CH170647A - Klebband zum Verschliessen der Papierhüllen von Paketen. - Google Patents

Klebband zum Verschliessen der Papierhüllen von Paketen.

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CH170647A
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  Klebband     zuin    Verschliessen der Papierhüllen von Paketen.    Die Erfindung betrifft solche     Klebver--          schlussmittel    für die Papierhüllen von Laden  einkaufs- oder sonstigen Handpaketen, welche  mit einem das Tragen des Paketes erleichtern  den Handgriff versehen sind. Die bisher be  kannten derartigen Klebverschlüsse bestehen  aus einem mit getrocknetem Klebstoff be  strichenen Papierstück, mit welchem der     aus     einem ringförmig geschlossenen Draht- oder       Schnurstück    bestehende Handgriff durch  Durchziehen :durch     benachbarte    Löcher an  einer durch ein angeklebtes     Webstoffstück     oder dergleichen verstärkten Stelle verbunden  ist.

   Die aus der beschränkten Festigkeit des  Klebpapiers sieh hierbei     ergebende    Notwendig  keit, die Verbindung zwischen dem zugfesten  Tragband und dem an der Papierhülle haften  den     Klebpapierstück    durch solchen     Webstoff     zu verstärken, erschwert und     verteuert    die Her  stellung der mit Traggriff versehenen Kleb  verschlussstücke ganz erheblich.  



  Ferner sind diese bekannten, als Einzel  stücke im Vorrat zu haltenden Verschluss-    mittel im Gebrauch sehr unhandlich, weil sie  in :den dazu erforderlichen Aufbewahrungs  kästen ungeordnet eingelagert und einzeln  herausgenommen werden müssen. Die losen       Klebpapierstücke    solcher     Verschlussmittel    rol  len sich bei der Aufbewahrung infolge der  hygroskopischen Eigenschaften des Kleb  stoffes unvermeidlich mehr oder weniger  stark ein, so dass sie vor dem Anfeuchten  der Klebflächen unter grösserem oder kleine  rem Aufwand von Zeit und Mühe glatt  gestrichen werden müssen.

   Auch kommen aus  ähnlichen Gründen bei der Handhabung die  Finger der Packer sehr leicht mit den an  gefeuchteten     Klebstoffflächen    in Berührung,  so dass durch     Klebrigwerden    der Hände das  schnelle Fortschreiten der Packarbeit er  schwert wird.  



  Vorliegende Erfindung betrifft ein für  derartige Zwecke bestimmtes Klebband, bei  welchem die erwähnten Übelstände dadurch  vermieden werden, dass die an die Band  schlaufe sich beiderseits     anschliessenden    En-      .den des zugfesten Tragbandes längs der Mitte  des papiernen Klebbandes in einander abge  kehrten Richtungen verlaufen und auf dem  Klebband aufgeklebt sind.  



  Von besonderem Vorteil ist eine solche  Ausführungsform, bei welcher die Enden des  zugfesten Tragbandes auf die     Klebstoffseite     des     Klebpapierbandes    aufgeklebt sind und  die zwischen diesen     Klebenden    liegende Trag  schlaufe durch im     Klebpapierband    ange  brachte     Durchbrechungen    auf dessen kleb  stofffreie Aussenseite durchgezogen ist.

   Hier  durch wird erreicht, dass die auf das Trag  band wirkende Zugkraft nicht in einer auf  Ablösen und Einreissen des Klebpapiers wir  kenden Querrichtung zu diesem, sondern  längs des Klebbandes auf die Papierhülle       übertragen    wird, wobei die aufgeklebten En  den des Tragbandes selbst die nötige Ver  stärkung des     Klebpapierbandes    übernehmen.

    Ausser der sehr     wirksamen        Verstärkung    der  Verbindung zwischen dem Tragband und der       Pakierhülle        wird    dadurch     zugleich    die Her  stellung, griffbereite Vorratshaltung und  Handhabung solcher mit Traggriff     versehe-          ner    Klebbänder sehr erleichtert,     indem    diese  sich aus gleichlaufenden Bändern von Kleb  papier einerseits und zugfesten Textilfaden  bändern leicht trennbar     aneinandergereiht     in Gestalt von Vorratsrollen wie gewöhnliche       Klebpapierbänder    fertig und gebrauchshand  lich bereitstellen lassen,

   so dass das Anfeuch  ten ihrer Klebflächen durch die bekannten       Hilfsmittel    ohne Berührung derselben mit  den     Fingern    .des Benutzers möglich wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Gebrauchsab  schnitt des den Erfindungsgegenstand bilden  den Klebbandes in       F'ig.    1 schaubildlich dargestellt;       Fig.    2 zeigt in einer ebensolchen Ansicht  ein Paket, dessen Papierhülle mit Hilfe des  Klebbandes verschlossen ist;       Fig.    3 stellt in grösserem     Massstabe    einen       Abschnitt    des Klebbandes in     Oberansielit    dar;       F'ig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3.  



  Das als     Verschlussmittel    für die Papier  packung dienende Papierband 1 ist auf der    einen seiner beiden Flächen mit einem Über  zug 2. aus Klebstoff versehen. Das beispiels  weise aus einem schmalen     gewebten        Bauni-          woll-    oder     Seidenbandstreifen    bestehende  Tragband 3 ist längs der Mitte des Papier  bandes 1 an seiner     Klebstofffläche    bei 4 mit  einer gewissen Unterbrechung     befestigt.,    und  zwar so, dass der zwischen den Klebstellen  freiliegende     Tragbandabschnitt    länger ist als  der dazwischenliegende Abschnitt des Papier  bandes 1.

   Der lose Zwischenabschnitt des  Tragbandes ist zwischen den Klebstellen 4  durch an deren Enden angebrachte Quer  löcher 5 des Papierbandes, die paarweise  durch einen Längsschnitt 6 miteinander ver  bunden sind, auf die     klebstofffreie    Seite des  Papierbandes durchgezogen, so dass hier eine  lose Tragschlaufe 7 gebildet wird.  



  Zur Herstellung des Klebbandes werden  sowohl     Papierstreifen,    als auch     Tragbänder     von Vorratsrollen abgezogen, auf welche sie  in beliebigen Längen aufgewickelt sind, und  das Tragband nach     vorgänglgem    oder mit  nachfolgendem Auftragen des Klebstoffes  auf die eine Seite des Papierbandes mit ihm  verbunden. Die Schlaufe 7 wird dabei durch  die aus den Querlöchern 5 und dem Längs  schnitt 6 bestehende     Durchbrechung    mittelst  eines geeigneten     Dornwerkzeuges    so weit  hindurchgedrückt, dass eine Schlaufe von  gewünschter Weite entsteht.

   Wenn nötig,  können die Aussenflächen der an der Kleb  fläche haftenden     Tragbandabschnitte    wieder  holt mit Klebstoff bestrichen werden.  



  Nach dem Trocknen des Klebstoffes     wird     das fertige Klebband     vorzugsweise    wie ein  gewöhnliches     Papierklebband    in Form von  Rollen aufgewickelt. Von diesen Vorratsrollen  werden zum Zwecke der Benutzung des Kleb  bandes mittelst einer geeigneten     Schneidvor-          richtung    Abschnitte von solcher Länge ab  getrennt, dass sie in ihrer Mitte eine Schlaufe  7 enthalten, über welche das durch das an  geklebte schmale Tragband 3 verstärkte brei  tere Papierband 1 an beiden Enden um eine  gewisse Strecke vorsteht.

   Die zum<B>Auf-</B>  bewahrender Vorratsrolle dienende Vorrich  tung ist dabei zweckmässig wie beim Ge-      brauch der üblichen Klebbänder so ausgebil  det, dass beim Abziehen des Bandes von der  Rolle das Klebband an einer Vorrichtung  vorbeigeführt wird, welche die     Klebstoff-          11    mit Wasser benetzt.  



  Der so vorbereitete     Klebbandabschnitt     wird auf die Papierhülle des zu verschliessen  den Paketes 8 so aufgeklebt, dass die beiden  Endteile des Abschnittes vorzugsweise an  zwei parallelen, gegenüberliegenden Flächen  des Paketes über die Schliessfalte 9 dieser  Hülle hinweggehen und diese dadurch unlös  bar überbrücken, während der unter der Band  schlaufe 7 zwischen den Querlöchern 5 lie  gende Abschnitt des Papierbandes auf der  die beiden gegenüberliegenden Paketseiten  flächen verbindenden Fläche ruht und auf  dieser     mittelst    seiner     Klebstoffschicht    durch  Andrücken befestigt ist. Die Schlaufe 7  bildet dann über der zuletzt genannten Be  festigungsstelle einen Henkel, welcher zum  Tragen des Paketes benutzt werden kann.  



  Um zu vermeiden, dass     unter    der Wirkung  der Zugspannung am Zugbande 7 das Papier  band 1 in der Nähe der     Durchtrittslöcher    5  in unregelmässiger Weise eingerissen werden  kann, ist :das Papierband 1 längs der Kleb  stellen 4 auf einer gewissen Strecke perfo  riert, so     dass    die Einrisse 11 in der Rich  tung der Perforierung 10 unschädlich ver  laufen.  



  Die durch die erwähnten Vorkehrungen  bezweckte Anpassung der     Henkelbreite    der  Tragschlaufe an die Grösse und Form der  Pakete kann auch dadurch erreicht werden,  dass das Papierband 1 im Bereich der Trag  bandschlaufe 7 beim Anbringen in der Quer  richtung durchgerissen wird. Um ein Reissen  zu umgehen, kann man an dieser Stelle auch  eine Perforierung in der Querrichtung an  bringen. Auch kann man zu gleichem Zweck  das Papierband von vornherein an diesen  Stellen unterbrechen, so dass der Zusammen  hang zwischen den sich nur auf die Kleb  stellen 4 erstreckenden     Papierbandabschnitten     durch die Tragschlaufe 7     vermittelt    wird.  



  Das Klebband kann auch so ausgebildet  werden, dass der Klebpapierstreifen aus zwei    Papierschichten besteht, zwischen welche die  Befestigungsabschnitte des     Tragbandes    ein  geklebt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCf1: Klebband zum Verschliessen der Papier hüllen von Handpaketen, an welchem eine als Traggriff für das Handpaket dienende, aus einem zugfesten Tragband gebildete Bandschlaufe angebracht ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die an die Bandschlaufe sich beiderseits anschliessenden Enden des zug festen Tragbandes längs der Mitte des pa pierenen Klebbandes in einander abgekehr ten Richtungen verlaufen und, auf dem Kleb band flach aufliegend, mit ihm verklebt sind. UNTERAN SPRü CHE 1.
    Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Enden des zug festen Tragbandes auf die Klebstoffseite des Klebpapierba-ndes aufgeklebt sind und dass die zwischen diesen Klebenden lie gende Tragschlaufe durch im Klebpapier band angebrachte Durchbrechungen auf dessen klebstofffreie Aussenseite durch gezogen ist. 2. Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es durch Abtrennen von einem langen Klebband, auf welchem ein mehrere Tragschlaufen bildendes Trag band durchgehend ausgeklebt ist, gebildet ist.
    ä. Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen des Papierstreifens, durch welche die Tragschlaufe des Tragbandes auf die kleb stofffreie Seite des Papierstreifens durch gezogen ist, aus Querlöchern bestehen, die mit gerundeten Ecken versehen und durch einen Längsschnitt miteinander verbunden sind. 4. Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Papierband an den Aufklebestellen des Tragbandes längs der Ränder des letzteren streckenweise mit durch Lochungen geschwächten Längsreiss- stellen versehen ist. 5.
    Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebpapierstrei fen des Bandes aus zwei Papierschichten besteht, zwischen welche die Befestigungs abschnitte des Tragbandes eingeklebt sind. 6. Klebband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebpapierstrei fen an den von Ader Schlaufe überbrückten Abschnitten mit durch Perforierung vor bereiteten Querreiss'stellen versehen. ist.
CH170647D 1933-04-19 1933-09-08 Klebband zum Verschliessen der Papierhüllen von Paketen. CH170647A (de)

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CH170647D CH170647A (de) 1933-04-19 1933-09-08 Klebband zum Verschliessen der Papierhüllen von Paketen.

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