CH170604A - Elektrische Leuchtvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Leuchtvorrichtung.

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CH170604A
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tube
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische     Leuchtvorrichtung.       Man hat schon vorgeschlagen, eine elek  trische Leuchtröhre durch eine in der Längs  richtung der Röhre verlaufende, schrauben  förmig ausgestaltete Zwischenwand in zwei  Kanäle zu unterteilen und diese Kanäle mit       Grasfüllungen    zu versehen, die in verschiede  nen Farben aufleuchten können. Wird in  den beiden Kanälen eine Entladung erzeugt.  so strahlen sie verschieden gefärbtes Licht aus.  Die beiden in     der-    Kanälen erzeugten Licht  säulen sind     dabei    schraubenförmig umeinander  gewunden.

   Unter "Gasfüllung" wird hier nicht:  nur eine aus einem oder mehreren Gasen,  sondern auch eine aus einem oder mehreren  Dämpfen oder aus einem Gemisch von Gas  und Dampf bestehende Füllung     verstanden.     



  Es hat sich nun gezeigt, dass die     schTau-          benförmig    umeinander gewundenen Licht  bänder verschiedener Farbe zwar bei Be  trachtung in kurzer Entfernung deutlich von  einander zu unterscheiden sind und dann eine  sehr reizvolle Wirkung haben, jedoch bei Be-         trachtung    in grösserer Entfernung mehr oder  weniger     ineinander    fliessen, wodurch dem an  gestrebten Zweck geschadet     wird.     



  Bei Benützung der Erfindung kann die  ser Übelstand vermieden werden, das heisst  es lässt sich eine Vorrichtung schaffen, bei  welcher schraubenförmig umeinander gewun  dene Lichtbänder verschiedener Farbe er  zeugt werden, welche auch bei Betrachtung  in grösseren Abständen scharf voneinander  getrennt erscheinen.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  umfasst zwei oder mehr gesonderte, schrau  benförmig umeinander gewundene Leucht  röhren, zur     gleichzeitigen    Ausstrahlung von  Licht verschiedener Farbe, wobei der Abstand  zwischen den     Schraubenwindungen    nicht  grösser ist als die grösste der vorkommenden       Röhrenquerschnittsdimensionen.    - Die Röhren  bilden also zusammen eine mehrgängige  Schraube. Betrachtet man diese von einer  Richtung; so sieht man beim Betriebe der      Röhren aufeinander folgende Schraubenwin  dungen verschiedener Farbe, welche, auch  wenn man sie     in    grösserer Entfernung be  trachtet, scharf voneinander getrennt sind.

    Bei grösseren Abständen der     Schrauben\vin-          dungen    voneinander     wird     & r     angestrebte     Eindruck, zwei in verschiedenartigen Farben  leuchtende, schraubenförmig gewundene  Leuchtbänder als solche zu sehen,     wieder    auf  gehoben, da dann der Eindruck eines flächen  haften Musters überwiegt. Durch Änderung  der Ganghöhe der Schraube kann man die  Länge der von einer Richtung sichtbaren  Teile der     Schraubenwindungen    regeln. Die  Herstellung eines solchen Leuchtröhren  gebildes ist -leichter und braucht weniger  Kunstfertigkeit des Glasbläsers als die Her  stellung einer Röhre mit schraubenförmig  verlaufender Zwischenwand.

   Im besonderen  wird die Herstellung von grösseren Längen  erleichtert, während es auch bequemer ist.       Buchstaben    oder andere Zeichen zu bilden.  



  Der     Unterschied    in der Farbe der aus  gestrahlten Lichtbänder     kann    entweder mit       Hilfe    verschiedener Gasfüllungen oder durch  verschieden gefärbte Glaswandungen oder  auch unter Zuhilfenahme beider Massnahmen  erreicht werden. Bekanntlich strahlt eine  Röhre aus hellem Glas mit einer Neonfüllung  ein rötliches Licht aus. Ist der Füllung       Quecksilberdampf    zugesetzt, so hat das Licht  eine blaue Farbe. Besteht die Wand einer  Quecksilberdampf enthaltenden Röhre aus  gelbem oder braunem Glase, so zeigt das  Licht eine grüne Farbe. Gelbes Licht kann       mit    Hilfe einer     Heliumfüllung    und einer  Wand aus gelbem Glase erhalten werden.

    Durch Verwendung von zwei oder mehreren  dieser Röhren kann man also verschiedene  Kombinationen erhalten.  



  Die Herstellung des Röhrengebildes kann  noch .dadurch erleichtert werden, dass man  die     Röhren    an den einander zugewandten Sei  ten abflacht. Im Falle, dass die Schraube  aus zwei Röhren zusammengesetzt ist, kann  man zum Beispiel Röhren mit halbkreisförmi  gem Querschnitt benutzen, wobei die flachen    Seiten ,der Röhrenwandungen einander zu  gewandt werden.  



  In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die       Leuchtröhren    um einen in der Achse der  Schraube angeordneten Körper zu winden.  Solches erleichtert die Herstellung und kann  noch weitere Vorteile mit sich bringen. Zur  Erhöhung der Leuchtwirkung kann man den  in der Achse aufgestellten Körper selbst  aus einer Leuchtröhre bestehen lassen. Lie  gen die Schraubenwindungen der gewundenen  Leuchtröhren nicht fest gegeneinander, son  dern gibt es     einen    gewissen Abstand     zwischen     diesen Windungen, so kann man auch Teile  der in der Achse befindlichen Röhre sehen.

    Vorteilhaft erhält letztere ein Licht einer  andern Farbe als die schraubenförmig ver  laufenden Röhren, so dass die Vorrichtung  ein in der Achse liegendes Lichtband und  um dieses Band herum gewundene Lichtbän  der verschiedener Farbe erglänzen lässt.  



  Damit eine Mischung des von den Leucht  röhren ausgestrahlten Lichtes noch ,mehr  verhindert wird, als dies schon durch .die  Trennung der Röhren erfolgt, ist es öfters  zweckmässig, zwischen einander zugewandten  Seiten der Röhren einen     Körper    anzuordnen,  der für die in den Röhren erzeugten Licht  strahlen undurchlässig ist. Auch dazu kann  der in der Schraubenachse angeordnete Kör  per benutzt werden, von dem oben die Rede  war. Dieser Körper kann dann     z.B.    aus einem  lichtundurchlässigen Glasrohr oder     -stab    oder  aus einem mit einem lichtundurchlässigen  Stoff     bedeckten    Glasrohr bestehen.

   Es ist  auch möglich, auf die Röhrenwand eine lei  tende Schicht, die undurchlässig ist für die  in der Röhre erzeugten Strahlen, anzubringen.  Diese Schicht kann dabei zur Herabsetzung  ,der     Zündspannung    benutzt und zum Bei  spiel aus dem unter dem Warenzeichen       "Aquadag"    bekannten Präparate hergestellt  werden.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise  einige Ausführungsformen der     Erfindung     schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt zwei Leuchtröhren, welche  schraubenförmig umeinander gewunden     sind;              Fig.    2 gibt den Durchschnitt von zwei  Röhren wieder, die zur Herstellung der       Schraube    benutzt werden können;       Fig.    3 stellt eine Vorrichtung dar mit  zwei     schraubenförmig    umeinander gewunde  nen Leuchtröhren, wobei in der Achse der  Schraube ein gerades Rohr angeordnet ist.  



  In F     ig.    1 sind zwei     Leuchtröhren    1 und 2  dargestellt. Beide Röhren sind an den En  den mit     Elektrodenkammern    versehen, von  denen nur die untern Kammern 3 und 4 in  der Figur gezeichnet sind. In diesen Kam  mern sind in bekannter Weise die Elektroden  5 und 6 angeordnet. Die beiden Leuchtröhren  sind derart     gestaltet,        dass    sie eine zwei  gängige Schraube bilden. Einige der Schrau  benwindungen sind in der Figur gezeichnet.  



  Die Leuchtröhre 1 ist mit Neon gefüllt,  so dass die Röhre beim Betriebe ein rötliches  Licht ausstrahlt. Auch die Leuchtröhre 2  enthält Neon, dem ein wenig Argon zugesetzt  sein kann. Ausser diesen Gasen befindet sich  in der Leuchtröhre 2 Quecksilberdampf, wo  zu in der Röhre flüssiges Quecksilber ein  gebracht ist. Wenn sich beim Betrieb dieser  Röhre ein genügender Quecksilberdampf  druck     entwickelt,    wird das ausgestrahlte  Licht     eine    blaue Farbe haben. Bei gleich  zeitigem Betrieb der Röhren 1 und 2 wer  den also zwei Leuchtbänder verschiedener  Farbe, nämlich roter und blauer Farbe, ge  bildet. Verwendet man drei oder mehr Röh  ren, so erhält man eine drei- oder mehr  gängige Schraube.  



  Die Herstellung des     Leuchtröhrengebildes     ist ziemlich einfach, während die Röhren  auch in grossen Längen hergestellt werden  können.  



  Obwohl gemäss     Fig.    1 ein kleiner A<B>b</B>  stand zwischen den Schraubenwindungen  vorhanden ist, ist es auch möglich, die Win  dungen gegeneinander ruhen zu lassen. Be  sonders in diesem Falle kann die Herstellung  dadurch erleichtert werden, dass den Röhren  ein halbkreisförmiger Querschnitt gegeben  wird, wie solches in     Fig.    2 dargestellt ist.  



       Mrenn    das Licht der beiden Entladungs  röhren sich dabei wieder zu stark     miteinander            vermischen    würde und man scharf getrennte  Lichtbänder     erhalten    will, kann zwischen  den einander zugewendeten     Seiten    der beiden       Röhren    ein     Körper    angebracht werden, der  undurchlässig ist für die in den Röhren er  zeugten Strahlen. Dieser Körper kann zum  Beispiel zwischen den flachen Seiten der in       Fig.    2 im Durchschnitt angegebenen Röhren  angebracht werden.

   Diese flachen     Seiten     können zum Beispiel mit einer aus.     "Aqua-          dag"    bestehenden Schicht überzogen werden.  Diese Schicht kann dann mit einer der  Elektroden der Röhre     verbunden    werden,  wodurch die     Zündung    der Entladung erleich  tert wird.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte     Vorrichtung     enthält auch zwei eine zweigängige Schraube  bildende Leuchtröhren 7 und -8. Die Gang  höhe der Schraube ist grösser als     in,der    Vor  richtung nach     Fig.    1, so dass     zwischen    .den  Schraubenwindungen ein beträchtlicher, im  merhin den grössten Röhrendurchmesser nicht       überschreitender    Abstand besteht. In der       Schraubenachse    ist eine gerade Leuchtröhre 9  angeordnet, so dass die Röhren 7 und 8 um  die Röhre 9 herum gewunden sind.

   Letztere  ist mit einer Quecksilberdampf enthaltenden  Füllung versehen, während ihre Wand aus  gelbem Glase besteht.     Demzufolge    hat  das aus dieser Röhre heraustretende Licht  eine grüne Farbe. Die Röhren 7 und 8  leuchten, wie solches auch mit den Röhren  der Vorrichtung nach     Fig.    1 der Fall war,  rot beziehungsweise blau auf. Bei der in       Fig.    3 dargestellten Vorrichtung werden  also drei Lichtbänder verschiedener Farbe  erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei oder mehrere gesonderte, schraubenförmig. einander um windende Leuchtröhren zur gleichzeitigen Ausstrahlung von Licht von verschiedener Farbe umfa.sst, wobei der Abstand zwischen den Schraubenwindungen nicht grösser ist als die grösste der vorkommenden Röhrenquer- schnittsdimensionen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewandten Seiten der Röh ren abgeflacht sind. 2. Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhren um einen in der Achse der Schraube angeordneten Körpergewunden sind. 3. Elektrische Vorrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Achse angeordnete Körper aus einer Leuchtröhre besteht. 4. Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einander zugewendeten Tei len der Leuchtröhren Körper angebracht sind, die undurchlässig sind für die in den Röhren erzeugten Lichtstrahlen. 5.
    Elektrische Vorrichtung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der undurchlässige Körper aus einer leitenden Schicht auf der Röhrenwand besteht.
CH170604D 1932-04-23 1933-03-27 Elektrische Leuchtvorrichtung. CH170604A (de)

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