CH170472A - Verfahren zum Härten von photographischen Gelatineschichten. - Google Patents

Verfahren zum Härten von photographischen Gelatineschichten.

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CH170472A
CH170472A CH170472DA CH170472A CH 170472 A CH170472 A CH 170472A CH 170472D A CH170472D A CH 170472DA CH 170472 A CH170472 A CH 170472A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zum Härten von photographischen     Gelatineschichten.       Die Verwendung von     Dialdehyden,    z. B.       (xlyoxal    oder     11Iesoxaldialdehyd,    zum Härten  von photographischen     Gelatineschichten    ist  bekannt.  



  Gegenstand der Erfindung bildet ein Ver  fahren zum Härten von photographischen     Ge-          latineschichten,    das     dadurch    gekennzeichnet  ist, dass einer     gelatinehaltigen    Halogensilber  emulsion als     Härtungsmittel    ein solcher Ab  kömmling von     Dialdehyden    zugesetzt wird,  dessen     Aldehydgruppen    in Gruppen von der  allgemeinen Struktur  
EMI0001.0013     
    umgewandelt sind.

   Das eine der beiden     0-          Atome    kann mit einem Säurerest und das  andere mit Wasserstoff verbunden sein, es  können aber auch beide     0-Atome    mit einem       Säurerestverbundensein.DieSäurerestekönnen     anorganische oder organische sein.  



  Die mit diesen     Aldehyd-Abkömmlingen    ge  härteten photographischen Schichten zeichnen    sich durch bessere Haltbarkeit aus. Ausserdem  sind die genannten     Aldehydabkömmlinge,    so  weit sie feste Körper sind, haltbarer und  leichter zu handhaben als die     flüssigen    Al  dehyde. Sie werden     zweckmässigerweise    in  wässeriger oder     alkoholischerLösung    zugesetzt,  die unmittelbar vor dem Gebrauch hergestellt  wird.  



  <I>Beispiel 1:</I>  500     gr    einer     gelatinehaltigen        Halogensilber-          emulsion        werden        mit        2,5        cm'        einer        10        %igen          Glyoxalnatriumbisulfitlösung    in Wasser ver  gossen und getrocknet. Der Schmelzpunkt der  Schicht beträgt dann 340, während der Schmelz  punkt der     ungehärteten    Emulsion 310 ist.  



  <I>Beispiel 2:</I>  500     gr        gelatinehaltiger        HalogeDsilberemul-          sion        werden        mit        10        ems        einer    2     %igen        alkoho-          lischen    Lösung von     Glyoxaltetraazetat    versetzt  und vergossen. Nach dem Trocknen beträgt  der Schmelzpunkt der Schicht 330, während  die     ungehärtete    Schicht bei 310 schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Härten von photographi schen Gelatineschichten, dadurch gekennzeich net, dass einer gelatinehaltigen Halogensilber emulsion als Härtungsmittel ein solcher Ab kömmling von Dialdehyden zugesetzt wird, dessen Aldehydgruppen in Gruppen von der allgemeinen Struktur EMI0002.0007 umgewandelt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömm ling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei demin denumgewandeltenAldehydgruppen der angegebenen Struktur das eine 0-Atom mit einem Säurerest und das andere 0-Atom mit Wasserstoff verbunden ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömm ling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei dem in den umgewandelten Aldehydgruppen der angegebenen Struktur beide 0-Atome mit je einem Säurerest verbunden sind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömmling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei dem in den umgewan delten Aldehydgruppen der angegebenen Struktur eines der 0-Atome mit einem anorganischen Säurerest verbunden ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömmling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei dem in den umgewan- delten Aldehydgruppen der angegebenen Struktur eines der 0-Atome mit einem organischen Säurerest verbunden ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömmling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei dem in den umgewan delten Aldehydgruppen der angegebenen Struktur mindestens eines der 0-Atome mit einem organischen Säurerest verbunden ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Abkömmling von Dialdehyden zugesetzt wird, bei dem in den umgewan delten Aldehydgruppen der angegebenen Struktur mindestens eines der 0-Atomemit einem anorganischen Säurerest verbunden ist. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Glyogalnatriumbisul- fit als Härtungsmittel verwendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Glyogaltetraazetat als Härtungsmittel verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Härtungsmittel in wässeriger Lösung zugesetzt werden, die unmittelbar vor dem Gebrauch hergestellt wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Härtungsmittel in alkoholischer Lösung zugesetzt werden, die unmittelbar vor dem Gebrauch herge stellt wird.
CH170472D 1932-02-16 1933-02-07 Verfahren zum Härten von photographischen Gelatineschichten. CH170472A (de)

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