CH170225A - Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke. - Google Patents

Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke.

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CH170225A
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Dobrusskin Sajweli
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Dobrusskin Sajweli
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische     Glimmliclitlampe,    insbesondere für Reklame- und Signalzwecke.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  insbesondere für Reklame- und Signalzwecke  bestimmte und geeignete elektrische     Glimm-          lichtlampe,    deren     Glimmschicht    beim Betrieb  der Lampe mit der Stromart und Betriebs  spannung, für welche die Lampe bestimmt  ist, in wahrnehmbare Bewegung versetzt wird.  



  Bei der weiteren Erforschung der     Kon-          struktions-    und Betriebsbedingungen für die  sichere Einleitung und Erhaltung des auch  jetzt noch nicht vollständig bezüglich seiner  physikalischen Grundlagen erforschten neuen       Glimmlampen-Effektes    ist der Erfindung ge  mäss festgestellt worden, dass es dabei we  sentlich ist, die beiden Elektroden mit mög  lichst geringem, am ganzen Umfang gleichem,  durch eine dünne     Isolierstoffzwischenlage     gesichertem Abstand zueinander anzuordnen.  



  Einige Ausführungsarten der     Glimmlicht-          lampe    nach der Erfindung veranschaulicht  die Zeichnung. Es zeigen;       Fig.    1 eine     Glimmlichtlampe    der neuen  Art im Längsschnitt,         Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.    1,       Fig.3    eine perspektivische Teilansicht  einer     Elektrodenausbildung,

            Fig.4    und     "o    Teilschnitte durch zwei  gegenüber     Fig.    1 etwas abgeänderte     Elek-          trodengestaltungen.     



  Gemäss     Fig.    1 ist das Rohr b im Innern  der z. B. Klarglas- oder auch     Buntglasbirne        a     am untern Ende mit dieser Glocke zusam  mengeschmolzen und enthält ein Glasröhrchen  c, durch welches hindurch der Zuleitungs  draht<I>d</I> geführt ist.

   Dieser Zuleitungsdraht<I>d</I>  ist mit seinem untern Ende am Mittelkontakt  der Lampe und mit seinem     obern    Ende  an einem     Metallstäbehen        di    angeschlossen,  welches in der Kuppe     bi    des Glasrohres b  eingeschmolzen ist und an seinem obern Ge  windeende zwischen zwei     Gewindescheibchen          d2    einstellbar und feststellbar die schalen  förmig gestaltete Elektrode m, z. B. aus Eisen  mit polierter und gegebenenfalls oxydierter      Oberfläche oder auch aus hochglanzpoliertem  Aluminium trägt.  



  Der Stromzuleitungsdraht     g,    dessen eines  Ende zum     Schraubkontakt        1a    der Lampe ge  führt ist, läuft ausserhalb des Glasröhrchens c  durch das Glasrohr b und ist oben und bei  fertig montierter     Elektrodenanordnung    inner  halb der Glockenelektrode     nz    gasdicht bei     bs     durch das Rohr b nach aussen herausgeführt  und wie aus     Fig.    3 besonders gut ersichtlich,  an der aus der scheibenförmigen Metallblech  elektrode o     herausgestanzten    und aufwärts  gebogenen Zunge     oi    möglichst nahe am       Elektrodenmittelpunkt    angelötet oder ange  schweisst.

   Dabei ermöglicht die     Aussparung        q          (Fig    3), welche durch das Ausstanzen und  Aufwärtsbiegen der Kontaktzunge     oi    ent  standen ist, das Aufschieben der Scheiben  elektrode o auf das Glasrohr     b    und über  dessen Schmelzansatz     b2    hinweg.

   Die Schei  benelektrode o liegt unter Zwischenschaltung  zweier Isolierscheiben     ri,        r2,    vorzugsweise  von     Glimmerscheiben,    auf einer Verdickung       b3    oder dergleichen des Glasrohres     b    unten  auf und ist von der Glockenelektrode     m    durch  eine, zweckmässig ebenfalls aus Glimmer be  stehende Isolierscheibe p, deren Rand die       Glokenelektrode        7n    überragt, elektrisch ge  trennt.  



  Um das Aufstecken zu ermöglichen, sind  die Isolierscheiben<I>p</I> sowie     ri,        r2    mit innern  Randaussparungen versehen, welche den Ein  schmelzeinsatz     b2    des Glasrohres b hindurch  lassen. Zur Abdeckung aller dieser innern  Randaussparungen, insbesondere zur Ab  deckung des     Elektrodenausschnittes    q der  Scheibenelektrode o und damit zur Vermei  dung von Störungen in der gewollten Funk  tion der Lampe,     bezw.    deren Glimmschicht,  werden die     Glimmerscheiben        ri,

          r2        bezw.     mindestens eine dieser Scheiben derart ge  geneinander und gegenüber der Aussparung q  der Elektrode o verdreht, dass sich ihre  innern Randaussparungen     Si,        s2        (Fig.    2) nicht  mehr mit der     Elektrodenaussparung        q'    decken.  



  Es ist in vielen Fällen zweckmässig,       bezw.    auch zur Erzielung der gewünschten  Bewegung der Glimmschicht     notwendig,    der         Glimmlichtlampe,        bezw.    mindestens einer  ihrer Elektroden einen hohen Widerstand  vorzuschalten, wobei dieser Widerstand von  einer der     Elektrodenzuleitungen    im Innern  der Lampe gebildet oder, wie in der Zulei  tung     g    bei i angedeutet, in eine dieser Zu  leitungen eingeschaltet sein kann.  



  Um den gewünschten     Effekt    der z. B. bei  Gleichstrom eine im Sinne des Uhrzeigers  oder entgegengesetzt kreisende     Glimmschicht-          bewegung,    bei Wechselstrom eine Hin- und       Herbewegung    beim Betriebe der Lampe zu  erzielen,     bezw.    zu sichern, hat sich der ge  ringe und überall gleichmässige     Elekroden-          abstand,    der durch den beschriebenen     E1ek-          trodenaufbau    erzielt worden ist und eine  genaue     Dimensionierung    der Teile,

   sowie eine  solche Druckbemessung der     Edelgasfüllung     der     Glimmlichtlampe    in Anpassung an die  jeweiligen     Betriebsstromverhältnisse    bewährt,  bei welcher die Glimmschicht, die sich um  die Schalen- oder Glockenelektrode     na    herum  bildet, etwa nur bis an den äussern Rand der       Glimmerscheibe    p zwischen den beiden Elek  trodeo, keinesfalls aber über den Aussenrand  der     Seheiberielektrode    o ragt.  



  Bei der     Elektrodenausbildung    nach     Fig.    4  ist die Scheibenelektrode o mit einem auf  wärts gebogenen Rande     o2    versehen.  



  Bei der     Elektrodenausbildung    nach     Fig.    5  ist die Schalen- oder Glockenelektrode     m     mit einem kleinen Randflansch     ml    ausge  rüstet und der Rand     os    der Scheibenelek  trode o ist mit einem kleinen     Ringraumab-          stand    von dem Rand des Flansches     ini    nach  oben um die     Glimmerscheibe    p     herumge-          bördelt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Glimmlichtlampe, insbeson dere für Reklame- und Signalzwecke, deren Glimmschicht beim Betrieb der Lampe in wahrnehmbare Bewegung gesetzt wird, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Elek troden<I>(na,</I> o) mit geringem, am ganzen Um fang gleichem, durch Zwischenschaltung einer dünnen Isolierstoffscheibe (p) gesichertem Ab stand voneinander getrennt sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (o) den äussern Band der andern Elektrode (m) überragt. 2.
    Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nahe zur Dritte der Lampe liegenden Elektrodenzuführungen (d, g) isoliert ge geneinander durch ein als Elektrodenträ- ger dienendes Glasrohr (b) hindurchge- geführt sind und dass die Zuleitung (g) zu der einen der beiden Elektroden (o) seitlich durch dieses Rohr (b) gasdicht nach aussen herausgeführt und nahe am innern Rande dieser Elektrode (o) ange schlossen ist. 3.
    Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (o) mit einer <B>Innern</B> Randaussparung (q) versehen ist. 4. Elektrische Glimmliehtlampe nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Bildung der innern Randaussparung (q) für die eine der beiden Elektroden (o) sich ergebende Stanzzunge (o1) zum Anschluss für den Zuleitungsdraht (g) dient.
    h. Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorhandene innere Elektrodenausspa- rung (q) und entsprechende Aussparungen an den Isolierscheiben (r1, rz) durch Ver drehen dieser Isolierscheiben gegeneinan der und gegen die Randaussparung (q) der Elektrode zur Abdeckung gebracht werden. G. Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (o) schei benförmig gestaltet ist. 7.
    Elektrische Glimmlicbtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (in) scha lenförmig gestaltet ist, und bei fertig montierter Elektrodenanordnung den Elek- trodenanschluss zur andern Elektrode (o) umschliesst. B. Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Elektrode<I>(na)</I> eine polierte und oxy dierte Oberfläche aufweist. . 9. Elektrische Glimmlichtlampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (m) aus hochglanzpoliertem Aluminium besteht.
CH170225D 1931-12-18 1932-12-19 Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke. CH170225A (de)

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