesten Stelle der kegel  förmigen Trommel ist ein Lochkranz d an  geordnet mit verhältnismässig ,grossen Lö  chern. Diesem Lochkranz ist an der Innen  seite .der Trommel ein Einsatzring e vor  gelagert, durch den der dem Lochkranz d  zugehörige     Durchflussquerschnitt    mehr oder  weniger verkleinert wird. Dieser Einsatzring  besteht zum Beispiel aus einem federnden  Metallring.

   Infolge der bei der Herstellung  unvermeidbaren Ungenauigkeiten und auch  unebenen Oberfläche sowohl des Trommel  mantels an der Innenseite, wie auch des  Einsatzringes bleiben jedoch ausreichend  viele sehr feine Durchlässe für die     auszu-          schleudernde    Flüssigkeit, wodurch die W     ä-          sehe    verhindert ist, in die     Durchlassöffnun-          gen    zu treten. Der Querschnitt des Einsatz  ringes e wird zweckmässig rund gewählt,       könnte    jedoch auch jedes     andere    geeignete  Profil, zum Beispiel ein ovales, flaches oder  auch kantiges, aufweisen, wie zum Beispiel  in     Fig.    6.

   Um den Ring e zu halten, könn  ten noch Warzen f aus dem Trommelmantel  a nach innen oder auch zum Beispiel eine       rund    oder teilweise rund umlaufende Sicke       eingepresst    sein. Der Einsatzring e wird  zweckmässig mit einem oder mehreren Grif  fen     e'    und federnd ausgeführt, so dass er  sich zwecks Reinigung der Trommel leicht  herausnehmen und wieder einsetzen     lä.sst.     



  Bei einer doppelkegelförmigen Trommel a.,  wie in     Fig.    4,     wird    der Einsatzring e gleich  falls an die weiteste Stelle der Trommel ver  legt, an der sich auch der Lochkranz d be  findet. Der Ring e kann zu seinen beiden  Seiten von den aus dem Trommelmantel a       gepressten    Warzen oder Sicken noch beson  ders gehalten sein.    Auch lässt sich der Lochkranz d in einer  aus dem Trommelmantel a     (Fig.    5) beson  ders     herausgepressten    Sicke g unterbringen,  so dass der Einsatzring e mehr an der Kante       n    des Mantels a anliegt.

   Auch hier genügen  die sich aus dem Herstellungsgang unver  meidbar ergebenden Ungenauigkeiten, um  das aus der Wäsche zur     Aussehleuderung     kommende Wasser am Ring e vorbei nach  aussen zu befördern.  



  Da bei sehr nasser Wäsche die     Entfer-          nungdes    Wassers aus der Wäsche infolge der  kleinen     Auslassöffnungen    am Einsatzring ver  zögert werden könnte, so empfiehlt es .sich,  namentlich am Trommelboden grössere Lö  cher     1a    anzuordnen, etwa in Form eines  Kranzes, wie in     Fig.    1 und 2. Es kann dann  bereits ein wesentlicher Teil des Wassers bei  dem Einfüllen der Wäsche in die Trommel  durch diesen Lochkranz ablaufe. Die Trom  mel könnte aber auch im Boden abgesetzt  sein, wie     Fig.    7 zeigt.

   Der Boden b bildet  eine Stufe<I>i.</I> In dem Absatz     k    der .Stufe  ist dann der Lochkranz     untergebracht.     



  Dieses Ausführungsbeispiel lässt sich auch  dahingehend abändern, dass die Trommel in  . ihrem Mantel und Boden     bezw.    ihrem Lager  einzug l aus zwei Teilen hergestellt wird,  was für die Herstellung vielfach erwünscht  sein kann. Der Kranz der Löcher h im Bo  den der Trommel wird dann an der Verbin  dungsstelle zwischen- den beiden Trommel  teilen b und     l    angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wäscheschleuder, bei der in der Wandung der Trommel ein Kranz von Auslässlöchern für die Flüssigkeit angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diesem Lochkranz auf der Trommelinnenseite ein Einsatzring vor gelagert ist, der den dem Lochkranz zugehöri gen Durchflussquerschnitt verkleinert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wäscheschleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Einsatz ring ein Griff angeordnet ist. 2. Wäscheschleuder nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lochkranz in einer in der Trommel herausgepressten Sicke angeordnet ist. 3.
    Wäscheschleuder nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Trommelboden für den Ablauf von Flüssigkeit Löcher (h) angeordnet sind. 4. Wäscheschleuder nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Trommel boden angeordneten Löcher (h) eben fall-, einen Kranz bilden, der in einem Absatz<I>(7e)</I> des stufenförmig gepressten Trommelbodens (b) angeordnet ist. 5.
    Wäscheschleuder nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelboden aus zwei gegeneinander versetzt angeord neten Teilen besteht, und dass die im Trommelboden angeordneten Löcher (h) ebenfalls einen Kranz bilden, der an der Verbindungsstelle der beiden den Trom melboden bildenden Teile angeordnet ist.
CH169664D 1932-06-18 1933-06-01 Wäscheschleuder. CH169664A (de)

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