CH169835A - Verfahren zur Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom anderer Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasenstrom der Frequenz f/3. - Google Patents

Verfahren zur Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom anderer Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasenstrom der Frequenz f/3.

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CH169835A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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  Verfahren zur Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom anderer  Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasen  strom der Frequenz f/3.    Es sind bereits zahlreiche Verfahren  mit gesteuerten Entladungsstrecken, vorzugs  weise gittergesteuerten Dampf- oder Gas  entladungsgefässen, zur Umformung von  Wechselstrom einer Frequenz in Wechsel  strom anderer Frequenz, insbesondere zur  Umformung von Drehstrom von 50 Hz in  Einphasenstrom von 16     2/;"    Hz, vorgeschlagen  worden. Unter diesen interessieren im Zu  sammenhang mit der vorliegenden Erfindung  die Verfahren, bei denen durch Zusammen  setzen von Spannungen die gewünschte Kur  venform,     insbesondere        Sinusform,    erzielt  wird.

   Setzt man eine im wesentlichen     recht-          eckförmige    Wechselspannung voraus, so be  steht die notwendige Zusatzspannung im we  sentlichen aus einer dritten Harmonischen  für die     Einphasenspannung    und entspricht  damit in ihrer Frequenz der Periodenzahl des  Drehstromnetzes. Es ist nun bereits vorge  schlagen worden, diese     Zusatzspannung    aus    dem Drehstromnetz zu beziehen und über  einen Drehregler in das     Einphasennetz    ein  zuführen.

   Die Unabhängigkeit der Phasen  lage     zwischen    den Vektoren des     Drehstrom-          und        Einphasennetzes    wird durch die     1VIög-          lichkeit    sichergestellt, die Phasenlage der zu  gesetzten dritten Harmonischen durch Dre  hen des Drehreglers beliebig zu ändern.

   Die  ses Verfahren hat jedoch verschiedene Nach  teile, die sieh besonders aus der mechanischen  Regelung' der Phasenlage     ergeben.    Diese  Nachteile werden durch das Verfahren ge  mäss der Erfindung dadurch vermieden, dass  .die Sekundärspannung aus mindestens     zwei     Teilspannungen gebildet wird, die je mittelst  gesteuerter Entladungsstrecken, vorzugsweise  gittergesteuerter Dampf- oder     Gasentladungs-          gefässe,    aus dem Primärnetz entnommen wer  den.

   Besonders zweckmässig ist eine Zusam  mensetzung, bei der die eine Teilspannung  als Grundwelle mit etwa     rechteckiger    Kur-           venform,    die andere Teilspannung als dritte  Harmonische mit etwa     sinusförmiger    Kur  venform     auftritt.    Die Vorteile, die die Er  findung bietet, bestehen nicht     nui.    in der Ver  meidung der umständlichen Regelorgane für  den mechanischen Antrieb des Drehreglers,  sondern auch vor allem in der Möglichkeit,  die Phasenlage der     Zusatzspannung    träg  heitslos. der Phasenlage des Spannungsvek  tors im     Einphasennetz    anzupassen.  



  Zur Ausführung des Verfahrens nach der  Erfindung können beispielsweise die in der  Zeichnung veranschaulichten Anordnungen       verwendet    werden.     Fig.    1 zeigt ein Schalt  bild für eine solche Anordnung. Der vom  Drehstromnetz 1 erregte Transformator be  sitzt ausser der Primärwicklung 2 vier in       Stern    geschaltete     Sekundärwicklungen    3<B>...</B> 6,  von denen beispielsweise die Wicklungen 4  und 3 über Entladungsgefässe 7 und 8 hin  tereinander     geschaltet    sind und die eine  Halbwelle der Sekundärspannung liefern,

    während die Wicklungen 5 und 6 in Serien  schaltung mit den Entladungsgefässen 9 und  10 die andere Halbwelle der     Einphasenspan-          nung    liefern. Das Sekundärnetz ist durch  den Verbraucher 13 dargestellt. Die Arbeits  weise geht im einzelnen aus der Darstellung  in der     Fig.    2 hervor.

   Die Wicklung 4 mit  dem Entladungsgefäss 7 arbeitet     mehrphasig     und liefert die aus den Phasen I,     II   <B>...</B>     VI          zusammengesetzte,    fast     rechteckförmige     Grundwelle     a    der     Sekundärspannung.    Die       )Vicklung    3 arbeitet nur einphasig, und zwar  so, dass die Phase freigegeben     wird,    die von  Null zu     negativen        Werten    wächst, wenn die  erste Phase der Wicklung 4, die die Grund  welle liefert, von Null zu positiven Werten  wächst.

   Im gezeichneten Fall wird also die  Phase     IV'    der Wicklung 3 freigegeben.  Wählt man das Verhältnis der Spannungen  in den Wicklungen 3 und 4 so, dass in der       Wicklung    3 etwa ein Drittel der in der  Wicklung 4 erzeugten Spannung zugesetzt       wird,    so erhält man einen fast     sinusförmigen     Verlauf der gesamten erzeugten Einphasen  spannung (Kurve b). Die andere Halbwelle  der     .Sekundärspannung        wird    analog durch    die Wicklungen 5 und 6 mit den zugehörigen  Entladungsgefässen 9 und 10 erzeugt.

   Bleibt  die Spannung im     Einphasennetz    hinter der  Spannung des Drehstromnetzes zurück, so  wird es beispielsweise notwendig sein, von  der Wicklung 4 eine Phase zu überspringen  und erst die nächste Phase zu zünden. Man  wird dann auch bei der Wicklung 3 wieder  die entsprechende Phase zünden, um die in  der Wicklung 3 zugesetzte Spannung in der  richtigen Phasenlage zu der von der Wick  lung 4 gelieferten Spannung zu erhalten. Die  Elastizität der Anlage ist daher nur noch von  den durch die beschränkte Phasenzahl der  Wicklungen entstehenden Sprüngen, die bei  sechsphasiger Anordnung nur 5 % von der  gesamten     Einphasenwelle    ausmachen, ab  hängig.

      Die in     Fig.    1 dargestellte     Einrichtung     lässt sich noch modifizieren, wie es in den       Fig.    3 und 4 gezeigt ist. In der     Fig.    3 sind  wieder die Sekundärwicklungen 4 und 5 des  Transformators, die mehrphasig arbeiten,  dargestellt und zu einem einzigen Gefäss ge  führt, dessen Kathode mit nur einer Wick  lung für die einphasige Zusatzspannung ver  bunden ist. Die Gefässe 11 und 12 verteilen  die Spannung im gewünschten Sinne auf die  einphasige Belastung. Die Wicklung 4 ar  beitet mit Gefäss 12, Wicklung 5 mit Gefäss  11 zusammen.

   Die Anordnung nach     Abb.    4  bringt eine weitere Vereinfachung, die die  mehrphasige Wicklung nur einmal erforder  lich macht, und wobei nur die kleineren, ein  phasig arbeitenden Wicklungen zweimal auf  treten. Eine noch weitergehende Verein  fachung wird möglich, wenn man eine  Schaltanordnung nach     Fig.    5 wählt. In die  sem Fall genügen zwei     mehranodige    Gefässe,  eine     mehrphasig    arbeitende und zwei einpha  sig arbeitende     Transformatorwicklungen.    Da  bei wird aber ein Sekundärtransformator 14  benötigt.  



  In     Fig.    6 ist eine weitere Ausführungs  möglichkeit veranschaulicht, bei der nur eine  in Stern geschaltete     Transformatorspeise-          wicklung    erforderlich ist. Dies wird erreicht,      indem man für die die eine Spannung lie  fernden Entladungsstrecken, beispielsweise  die die Grundwelle liefernden Entladungs  strecken,     einanodige    Entladungsgefässe 15...  26 vorsieht. In der Wirkungsweise ergeben  sich keine Besonderheiten gegenüber     Fig.    1  und z. Bei Beginn einer Halbwelle möge  also, wie in     Fig.    2, die Phase I mit der Ent  ladungsstrecke 28 den     Stromfluss    beginnen.

    Gleichzeitig wird die Anode des Gefässes 79       freigegeben,    die an der der Phasenspannung       IV'    in     Fig.    2 entsprechenden Teilspannung  liegt, und zwar ist dies die Anode, die an die       Anzapfung    der Phase I angeschlossen ist.  Diese Anode führt während der Halbwelle  Strom. Die Entladungsstrecken der Grund  welle, also zum Beispiel die Gruppe von Ent  ladungsstrecken 21 ... 26, lösen sich inner  halb der zugehörigen Halbwelle zyklisch ab.  Entsprechend übernehmen die Entladungs  strecken 15<B>...</B> 20 während der darauffolgen  den Halbwelle die     Stromführung.     



  Zu den Steuerungsvorgängen wird noch  folgendes bemerkt, wobei vorausgesetzt ist,  dass gittergesteuerte Dampf- oder     Gasentla-          dungsgefässe    verwendet werden: Die Steue  rung der die Grundwelle liefernden Ent  ladungsgefässe wird, wie bereits bekannt ist,  in der Weise erfolgen, dass die Gitterspan  nung sich aus zwei dem Primärnetz und dem  Sekundärnetz zugeordneten     Teilsteuerspan-          nungen    zusammensetzt.

   Hinsichtlich der die  Zusatzspannung (dritte Harmonische) lie  fernden Entladungsgefässe ist bereits weiter  oben darauf hingewiesen worden, dass die  Entladungsstrecke, deren Phase von Null zu  negativen     Momentanwerten    übergeht, leitend  wird, wenn die Grundwelle von Null zu posi  tiven     Momentanwerten    anwächst, das heisst  die Auswahl unter den die Zusatzspannung  liefernden Entladungsstrecken wird in ähn  licher Weise bewirkt, wie bei den die Grund  welle liefernden Entladungsstrecken, das  heisst ebenfalls durch eine vom Primärnetz  und Sekundärnetz abhängige Gitterspan  nung. Die Gittersteuerung kann durch     gom-          mutatoren    (Schaltwalzen) oder Transforma  toren erfolgen.

      Hinsichtlich der Arbeitsweise der vorste  hend     beschriebenen        Umformungseinrichtung     ergibt sich doch,     da,ss    die die Zusatzspannung  liefernde Entladungsstrecke bei     Beginn    jeder  Halbwelle des erzeugten Wechselstromes lei  tend gemacht wird. Ändert sich das     Fre-          quenzverhältnis    nicht, so wird diese Ent  ladungsstrecke längere Zeit allein Strom füh  ren, beispielsweise über mehrere Perioden.  Dies bedingt, dass jede dieser Entladungs  strecken praktisch für die volle Dauerleistung  bemessen sein muss.

   Man kann nun vorteil  haft die     Stromführung    der die Zusatzspan  nung     liefernden    Entladungsstrecken unter  teilen, so     da.ss    infolgedessen die Entladungs  strecken nicht mehr für die volle Dauer  leistung bemessen werden müssen. Diese Un  terteilung kann man vornehmen, indem man  mindestens zwei     Entladungsstrecken,    gege  benenfalls unter     Mitwirkung    eines     Strom-          teilers    oder einer Saugdrosselspule, parallel  arbeiten lässt oder. innerhalb einer Bezugs  periode, wobei     zweckmässigerweise    die nied  rigere Frequenz als Massstab dienen möge,  mehrfach die Entladungsstrecken wechselt.  



  Zunächst soll das an zweiter Stelle ge  nannte Mittel zur Verringerung der Be  lastung der     Zusatzentladungsstrecken    an dem  in     Fig.    7 dargestellten Ausführungsbeispiel  erläutert werden. Der die Zusatzspannung  liefernde     Umformerteil    enthält das     mehr-          anodige    Gefäss 80 und die Transformator  wicklung<B>36,</B> die im vorliegenden Fall dop  pelt so viel Phasen enthält wie die die  Grundwelle liefernde     Transformatorwicklung     45.

   Man kann nun, wie in     Fig.    8 gezeigt ist,  den Strom zwischen drei     benachbarten    Pha  sen der die Zusatzspannung liefernden Trans  formatorwicklung während jeder halben Pe  riode der Wechselspannung     b    kommutieren.  Zwischen     t,    und     t"    arbeitet beispielsweise  die Wicklung     pz,    deren Spannung um 180    versetzt ist gegen die Spannung der die  Grundwelle liefernden Phase, die mit ihr bei       t"    gleichzeitig durch Null geht und die Ein  phasenhalbwelle einleitet.

   An der .Stelle     t,     wird dann auf die vorhergehende Phase     p.1     kommutiert, die den Strom während der Zeit           t,    bis     t3    übernimmt. Von     t3    bis     t4    führt die  auf die Phase     p2    folgende Phase     p3    Strom  und von     t,    ab wieder die zu Anfang der Ein  phasenhalbwelle brennende Entladungsstrecke  der Phase     p2.     



       In        Fit'        o-.    8     sind        ausser        den        nach        den        Pha-          sen        p1,        p2    und     p3        benannten    Zusatzspannun  gen noch die Grundwelle     a    und die Summe  der beiden Spannungen, also die erzeugte       Einphasenspannung    b, abgebildet.

   Es ergibt  sich, dass gegenüber den Ausführungsmög  lichkeiten gemäss     Fig.    1 bis<B>-6</B> die vorliegende  Spannung b noch geringere Oberwellen ent  hält.  



  Bei der soeben     beschriebenen    Ausfüh  rungsmöglichkeit, bei der der die Zusatz  spannung liefernde     Umformerteil    mehr Pha  sen hat als der die Grundwelle liefernde Um  formerteil, können daher die einzelnen Pha  sen des Transformators und damit auch die       Entladungsstrecken    für kleinere Dauerlei  stung ausgelegt werden. Beispielsweise wer  den bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel die Wicklungen 36 des Transformators,  die     konphas    mit den die Grundwelle liefern  den Wicklungen 45 liegen, bei einem Lei  stungsfaktor zwischen 1 und 0,7 schwächer  belastet als die dazwischen liegenden Wick  lungen.  



  Für die     Kommutierung    zwischen den  Phasen der Wicklungen 36 ist zu beachten  dass während der einen Halbwelle der Ein  phasenspannung nach dem Zeitpunkt der  Spannungsgleichheit der abzulösenden Pha  sen- kommutiert werden kann, dagegen wäh  rend der andern Halbwelle bereits vor die  sem Augenblick die nächstfolgende Phase  freigegeben werden muss. Es wird bemerkt,  dass der Entladungsübergang zwischen belie  big vielen Phasen der Wicklung 36 durch  geführt werden kann.  



  Die Anwendung von     .Stromteilern,    ins  besondere solchen, die     ungleichphasige    Ent  ladungsströme nach Art der Saugdrossel  spule koppeln, hat einerseits den Vorteil, dass  die Belastung der einzelnen     Entladungsstrek-          ken    verringert     wird,    und anderseits, dass die    Anpassung an die gewünschte Phasenlage  mit grösserer Genauigkeit möglich ist.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er  findung erhält man durch eine     Anordnung,     bei der nur in gleicher Richtung liegende  Teilspannungen addiert werden. Hierdurch  lässt sich, wie im einzelnen aus den nachste  henden Erläuterungen zu ersehen ist, eine  besonders günstige Ausnutzung der einzel  nen     Anlageteile,    insbesondere der     Transfor-          matorwicklungen,    und in manchen Fällen  eine noch bessere Annäherung an die Sinus  form erreichen.  



       Fig.    9 der Zeichnung stellt ein solches  Ausführungsbeispiel dar, und zwar bezieht  sich die Anordnung auf eine Umformung  von Drehstrom in Einphasenstrom bei einem  starren     Frequenzverhältnis    von 1:2. Das  primäre Drehstromnetz 1 speist den Trans  formator 2, der eine     Primärwicklung    und  zwei Sekundärwicklungen 2' und 2" auf  weist. Die Sekundärwicklung 2' besitzt vier  gleich grosse, um je<B>60'</B> versetzte Phasen,  an die zwei gittergesteuerte,     mehranodige          Dainpfentladungsgefässe    31' und 31" ange  schlossen sind.

   Jedes der beiden Gefässe ar  beitet auf eine     Hälfte    der     Primärwicklung     des     Einphasentransformators    14, deren Mit  telpunkt mit einem Ende der einphasigen       Wicklung    2" des Primärtransformators 2  verbunden ist. Beide Enden der Wicklung  2" führen zu den Anoden eines     zweianodi-          gen    Entladungsgefässes, dessen Kathode mit  dem Sternpunkt der Wicklung 2' verbunden  ist. Bei Leistungsfaktoren auf der Sekundär  seite, die nicht unterhalb 0,7 liegen, brauchen  nur die beiden     mehranodigen    Gefässe 31' und  31." gesteuert zu werden.  



  Die Arbeitsweise dieser Umformungsein  richtung geht aus dem Schaubild der     Fig.10     hervor. Es mögen     e1    die von den Phasen  der Wicklung 2' gelieferte Spannung und     e2     die von der Wicklung 2" gelieferte Span  nung darstellen. Wird während der einen       Stromhalbwelle    des Einphasenstromes bei  spielsweise das Gefäss 31' leitend gemacht, so  drückt es der zugeordneten     Sekundärwick-          lung    des     Einphasentransformators    14 die tra-           pezförmige    Spannung     e1    auf.

   Die Phasenlage  der Wicklung 2" ist nun so gewählt, dass die  von ihr zu liefernde Teilspannung     e2    sym  metrisch zur erzeugten     Einphasenspannung     liegt, und zwar so, dass die positive Halb  welle in die Symmetrieachse der positiven  Halbwelle der     Einphasenspannung    fällt.  Dann     wird,    solange die     .Spannung    der Wick  lung 2" negativ ist, der Strom über die  Anode fliessen, die     unmittelbar    mit dem Mit  telpunkt der Primärwicklung des Einphasen  transformators 4 verbunden ist.

   In der Zeit,  in der die Wicklung 2" positive Spannungen  führt, übernimmt die andere der beiden an  der Wicklung 2" liegenden Anoden die       Stromführung,    und es wird dann zu der von  der Wicklung 2' erzeugten Grundspannung  e, die Spannung     e.    mit gleichem Vorzeichen  hinzugefügt. Bei richtiger Bemessung der  Spannungen     e1    und     e2    erhält man eine Span  nung     e,    die von der in der     Fig.    10 gestri  chelt gezeichneten Sollspannung e nur un  wesentlich abweicht.  



  Dieselbe Anordnung kann durch Erwei  terung der Wicklungen 2' und 2" um die  symmetrisch liegenden, negativen Phasen für  den Betrieb bei Leistungsfaktoren kleiner als  0,7, das heisst bis 0, erweitert werden. Wei  ter kann durch mehrphasige Ausbildung der  Wicklung 2" und durch entsprechende Steue  rung der Gefässe 31' und 31" auch eine ela  stische Umformung durchgeführt werden.  



  Ähnliche Anordnungen lassen sich auch  für andere     Frequenzverhältnisse    angeben. So  ist in     Fig.    11 beispielsweise das Spannungs  bild einer auf ähnliche Weise     zustande-          bekommenen    Wechselspannung gezeichnet,       deren    Frequenz zur Primärfrequenz im Ver  hältnis 1 : 1,66 steht. Auch hier kann man  durch geeignete Wahl der Spannungsgrössen  eine weitgehende Annäherung an die Sinus  form erreichen.  



  Wird das     Frequenzverhältnis    grösser,  etwa 1 : 3, wie es im Bahnbetrieb vorkommt,  so lässt sich auf einfache Weise, das heisst  durch Addition zweier Teilspannungen, der  gewünschte Effekt nicht mehr     verwirklichen,     da eine Zusammensetzung von zwei .Span-         nungen    keine hinreichende Annäherung an  die     Sinusform    ergibt. Doch lässt sich das  Ziel erreichen, wenn man beispielsweise eine  Schaltung nach     Fig.    12 vorsieht.

   Zu dieser  Schaltung gehören zunächst zwei     mehrano-          dige    Gefässe 31' und 31", die, wie bei der  Schaltung in     Fig.    9, die     trapezförmige    Grund  welle     e1    liefern. In gleicher Richtung lie  gende Zusatzspannungen liefern die Trans  formatorwicklungen 2" und 2"' mit den zu  gehörigen Entladungsgefässen 32 und 33, von  denen jedes der beiden Systeme in vor  bestimmten Zeiten seine Spannung zu der       trapezförmigen    Grundspannung zusetzt.

   Bei  spielsweise wird 32 so gesteuert, dass es       (vergl.        Fig.    13) in der Zeit     t,'.   <I>. .</I>     t2'    eine       Zusatzspannung    liefert und in den Zeiten, in  denen es keine Spannung liefern soll, den  Strom durch die mit seinem Wicklungspunkt  verbundene Anode durchlässt.

   Zur     Vervoll-          sländigung    des Spannungsbildes liefert das  System     2"",        33        symmetrisch    zur Einphasen  spannungswelle in der Zeit     t,'.   <I>. .</I>     t3"    eine  Zusatzspannung     e3,    deren Grösse wieder so  bemessen ist,     .dass    eine möglichst gute An  näherung an die Sinusform erreicht wird.

    Dieses Zusatzsystem braucht bei starrer Um  formung 1 : 3 Zusatzsystem zweiphasig zu sein und  daher nur drei gesteuerte Entladungsstrecken  aufzuweisen, von denen zwei der- positiven       bezw.    negativen Wicklungshälfte und die  dritte dem Mittelpunkt des Zusatzsystems  zugeordnet sind. Bei geeigneter Steuerung  kann wieder der Umformer für die Lieferung  von Wirk- und Blindlast     beliebiger    Zusam  mensetzung eingerichtet werden und ferner  durch Erweiterung des Zusatzsystems 2"',       33    auf die volle Phasenzahl der beiden an  dern Systeme 2', 31', 31" und 2", 32 für  elastische Umformung angewendet werden.  



  Wenn die Zusammensetzung zweier Span  nungen in der beschriebenen Form nicht ge  nügt, lassen sich durch Abstufung der Wick  lungen oder auch geeignete Phasenfolge, die  mit der Phasenfolge des Hauptsystems nicht  identisch zu sein braucht, unter Umständen  noch bessere Spannungsformen erreichen. So  ist in     Fig.    14 gezeigt, wie man bei einem           Frequenzverhältnis    von 1 : 2 zu der     trapez-          förmigen,    vom Grundsystem gelieferten  Spannung     e,    eine Zusatzspannung von einem  System hinzufügt, das eine weit höhere Pha  senzahl aufweist, und dessen einzelne Pha  sen verschieden gross bemessen sind.

   Hier  durch kann ebenfalls eine Spannungskurve  mit guter Annäherung an die     Sinusform    er  reicht werden. Auch bei dieser Anordnung  kann bei starrer Umformung die Steuerung  einzelner     Entladungsstrecken    entbehrt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Umformung von Wechsel strom einer Frequenz in Wechselstrom an derer Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasen strom der Frequenz f/3, mittelst gesteuerter Entladungsstrecken, bei der die Sekundär spannung aus mindestens zwei Teilspannun gen zusammengesetzt wird, dadurch gekenn zeichnet, d.ass jede der Teilspannungen mit telst gesteuerter Entladungsstrecken aus dem Primärnetz gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Teilspan nung die Grundwelle mit etwa rechtecki ger Kurvenform, die andere Teilspan nung die dritte Harmonische mit etwa sinusförmiger Kurvenform ist. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Grösse der die dritte Harmonische liefernden Pha senspannung etwa gleich einem Drittel der die Grundwelle liefernden Phasen spannung ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erzeugung beider Teilspannungen mehrphasige An ordnungen verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die die Zu satzspannung liefernde Anordnung der art gesteuert wird, dass während jeder Halbwelle der .Sekundärspannung nur eine Phase arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs strecken in Abhängigkeit vom Primär- und Sekundärnetz gesteuert werden. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die die Zu satzspannung liefernden Entladungs strecken in der Weise gesteuert werden, dass die Entladungsstrecke, deren zugehö rige Speisephase von Null zu negativen Momentanwerten übergeht, leitend wird, wenn die Grundwelle von Null zu posi tiven Momentanwerten anwächst. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer Be zugsperiode der niederfrequenten Periode mehr als eine Phase der die Zusatzspan nung liefernden Transformatorwicklung <B>(</B>36) an der Stromführung beteiligt sind. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb einer Bezugsperiode mehrfach kommu tiert wird. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch die Anwendung von Stromteilern zur Kopplung ungleichpha- siger Entladungsströme. 10. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass man der die Zusatzspannung liefernden Transforma- torwicklung (36) eine höhere Phasenzahl. gibt als der die Grundwelle liefernden Transformatorwicklung (45). 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur in gleicher Richtung liegende .Spannungen addiert werden, zum Zwecke einer möglichst guten Annäherung an die Sinusform. 12.
    Verfahren nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die zu der Grundspannung addierten Zusatzspan nungen nur zeitweise eingefügt werden. 13. Verfahren nach Unteranspruch 11, da: durch gekennzeichnet, dass die Zusatz spannungen symmetrisch zur Grund spannung hinzugefügt werden. 14. Verfahren nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass sowohl die Enden der Phasenwicklungen der Zusatz spannungen, als auch die Nullpunkte ihrer Wicklungen an Entladungsstrecken angeschlossen werden. 15. Verfahren nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass bei starrer Umformung im Frequenzverhältnis 2 : 1 die Zusatzspannung einphasig ausgebil det wird.
CH169835D 1932-04-04 1933-03-28 Verfahren zur Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom anderer Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasenstrom der Frequenz f/3. CH169835A (de)

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DE169835X 1932-04-04
DE270632X 1932-06-27
DE280732X 1932-07-28

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CH169835D CH169835A (de) 1932-04-04 1933-03-28 Verfahren zur Umformung von Wechselstrom einer Frequenz in Wechselstrom anderer Frequenz, insbesondere zur Umformung von Drehstrom der Frequenz f in Einphasenstrom der Frequenz f/3.

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