CH170489A - Laufkupplung für Maschinengewehre und dergleichen. - Google Patents

Laufkupplung für Maschinengewehre und dergleichen.

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CH170489A
CH170489A CH170489DA CH170489A CH 170489 A CH170489 A CH 170489A CH 170489D A CH170489D A CH 170489DA CH 170489 A CH170489 A CH 170489A
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CH
Switzerland
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barrel
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coupling
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Inventor
Aktiengesellschaf Mauser-Werke
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Mauser Werke Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/484Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using interlocking means, e.g. by sliding pins
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/481Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using partial or interrupted threads, e.g. bayonet-type mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


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 Laufkupplung für Maschinengewehre und dergleichen. Bei Maschinengewehren, insbesondere bei solchen mit Luftkühlung, ist es notwendig, nach grösseren Schussserien (etwa nach 250 bis 500 Schuss) den heiss geschossenen Lauf gegen einen Reservelauf auszuwechseln. Das Wechseln des Laufes, da es meist schnell vorgenommen werden muss, setzt demgemäss auch eine rasch lösbare Laufbefestigung voraus,    bei   der das Abnehmen des Laufes bequem mit einfachen    Handgriffen   erfolgt, ohne dass die übrigen Teile des Gewehres in Mitleidenschaft gezogen werden.

   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine solche neuartige Laufbefestigung, bei der der Laufträger und der Verschlusskasten in einfachster und bequem lösbarer Weise    miteinander   gekuppelt sind, so dass es nur einer kurzen seitlichen Schwenkbewegung von etwa l20   der gekoppelten Teile gegeneinander bedarf, um den Lauf in die Abnahmelage zu bringen. 



  In der Zeichnung ist die Erfindung in zwai beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Teile in der Kupplungslage in Längsansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die Teile in gleicher Lage im Querschnitt nach Schnitt A-B,der Fig. 1, Fig. 3 die Teile in gleicher Schnittführung, jedoch in der    entkuppelten   Lage, gegeneinander verschwenkt; Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform in Längsansicht; Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach Fig. 4. Der Lauf 1 ist mit seinem hintern Ende in der Führungsmuffe (Laufmuffe) m mit    Gleitsitz   eingelagert, während die    Schloss-      hülse   h wie gewöhnlich ,die Kammer    k   und .die    andern      Schlossteile   aufnimmt.

   Laufmuffe und    Schlosshülse   stossen: in einer senkrecht zur    Mittelachse      liegenden.   Ebene, der Trennfuge f, aneinander. An der Oberseite von Muffe und Hülse ist .die beide verbindende    .Schraube   s angeordnet, welche parallel zur Mittelachse liegend und mit ihrem    Gewindestück   in die Hülse verschraubt, den Drehbolzen bildet, um ,den Muffe und Hülse seitlich gegeneinander 

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 verschwenkt werden können. Auf diese Weise bilden Muffe und Hülse gewissermassen Teile einer Kupplung.

   Der Zusammengriff der beiden unter Sicherung gegen axiale und radiale    Verschiebung   zu kuppelnden Teile erfolgt an der    Unterseite   vermittelst eines dort an der Führungsmuffe vorgesehenen,@ parallel zur Stossfläche genuteten Fortsatzes m3 und einem in dessen Nut m1 passenden Bund hl an der schwenkbaren Schlosshülse h. Die seitliche Abstützung in der Eingriffslage bewirken aneinander zur Anlage kommende Schulterflächen na2 und h2, die auf ms neben der Nut f1 bezw. neben dem Bund hl angebracht sind.

   Als Sicherungsriegel der Kupplung, der die Teile in der Eingriffs- oder Kupplungslage    feststellt,   ist parallel zur Verbindungsschraube s, und dieser in bezug auf die Laufbohrung diametral gegenüberliegend,    unterhalb   des Bundes    hl   und der Nut ml der Druckstift c angeordnet, welcher in der Kupplungslage der Teile unter der Wirkung seiner Feder mit einer rückwärtigen Nase c3 in eine Rast (Ausnehmung) h3 des Bundes hl eintritt, hingegen, wenn die Teile entkuppelt (abgeschwenkt) werden sollen, soweit zurückgedrückt wird, dass seine Nase aus der Rast austritt und die Hülse freigibt.

   In der abgeschwenkten Lage (Fig. 3) kann dann der hierdurch freigelegte Lauf ohne weiteres aus seiner Muffe herausgezogen und    der   Reservelauf eingeschoben werden, worauf dann die Teile wieder in die Schluss- oder Eingriffslage zurückgeschwenkt werden. Sobald die Schultern m2, h2 aneinander zur Anlage gekommen sind, schnappt auch der Druckstift c bezw. dessen Nase c3 in ihre Rast h3 des Bundes hl ein, womit die Teile in der Kupplungslage festgestellt sind. Es bedarf also zum Laufauswechseln lediglich ein paar einfacher Handgriffe, welche bequem und ohne besondere Vorsicht ausgeführt werden können; die Möglichkeit eines Versehens oder einer unrichtigen Einstellung der Teile ist völlig ausgeschlossen. 



  Um die Handhabung beim Herausziehen des heissen Laufes zu erleichtern, ist die Anordnung so getroffen, dass vermittelst des Druckstiftes c zugleich auch die Lockerung des Laufes in der Muffe erfolgen kann. Zu diesem Behufe ist die Nabe des auf dem Vorderbund c2 des Bolzens c sitzenden,    hül-      senförmigen   Druckknopfes    cl   nach rückwärts verlängert und der Lauf an seiner Unterseite mit einer kurzen Leiste    h   versehen, gegen die die verlängerte Nabe des Druckknopfes zur Anlage gebracht werden kann. Infolgedessen    kann,   durch entsprechendes Einwärtsdrücken des Knopfes, der Lauf um ein gewisses Stück aus der Muffe herausgeschoben und damit leichter erfasst werden. 



     Entsprechend   der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 ist der Lauf n mit seinem hintern, aussen völlig glatten Ende n1 in einer entsprechenden glatten Bohrung der Laufmuffe c (nach rückwärts ausziehbar) gelagert. Laufmuffe o und Verschlusskasten p stossen in einer senkrecht zur Längsachse liegenden Trennfuge q zusammen, in der die Kupplung mittelst der über die Ansätze oder Gegenschultern r1, r2 des Verschlusskastens p bezw. dessen Vorderstück greifenden Schultern t1, t2 erfolgt.

   Die Übergriffschultern der Laufmuffe und die entsprechenden Ansätze oder Gegenschultern ,des    Verschluss-      kastens   sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, paarweise, diametral einander gegenüber angeordnet, so    @dass   eine    symmetrische   schlüssige Abstützung beider gekuppelter    Teile,des   Laufes am    Verschlusskasten   erzielt    wird.   In dieser Kupplungslage sind die Teile ausser- .dem noch gegen unwillkürliche Drehung durch die Federklinke    zs,      n1   gesichert,

   .die in der    obern   Schulterleiste    t'   an .der Laufmuffe eingelagert ist und mit    ihrer   Nase    u'   in eine Aussparung der    .Schulter      r'      einrastet.   Zur Verbindung zwischen Laufmuffe und    Schloss-      kasten   dient der gleiche Schraubenbolzen s, wie bei der ersten Ausführung, der zugleich .die Drehachse beim Abschwenken ergibt.

   Um diesen Bolzen als    ,Drehachse   kann also der Lauf nach Ausrücken der Sperre    W,      W   vom    Verschlusskasten   parallel zur Längsachse so weit    abgeschwenkt   werden, dass nach Trennung der    Stützschultern   der Lauf in die seitliche    Abnahmestellung   gelangt, in der er 

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 frei aus der Muffe (vorzugsweise nach rückwärts) herausgezogen werden kann, ohne    dass   es weiterer Lösungsmanipulationen bedarf. Nach dem Einschieben des frischen Laufes wird die Muffe mit dem Lauf in die Kupplungslage zurückgeschwenkt und durch die Sperre u1, u2 selbsttätig gesichert, womit die Schiessbereitschaft wieder hergestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufkupplung für Maschinengewehre und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass Laufträger und Verschlusskasten um einen parallel zur Längsachse angeordneten Drehbolzen schwenkbar miteinander gekuppelt sind, so dass durch deren gegenseitige seitliche Verschwenkung um etwa 120' der Lauf zwecks Abnehmens aus seinem Träger freigelegt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Laufkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in einer zur Mittelachse senkrechten Trennebene (f ) an den Laufträger (m) stossende Verschlusskasten (h) mit einem parallel zur Trennebene (f) verlaufenden Bund (h1) in eine entsprechende Nut (m1) eines Fortsatzes (m3) des Laufträgers (m) eingreift und mit einer Schulter (h2) an einer ent- sprechenden Gegenschulter (m2) auf dem Fortsatz (m3) zur seitlichen Anlage kommt. 2.
    Laufkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Drehbolzen für die seitliche Ver- schwenkung des als Muffe (m) ausgebildeten Laufträgers und des Verschlusskastens (h) die beide verbindende Schraube (s) nutzbar gemacht ist. 3. Laufkupplung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass der als @Siche- rungsriegel der Kupplung angeordnete Druckstift (e) zugleich die Lockerung des Laufes in seiner Muffe zu bewirken vermag. 4.
    Laufkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das völlig glatte Hinterende des Laufes in ebenfalls g o latter Bohrung aufnehmende Laufmuffe -diametral und .symmetrisch angeordnete Schulterpaare besitzt, über die in der Kupplungslage entsprechende, am äussern Umfang des Versühlusskastens angeo)rdt- nete Schulterpaare greifen und dass die Laufmuffe bezw. der Lauf durch eine selbsttätig wirkende, leicht lösbare Klinke in der Kupplungslage gehalten wird.
CH170489D 1932-08-04 1933-07-31 Laufkupplung für Maschinengewehre und dergleichen. CH170489A (de)

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DE170489X 1932-08-04
DE220233X 1933-02-22

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