CH169987A - Einrichtung zur lösbaren Verbindung aneinanderstossender Holzbauteile. - Google Patents

Einrichtung zur lösbaren Verbindung aneinanderstossender Holzbauteile.

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CH169987A
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Description


      Einriehtung   <B>zur</B> lösbaren Verbindung     aneinanderstossender    Holzbauteile.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zur lösbaren Verbindung aneinander  stossender Holzbauteile, welche sich dadurch  auszeichnet, dass an den Verbindungsstellen  der miteinander zu verbindenden Bauteile       Verbindungsstücke    befestigt sind, welche mit  vorspringenden Teilen und Aussparungen zum  lösbaren     Ineinanderfügen    versehen und zum  Sichern gegen unbeabsichtigte Lösung der  Verbindung eingerichtet sind.  



  Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegen  stand in     beispielsweisen    Ausführungsformen  dar.  



       Fig.    1 zeigt im Aufriss eine erste Aus  führungsform für schiefwinklig aufeinander  stossende Gerüstteile,       Fig.    2 einen Grundriss hierzu;       Fig.    3 zeigt im Grundriss eine zweite Aus  führungsform, und zwar eine, welche sich  der Lage der Gerüstteile zueinander anpas  sen lässt;       Fig.    4 und 5 zeigen von der Seite ge  sehen zwei     ineinandergreifende        Verbindungs-.          stücke    der Einrichtung nach     Fig.    1 und 2 und         Fig.    6 zeigt im Grundriss eine dritte Aus  führungsform für vier rechtwinklig auf einen  fünften Gerüstteil aufstossende Gerüstteile.  



  Nach     Fig.    1 und 2 ist ein annähernd  senkrecht stehender Pfosten 1, der als Trä  ger dient, an seinem     obern    Ende mit einem  ihn wenigstens teilweise umfassenden Ver  bindungsstück 2 versehen und fest verbunden.  Dieses Verbindungsstück 2 weist auf drei  Seiten     Stossflächen    mit     schwalbenschwanz-          förmigen    Einbuchtungen 3, 4     und    5 auf, die  sich nach unten hin verengen.

   Die mit dem  Tragpfosten 1 zu verbindenden Balken 11  und 12 sind mit vorspringende Teile 6 und 7  aufweisenden und als Kopfstücke 9 und 10  ausgebildeten Verbindungsstücken versehen;  die Teile 6 und 7 sind ebenfalls     schwalben-          schwanzförmig    und mit Keilanzug versehen.  Sie dienen dazu, die Kopfstücke 9 und 10  durch Einsetzen in die Einbuchtungen des  Verbindungsstückes 2 mit     diesem    lösbar zu  verbinden. Die Kopfstücke 9 und 10 sind  mit den schräg auf den Tragpfosten 1 auf  stossenden Balken 11 und 12 fest verbunden.

        An den Stossflächen und den vorspringenden  Teilen 6 und 7 weisen die Verbindungsstücke  in annähernd ihrer Mitte zu den Einbuch  tungen senkrecht stehende Aussparungen 13  und 14 auf, durch die nach dem Zusammen  setzen der Verbindungsstücke ein Querkeil 28  zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Aus  heben der Kopfstücke während des Gebrauchs  eingeschoben werden kann.  



       Fig.    3 zeigt eine zweite Ausführungsform  der Einrichtung. Der Tragpfosten 1 trägt  das Verbindungsstück 2 mit den Stossflächen  und Einbuchtungen. In 'die Einbuchtungen  des Verbindungsstückes 2 passt der vorsprin  gende Teil eines Zwischenstückes 15, das  auf der entgegengesetzten Seite eine Öse 16  trägt. Mit diesem Stück 15 ist gelenkig  das ebenfalls mit -Öse versehene Zwischen  stück 17 verbunden, das an der Stossfläche  eine Einbuchtung zur Aufnahme des vor  springenden Teiles des Kopfstückes 9 oder 10  am Balkenende trägt. Es ist leicht verständ  lich, dass durch Zwischenlegen von solchen  Gelenkstücken zwischen die Verbindungs  stücke jeder Winkel zwischen dienen Teilen  eingestellt werden kann, was für die Ver  wendbarkeit von grossem Vorteil ist.  



  In     Fig.    4 ist eine Ansicht auf die Stoss  fläche des Verbindungsstückes 2 gezeigt. Die  Einbuchtung ist durch die Seitenflächen 19,  20 und 21, 22 begrenzt, die durch die Aus  sparungen 23, 24 für den Sicherungskeil 28  unterbrochen sind. Die Einbuchtung erwei  tert sich nach dem Grunde derselben:       Fig.    5 zeigt eine Ansicht auf den vor  springenden Teil eines Kopfstückes. Der vor  springende Teil ist durch die Seitenflächen 25  und 26 derart begrenzt, dass dieser unter  schnitten ist. Die Aussparung 27 dient für  die Aufnahme des Sicherungskeiles 28.  



  Eine dritte Ausführungsform ist in     Fig.    6  im Grundriss dargestellt. Der Pfosten 1 trägt  das Verbindungsstück 2, das bei dieser Aus  führungsform- vier um 90 Grad zueinander  versetzte Einbuchtungen 29 aufweist. Die  Kopfstücke 30 sind in der     vorbeschriebenen     Weise ausgebildet und mit den rechtwinklig    auf den Tragpfosten aufstossenden Balken  fest verbunden.  



  Die Verbindungsstücke sind     zweckinäl,,ig     aus Metall hergestellt. Die vorspringenden  Teile und die Einbuchtungen sind Schwalben  schwanz- und keilförmig ausgebildet, sie kön  nen aber auch eine     T-Form    aufweisen.     ln     diesem Falle ist das eine Verbindungsstück  mit Einbuchtungen versehen, die anstatt von  schrägen Leisten von geraden über den     T-Kopf     greifenden Leisten begrenzt sind. An den  Stirnflächen der vorspringenden Teile und  im Grund der Einbuchtungen sind     Ausneh-          mungen    angebracht, die bei beiden Teilen  in der     ineinandergefügten    Stellung miteinan  der übereinstimmen.

   Durch Einbringen eines  Keiles oder Stiftes in dieselben werden beide  Teile in dieser Lage zueinander gesichert.  Die vorspringenden Teile können auch Haken  form aufweisen, wobei dann die andern Ver  bindungsstücke an den Verbindungsstellen  Ösen tragen, in die die Haken eingehängt  werden, und wiederum Sicherungsmittel vor  gesehen sind, um die Haken in den Ösen zu  sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur lösbaren Verbindung an einanderstossender Holzbauteile, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Verbindungsstellen der miteinander zu verbindenden Bauteile Verbindungsstücke befestigt sind, welche mit vorspringenden Teilen und Aussparungen zum lösbaren Ineinanderfügen versehen und zum Sichern gegen unbeabsichtigte Lösung der Verbindung eingerichtet sind. UNTERANSPR$CHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile und die Aussparungen der Verbin dungsstücke Schwalbenschwanzform auf weisen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile und die Aus sparungen Keilanzug haben. . 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsstücke zur Aufnahme eines Sicherungsstückes aus gebildet sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstücke aus Metall bestehen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, für Holz bauteile, welche mit ihren Enden senk recht auf einen weiteren Bauteil auf stossen, dadurch gekennzeichnet, dass die < in den Enden der Bauteile befestigten Verbindungsstücke als Kopfstücke aus gebildet sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, für Holz bauteile, welche mit ihren Enden schräg auf einen weiteren Bauteil aufstossen, da durch gekennzeichnet, dass die an den Enden der Bauteile befestigten Verbin dungsstücke als Kopfstücke ausgebildet sind. 7. Einrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile und die Aussparungen T-Form auf weisen. B. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile Hakenform aufweisen.
CH169987D 1934-06-28 1932-12-24 Einrichtung zur lösbaren Verbindung aneinanderstossender Holzbauteile. CH169987A (de)

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