CH170667A - Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers. - Google Patents

Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers.

Info

Publication number
CH170667A
CH170667A CH170667DA CH170667A CH 170667 A CH170667 A CH 170667A CH 170667D A CH170667D A CH 170667DA CH 170667 A CH170667 A CH 170667A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
turbine
shaft
compressor
gas turbine
unit according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Milo Aktiebolaget
Original Assignee
Milo Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Milo Ab filed Critical Milo Ab
Publication of CH170667A publication Critical patent/CH170667A/de

Links

Landscapes

  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Maschinenaggregat    zum     Antrieb    eines Propellers.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Maschinenaggregat zum Antrieb eines Pro  pellers, beispielsweise von Schiffen oder  Luftfahrzeugen.  



  Gemäss der Erfindung besitzt das Aggre  gat eine gegenläufige Gasturbine, deren eine  Welle einen Kompressor und deren andere  Welle einen Propeller antreibt.     Vorzugs@veise     ist hierbei die eine Welle der Gasturbine mit  der     Welle    .des     Kompressors    unmittelbar ver  bunden, während die andere Welle der Gas  turbine durch ein die Geschwindigkeit der  Turbine herabminderndes Zahnradgetriebe  mit der Propellerwelle verbunden ist.  



  Ein Aggregat gemäss der Erfindung  nimmt sehr wenig Platz in Anspruch und  hat -     besonders    im Vergleich zu Dampf  maschinen- und.     Dieselmotoranlagen    - ein  sehr geringes Gewicht. Ferner hat das       Aggregat    gemäss der     Erfindung    einen guten  Wirkungsgrad und     besitzt    hervorragende       Manövriereigensehaften.    Ein besonders gro  sser Vorteil besteht ferner darin, dass durch    die     Anordnung    des Kompressors und des  Propellers auf     veschiedenen,

      untereinander  nicht mechanisch zusammengekuppelten  Wellen die Drehgeschwindigkeiten derselben  voneinander unabhängig werden und dem  zufolge individuell und unabhängig schwan  ken können. Hierdurch wird ermöglicht,     dass     ,der     Kompressorteil    sich stets für diejenige  Drehzahl     einstellen    kann, welche den Druck  und die     Luftmenge    liefert, die auf Grund  der     Belastung    der Propellerwelle jeweils er  forderlich ist.  



  Um ein Aggregat zu erhalten, das seit  wärts wenig Platz in Anspruch nimmt, kann  dessen Gasturbine in einer radial     beauf-          sehlagten,        gegenläufigen    Turbine     bestehen,     auf deren Wellen Propeller und Kompres  soren angeordnet sind. Auf derselben geo  metrischen     Achse    wie die Turbinenwellen  sind     zweckmässigerweise    auch die andern Ma  schinenteile     bezw.    Maschinen angeordnet, wie  Getriebe, Generatoren usw.

   Die Turbine des       Aggregates    kann von einem Gase getrieben      werden, das aus hochverdichteter Luft be  steht, welche vor ihrem     Eintritt    in die Tur  bine einer Erhitzung bei gleichem Druck,  das     heisst    einer Erhitzung ohne Druckverän  derung, beispielsweise -durch innere Verbren  nung,     unterworfen    wird. Das     Treibmittel          kann    aber auch aus einem in beliebiger Weise  erzeugten Gase bestehen.  



  Bei Luftfahrzeugen sind Gasturbine, so  wie von     .dieser    getriebene     Maschinenteile          zweckmässig    in einem gemeinsamen, nach       Stromlinien    ausgeformten Gehäuse angeord  net.  



       In    den beigefügten Zeichnungen sind  einige Ausführungsbeispiele der Erfindung  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine für Schiffsantrieb  zweckmässige     Ausführungsform    der     Erfin-          ,dung;          Fig.    Ja zeigt eine     Einzelheit    von     Fig.    1;       Fig.    2 zeigt eine     etwas    veränderte     Aus-          führungsform    für Schiffe;       Fig.    3; zeigt eine für Luftfahrzeuge       zweckmässige    Ausführungsform;

         Fig.    4 bis 7- zeigen etwas     veränderte        Aus-          führungsformen    für Luftfahrzeuge;       Fig.    8 und 9     zeigen.    schematisch einige  weitere     Ausführungsformen.     



  Das Aggregat gemäss     Fig.    1 besitzt eine  gegenläufige Gasturbine 10 mit radialer       Durchströmung    .des Treibmittels. Die eine  Welle, 12, der mit einem Gehäuse 13     ver-          sehenen    Gasturbine ist mit     einer        Urelle     14, die den     Rotor    15 eines     Kompressors    16  trägt, verbunden. Die andere Welle, 11, ist       ausschaltbar        mittelst    einer Kupplung     .34    mit  einer Welle 17 verbunden, auf welcher der  Rotor     18,des    Kompressors 19 angeordnet ist.  



  Die Wellen 11     und    12 tragen je     ein    Kit  zel 20     bezw.    2.1, von denen das Kitzel 20       mit    einem auf der     Welle    93 angeordneten  Zahnrad 22 zusammenwirkt.

   Die Welle 23       trägt    zwei Kitzel 24 und 25, die mit     .den     Zahnrändern 26     bezw.    27, die auf der den  Propeller 29     tragenden.    oder mit der Pro  pellerwelle     zusammengekuppelten    Welle 28  angeordnet sind,     in.        Eingriff        stehen.    Die       Zwischenwelle   <B>23</B> trägt ferner     ein    Zahnrad    30, das mit einem zur Umsteuerung der Dreh  riehtung dienenden     Zahnrad    31     in    Eingriff  steht,

       welch    letzteres     wiederum    mit dem auf  der     Welle    12 angeordneten     Ritzel    21 in Ein  griff steht. Sämtliche     Ritzel    und Zahnräder  sind mit ihren Wellen fest verbunden, und  .die Bewegungen der beiden in entgegenge  setzter Richtung umlaufenden Wellen 11 und  12 werden auf dieselbe Zwischenwelle 23  übertragen.  



  Auf der Welle 14 ist .das Laufrad einer       achsial        beaufschlagten        Rücklaufturbine    32  fliegend angeordnet, das     zweickmässigerweise          vermittelst    einer     Klauenkupplung    oder der  gleichen 33 von der Welle 14     abgekuppelt     werden kann. Auch die Welle 17 kann     ver-          mittelst    einer ähnlichen Kupplung 34 mit der  Turbinenwelle 11 zusammengekuppelt und  von derselben losgekuppelt werden.  



  Der Kompressor 1,6     ist        miti    einer Zu  laufleitung 35 für das zu komprimierende  Mittel,     zweckmässigerweise    Luft, und mit  einer     Ablassleitung    37 versehen. In die Zu  laufleitung 35 ist ein Ventil 36 eingeschaltet.  Der Kompressor 19 ist, mit einer Zufuhr  leitung 38 und einer Ablaufleitung 39 ver  sehen, .die an den Einlass 35 .des Kompressors  16 angeschlossen ist.  



  Das Aggregat besitzt ferner eine zweite  gegenläufige Gasturbine 40 mit radialer       Durehströmung    des Treibmittels. Die Wellen  41 und 42 dieser Turbine treiben zwei Kom  pressoren     44        bezw.    43. Die Leitung 3 7  führt das im Kompressor 16 komprimierte  Mittel dem     Zufuhrteil    des Kompressors 43  zu. Nachdem dieses Mittel in .dem Kompres  sor 43     weiter    komprimiert worden ist, wird  es durch die Leitung 45 abgeführt, um im  Kompressor 44, der den     r'Iochdruckkompres-          sor    des Aggregates bildet, einer weiteren  Kompression unterworfen zu werden.

   Das  bis zu seinem     Enddruck        komprimierte        Mittel     wird vom Kompressor 44 durch die     Leitung     46 einem     Vorwärmer    47,     zweckmässig    von       rekuperativer        Bauart,    zugeführt, in welchem  dem     komprimierten        Mittel    durch die Abgabe  ,der Turbine 10 Wärme zugeführt wird. Der       Auslass    der Turbine<B>10</B> ist zu     .diesem    Zwecke           vermittelst    einer Leitung 48 mit dem Appa  rat 47 verbunden.  



       Nachdem    das     komprimierte    Mittel im  Apparat 47 vorgewärmt worden ist, wird es  durch eine Leitung 50 einer Verbrennungs  kammer 49 zugeführt. wo das     Mittel    durch  innere; Verbrennung einer Erhitzung unter  worfen wird. Der Brennstoff, gewöhnlich       COl,    wird dem Apparat durch die Düse 51       zugeführt        und.    verbrennt in dem kompri  mierten Mittel, wobei, falls dieses Mittel  Luft ist, .diese den für die     Verbrennung    er  forderlichen     Sauerstoff    abgibt.  



  Für die Erhitzung kann jeder beliebige       Brennstoff,    zum Beispiel Spiritus,     Benzin,     Petroleum, Kohlenstaub oder Rohöl verwen  det werden.  



  Die im Apparat 49     gebildeten    Verbren  nungsgase werden durch die Leitung 52 der  als Hochdruckturbine     arbeitenden        Gasturbine     40 zugeführt. In dieser Turbine erfährt das  Gas eine Expansion unter Erniedrigung  seiner Temperatur. Der     Auslassteil    der Tur  bine ist mit einem     Wiedererwärmungsappa-          rat    oder einer zweiten Verbrennungskammer  53     verbunden,    wo die Gase durch Verbren  nung des durch die     Düse    54     zugeführten          Brennstoffes        wieder        erwärmt    werden.

   Hierbei  wird - falls     das        verdichtete    Mittel Luft  ist. - der nach der Verbrennung im Appa  rat 49     noch    übrigbleibende Sauerstoff völlig  oder teilweise verbraucht. Der     Auslassteil    der  Verbrennungskammer 53 ist     vermittelst    einer       Leitung    55 mit. dem     Zufuhrteil    der Turbine  10, und vermittelst     einer    Leitung 57 mit dem       Zufuhrteil    der     Rücklaufturbine    32 verbun  den.

   In der Leitung 55 ist ein Ventil 56       und        in    der Leitung 57 ein Ventil 58 ange  ordnet,     vermittelst    welcher Ventile die im  Apparate 53 erhitzten Gase     entweder    der       Niederdruckturbine    10 oder der Rücklauf  turbine 32 zugeführt werden können.

   Die       Abgase    der Turbine 10 werden in vorher be  schriebener Weise durch die Leitung 48 dem       Regenerator    47     zugeführt.    Auch die Ab  gase     der        Rücklaufturbine    können diesem Ap  parat 47     zugeführt    werden, werden jedoch       bei    der in     Fig.    1     dargestellten    Ausführungs-    form, in der     Rückwärtsbetrieb    seltener vor  kommt, direkt in die freie Luft ausgelassen.  



  In diesem Aggregat erfährt beispiels  weise Luft von atmosphärischem Druck zu  erst eine     stufenweise    Kompression in den  Kompressoren 16, 43 und     44,    wobei das Ven  til 36 offen steht, und darnach eine Vor  wärmung im Apparat 47     und    eine     Erhitzung     in :der Verbrennungskammer 49, ehe das der  art: erzeugte Treibmittel der die Kompres  soren 43 und 44 treibenden Hochdruckturbine  40 zugeführt wird. Nach Expansion und Ab  kühlung in dieser Turbine wird das Treib  mittel einer Wiedererhitzung in der Verbren  nungskammer 53 unterzogen.

   Bei Vorwärts  betrieb, wobei das Ventil 58 geschlossen und  das     Ventil    56 offen     ist,    werden die Gase in  ,der     Niederdruekturbine    10 wieder einer Ex  pansion unter Temperaturerniedrigung unter  zogen; die Abgase dieser Turbine strömen  darnach wieder zum     Regenerator    47.  



  Bei der gezeigten     Ausführungsform    sind  die     Ritzel    20 und 21 fest auf den beiden  Wellen der Turbine<B>10</B> angeordnet und       stehen    stets mit. den mit ihnen zusammen  wirkenden Rädern in Eingriff. Hierdurch  erhalten die beiden in entgegengesetzter  Richtung umlaufenden Wellen der Turbine  immer dieselbe     Drehgeschwindigkeit,    wel  cher der Drehgeschwindigkeit der Propeller  welle proportional ist. Dagegen sind die       Drehgeschwindigkeiten    der Kompressor  wellen 41 und 42     bezw.    der Kompressoren  43 und 44 von der     D        ehgeschwindigkeit    der       Propellerwelle    ganz unabhängig.

   Ferner ist  die Drehgeschwindigkeit der einen     Kompres-          sorwelle    41 von der     Drehgeschwindigkeit    der  andern     Kompressorwelle    42 unabhängig, so  dass, diese Drehgeschwindigkeiten sowohl im  Verhältnis zu derjenigen des Propellers, wie  auch untereinander verändert werden können.  Hierdurch kann das Kompressionsvermögen  der Kompressoren 43 und 44, das heisst die  Menge und der Druck der komprimierten,  der Turbine 10 zugeführten Luft je nach  den Belastungsschwankungen der     Propeller-          welle    28. verändert werden.

        Bei erhöhter Belastung     wird    der Kom  pressor 19 zwecks Erhöhung der Anzahl der       Kompressorstufen    in folgender Weise ver  wendet: Das Ventil 36 wird geschlossen und  .die Welle 17 wird mit einer Turbinenwelle  11 vermittelst der     Klauenkupplung    34 zu  sammengekuppelt, so dass der Kompressor  19 von der Turbine 10 getrieben wird.

       Die     im Kompressor 19 komprimierte Luft wird  durch die Leitung 39 in den Kompressor 16       geleitet,    welcher also jetzt als Zwischenkom  pressor wirkt, in welchem die Luft einer  weiteren Kompression unterworfen wird und  nun auf einen höheren Druck als vorher       komprimiert    wird, um darnach wie vorher  den     beiden    andern Kompressoren 43 und     44     zugeführt zu werden. In dieser     Weise    erhält  man eine auf einen höheren     Dxuek    kompri  mierte (gegebenenfalls grössere) Luftmenge.  



  Bei normalem     Vorwärtsbetrieb    ist das  Ventil 58 in der zur     Rücklaufturbine    32'  führenden Leitung 57 geschlossen. Die     Rück-          laufturbine    kann bei     Vorwärtsbetrieb    mit der  Welle 14 leerlaufen oder vermittelst der  Kupplung     33    ausgeschaltet werden. Um  Rückwärtsgang der Propellerwelle 28 zu er  halten, wird das Ventil 56 geschlossen und  das Ventil 58 geöffnet.

   Das Treibmittel wird  dabei der     Rücklaufturbine    zugeführt, deren  Drehbewegung durch die Wellen 14 und 12  auf das Zahnradgetriebe     21-ä1-30-25-27    über  tragen wird und somit auch auf die Pro  pellerwelle 28     und    den Propeller 29. Wäh  rend des Rückwärtsganges wird sowohl das  gesamte Zahnradgetriebe, wie auch die beiden  Turbinenräder und Wellen der Turbine 10       getrieben.    Dies kann jedoch durch Anord  nung besonderer Kupplungen, vermieden wer  den.  



  Die     Fig.    1a zeigt eine derartige Kupp  lung, durch welche die Wellen der Turbine  10 von den     Ritzeln    2,0 und 21 gelöst wer  den können, so dass. sie während des Rück  wärtsganges still stehen. Diese Vorrichtung       besteht    aus einer verschiebbaren Hülse 59,  die in der Nute 60 geführt ist, jedoch mit  der Welle 11 (oder 12) umläuft und die in       verschiedenen    Lagen das     Ritze.        20    mit der    Welle 11 (oder 21 mit der Welle 12)     aus-          oder        einsehaitet.    Wird diese Vorrichtung bei  dem     Ritzel    21 (20) angeordnet, so muss die  Welle 12 (11)

   in zwei Teile geteilt werden,  von ,denen ,der eine mit dem     Ritzel    21 (20)  fest verbunden ist, während der andere, die  Turbinenscheibe tragende Teil mit der Kupp  lungshülse 59 versehen ist.  



  Wird die Kupplung zwischen dem rech  ten Turbinenrad der Turbine 10 und dem       Ritzel    21     angeordnet,    so drehen sich bei An  trieb. durch die     Rückwärtsturbine    3.2 und bei  gelöster Kupplung nur die Zahnräder des  Getriebes und die linke Hälfte der Turbine  10, mit, während die     rechte        Turbinenhälfte          stillsteht.    Es     können    jedoch derartige Kupp  lungen zu beiden Seiten der     Turbine    10  innerhalb der     R.itzel    20 und 21 vorgesehen  werden.     In:

      diesem Falle kann durch Aus  schaltung beider Kupplungen die Turbine 10  ganz stillgesetzt werden. Dabei wird die       Leistung    der     Rückwärtsturbine        32    über die       Zahnräder    21, 81, 30, 24-25, 2:6-27 auf  die Propellerwelle 28 übertragen, während  .die Zahnräder 22 und 20, sowie der von der  Turbine 10 entkuppelte Teil der Welle 11  leer mitlaufen.

   Bei     Vorwästagang    kann die  linke Kupplung eingeschaltet und die  rechte Kupplung ausgeschaltet sein, wobei  die Propellerwelle durch die Räder 20, 22,  24 und 26 ,getrieben wird.     Die        Drehrichtung     der Propellerwelle kann durch Ein- und  Ausschalten des Zwischenrades 31 geändert  werden. Die Kupplungen können Klauen-,       Reibungskupplungen    oder anderer geeigneter       Art    sein.  



  Wenn das Einschalten in der oben be  schriebenen     Weise    geschieht, das     heisst    so,       dass,    der eine Satz von Zahnrädern für Vor  wärts- und der andere für     Rückwärtsbetrieb     verwendet werden, so sind offenbar die Wel  len 11     und    12 nicht mehr mechanisch zusam  mengekuppelt, sondern können sich mit un  tereinander verschiedenen Geschwindigkeiten  drehen. Man kann dann die Kompressoren  16 und 19     mit        verschiedenen    Geschwindig  keiten antreiben und dadurch die Belastungs  schwankungen in der Anlage ausgleichen.

        Das Aggregat wird mit Hilfe von kom  primierter Luft in Gang gesetzt, welche  einem Luftbehälter entnommen oder von  einem Kompressor mit elektrischem Antrieb  erzeugt werden kann.  



       Fig.    2 stellt ein anderes Ausführungs  beispiel der Erfindung dar, wobei die in die  ser, sowie .die in den folgenden Figuren ent  haltenen, der Ausführung nach     Fig.    1 ent  sprechenden. Teile     durüh    die gleichen Bezugs  zeichen bezeichnet sind wie in Fix. 1.  



  Die     gegenläufige        Niederdruckturbine    10  trägt auf ihrer einen Welle 12. den Rotor 15  des Kompressors 16. Die Turbinenwelle 11  ist mit der Propellerwelle 28 durch ein die  Geschwindigkeit der Turbine reduzierendes       Zahnradgetriebe    verbunden, das eine Zwi  schenwelle 61 mit auf derselben angeordneten  Zahnrädern 62 und 63 enthält. Das Zahnrad  62 ist mit einem     Ritzel    64 auf der Turbinen  welle 11 zusammengekuppelt und das     Ritzel     63 ist mit einem Zahnrad 65 auf der Propel  lerwelle 28 in Eingriff. Die Propellerwelle  28 und die Turbinenwellen 11     und    12 liegen  in derselben     geometrischen    Achse.

   Sämtliche  Teile sind in einem gemeinsamen Gehäuse 13  angeordnet. In einem zweiten Gehäuse 66,  das unter dem Gehäuse<B>13</B> liegt und an     die-          sein    aufgehängt ist, ist eine gegenläufige       Radialturbine    40 angeordnet, deren Wellen  41 und 42 die Rotoren der Kompressoren 44       bezw.    43 tragen.  



  Der     Einlassteil    des     Kompressors    16 steht  vermittelst eines Einlasses 35 mit der freien       Luft    in     direkter    Verbindung. Sein     Auslass-          teil    ist durch einen Kanal 37 mit dem Zu  laufteil des Kompressors 43 direkt verbun  den.

   Der     Auslassteil    desselben ist vermittelst  des Raumes     zwischen    der Wandung des Ge  häuses     fr6    und der Wandung ,des Gehäuses  der Turbine 40 mit. dem Zulauf des     Kom-          pressors    41     verbunden.    Die Kompressoren  sind also     untereinander    derart angeordnet,       dass;    .die Verbindung zwischen denselben so  kurz wie möglich ist.  



  Die Druckleitung 46 des Hochdruckkom  pressors 44 ist. mit einer Verbrennungskam  mer 49 verbunden, worin der     durch    die Düse    51 zugeführte Brennstoff in oben angege  bener Weise unter Erhitzung des Treib  mittels     bez-#v.    der Luft verbrannt wird. Die  Verbrennungskammer 49 ist durch die Aus  lassleitung 52 mit der Turbine 40 verbunden,  in welcher das Treibmittel eine     Expansion     und Abkühlung erfährt. Durch die     Auslass-          leitung    40a wird das Treibmittel oder das  Gas der Verbrennungskammer 53 zugeführt,  welcher durch die Leitung 54     Brennstoff    zu  geführt wird.

   Die in dieser Kammer erhitz  ten Gase werden durch die     Leitung    55 der       Niederdruckturbine        1@0,    zugeführt, von wel  cher die Gase nach Expansion und Abküh  lung in die freie Luft ausgelassen oder even  tuell     einen.        Regenerator    zwecks     Ausnützung     eines Teils ihrer Wärme     zugeführt    werden.  



  Bei .dem gezeigten     Ausführungsbeispiel     sind die beiden Turbinen in     Reihe    geschaltet.  Sie können jedoch auch hinter der Verbren  nungskammer 49 in Parallelschaltung ange  ordnet sein, wobei die Kammer 53 wegge  lassen werden kann.  



  Das Aggregat nach     Fig.    2, in welchem  die Wellen der beiden Turbinen miteinan  der parallel sind, ist derart gebaut, dass, es  sehr wenig Platz in     Anspruch    nimmt und die  Leitungen zwischen den verschiedenen     Kom-          p.ressions-    und Expansionsstufen sehr kurz  werden.

   Ferner werden die verschiedenen  Kompressoren und die Propellerwelle von  Turbinenrotoren getrieben,     die    voneinander  derart getrennt sind, dass sie sich unabhän  gig voneinander automatisch für die Dreh  zahl einstellen können, die erforderlich ist,  damit die Kompressoren Luft von solcher  Menge und mit solchem Druck erzeugen kön  nen, dass das nach Erhitzung .der Luft auf  eine gewisse Temperatur im Treibmittel ent  standene Arbeitsvermögender vom Aggregat  an die Propellerwelle zu .liefernden Nutz  leistung entspricht. Das Aggregat wird daher  hauptsächlich nur durch Veränderung der  zugeführten Brennstoffmenge geregelt, wo  durch in erster Linie das Arbeitsvermögen  .des     Treibmittels    durch Regelung seines  Wärmeinhaltes verändert wird.

   Das Treib  mittel wird darnach auf die verschiedenen      Turbinenrotoren automatisch verteilt, so dass  die     gewünschte    Leistung der Propellerwelle  erhalten wird.  



       Fig.    3 zeigt eine andere und besonders für  Luftfahrzeuge geeignete     Ausführungsform     der Erfindung. Das Aggregat besitzt eine  radiale gegenläufige Gasturbine 10, die mit  zwei hohlen Wellen 11 und 12. versehen ist,       welche    den Rotor eines     @Niederdruckkompres-          so:rs    16 und :denjenigen eines     Hochdruckkom-          pressors        44    tragen. Diese Kompressoren 16  und 44, die den vorher beschriebenen Kom  pressoren entsprechen, sind je mit einer  Mehrzahl     Verdichtungsstufen    versehen.

   Die  Turbine und die von dieser getriebenen Kom  pressoren sind auf :derselben geometrischen  Achse angeordnet und werden von einem ge  meinsamen nach den Stromlinien geformten  Gehäuse 67 umschlossen, welches möglichst  geringen     Luftwiderstand    bietet und sich nach  vorne bis zur Nabe 68 des Propellers 29  konisch     verjüngt.     



  Auch die Propellerwelle 28 ist im Ver  hältnis zu den Turbinenwellen 11 und 12  gleichachsig angeordnet. Diese Welle 2:8 wird  durch die Welle 11 vermittelst eines ge  schwindigkeitsreduzierenden Getriebes ge  trieben, welches Getriebe eine (oder mehrere)       Zwischenwellen    61 und auf dieser Welle an  gebrachte Zahnräder 62 und 63 besitzt, die  mit :dem     Ritzel    64 auf der Welle 11 und  dem Zahnrad 65 auf :der Propellerwelle 28  zusammenarbeiten. Dieses Getriebe liegt im       vordern,    konisch sich verjüngenden Gehäuse  teil.  



  Der Einlass 35 des     Niederdruakkompres-          sors    16 ist ringförmig um das Gehäuse 6:7  angeordnet und dem vom Propeller erzeugten  Luftstrom     entgegengerichtet,    so     dass    die Luft  in den Kompressor     eingepresst    wird. Die im  Kompressor 16 verdichtete Luft wird durch  den     Raum,69    zwischen .dem Turbinengehäuse  70 und dem Gehäuse 67 :dem Hochdruckkom  pressor 44 zugeführt.

   Der     Aualass    :dieses  Kompressors ist mit einer Verbrennungs  kammer 49 verbunden, in     welcher    die kom  primierte Luft einer Erhitzung     unter    Ver  brennung von durch die Düse 51 zugeführ-         tem    Brennstoff unterworfen wird. Von :der  Verbrennungskammer 49 strömt :das     erzeugte     Treibmittel durch die Leitungen     52a    und 52b  .der Turbine 10 zu.  



  Auf :der Zeichnung ist nur eine Verbren  nungskammer     angedeutet,    die ausserhalb des  Gehäuses 67 angeordnet ist. Diese hat auch  eine zur Erzielung geringsten     Luftwiderstan-          des    geeignete Form.     Diese    Verbrennungs  kammer kann jedoch auch :durch mehrere an  der Wandung des Gehäuses     angebrachte    und  im Verhältnis zur     Strömungsrichtung    :des       Treibmittels    parallel     geschaltete,    ähnliche  Kammern ersetzt werden.

   Der     Auslass    48 der  Turbine 10 endet ausserhalb des Gehäuses in       einem        rückwärts        gerichteten    und in der     Strö-          mungsrichtung    :der Luft hinter :dem     Luftein-          lass    3:5 angebrachten     Auslass    71, in welchem  durch :den Luftzug eine     Ejektorwirkung    und  somit ein     Unterdruck    entsteht, :der für die  Turbinenleistung von Bedeutung ist.  



  Zwecks Kühlung     .des        Kompressors    :durch  Luft ist das Gehäuse 67 mit einer Anzahl  Löcher 721 versehen, von denen ein Teil nach  rückwärts     gerichtet    ist, damit die dem Ge  häuse entlang strömende Luft :durch diese  Löcher ein-     bezw.    ausströmen kann.  



  Die Figuren 4 bis 7 zeigen einige Varia  tionen .des in der     Fig.    3 dargestellten Aus  führungsbeispiels.  



  Das Aggregat nach     Fig.    4 enthält nur  einen Verdichter 16, :dessen     Rotor    auf .der  einen Welle 12: der Turbine 10 angeordnet  ist. Der     Lufteinlass,    35 :des     Verdichters    ist  ringförmig ausgebildet, wie bei dem     Ausfüh-          rungsbeispiel    nach     Fig.    3. Die Propeller  welle 28     ist    mit den Turbinenwellen gleich  achsig und wird von der Turbinenwelle 11  über eine oder mehrere Zwischenwellen 61  eines Zahnradgetriebes     obenbeschriebener    Art  getrieben.

   Die im Verdichter erzeugte Druck  luft wird in der Verbrennungskammer 49       durch    Verbrennung des     vermittelst    der Düse  51 eingeführten     Brennstoffes    erhitzt und  wird :dann der Turbine 10 zugeführt. Der       Auslass    71 .dieser Turbine reicht bis hinter  den     Lufteinlass    35 und ist     rückwärts,    gerich-           tet.    In     diesem    Ausführungsbeispiel treibt nur  die eine der Turbinenwellen einen Verdich  ter, während die     Leistung    der andern Tur  binenwelle völlig dem Propeller 2,9 zugeführt  wird.  



  Das Aggregat nach     Fig.    5 stimmt im  grossen Ganzen mit dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    3 überein, indem auch     nach        Fig.    5  die beiden Wellen der Turbine 10 je einen       Verdichter    treiben. In     Fig.    5 ist jedoch der       Niederdruckkompressor    16 von der Turbinen  welle 12     getrieben,    während der Hochdruck  kompressor 44 von der Turbinenwelse 11 ge  trieben wird, welche durch ein Zahnrad  getriebe über die Zwischenwellen 61 die Pro  pellerwelle 28 treibt. Der     Einlass    35 des Nie  derdruckverdichters 16 ist auch in diesem  Falle ringförmig und gegen den Luftstrom  gerichtet.

   Durch die Leitung 37 wird die  Luft vom     Niederdruckkompressor    16 zum  Hochdruckkompressor 44 geführt. In der  vorher beschriebenen Weise wird die Luft in  der Verbrennungskammer 49 erhitzt. Der       Auslass    71 der Turbine 10 ist     rückwärts    ge  richtet und ist so im Verhältnis zum Einlass  35 angeordnet, dass .die Abgase vom     Luft-          strome    nicht in den Verdichter 16 getrieben  werden können.  



  Die     Fig.    6 zeigt ein grösseres     Aggregat     für Luftfahrzeuge mit zwei Gasturbinen und  zwei Kompressoren. Die     Niederdruckturbine     10 befindet sieh im     vordern    Teil des für     .die     verschiedenen Teile gemeinsamen Gehäuses  67, und die eine Welle 11 dieser Turbine ist  in oben beschriebener Weise vermittelst eines  mit Zwischenwellen 61 versehenen Getriebes  mit der     Propellerwelle    28 verbunden.

   Die  Hochdruckturbine 40 befindet sieh im     hin-          tern    Teil des, Gehäuses 67 und ist von der  Turbine 10 durch den     Niederdruckverdichter     16 getrennt.     Bei    diesem Ausführungsbeispiel  sind die voneinander abgekehrten Turbinen  scheiben der Turbinen 10 und 40 auf einer  gemeinsamen Welle 73     angebraeht,    welche       ausserdem    den Rotor des Verdichters 16 trägt.  Die     andere        Welle    41 der Turbine 40     trägt     den Rotor des Hochdruckverdichters 44, der    hinter der Turbine 40 im Gehäuse 67 ange  ordnet ist.

   Der Zulauf 35 zum Niederdruck  verdichter 1,6 ist wie vorher ringförmig und  gegen den vom Propeller 29     erzeugten    Luft  strom gerichtet. Durch die Leitung 37 wird  die Luft vom Kompressor 16 dem     Ho:ch-          druckkompressor    44 zugeführt, von wo, die  Luft, dann weiter durch die Verbrennungs  kammer 49 der Turbine 40 zugeführt wird.       Nachdem    das Treibmittel diese Turbine  durchströmt hat, wird es in der Verbren  nungskammer 53, der Brennstoff durch die  Leitung 54 zugeführt wird, wieder erhitzt,  worauf es in die     Niederdruckturbine    10 ein  tritt.

   Auch bei .dieser Ausführungsform ist  der     Auslass    71 .der     Niederdruckturbine    10  rückwärts gerichtet und befindet sich hinter  dem     Einla.ss    35.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  besitzt ,das Aggregat zwei Turbinen und drei  Kompressoren. Die     Niederdruckturbine    10  befindet sich im vordern Teil des Gehäuses  67 und ihre eine Welle 11 treibt in der oben  beschriebenen Weise die Propellerwelle 28,  während ihre andere Welle 12 oder eine Ver  längerung derselben den Rotor des     Nieder-          druckkompres.sors    16 trägt. Die Hochdruck  turbine 40 befindet sich hinter der Turbine  10 und treibt mit ihrer einen Welle 42 einen       Mitteldruckkompressor    43 und mit ihrer an  dern Welle 41 einen Hochdruckkompressor       44.     



  Der Einlass 35 ist wieder gegen den Pro  peller 29 und den hierdurch erzeugten Luft  strom gerichtet; der     Auslass    des Nieder  druckverdichters 16 ist vermittelst einer Lei  tung 37 mit dem     Mitteldruckverdichter    43  und der     Ausilass-    des letzteren mit dem Hoch  druckkompressor 44 vermittelst der Leitung  45 verbunden. In der Verbrennungskammer  49 wird die Luft durch innere     Verbrennung     des durch die Düse 51 zugeführten Brenn  stoffes erhitzt. In der Verbrennungskammer  53, der Brennstoff durch die Düse 54 zuge  führt wird, wird das     Treibmittel    wieder er  hitzt.

   Die Verbrennungskammer 53 besitzt  eine äussere und eine innere Wand 74     bezw.         75, zwischen welchen ein     ringförmiger    Raum  vorhanden ist. Der zugeführte     Brennstoff     verbrennt in der innern Kammer, während  die vom     Mitteldruckverdichter    durch die Lei  tung 7.6 zugeführte kühlende Luft durch den  Raum zwischen den beiden Wänden 74 und  75 strömt. Die Leitung 7,6 steht mit einer  Stelle des     Verdichteraggregates,    wo der  Druck dem im Apparate<B>5,3</B> herrschenden ent  spricht, in Verbindung.

   Die zwischen den       doppelten    Wänden     hindurehströmende    Luft  verhindert die     erzeugte    Wärme, die äussere  Wand 74 zu erreichen, und schützt die emp  findlicheren Teile der Turbine, wie Ringver  bände,     Labyrinthdichtungen    und dergleichen,  an denen vorbei die     Treibmittelleitung    bis  zum Schaufelsystem geführt wird, vor der  Einwirkung der hohen Temperatur der  innern Leitung 75. Auch die     Z-vveigleitungen     52a und 52b zwischen der Kammer 53 und  dem     Einlassventil    der Gasturbine 10 haben  doppelte Wände, die     eine    Fortsetzung der  Wände 74     und    75 bilden.

   Das der Turbine  10 zugeführte     Treibmittel    besteht also aus  einem auf eine hohe Temperatur erhitzten  innern Gas, das von einem Luftlager nie  drigerer Temperatur umgeben wird. Das  heissere Gas wird     also    von der weniger heissen  Luft gehindert, mit gegen hohe Tempera  turen weniger widerstandsfähigen Wänden  und dergleichen in der Turbine in Berührung  zu kommen, und die beiden Treibmittelteile  verschiedener Temperaturen werden mitein  ander erst in der Turbine     bezw.    in deren       Schaufelsystem    vermischt.  



  Eine Verbrennungskammer dieser Aus  führung kann offenbar in sämtlichen     oben-          besehriebenen    Ausführungsbeispielen Ver  wendung finden. In     Fig.    3 ist eine Kon  struktion     dargestellt,    bei der das heissere       Treibmittel    durch die innern Leitungen 75a       und        75b,    die eine     Fortsetzung,der    Leitungen  52a und     52b    bilden, strömt.

   In den um  gebendenf äussern Rohren strömt ein kälteres  Treibmittel, ,das     beispielsweise    aus nicht er  hitzter Luft besteht, die in gleicher Weise  wie beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    7  in einer die     Treibmitbelleitung    umgebenden    äussern Leitung an die Turbine herangeführt  wird. ,  In sämtlichen in den     Fig.    1 bis 7 be  schriebenen Ausführungsbeispielen sind ein  oder mehrere Verdichter vorhanden, die von  einem Turbinenrotor, der keine Nutzleistung  an die Propellerwelle abgibt, getrieben wer  den.

   Die Drehzahl dieser Verdichter kann  daher im     Verhältnis    zur     Drehzahl    der Pro  pellerwelle verändert werden und dadurch       automatisch    den     Bela.stungsschwa.nkungen     der     Propellerwelle    angepasst werden. Da. ge  genläufige Gasturbinen     verwendet    werden,  sind die Turbinen geneigt, ihre Geschwindig  keiten zu verändern, so dass Belastungs  schwankungen der Propellerwelle     ausge-          gliehen    werden.

   Falls beispielsweise die Pro  pellerbelastung     steigt    und demzufolge die  Geschwindigkeit. der Propellerwelle sinkt, so  sinkt     auch    die Geschwindigkeit des     eIntspre-          chen.den    Turbinenrotors, weshalb der andere  Rotor der Turbine seine Geschwindigkeit  steigert. Der auf der Welle dieses Rotors  angeordnete     Kompressorrotor    steigert also  auch seine Geschwindigkeit und liefert eine  grössere Menge Treibmittel; die den Propel  ler treibende Turbine erhält also eine grössere  Menge Treibmittel und gibt daher eine grö  ssere Leistung ab,     wodureh    die     gesteigerte    Be  lastung ausgeglichen wird.  



       Sel.bstverstär.-dlich    können auf .den Tur  binenwellen auch andere Hilfsmaschinen, wie  Generatoren oder dergleichen angeordnet  werden.  



       Ferner    sind     auch    andere Abänderungen  des vorliegenden Aggregates denkbar. So  zeigt zum Beispiel     Fig.    8 in schematischer  Weise eine Anordnung, die in ein Gehäuse,  wie bei den Anlagen gemäss     Fig.    3     bis    7 be  schrieben, eingebaut werden kann. Bei die  sem     Ausführungsbeispiel    treibt die eine  Welle 11 der Turbine 10 einen Propeller 29  vermittelst eines Zwischenwellen 61 enthal  tenden Zahnradgetriebes, während die andere  Welle 12a einen Kompressor 16 treibt. Die  Welle 12a ist hier hohl und umgibt die Welle  11.

   Sowohl der Verdichter als der Propeller  befinden sich auf derselben Seite der Turbine           und    geben Raum für andere     Maschinenteile     auf der andern     .Seite    derselben.  



       Fig.    9 zeigt noch ein für Luftfahrzeuge       geeignetes    Ausführungsbeispiel. Dieses Ag  gregat enthält eine Turbine 10, deren eine  Welle 11     einen        Verdichter    16 treibt und  durch Vermittlung eines Getriebes mit Zwi  schenwellen 61 einen     Propeller    29, und deren  andere Welle 12 einen Verdichter 41 und  durch Vermittlung eines Getriebes mit Zwi  schenwellen 61a einen Propeller 29a treibt.

    Die Turbine treibt also zwei     Verdichter    und  zwei     Propeller,    und diese sämtlichen Maschi  nenteile sind um die     geometrische    Achse der  Turbine angeordnet und können von einem  gemeinsamen, nach den Stromlinien geform  ten Mantel     umsehlos:sen    sein.  



  Die Verwendung von gegenläufigen Gas  turbinen mit radialer     Durehströmung    des       Treibmittels    bietet bei Propellerantrieb viele  Vorteile, besonders bei Luftfahrzeugen. Eine  derartige Turbine ermöglicht den Bau eines  sehr     kompakten    krafterzeugenden Aggre  gates,     das    in einem sämtliche Maschinenteile       umschliessenden    Mantel angeordnet  erden  kann. Die Wellen der verschiedenen drehen  den Teile können gleichachsig zueinander an  geordnet werden. Durch die in entgegenge  setzter Richtung sich drehenden Turbinen  scheiben und Kompressoren werden die in  folge der Drehung der Massen entstehenden       Gyroskopwirkungen    neutralisiert.

   Der hier  durch     bewirkte        Ausgleich    ist besonders bei  Luftfahrzeugen hinsichtlich der Stabilisie  rung von grosser Bedeutung. Ferner können  bei der gegenläufigen Turbine deren Wellen  sich mit verschiedenen     Geschwindigkeiten     drehen, was, wie oben erwähnt, eine auto  matische Einstellung der Drehzahl der Kom  pressoren zwecks Erzeugung einer geeigneten       Druckluftmenge    von geeignetem     Druck    er  möglicht.  



  Die radiale, gegenläufige Turbine nimmt  auch     sehr    wenig Platz     in    Anspruch und hat  im Verhältnis. zur gelieferten Nutzleistung  ein sehr     geringes    Gewicht. Ein Gasturbinen  aggregat für eine Leistung von 2000 PS  kann mit einem     max.    Durchmesser von 1,2     m       gebaut werden. Dies ist möglich, weil die  Turbine selbst einen Durchmesser von nur  zirka 0,6 m besitzt, und der Durchmesser .der  für die Erzeugung des Treibmittels der Tur  bine erforderlichen     Verdichter    sehr klein ge  macht werden     kann..     



  Die radiale, gegenläufige Turbine ist fer  ner infolge ihrer geringen axialen Ausdeh  nung sowohl für Schiffe, als auch für Luft  fahrzeuge     zweckmässig,        da.    mehrere Turbinen  und mehrere Kompressoren, deren verschie  dene Wellen in einer gemeinsamen Achse  liegen, angeordnet werden     können.     



  Das: bei den beschriebenen Ausführungs  beispielen vorhandene Zahnradgetriebe zwi  schen der einen Turbinenwelle und der Pro  pellerwelle kann auch durch eine Einrich  tung zur elektrischen Kraftübertragung, bei  spielsweise durch einen Generator .auf der  Turbinenwelle und einen Motor auf der Pro  pellerwelle, ersetzt werden. Eine derartige  Kraftübertragung kann dabei für die Über  tragung von Kraft auf mehrere Propeller  wellen verwendet werden.  



  Das     beschriebene    Zahnradgetriebe zwi  schen Turbinenwelle 11 und Propellerwelle  28 kann durch andere Getriebe beliebiger  Konstruktionen, zum Beispiel hydraulische  Getriebe,     ersetzt    oder sogar völlig wegge  lassen werden,     falls    die Drehzahl des Pro  pellers mit derjenigen der Turbine in Über  einstimmung     gebracht    werden kann.  



  Ein Aggregat     nach    der Erfindung ist  für jedes beliebige gasförmige Treibmittel,  das durch innere Verbrennung erhitzt wer  den kann, verwendbar. Die Kompressoren  16,     bezw.    19, 48, 44 können somit ein an  deres     Mittel        ale    Luft verdichten, und jeder  beliebige     Brennstoff    kann für dessen Erhit  zung verwendet werden, wenn man nur  darauf achtet, dass :die     Voraussetzungen    für  eine innere     Verbrennung    vorhanden sind, das  heisst also in     :der    Regel, dass die genügende  Menge Sauerstoff erhältlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers, gekennzeichnet durch eine :gegen- läufige Gasturbine, deren eine Welle einen Kompressor und deren andere Welle einen Propeller antreibt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Aggregat nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, :dass die eine Welle der Gasturbine mit einer Kompressorwelle unmittelbar verbunden ist, und dass die an dere Welle der Gasturbine durch ein :die Drehgeschwindigkeit der Turbinenwelle herabminderndes Getriebe mit einer Pro pellerwelle verbunden ist. 2.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, !dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufteil der Gasturbine mit dem Auslassteil einer Gasturbine für höheren Admissionsdruck verbunden ist, und dass der Auslassteil des Kompressors mit dem Zulaufteil eines von der Tur bine für höheren Druck getriebenen Kompressors verbunden ist. 3.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass@ die gegenläufige Gas turbine für radiale Durchströmung des Treibmittels zwischen zwei Ritzeln an geordnet ist, von denen das eine Ritzel auf der einen Welle der Gasturbine an gebracht ist und bei Vorwärtsgang mit einem Zahnrad eines Zahnradgetlriebes zusammenwirkt, während das andere Ritzel auf der andern Welle der Gas turbine,
    welche Welle zugleicb.,die Welle einer Rückwärtsturbine bildet, ange bracht ist und mit einem zweiten Zahn rad des Zahnradgetriebes zusammen wirkt. 4.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2: und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das auf der einen Welle :der gegenläufigen Gasturbine an g e 'brae äte Ritzel unmittelbar mit :dem einen Zahnrad des Zahnradgetriebes, zu sammenwirkt, und @dass das auf der an- @dern Welle :
    der Gasturbine bezw. auf der Welle der Rückwärtsturbine angebrachte Ritzel mit Hilfe eines Umkehrgetriebes mit dem andern Zahnrad -des. Zahnradge triebes zusammenwirkt. 5. Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, :dadurch gekenn zeichnet, @dass die beiden Wellen der ge- genläufigen Gasturbine durch ein Zahn- radgetriebe mit derselben Propellerwelle verbunden sind. 6.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un- teTansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass :die beiden Wellen der den Propeller antreibenden gegenläufigen Gasturbine mit je einem Kompressor ver bunden sind. 7.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn- zeiehnet, dass eine Welle der gegen läufigen Gasturbine oder eine Verlän gerung dieser Welle ein Ritzel, einen Rotor eines Kompressors und einen Rotor einer achsial beaufsehlagten Rüekwärts- turbine trägt, wobei .das Ritzel zwischen der Gasturbine und dem Kompressor an geordnet ist,
    welch letzterer seinerseits sich zwischen dem Ritzel und der Rück wärtsturbine befindet, während der Rotor der Rückwärtsturbine am Ende der Welle bezw. am Ende ihrer Verlän gerung fliegend angeordnet ist. B.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die gegenläufige Gasturbine in bezug auf eine andere gegenläufige, mit ihren beiden Wellen je einen Kom- pressor antreibende Gasturbine in einer zu dieser Turbine radialen Richtung an geordnet ist. 9.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, :dadurch gekenn zeichnet, @dass, die beiden Gasturbinen nebst den von ihnen angetriebenen Kom pressoren jeweils in besonderen, jedoch miteinander verbundenen Gehäusen un tergebracht sind. 10. Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse, das zwei Kompressoren und eine :diese letz teren antreibende Turbine enthält, an .dem die Propellerantriebsturbine enthal tenden Gehäuse aufgehängt ist. 11.
    Aggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine gegenläufige Gas turbine, auf deren geometrischer Achse ein von der Gasturbine getriebener Kom- pressorrotor und ein von ihr angetrie bener Propeller angeordnet sind. 12. Aggregat nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da.B auf der geometrischen Achse der Gasturbine noch andere umlaufende bZa- schinenteile angeordnet sind. 13.
    Aggregat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gasturbine als ra dial .beaufschlagte, gegenläufige Turbine ausgebildet ist, auf deren Wellen die von ihr getriebenen Teile angeordnet sind. 14. Aggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mehrere gegenläufige Gas turbinen, deren Wellen in einer Achse liegen. 15. Aggregat nach Patentanspruch, bei wel chem der Propeller zum Forttreiben von Luft dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung des Kompressors, bezw. des Niederdruckkompressors dem Propeller zugewendet ist, so dass der Pro pellerwind in den Kompressor getrieben wird. 16.
    Aggregat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen oder mehrere auf der Achse der Turbine oder der Turbinen angeordnete elektrische Stromerzeuger, die einen oder mehrere Propeller antrei bende Elektromotoren speisen. 17. Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass_ das gesamte Maschi nenaggregat mit Ausnahme des Propel lers in einem einzigen, gemeinsamen Ge häuse eingeschlossen, ist. 18. Aggregat nach Patentanspruch und Un teranspruch 17, dadurch gekennzeichnet. dass das Gehäuse stromlinienförmig aus gebildet ist. 19.
    Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der Einlassteil der den Propeller treibenden Gasturbine mit dem Auslassteil einer einen Kompressor treibenden Gasturbine für höheren Admissionsdruck verbunden ist, und dass der Auslassteil eines von der ersterwähn ten Gasturbine getriebenen Kompressors mit dem Einlassteil eines von der Gas turbine für höheren Admissionsdruck ge triebenen Kompressors verbunden ist. 20.
    Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere hydraulische Getriebe zwischen den trei benden und den getriebenen Wellen an geordnet sind.
CH170667D 1931-11-23 1932-11-17 Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers. CH170667A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE170667X 1931-11-23
DE200132X 1932-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH170667A true CH170667A (de) 1934-07-15

Family

ID=25754730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH170667D CH170667A (de) 1931-11-23 1932-11-17 Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH170667A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19600679B4 (de) Schubtriebwerk für Flugzeuge mit Verbundzyklus
DE2721165A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer den luftstart eines turbofan-triebwerks
DE2617708A1 (de) Antriebsanlage mit einem mit vorverdichtung gespeisten verbrennungsmotor
DE102015112762A1 (de) Antriebsstrangarchitekturen mit verlustarmen Lagern mit Schmierung und Materialien geringer Dichte
DE2653772A1 (de) Gasturbinen-triebwerk
DE102015112765A1 (de) Antriebsstrangarchitekturen mit verlustarmen Hybridlagern und Materialien geringer Dichte
DE102015112764A1 (de) Mechanische Antriebsarchitekturen mit verlustarmen Monotype-Lagern und Materialien geringer Dichte
DE102015113214A1 (de) Mechanische Antriebsarchitekturen mit verlustarmen Hybridlagern und Materialien geringer Dichte
DE2839366A1 (de) Verbesserte brayton-rankine-arbeitsmaschine
DE102015014868B4 (de) Mantelluftstromtriebwerk mit Dreistufiger Drehkolbenkraftmaschine mit kontinuierlichem Brennprozess.
CH263472A (de) Verbrennungsturbinen-Strahlvortriebswerk an Flugzeugen.
CH271479A (de) Gasturbinen-Kraftanlage.
CH170667A (de) Maschinenaggregat zum Antrieb eines Propellers.
AT138079B (de) Aggregat für Propellerantrieb.
CH266474A (de) Strahltriebwerk.
DE580054C (de) Aggregat fuer Propellerantrieb
DE102017113550A1 (de) Dreistufige Drehkolbenkraftmaschine mit kontinuierlichem Brennprozess mit drei, bzw. vier Nebenläufern und einem erhöhten Durchmesserverhältnis der Verdichtungskammer zu Nebenläufern von 2,66:1
DE927478C (de) Umsteuerbare Gasturbinenanlage
DE2511821A1 (de) Gasturbine
DE10214535A1 (de) Antriebsanlage für Mini-Flugapparat mit Senkrecht-Start-Landung und entsprechende Zusammenstellung verschiedener Arten des Personal-Flugautos
DE9090085U1 (de) Brennkraftmaschine
EP2650510B1 (de) Wärmekraftmaschine für Freikolbenverdichter
DE864333C (de) Strahltriebwerk
DE2245478A1 (de) Zweiwellen-zweikreis-strahltriebwerk
DE845901C (de) Getriebe mit Fluessigkeits-Servokupplung, insbesondere fuer Flugzeuge mit Turbinenantrieb