Steilkartei. Die Erfindung bezieht sich auf eine Steil kartei mit ungestaffelt hintereinander an geordneten, in Gruppen unterteilten Karten, die je einen ,Sichtvermerk tragen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass diel Karten am obern Rande auf einer Seite einen eine schräge Kante aufweisenden Ausschnitt von verhältnismässig grösser Höhe aufweisen, des sen Breite von der hintern Karte nach der vordern Karte einer jeden Gruppe stufen weise zunimmt, derart, dass neben der schrä gen Ausschnittkante jeder Karte ein schräger Sichtstreifen der nächst hintern Karte liegt,
und da.ss die Breite des grössten Kartenaus schnittes nicht oder nicht wesentlich grösser, bezw. kleiner ist als die halbe Kartenbreite.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des. Dabei zeigen: Fig. ,1 einen senkrechten Schnitt durch einen Karteikasten mit einer Gruppe von Karten i.i Vorderansicht, Fig. 2 bis 11 die zehn Karteikarten der in Fig. 1 sichtbaren Gruppe je für sich in klei nerem Massstabe, Fig. 12 und 13 eine Leitkarte und eine Wendekarte je für sich in kleinerem Mass stabe.
Im gezeichneten Beispiel sind die Karten der Kartei in Gruppen von je zehn Karten unterteilt. Sämtliche Karten d weisen am obern Rande auf einer Seite, nämlich der lin ken Kartenseite, einen Ausschnitt a auf mit einer schrägen Kante. Diese Ausschnitte be sitzen eine verhältnismässig grosse Höhe, so dass die schrägen Ausschnittkanten eine ver hältnismässig grosse Länge besitzen. Die Breite der Ausschnitte a ist bei jeder Karte verschieden.
Und zwar ist die Ausschnitt breite bei der hintersten Karte einer jeden Kartengruppe gleich Null, indem hier nur die Ecke schräg abgeschnitten ist (Fig. 2), und sie nimmt dann unter stumpfwinkliger Gestaltung der Ausschnitte von hinten nach vorn stufenweise zu bis zur ersten Gruppe der Karte, wo die Breite des Ausschnittes ra am grössten ist (Fig. 11).
Die Karten d ver decken einander also nicht vollständig, son dern es kommt neben jeder Karte ein der schrägen Ausschnittkante benachbarter .Strei fen b zum Vorschein, so dass auf diese Weise an jeder Karte ein verhältnismässig langer Sichtstreifen geschaffen ist, der sich zur Aufnahme eines Sichtvermerkes, z. B. eines Namens, Sachvermerkes, Kennwortes oder einer mehrstelligen Zahl oder einer Zahl und eines Kennwortes eignet. Wie ersichtlich, lässt sich bei dieser Ausbildung eine grosse Zahl von Sichtstreifen auf beschränktem Raum unterbringen, so dass die Sichtvermerke einer grösseren Zahl von Karten, nämlich der ganzen, zehn Karten umfassenden Gruppe auf einmal sichtbar sind.
Der schräge Ver lauf der Sichtstreifen b gewährt dabei nicht nur den Vorteil, dass ihre Länge grösser ist als die Höhe der Kartenausschnitte a, sondern er erleichtert auch das Lesen der Sichtver merke.
Trotz der grossen Zahl von nebeneinander liegenden .Sichtvermerken nehmen diese in ihrer Gesamtheit nur einen verhältnismässig beschränkten Raum ein. Der grösste Karten ausschnitt, das heisst der Ausschnitt der er sten Karte einer jeden Gruppe, ist nämlich nicht oder nicht wesentlich grösser als die halbe Kartenbreite. Es bleibt somit auf der andern Hälfte der Kartenbreite ein freier Raum zur Verfügung, der dazu benutzt wer den kann, an der Oberkante der Karten be sondere Kennmarken oder Reiter anzubrin gen, die in an sich bekannter Weise dazu dienen, einzelne Karten besonders kenntlich zu machen.
Die Kennmarken oder Reiter können dabei an verschiedenen Stellen der Kartenbreite angebracht werden, um ent weder ein gegenseitiges Verdecken der Reiter zu verhindern, oder aber durch die besondere Stellung zugleich eine bestimmte Bedeutung der Kennmarke oder des Reiters anzuzeigen.
Die Karten d befinden sich in einem ein fachen rechteckigen Kasten c, wie er für Kar teien mit ungestaf felten Karten gebräuchlich ist. Sie sind im Kasten hintereinander an- geordnet, wobei sie sich mit ihren senkrech ten Rändern unmittelbar an den Kasten wänden führen. Abstandshalter und ähnliche Vorrichtungen sind im Kasten nicht erfor derlich. Es kann jedoch gewünschtenfalls eine bekannte Verriegelungsstange vorgese hen sein, die durch in der Nähe des untern Kartenrandes in den Karten d vorgesehene Öffnungen hindurchgreift.
Um das Auffinden der Karten zu er leichtern, werden wie üblich Leitkarten ver wendet, das heisst rechteckige Karten f ohne Ausschnitte, die an ihrer Oberkante einen über die Karteikarten d hinausragenden Lap pen g aufweisen, der zur Anbringung eines Leitbuchstabens oder einer Leitzahl dient (Fig. 1 und 2). Die Leitkarten f werden je nach Bedarf in grösseren oder kleineren Ab ständen angeordnet, wobei sich zwischen je zwei Leitkarten entweder eine oder zwei oder auch mehr als zwei Gruppen von Kartei karten d befinden.
An denjenigen Stellen, wo die Gruppen von Karten d nicht durch Leitkarten voneinander getrennt sind, emp fiehlt es sich, die Kartengruppen durch ein fach rechteckige Karten k (Fig. 1 und<B>13)</B> zu trennen, die je mit ihrer linken obern Ecke über die Ausschnittkante a der letzten Karte einer jeden Karteikartengruppe seit lich hinausragen, so dass man sie leicht er fassen kann. Diese Karten h dienen als Wendekarten, das heisst sie werden dazu be nutzt, beim Blättern in der Kartei eine ganze Gruppe von Karteikarten auf einmal nach vorn oder hinten umzulegen.
Die Wendekarten lz können im gewünsch ten Falle als Unterleitkarten benutzt werden, indem sie ähnlich wie die Hauptleitkarten f einen über den obern Rand der Karteikarten d hinausragenden Lappen zur Aufnahme eines Leitbuchstabens oder einer Zahl tragen, wie dies in Fig. 13 durch strichpunktierte Linien bei i angedeutet ist.
Während sich die Lappen der Hauptleitkarten f vorteilhaft sämtlich an der linken obern Ecke der Kar ten befinden, sind die Lappen der als Unter leitkaTten dienenden Wendekarten h an der rechten Hälfte des obern Kartenrandes, also auf dem von den Sichtstreifen b der Kartei karten freien Raum angebracht. Die Lappen der aufeinan.derfolgenden Wendekarten kön nen dabei in der Seitenrichtung gegeneinan der versetzt, also seitlich gestaffelt sein, um ein gegenseitiges Verdecken zu verhindern. Dies ist ebenfalls ein Vorteil, welcher sich daraus ergibt, da,ss die Sichtstreifen b der Karteikarten d sich nur etwa über die halbe Kartenbreite erstrecken.
Die Karten werden vorteilhaft, wie ge zeichnet, in Gruppen von zehn Stück unter teilt. Die Karten einer jeden Gruppe tragen dabei an ihrem Sichtstreifen, und zwar vor teilhaft am obern Ende des Sichtstreifens, eine fortlaufende Numerierung, nämlich die Zahlen von 1 bis 9 und 0 (Fix. 1). Diese Einteilung und Numerierung nach dem De zimalsystem ist besonders für Karteien, in welchen die Karten nach Nummern geordnet werden, vorteilhaft. Die Beschriftung der Sichtstreifen kann dann nämlich so erfolgen, dass die vorgedruckte Zahl immer die letzte oder Einerstelle der am Sichtstreifen anzu bringenden Kennzahl angibt, wodurch die vorgedruckten Endzahlen zwangsläufig zur richtigen Beschriftung der Sichtstreifen füh ren.
Aber auch bei Karteien mit alphabe tisch geordneten Karten ist die Einteilung nach dem Dezimalsystem vorteilhaft. Es kann dann nämlich vor jeder Gruppe von Karten d oder immer vor zwei Gruppen von Karten eine Registerkarte angeordnet sein, welche ein Verzeichnis der Karten der dazu gehörigen Gruppe oder Gruppen enthält. Es ist dann einerseits möglich, beim Fehlen von Karten anhand des Registers ohne weiteres festzustellen, welche Karten der Kartei ent nommen worden sind. Anderseits braucht dann die Ordnung der Karten innerhalb der einzelnen Gruppen nicht genau alphabetisch zu sein, vielmehr genügt eine alphabetische Ordnung der Kartengruppen, da man nach Aufschlagen der jeweils in Betracht kommen den Gruppe die gesuchte Karte anhand der Registerkarte leicht auffinden kann.
Natürlich sind im Rahmen der Erfindung Abänderungen des dargestellten Beispiels möglich. So könnten die Grössenverhältnisse der Karten abweichend vom Beispiel gewählt werden, und insbesondere könnte der von den Sichtstreifen b maximal in Anspruch genom mene Raum noch etwas kleiner gemacht wer den als die halbe Kartenbreite. Die mit dem Sichtstreifen versehenen. Karten d können unmittelbar zur Aufnahme der vorzunehmen den Buchungen, Notizen oder sonstigen Ein tragungen dienen und zu dem Zwecke mit geeigneten Vordrucken versehen sein. Man kann die Buchungen oder Notizen aber auch zum Teil oder sämtlich auf Zetteln machen, die vor oder hinter die den Sichtvermerk tra genden Karteikarten d gelegt werden.
Diese Zettel können die gleiche Breite wie die Kar teikarten besitzen, müssen aber um die Höhe der Ausschnitte a niedriger sein als diese Karten, damit sie die Sichtvermerke nicht verdecken.
Steep index. The invention relates to a steep card index with unstaggered one behind the other to ordered, subdivided into groups cards, each of which carry a visa. The essence of the invention is that the cards on the upper edge on one side have an inclined edge section of relatively greater height, the width of which increases gradually from the rear card to the front card of each group, such that next the inclined cut-out edge of each card has a diagonal viewing strip of the next card behind,
and that the width of the largest map section is not or not significantly larger, or is smaller than half the card width.
The drawing illustrates an exemplary embodiment of the subject of the invention. They show: FIG. 1 a vertical section through a card box with a group of cards ii front view, FIGS. 2 to 11 show the ten card cards of the group visible in FIG smaller scale, Fig. 12 and 13 a guide map and a turning map each for itself on a smaller scale.
In the example shown, the cards in the card index are divided into groups of ten cards each. All cards d have on the upper edge on one side, namely the left card side, a cutout a with an oblique edge. These cutouts have a relatively large height, so that the inclined cutout edges have a relatively large length. The width of the cutouts a is different for each card.
In fact, the cutout width is zero for the rearmost card of each card group, in that only the corner is cut off at an angle (Fig. 2), and it then increases gradually from back to front with an obtuse-angled design of the cutouts up to the first group of Map where the width of the section ra is greatest (Fig. 11).
The cards d do not completely cover each other, but instead a strip b of the inclined cutout edge adjacent to the inclined cut-out edge appears next to each card, so that in this way a relatively long viewing strip is created on each card, which can be used to hold a visa , e.g. B. a name, comment, password or a multi-digit number or a number and a password. As can be seen, with this design a large number of viewing strips can be accommodated in a limited space, so that the visas of a larger number of cards, namely the whole group comprising ten cards, are visible at once.
The inclined course of the viewing strips b not only has the advantage that their length is greater than the height of the map sections a, but it also makes it easier to read the viewing notes.
Despite the large number of side-by-side visas, these only take up a relatively limited space in their totality. The largest map section, i.e. the section of the first card in each group, is not or not significantly larger than half the card width. There is thus a free space available on the other half of the card width that can be used to attach special tags or tabs to the upper edge of the cards, which are used in a known manner to make individual cards particularly recognizable .
The identification marks or tabs can be attached to different points of the map width in order to either prevent mutual obscuring of the tabs, or at the same time to indicate a certain meaning of the identification mark or the rider through the special position.
The cards d are in a simple rectangular box c, as it is common for Kar teien with unstaffed cards. They are arranged one behind the other in the box, with their vertical edges leading directly to the box walls. Spacers and similar devices are not required in the box. However, if desired, a known locking rod can be provided which engages through openings provided in the cards d in the vicinity of the lower edge of the card.
In order to make it easier to find the cards, guide cards are used as usual, i.e. rectangular cards f without cutouts, which have a flap g protruding beyond the index cards d on their upper edge, which is used to attach a guide letter or a guide number (Fig . 1 and 2). The routing cards f are arranged in larger or smaller distances as required, with either one or two or more than two groups of card index cards d between each two routing cards.
In those places where the groups of cards d are not separated from one another by guide cards, it is advisable to separate the card groups by simple rectangular cards k (FIGS. 1 and 13), each with their upper left corner protrude laterally beyond the cutout edge a of the last card of each index card group so that they can be easily grasped. These cards h serve as reversible cards, that is to say they are used to flip a whole group of index cards forwards or backwards at once when leafing through the card index.
The reversing cards lz can be used as sub-routing cards in the desired case, in that, similar to the main routing cards f, they carry a tab protruding beyond the upper edge of the index cards d to hold a routing letter or number, as shown in FIG. 13 by dash-dotted lines at i is indicated.
While the tabs of the main guide cards f are advantageously all located on the upper left corner of the cards, the tabs of the reversible cards h, which are used as sub-guide cards, are attached to the right half of the upper edge of the card, i.e. on the space free from the viewing strips b of the card index . The flaps of the consecutive reversible cards can be offset from one another in the lateral direction, i.e. staggered laterally, in order to prevent mutual obscuring. This is also an advantage that results from the fact that the viewing strips b of the index cards d only extend over approximately half the width of the card.
The cards are advantageously divided into groups of ten as shown. The cards in each group have a consecutive numbering on their viewing strip, namely at the top end of the viewing strip, namely the numbers from 1 to 9 and 0 (fix. 1). This division and numbering according to the decimal system is particularly advantageous for files in which the cards are sorted by number. The labeling of the viewing strips can then be done in such a way that the preprinted number always specifies the last or units digit of the code to be attached to the viewing strip, whereby the preprinted end numbers inevitably lead to the correct labeling of the viewing strips.
The decimal system is also advantageous for files with cards in alphabetical order. A tab can then be arranged in front of each group of cards d or always in front of two groups of cards, which tab contains a directory of the cards of the group or groups belonging to it. On the one hand, it is then possible, on the one hand, to use the register to easily determine which cards have been removed from the card index if there are no cards. On the other hand, the order of the cards within the individual groups does not need to be exactly alphabetical; rather, an alphabetical order of the card groups is sufficient, since after opening the respective group you can easily find the card you are looking for using the tab.
Of course, modifications of the example shown are possible within the scope of the invention. Thus, the size ratios of the cards could be chosen differently from the example, and in particular the maximum space occupied by the viewing strips b could be made somewhat smaller than half the card width. The ones with the sight stripe. Cards d can be used directly to record the bookings, notes or other entries to be made and can be provided with suitable forms for this purpose. You can also make the bookings or notes in part or all of them on slips of paper that are placed in front of or behind the index cards d bearing the endorsement.
These notes can have the same width as the Kar teikarten, but must be lower than these cards by the height of the cutouts a so that they do not cover the visas.