CH170805A - Stoss- und schlagsichere Uhr. - Google Patents

Stoss- und schlagsichere Uhr.

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CH170805A
CH170805A CH170805DA CH170805A CH 170805 A CH170805 A CH 170805A CH 170805D A CH170805D A CH 170805DA CH 170805 A CH170805 A CH 170805A
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CH
Switzerland
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shock
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watch
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Inventor
Thommen S Uhrenfabriken A G
Original Assignee
Thommen S Uhrenfabriken A G
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/04Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
    • G04B37/05Fixed mountings for pocket or wrist watches
    • G04B37/052Fixed mountings for pocket or wrist watches with shock damping means not related to the winding stem

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Description


  Stoss- und     schlagsichere    Uhr.    Bekanntlich sucht man der Gefahr des  Brechens der sehr empfindlichen Zapfen bei  Uhrwerken durch allerlei Mittel vorzubeugen.  Am häufigsten benutzt man Einrichtungen,       inn    die Lager- und Decksteine der Zapfen  radial und in der     Achsenrichtung    derselben  abzufedern.

   Die vorliegende Erfindung sucht  das Brechen der empfindlichen Zapfen bei  Uhren dadurch zu vermeiden, dass die Lager  für die bruchempfindlichen Zapfen aus einer       berylliumhaltigen    Metallegierung hergestellt  sind, die- durch Erhitzung auf eine solche  Härte gebracht ist, dass sie der Abnützung  genügend Widerstand leistet, beim Auftreten  starker Stösse aber durch den Druck der  Zapfen sich plastisch deformieren     lässt,,    um  Stösse zu dämpfen und den Bruch der Zapfen  zu vermeiden.  



  Als Material, welches für solche Lager  geeignet ist, kann beispielsweise eine durch  Erhitzen     vergütbare        Kupfer-Berylliuinlegie-          rung        dienen,        welche        z.        B.        aus        98        %        Kupfer,

            1%        Mangan        und        10%        Beryllium-oder        98%          Kupfer        und        2%        Beryllium,        usw.        bestehen            kann.    Eine solche Legierung lässt sich nun  durch Erhitzung z.

   B. in einem elektrischen  Ofen, während 2 Stunden auf<B>250-3000</B> C  unter     Luftabschluss    auf eine solche Härte  bringen, dass ein aus dieser Legierung her  gestelltes Lager einerseits der Abnützung  durch Zapfenreibung genügend Widerstand  leistet und anderseits noch genügend Plasti  zität besitzt, um das Zapfenende bei Stössen  zu schonen. Die günstigsten     Ergebnisse    zeigen  sich bei einer Härte der Legierung von  300--400     Brinell.     



  Versuche haben gezeigt, dass eine Uhr  mit aus einer solchen Legierung hergestell  ten Lagern einen Fall aus     beträchticher    Höhe  ohne Schaden erträgt.     Iin    Lagermaterial er  gibt sich nur eine winzig kleine Mulde, die  keine Gangstörung zur Folge hat und jeden  falls diesbezüglich ruhiger in Kauf genommen  werden kann, als wenn eine Biegung oder       Knickung    des dünnen Zapfens eintreten  würde.  



  In zusätzlicher Weise kann immer zu  demselben Zwecke der Stossdämpfung die      Werkplatine mit dem Gehäuse der Uhr durch  ein als Puffer dienendes Organ verbunden  sein, das derart ausgebildet ist, dass es so  wohl in radialer, als auch in     achsialer    Rich  tung zur Platine beziehungsweise zum Uhr  werk auftretende Stösse zu dämpfen vermag.  



  Die Zeichnung veranschaulicht beispiels  weise eine mit einer solchen Zusatzeinrich  tung versehene Uhr.  



       Fig.    1 ist ein vertikaler Schnitt durch  das Gehäuse der Uhr;       Fig.    2 zeigt eine Unteransicht desselben  bei abgenommenem Boden;       Fig.    3 und 4 stellen ein Detail in kleine  rem     Massstabe,    und zwar eine Ringfeder in  gestrecktem Zustande dar.  



  Im Körper a des gezeichneten Uhrge  häuses liegt an dessen Seitenwandung hoch  kantstehend eine ringförmige,     Wellungen     aufweisende Blattfeder     b    an, welche sich       mittelst    der am untern Rand vorgesehenen  Stollen c auf dem Gehäuseboden d abstützt  und mit mehreren Längsschlitzen f versehen  ist. Auf dem den Stollen     c    entgegengesetzten       Ringfederrand        b1    ruht im Gehäuse a die       Werkplatine        g    auf.

   Der Boden d ist vom  Gehäusekörper     a    so distanziert, dass zwischen  beiden ein freier Abstand     la    vorgesehen ist,  während das Kaliber der Platine     g    bezie  hungsweise deren Randteil     9l    etwas kleiner  als der diametrale Raum des Gehäusekörpers  a gehalten ist, um ein gewisses Bewegungs  spiel für die Platine     g    zu     schaffen.    Die Stol  len c sind an der gewellten Ringfeder b ge  genüber den Längsschlitzen f derselben an  geordnet, so dass bei einem Schlag bezie  hungsweise Stoss auf die Feder ein Nach  geben des Materials an den geschlitzten Stellen  erfolgen kann.

   Anderseits schmiegt sich die  Ringfeder b so an die innere Gehäuseseiten  wand und an das Werk an, dass dieses förm  lich im Gehäusekörper federnd eingebettet  ist, wie     Fig.    1 zeigt. Man erhält auf diese  Weise für das Werk durch die Federwellen  spannung eine Schlag- und Stosssicherung in  Richtung I     (Fig.2),    in Richtung     II    eine  Abfederung gegen Schläge vermöge der Stol  len und Schlitze der Ringfeder. Um auch    in Richtung     IH    einen Schutz gegen Stösse  zu erreichen, kann das Uhrglas i aus     Cellon     hergestellt, daher federnd ausgebildet werden.  



  Statt der erwähnten -Ringfeder b liesse  sich als Pufferorgan auch eine in das Uhr  gehäuse eingelegte zylindrische Schrauben  feder oder ein in das Uhrgehäuse eingelegter  Gummiring verwenden. Auch könnte die  Ringfeder, statt mit Längsschlitzen, mit an  dern     Ausnehmungen    versehen sein, die eine  elastische Nachgiebigkeit der Feder in Rich  tung von einer Längskante zur andern ge  statten würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stoss- und schlagsichere Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass die bruchempfindlichen Zapfen des Werkes in je einem Lager aus einer berylliumhaltigen Metallegierung ge lagert sind, die durch Erhitzung auf eine solche Härte gebracht ist, dass sie der Ab nützung genügend Widerstand leistet, beim Auftreten starker Stösse aber durch den Druck der Zapfen sich plastisch deformieren lässt, um Stösse zu dämpfen und den Bruch der Zapfen zu vermeiden. UNTERAN SPRü CHE 1. Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenlager aus einer durch Erhitzung vergüteten Kupfer-Berylliumlegierung be stehen. 2.
    Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkplatine mit dem Gehäuse der Uhr durch ein als Puffer dienendes Organ verbunden ist, das derart ausgebildet ist, dass es sowohl in radialer, als auch in achsialer Richtung zur Platine beziehungs weise zum Uhrwerk auftretende Stösse zu dämpfen vermag. 3. Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das als Puffer dienende Organ in einer im Uhrgehäuse hochkantste- hend untergebrachten ringförmigen Blatt feder besteht. 4.
    Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Puffer dienende Ringfeder mit Stollen und Längs schlitzen versehen ist. 5. Stoss- und. schlagsichere Uhr nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Puffer dienende Ringfeder Wellungen aufweist. 6. Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das als Puffer dienende Organ aus einer in das Uhrgehäuse ein gelegten zylindrischen Schraubenfeder be steht. 7. Stoss- und schlagsichere Uhr nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das als Puffer dienende Organ aus einem in das Uhrgehäuse ein gelegten Gummiring besteht.
CH170805D 1932-08-04 1932-08-04 Stoss- und schlagsichere Uhr. CH170805A (de)

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