CH169728A - Einrichtung an photographischen Apparaten zur Bestimmung der Belichtungszeit. - Google Patents

Einrichtung an photographischen Apparaten zur Bestimmung der Belichtungszeit.

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CH169728A
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Aktiengesellschaft K Mathiesen
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Koerting & Mathiesen Aktienges
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    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/06Bodies with exposure meters or other indicators built into body but not connected to other camera members
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/42Photometry, e.g. photographic exposure meter using electric radiation detectors
    • G01J1/4209Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing
    • G01J1/4214Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing specially adapted for view-taking apparatus
    • GPHYSICS
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Description


  Einrichtung an photographischen Apparaten zur Bestimmung der Belichtungszeit.    Es ist bereits versucht worden, die Hel  ligkeit eines von einem     photographiseheii     Objektiv auf einen Bildschirm (Mattscheibe  oder dergleichen) entworfenen Bildes zu mes  sen, um die erforderliche Belichtungszeit da  durch zu bestimmen. Die Schwierigkeiten,  die dabei auftreten, bestehen darin,     -dass    sich  das Bild aus helleren und dunkleren Teilen  zusammensetzte, die natürlich abweichende       Messwerte    ergeben. Zur Bestimmung der Be  lichtungszeit kommt es auf die mittlere Hel  ligkeit an, die auf dem Bildschirm nicht  ohne weiteres festgestellt -werden kann.  



  Erfindungsgemäss ist bei dem photogra  phischen Apparat, sei es eine Aufnahme  kamera oder ein Vergrösserungsapparat, in  den Strahlengang des Objektives ein Streu  mittel einschaltbar, derart, dass auf dem Bild  schirm an Stelle des Bildes eine beleuchtete  Fläche     erzeugt    werden kann, deren Hellig  keit der     mittleren    Bildhelligkeit entspricht  und dazu bestimmt ist, zusammen mit am    Apparat vorgesehenen     Messmitteln    zur Be  stimmung der Belichtungszeit zu dienen.  



  In der beifolgenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt.     Fig.    1 zeigt den Aufriss  einer     -Spiegelreflexkamera    teilweise geschnit  ten;     Fig.    2 stellt die Kamera von     oben    ge  sehen dar; die     Fig.    3     bis    5 sind Einzeldarstel  lungen der     Messeinrichtung;        Fig.    6 zeigt in  der Ansicht eine Vergrösserungskamera,       Fig.    7 in der Aufsicht die für die Vergrösse  rungskamera verwendete     Messeinrichtung.     



  Das von dem Objektiv 1 erzeugte reelle  Bild wird bei dem ersten Beispiel über einen  Spiegel 2 auf der Mattscheibe 3 entworfen.  Der Spiegel 2 wird von einem nicht gezeich  neten Antriebswerk in bestimmten Zeiten um  die Achse 2a gedreht. Gegenüber der Matt  scheibe 3 liegt eine lichtempfindliche Schicht       3a,    z. B. ein Film oder eine     Platte:    Im  Kameragehäuse 4 ist eine im     Innern    mit einer  Wendelfeder 5 versehene     Rouleauwalze    6 ge-      lagert. Die Feder 5 hat das Bestreben, ein  an der Walze 6     befestigtes    Rouleau 7 aus  lichtdurchlässigem, aber lichtstreuendem  Stoff aufzuwickeln.

   An dem Rouleau 7 ist  ein     gabelförmiges    Zuggestänge 8, dessen Ga  belschenkel zu beiden Seiten des Strahlen  kegels liegen, befestigt und ragt mit einem  Knopf 9 aus dem Kameragehäuse heraus. In  einer Bohrung des Gehäuses 4 ist seitlich  von einem der     Zuggabelschenkel    8 ein Ar  retierstift 10 gelagert, der mit einem Quer  stück 11 auf dem Gabelschenkel 8 aufliegt  und durch eine Blattfeder 12 auf den Gabel  schenkel gedrückt wird. In dem Gabelschen  kel 8 ist eine     Ausbiegung    13 angebracht, in  die sich bei einer     bestimmten    Stellung der  Zuggabel 8 der Querstift 11 des Arretier  hebels 10 einlegt.  



  Ein die Mattscheibe 3 überragender zu  sammenlegbarer Lichtschacht 14 hat auf der  einen Seite eine doppelte Wandung 15, 15'.  Die innere Wandung 15 ist mit     Ausstanzun-          gen    16, 16' versehen. An der Innenseite der  Wandung 15 ist ein Film 17 befestigt, der  eine bestimmte     Schwärzung    aufweist, aber  noch durchsichtig ist. Auf dem Film 17 sind  ferner als glasklare Zeichen die Kennzahlen  Z, 25, 50     etc.    so angebracht, dass jedes Zei  chen durch eine der     Ausstanzungen    16, 16'  zu     sehet!    ist. Hinter dem Film 17 ist ein  weiterer Film 18 angeordnet, der auf glas  klarem Grund die     Messfelder    19, 19' trägt.

    Die     Messfelder    19, 19' sind mit einem Raster  versehen, und zwar derart, dass die Abmes  sungen und Abstände der Rasterelemente  (Punkte, Striche, Zeichen) von Feld zu Feld  kleiner werden. Der Film 18 ist um die  Niete 20 drehbar. Als Handgriff dient ein  am Film 18 befestigtes Winkelstück 21. An  der gegenüberliegenden Wand 22 der Licht  schutzhaube 14 ist in bekannter Weise eine  umklappbare Einstellupe 23     befestigt,    durch  die die     Messeinrichtung    15-21, auf der Matt  scheibe 3 liegend, betrachtet wird. Die Wan  dung 15 fängt sich hinter dem     Arretierstift     10 nur dann, wenn das     Querstück    11 in der       Ausbiegung    13 liegt.

   In der Seitenwand 15'  ist eine Aussparung 24 vorgesehen, derart,    dass sich die Wand 15' nie hinter dem Ar  retierstift 10 fangen     kann.     



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung     'ist    folgende:  Um die Helligkeit auf der Mattscheibe 3  zu messen,     wird    am Knopf' 9 mittelst des  Gestänges 8 das Rouleau 7 entgegen dem  Zug der Feder 5 von der     Rouleauwalze    6  abgezogen und in den Strahlengang gebracht.  Dabei wird durch die. Feder 12 das Quer  stück 11 in die     Ausbiegung    13 gedrückt.  Gleichzeitig wird die     Lichtschachtseitenwand     15 mit der daran     befestigten        Messeinrichtun     auf die Mattscheibe gedrückt, wobei sie sich  hinter dem     Arretierstift    10 fängt.

   Betrach  tet man durch die Einstellupe 23 die     Mess-          felder    19, 19' durch den mit einer gewissen,  von der Eichung abhängenden     .Schwärzung     versehenen, durchsichtigen Film 17 hindurch,  so beobachtet man beispielsweise, dass die  Rasterelemente nur noch auf den ersten drei  Feldern zu erkennen sind, während die übri  gen Felder gleichmässig grau erscheinen. Die       Mattscheibenhelligkeit    entspricht dann unter  Voraussetzung einer Platte bestimmter Emp  findlichkeit     beispielsweise        %o    .Sekunde Be  lichtungszeit (Kennzahl 50).

   Das von hinten  in den Lichtschacht eindringende Fremdlicht  wird für die Messung     unwirksam    gemacht,  da es durch die geschwärzte Deckschicht des  Filmes 17 geschwächt wird. Werden die       Messfelder    19, 19' durch Drehung des Filmes  18 mit der folgenden Kennzahl zur Deckung  gebracht, so entspricht die gleiche     Mattschei-          benhelligkeit    einer kürzeren     Belichtungszeit          (1/,oo    Sekunde), mithin einer entsprechend  höheren     Plattenempfindlichkeit.    Sinngemäss  kann durch Verdrehung des Filmes 4 auch  auf geringere     Plattenempfindlichkeit    ein  gestellt werden.

   Nach beendeter Messung  wird am Knopf 9 -das Gestänge 8 wieder in  das Gehäuse geschoben, wobei sich das Rou  leau 7 auf die     Rouleauwalze    6 aufwickelt.  Gleichzeitig wird aber auch der Querstift 11  und damit der     Arretierstift    10 ausgehoben;  dieser gibt die Seitenwand 1'5 frei.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel     (Fig.    6  und 7) betrifft eine ähnliche     Einrichtung    bei      einer     Vergrösserungskamera.    Das Objektiv 25  entwirft in bekannter Weise von einem bei  26 eingelegten Negativ ein Bild auf der Bild  ebene 27' der Grundplatte 27. Zwischen  Negativ und Objektiv 25 ist ein Schieber 28  angeordnet, der sowohl eine freie Öffnung 29,  als auch eine zweite, durch ein Streuglas ver  deckte     Öffnung    aufweist. Während der Mes  sung wird der Schieber 28 eingeschoben, wo  durch auf der Bildebene 27 das Bild zum       Verschwinden    gebracht wird.

   Die verblei  bende Helligkeit wird mittelst einer     Messein-          ri.chtung    31 der beim ersten Ausführungs  beispiel geschilderten Art gemessen, die je  doch nicht für durchscheinendes, sondern für  auffallendes Licht     eingerichtet    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an photographischen Appa raten zur Bestimmung der Belichtungszeit, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlen gang des Objektives ein .Streumittel ein schaltbar ist, derart, dass auf dem Bildschirm an Stelle des Bildes eine beleuchtete Fläche erzeugt werden kann, deren Helligkeit der mittleren Bildhelligkeit entspricht und dazu bestimmt ist, zusammen mit am Apparat vor gesehenen Messmitteln zur Bestimmung der Belichtungszeit zu dienen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Mess- felder mit Rasterelementen unterschied licher Feinheit so angeordnet sind, dass sie in der Bildebene betrachtet werden kön nen, um die Bildhelligkeit dadurch zu be stimmen, dass man das Feld aussucht, auf dem die Elemente gerade noch erkennbar, auf dem Messfeld mit den nächstfeineren Elementen jedoch nicht mehr wahrnehm bar sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lupe zur Betrachtung der in der Bildebene liegenden Messfelder und zum .Scharfeinstellen des Bildes. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, an einer Aufnahme kamera, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung an einer über die Bild schirmebene klappbaren Wand des Licht schachtes angebracht ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Belichtungszeitangaben auf einem re lativ zu den Messfeldern verschiebbaren Träger angeordnet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, an einer Aufnahme kamera, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstufung der Messfelder der Abstufung der am Kameraverschluss einstellbaren Be lichtungszeiten entspricht. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Streumit tel eine zu einem Rouleau aufwickelbare Materialbahn ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Schalten der Bahn durch ein Bewegungsorgan derselben eine Arretiervorrichtung für die die Messein- richtung tragende Wand des Lichtschach tes in und ausser Tätigkeit gesetzt wird.
CH169728D 1933-02-28 1933-02-28 Einrichtung an photographischen Apparaten zur Bestimmung der Belichtungszeit. CH169728A (de)

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