CH170263A - Heu-, Getreide- und Warenabladeeinrichtung. - Google Patents

Heu-, Getreide- und Warenabladeeinrichtung.

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CH170263A
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Naef Adolf
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Naef Adolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


  Heu-, Getreide- und War     enabladeeinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Heu-, Ge  treide- und     Warenabladeeinrichtung    der  jenigen Art, bei welcher eine Aufzugwinde  mit Laufkatze das     Abladegut    bei blockierter  Laufkatze emporfuhrt, die dann ausgelöst  wird und mittelst der hierauf das Gut längs  einer Führungsbahn an die Stelle, wo es hin  gebracht werden soll, hingeführt werden  kann.

   Erfindungsgemäss ist die Laufkatz,  die mit einem     Tragschloss    zum lösbaren An  kuppeln der Last versehen ist, mit einer zur  Beherrschung dieses Schlosses dienenden  Steuervorrichtung ausgestattet, die an jeder  beliebigen Stelle der Führungsbahn der  Laufkatze selbsttätig durch Umkehren der  Bewegungsrichtung der letzteren derart ein  rückbar ist, dass sie das     Lasttragschloss    zur  Freigabe der Last auslöst. Damit hat man  die Möglichkeit, an jeder beliebigen Stelle  der Laufbahn der Laufkatze selbsttätig  durch Zutun dieser selbst (Bewegungs  umkehr) das Abladen der Last erfolgen zu  lassen, ohne dass hierfür besondere Steuer  stationen längs der Laufbahn vorgesehen  werden müssen.    Die beiliegenden Zeichnungen veranschau  lichen drei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt schematisch die Gesamtheit  einer     Abladeeinrichtung    gemäss der Erfin  dung;       Fig.    2, 3, 4 und 5 zeigen den- Mechanis  mus von     Aufzugwinde    und Katze dieses  Ausführungsbeispiels in verschiedenen Ar  beitsstellungen;       Fig.    6, 7 und 8 sind zu den     Fig.    2, 3 und  5 gehörende Vertikalschnitte;       Fig.9,    10, 11, 12; 13, 14, 14a, 15, 16  und 17 betreffen zwei weitere Ausführungs  beispiele.  



  Mit A     (Fig.    1 bis 8) ist eine Laufschiene,  mit B eine auf ihr geführte Laufkatze, mit  C die Steigrolle einer Aufzugwinde und mit  D das sogenannte Schloss samt den Greifern  G bezeichnet, lauter Teile, die bei Einrich  tungen der eingangs genannten Art üblich  und wohlbekannt sind. Die Laufkatze B  läuft auf zwei Paar Laufrädern 1, la. Unter  der Schiene A ist ein Hemmschuh 2 und in  verhältnismässig geringer Entfernung davon      ein Anschlag 3 vorgesehen.

   An der Lauf  katze B sind zwischen ihren das Gehäuse  bildenden Seitenwangen auf den Achsen 4  zwei     Steigröllengreifklammern    15 drehbar ge  lagert, die durch     gegeneinandergerichtete     Arme 5a zusammengekuppelt und mit  Stützfingern 6     (Fig.    6) für die Gabel  schenkel 7 eines     Verrieglers     &  versehen sind.  Auf     einer    Achse 9a der Laufkatze sitzen  zwei Hebelarme 9 und 10, von denen der  eine (9) innerhalb und der andere (10) ausser  halb des     Laufkatzengehäuses    liegt.

   Am       fieien    Ende des Hebelarmes 9 ist ein gabel  förmiger Auslöser 11     angelenkt,    der am       obern    Arme mit einer einen Anschlag 12  tragenden Klinke 13     ausgestattet    ist. Letz  tere befindet sich     im.    Einflussbereich eines  Stiftes 15, der seitlich an einer in der Lauf  katze vorgesehenen     ,Scheibe    14 sitzt. Die  Scheibe 14 ist mit einem der Laufräder     1.a     der Laufkatze fest     verbunden.    Der untere  Arm des Auslösers     1l--ruht    auf einer Stütz  klinke 1-6 auf, die auf einer Achse 17 sitzt.

    Diese Klinke 1'6 besitzt einen Finger 18, der  sich in den Bereich des Anschlages 3: der  Schiene A erstreckt. Am Hebelarm 10 ist ein       Ausrücker    19     angelenkt,    der durch ein am       Laufkatzengehäuse    befestigtes Winkelstück  19a geführt ist und unter dem     Einflusse     einer Feder 19b steht. An einem die Steig  rolle C einkapselnden Gehäuse 20 ist eine  senkrecht verschiebbar geführte     Ausrück-          schiene    21 angeordnet, deren     winkelförmig          abgekröpftes    Kopfstück 22 sich senkrecht  unter dem untern Teil des     Ausrückers    19  befindet.

   Die Schiene 21 ragt mit ihrem  Fussstück 23 in das     Steigrollengehäuse    20  hinein über einen im Hals 24 verschiebbar  geführten Bolzen 25, der sich auf einer im  Schloss D angeordneten, eine drehbare Klinke  2.6 beeinflussenden Flachfeder     .27    abstützt.  Die Klinke 26 dient in bekannter Weise zum  lösbaren Ankuppeln der Greifer G an das  Schloss D.  



  Nachdem die Greifer G das zu bergende  Gut, z. B. Heu, in     bekannter    Weise gefasst  haben,     wird    dasselbe     mittelst    der Aufzug  winde, deren Seil über die Rolle E und der    Schiene A entlang     läuft/        (Fig.    1), durch die  emporkletternde Steigrolle C     emporgeführt.     Ist die Steigrolle C etwas in die Laufkatze  hineingelangt, so stösst sie gegen die Arme  5a der Klammern 5 und bringt dieselben  derart zum Ausschwingen,     dass    die Klam  mern 5 unter den Kranz der Steigrolle C  fassen und diese gefangen wird     (Fig.7),

       während gleichzeitig die Schenkel 7 des     Ver-          rieglers    8 infolge Eigengewichtes desselben  zwischen den Fingern 6. der     Klammern    5  niedergehen und diese     in    der Fangstellung  verriegeln, wie dies aus     Fig.   <B>7</B> ersichtlich ist.  Die Steigrolle C ist so in Hochstellung ge  sichert.

   Mit Niedergehen des     Verrieglers    8 hat  dieser den Hemmschuh 2, der bis dahin die  Laufkatze mittelst einer in ihm vorgesehenen  Rast :8a an Ort und     .Stelle    festhielt     (Fig.    2),  verlassen, was zur Folge hat, dass die Lauf  katze freigegeben wird     (Fig.    3) und sich nun  unter dem Antrieb der Winde in Richtung  nach rechts in Bewegung setzt, um das hoch  geführte Gut längs der     ;Schiene    A an die  gewünschte     Abladestelle    hinzuführen.

   Beim  Lauf der Laufkatze nach rechts stösst der  Finger 18 der Klinke 16 derselben am An  schlag 3 an     (Fig.4),    womit die Klinke 16  sich um ihre Achse 17 nach abwärts     ver-          schwenkt.    Dieser Schwenkung der Klinke 16  folgt der auf ihr sich     abstützende    untere  Arm des Auslösers 11, so dass der obere Arm  desselben, der die Klinke 13 trägt, auf die       Scheibe    14 aufzuliegen kommt, in welcher  Stellung er so lange bleibt, als die Laufkatze  sich vorwärts bewegt, wobei der .Stift 15 der  Scheibe 14 einfach unter der Klinke 12 hin  durchgleiten kann.

   Ist das abzuladende Gut  da angelangt, wo es zur Aufbewahrung hin  gebracht werden soll, so wird die Lauf  richtung der Laufkatze B umgekehrt     (Fig.5).     Die     Scheibe    14     wird    sich jetzt im     :Sinne    des       Pfeils        R    drehen.

   Das hat zur Folge, dass der       Stift    15, an der Klinke     1ss    angreifend, den  Auslöser 11 zurückdrängt, wodurch das       Hebelarmpaar    9, 10     verschwenkt,    der     Aus-          rücker    19 niedergeschoben und     mittelst    der  Schiene 22 der Bolzen 25 niederbewegt wird,  so dass durch Vermittlung der Flachfeder     2#7         die     Auslöseklinke    26 im     Greiferschloss    D  ausgelöst wird. Das     Greiferschloss    D ist  damit geöffnet, und die Greifer G sind für  die Abgabe des Gutes freigegeben. .  



  Beim     Verschwenken    des Hebelpaares 9,  10 hat sich ein an der Nabe des Hebelarmes  9 sitzender Nocken 9b     (Fig.5)    derart ge  hoben, dass er den     Verriegler     &  um ein  weniges     emporführt        (Fig.5),    um ihn zum  Einlaufen in den Hemmschuh     2,    bereit zu  stellen. Der Anschlag 3 hindert den so ge  hobenen     Verriegler    8 beim Rücklauf der  Laufkatze nicht, denn die an ihm vor  gesehene Klinke 3a     (Fig.4),    die den wirk  samen Teil des Anschlages bildet, kann in  diesem Sinne frei ausweichen.

   Am Ende des  Rückganges der -Laufkatze läuft der ge  hobene     Verriegler    8 an einer Zunge     2a    des  Hemmschuhes 2 an, so dass er noch mehr ge  hoben wird, um sich schliesslich mittelst  seiner Rast 8a an der Kante einer     Aus-          nehmung    des Hemmschuhes 2 zu fangen und  eine erneute Bewegung der Laufkatze nach  rechts bis zur nächsten Auslösung zu ver  hindern. Mit dem Emporheben des     Ver-          rieglers    -8 bewegen sich auch die Schenkel 7  desselben zwischen .den Stützfingern 6 der  Klammern     .5    heraus.

   Dadurch können die  Klammern 5, ihrem Eigengewicht folgend,  in die Normalstellung (Fix. 6) zurückschwin  gen, das heisst die Steigrolle C wird frei  gegeben und kann mitsamt den Greifern G  niedergehen. Es beginnt ein neues Arbeits  spiel. Während des Rücklaufes der Lauf  katze bis zum Anlangen an den Hemmschuh  wird der     Verriegler    8 in     Verriegelungsbereit-          schaftsstellung    gehalten, indem .die Schenkel  7 durch Klemmdruck seitens der Finger 6  der belasteten Klammern 5 noch in ihrer  Stellung festgehalten werden.

   Sobald der  Anschlagstift 15 an der Klinke 13 ab  geglitten ist, kommt die Feder 19b des     Aus-          rückers    19 derart zur Wirkung, dass sie     mit-          telst    der Hebelarme 9, 10 den Auslöser 11  mit seinem untern Arm auf der Kurven  fläche 16a (Fix. 5) der Klinke 1,6 verschiebt,  bis dieser Arm sich an der Klinke 16 bei 1.8  fängt und unter Zuhilfenahme eines Gegen-         gewichtes        16b    der Klinke 1,6 diese in an  nähernd senkrechte Stellung zurückdreht, in  der die Klinke 16 den Auslöser 11 dauernd  hochhält, so dass dessen Klinke 13 ausser dem  Bereich des Stiftes 15 liegt.  



  Bemerkenswert ist bei der beschriebenen  Funktionsweise, dass das .Entladen bei Um  kehr der Bewegungsrichtung der Laufkatze,  und zwar an jeder beliebigen .Stelle der Bahn  erfolgen kann, ohne     .dass    hierzu besondere  Stationen zur Einleitung des     Entladens    vor  gesehen sein müssen. Dieser Vorgang wird  automatisch von der Laufkatze aus ge  steuert.  



  Die     Fig.    9 bis 14 und 14a betreffen eine  weitere Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes.     Fig.9    bis     12zeigen    schema  tisch den Mechanismus in     .Seitenansicht    bei  verschiedenen Arbeitsstellungen;     Fig.    13, ist  ein     Vertikalquerschnitt    und     Fig.    14 eine     .ge-          sthnittene    Oberansicht hierzu, während       Fig.    14a     eine    Einzelheit wiedergibt.  



  2 ist der Hemmschuh und 3 der Anschlag  an der Laufschiene<I>A</I> für .die Laufkatze     I3.     Zwischen den Laufrädern 1 der Laufkatze     B     sind dies- und jenseits der Laufschiene A  auf in den Gehäusewangen der Laufkatze  senkrecht verschiebbaren Achsen<B>28</B> zwei im  grossen und ganzen herzförmig gestaltete       Kippexzenter    29 angeordnet. In derselben  Vertikalen ist in den Gehäusewangen der  Laufkatze eine weitere Achse, 30, ebenfalls  vertikal verschiebbar gelagert. Beide Achsen  28, 30 sind unter sich durch Schienen 31  verkuppelt. Die Achse 30 trägt zwei An  schlagfinger 32 und zwei Greifklauen 33.

    Eine weitere Achse 34 ist mit einem Fühler  35, zwei     Steigrollenaufnahmehaken    3,6 und  einer     Verrieglerstütze    37 ausgerüstet, welche  Teile fest mit ihr verbunden sind; während  ein keilförmiges     Zwischenstück    38 lose auf  ihr sitzt. Am Zwischenstück 3,8 ist ein seit  wärts ausladender Finger     3,8a    (Fix. 13 und  14) vorgesehen. Der mit dem Hemmschuh  2     zusammenwirkende        Verriegler    3-9 ist auf  der Achse 40 drehbar gelagert und als ver  hältnismässig schweres     Stück    ausgebildet.

   Er  ist mit einer Nase     39,a,        mittelst    deren er     sieb.         an der Stütze 37 abstützen kann, versehen.  Beiderseits des     Steigrollengehäuses    20 be  finden sich die Schenkel eines Bügels 50,  dessen unteres     Querstück,51    (Fix. 13) in das       Steigrollengehäuse    20 eindringt, .das zu die  sem Zwecke mit     entsprechenden    Öffnungen  versehen ist. Im Querstück 51 ist ein Bol  zen 52 gelagert, der im Hals des Schlosses D  geführt und durch Lenker 53 mit einer  Klinke 54 verbunden ist, welche zum lös  baren Ankuppeln der Greifer an das Schloss  D dient.

   Oben besitzen die Schenkel des  Bügels 50 einwärts gehende Klauen 55       (Fig.ll    bis 13) und einen seitwärts aus  ladenden Finger 5'6 (Fix. 14 und 14a), der  zum Anheben des Zwischenstückes 38 dient,  wobei dessen Finger     -38a    zur Auflage auf  den Finger 56 kommt.

   Die Schenkel des  Bügels 50 haben zweckmässig an der Steig  rollenachse eine Führung in senkrechter  Richtung (Fix. 13), wozu sie längsgeschlitzt  sind     (Fig.9).    Die senkrechte     Führung    der  genannten Bügelschenkel     wird    ferner durch  in dem     Steigrollengehäuse    20 vorgesehene  Bolzen 57 gesichert (Fix. 13), die gleich  zeitig als Angriffsstelle für die Steigrollen  aufnaUmehaken     3,6    dienen, wenn die Last  hochgehoben ist.  



  Wie beim ersten Ausführungsbeispiel  bleibt die Laufkatze während des Hoch  ziehens der Last seitens des     Verrieglers    39  am Hemmschuh 2 verriegelt, bis die Steig  rolle C gehoben ist und dabei den Fühler  35 so weit angehoben hat, dass die Steig  rollenaufnahmehaken 36 sich an den Bolzen  57 des     Steigrollengehäuses        2i1    fangen und  ,die     Verrieglerstütze    37 unter der     Nase          39a    des     Verrieglers    39 weg nach rückwärts  ausschlägt. Jetzt ist die Steigrolle C in  Hochstellung gefangen (Fix. 10).

   Diese Stel  lung wird durch die Nase 39a des     Verrieglers     39, die sich vor .die     Verrieglerstütze    '37  legt, gesichert. Anderseits ist das Zwischen  stück     3$    seitens des Fingers 56 des Bügels  50     emporgedreht    worden, so dass es sich  unter die Nase     39a    des     Verrieglers    39 legt  (Fix. 10). Da jetzt die Laufkatze nicht mehr  verriegelt ist, kann sie     unter    dem Antrieb    der Winde zum Beispiel nach rechts ge  fahren werden, um kurz darauf zum An  schlag 3 zu gelangen.

   Durch diesen An  schlag werden die Anschlagfinger 32. aus der  in     Fig.    11     strichpunktierten    Stellung in die  in dieser Figur vollausgezogene     verschwenkt,     womit die auf ihrer Achse sitzenden Klauen  33 sich an den Bügelklauen 5,5 anhängen,  währenddem die     Kippexzenter    29 infolge       Abrollens    auf der Schiene A aus der Stel  lung von     Fig.    9 in freiem Gang in die Stel  lung der     Fig.    10 übergehen. Will man ab  laden, so leitet man den Rückwärtsgang der  Laufkatze B (Fix. 12) ein.

   Bei dieser Be  wegungsumkehr werden die bis dahin nach  geschleppten     Kippexzenter    29 bei nunmehr  eintretender     Abrollmöglichkeit    umgestellt,  indem sie sich für einen Augenblick auf die  Spitze stellen     (Fig.12).    Die Folge davon  ist, dass die mit der Achse 2:8 der Exzenter  29 gekuppelte     Klauenachse    30 gehoben wird,  so dass ein Anheben des durch die Klauen  33 gefassten Bügels 50 stattfindet (Fix.     12,),     währenddem die Steigrolle C in Ruhestellung  verbleibt. Mit dem Verschieben des Bügels  50 nach aufwärts geht auch der Bolzen 52  in die Höhe, so dass die Kupplungsklinke 54  ausgelöst wird und die von ihr gehaltener.  Greifer zum Ablegen der Last freigegeben  werden.

   Nach dem Abladen gehen die  Organe 31, 50 mit den zugehörigen Teilen  zur Schliessung der     Schlossklinke    54 abwärts.  Auch hier wiederum kann das Abladen der  Last selbsttätig an irgend einer Stelle der  Bahn ohne Einleiten seitens einer Stations  steuerung erfolgen.    Wie aus     Fig.    12 ersichtlich ist, hat der  Finger 56 des Bügels 50 das     Zwischenstück     38 anlässlich des     Kippens    der     Kippexzenter     29 ebenfalls weiter nach oben     verschwenkt,     wodurch erreicht wird, dass der     Verriegler     39 zum Eingriff in den Hemmschuh 2 bereit  gestellt wird.

   Wenn sich nun auch der Bügel  50 wieder senkt, indem beim Rücklauf der  Laufkatze die     Kippexzenter    29 abrollend sich  weiter drehen, um wieder die Stellung von       Fig.9        einzunehmen,    so     verharrt    das Zwi-           schenstück    38 doch noch vorläufig in der in       Fig.    12 gezeichneten Stellung, um den     Ver-          riegler    39 in Kupplungsbereitschaft zu hal  ten. Gegen Ende der Rückfahrt gelangen  die Anschlagfinger 32 an den Anschlag 3  heran und werden dadurch zurückgeschwenkt,  womit die Klauen 33 von den Klauen 55 des  Bügels     5'0    ausgelöst werden.

   Schliesslich  läuft der     Verriegler    39 in den Hemmschuh  2 ein, indem er an der Zunge     @60    des Hemm  schuhes 2 aufläuft, wobei das Zwischenstück  <B>8</B> entlastet wird und in die ursprüngliche  <B>3 3</B>  Lage zurückfällt, währenddem die     Verriegler-          stütze    37 unter die Nase 39a des     Verrieglers     39 greift und die     Steigrollenaufnahme-          haken    36 zur Freigabe der Steigrolle zurück  schwingen. Letztere kann nunmehr wieder  niedergehen. Damit sind die Teile wieder  in der Stellung gemäss     Fig.    9.  



  Erwähnenswert ist noch bei dieser Aus  führungsform, dass die     Steigrollenaufnahme-          haken    36 nicht, wie die Haken 5 des ersten  Beispiels in zu den     Seitenflächen    der Steig  rolle senkrechten Ebenen, sondern in zu die  sen Seitenflächen parallelen Ebenen schwin  gend gelagert sind.  



  Ein Teil einer weiteren Ausführungs  form ist durch die     Fig.15    bis 17 schema  tisch dargestellt. Hier wird insbesondere der  in den vorangehenden Beispielen erwähnte  Anschlag 3 erübrigt.  



  Die auf der Schiene A sich abstützenden  Kippexzenter 29 sind hier im Gehäuse der  Laufkatze an Schienen 6!5 gelagert, die in  diesem Gehäuse senkrecht verschiebbar an  geordnet sind. An diesen Schienen     .65    ist je  eine     Kuppelklinke    66 drehbar, die dazu be  stimmt ist, sich an den     Klauen,5i5    des Bügels  50 von der im vorigen Beispiele beschrie  benen Form anzuhängen (analog den Klauen  33 des zweiten Ausführungsbeispiels). Die       Kippexzenter    29 sind je mit einem kreis  bogenförmigen Schlitz 67 versehen, der an  den Enden in radiale Rasten ausläuft. In  diese Schlitze greift ein Stift 618 der Kuppel  klinken 66 ein.

   Im übrigen sind auch hier  die Teile 2, 39, 35, 3.6 und     3@    des Lauf  katzenmechanismus, sowie die Steigrolle und    das     Sehloss    des zweiten Ausführungsbeispiels  in gleicher Anordnung vorhanden.  



  Bei der Ausfahrt nach rechts von der  Stellung von     Fig.    15 ausgehend nehmen die  Kippexzenter 219 im     Abrollvorgang    auf der  Schiene A nacheinander die Stellung von       Fig.16    und diejenige von     Fig.17    ein. In  der letzteren werden sie bis zum Ende der  Ausfahrt nachgeschleppt. Bei dieser Stel  lungsänderung der Kippexzenter haben sich  die     Kuppelklinken    66, wie dies gemäss       Fig.    11 die Klauen 33 taten, an den Klauen  55 des Bügels 50 angehakt, ein -Zustand, der  so lange erhalten bleibt, bis die Bewegungs  umkehr der Laufkatze stattfindet.

   Bei dieser  Bewegungsumkehr rollen dann die     Kipp-          exzenter    29 auf der Schiene A ab,     wobei    der  Bügel 50 gehoben     wird,    was zur Folge hat,  dass,     wie    beim vorherigen Beispiel, die       Schlosskupplungsklinke    ausgelöst     wird,    um  die Last freizugeben, während kurz darauf  die     Kuppelklinken    616 wieder in ihre un  wirksame Lage zurückschwingen.  



  Auch hier wiederum kann das Abladen  automatisch durch     Bewegungsumkehr    der  Laufkatze, und zwar an irgend einer be  liebigen Stelle der Bahn erfolgen.  



  Die beiden ersten Ausführungsformen  können auch für beidseitige Ausfahrt der  Laufkatze dienen. Es genügt zu diesem  Zwecke die     Anbringung    eines zweiten An  schlages jenseits der Aufzugsstelle, ähnlich  dem Anschlag 3, nebst hiermit zusammen  wirkenden Teilen ähnlich jenen 8, 9, 10, 11,  12, 13, 14, 1,5, 1,6, 17, 18. Dies ist in erster  Linie der Konstruktion des Hemmschuhes 2  zu verdanken. In demselben ist nämlich die  Zunge 2a     bezw.    60 gelenkig gelagert, derart,  dass sie am Rücken nach unten fest ab  gestützt ist, aber nach oben frei ausweichen  kann.

   Will man etwa beim ersten Beispiel  unter der Voraussetzung,     dass    die Ablade  stelle dafür eingerichtet ist, mit der Lauf  katze nach links fahren, so fährt man zu  erst, nachdem die Last hochgehoben, wie vor  hin etwas nach rechts, kehrt dann die Be  wegung der Laufkatze um, wobei wohl  bemerkt keine Änderung in der Stellung der      Teile des Mechanismus derselben eintritt und  fährt mit dem     gesenkten        Verriegler    8 unter  dem Hemmschuh 2 vorbei bis an den jen  seitigen Anschlag 3, der dann das Spiel des  Mechanismus, in ähnlicher Weise wie vorhin,  auslöst.

   Nach dem Abladen wird an die  Ausgangsstellung zurückgefahren, wobei der       Verriegler    8 einfach unter der Zunge     2a    hin  weggleitet, indem er diese anhebt, ohne dass  hierfür eine besondere Steuerung der     Zungd     vorgesehen zu sein braucht, um schliesslich  sich wieder am Hemmschuh anzuhängen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heu-, Getreide- und Warenabladeeinrich- tung, bei welcher eine Aufzugwinde mit Laufkatze das Abladegut bei blockierter Laufkatze emporführt, die dann ausgelöst wird und mittelst der hierauf das Gut längs einer Führungsbahn an die Stelle, wo es hin gebracht werden soll, hingeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf katze, die mit einem Tragschloss zum lös baren Ankuppeln der Last versehen ist, mit einer zur Beherrschung dieses Schlosses die nenden Steuervorrichtung ausgestattet ist,
    die an jeder beliebigen Stelle der Führungs bahn der Laufkatze selbsttätig durch Um kehren der Bewegungsrichtung der letzteren derart einrückbar ist, dass sie das Lasttrag schloss zur Freigabe der Last auslöst.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer vorrichtung an der Laufkatze eine bei Lauf derselben in Umdrehung versetzte .Steuerscheibe mit Anschlag und einen mit dieser zusammenwirkenden Auslöser be sitzt, der mit dem Lasttragschloss in Be wegungsverbindung steht und mit einer Klinke versehen ist, an der bei Bewegung der Laufkatze in einer Richtung der An schlag der Steuerscheibe ungehindert vor beigleiten kann, durch deren Vermittlung aber bei Umkehr der Bewegungsrichtung der Laufkatze der Steuerscheibenanschlag den Auslöser derart zu verstellen vermag,
    dass er das Öffnen des Lasttragschlosses veranlasst. 2. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit Verriegler zum Verriegeln der Laufkatze an einem Hemm schuh ihrer Führungsbahn, dadurch ge kennzeichnet, dass mit der Verstellung des Auslösers seitens des Steuerscheiben anschlages ein ;Stütznocken in solche Lage zum Verriegler eingestellt wird, dass er diesen in Bereitschaftsstellung für das Verriegeln der Laufkatze bringt.
    3. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer vorrichtung an der Laufkatze mindestens ein Kippexzenter aufweist, das sich auf der Führungsbahn abstützt und dessen in der Höhenrichtung verstellbare Achwe durch einen Zwischenmechanismus mit einem Aüslöseteil des Lasttragschlosses derart verkuppelbar ist, dass bei Abrollen des Kippexzenters auf der Führungsbahn zu Beginn der Umkehrbewegung der Laufkatze der Auslöseteil des Schlosses behufs Offnens desselben verstellt wird.
    4. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der im Unteranspruch 3 ge nannte Zwischenmechanismus eine Kupp lungsklaue (33) aufweist, welche in Ab hängigkeit von Steuermitteln (3, 32) an einem verschiebbaren Gestänge (50, 55) angekuppelt werden kann, das mit einer Auslöseklinke (54) des Lasttragschlosses zwangläufig verbunden ist.
    5. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, bei wel cher die Einrichtung für Ausfahrt der Laufkatze nach beiden Seiten vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hemmschuh, mit dem der Verriegler zu sammenwirkt, mit einer nach unten fest abgestützten, nach oben aber frei aus weichenden Zunge versehen ist, derart, dass der Verriegler bei Rückkehr von der einen Ausfahrrichtung her an der Zunge einen Anschlag findet, bei Rückkehr von der andern Ausfahrrichtung aber unter der nach oben ausweichenden Zunge hin weg frei durchgehen kann.
    6. Abladeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Fest halten der lasthebenden Steigrolle der Aufzugwinde in Ftochstellung an der Katze zwei Traghaken in zu den Seiten flächen der Steigrolle parallelen Ebenen schwingend gelagert sind.
CH170263D 1933-11-21 1933-06-16 Heu-, Getreide- und Warenabladeeinrichtung. CH170263A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0114143A3 (en) * 1983-01-18 1984-09-12 Christian Le Bars Automatic goods lift

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0114143A3 (en) * 1983-01-18 1984-09-12 Christian Le Bars Automatic goods lift
FR2555976A2 (fr) * 1983-01-18 1985-06-07 Bars Christian Le Monte-charge automatique

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