CH170732A - Verfahren zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln.

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CH170732A
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      Terfahren    zur Herstellung von     Malerbürsten    und Pinseln.    Malerbürsten, sowie auch Pinsel, deren       Borstensatz    aus einzelnen, in sich gebundenen       Borstenbündeln    besteht, die unter Verwen  dung eines Bindemittels in das vorgebohrte       Borstentragholz    eingesetzt werden, oder sol  chen, bei denen das Bindemittel in die Bor  stenbündel aufnehmende Hülsen eingegossen  wird, die am Tragholz aufgesetzt sind, sind  bekannt.

   Auch sind Malerbürsten bekannt,  bei welchen die Borsten in Reihen gesetzt  sind, wobei diese     Borstenreihen    beispiels  weise in einem mit Schlitzen versehenen       Borstentragkörper    eingesetzt sind und hier  bei die zum Aufbau der Malerbürste dienen  den     Borstenreihen    durch Hintergiessen eines  Bindemittels, durch Verklemmen     bezw.    Ver  keilen der     Durchtrittskanäle    oder durch     Vul-          kanisierung    der in diesen Fassungen liegen  den Borsten gehalten werden.  



  Mit diesen Pinselausführungen ist jedoch  der Nachteil verbunden, dass die Borsten  büschelhalteteile am gebrauchsfertigen Pinsel  verbleiben, womit eine erhebliche Erhöhung    des Gewichtes der fabrikationsfertigen Maler  bürste     bezw.    derartiger Pinsel verbunden ist.  



  Ferner sind auch Malerbürsten     bezw.     Pinsel bekannt, bei welchen die Borsten  reihen in Schienen gefasst sind, welche in       schwalbenschwanzförmigen    Nuten des Bür  stenholzes gehalten werden.  



  Die damit gekennzeichneten Herstellungs  arten der Malerbürsten und Pinsel bedingen  eine umständliche Fabrikation, demzufolge  eine Erhöhung der Gestehungskosten, wobei  zur Verhütung des     Verziehens    des Borsten  tragkörpers erst noch besondere Hilfsmittel  verwendet werden mussten.  



  Mit dem durch die Erfindung gegebenen  Verfahren wird eine grundlegende Änderung  dieser bekannten Herstellungsarten von Maler  bürsten, sowie derartigen Pinseln erreicht.  Das Verfahren gewährt eine vereinfachte  Fabrikation und dadurch eine entsprechende  Herabsetzung der Gestehungskosten. Es be  steht darin, dass die Einführung der Borsten  bündel in ein auf der     J3orstenseite    des Bor-           stentragkörpers    gebildetes     Bindemittelbad   <B>mit</B>  Hilfe eines aus Rohrstutzen, deren Hohl  raumquerschnitt dem Querschnitt der Borsten  bündel angepasst ist, gebildeten Rostes er  folgt.

   Dieser Rost wird mittelst einer Füh  rung auf den     Borstentragkörper    derart auf  gesetzt, dass die Unterseite der Rohrstutzen  ausser dem Bereich des Bindemittels liegt,  worauf durch Druck auf die über die Rohr  stutzen hinausstehenden und in diesen ver  schiebbar liegenden     Borstenbündel    die Ver  bindung zwischen den     Borstenbündeln    und  dem Bindemittel herbeigeführt wird und  nach erfolgter     Abbindung    des Bindemittels  ein Abheben des Rostes zur Fahnenseite der  Borsten zu erfolgt.  



  Die Zeichnung diene zur beispielsweisen  Erläuterung des Verfahrens nach der Erfin  dung. Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch den Bor  stentragkörper mit umgelegtem Blechband,       Fig.    2 denselben mit eingegossenem Binde  mittel,       Fig.    3 den     Borstentragkörper    mit aufge  setztem Rost und eingeführten     Bor,9teiibün-          deln,          Fig.    4 eine fertige Malerbürste im Quer  schnitt und       Fig.    5 eine Draufsicht auf den Rost.  Entsprechend der     Fig.1    wird der Bor  stentragkörper a beispielsweise von dem  Band b umschlossen.

   Dieses Band kann aus  Blech, Kunststoff oder dergleichen bestehen.  In den hierbei gebildeten, nach oben offenen  Behälter c wird das Bindemittel d einge  gossen, wie aus der     Fig.    2 ersichtlich ist.  



  Auf diesen Arbeitsgang erfolgt das Ein  setzen der     Borstenbündel    e. Hierzu dient der  Rost f, der zu diesem Zwecke mit einzelnen  Rohrstutzen     g    versehen ist, deren lichter  Durchmesser den zum Aufbau der Maler  bürste dienenden     Borstenbündeln    e angepasst  ist, wobei der Rost f mittelst der Führungs  stäbe     h    in die zweckdienliche Lage zum  Tragkörper a gehalten wird.  



  Zweckmässig vor dem Aufsetzen des Rostes  f werden in die einzelnen Rohrstutzen<B>9</B> von    oben her die in üblicher Weise an ihren  Köpfen abgebundenen     Borstenbündel    e ein  gesteckt, worauf der Rost aufgesetzt wird.  Das Einsetzen der     Borstenbündel    kann aber  auch erst nach erfolgtem Aufsetzen des Rostes  auf den     Borstentragkörper    erfolgen.

   Hierauf  wird durch leichten Druck auf die in dein  Rohrstutzen     g    verschiebbar liegenden Borsten  bündel e eine unmittelbare Verbindung zwi  schen den     Borstenbündeln    e und dem in den  Behälter c eingegossenen Bindemittel d her  beigeführt, wodurch dann nach dem Auf  trocknen des Bindemittels d eine     unveränder-          liehe    Standfestigkeit der     Borstenbündel    e  erreicht ist.  



  Die Zusammensetzung des Bindemittels     d     ist derart gewählt, dass das Abheben des  Rostes f von den     Borstenbündeln    e ohne  grösseren Zeitverlust erfolgen kann. Die ge  brauchsfertige Malerbürste ist damit nach  dem aus der     Fig.4    ersichtlichen Querschnitt  fertiggestellt, für deren Handhabung in üb  licher Weise der in den     Borstentragkörper        a     eingeschraubte Stiel i dient.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren hat den  Vorteil, dass das Gewicht der fertigen Bürste       bezw.    des Pinsels gegenüber den bisher be  kannten herabgemindert werden kann. Für  die Fassung der Borsten im Bindemittel kann  man beim vorliegenden Verfahren mit einer  Höhe von nur wenigen Millimetern auskom  men, während bisher 20-25 mm erforder  lich waren; dadurch kann erheblich an Bor  stenlänge gespart werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Maler bürsten und Pinseln, deren Borstensatz aus einzelnen in sich gebundenen Borstenbündeln gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführung der Borstenbündel (e) in ein auf der Borstenseite des Borstentragkörpers (a) gebildetes Bindemittelbad mit Hilfe eines aus Robrstutzeii (g), deren Hohlraumquer- schnitt dem Querschnitt der Borstenbündel (e) angepasst ist, gebildeten Rostes (f) er folgt, welcher mit einer Führung (h)
    auf den Borstentragkörper (a) derart aufgesetzt wird, dass die Unterseite der hohrstutzen (g) ausser dem Bereich des Bindemittels (d) liegt, wor auf durch Druck auf die über die Rohrstut zen (g) binausstehenden und in diesen ver schiebbar liegenden Borstenbündel (e) die Verbindung zwischen den Borstenbündetn (e) und dem Bindemittel (d) herbeigeführt wird und nach erfolgter Abbindung des Binde mittels ein Abheben des Rostes (f) zur Fah nenseite der Borsten zu erfolgt.
CH170732D 1932-11-17 1933-11-14 Verfahren zur Herstellung von Malerbürsten und Pinseln. CH170732A (de)

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