CH170799A - Positivtonfilm in Mehrfachzackenschrift, Verfahren und Einrichtung zu dessen Herstellung. - Google Patents
Positivtonfilm in Mehrfachzackenschrift, Verfahren und Einrichtung zu dessen Herstellung.Info
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Description
Positivtonfilm in Nehrfaehzackenschrift, Verfahren und Einrichtung zu dessen Herstellung. Die Erfindung bezieht sich auf einen Positivtonfilm in Mehrfachzackenschrift, das heisst auf einen Tonfilm mit mehreren paral lel zueinander liegenden geschwärzten und von Tonkurven begrenzten Streifen. Nach der Erfindung ist die mittlere Lichtdurch iässigkgit der Tonaufzeichnung um so klei ner, je geringer die Lautstärke der auf gezeichneten Amplituden ist. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung eines sol chen Filmes.
Eine Ausführungsform eines Tonfilmes g einf itss der Erfindung n ist in Fig. <B>1</B> schema- tisch dargestellt. Dieser Tonfilm besitzt zwischen den einzelnen geschwärzten und von Tonkurven begrenzten Streifen noch wei tere geschwärzte Streifen.
Diese letzteren Streifen sind dabei durch annähernd gerade Linien, welche annähernd parallel zur Film laufrichtung liegen, begrenzt, und die Breite dieser Streifen ist um so grösser, je kleiner die Amplituden der aufgezeichneten Töne sind.
In Fig. 1 sind mit a die von Tonkurven begrenzten geschwärzten Streifen bezeichnet, die auch schon bei den Positivtonfilmen in Mehrfachzackenschrift, die bekannt sind, vorhanden waren. Mit b sind Streifen be zeichnet, die, wie auf der linken und der rechten Seite der Fig. 1 zu erkennen ist, eine konstante Breite besitzen, solange die Am plituden der aufgezeichneten Töne konstant sind. Die Begrenzungslinien der Streifen b sind demgemäss unter diesen Umständen ge rade parallel zur Filmlaufrichtung liegende Linien. Ferner ist die Breite der Streifen b um so grösser, je kleiner die Amplituden der aufgezeichneten Töne sind.
Auf der linken Seite der Fig. 1 sind die Amplituden un gefähr halb so gross als es maximal möglich ist, auf der rechten Seite der Fig. 1 sind die Amplituden null. Demgemäss ist der Streifen b auf der rechten Seite breiter als auf der iinken Seite. Wenn die Amplituden der auf gezeichneten Töne zunehmen bezw. abneh men, liegen die Begrenzungslinien der Strei fen b nicht genau parallel zur Filmlaufrich- tung, wie die Fig. 1 an den Stellen x und y erkennen lässt.
In der Fig. 2 ist eine Einrichtung sche matisch dargestellt, mit welcher Tonfilme der beschriebenen Art hergestellt werden können. c ist eine Zackenblende, d. ein Spiegel, e eine weitere Zackenblende und fein Spalt. Die Zackenblende c wird von einer in der Fig. 2 nicht mit dargestellten Lichtquelle beleuch tet und über den Spiegel d mittelst einer ebenfalls in der Fig. 2 fortgelassenen Linse auf den Spalt f abgebildet. Das Bild der Zackenblende c ist mit c' bezeichnet.
Der Spalt f wird demgemäss zwischen den Punk ten ?c und<I>v,</I> sowie zwischen den Punkten 2i und v' beleuchtet, während er beispielsweise zwischen den Punkten v und 2r,' kein Licht erhält. Dem Spiegel d werden Wechsel ströme, welche den aufzuzeichnenden Tönen entsprechen, zugeführt ("Sprechströme"). Das Bild c' der Zackenblende c bewegt sich daher entsprechend den aufzuzeichnenden Tonschwingungen senkrecht zur Längsrich tung des Spaltes hin und her, wie es durch den doppelten Pfeil s und durch ein Wechsel stromzeichen angedeutet ist.
Die Zacken blende e befindet sich unmittelbar vor dem Spalt f und wird durch in der Fig. 2 eben falls nicht mit dargestellten Einrichtungen entsprechend der Hüllkurve der Wechsel ströme bewegt. Es bewegt sich also auch ihr Schattenbild auf dem Spalte f.
Diese Bew e- gung kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass an der Zackenblende e der An ker eines Elektromagnetes befestigt wird, dessen Wicklung mit Strömen gespeist wird, die durch Gleichrichtung derjenigen Ströme gewonnen werden, welche den Spiegel d zum Schwingen bringen ("Gleichströme"). Die Zackenblende e deckt daher den erleucb- teten Teil des Spaltes f zwischen den Punk ten 2t <I>v,</I> sowie zwischen den Punkten n', <I>v'</I> teilweise ab, derart,
dass auf dem Negativ filmstreifen ,g die in der Fig. 2 schraffierten Teile geschwärzt werden. Die Zähne des Schattenbildes der Zackenblende e greifen, also in die Zahnzwischenräume des Bildes c' der Zackenblende c ein. Die Zackenblende e bewegt sich also nur dann, wenn die Ampli tude der aufzuzeichnenden Tonschwingungen sich ändert, wie es durch den doppelten Pfeil t. und ein Gleichstromzeichen angedeutet ist. Wenn man von diesem Negativfilm g eine Kopie herstellt, so erhält man einen Positiv film nach Art der Fig. 1.
Eine andere Einrichtung zur Aufnahme von Filmen gemäss der Erfindung ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. In dieser ist mit )a und einem Wechselstromzeichen eine Zackenblende bezeichnet, die sich entspre chend den aufzuzeichnenden Tonschwingun gen senkrecht zur Längsrichtung des Spaltes <I>f</I> bewegt und mit<I>i</I> und einem Gleichstrom zeichen eine zweite Zackenblende, welche dieselben Bewegungen ausführt wie die Zak- kenblende e in Fig. 2. Es bewegt sich also auch ihr Schattenbild auf dem Spalte f.
Die beiden Zackenblenden h und<I>i</I> können sich beispielsweise beide unmittelbar vor dem Spalt f befinden. Man kann aber auch zum Beispiel nur die Blende<I>i</I> vor dem Spalt<I>f</I> anordnen und die Blende 1z in grösserer Ent fernung von dem Spalt f unterbringen. Man benötigt dann noch eine Linse, welche die Blende h auf die Ebene des Spaltes f abbil det. In allen Fällen wird jedoch mit der Ein richtung nach Fig. 3 ebenfalls ein Negativ filmstreifen erzeugt, wie er anhand der Fig. 2 beschrieben wurde.
Eine andere Ausführungsform eines Ton filmes gemäss der Erfindung ist in Fig. 5 (Bezugszeichen in.) schematisch dargestellt. Bei diesem Tonfilm sind die Mittellinien der Tonkurven, welche die parallel zueinander liegenden geschwärzten Streifen begrenzen, nicht wie in Fig. 1 gerade Linien, sondern sind Kurven, die derart gekrümmt sind, dass die Mittellinien je zweier nebeneinander lie gender verschiedenen Streifen angehöriger Tonkurven um so näher aneinander liegen, kleiner die Amplitude der aufgezeichneten Trine ist.
In der Fig. 5 ist bei m, nur die Hälfte zweier verschiedener Streifen, deren Tonkurven-Mittellinien in der erwähnten Weise beschaffen sind, dargestellt.
In der Fig. 4 ist eine Einrichtung sche matisch dargestellt, welche zur Herstellung von Tonfilmen der anhand der Fig. 5 be schriebenen Art verwendet werden kann. Mit c: ist eine Zackenblende, mit d ein Spiegel und mit fein Spalt bezeichnet. Die Zacken blende c wird über den Spiegel d mittelst einer in der Fig. 4 nicht mit dargestellten Linse auf den Spalt f abgebildet. Die Ströme, welche den aufzuzeichnenden Tonschwingun gen entsprechen, werden dem Spiegel d zu geführt, derart, dass dieser sich im Rhyth mus der Töne bewegt. Die Mittellage des Bildes der Zackenblende c auf dem Spalt f ist mit c' bezeichnet.
Dem Spiegel d wird ausserdem ein Gleichstrom zugeführt, welcher durch Gleichrichtung der den Tonschwingun gen entsprechenden Wechselströme gewonnen wird, derart, dass bei geringer Lautstärke der aufzuzeichnenden Tonschwingungen das Bild der Kante der Zackenblende c sich in die Lage c" verschiebt. Die Mittellage des Bil des der Zackenkante auf dem .Spalt f hängt dementsprechend von der Lautstärke der auf zuzeichnenden Töne ab.
Anhand der Fig. 5 soll noch näher er läutert werden, wie durch Verlagerung der Nullage des Spiegels d und dementsprechend durch Verlagerung der Mittellage des Bildes der Zaekenblende auf dem Spalt f der bereits obenerwähnte Tonfilm hergestellt werden kann. Das Bild der Zackenblende c auf dem Spalt f ist mit c' bezeichnet. Die Mittellage c' gill; für grosse Lautstärken. Wenn die Lautstärke sieh verkleinert, rückt die Mittel lage des Bildes der Zackenblende in die punlLtiert eingezeichnete und mit c" bezeich nete Stellung.
Der Negativfilm wird nur durch diejenigen Teile des Spaltes f hin durch beleuchtet, die nicht gerade durch das Bild der Zaekenblende c beschattet sind; es werden also nur die auf dem Negativfilm 1: schraffierten Teile geschwärzt, so dass durch Kopieren dieses Negativfilmes der Positiv filmstreifen m erhalten wird.
Statt die Nullage des .Spiegels d in Fig. 4 entsprechend der jeweiligen Lautstärke zu verschieben, kann auch die Zackenblende c beispielsweise in der Art wie es anhand der Fig. 2 für die Blende e beschrieben ist, ver schoben werden. Die Fig. 5 besitzt jedoch auch dann noch Gültigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Positivtonfilm in Mehrfachzackenschrift, ge kennzeichnet durch eine mittlere Lichtdurch lässigkeit, die um so kleiner ist, je geringer die Lautstärke der aufgezeichneten Töne ist. UNTERANSPR-UCHE 1.Positivtonfilm nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch zwischen den von Ton kurven begrenzten Streifen (a) liegende Streifen (b), die durch annähernd gerade Linien parallel zur Filmlaufriehtung be grenzt sind und deren Breite um so grö sser ist, je kleiner die Amplituden der auf- ezeichneten Töne sind (Fig. 1). 2.Positivtonfilm nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, .dass die Mittellinien je zweier Tonkurven, die verschiedenen, nebeneinander liegenden Streifen angehö ren, um so näher aneinander liegen, je kleiner die Amplitude der aufgezeichne ten Töne ist (m, Fig. 5).PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Aufnahme eines Tonfilmes nach Patentanspiuch I, dadurch gekennzeich net, dass das Schattenbild einer Zackenblende (e in Fig. 2, i in Fig. 3, c in Fig. 4) von Strömen., die durch Gleichrichtung der den Tönen entsprechenden Wechselströme gewon nen werden und dem mittleren Wert ihrer Amplituden über einige Perioden entspre chen, bewegt wird.PATENTANSPRUCH III: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schattenbild einer Zackenblende (e in Fig. 2, .i in Fig. 3, c in Fig. 4) von .Strömen, die durch Gleichrich tung der den Tönen entsprechenden Wechsel ströme gewonnen werden und dem mittleren Wert ihrer Amplituden über einige Perioden entsprechen, bewegt wird. UINTTERANSPRüCHE 3.Einrichtung nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass im Strahlen gang einer Lichtquelle eine Zackenblende (c), ein Spiegel (d), eine Linse und ein Spalt (f) zusammen mit einer weiteren Zackenblende (e) angeordnet sind; wo bei die Lage der zweiten Zackenblende (e) und somit auch die ihres Schat tenbildes, dessen Zähne in die Zahn zwischenräume des Bildes (c') der erst genannten Zackenblende (c) eingreifen, von den Gleichströmen beeinflusst wird (Fig. 2). 4.Einrichtung nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass im Strahlen gang einer Lichtquelle eine Zackenblende (h), ein Spalt (f) und eine weitere Zak- kenblende (i) angeordnet sind, wobei die erste Zackenblende (h) von den .Sprech strömen, die zweite Zackenblende (i) von den Gleichströmen beeinflusst wird und somit auch das Schattenbild der zweiten Zackenblende sich entsprechend verschiebt (Fig. 3). 5.Einrichtung nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass eine Zacken blende (c), ein Spiegel (d) und ein Spalt (f) im Strahlengang einer Lichtquelle an geordnet sind, wobei die Nullage des Spie gels (d) von den Gleichströmen beeinflusst und somit die Mittellage (c', c") des Schattenbildes der Zackenblende (c) ver schoben wird (Fig. 5). 6.Einrichtung nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass im .Strahlen gang einer Lichtquelle eine Zackenblende, ein Spiegel und ein Spalt angeordnet sind wobei die Lage der Zackenblende und so mit auch die Lage ihres Schattenbildes durch die Gleichströme beeinflusst wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH170799D CH170799A (de) | 1932-04-08 | 1933-04-08 | Positivtonfilm in Mehrfachzackenschrift, Verfahren und Einrichtung zu dessen Herstellung. |
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