CH169791A - Drehkolbenmaschine mit kreisförmigem Scheibenkolben. - Google Patents

Drehkolbenmaschine mit kreisförmigem Scheibenkolben.

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CH169791A
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disc piston
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Schnuerle Adolf Ing Dr
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Schnuerle Adolf Ing Dr
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Description


      Drehkolbeinn        aschine    mit     kreisförmigem    Scheibenkolben.    Gegenstand der Erfindung ist eine Dreh  kolbenmaschine mit einem kreisförmigen, in  einem Gehäuse mit kugelförmiger Umfangs  wand umlaufenden Scheibenkolben. Die Er  findung besteht darin, dass der Scheibenkolben  zwei zueinander geneigte Wellen mit Hilfe  von zu diesen Wellen senkrecht stehenden  Zapfen derart zu einem     Kreuzgelenk    verbindet,       dass    er bei rotierenden Wellen gegenüber den  Seitenwänden des Gehäuses Schwenkbewe  gungen ausführt.  



  Die Maschine eignet sich als Kraftmaschine,  Pumpe, Gebläse oder Kompressor, als Gas  oder Flüssigkeitsmesser, und soll hier beispiels  weise als Gebläse für Luftförderung beschrie  ben werden. Dieses Gebläse eignet sich infolge  seiner Wirkungsweise insbesondere auch zum  Spülen     undAufladen    von     Brennkraftmaschinen.     



  Die Zeichnung stellt mehrere Gebläse bil  dende Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes schematisch dar.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch eine  Ausführungsform mit parallelen     Gehäusesei-          tenwandungen;            Fig.    2 zeigt in schematischer Form den  gleichen Schnitt unter Weglassung von Kol  ben, Zapfen und Wellen, wobei die Steuer  öffnungen der einen Umfangswand zu ersehen  sind;

         Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt durch ein  anderes     Ausführungsbeispiel    mit zueinander  geneigten     Gehäusewandungen,          Fig.    4 einen Querschnitt längs der Linie       r1-9.    in     Fig.    3, jedoch mit einer andern Dich  tung des Bundes der Welle b als nach     Fig.    3;       Fig.    5 zeigt den gleichen Schnitt wie     Fig.     3, wobei Kolbenscheibe, Zapfen und Welle  weggelassen und die Steueröffnungen in der  einen Umfangswand des Gehäuses ersichtlich  sind.  



  In     Fig.    1 ist     a    die eine Schrägwelle, mit  der die rechtwinklig dazu stehenden Kreuz  gelenkzapfen     a#.    starr verbunden sind,<I>b</I> die  andere Schrägwelle, mit der die rechtwinklig  zu dieser Welle stehenden     Kreuzgelenkzapfen          b2    verbunden sind. Diese Wellen sind in den  Seitenwänden des Gehäuses gelagert, und  zwar die rechte Welle mit Hilfe der Lager  büchse     e3.         Die Zapfen<I>a2</I> und b2 sind durch den  Scheibenkolben, der aus den beiden mitein  ander verschraubten Hälften ei und c2 besteht,  nach Art eines     Kreuzgelenkes    miteinander  verbunden, indem sie in entsprechenden Boh  rungen des Kolbens lagern.  



  Bei Antrieb des Scheibenkolbens durch  eine der beiden Wellen     a    oder<I>b</I> führt der  Scheibenkolben bei seiner Umlaufbewegung  gleichzeitig Schwenkbewegungen gegenüber  den Seitenwänden     di    und e des Gehäuses aus.  Die in     Fig.    1 gezeichnete Lage des Scheiben  kolbens entspricht einer     Totpunktstellung,     wobei beispielsweise links unten der Hub  raum     fä    ein     Maximum    und links oben der  Hubraum     fs    ein Minimum darstellt.  



  Vorteilhaft wird ein kleiner toter Raum  zugelassen, der Fremdkörper aufnehmen und  Ungenauigkeiten der Herstellung ausgleichen  kann.  



  Der Scheibenkolben läuft innerhalb der  Umfangswand     d3    und ei, welche die Form  einer Hohlkugel hat, dichtend um; er ist an,  seinem Umfang ebenfalls kugelig ausgebildet.  



  Der Scheibenkolben     schwe);kt    bei seiner  Umlaufbewegung um die Gelenkzapfen<I>a2.</I>  Dabei entstehen auf jeder     Sebeibenseite    zwei  Förderräume, die sich abwechselnd in ent  gegengesetztem Sinne vergrössern und ver  kleinern. Die Förderräume jeder Seite werden  durch die gestrichelt eingezeichneten, zylin  drischen Wendungsteile     c6    in Richtung der  Zapfen     a2    getrennt, die gleichachsig mit diesen  Teilen angeordnet sind.

   Die zylindrischen  Wendungsteile     c6    zwischen den     Seitenflächen        e4     laufen stets -an, den Seitenwänden entlang,  dieselben berührend, wobei ihre Führung durch  die Zapfen a2 und deren Welle     a    erfolgt, die       senkrecht    in der linken Gehäusehälfte     dr    ge  lagert ist. Die Schwenkbewegung wird durch  die Welle b mit Zapfen b2 hervorgerufen.  



  Die linke Kolbenseite oben arbeitet in  gleichem Sinne wie die rechte Kolbenseite  unten und umgekehrt. Man kann daher die  je miteinander arbeitenden Hubräume durch  Kanäle in der Scheibe zum Druckausgleich  miteinander verbinden.    Da sich die kugelige Umfangswand des       Scheibenkolbens    zwischen den durchgehenden,  einen Winkel miteinander bildenden Seiten  flächen c4 erstreckt, wechselt     ihreBreite.    Durch  diese ungleiche Breite der Umfangswand lassen  sich bei der Hub- und Umlaufbewegung des  Scheibenkolbens der Ein- und     Auslass    in den  G     ehäuseumfangsteilen        d3    und ei     steuern.     



  In     Fig.    2 ist     di    die linke Gehäuseseiten  wand,     ds    die linke     LTmfangswand,    e die rechte       Gehäuseseitenwand    und e7 die rechte Umfangs  wand.     a    ist die eine und b die andere Welle.  



  de ist bei dem durch Pfeil angegebenen  Drehsinn des Gebläses eine     Einlassöffnung.          eo    ist eine entsprechende     Auslassöffnung    in der  rechten Umfangswand ei für die Arbeitsräume  auf der rechten     Scheibenkolbenseite.    In der  gezeichneten     Totpunktstellung    sind alle Steuer  kanäle durch die     Scheibenkolbenumfangswand     verdeckt.  



  Auf der in der Zeichnung nicht darge  stellten, dem Beschauer zugewandten Seite  der     Gehäuseumfangswand        befinden    sich ent  sprechende Steueröffnungen für den Ein- und       Auslass.    Die in der Umfangswand     ds    liegen  den Steueröffnungen dienen für die     Förder-          räume    der linken     Scheibenkolbenseite,    die in  der Umfangswand ei gelegenen Steueröffnun  gen für die     Förderräume    auf der rechten       Scheibenkolber)seite.     



  Dreht sich der Scheibenkolben aus der in       Fig.    1 gezeichneten Stellung in dem in     Fig.    2  angegebenen Drehsinne weiter, so werden die  Räume     f,    und     f6    Druckräume und die andern  Räume wie     fs    Saugräume; dabei wird die  Luft     aus    dem Raum     fo    durch die     Steueröffnung          eo    aasgeschoben und in den Raum     fs    durch  die Steueröffnung de Luft angesaugt.  



  Durch diese getrennte Steuerung der beider  Scheibenseiten ist somit getrennter Betrieb in  bezug auf Art, Druck, Menge und Verwen  dungszweck des Fördermittels möglich.  



  Bei hohen Drücken kann der     Auslass    auch  durch     einen    besonderer), mit der Welle um  laufenden Drehschieber gesteuert werden; in       Fig.    1 ist auf der linken Seite ein solcher  Drehschieber     a3    eingezeichnet.

        Mir seine Schwenkbewegung um die Zapfer       a2    benötigt der Scheibenkolben für die ein  dringende Welle     a    eine Aussparung     c3,    die  beispielsweise durch den     kugelförmigenWellen-          bund        ai    derart abgedeckt wird, dass     Druck-          und    Sangräume nicht miteinander in Ver  bindung kommen.  



  Auf der rechten Seite, wo die Welle b  schräg in die Seitenwand eintritt, ist seitlich  an dein Scheibenkolben ein Kugelabschnitt er,  angebracht, der sich in einer Aussparung der  Seitenwand e dicht bewegt. Ein solcher Kugel  abschnitt kann natürlich auch auf der linken  Seite des Scheibenkolbens angebracht werden,  sofern nicht der     Auslass    durch einer Dreh  schieber gesteuert wird.  



  Im Gegensatz zu der     Drehkolbenmaschine     nach     Fig.    1, die ähnlich wie eine     einzylindrige          doppeltwirkende    Kolbenpumpe fördert, erzielt  die Ausführungsform nach     Fig.    3 und 4 eine  gleichförmigere Förderung. Jede der beiden       Kolbenseiten    wird durch zwei zueinander ge  neigte Flächen gebildet und besitzt dadurch  dachartige Gestalt. Dabei ist das Dach der  einen Seite gegenüber jenem der andern Seite  um<B>900</B> versetzt. Dadurch werden auch die  Arbeitsvorgänge in den Förderräumen auf  beiden Kolbenseiten uni 90 o gegeneinander  versetzt, so dass durch ihr Zusammenwirken  eine gleichmässigere Förderung sich ergibt.

    Dabei erfolgt die Trennung der Druck- und  Saugräume durch den- Scheibenkolben auf der  linken Seite längs des     Kreuzgelenkzapfen-          paares        a2    der Welle     a,    auf der rechten Seite  längs des andern Zapfenpaares     b2    der Welle b.  



  Die Arbeitsweise auf jeder Seite des Schei  benkolbens dieser Ausführungsform ist die  selbe wie bei     Fig.    1.  



  In     Fig.    3 ist     a    die eine Schrägwelle mit  fest mit ihr verbundenen, senkrecht zu ihr  stehenden     Kreuzgelenkzapfen        a2,    b die andere  Schrägwelle mit fest     mit    dieser Welle b ver  bundenen, senkrecht zu ihr stehenden Kreuz  gelenkzapfen     b2.        ei    ist die linke,     c2    die rechte  Kolbenhälfte.

   Die linke Kolbenhälfte dichtet  der ebenen Seitenwand     di    gegenüber längs  der Zapfen     a2,    die rechte     Scheibenkolbenseite       längs der Zapfen     bz    an der rechten     Gehäuse-          seitenwand    e.  



  Die beiden Seitenwände des     Gebäuses    sind  nicht parallel wie in     Fig.    1, sondern zueinander  geneigt. Die beiden Wellen a und b sind je  senkrecht in der zugehörigen Gehäusewand ge  lagert. Sie unterscheiden sich nicht in ihrer Wir  kungsweise. Freie     Achsialkräfte    sind während  der Förderbewegung der Scheibe nicht vor  handen.     Achsialkräfte    können nur kurze Zeit  in jeder Scheibenseite auftreten, wenn die  Druckhübe in die Saughübe übergehen. Diese       Achsialkräfte    können durch     Spurlager    der  Wellen aufgenommen werden.  



  Ein- und     Auslass    werden ebenfalls durch  die     Förder-    und Umlaufbewegung und durch  die ungleiche Breite der Umfangswand des  Scheibenkolbens an der     Gehäuseumfangswand     gesteuert.  



  Die Stellung des Kolbens ist in     Fig:    5  durch die gestrichelte Linie angedeutet. Bei  der durch Pfeil angegebenen Drehrichtung  des Gebläses dient die     Steueröffnung        dio    als       Einlassöffnung;    die     Auslassöffnung    liegt auf  der hier nicht dargestellten, dem Beschauer  zugewandten Seite der     Gehäuseumfangswand.     



  Während bei der Ausführungsform nach       Fig.    1 die Einlass- und     Auslasskanäle    je ge  trennt sind, fallen bei der     Ausführungsform     nach     Fig.    3 bis 5 die beiden Einlass- und       Auslassöffnungen    für beide Kolbenseiten zu  je einer einzigen Einlass- und     Auslassöffnung     zusammen.  



  Die Einlass- und     Auslasskanäle    werden  vorteilhaft     tangential    an dem Gehäuse ange  bracht, um einen guten Strömungsverlauf zu  erzielen.  



  Auf der linken Seite wird die Aussparung  des Scheibenkolbens für die Welle beispiels  weise durch den kugelig ausgebildeten Wellen  bund     ai    der Welle     a    abgedichtet. Die rechte  Seite zeigt zur Abdichtung eine mit der Lager  büchse es verbundene, feststehende Kugel  schale es. Die letztere Ausführung ist der  besseren Übersichtlichkeit halber in     Fig.    4  nicht dargestellt. In     Fig.    4 dichtet auf beiden  Seiten der Wellenbund ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkolbenmaschine mit kreisförmigem Scheibenkolben, der in einem Gehäuse mit kugelförmiger Umfangswand umläuft, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibenkolben zwei zueinander geneigte Wellen mit Hilfe von zu diesen Wellen senkrecht stehenden Zapfen derart zu einem Kreuzgelenk verbindet, dass er bei rotierenden Wellen gegenüber den Seitenwänden des Gehäuses Schwenkbewe gungen ausführt.
    UNTERANSPR ti-CHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des Scheibenkolbens die Saug-und die Druckräume längs des einen Kreuz gelenkzapfenpaares durch den an den Seiten wänden entlang gleitenden Scheibenkolben voneinander getrennt sind.
    2. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss die Saug- und die Druckräume auf der einen Seite des Scheibenkolbens längs des einen der beiden Kreuzgelenkzapfenpaare und auf der andern Seite des Scheibenkolbens längs des andern Kreuzgelenkzapfenpaares durch. den an den Seitenwandungen entlang gleitenden Schei benkolben voneinander getrennt sind, wobei die dachförmigen Seitenflächen der einen Kolbenseite gegenüber den dachförmiger Seitenflächen der andern Seite um 90 ver setzt sind, wobei auch die Arbeitsvorgänge auf beiden Kolbenseiten in gleicher Weise versetzt sind und in ihrer Aufeinanderfolge eine gleichmässige Förderung ergeben.
    3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Scheiben kolben verbundenen Kreuzgelenkzapfen mit den zugehörigen Wellen derart verbunden sind, dass sie mit diesen ein Stück von T-förmiger Gestalt bilden, wobei sie in Aussparungen eingreifen. 4. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerung der Ein- und Auslasskanäle in der feststehenden Gehäuseumfangswand durch die ungleich breite.
    Umfangswand des Scheibenkolbens erfolgt.
CH169791D 1932-02-05 1933-01-17 Drehkolbenmaschine mit kreisförmigem Scheibenkolben. CH169791A (de)

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