CH170132A - Selbsttätige Tabakwaage. - Google Patents

Selbsttätige Tabakwaage.

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CH170132A
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CH
Switzerland
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tobacco
scale
conveyor belt
belt
scales
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Inventor
Damm Paula
Otto Fritz
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Damm Paula
Otto Fritz
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G17/00Apparatus for or methods of weighing material of special form or property
    • G01G17/02Apparatus for or methods of weighing material of special form or property for weighing material of filamentary or sheet form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


  Selbsttätige Tabakwaage.    Das genaue Abwägen von Tabak mittelst  selbsttätiger Waagen, bei denen die     Zuführ-          vorriehtung    durch das Spiel der Waage ge  steuert wird, bietet sowohl wegen der ge  ringen     Mengen    des abzuwägenden Gutes, als  auch wegen der faserigen Beschaffenheit des  selben Schwierigkeiten.

   Man hat, wie bei  Waagen für andere Zwecke, auch     sehon    bei  selbsttätigen Tabakwaagen Grob- und Fein  füllperioden vorgesehen, und zwar wird bei  der     bekannten    selbsttätigen Tabakwaage  dieser Art das genaue Gewicht in der Weise  abgewogen, dass die     Austrittsöffnung    der Zu  führungsvorrichtung zur Waage während des       Abwägevorganges    verkleinert und dadurch  von dem Gut eine allmählich sich verringernde  Menge gefördert wird. Eine eigentliche Tren  nung der     Zuführorgane    für die Grob- und  Feinfüllung, wie sie bei     Abwägevorrichtungen     für andere Zwecke schon bekannt ist, findet  dabei nicht statt.  



  Die selbsttätige Tabakwaage, die den  Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet,    arbeitet ebenfalls mit Grob- und     Feinfüll-          periode;    für beide Füllperioden werden als       Zuführorgane    Förderbänder benutzt, und  zwar ein Förderband für die Grobfüllung und  ein anderes Förderband für die Feinfüllung.  Für die Grobfüllung wird durch das eine  Förderband Tabak der Waage aus einem  mit langfaserigem Gut beschickten Behälter,  und für die Feinfüllung durch das andere  Förderband aus einem mit kurzfaserigem Gut  beschickten Behälter zugeführt.  



  Die beiden Förderbänder können den  Tabak auf die gleiche Waage bringen und  dabei so gesteuert werden, dass sie selbst  tätig nacheinander in Tätigkeit treten. Es  kann aber auch eine in an sich bekannter  Weise zur     Vorwägung    dienende Waage be  ziehungsweise ein     Vormessgefäss,    von denen  der Hauptteil des abzuwägenden langfaserigen  Tabaks auf die zur     Fertigwägung    dienende  zweite Waage gelangt, vorgesehen sein. Die       Feinwägung    findet dann so statt, dass auf  die mit dem Hauptteil des Tabaks beschickte      Waage durch das zugehörige Förderband der  Feintabak in der erforderlichen Menge zu  geführt wird.  



  Auf den beifolgenden Zeichnungen sind  in den     Fig.    1, 2, 3 und 4 eine erste Aus  führungsform und in den     Fig.    5 und 6 eine  zweite Ausführungsform der selbsttätigen  Tabakwaage dargestellt.  



  Die Vorrichtung, welche in den     Fig.    1  bis 4 dargestellt ist, arbeitet mit zwei Waagen.  Durch das Band 1 wird der grobe Tabak  der Waagschale 3 der Waage     W1    gleich  mässig zugeführt. Hierdurch erfährt die Waag  schale 3 allmählich die volle Belastung, die  durch Ausschlag des Zeigers angegeben wird.  Ist ein bestimmtes     Grobfüllgewicht,    das etwas  unter 100 0% des gewünschten Endgewichtes  liegt, erreicht, so wird durch den Zeiger der  Waage     yYl,    welcher mit einem Kontakt ver  sehen ist, ein elektrischer Stromkreis ge  schlossen. Dieser Stromkreis steht in Ver  bindung mit dem Mechanismus des     Messers    2.

    Durch den     Stromschluss    wird das Messer 2  in Bewegung gesetzt und der Tabak zwischen  der Brücke B und der Waagschale 3 abge  schnitten. Gleichzeitig mit dem Beginn des       Abschneidens    wird aber auch das Zuführungs  band 1 auf elektromagnetischem Wege durch  bekannte Vorrichtungen stillgesetzt. Durch  eine     Auslösevorrichtung,    welche durch das  abwärts gegangene Messer betätigt     vhrd,     kippt die Waagschale 3 um und entleert  sich nach der Waage     W2.    Während dieses  Vorganges geht das Messer 2 in seine An  fangsstellung und infolge der Entlastung der  Waagschale. 3 auch der Zeiger der Waage       WI    in die Nullstellung zurück und das Band  1 wird wieder in Bewegung gesetzt.

   Die  Anordnung und Steuerung der     Abschneid-          vorrichtung    ist jedoch nicht Gegenstand der  Erfindung.  



  Der Waage     N7'        (Fig.    2) wird, um die  Tabakmenge auf das Normalgewicht zu  bringen, der feine Tabak, das sogenannte  Kurz, zugeführt, zum Beispiel durch das  Transportband 6. Ist das     Normalgewicht    auf  der Waagschale 5 erreicht, so wird durch  die Kontaktauslösung des Zeigers der Waage         W2    die Schale 5 durch Umsteuerung auf  mechanischem Wege zum Kippen freigegeben.  Das zwangsweise Kippen ist aber nur er  wünscht, wenn auch der Becher 8 des Becher  werkes direkt unter der Waagschale steht, da  sonst das Gut zwischen zwei Becher oder in  zwei Becher gleichzeitig hineinfallen könnte.

         Qm    zu erreichen, dass die Waagschale 5 erst  dann kippt, wenn sich ein Becher 8 in der  richtigen Stellung     befindet,    ist an jedem Be  cher selbst ein weiterer     Auslösekontakt    an  gebracht, welcher die vorherige Verriegelung  der Waagschale 5 auslöst und diese zum  Kippen freigibt. Ebenso wird das Zuführungs  band 6, nachdem das volle Gewicht des  Tabaks auf die Waagschale 5 gebracht ist,  durch einen am Zeiger der Waage W= be  findlichen Kontakt stillgesetzt. Nach Durch  gang des Bechers 8 geht die Waagschale 5  wieder in ihre     Aufnahmestellung    zurück. Der  die Bewegung des Bandes 6 steuernde Kon  takt schaltet dieses aber erst wieder ein,  wenn neuer Tabak von Waagschale 3 auf  Waagschale 5 gelangt ist.

   Dann bewegt sich  auch Band 6 weiter und führt neuen Tabak  bis zum richtigen Gewicht zu.  



  Bei der     Zusatzwägung    ist es notwendig,  den Tabak in loser Form, das heisst nicht  in Klumpen geballt, zuzuführen. Dieses kann  geschehen durch Zusetzen von Kurz oder  auch von zerteilten Tabakfäden, wie sie un  ter Benutzung der Vorrichtung nach     Fig.    3  erhalten werden. In dem Kasten 10 befinden  sich mehrere mit verschiedener Geschwindig  keit umlaufende Stachelwalzen. Der Kasten  wird mit Tabak gefüllt. Durch die Stacheln  wird der Tabak mitgenommen und in ein  zelne Fäden zerteilt. Nach Durchlaufen der  Walzen fällt der Tabak auf ein Band 9,  von dem er dem Band 6 zugeführt wird,  wie aus der schematisch dargestellten Drauf  sicht. nach     Fig.    4 ersichtlich ist.  



  Bei der in     Fig.    5 in Seitenansicht und  in     Fig.    6 in Vorderansicht dargestellten Aus  führungsform wird nur eine Waage benutzt.  Nur für die Tabakzuführung sind getrennte  Vorrichtungen für die     Vorwägung    und die       Auswägung    vorgesehen, die in gleicher Weise      nacheinander in Tätigkeit gesetzt werden;  wie bei der ersten Ausführungsform mit zwei  Waagen. Dem Silo 11 wird mittelst des       Harchenbandes    12 Tabak entnommen. An  dem Ende nach der Abgabestelle zu bildet  dieses     Harchenband    eine schiefe Bahn; von  dieser fällt der Tabak auf die kipp- oder  schwenkbare Waagschale 13.

   Nach Erreichung  eines bestimmten Gewichtes schliesst sich ein  an der Waage befindlicher Kontakt, und  Band 12 wird stillgesetzt. Gleichzeitig setzt  sich durch Schliessen eines zweiten Kontak  tes Band 14 in Bewegung, welches losen  Tabak oder     "Kurz"    zuführt. Ist das richtige  Gewicht erreicht, wird das Band 14 durch  Schliessen eines Kontaktes an der Waage  stillgesetzt. Befindet sich nun der Becher 15  unter der Waagschale, so wird durch Schliessen  eines sich am Becher befindlichen Kontaktes  die Verriegelung der Waagschale 13 freige  geben. Die Waagschale kippt um und der  Tabak füllt in den Becher 15. Nach Durch  gang des Bechers wird die Waage wieder  verriegelt, der Zeiger geht in die Nullstellung  zurück und der Kontakt für Band 12 wird  wieder freigegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Tabakwaage, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Tabakzufuhr zur Waage ein Förderband für die Grobfüllung und ein anderes Förderband für die Fein füllung angeordnet sind, wobei das Förder band für die Grobfüllung aus einem mit langfaserigem Gut beschickten Behälter und das Förderband für die Feinfüllung aus einem mit kurzfaserigem Gut beschickten Behälter den Tabak zur Waage führen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige Tabakwaage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Förderbänder (1, 6 bezw. 12, 14) den Tabak auf die gleiche Waage bringen und von dieser so gesteuert werden, dass sie selbsttätig nacheinander in Tätigkeit treten. 2.
    Selbsttätige Tabakwaage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Förderung des langfaserigen Tabaks dienendes Harchenband (12) an dem der Abgabestelle zu liegenden Teil eine schiefe Bahn bildet.
CH170132D 1933-07-18 1933-07-18 Selbsttätige Tabakwaage. CH170132A (de)

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