CH169757A - Einrichtung zur Umsetzung von elektrischer Energie in Schallenergie und umgekehrt. - Google Patents

Einrichtung zur Umsetzung von elektrischer Energie in Schallenergie und umgekehrt.

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CH169757A
CH169757A CH169757DA CH169757A CH 169757 A CH169757 A CH 169757A CH 169757D A CH169757D A CH 169757DA CH 169757 A CH169757 A CH 169757A
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Telephone Manufacturing C Bell
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Bell Telephone Mfg
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  Einrichtung zur Umsetzung     -von    elektrischer Energie in Schallenergie und umgekehrt.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  t' zur Umsetzung von elektrischer  Energie in Schallenergie und umgekehrt, in  welcher eine Membrane vorhanden ist, deren  eine Fläche dem freien Luftraum zugekehrt  ist, und bezweckt eine solche Ausbildung der  selben,     .dass    die     Ansprechfähigkeit    in einem  gewünschten     Frequenzbereich,    zum Beispiel  bei niedrigen Frequenzen, erhöht wird, so dass  dadurch die Frequenzen in diesem Frequenz  bereich, also zum Beispiel die tieferen Laute  und Töne der Sprache und Musik naturge  treuer wiedergegeben werden.  



  Erfindungsgemäss wird dies     da-durch    er  reicht,     .dass    die nicht dem freien Luftraum  zugekehrte Fläche dieser Membrane .durch       ein    Gehäuse, welches einen nach der dem       freien    Luftraum ausgesetzten Fläche der       M!erd'@rane        führenden    Durchgang besitzt, um  geben     ist,        wobei        das        genannte    Gehäuse und  .der     genannte    Durchgang so dimensioniert  sind, dass das in denselben vorhandene Flui  dum sowohl ein     Steifigkeitselement,

      als auch    Massenelemente eines akustischen Filters lie  fert, derart, dass die von jeder Fläche der  genannten Membrane umgesetzten Schwin  gungen im gewünschten     Frequenzbereich    ein  ander unterstützen.    Die vorliegende Erfindung lässt sich vor  teilhaft auf Lautsprecher anwenden, wodurch  der Strahlungswiderstand per Flächeneinheit  der Lautsprechermembran bei     niedrigen    Fre  quenzen durch einen akustischen Weg wirk  sam erhöht werden kann, vorausgesetzt,     dass     dieser Schallweg in nächster Nähe der Mem  bran mündet     uhd    eine Mündungsfläche auf  weist, die ungefähr gleich derjenigen der  Membrane ist.

      Die Erfindung     lässt    sich ebenfalls bei       Vorrichtungen    zur Umsetzung von Schall  wellen in elektrische Schwingungen anwen  den, indem sich ,dort eine Erhöhung     .der     Schwingungsamplitude des Schwingungs  elementes erreichen lässt, und zwar dadurch,  dass man einen Teil der umzusetzenden           Schwingungen    der hintern     Membranenfläche     über das     akustische        Filter    zuführt.  



       Die    Erfindung wird     nachstehend    anhand  einiger Ausführungsbeispiele und der bei  liegenden     Zeichnung    erläutert.  



  In der     Zeichnung    zeigt       Fig.    1 die Vorderansicht eines als Laut  sprecher ausgebildeten Ausführungsbeispiels,       Fig.    2 einen durch die Ebene 2-2 der       Fig.    1 geführten     Schnitt    dieser Einrichtung,       Fig.    ä eine schematisch     vereinfachte        Dar-          stellung    der Einrichtung der     Fig.    1 und 2,       Fig.    4 das :

  der     Einrichtung    der     Fig.    1  und 2 gleichwertige Ersatzschema,       Fig.   <B>5</B> Kennlinien der Einrichtung der       Fig.    1 bei offenen und geschlossenen Durch  lassrohren 4,       Fig.    6 einen     Sfchnitt    durch eine weitere       Ausführungsform    der Erfindung,       Fig.    7 eine Ansicht einer dritten Aus  führungsform der Erfindung,       Fig.    8 einen durch die Ebene 8-8 der       Fig.    7 gelegten     Schnitt    dieser dritten Aus  führungsform,

         Fig.    9 einen Schnitt du     rch    ein als Mikro  phon     ausgebildetes    Ausführungsbeispiel,       Fig.    10 :das Ersatzschema zu     Fig.    9,       Fig.    11 das Ersatzschema des Mikrophons  der     Fig.    9 bei geschlossenem Rohr 54,       Fig.    12     Kennlinien    des Mikrophons der       Fig.    9 im untern Frequenzbereich bei offenem  und geschlossenem     Durchlassrohr    54,       Fig.    13 die     Gesamtübertragungskennlinie     des Mikrophons der Fix.

   9 bei offenem und       geschlossenem        Durchlassrahr    54.  



  Der Lautsprecher nach     Fig.    1     besteht    aus  einem rechteckigen     Gehäuse    1, dessen Wände,  die durch Schrauben 3 zusammengehalten  werden, hinter der Membrane 7 eine Kammer  5 bilden.  



  Die Membran 7 besteht vorzugsweise aus       leichtem    Material, zum Beispiel aus einer  Aluminiumlegierung. Sie weist einen     ge-          krümmten    mittleren     Teil    und     einen    .diesen  umgebenden, in umgekehrter Weise ge  krümmten weiteren Teil auf, der nach dem  Rand     hin        flaeh    verläuft.

   Die Membran     ist     in eine     Üffnung    .der     Vorderwand    15     :des    Ge-         häuses    1 eingesetzt und ist an ihrem Rand  durch passende     Mittel,    zum     Beispiel    durch  ein Halteglied 8 und Schrauben     1.1    am Ge  häuse     befestigt.    Die     Schwingspule    9     ist    an  .der     hintern    Fläche der Membran befestigt  und ist in einem vom Magneten 10 -gebil  deten Luftspalt angeordnet.

   Dieser Magnet  kann entweder als Dauermagnet .oder als       Eaektromagnet    ausgebildet sein. :Der zen  trale Polteil 17 des Magnetes ist vorzugs  weise hohl, ,so     dass    eine röhrenförmige Öff  nung 11 entsteht, durch welche Schallschwin  gungen, die durch die hintere, innerhalb der  Spule 9 liegende Fläche der Membran aus  gestrahlt werden, leicht in die Kammer 5  gelangen können. Der Magnet 10 wird durch  ein Tragkreuz 13 gehalten, welches seiner  seits .durch eine Mehrzahl vertikaler, auf der  Innenseite der Vorderwand 15 befestigte  Träger 12 getragen wird.

   Die     Innenfläche     ,der     Kammer    5 ist vorzugsweise mit Lagen       aus    Haarfilz oder anderem passendem,     schall-          aabsorbierendem        Material    solcher Dicke ausge  füttert,     dass    einerseits keine     Reflexion    der  durch :

  die hintere     Membranfläche    abgege  benen Schallschwingungen hoher     Frequenz     entsteht und anderseits die untern Frequen  zen praktisch keine Dämpfung erleiden.     Eine     Mehrzahl röhrenförmiger, an beiden Enden  offener Glieder 4 bilden einen von der Kam  mer .5 nach dem freien Luftraum führenden  Durchgang. Diese     röhrenförmigen    Glieder  werden vorzugsweise so nahe     wie        möglich    an  die Peripherie der     Membran    gelegt.

   Wie ge  zeigt, fällt das eine Ende der röhrenförmigen  Glieder praktisch mit der Vorderfläche der  Vorderwand 15 zusammen, während das an  dere Ende in die Kammer 5 ragt.     Beim     Durchgang eines     Wechselstromes    durch die  !Spule 9     entsteht    ein veränderliches: Feld,  das mit -dem     konstanten    Feld des Magnetes  10     zusammenwirkt.    Dadurch wird die Mem  bran 7 in Schwingung versetzt und es ent  stehen     Schallschwingungen,    die sich durch  das anstossende Fluidum ausbreiten.

   Die  Schallwellen, welche durch -die hintere     Mem-          branfläche    erzeugt werden,     insbesondere    die  mit niedrigen Frequenzen, werden durch die      erwähnte Kammer und die Austrittsöffnun  gen 4 geleitet und beim Austritt mit den  durch die vordere     Membranfläche    erzeugten  kombiniert, so dass die Schallwellen niedriger  Frequenz verstärkt werden.  



  Zum     bessern    Verständnis der Wirkungs  welse des     Ausführungsbeispiels    nach     Fig.    1  sollen an     .dieser    Stelle einige theoretische     Be-           rachtungen    der Vorgänge folgen.  



  Theorie     -and    Messungen zeigen,     .dass    all  gemein Lautsprecher mit direkter Strahlung  und von mässiger Grösse bei     niedrigen,    Fre  quenzen eine relative kleine     Ansprech-    und  eine unzulängliche Leistungsfähigkeit be  sitzen. Beim oben beschriebenen Lautspre  cher wird die Membran 7 beidseitig ausge  nützt und daher der     Strahlungswiderstand     per Flächeneinheit der Membran erhöht. In  folge der akustischen     Steifigkeit    und Masse  wird die Luftverschiebung von der hintern  Seite der Membran bis zum Austritt um un  gefähr 180 " in der Phase verschoben.

   Die       akustische        Steifigkeit        lässt    sich aus dem Luft  volumen in der auf der hintern     .Seite    der  Membran sich befindenden Kammer 5 ermit  teln und die akustische Masse ist durch -die  in den Austrittsöffnungen befindliche Luft       gegeben.    Die Phasenbeziehung der Raum  geschwindigkeit der Membran und der Luft  in der Austrittsöffnung kann etwa mit der  jenigen in einer elektrischen     .Spulenkette    ver  glichen werden, in der die     .Ströme    in den  beiden angrenzenden     Reihenarmen,    .die kleine  Widerstände enthalten, oberhalb -der Grenz  frequenz des Filters nahezu 180   phasen  verschoben sind.

   Die akustische Anlage  unterscheidet sich bezüglich der Austritts  leistung beträchtlich vom     elektrischen    Filter,  indem der Strahlungswiderstand und :die  Luftmasse der Membran und der entspre  chende Strahlungswiderstand und die Luft  masse des Durchganges eine gegenseitige Re  aktion aufeinander ausüben und weiterhin  die ihnen entsprechenden     akustischen    Impe  danzen mit der Frequenz variieren. Eine  Lösung     dieses    Problems ist eher kompliziert;  macht man jedoch einige vereinfachende An  nahmen, so kann eine allgemeine Idee des    Gewinnes an     @Schallaustrittsenergie    erhalten  werden.

   Wird nämlich die Fläche des Durch  ganges gleich der wirksamen Fläche der  Membran gemacht, und nimmt man eine Fre  quenz an,     bei,der    die     .SchwingUngsgeschwin-          digkeit    der Membran gleich der :Schwingungs  geschwindigkeit der Luft im Durchgang ist,  so wird die wirksame Strahlungsfläche ver  doppelt und der Strahlungswiderstand     wird,     verglichen mit demjenigen einer für sich  allein wirkenden Membrane, ebenfalls ver  doppelt. Infolgedessen wird für die gleiche  Amplitude der Membrane in den beiden Fäl  len die     Leistungsabgabe    um ungefähr     sechs     Dezibel höher, wenn die Durchgänge offen  sind.

   Setzt man :die Frequenz herab, so     wird     die Luftgeschwindigkeit im Durchgang ge  genüber derjenigen der Membrane erhöht und  ergibt auf diese Weise eine zunehmend grö  ssere Widerstandsentlastung der Membrane  gegenüber derjenigen, die bei gleicher Fre  quenz bei geschlossenem Durchgang     erhalten     würde. Für Frequenzen bis zur Grenzfre  quenz     hinab    ergibt dies eine stets grösser  ausfallende     Entdämpfung    der Einrichtung.  Oberhalb der einen     Entdämpfungsgewinn     von 6     Db.    ergebenden Frequenz nimmt die  Geschwindigkeit im Durchgang bei Zuneh  men der Frequenz ab, bis die Geschwindig  keit im Durchgang gleich Null wird.

   Ober  halb dieser Frequenz     wirkt    daher der Laut  sprecher praktisch gleich, wie wenn der  Durchgang geschlossen wäre.  



  Es wurde eine     vereinfachte    Theorie der  Wirkweise dieser akustischen Einrichtung  ausgearbeitet und eine Anzahl Berechnungs  formeln ermittelt, und zwar für den Fall,     dass     die     Durchgangsfläche    gleich der wirksamen  Fläche der Membrane und die Masse des  mechanischen Bewegungselementes     (Mem-          bran    und Spule) gleich :der Masse der Luft  im Durchgang ist.  



  Die     Anspreehfähigkeit    eines in den Aus  trittsstromkreis einer     Elektronenröhre    ge  schalteten Lautsprechers kann in Einheiten  der akustischen Leistung ausgedrückt wer  den, welche ausgestrahlt wird, wenn eine  konstante Wechselspannung in Reihe     mit    der      elektrischen Impedanz der Triebspule und  der Impedanz der Stromquelle aufgedrückt       wird.    Die Austrittsleistung des Lautspre  chers ist die Summe der Produkte,

   welche  aus dem Quadrat der     --'Wembrangescliwindig-          keit        bezw.    der     GeschwindiglLeit    der Luft im       Durahlass    mit den für die Strahlung in Be  tracht kommenden Widerständen gebildet  werden.  



  Der Lautsprecher der     Fig.    3 weist ledig  lich eine einzige nach der hinter der Mem  bran liegenden Kammer führende     bffnung     18 auf, doch gelten unabhängig, ob eine oder  mehrere     Öffnungen    verwendet werden, die  gleichen theoretischen Betrachtungen, falls  von der Flächengleichheit nicht abgewichen       wird.     



  Zur Vereinfachung der Berechnungen  sind folgende Annahmen gemacht worden:  1. Die Fläche der Durchgangsöffnung der  Kammer sei gleich der wirksamen Fläche  der Membran; 2. die Luftmasse in der     Off-          .nun,-    sei gleich .der     wirksamen    Masse des  beweglichen, mechanischen Elementes, und  3.

   die Wellenlängen der     betrachteten    Schwin  gungen seien gross gegen die Dimensionen  der akustischen     Einrichtung.       Es sei  E .die dem elektrischen Stromkreis auf  gedrückte Wechselspannung,  F die auf die Membrane ausgeübte me  chanische Antriebskraft,    Z, die mechanische Impedanz der Schwing  spule, das heisst die einer mechanischen  Impedanz gleichzusetzende, durch     In-          @duktionsströme    in der bewegten Spule  verursachte Hemmung,       H    die Feldstärke im Spaltraum des Mag  netes,  7, die Drahtlänge .der beweglichen Spule,  die     Randsteifigkeits-Reaktanz    der  
EMI0004.0020  
       Membrane,

       die     Steifigkeits-Reaktanz    des     Luftvolu-              mens der Kammer,         ja n    die     Massenreaktaäz    der Membrane, die  gleich der     Massenreaktanz    des Luft  volumens des Durchlasses ist,       V        .die        Geschwindigkeit        der     in der Kammer,       V1        die        Geschwindigkeit        der        mit        der     in Berührung stehenden Luft  partikelchen,

         V:    die Geschwindigkeit der     Luftpartikel-          chen    des Durchlasses,  A die effektive Fläche der Membrane,  welche gleich der Fläche des Durch  lasses ist,  Z die Impedanz der Luft per Flächen  einheit einer Fläche, die doppelt so  gross ist, als die Fläche der     Membrane,     wobei :das Vorhandensein der Kammer  und des Durchlasses ausser acht     ge-          la.ssen    ist.

    
EMI0004.0044  
   und die -der Membrane     bezw.     
EMI0004.0046  
    der     Durchlassöffnung    entgegenwirken  den Luftimpedanzen     unter    Berücksich  tigung des     Einflusses    der Luft in der  Kammer. Diese Ausdrücke sind nur  annähernd richtig, a angenommen  wird,     dass    die Wirkung der     Luftmasse     mit der Geschwindigkeit der in der  Nähe der Membrane und des Durch  lasses liegenden     Luftpartikelchen    än  dert.  



  Die Kraft F ist als Funktion der Span  nung E ausgedrückt gleich
EMI0004.0053  
   und     Zo     ist, falls die Impedanz im elektrischen  Stromkreis als reiner Wirkwiderstand von  der Grösse R angenommen wird, gleich  
EMI0004.0055     
    Bei den Impedanzen
EMI0004.0056  
   und  
EMI0004.0057  
         wird    zum Zwecke unserer theoretischen  Betrachtung auf Grund     experimenteller    Er  gebnisse angenommen, dass die Wirkung der  Luftmasse mit der Geschwindigkeit in     glei-          ,cher    Weise .ändert, wie     .d-er    Strahlungs-      widerstand.     Diese    Ausdrücke sind infolge  dessen nur angenähert richtig.

      Wendet man die     Kircli$offschen    Gesetze  auf das Ersatzschema der     F'ig.    4 an, so er  gibt sich  
EMI0005.0004     
  
    <I>F <SEP> = <SEP> Z@ <SEP> Vi <SEP> <B>+</B> <SEP> So</I> <SEP> Vi <SEP> <I>-,- <SEP> j <SEP> cum <SEP> V, <SEP> + <SEP> <U>AZV</U> <SEP> + <SEP> S <SEP> V</I>
<tb>  <I>jm</I> <SEP> 2 <SEP> jca
<tb>  <I>0=jmYYiVz+<U>AZV</U>+ <SEP> S <SEP> y,</I>
<tb>  2 <SEP> @m
<tb>  V <SEP> = <SEP> Ui <SEP> + <SEP> V2       Falls Z =     r        +        jx    ist,

   beträgt die abgegebene akustische Leistung  
EMI0005.0008     
  
    ( <SEP> .>
<tb>  ZV <SEP> = <SEP> reeller <SEP> Teil <SEP> j <SEP> 2 <SEP> V# <SEP> <I>AZ <SEP> j <SEP> #</I>
<tb>  y#i
<tb>  --f <SEP> reeller <SEP> Teil <SEP> #<U>2 <SEP> #Q</U> <SEP> <I>AZ</I><B>I</B> <SEP> <I>#</I>
<tb>  <I>V2</I> <SEP> <B>1</B> <SEP> <I>-= <SEP> 2# <SEP> V</I>
<tb>  1<I>1</I>
<tb>  ()       Der     Wert    von     V    wird erhalten aus den oben angeführten     Kirchhoffschen        Gleichungen     
EMI0005.0013     
    Indem man diesen Wert für V in Gleichung  (1) substituiert, F als Funktion von<B>E</B> aus-    drückt und durch. 10' dividiert, erhält man  ,die abgegebene     .akustische    Leistung in Watt.

    
EMI0005.0015     
    Die folgenden elektrischen, mechanischen  und     akustischen    Konstanten wurden einem  erfindungsgemässen     Experimentallautsprecher     zugrunde gelegt:  A = 558     cm2.     



  H = 15000 Gauss,  l =<B>1330</B> cm,  R = 36 Ohm,  <I>Z = p CA</I><B>(X<I>+</I></B><I> i</I>     Y),     So = 2 X     10s        Dyn/cin,     S = 1 x 10s     Dyn/cm,           a    = 10 Gramm  wobei  p = Dichte des Fluidums,  C =Schallgeschwindigkeit,  A - Fläche der als Kolben wirkenden Mein  brave,  X     =        Widerstandsfaktordieser    Membrane,  Y     Reaktanzfaktor    dieser Membrane.    Dieser     Experimentallautsprecher    war kon  struktiv demjenigen der     Fig.    1 und 2 ähnlich.

    Die Membran hatte einen     wirksamen    Durch  messer von angenähert 25,6 cm (Fläche  = 558 cm') und war in der Öffnung der  Vorderwand eines     Kastens    von den Dimen  sionen 115 cm X<B>115</B> cm X 46 cm montiert.  Um     .die        Membran    und unmittelbar daran an  stossend waren     üreizehn    gleich distanzierte  Öffnungen     vo-ti    76 mm     Durchmesser    vorhan  den, in die röhrenförmige Glieder aus     Phe-          nolfiber    von 152 mm Länge     eingepasst    waren.

    In dieser besonderen     Ausführunb    form ergab  das Luftvolumen in der Kammer 5 und in  ,den röhrenförmigen Gliedern 4 eine aku  stische     Steifigkeit    und Masse, bei der die  Grenzfrequenz 40 Hertz wurde.  



  Die     Fig.    5 zeigt die     Frequenzansprech-          fähigkeit    in Dezibel, und zwar zeigt darin  die Kurve A die berechnete Frequenzkenn-           linie        dl    -s oben beschriebenen Lautsprechers  bei geschlossenen     Durchlassöffnungen    und die  Kurve B die berechnete     Frequenzkennlinie          ,dieses        Lautsprechers    bei offenen     Durchlassöff-          nungen.    Die Kurve C zeigt eine Kennlinie, die  dadurch erhalten wurde,

       .dass    für bestimmte  Frequenzen die Differenz zwischen den für  den     Irautsprecher    mit offenen und geschlos  senen     Durchlassöffnungen        gemessenen;    Wer  ten genommen und diese Differenz zu den  Werten der für den Lautsprecher mit ge  schlossenen     Durchlassöffnungen    errechneten  Kennlinie hinzuaddiert wurde. Es ist aus  diesen Kennlinien ersichtlich, dass die tat  sächliche     Ansprechfähigkeit    mit der theo  retischen     Ansprechfähigkeit    eng überein  stimmt.

   Falls eine ausgesprochene Spitze in  der.     Frequenzkennlinie    in der Nähe der       Grenzfrequenz    verhindert werden soll, kann  ein     akustisches        Dämpfungsmaterial    in den       Durchlassöffnungen    vorgesehen werden.  



  Offensichtlich wird die     Schaallaustritts-          leistung    von Lautsprechern mit direkt wir  kenden Membranen -bei niedrigen     Frequenzen     vergrössert. Die von einem akustisch derart  ausgebildeten Lautsprecher bewirkte     Luftver-          schiebung    ist grösser, als die Verschiebung  der Membrane, und das Verhältnis der Luft  verschiebung zur     Membranverschiebung     nimmt zu,

   wenn die Frequenz abnimmt und  kompensiert so in     grossem    Masse die Abnahme  im     Strahlungswiderstand.    Da die Leistungs  fähigkeit direkt wirkender Lautsprecher  durch die     Bewegungsamplitude    der Mem  brane bei niederen Frequenzen begrenzt ist,  lässt sich die Wichtigkeit dieser akustischen  Vorkehrungen für die Übertragung grosser       akustischer    Leistungen von langen Orgel  pfeifen und niederfrequenten Instrumenten  des Orchesters ohne     weiteres    erkennen.

   Ein  erfindungsgemäss ausgeführter     Lautsprecher     wird daher die niederen     Frequenzen    von  Sprache und Musik in     angemessenerem    Ver  hältnis zu .den hohen Frequenzen reprodu  zieren als dies bisher möglich war.  



  Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    6 ist  statt eines rechtwinkligen Gehäuses hinter  der Rückoberfläche der Membran ein zy-         lindrischer    Teil 22 angebracht, welcher aus  Metall bestehen kann und an ein ringför  miges     Gied    24 anschliesst, welches eine Mem  bran 7 ähnlich ,derjenigen der     Fig.    2 und eine  Mehrzahl röhrenförmiger Glieder 4 trägt, die  einen Durchgang nach dem Aussenraum bil  den. Der Teil 22 ist durch einen gewölbten  Boden 27 abgeschlossen und bildet so die  Kammer 28.

   Der Magnet 10 wird durch  einen Querträger 19 gehalten, welcher an  seinen Enden an Winkelstücken 29 befestigt  ist, die ihrerseits vermittelst     Nieten    oder auf  andere Art und Weise an die innere Wand  des Gliedes 22 angeschlossen sind. Die Basis  27 .des Gliedes 22 ist vorzugsweise leicht  gekrümmt, um ein     Mitschwingen    zu verhüten  und der Teil 22 ist vorzugsweise zylindrisch,  um die Wirkung .der Eigenfrequenz seiner  Wand praktisch zu eliminieren.  



  Im     Ausührungsbeispiel    der     Fig.    7 und 8  bildet. eine zylindrische Trommel 31 mit  einem leicht gekrümmten Boden 39 und einer  ringförmigen Vorderwand 30, an der sie       mittelst    Bolzen 40 befestigt ist, hinter der  Membrane 7 eine Luftkammer 32. Die Mem  brane 7 ist ähnlich derjenigen der     Fig.    2 aus  gebildet und trägt eine Spule 9, die indem  durch den Magneten 10 gebildeten Luftspalt       angeorduet    ist. Der Magnet 10 besitzt eben  falls einen hohlen zentralen Pol.

   Zylindrische  Röhren 33 und 34, die .durch die Distanz  stücke 38 in der     gewünscbten    gegenseitigen  Lage gehalten werden, schaffen einen röhren  förmigen     Durchlass    35, der die Kammer 32  mit der an die Frontfläche der Membrane  7     anstossenden    Aussenluft verbindet. Der  Magnet 10 wird vom Querstück 42 getragen,  welches an seinen Enden an Winkeln 43  befestigt ist, die ihrerseits auf der Innen  seite der Röhre 33 befestigt sind Die Mem  brane, ihr Antriebsmechanismus und die       distanzierten    Röhren     33    und 34 kann man,  wie dargestellt, an der Vorderwand 30 der  Kammer 32 mittelst Schrauben 37 befestig  ten.

   Die Luft in der Kammer 32 und die  jenige im zylinderringförmigen     Durchlass    be  sitzen eine solche     Steifigkeit    und Masse, dass  die beiden Luftmengen     einen        akustischen         Filter bilden, wodurch die auf jeder Seite der  Membrane erzeugten Schallschwingungen  mit niedriger Frequenz einander verstärken  und somit die     Ansprechfähigkeit    und -die  Austrittsleistung der Einrichtung im Bereich  der niederen Frequenzen erhöhen.  



  Die vorliegende Erfindung ist keines  we;s nur auf Einrichtungen zur Umsetzung  ,elektrischer Energie in Schallenergie be  schränkt, sondern kann auch auf Einrich  tungen zur Umsetzung von Schallenergie in  elektrische Energie angewendet     -,werden.    Die       Fig.    9 zeigt ein elektrodynamisches Mikro  phon, welches einen Magnet 50 umfasst. Dazu  wird vorzugsweise ein     permanenter    Magnet  mit einem zentralen Polteil 6\?, an den ein       gekrümmtes    Polstück 51     vermittelst        dee          Schraube    63 befestigt ist, verwendet.

   Das  andere Polstück besteht aus einer ringförmi  gen     Platte    56, die am Magneten vermittelst  Sehrauben 57 befestigt ist und eine zentrale       (Öffnung    aufweist, deren Begrenzungswand  einen     gewissen    Abstand zum Polstück 51  aufweist, so dass ein magnetischer Luftspalt  geschaffen wird, in dem eine an .der Mem  brane 60 befestigte Spule 61 angeordnet ist.  Die Membrane 60 weist einen gekrümmten  zentralen Teil auf, .der in einem flachen Teil  ausläuft. Für die Membrane wird vorzugs  weise ein Leichtmetall, zum Beispiel Alumi  nium, verwendet. Ferner ist ein ringförmiges  Glied 52 vorhanden, welches den obern Teil  des zentralen Pols und den Magneten un  mittelbar unter dem Polstück 51 umgibt.

    Dieses Glied     .52    bildet eine kleine Luft  kammer 65 unter der Spule 61 und einen  engen Durchgangsweg 66, der nach der Kam  mer 53 des     Magnetes    führt. Die Membran  60 ist an ihrer Peripherie befestigt und wird  durch Ringglieder 55 und 59 vermittelst  Schrauben 58, welche mit der Platte 56 ver  schraubt sind, gehalten. Der Ring 55 weist  eine konisch verlaufende Öffnung 67 auf,  durch die eine Druckzunahme durch Reso  nanz der über der Membrane gebildeten     Kam-          uner    praktisch eliminiert wird.  



  Eine die     ringförmigen    Glieder 55 und 59,  die Membrane 60 und die Platte 56 durch-    ziehende Röhre bildet einen Durchgangsweg  64, der das Innere der     erwähnten    Kammer  mit der an die Frontfläche der Membrane       stossenden    Aussenluft verbindet.  



  Die Arbeitsweise dieser Einrichtung zur  Umsetzung von Schallenergie in elektrische  Energie ist wie folgt:  Ein Teil der auftreffenden     ,Schallenergie     wirkt auf die Frontfläche der Membrane und  ein anderer Teil     gelangt    durch die Röhre 54  in die Kammer 53 und wirkt auf die Rück  seite .der Membrane. Diejenigen Schwingun  gen     jedoch,    die auf die     Rückseite    der     3Iem-          brane    wirken, sind in ihrer Phase und Stärke  so geändert,     .dass    sie die auf die Frontseite  auftreffenden Schwingungen     unterstützen     und dadurch die Schwingungsamplitude der  Membrane erhöhen.

   Diese     Verstärkerwirkung     ist insbesondere bei niederen Frequenzen  wichtig. Die der Membrane aufgedrückten       Schwin_,-ungen    bewirken     infolge    der Bewe  gung der Spule 61 im Feld des Magnetes  50 Ströme, die den auftreffenden Schall  wellen entsprechen.  



  Es ist ersichtlich,     dass    die Auswirkung  der Erfindung gemäss dem vorhergehenden  Abschnitt, welche in einer Erhöhung der       Ansprechfähigkeit    des Mikrophons bei .den  niederen Frequenzen resultiert, derjenigen  beim Lautsprecher der     Fig.    1 und 2 ent  spricht. Ein besseres Verständnis des Erfin  dungSgedankens bei dessen Anwendung auf  ein elektrodynamisches Mikrophon wird  jedoch die nachstehende Betrachtung ergeben.  



  Die im elektrodynamischen Mikrophon  erzeugte     Spannung    ist der     Geschwindigkeit     der Membrane proportional. Diese Tatsache  macht für ein Mikrophon mit     praktisch     brauchbarer Empfindlichkeit das Problem,  eine gleichförmige     Frequenzkennlinie    auch  im untern Frequenzband zu erhalten,     sthwie-          rig;    denn entweder muss die Membrane eine  sehr geringe     Steifigkeit    besitzen, oder es  muss etwas     vorgesehen    werden, um die Wir  kung der     Schall"vellen    auf die Membrane  relativ zu den höheren Frequenzen zu verstär  ken.

   Der hier vorgeschlagene Weg führt zu  einer genügend grossen Erhöhung der bei      niederen     Frequenzen    auf die Membrane aus  geübten Kraft, um die     Randsteifigkeitsreak-          tanz    hinunter bis zu relativ niederen Fre  quenzen zu kompensieren. Es wird dadurch  möglich, eine     Frequenzkennlinie    zu erhalten,  die bis zu zwei Oktaven     unter    der Frequenz,  beider die     Randsteifigkeitder    Membrane im  Sinne einer Abnahme der     Ansprechfähigkeit     des Mikrophons zu wirken beginnt, gleich  förmig ausfällt.  



  Die Kraft auf die Membrane bei niederen       Frequenzen    wird.     mittelst    des die Aussen  seite des Mikrophons mit ,dem Kammerinnern  5.3 verbindenden Rohres 54 erhöht, wodurch  ein Teil der der Frontseite des Mikrophons  zugeführten Schallenergie mit der gewünsch  ten Stärke- und     Phasenänderung    der Rück  seite der Membran zugeführt wird. Die  Stärke und Phase des     Schalldruckes    auf die  Rückseite der Membrane werden durch die  akustischen Konstanten der Luft in der  Röhre und -der Kammer bestimmt.

   Die     Fig.    9  zeigt das Mikrophon mit in unmittelbarer  Nähe     ,der    Membrane endigendem Verbin  dungsrohr, so     dass    die Phase     -des    Druckes über  der Membran und der Röhrenöffnung die  gleiche. ist. Die     Fig.    10 zeigt ein Ersatz-         schema    für das elektrodynamische Mikrophon  der     Fig.    9. Die     Fig.    11 zeigt .das Ersatz  -schema eines gleichartig gebauten     OVLikror-          phons,    bei dem. jedoch die Röhre 54 wegge  lassen ist.

   Ein Vergleich dieser beiden Er  satzschemas zeigt ohne     weiteres    die durch  Anbringen der Röhre zu erwartenden     An-          derungen.    Die kleine Luftkammer zwischen  der Membrane und dem akustischen Wider  stand.     R#    wurde in den     Fig.    10 und 11 nicht  berücksichtigt, da ihre Wirkung bei niederen  Frequenzen     vernachlässigbar    klein ist.  



  Bei der nachstehenden Betrachtung  wurde angenommen, dass die Kraft F gleich  dem Druck der freien Luft auf die     Membrane     multipliziert mit ihrer wirksamen Fläche sei,  und dass der Querschnitt des     Durehlassrohres     54 gleich der     wirksamen        Membranfläche     sei.  



  Die in der beweglichen .Spule des Mikro  phons erzeugte Spannung ist proportional  zur     CTeschwin.digkeit    der Membrane. Drückt  man das Verhältnis dieser Geschwindigkeit  zu der auf die Membrane     bezw.    den Durch  lass wirkenden Kraft F durch die mechani  schen und     alzustischen    Konstanten des Mikro  phons aus, so erhält man:

    
EMI0008.0035     
    worin       m,    =     effektive    Masse der Membrane samt  Spule,  m = Masse der Luft im Widerstandsraum,  so =     Randsteifigkeit    .der Membrane,       Ro    = Widerstand des Luftspaltes,       S\    =     Steifigkeit    der Luft in der Mikrophon  kammer,  R = Impedanz der Luft im Verbindungs  rohr ist.

      Bei der Berechnung der Impedanz :der  Luft im Verbindungsrohr wurde gefunden,       .dassss    der Radius     (ro)        der    Röhre einen Wert der         Diskriminante   
EMI0008.0046  
   zwischen  1 und 10 ergab, so dass weder der     Posseuille-          sche        Koeffizient   
EMI0008.0050  
   für     ei.-i    enges  Rohr, noch der     vereinfachte    Ausdruck  
EMI0008.0053     
    für grosse Röhren verwendet werden kann.

    Der     Röhrenimpedanzkoeffizient    wurde in  folgedessen aus dem allgemeinen Ausdruck  
EMI0008.0055     
      ermittelt, worin<I>-</I>     ss        K$   <I>=</I>     ipci    und  
EMI0009.0004     
    ist.     Die    berechneten Koeffizienten von Masse  und Widerstand für ein Verbindungsrohr  von 0,112 cm Radius sind im     .untern     Teil der     Fig.        l:),    dargestellt, wobei die Or  dinaten die Masse in Gramm und der Wi  derstand in Ohm und die     Abszisse    die Fre  quenz in Hertz darstellen.

   Für ein 3 cm  langes Verbindungsrohr wurden die     Masse     und der Widerstand, bezogen auf die Mem  brane aus diesen Kurven zu 6,4 Gramm und  600 Ohm bei ungefähr 50 Hertz gefunden.  Für eine     Bereohnung    genügt es, diese mitt  leren     Impedanzwerte    in der Gleichung (3)  zu verwenden.

      Die gemessenen und berechneten Konstan  ten eines erfindungsgemässen Mikrophons  sind beispielsweise wie folgt gefunden wor  den:  
EMI0009.0013     
  
    .So <SEP> = <SEP> 2 <SEP> X <SEP> 16s <SEP> Dyn
<tb>  cm
<tb>  mo <SEP> = <SEP> 0,22 <SEP> Gramm
<tb>  M= <SEP> 4000 <SEP> Ohm
<tb>  <B>8</B> <SEP> = <SEP> <B>0,5</B> <SEP> X <SEP> 10<B>6</B> <SEP> <U>Dyn</U>
<tb>  cm
<tb>  <I>na</I> <SEP> = <SEP> 6,4 <SEP> Gramm
<tb>  R <SEP> = <SEP> 600 <SEP> Ohm
<tb>  <I>co <SEP> - <SEP> 2</I> <SEP> 7r <SEP> f            Setzt    man diese Weite in Gleichung (3)  ein und ermittelt den     Absolutwert,    so erhält  man die obere     vollausgezogene    Kurve A, die  in     Fig.    12     dargestellt    ist,

   in der Dezibel als  Ordinate und die Frequenz in Hertz als Abs  zisse aufgetragen sind.  



  Falls das Verbindungsrohr 54 geschlos  sen ist, reduziert sich Gleichung (3) zu  
EMI0009.0019     
    Falls die obigen Werte nun in Gleichung  (4) eingesetzt werden, wird .die in     Fig.    12       dargestellte,    vollausgezogene Kurve B er-    halten. Diese     berechneten        Frequenzkenn-          linien    zeigen die grössere     Ansprechfähigkeit     bei der untern Frequenz, die     bei        Anwendung     der Erfindung erzielt wird.  



  Die     gestrichelten    Kurven C und D zei  gen die experimentell gemessene     Ansprech-          fähigkeit    des Mikrophons in Dezibel bei ge  schlossenem     bezw.    offenem Verbindungsrohr.

    Diese Messungen     stimmen,    wie erwähnt wer  den muss, genau mit den     theoretischen:    Berech  nungen überein und die Variation in .den     bei-          .den        Kurvensätzen    unterhalb 50     Hertz    kön  nen durch einen wahrscheinlichen Fehler von  10     %    bei der Messung der     Randsteifigkeit          ,So    *der     Membrane    erklärt werden.  



  Die     Fig.    13 zeigt die Gesamtfrequenz  kennlinie eines     elektrodynamischen    Mikro  phons     unter        Einschluss    eines beigeordneten  Transformators für den Frequenzbereich von  30 bis 10000 Hertz bei offenem und geschlos  senem Verbindungsrohr 54,     wobei    die Ordi  naten die abgegebene     Leistung    in Dezibel       und,die    Abszissen die Frequenz in Hertz dar  stellen.

   Es soll erwähnt     werden"dass        oberhalb     200 Hertz die     Ansprechfähigkeit    -des Mikro  phons durch das Vorhandensein eines Ver  bindungsrohres zwischen Aussenluft und Mi  krophonkammer nicht     beeinflusst    wird, umso  mehr aber     unterhalb    dieser Frequenz eine  Zunahme in der     Ansprechfähigkeit    bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umsetzung von elek trischer Energie in :Schallenergie und umge kehrt, mit einer die eine Fläche dem freien Luftraum zuwendenden Membrane, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht dem freien Luftraum zugewendete Fläche der Membrane durch ein Gehäuse, welches einen nach der dem freien Luftraum ausgesetzten Fläche der Membrane führenden Durchgang besitzt, um geben ist, wobei das Gehäuse und der ge nannte Durchgang so dimensioniert sind, dass .das in denselben enthaltene Fluidum sowohl ein Steifigkeitselement,
    als auch Massen- elemente eines akustischen Filters liefert, der- art, daU die von jeder Fläche der genannten Membrane umgesetzten Schwingungen in einem gewünschten Frequenzbereich einander unterstützen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die erwähnten Elemente des akustischen Filters so dimen sioniert sind, .dass die Grenzfrequenz prak tisch gleich der untersten zu übertragen den Frequenz ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der erwähnte Durchgangsweg eine Fläche hat, die prak tisch gleich derjenigen der wirksamen Oberfläche der Membran ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse des Fluidums, das im er- zvähnten Durcbgangsweg enthalten ist, praktisch gleich der wirksamen Masse der Membran ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, als Schallsender ausgebildet, dadurch gekenn zeichnet, dass :die erwähnte Kammer und ,der erwähnte Durchgangsweg so .dimen sioniert sind, dass Schwingungen, die von der eingeschlossenen Oberfläche der Mem bran ausgehen, in ihrer Phase um 180 geändert werden, bis sie die an die andere Oberfläche der Membran angrenzende Aussenluft erreichen.
    Einrichtung nach Patentanspruch, als Lautsprecher ausgebildet, dadurch ge kennzeichnet, dzss das Antriebsmittel für .die Membran in der vom Gehäuse Ilebil- deten Kammer eingeschlossen ist, und dass die Öffnung des Durchganges mindestens annähernd dieselbe Fläche wie die Mem bran besitzt und an letztere angrenzt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der die Membran durch eine in einem Magnetfeld angeordnete Schwingspule an g g etrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem zugleich das er wähnte Gehäuse bildet. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die an die Aussenluft grenzende Öffnung des Durch ganges an .die Tragkante der Membran an grenzt. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das erwähnte Steifigkeitselement mit den erwähnten Massenelementen eine Spulenkette bildet.
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