CH169801A - Zündkerze mit Zündkabel für Verbrennungskraftmotoren. - Google Patents

Zündkerze mit Zündkabel für Verbrennungskraftmotoren.

Info

Publication number
CH169801A
CH169801A CH169801DA CH169801A CH 169801 A CH169801 A CH 169801A CH 169801D A CH169801D A CH 169801DA CH 169801 A CH169801 A CH 169801A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spark plug
sleeve
metal
cable
mica
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation Hurley-Townsend
Original Assignee
Hurley Townsend Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hurley Townsend Corp filed Critical Hurley Townsend Corp
Publication of CH169801A publication Critical patent/CH169801A/de

Links

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description


  Zündkerze mit Zündkabel für     Yerbrennungskraftmotoren.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Zündherzen mit Zündkabeln für     Ver-          brennungskraftmaschinen,    beispielsweise auf  solche für moderne Flugzeugmaschinen, wel  che mit höherem spezifischen Druck und  dünnerem     Brennstoffluftgemisch    arbeiten  und welche infolge der höheren Drücke eine       @-rössere    Konzentration von metallischen Be  standteilen im Brennstoff zum Verhüten des  Klopfens benötigen.  



  Von solchen Zündkerzen wird verlangt,       dass    sie unter äusserst strengen Bedingungen  exakt arbeiten. So muss beispielsweise die  Isolation der Zündkerze, welche dem Ar  beitsraume ausgesetzt ist, Temperaturen aus  halten, welche hoch genug sind, um das nor  male Verölen zu verhindern und muss gleich  zeitig in der Zündkerze. so angeordnet sein,  um das Ansetzen von Brennstoffteilen zu  verhindern, welche durch die Wärme aus  geschieden werden und die von der Verwen  dung von     Tetraäthyl    oder ähnlichen Stoffen  im Brennstoff herrühren.

      Weiter sind diese Zündkerzen oft elek  trisch abgeschirmt, um auf den Flugzeugen  erfolgreich Radioausrüstungen verwenden zu  können und ferner müssen diese Zündkerzen  wasserdicht sein, um mit den     entgegengesetz-          testen    Bedingungen fertig zu werden, wel  che bei überbeanspruchten Militärmaschinen  vorkommen, welche in Höhen von 10 000  Metern und mehr arbeiten     müssen.     



  Die hohen Anforderungen, welche durch  das dünne Brennstoffgemisch bedingt wer  den, haben ein Versagen der normalen Zünd  kerzentype verursacht, bei welcher die ganze  Isolation auf der Mittelelektrode sich, be  findet.  



  Durch die vorliegende Erfindung kann       eine    Zündkerze geschaffen werden, welche  die obigen Bedingungen erfüllt. Diese Zünd  kerze kann so hergestellt werden, dass sie  geringe Aussendimensionen aufweist, um in  den     V-förmigen    Verbrennungsmotoren ge  braucht werden zu können und da die Isola  tion ohne sehr genaue Bearbeitungsoperatio-           nen    hergestellt werden kann, ist es möglich,  sie mit geringen Kosten herzustellen..  



  Dies kann erreicht werden,     wie    nachfol  gend eingehend beschrieben wird, durch  Ausbildung der Zündkerze als ein Körper,  welcher die eine Elektrode trägt und in das  normale Gewindeloch des Motorgehäuses ein  geschraubt wird; ferner kann dieser Körper  mit einer     Isolationshülse    innen ausgerüstet  werden, welche aus Glimmer besteht und in  dieser Hülse befinden sich die Glimmer  ringe, welche bis     anhin    gewöhnlich um die  Aussenseite dieser Hülse vorgesehen waren.  



  Zwischen den beiden Gruppen Glimmer  ringen kann sich ein Metallstück befinden.,  welches die     Mittelelektrode    führt und zum  Anschluss des Hochspannungskabels dient.  Nach dem Einmontieren dieses Metallstückes  kann ein gasdichter Abschluss dadurch er  reicht werden, dass dieses Metallstück auf  geweitet wird, wodurch die     Glimmerhülse     zwischen diesem Metallstück und der Innen  wand des     Zündkerzenkörpers    festgeklemmt  wird. Eine Zentralelektrode kann gasdicht  in den Metallkörper einmontiert werden, in  dem sie     eingepresst    und dann an ihrem     obern     Ende vernietet wird.  



  Die     Glimmerhülse    kann sich über die  ganze Länge des     Zündkerzenkörpers        erstrek-          ken    und die     Glimmerringe    innerhalb der       Glimmerhülse    können sich ober- und unter  halb des Metallkörpers befinden. Durch  diese Konstruktion     wird    eine sehr wirksame  Isolation und eine rasche Wärmeableitung  erreicht und keine Bearbeitungsoperationen  werden benötigt, nachdem die Teile zusam  mengebaut sind, wie es in einer Konstruk  tion     notwendig    wird, bei der die Glimmer  isolation nicht ganz vom     Zündkerzenkörper     umschlossen wird.  



  Auf Grund der Merkmale der vorliegen  den Erfindung kann eine abgeschirmte  Zündkerze in relativ kleinen Dimensionen       und    von solcher Form erhalten werden, wel  che praktisch nicht mehr Raum als die ge  wöhnliche nicht abgeschirmte Zündkerze ein  nimmt, und welche leicht     zusammen-    und  eingebaut werden kann und vollständig ge-    gen     Überhitzung    geschützt ist. Diese Merk  male können durch eine     Konstruktion    er  reicht werden, welche nachfolgend im Detail  beschrieben wird.  



  Das Verfahren zur Herstellung solcher  Zündkerzen besteht darin, dass eine Isola  tionshülse aus Glimmer in dem aus einem  Stück. bestehenden     Zündkerzenkörper    ein  gebracht und festgemacht wird, dass dann  ein Führungsstück mit der Isolationshülse  und dem     Zündkerzenkörper    verbunden wird,  wobei die Zentralelektrode so in dieses Füh  rungsstück eingebaut wird, dass sie die zu  zusätzliche, nur im     Zündkerzenkörper    fest  gehaltene Isolation nirgends     berührt.     



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung dar  gestellt und im folgenden beschrieben. In  den Figuren der Zeichnung bezeichnen glei  che Zeichen entsprechende Teile in allen An  sichten.  



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt einer Aus  führungsform. einer abgeschirmten Zünd  kerze;       Fig.    la ist ein     Vertikalschnitt    des obern  Endes der Zündkerze, welcher eine andere  Konstruktion zeigt, bei der das Zündkabel       r        ec        'ht        winklig        zn        zur        Hauptsache        der        Zündkerze     eingeführt wird;       Fig.    2 ist ein Vertikalschnitt einer an  dern Ausführungsform einer abgeschirmten  Zündkerze;

         Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach Linie  3-3 der     Fig.    2;       Fig.    4 ist ein     Querschnitt    nach Linie       I-4    der     Fig.    2;       Fig.    5 ist ein Querschnitt eines Details,  welches andere     Mittel    darstellt, um das  Kabelende gegen     Überhitzung    zu schützen.  



  Die Ausführungsform der Zündkerze mit  Abschirmung zur Vermeidung der Aussen  dung von den Radioempfang störenden Wel  len     nacli        Fig.    1 weist einen     Körper    1 auf,  welcher vorzugsweise aus Stahl und mit dem  normalen Gewindeende 2 ausgerüstet ist,  welches in das Gewindeloch des Motorgehäu  ses eingeschraubt werden kann. Dieser Kör  per ist ferner mit einem     Abschlussflansch.    3      und einem     Sechskantteil    4 ausgerüstet, mit  dem unter Verwendung     eines    Schlüssels die  Zündkerze in den Motor eingeschraubt wird.

    Oberhalb des Teils 4 ist der Zündkerzen  körper mit einer Anzahl runder wärmeablei  tender Rippen 5 ausgerüstet, auf die später  noch zurückgekommen wird und an seinem  untern Ende bildet er eine Elektrode 6 oder  ist mit einer solchen ausgerüstet.  



  Der     Zündkerzenkörper    hat eine zentrale  Bohrung 7, in welcher auf ihrer ganzen       Länge    eine Isolationshülse 8 vorzugsweise  aus Glimmer vorgesehen ist. Innerhalb der  Hülse 8 und in der Nähe des Teils 4 des       Zündkerzenkörpers    ist ein relativ schwerer  Körper 9 aus Kupfer oder einem andern Me  tall, welches eine hohe     Wärmeleitungsfähig-          keit        besitzt,    vorgesehen und in diesem Kör  per ist der     stabförmige    Teil 10a einer Zen  tralelektrode 10 gasdicht eingenietet, die  sich gegen ihr unteres Ende verjüngt,

   so dass  ein Luftraum zwischen ihr und der ersten  Serie     Glimmerisolationsringen    gebildet wird.  Der Metallkörper 9 ist so in seiner Lage  rehalten und gasdicht abgeschlossen,     da.ss    die       Glimmerhülse    zwischen dem Metallkörper  und dem     Zündkerzenkörper    festgeklemmt  wird, dadurch dass der erstere     aufgeweitet     wird.  



  Es wird hervorgehoben, dass     das,Stück    9  relativ kurz und massiv ist und sich deut  lich von einer langen dünnen Hülse unter  scheidet und dass es sieh vorzugsweise inner  halb der untern Hälfte der Zündkerze, in  der Nähe des schweren     @Sechskantteils    4 des       Zündkerzenkörpers    befindet. In dieser Lage  dient es dazu, die Wärme von der Elektrode  10 aufzunehmen, dieses Element zu kühlen  und diese Wärme durch die     Glimmerhülse     auf den     Zündkerzenkörper    zu leiten, von  dem sie durch die Rippen 5 an die Atmo  sphäre abgegeben wird.

   Auf diese Weise  kann der Block 9 tatsächlich bewirken, dass  der Hauptteil der Wärme nach der Aussen  seite der     Zündkerze    abgelenkt und daran  verhindert wird, in den     obern    Teil der Zünd  kerze hinaufsteigen zu können.    Eine weitere elektrische Isolation der  Zündkerze wird durch eine erste Serie von       Glimmerringen    11 erreicht, welche zwischen  der einen Stirnfläche des Ringes 9 und :dem  untern Ende der Zündkerze eingeschaltet  sind, und eine zweite     :

  Serie    von Glimmer  ringen 12 zwischen der gegenüberliegenden  Stirnfläche des Ringes 9 und einer Metall  scheibe 18, über welche der obere Endteil 14  des     Zündkerzenkörpers    umgebördelt ist, um  die Teile in     zusammengepresstem    Zustande  festzuhalten. Vorzugsweise, jedoch nicht ab  solut notwendig, werden die Metallscheiben       9a    und 9b     zwischen    dem Blocke 9 und den       Glimmerscheiben    11     bezw.    12 eingeschaltet.

    Alle     Glimmerscheiben    befinden sich ganz  innerhalb des     Zündkerzenkörpers    und es ist  daher keine     Bearbeitungs-    und     iSchlichtungs-          operation    nötig, nachdem die Teile zusam  mengebaut sind.  



  Der elektrische Strom wird zu der Zen  tralelektrode 10 durch ein mit     Gummi    iso  liertes Einführungskabel 15 geleitet, welches  in das obere Ende der Zündkerze hineingeht  und mit der Elektrode bei 16 in Kontakt  kommt. Um -die Zündkerze wasserdicht zu  halten, ist ein geeignetes Abdichtungsstück  17 um das Einführungskabel angeordnet  und ist vermittelst eines     darüberliegenden     Flansches 18a einer     Mutter    18     angepresst,     welche auf den obern mit Gewinde     versehe-          nen    Teil des     Zündkerzenkörpers    aufge  schraubt ist.  



  Wenn notwendig, können zusätzliche       Mittel    vorgesehen sein, um das     Hinauffliessen     der Wärme in die Zündkerze zu verhindern,  wodurch eine unzulässige Erhitzung der  Isolation des Einführungskabels ausgeschlos  sen wird.  



       Fig.    5 zeigt eine Konstruktion, bei der  eine Asbestscheibe 40 in der     Glimmerhülse     8 in der Nähe des     obern    Endes 10a der Elek  trode 10 vorgesehen ist. Bei dieser Kon  struktion wird die elektrische     Verbindung     vom Einführungskabel zur Elektrode in  folgender Weise gemacht: Zwischen den       Glimmerscheiben    und der Asbestscheibe ist  ein Metallring 41 vorgesehen, welcher eine      Spitze besitzt und sich in das Einführungs  kabel hineinschiebt. Ein relativ dünner  Draht 42 der unter der Scheibe 41 liegt,  legt sich um die gante der Asbestscheibe  und steht mit dem obern Ende der     Elektrode     in Verbindung.  



  In     Fig.    1a ist eine weitere Ausführungs  form dargestellt, bei der das Einführungs  kabel 15 in die Zündkerze rechtwinklig zu  ihrer Hauptachse eingeleitet     wird.    Diese  Ausführungsform unterscheidet sich von der  jenigen, welche in     Fig.    1 dargestellt ist, da  durch, dass sie ein Winkelstück 19 ein  schliesst, dessen eines Ende mit einem  Flansch 19a versehen ist, der an der Zünd  kerze durch die     Überwurfsmutter    20, fest  gehalten wird, welche durch Gewinde am  obern Ende des     Zündkerzenkörpers    1 auf  geschraubt ist.

   Das äussere Ende dieses Win  kelstückes ist bei     19b    mit     Gewinde    versehen  und ein geeignetes Abdichtungsstück     2,2     wird     zwischen    dem Winkelstück 19 und einer       Überwurfmutter    21 festgehalten, wodurch  das Eindringen von Feuchtigkeit in die  Zündkerze verhindert wird.  



       Fig.        2)    zeigt eine andere Form einer ab  geschirmten Zündkerze, bei der das Kabel  auch rechtwinklig eingeführt wird. Die  eigentliche Zündkerze ist ähnlich derjenigen.  die in     Fig.    1 dargestellt ist und unterscheidet  sich prinzipiell davon nur in den Mitteln,  welche dazu dienen, den Strom zur Zentral  elektrode zu leiten und in den Mitteln zur  Isolierung und Abschirmung der Einfüh  rung des Kabels.  



  Die Zündkerze umfasst also einen Haupt  körper 1, welcher     ein    Gewindeende 2, einen       Absehlussflansch    3, ein     Sechskantstück    4,  runde wärmeableitende Rippen 5, Elektrode 6  und eine zentrale Bohrung 7 besitzt.

   Die Boh  rung 7 ist auch mit einer     Glimmerhülse    8  und     Glimmerscheiben    11 und 12 ausgerüstet;  die letzteren sind innerhalb der Hülse 8,       ober-    und     unterhalb    eines die Wärmeablei  tung nach     aussen    begünstigenden Stückes 9,  aus Kupfer oder einem andern     geeigneten     Material, angeordnet und das     Metallstück-    9  wird     innerhalb    der Hülse 8 gasdicht gehal-         ten,    wie dies im     Zusammenhange    mit der       Ausführungsform    nach     Fig.    1 beschrieben  worden ist.  



  Es hat sich gezeigt, dass Glimmer die  beste Isolation für Flugzeugzündkerzen gibt;  aber bis anhin     hatte    man grosse Schwierig  keiten in der Herstellung von Flugzeugzünd  kerzen     mit    rechtwinkligem     Kabelanschluss,     infolge der Tatsache,     da.ss        relativ    kurze Win  kel in Glimmer nicht leicht gemacht werden  können.

   Dies hat bis     anhin    zu grossen, kom  plizierten und     teueren        Konstruktionen    ge  führt, die nicht vollständig     befriedigten.    Nun  sind Mittel gefunden worden, durch die ein  scharfer rechter Winkel mit einem elektri  schen Leiter gemacht werden kann und  gleichzeitig doch die wünschbare Glimmer  isolation zur Verwendung kommt. Dies ist  dadurch erreicht worden, dass die     zueinander     rechtwinklig stehenden Teile des Leiters  durch getrennte     Glimmerhülsen    eingeschlos  sen werden, von denen eine radial in eine  Öffnung in der Wand der andern Hülse hin  einragt.  



  Gemäss     Fig.    2 wird die     Zentralelektrode     10 in dem Ringe 9 festgehalten und die elek  trische Verbindung mit ihrem obern Ende  wird durch einen Stab 23 hergestellt, welcher  einen Bund     2.3a    besitzt, der sich gegen einen  auf dem obern Ende der Elektrode befind  lichen Federring 24 anlegt.

   Eine Glimmer  hülse 25 umgibt diesen Stab, ist axial zur  Zündkerze angeordnet und so dimensioniert,  dass zwischen ihr und der zweiten Serie     Glim-          merisolationsringe    ein Luftraum verbleibt;  diese     Glimmerhülse    2'5 geht durch eine  Büchse 26, welche über dem auf dem     um-          gebördelten    Ende 14 des     Zündkerzenkörpers     1 sitzt.

   Eine metallische     Überwurfsmutter     27, welche auf dem obern Ende des Zünd  kerzenkörpers aufgeschraubt ist, besitzt  einen Flansch 27a, der sich über einen  Flansch 26a der Büchse 26 legt, wodurch die  letztere auf dem     Zündkerzenkörper    fest  gehalten     wird.     



  Ein metallisches     Abschirmgehäuse    28 ist  auf die Büchse 26 aufgeschraubt und der      Hauptteil desselben ist rechtwinklig zur  Achse des     Zündkerzenkörpers    1 angeordnet.  Dieses Gehäuse ist mit runden wärmeab  gebenden Rippen 29 versehen, ähnlich den  Rippen 5, und an seinem äussern Endteil 30  ist     dasselbe    mit Gewinde ausgerüstet. Inner  halb der Bohrung     28a    dieses Gehäuses 28 ist.

    eine     Isolationshülse    31 aus Glimmer einmon  tiert und in der letzteren befindet sich eine       ()ffnung        31a,    durch welche die Hülse     :.'5     Hindurchgeht:. .Das obere Ende des Stabes ? 3  ist in ein     Verbindungsstück    32 eingeschraubt,  welches sich innerhalb der Hülse 31 befin  det, wovon noch später die Rede sein wird.

    Der Hochspannungsstrom wird durch ein mit  Gummi isoliertes Kabel 33 in die Zündkerze  geleitet, welches in das Gehäuse 28 und die  Isolationshülse     31    hineinragt und an     dessen     innerem Ende eine mit einer Rinne versehene  metallische Scheibe 34 befestigt ist, mit der  das Kabel in elektrischer Verbindung steht,  wie später noch beschrieben wird. Eine  Schraubenfeder 35, welche zwischen der  Scheibe 34 und dem     Kontaktstück        32    ein  geschaltet ist, dient als elektrischer Leiter  und vervollständigt den Kreislauf.  



  Zwischen der Büchse 31 und dem Kabel  33 und von der Scheibe     3-1    bis zum Gewinde  ende 30 des Gehäuses 2,8 befindet sich eine  Isolationsbüchse 3,6, die vorzugsweise aus  einer Zusammensetzung von Glimmer und  Bakelit hergestellt ist. Ausserhalb der Zünd  kerze ist das Kabel .33 von einem metal  lischen Geflecht 37 umgeben, mit der eine  Büchse 38 verbunden ist, welche einen  Flansch 38a besitzt. Um eine wasserdichte  Verbindung zu erhalten, ist ein geeignetes  Abdichtungsstück 39 zwischen dem Flansche  38a und dem konkaven Ende der Büchse 36  eingeschaltet. Eine     tberwurfsmutter    40,  welche auf dem Endteil 30 des Gehäuses  aufgeschraubt ist, greift über den Flansch  38a der Büchse 38 und dient dazu, die Teile  so zusammenzuziehen, dass ein wasserdichter  Abschluss entsteht.  



  Um das Kontaktstück 32 in der Büchse  31 zu sichern, ist das Kopfstück 32a dieses  Kontaktstückes geschlitzt, wie bei 32X         (Fig.    3) ersichtlich ist und eine Schraube 329  wird hineingeschraubt, um die beiden Teile  des Kopfes auseinander zu pressen, wodurch  sie sich an die innere Wand der Büchse 31  anlegen, die dadurch an die Wand der Boh  rung     2,8a    gedrückt wird.  



  Die Scheibe 34 ist am Kabel 33 folgen  dermassen befestigt: Die Scheibe hat ein zen  trales Loch 34a, eine Ringnute 34b und  radial verlaufende Schlitze     34a    und 34c       (Fig.    4). Das Kabel 33, welches aus einer  Anzahl von Drahtlitzen besteht, die von  einer geeigneten Gummiisolation umgeben  sind, wird durch das Loch 34a der Scheibe  34 hindurchgeführt. Die Drahtlitzen werden  dann in zwei Gruppen unterteilt, von denen  die eine nach oben durch den Schlitz 340  geführt und dann mehrere Male in der Ring  nute 34b herumgewickelt wird. Die zweite  Gruppe Drähte wird abwärts durch den  Schlitz     34a    geführt und dann in der Ring  nute 34b mehrere Male in einer Richtung  herumgewickelt, die derjenigen der ersten  Gruppe entgegengesetzt ist.

   Dadurch er  reicht man einen sehr sicheren und positiven  Kontakt ohne Verwendung von Lötmaterial.  



  Die ganze Zündkerze und das Einfüh  rungskabel sind vollständig in Glimmer iso  liert; solche Zündkerzen sind abgeschirmt,  damit sie nicht Wellen aussenden können,  die die Aussendung und den Empfang von  Radiowellen stören, dadurch, dass sie von  metallischen Teilen vollständig eingeschlos  sen sind, welche an das Gehäuse des Ver  brennungsmotors angeschlossen sind; der  relativ grosse Kriechweg wird eingehalten,  da das Stück 2-6 eine kugelförmige Ver  tiefung besitzt. Dieser Kriechweg ist durch  den gebrochenen Pfeil f angedeutet und die  gewünschte rechtwinklige Einführung des  Kabels ist erreicht worden, ohne die Gesamt  höhe der Zündkerze wesentlich zu erhöhen.  



  Bei den bisherigen Zündkerzen wird die  Zentralelektrode mit den     Glimmerringen    ge  wöhnlich     zusammenmontiert;    dies gibt keine  befriedigende Lösung, da die hohen Tempe  raturen der Zentralelektrode, welche die      Überhitzung der     Glimmerringe    verursachen,  ein Versagen der Zündkerze bewirken, da  die Niederschläge geschmolzen werden, wel  che sich auf den     Glimmerscheiben    als Folge  der Verwendung von metallischen Mate  rialien im Brennstoff zur Verhütung des  Motorklopfens bilden.  



  Durch diese verbesserte Konstruktion  werden die     Glimmerscheiben    auf der Zylin  derseite durch den     Zündkerzenkörper    getra  gen und berühren die Zentralelektrode nicht;  sie werden besser gekühlt, da sie guten Kon  takt mit der zylindrischen Wand und dem       Zündkerzenkörper    machen, der die Wärme  durch die Rippen 5 ableitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zündkerze mit Zündkabel für Verbren nungskraftmotoren, dadurch gekenn zeichnet, dass das die Zentralelektrode isolierende Material ganz im Innern des mit dem Motorzylinder in Verbindung zu bringenden Zündkerzenkörpers an geordnet ist, und dass ein fester Metall körper in diese Isolation eingebaut ist, welcher einen gasdichten Abschluss des obern Innenraumes der Kerze gegen die Zylinderseite der Zündkerze herstellt und die Zentralelektrode trägt, während der Zündkerzenkörper auf der Zylinder seite selbst als zweite Elektrode ausge bildet ist,
    und dass die Aussenseite des Zündkerzenkörpers mit Kühlrippen ver sehen ist. II.- Verfahren zur Herstellung von Zünd kerzen nach Patentanspruch I, dadurch. gekennzeichnet, dass eine Isolationshülse aus Glimmer in dem aus einem Stück bestehenden Zündkerzenkörper einge bracht und festgemacht wird, dass dann ein Fübrungstück mit der Isolations hülse u--'d.. dem Zündkerzenkörper ver bunden wird, wobei die Zentralelektrode so in dieses Führungsstück eingebaut wird, dass sie die zusätzliche,
    nur im Zündkerzenkörper festgehaltene Isolation nirgends berührt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der auf der ganzen Länge des Zünd kerzenkörpers vorgesehenen Bohrung eine Glimmerisolationshülse vorgesehen ist, in die ein ringförmiger massiver Me tallkörper zur Herstellung eines gasdich ten Abschlusses in der Gegend des Sechskantteils der Zündkerze vorgesehen ist, dass in der Glimmerisolationshülse zwei Serien von Glimmerisolationsringen eingebaut sind,
    von denen die eine Serie sich zwischen der einen Stirnfläche des genannten Metallkörpers und dem zylin- derseitigen Ende -der Zündkerze, die zweite Serie sich zwischen der gegen überliegenden Stirnfläche dieses Metall körpers und dem äussern umgebördelten Ende des Zündkerzenkörpers befindet. 2. Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zentral elektrode in dem Metallkörper eingenie tet ist und sich gegen ihr unteres Ende verjüngt, so dass ein Luftraum zwischen ihr und der ersten Serie Glimmerisola- tionsringen gebildet wird.
    $. Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an schliessend an das Zündkerzengevinde, den Abdichtungsflansch und das Sechs kant der Zündkerze auf der Aussenfläche des Zündkerzenkörpers runde Kühlrip pen vorgesehen sind, welche die durch die Zentralelektrode an den in der Glim- merhülse vorgesehenen Metallkörper und dann in den Zündkerzenkörper geleitete Wärme an die Umgebung ableiten. 4.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch gekennzeichnet, dass die Zen tralelektrode, welche in dem in der Glimmerhülse eingebauten Metallkörper festgemacht ist, zum Anschluss des Hochspannungskabels ausgebildet ist und dass am äussern Ende des Zünd- kerzenkörpers das Zündkabel durch einen nachgiebigen Körper und eine auf dein Zündkerzenkörper aufgeschraubte Über wurfsmutter nach aussen abgedichtet ein geführt ist. 5.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am in nern Kabelende in der Glimmerisola- tionshülse des Zündkerzenkörpers eine 31etallscheibe mit einer Zentralspitze, welche in die Kabelseele beim Einmon tieren des Kabels eindringt, sich befin det, an diese Metallscheibe sich eine As bestscheibe anschliesst und von der erst genannten .Scheibe um die Asbestscheibe herum ein Draht gelegt ist, welcher mit der Zentralelektrode Kontakt macht. 6.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Zündkerzenkörpers mit einer Überwurfmutter ein derart abgebogenes Rohrstück festgemacht ist, dass das Hoch spannungszündkabel unter einem be stimmten Winkel zur Zündkerzenachse aus der Zündkerze austreten kann und dass das Zündkabel am äussern Ende die ses Rohrstückes durch einen nachgiebigen Körper und eine Überwurfmutter nach aussen abgedichtet eingeführt ist. 7.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss am Ende des Zündkerzenkörpers eine Metallbüchse. welche an ihrem äussern Ende eine kugelförmige Vertiefung besitzt, mit einer Überwurfmutter festgehalten wird und dass an diese Metallbüchse ein aussen mit runden Kühlrippen versehenes :
    Metallgehäuse rechtwinklig zur Zünd kerzenachse festgemacht ist, in welcher sich eine Glimmerisolationshülse be findet, welche auf der der genannten Metallbüchse zugekehrten -Seite eine Öff nung hat, durch welche eine zweite Iso lationshülse hindurchgeht, die koaxial zur Zündkerze sich erstreckt und so dimensioniert ist, dass zwischen ihr und der zweiten Serie Glimmerisolations- ringe ein Luftraum verbleibt. B.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch die in der koaxial zur Zündkerze angeordnete und in die Hülse der Metall büchse hineinragende zweite Isolations hülse ein elektrischer Leiter geht, der sieh mit seinem einen Ende gegen eine am obern Ende der Zentralelektrode vor gesehene Federscheibe abstützt, wäh rend das andere Ende dieses Leiters in einem zweiten elektrischen Leiter fest gemacht ist, der in der Isolationshülse des Metallgehäuses gehalten wird. 9.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite elektrische Leiter am einen Ende Gewinde zur Befestigung des ersten elektrischen Leiters besitzt, während sein anderes Ende geschlitzt ist und durch eine in diesem Schlitze vorgesehene Schraube etwas aufgeweitet ist, um da durch in der Isolationshülse des Metall gehäuses festgehalten zu werden. 1(l.
    Zündkerze mit Zündkabel nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochspannungskabel durch eine Isola tionsbüchse, welche am offenen Ende des -@Zetallgehäuses vorgesehen ist, geführt ist, und dass das Abschirmgeflecht des Zündkabels mit einer Metallbüchse ver bunden ist, welche durch eine Überwurfs mutter an das Metallgehäuse angeschlos sen ist. wobei zwischen dieser Metall büchse und der Isolationsbüchse ein nach giebiger Körper zur dichten Einführung des Kabels in die Kerze eingeschaltet ist. 11.
    Zündkerze mit Zündkabel"tnaeh Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass am innern Ende des Hochspannungskabels ein Metallring vorgesehen ist, der auf seiner Endfläche einen durch seine Mitte hindurchgehenden .Schlitz und aussen eine ringförmige Ausdrehung aufweist, und dass die eine Hälfte der Kabelseele durch den genannten Schlitz nach oben, die an dere Hälfte nach unten und die Endeis dieser Kabelseele in entgegengesetztem Sinne in der Ringnute aufgewickelt sind und dass eine .Schraubenfeder zwischen diesem Metallring und dem zweiten elek trischen Leiter zur Herstellung der elek trischen Verbindung vorgesehen ist. 12.
    Verfahren zur Herstellung von Zünd kerzen mit Zündkabeln nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Isolationshülse und zusätzliches Glimmerisolationsmaterial in den Zünd kerzenkörper eingebracht wird, dass diese beiden Isolationskörper im Zündkerzen- körper gehalten werden, dadurch, dass ein metallisches Führungsstück in radialer Richtung aufgeweitet wird.
    1'3. Verfahren zur Herstellung von Zünd kerzen mit Zündkabeln nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einbringen der Isolationshülse und Festhalten derselben im Zündkerzen körper der elektrische Leiter innerhalb der Hülse festgemacht wird und dass dann das Abschirmgeflecht am Zünd kerzenkörper befestigt und gleichzeitig ein dichter Abschluss des Kabels am Ende der Zündkerze hergestellt wird.
CH169801D 1932-03-07 1933-02-16 Zündkerze mit Zündkabel für Verbrennungskraftmotoren. CH169801A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US169801XA 1932-03-07 1932-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169801A true CH169801A (de) 1934-06-15

Family

ID=21780056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH169801D CH169801A (de) 1932-03-07 1933-02-16 Zündkerze mit Zündkabel für Verbrennungskraftmotoren.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH169801A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT202208B (de) Speise- und Abschlußverbindung für elektrische Hochspannungskabel.
EP0107675B1 (de) Elektrischer steckverbinder
DE69030809T2 (de) Verbrennungszünder
DE102018206784A1 (de) Vorkammer-Zündkerze
DE10227371A1 (de) Herstellungsverfahren für Zündkerze mit piezoelektrischem Sensor und damit hergestellte Zündkerze
EP0060930B1 (de) Garnitur für das Ende eines Mittelspannungs- oder Hochspannungskabels
DE112020006700T5 (de) Zündkerze
DE102007050634A1 (de) Zündkerze
EP3281264B1 (de) Zündkerze
DE68914592T2 (de) Zündverteiler für innere Brennkraftmaschinen.
CH169801A (de) Zündkerze mit Zündkabel für Verbrennungskraftmotoren.
AT141749B (de) Zündkerze für Brennkraftmaschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DD147391A5 (de) Elektrische gluehkerze fuer verbrennungsmotoren
EP1563520B1 (de) Elektrische kontaktierung dünner lackdrähte von sekundärwicklungen von zündspulen
DE2410625A1 (de) Hochspannungs-verbindungsvorrichtung
DE1090286B (de) Kabelabzweigklemme mit Stechspitzenkontakt
WO2007125008A1 (de) Zündspule, insbesondere für eine brennkraftmaschine eines kraftfahrzeugs
DE647734C (de) Abgeschirmte Zuendkerze
DE102013226667B4 (de) Zündkerze mit Dichtung aus einem nichtleitenden Material
DE735551C (de) Elektrische Steckvorrichtung, bei der beim Einfuehren der Steckerstifte in die Buchsenkontakte der Steckdose eine Abdeckscheibe verdreht und eine Abdichtung zwischen Stecker und Steckdose durch Ineinandergreifen von Metallmaenteln mit auch bei geoeffneter Steckvorrichtung geschuetzt liegenden Dichtungsflaechen erfolgt
DE3024667A1 (de) Zuendkerzenstecker
DE10152085A1 (de) Verbindungsmittel für Zündanlagen von Brennkraftmaschinen
DE3218628C2 (de)
DE559577C (de) Elektrische Abschirmung von Zuendkerzen
DE3544869A1 (de) Zuendeinheit