CH170811A - Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen. - Google Patents

Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen.

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CH170811A
CH170811A CH170811DA CH170811A CH 170811 A CH170811 A CH 170811A CH 170811D A CH170811D A CH 170811DA CH 170811 A CH170811 A CH 170811A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen  bei senkrecht stehenden     Strangpressen,    insbesondere     Bleikabelpressen.       Bei der Herstellung von Bleirohren, ins  besondere Kabelmänteln, bereitet die Beseiti  gung der sich im Aufnehmer der Strang  presse oben sammelnden Verunreinigungen  erhebliche Schwierigkeiten, so     .dass    diese Ver  unreinigungen im Aufnehmer bleiben, mit       verpresst    werden und zur Bildung schlechter  Materialstellen im fertigen Erzeugnis führen.  



  Bei dem Verfahren nach der Erfindung        -ird    die Beseitigung dieser     Verunreinigiul-          gen    dadurch     bewirkt,        da.ss    so viel     Pressmate-          rIal    in die Presse eingefüllt wird, dass sich  ein verlorener Kopf bildet, und dass der ver  lorene Kopf in noch nicht erstarrtem Zu  stand entfernt wird. Der verlorene Kopf  kann oben im Aufnehmer selbst oder in  einem oben auf den Aufnehmer angeordneten  Aufsatz gebildet werden. Zur Bildung     bezw.     zur Beseitigung des verlorenen Kopfes kön  nen Erweiterungen oben am Aufnehmer, zur.

    Beseitigung auch solche am oder im Pressen-         stempel    vorgesehen sein, oder es kann der  Aufsatz auf dem Aufnehmer eine erweiterte  Bohrung haben. Das Beseitigen des verlore  nen Kopfes kann vorteilhaft durch das Ein  dringen des     Pressenstempels    in den Aufneh  mer     bezw.    den Aufsatz erfolgen, wobei das  die Verunreinigungen enthaltende, den ver  lorenen Kopf bildende     112ateria.l    mit     Hilfe    des  eindringenden     Pressenstempels    durch die Er  weiterungen im Aufnehmer, Aufsatz     bezw.     im     Pressenstempel    selbst verdrängt wird.  



  Einzelheiten über die Durchführung des  Verfahrens und dabei     anwendbare    Einrich  tungen sind den im folgenden beschriebenen  Ausführungsbeispielen zu entnehmen:  Die     Fig    1 zeigt schematisch den Auf  nehmer und den     Pressenstempel.    Nachdem  der Aufnehmer 2 mit flüssigem Blei gefüllt  worden ist, wird flüssiges Blei so lange wei  ter in den Aufnehmer gefüllt, bis auch die  mit<B>3</B> bezeichnete Erweiterung der Aufneh-           merbohrung    vollständig mit Blei angefüllt  und dadurch ein verlorener Kopf gebildet ist.

    Die     Fig.    1 zeigt den Zustand vor dem Ein  dringen des     Pressenstempels.    Die     Unreinig-          heiten    sammeln sich oben in dem verlorenen  Kopf im erweiterten Teil des Aufnehmers.  Sie sind mit 7 bezeichnet. Der     Pressenstem-          pel    4 hat eine sich nur wenig erhebende,  kegelförmige Spitze 5. Das beim Anpressen  aus dem Abnehmer herausquellende, die Ver  unreinigungen enthaltene Material des ver  lorenen Kopfes ist in der     Fig.    ja, welche  den Augenblick zeigt, in dem der     Pressen-          stempel    schon in die erweiterte Bohrung des  Aufnehmers eingedrungen ist, mit 6 bezeich  net.

   Die     achsiale    Länge der Erweiterung '.3  des Aufnehmers 2 entspricht     mindestens    der  Tiefe, in welcher noch nennenswerte Mengen  von     Unreinigkeiten    7 erfahrungsgemäss zu  finden     sind.     



  Wie die     Fig.    1 zeigt, muss der Pressen  stempel ziemlich tief in den Aufnehmer 2  eindringen und dabei entsprechend viel Blei 6       herausdrängen,    ehe er den Aufnehmer 2 dicht  abschliesst, wonach der eigentliche     Pressvor-          gang    begonnen wird. Auf diesem Wege wer  den die     Unreinigkeiten    seitlich nach oben  abgedrängt.     Soweit    die     Unreinigkeiten    an  die Wand des Aufnehmers gepresst werden  und nicht mehr nach oben austreten können,  gelangen sie jedoch nur an die die Erweite  rung des Aufnehmers bildenden Wände.

   Sie  können daher nicht mehr von dem Pressen  stempel mitgenommen werden, sobald dieser  den vollen     Querschnitt    des Aufnehmers ab  geschlossen hat.  



  Die     Fig.    2 zeigt ein anderes Ausfüh  rungsbeispiel der     .Strangpresse.    Darin ist 22  der Aufnehmer und 24 der     Pressenstempel.     25 sind in der     Aufnehmerwand    in gleich  mässiger Verteilung angebrachte, einerseits in  das Innere des Aufnehmers 22, anderseits  nach oben ins Freie mündende Öffnungen. 26  ist eine an dem Aufnehmer befindliche Auf  fangrinne für das durch die Öffnungen her  ausgeflossene     bezw.    herausgedrückte, die     Ver-          imreinigungen    enthaltende     Pressmetall.       Die Erweiterung wird hier also durch die  Bohrungen gebildet.

   Man kann diese Art der  Erweiterung aber auch     mit    der durch die  konische Ausbildung des Aufnehmers erzeug  ten     Erv@=eiterung    verbinden und erhält dann  die in der     Fig.    2a dargestellte Form.  



  Eine andere Ausbildung der     Erweiterunb     ist in den     Fig.    3 und     3a    dargestellt. Gemäss  dieser     Abbildung    ist der Aufnehmer 32 mit  einer zylindrischen oder auch trichterförmi  gen Erweiterung 33 und mit einer oder meh  reren Rippen 34 und mit einer die     Aufneh-          merbohrung    umgebenden Mulde 35 versehen,  wobei die Rippen jedoch nur so weit hervor  stehen, dass der     Pressenstempel    36 beim Ein  führen in den Aufnehmer nicht behindert ist.

    Beim Anpressen. wird dann in gleicher Weise,  wie oben angegeben ist, das in der Erweite  rung zwischen den Rippen befindliche     Press-          metall,    auf dem sich die     Oxydschichten    und  Verunreinigungen befinden, aus dem Auf  nehmer herausgedrückt, und zwar     wird    durch  die Rippen der Vorteil erzielt, dass das her  ausgedrückte Blei gleichzeitig unterteilt ist,  so dass es von der Oberfläche des Aufnehmers  leicht entfernt werden kann. Vorteilhaft ist  es, die trichterförmige Erweiterung in der  Weise durch Fräsen herzustellen, dass die  Rippen 34 stehen bleiben. Man kann jedoch  auch die Rippen 34, z. B. durch Verschwei  ssen, an der Wand der Erweiterung nachträg  lich     befestigen.     



  Bei der Einrichtung nach der     Fig.    4     wird     erreicht, dass, nachdem der Aufnehmer 41  und der ringförmige Aufsatz 42 zur Bildung  des verlorenen Kopfes mit flüssigem     Press-          metall    gefüllt sind und der     Pressenstempel    44  in den ringförmigen Aufsatz 42 hinein  geführt wird,

   der     Pressenstempel    44 das im  ringförmigen Aufsatz 42 befindliche     Press-          metall    43 und die sich auf dessen Oberfläche  befindenden     Oxydschichten    und Verunreini  gungen zwischen dem     Pressenstempel    44 und  der     Innenwandung    des Aufnehmers 42 her  ausgedrückt. Damit wird verhindert, dass  Verunreinigungen und Oxyde in den Aufneh  mer, in die     Pressenkammer    und damit in das  gepresste Rohr hineingelangen.      In der     Fig.    4a ist die Verwendung eines  konischen     Aufsatzes    in Verbindung mit  einem oben konisch erweiterten Aufnehmer  dargestellt.  



  In vielen Fällen, insbesondere bei     vorhan-          henen    Pressen, wird es auch vorteilhaft sein,  die     Verunreinigungen    und     Oxydschichten    da  durch zu entfernen, dass man einen Aufsatz  ring 5?     (Fig.    5) benutzt, der mit einer oder  mehreren absperrbaren     Abflussöffnungen    53  versehen ist, durch die aus dem Aufsatzring  das flüssige     Pressmetall    54 einschliesslich der  auf der Oberfläche befindlichen     Oxyde    und  Verunreinigungen abfliessen kann.  



       ;Klan    kann die Reinigung des Bleies von  den     Oxvden        undVerunreinigungen    noch weiter  treiben, wenn man das flüssige Blei beim  Füllen des Aufnehmers 61 über den Aufsatz  ring     6\3    für eine längere Zeitdauer hinweg  laufen lässt     (Fi(r.    6). Vorteilhaft wird dann  der Aufsatzring 62 mit einer     Abflussrinne    63  versehen, die zweckmässig gegen die Horizon  tale geneigt ist, und an deren tiefster Stelle  das Blei 64 abfliesst.

   Beim Füllen des Auf  nehmers 61. wird zweckmässig der Pressen  stempel 65 so weit in den Aufsatzring hin  eingeführt. dass die     Pressfläche    67 des     Pres-          senstempels    mit dem flüssigen Blei in     Berüh.-          run;-    steht, so dass die     Pressfläche    67 durch  das flüssige Blei erhitzt wird. Es kommt als  dann die     Pressfläche    nicht wieder mit der  Luft in Berührung, und es können sich in  folgedessen alsdann auch keine     Oxyde    bilden.  



  Als gut     geeignet    hat es sich erwiesen,       tvenn    man, -wie es     Fig.    7 zeigt, am     rinTförmi-          gen    Aufsatz 71, der in gleicher oder ähn  licher     Weise    wie der Aufsatz 62 der     Fig.    6  ausgebildet ist, einen Einsatz 72 anbringt,  der nach der Seite des Aufnehmers 73 hin  zum Beispiel     trichter-    oder     muldenförmig     verjüngt ist und in das Blei eintaucht.

   Durch  diesen Einsatz wird     derAbfluss    der     Bleioxyde     zur Ü     berlaufrinne    74 hin begünstigt.     Fig.    7a  zeigt einen am     Pressenstempel    abnehmbar an.  geordneten, nach dem Aufnehmer hin ver  jüngten Einsatz. Der Einsatz ist mit 75  bezeichnet. Er hat an seinem Umfang Klam  mern 76, die um Achsen 77 drehbar sind. In    den Lagern 78 sind nicht sichtbare Federn  angeordnet, welche die Klammern 76 gegen  den     Pressenstempel    drücken. Die Vorsprünge  79 der Klammern greifen hinter den Rand  des     _Pressenstempelkopfes,    so dass der konische  <U>E</U>insatz 75 nicht herunterfallen kann.

   Der  konische Einsatz 75 wird durch kräftiges       Nachuntenziehen    vom Stempel abgenommen;  dabei geben die Federn nach, so dass die       Klammern    über den verstärkten Stempelkopf  mach unten gleiten können:  Eine weitere Verbesserung der Einrich  tung ist in der     Fig.    8 dargestellt.

   Darin ist  82 der Aufnehmer, 83 der muldenförmige  Aufsatz, der auf der Oberfläche des Aufneh  mers aufgeschraubt ist. 84 sind Rippen, die  etwa radial zur     Aufnehmerachse    verlaufen  und über die Ränder des muldenförmigen Auf  satzes 83     hinwegragen.    Die Rippen     erstrek-          ken    sich bis an die verlängert gedachte     1Ul"an-          telfläche    der     Aufnehmerbohrung.    In manchen  Fällen kann es auch vorteilhaft sein, die  Rippen so auszubilden, dass sie nur auf einen  Teil der Länge über die Ränder des mulden  förmigen Aufsatzes 83 hinausragen,

       während.     im andern Teil der obere Rand der Rippen  niedriger als die Ränder der Aufsatzmulde  sind. Dies hat den Vorteil, dass ein Aus  gleich in der Füllung der Mulden     staWinden     kann, falls einige der Kammern schneller       vollaufen    als die andern, ohne dass jedoch  hierdurch das     Herausnehmen    der Platten aus  den Kammern. erschwert wird.  



  Eine weitere zweckmässige und besonders  billige Ausführung einer nachträglich am  Aufnehmer angeordneten Einrichtung ist in  der     Fig.    9 dargestellt. Darin ist 92 der     Au_f-          nehmer,    93 eine an der äussern Wandung des  Aufnehmers befestigte Auffangrinne, 94 ein  auf der     Aufnehmerwandung    befestigter Über  laufring, 95 die Unterteilungsrippen und 96  das in der     Überlaufrinne    befindliche     Press-          metall.     



  In der     Fig.    10 ist 100 der     Pressenstem-          pel    mit dem zu ihm gehörenden     Stempelkopf          102.    In     dein    Pressen     stempel    100 ist eine bis  in den     Pressenkopf    102 hineinragende, zen  trale Bohrung<B>103</B> vorgesehen, in die die Ka-           näle    104 einmünden.

   Die Öffnungen, an die  sich die Kanäle anschliessen, sind über die  Druckfläche des     Pressenstempels    gleichmässig       verteilt.    Die Erweiterung ist also durch die       Kanäle    im     Pressenstempel    gebildet. Diese Art  der Erweiterung lässt sich noch mit der koni  schen Erweiterung des Aufnehmers vereini  gen. Eine solche Ausführung zeigt die       Fig.        10a.     



       Fig.    11 zeigt ein weiteres Ausführungs  beispiel. Darin ist 100 der     Pressenstempel,     107 sind von über die Druckfläche des     Pres-          senstempelkopfes    .gleichmässig verteilten Öff  nungen nach aussen durch den     Pressenstempel     hindurchgeführte Kanäle, die an dem an der  Druckfläche des Stempelkopfes liegenden  Eintrittsende konisch erweitert sind. 105 ist  der Aufnehmer, auf dem eine     Auffangwanne     106 angebracht ist.  



  Bei dieser Ausführung ist die Erweite  rung durch die Bohrungen 107 im Pressen  stempel gebildet. Diese lässt sich mit der ko  nischen Erweiterung des Aufnehmers verbin  den, wie es in der     Fig.        11a    dargestellt ist.  



  Die     Fig.    16 betrifft eine weitere Ausbil  dung des     Pressenstempels.    Die Druckfläche  108 des     Pressenstempels    100 ist über die  ganze Fläche mit möglichst gleichmässig ver  teilten Öffnungen versehen, an die sich Ka  näle 107 anschliessen, die seitlich aufwärts  gerichtet sind und in eine zentrale Bohrung  des     Pressstempels    oder am Umfang .des     Pres-          senstempels    ins Freie münden. An dem in  die Druckfläche ausmündenden Ende der  Kanäle ist eine Büchse 109 mit einer Boh  rung 110 eingesetzt, die etwas enger als die  Öffnung 107 im Kanal ist.  



  In der     Fig.    12 ist 120 der Aufnehmer,  123 der     Pressenstempel,    124 der     Pressenstem-          pelkopf,    125 die Druckfläche des Stempel  kopfes und 126 sind im Stempelkopf an  gebrachte Schlitze. Die Schlitze verlaufen  vom     Mittelpunkt    des     Stempelkopfes    radial  nach aussen. Sie sind an der Mantelfläche  des     Pressenstempels    in geringer Tiefe bis zu  der     ,Stelle    weiter geführt, an welcher der       Pressenstempel    in seinem Gesamtdurchmesser  verjüngt ist. Vorteilhaft werden die Schlitze    vom Mittelpunkt des Stempelkopfes nach  aussen hin tiefer.

   Auch die durch die Schlitze  im     Pressenstempel    erzeugten Erweiterungen  können in Verbindung mit einem oben ko  nisch erweiterten Aufnehmer benutzt werden,  wie es in der     Fig.    12a dargestellt     ist.     



  Die     Fig.    17 zeigt einen     Pressenstempel    in  Ansicht von unten. Der     Pressenstempelkopf     ist ähnlich dem in der     Fig.    12 dargestellten       Pressenstempelkopf    ausgebildet. Er hat ra  dial angeordnete Schlitze 126. -Ausser diesen  Schlitzen sind noch konzentrisch verlaufende  Verbindungsschlitze 127 angeordnet. Im Aus  führungsbeispiel bilden alle Verbindungs  schlitze 127 einen     Kreisringkanal.    Es kön  nen aber auch mehrere     Kreisringkanäle    durch  die Verbindungsschlitze gebildet werden.

   Je  grösser die     Pressfläche    des     Pressenstempels    ist,  desto vorteilhafter ist die Verwendung meh  rerer konzentrischer Schlitze. Die konzentri  schen Schlitze ermöglichen dem vom Pressen  stempel bei dem Eindringen in den Aufneh  mer verdrängten Blei gleichmässig durch die  einzelnen radialen Schlitze nach aussen zu  strömen. Sofern durch einen dieser Schlitze  weniger Material als durch den andern  strömt, kann das flüssige Blei durch den kon  zentrischen Verbindungskanal 127 von dem  überlasteten benachbarten radialen dem weni  ger belasteten radialen Kanal zuströmen.  



  In der     Fig.    13 ist 182 der Aufnehmer  und 133 der     Pressenstempel.    Der Pressen  stempel ist mit einem     kegelstumpfförmigen     Ansatz 134 versehen, dessen     Pressfläche    135  kegelförmig ausgebildet ist. An der Mantel  fläche des     kegelstumpfförmigen    Ansatzes 184  sind Rippen 136 vorgesehen, die den zwischen       Aufnehmerwandung    und     kegelstumpfförmi-          gen    Ansatz     herausgepressten    Bleiring unter  teilen.

   Eine Verbindung des konischen An  satzes am     Pressenstempel,    welcher die Erwei  terung bildet, mit einer durch die konische  Ausbildung des Aufnehmers gebildeten Er  weiterung ist in der     Fig.        13a    dargestellt.  Um das beim etwaigen Nachspülen aus dem  Aufnehmer herausfliessende Blei aufzufangen,  ist, wie die     Fig.    14 zeigt, die Oberfläche des  Aufnehmers muldenförmig ausgebildet. Die      muldenförmige Vertiefung 137 läuft nach der  Aussenwandung des Aufnehmers 132 flach  aus. Sie wird zweckmässig, wie es die     Fig.    14  zeigt, durch Rippen 138 in Kammern unter  teilt.

   Die Rippen 138 sind vorteilhaft so  ausgebildet, dass sie über die Muldenräder       1:39    und 1.40 hinausragen.  



  In der     Fiä.    14a ist die Verwendung eines  Aufsatzes mit einer Mulde, wie sie der Auf  nehmer in der     Fig.    14 hat, dargestellt. Fer  ner ist ein     Pressenstempel    gezeichnet, welcher  abweichend von dem     Pressenstempel    in der       Fig.    14 keinen konischen, sondern einen zy  lindrischen Ansatz mit geringerem Durch  messer, als der des     Pressenstempels    ist, hat.  



  Eine Bleipresse für die Herstellung von  Kabelmänteln mit einem Aufnehmer gemäss  der     Fig.    1 zeigt die     Fig.    15. Auf dem     Press-          block    150, an welchem das Mundstück 151  für das austretende Metall angeordnet ist, ist  der Zylinderblock oder Aufnehmer 152 auf  gesetzt, der den mit Metall gefüllten Raum  153 enthält. Der     Pressenstempel    ist mit 15,1  bezeichnet. Es wird in Richtung 155     ge-          driiclzt;    dadurch wird in an sich bekannter  Weise das das Kabel umhüllende Bleirohr  erzeugt. Der Aufnehmer hat oben die Er  weiterung 1.56, aus der beim Anpressen das  Blei in der Form eines Kragens 157 heraus  gepresst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreini gungen bei senkrecht stehenden Strang pressen, insbesondere Bleikabelpressen, dadurch gekennzeichnet, dass man so viel Pressmaterial in die Presse einfüllt, dass sich ein verlorener Kopf bildet, und dass man den verlorenen Kopf im noch nicht erstarrten Zustand entfernt. 1I. Strangpresse zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zur Bildung und Beseitigung des verlorenen Kopfes Er weiterungen für den Durchtritt des beim Anpressen aus dem Aufnehmer tretenden Pressmaterials besitzt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Füllung der Presse noch so viel flüssiges Pressmaterial zuführt, dass die sich oben sammelnden Verunreinigungen fortge spült werden. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Pressenstempel so weit in die Presse ein führt, dass seine Pressfläche beim Füllen und beim Spülen mit dem flüssigen- Press- gut mit diesem in Berührung steht.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass man sich zum Entfernen des den verlorenen Kopf bildenden, noch nicht erstarrten Press- gutes des Pressenstempels bedient. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Aufnehmer ein Aufsatz angeordnet ist, der eine oben erweiterte, die Verlänge rung des Aufnehmerraumes bildende Bohrung hat.
    Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass der Aufsatz ring förmig und mit absperrbaren Abfluss- öffnungen versehen ist. Strang presse nach .dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz ring förmig ist und mit einer gegen die Hori zontale geneigten Abflussrinne versehen ist.
    Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass am Aufsatz ein nach dem Aufnehmer hin verjüngter Einsatz abnehmbar angeordnet ist. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz ausser einer die Verlängerung des Aufnehmer raumes bildenden Bohrung eine die Boh rung umgebende Mulde hat, die das aus dem Aufnehmer herauskommende Press- metall aufnimmt.
    9. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und -den Unteransprüchen 4 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die Mulde durch Rippen in mehrere Kammern un terteilt ist. 10. Strang presse nach dem Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen über die Ränder der Mulde hinausragen. 11. Strang presse nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mulden boden nach der Aussenwandung des Auf nehmers hin flach ausläuft. 12. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf nehmerbohrung in ihrem obern Teil er weitert ist.
    13. Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass .die Auf nehmerwand mit gleichmässig am Um fang verteilten Kanälen versehen ist, die unter der Eintrittsöffnung für den Pres- seDstempel in das Innere des Aufnehmers münden und nach oben durch die Auf nehmerwand verlaufend ins Freie mün den.
    14. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf nehmer mit einer zylindrischen Erweite rung und mit mindestens einer die Innen fläche des Aufnehmers fortsetzenden Rippe und mit einer die Aufnehmerboh- rung umgebenden Mulde versehen ist. 15. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf nehmer mit einer trichterförmigen Erwei terung und mit mindestens einer die Innenfläche des Aufnehmers fortsetzen den Rippe und mit einer .die Aufnehmer bohrung umgebenden Mulde versehen ist. 16.
    Strang presse nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Aufnehmer eine mit Unterteilungs rippen versehene Auffangrinne für das überschüssige Pressmetall vorgesehen ist. 17. Strang presse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempelkopf mit einer kegelförmigen Pressfläehe ausgerüstet ist. 18. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle nach aussen hin konisch erweitert sind.
    19. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche des Pressenstempels mit über diese Fläche gleichmässig verteilten Öffnungen versehen ist, an die sich Ka näle anschliessen, die in eine zentral durch den Pressenstempel verlaufende Bohrung münden.
    20. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche des Pressenstempels mit über diese Fläche gleichmässig verteilten Öffnungen versehen ist, an die sich Ka näle anschliessen, die seitlich aufwärts gerichtet sind und am Umfang des Pres- senstempels ins Freie münden. 21. Strang presse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen nach der Eintrittsseite zu konisch erweitert sind.
    22. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in die Druckfläche ausmündenden Ende der Kanäle in diese eine Büchse mit einer Bohrung eingesetzt, die etwas enger als die Öffnung der Kanäle ist. 23. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in die Druckfläche ausmündenden Ende der Kanäle in diese eine Büchse mit einer Bohrung eingesetzt ist, die etwas enger als die Öffnung der Kanäle ist.
    24. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Pressenstempels mit Schlitzen versehen ist, die vom Mittelpunkt des Stempelkopfes radial nach aussen verlau fen und an der Mantelfläche des Pressen stempelkopfes in geringer Tiefe bis zu der Stelle weitergeführt sind, an der der Pressenstempel in seinem Gesamtdurch messer verjüngt ist. 25. Strang presse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze vom Mittelpunkt des Stempelkopfes nach aussen zu tiefer werden. 26.
    Strang presse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den radial ver laufenden Schlitzen noch konzentrisch verlaufende Verbindungsschlitze zwi schen den radialen Schlitzen angeordnet: sind. 27. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass anschlie ssend an die Druckfläche des Pressen- stempels ein kegelförmiger Ansatz vor'- Zn ist, der im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung des Aufnehmers.
    28. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass anschlie ssend an die Druckfläche des Pressen stempels ein kegelförmiger Ansatz vor gesehen ist, der im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung des Aufnehmers. c9. Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz an seiner Mantelfläche mit Rippen versehen ist.
CH170811D 1931-06-27 1932-06-06 Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen. CH170811A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2778494A (en) * 1951-12-31 1957-01-22 Kreidler Alfred Extrusion apparatus for thin-walled hollow tubing
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