CH170176A - Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen. - Google Patents

Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen.

Info

Publication number
CH170176A
CH170176A CH170176DA CH170176A CH 170176 A CH170176 A CH 170176A CH 170176D A CH170176D A CH 170176DA CH 170176 A CH170176 A CH 170176A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slideway
magnets
armature
slide
operating position
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schweizerisc Schlieren-Zuerich
Original Assignee
Schweizerische Wagons & Aufzue
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Wagons & Aufzue filed Critical Schweizerische Wagons & Aufzue
Publication of CH170176A publication Critical patent/CH170176A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position
    • B66B13/18Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position without manually-operable devices for completing locking or unlocking of doors
    • B66B13/20Lock mechanisms actuated mechanically by abutments or projections on the cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


      Gleitbahnvorriehtung    mit beweglicher     Gleitbahn    an Aufzügen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Gleit-          balinvorrichtung    mit beweglicher Gleitbahn  an Aufzügen. Es sind bereits     Gleitbahnvor-          richtungen    an Aufzugskabinen bekannt, bei  welchen die beweglich gelagerte Gleitbahn  vermittelst eines     Grestänges    durch einen oben  oder unten an die Kabine angebrachten  Magneten oder Hilfsmotor betätigt wird, um  sie in oder ausser dem Bereich eines an  jedem     Schachttürschloss    befindlichen Rollen  hebels zu bringen.  



  Nun bringt aber bei     Wechselstrom-Steue-          rungen,        um    die es sich     vornehmliclihandelt,     die Verwendung von Motoren und insbeson  dere von Magneten stets unangenehme Ge  räusche bei der Betätigung der Gleitbahn  mit sich, und die Verwendung eines beson  deren Gestänges ergibt eine Komplikation  und bedingt einen gewissen Aufwand an  Montagearbeit.

       Wechselstrommagnete    oder  Motoren sind aber für die erforderliche Lei  stung bereits so gross,     dass    sie nicht mehr  im Räum zwischen der Kabinen- und Schacht-    wand untergebracht werden können, weil  der Raumverlust ein zu grosser wäre, wes  halb eben ein Gestänge zwischengeschaltet  werden     inuss.     



  Diese Nachteile werden nun bei der     Gleit-          bahnvorrichtung    gemäss der Erfindung da  durch beseitigt,     dass    die Gleitbahn zwischen  Schachtwand und     Kabinenvorderwand    un  mittelbar an den Ankern vor) mindestens  zwei     parallelzueinanderangeordneten,    an der       Kabinenvorderwand    befestigten Gleichstrom  magneten angebracht und mittelst einer       Parallelführungsvorrichtung    geführt ist, wo  bei den Magneten eine     Dämpfungsvorrich-          tung    zur Begrenzung des     Gleitbahnbubes    in  den Endstellungen zugeordnet ist.  



  Dank dieser     Anordnüng    wird jedes Ge  stänge überflüssig und da an Stelle eines  einzigen, für eine bestimmte Zugkraft zu  voluminös ausfallenden Magnetes eine An  zahl parallel angeordneter und wirkender  Magnete vorgesehen sind, kann die Vorrich  tung so     kompendiös    gebaut werden,     dass    sie      im engen Raum zwischen Schaltwand und       Kabinenvorderwand    gut Platz findet. Dank  der Verwendung von Gleichstrommagneten,  -welche weder im Anzug, noch im Betrieb  brummen, fällt auch das besonders in Wohn  häusern eine starke Belästigung verursachende  Geräusch weg.

   Für     der)        Anschluss    der Mag  nete in     Wechselstromsteuerungen    wird     zweek-          mässigerweise    ein Gleichrichter verwendet.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Vorrichtung in Stirnansicht,       Fig.    2 eine     Seitenansioht    und       Fig.   <B>3</B> eine Draufsicht derselben;       Fig.    4 zeigt in kleinerem Massstab die       Anbringung    der Vorrichtung an der Kabine       ZD     und       Fig.   <B>5</B> das     Schaltungssehema,    des     31agriet-          kreises.     



  Zwischen zwei Tragwinkeln<B>1</B> ist das       Magnetgehäuse   <B>5</B> mit parallel     zur    Seiten  fläche der Tragwinkel liegenden     Längsaxen     der beiden Magnete 31 und<B>32</B> angebracht.  Die beiden Tragwinkel<B>1</B> haben seitlich  herausragende Lappen 2, die mittelst<B>je</B> einer  Kopfschraube 4 an der Vorderwand der  Kabine K     (Fig.    4) befestigt sind, und zwar  hat jeder Lappen einer) Schlitz, was das  Aufsetzen der ganzen Vorrichtung V auf die       lEfalteschrauben    4 und das Abnehmen von  denselben sehr vereinfacht. Die Kerne 61,<B>62</B>  der beiden Magnete 31, 32 sind an einem  gemeinsamen Anker<B>7</B> befestigt, welcher die  Gleitbahn<B>8</B> trägt.

   Zwischen den beiden im  Abstand angeordneten Magnetspulen ist ein  Luftdämpfer<B>9</B> im     Magnetgebäuse    eingesetzt,  dessen Kolbenstange<B>10</B> am Anker<B>8</B> befe  stigt ist, und dessen     Dämpfungswirkung    so  einreguliert<B>,</B> werden kann,     dass    die Magnete  ohne Schlag anziehen. Die beiden Magnet  kerne sind in üblicher Weise zwecks Ver  hinderung des     Klebens    ausgebildet. Der An  ker<B>7</B> hat an beiden Enden gegen die Mag  nete gerichtete Gabeln<B>11,</B> welche an Win  kelhebeln 12     angelenkt    sind, die an den  Tragwinkeln<B>1</B> gelagert sind.

   Die beiden  freien Arme der Winkelhebel 12 sind durch    eine Stange<B>13</B> miteinander verbunden, so       dass    der Anker mit den Magnetkernen parallel  geführt ist. Zur Rückführung der Gleitbahn  in die Betriebsstellung ist eine Zugfeder 14  vorgesehen, welche zum Beispiel am Magnet  gehäuse<B>6</B> verankert ist und am untern Win  kelhebel 12 angreift. Sowohl hierbei, als auch  beim magnetischen Verschieben     irr    die     Ausser-          betriebsstellung    bewirkt der     Luftdämpffer   <B>9</B>  eine Dämpfung und schlagfreie Hubbegren  zung.  



  Auf dein obern Tragwinkel<B>1</B> ist isoliert  eine     Stenkdose   <B>15</B> befestigt,     und    vor dieser  sind zwei Kontaktfedern<B>16</B> angebracht,  zwischen welchen ein am Anker isoliert an  gebrachter Kontaktstift<B>17</B> Kontakt macht.  Die Vorrichtung wird mittelst eines in die  Steckdose<B>15</B> einzusetzenden Steckers an die  Aufzugssteuerung angeschlossen, so     dass    bei  einer Demontage kein Lösen der     Anschluss-          leitung    erforderlich ist.  



  Wie     Fig.    4 zeigt, ist die Vorrichtung<B>T7</B>  an der Vorderwand der Kabine K in solcher  Höhe befestigt,     dass    sie bei in Haltestellung  befindlicher Kabine sich gegenüber dem       Schachttürschloss   <B>8</B> befindet, an welchem der  mit der beweglichen Gleitbahn zusammen  wirkende Rollenhebel sitzt.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt das Schaltungsschema des  Magnetkreises.     T    ist der Transformator,  welcher den Gleichrichter<B>G</B> speist, an wel  chen die Magnetspulen 31 und     32    in     Parallel-          scbaltung    angeschlossen sind. In Serie mit  den Magnetspulen liegt ein     Vorschaltwider-          stand        W,    welcher durch den Schalter<B>16, 17</B>  kurzgeschlossen werden kann. Zum     Aus-          und    Einschalten der Magnetspulen dient ein  Schalter     r.     



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vor  richtung ist folgende-.  



  Wenn die Schachttüren der Aufzugsan  lage sämtlich vollkommen geschlossen sind,  wird zum Beispiel durch einen Druck auf  einen Druckknopf der     Stockwerksteuerung     der Schalter I geschlossen, so     dass    der Strom  vom Pluspol des Gleichrichters<B>G</B> über den  Schalter<B>1</B> zu den Magnetspulen     Si    und<B>32</B>  und den geschlossenen Schalter<B>16, 17</B> zum      Minuspol des Gleichrichters fliesst. Die Mag  nete ziehen den Anker<B>7</B> an, so     dass    die  Gleitbahn aus dem Bereich des damit zu  sammenwirkenden Rollenhebels herausgerückt  wird.

   Im letzter) Augenblick der     Magiietbe-          wegung    unterbricht der Kontakt<B>16, 17</B> den  Stromkreis, so     dass    nun der Strom über den       Vorschalt-        bezw.    Begrenzungswiderstand TV  fliesst, da der Gleichstrommagnet zum Halten       ein    geringeres Kraftfeld benötigt. Sobald der  Strom am Kontakt I wieder unterbrochen  wird, fällt der Anker<B>7</B> ab und die Feder  14 führt durch Vermittlung der     Witikelhebel     12 die     Gleitballti    in die in     Fig.    2 dargestellte  Betriebsstellung zurück, wobei sich der Kon  takt<B>16, 17</B> wieder schliesst.

   Der Hilfsstrom  kreis     init    letzterem Kontakt und dem     Vor-          schaltwiderstand    W ergibt den weiteren     Vor.-          teil,        dass    der Schalter,<B>1</B> infolge der geringeren  Haltestromstärke beim Anschalten weniger  beansprucht wird und der Magnetanker in  folge des schwächeren Feldes der beider) Mag  nete rascher zurückfällt.  



  Es könnten auch mehr als zwei Magnete  vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen dadurch gekenn zeichnet, dass die Gleitbalin zwischen Schacht wand und Kabinenvorderwand unmittelbar an den Ankern von mindestens zwei parallel zueinander angeordneten, an der Kabinenvor- derwand befestigter) Gleichstrommagneten angebracht und mittelst einer Parallelfüh- rungsvorrichtung geführt ist,
    wobei den Mag neten eine Dämpfungsvorrichtutig zur Be- grenzung des Gleitbalinhubes in den End stellungen zugeordnet ist. UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Gleitbahnvorrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Magnete übereinander und die Dämpfungsvorrichtung in Gestalt eines Luftdämpfers dazwischen angeordnet ist.
    2. Gleitbahnvorrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der- Anker für beide Magnetkerne gemeinsam Lind an Winkelhebeln gelagert ist, deren freie Arme durch eine Stange miteinander verbunden sind, wobei am Wirikelhebel- system eine Feder für die Rückführung des Ankers mit der (-'j-Ieitbalin in deren Betriebsstellung angreift, <B>3.</B> Gleitbahnvorrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass die selbe mit einer Steckdose für den An- schluss der Steuerleitung versehen ist. 4. Gleitbahnvorrichtung gemäss Patentan- 4pruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Alagnetspulen ein Vorscbaltwiderstand nebst einem vom Magnetanker betätigten Kurzschliessschalter zugeordnet ist, welcher den Vorschaltwiderstand in der Betriebs stellung kurzschliesst und in der Ausser- betriebsstellung der Gleitbahn,
    das heisst bei angezogenem Magrietanker, den Mag netspulen vorschaltet.
CH170176D 1933-11-24 1933-11-24 Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen. CH170176A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH170176T 1933-11-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH170176A true CH170176A (de) 1934-06-30

Family

ID=4422124

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH170176D CH170176A (de) 1933-11-24 1933-11-24 Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH170176A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH170176A (de) Gleitbahnvorrichtung mit beweglicher Gleitbahn an Aufzügen.
DE951404C (de) Elektromagnetisch gesteuertes Ventil
DE630798C (de) Verriegelungsvorrichtung
DE722532C (de) Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE4028390A1 (de) Elektromagnetisch arbeitende jacquard-steuervorrichtung
DE678641C (de) Durch Elektromotor und durch Elektromagneten betaetigte Bremseinrichtung
DE650810C (de) Elektromagnetischer Antrieb zum Ausfuehren von zwei entgegengesetzt gerichteten Bewegungen, insbesondere zum Ein- und Ausschalten von elektrischen Schaltern
DE473698C (de) Selbsttaetige Tuer-OEffen- und -Schliessvorrichtung
EP0015228B1 (de) Fernsteuerbare Antriebsvorrichtung für Schutzschalter mit einem Elektromagneten
DE527302C (de) Bremseinrichtung mit Hilfsantrieb
DE158983C (de)
AT165610B (de) Vorrichtung an Kegelaufstellanlagen
DE3246298C2 (de)
AT146782B (de) Kupplungsvorrichtung für hebbare elektrische Lampen.
DE586524C (de) Fallklappenrelais
DE60117511T2 (de) Elektromechanischer Schütz mit einem Spiel geeignet zum Anschluss von elektrischen Leitern
DE498213C (de) Fuer verschiedene Stromgrenzen einstellbarer Stromwaechter, insbesondere fuer die Regelung elektrischer Bahnmotoren
DE595316C (de) Magnetische Schienenbremse
DE87778C (de)
DE652966C (de) Elektrisches Zeitrelais
DE730917C (de) Zeitrelais, insbesondere UEberstrom-Zeitrelais
AT112068B (de) Vereinigter elektromagnetischer Reglerschalter, insbesondere für Lichtmaschinen an Fahrzeugen.
DE489288C (de) Elektrische Zugsicherung mittels eines am Fahrzeug in einem geschlossenen Gehaeuse angeordneten Magnetankers
DE235019C (de)
DE191347C (de)