CH170811A - Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen. - Google Patents
Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen.Info
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Description
Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen. Bei der Herstellung von Bleirohren, ins besondere Kabelmänteln, bereitet die Beseiti gung der sich im Aufnehmer der Strang presse oben sammelnden Verunreinigungen erhebliche Schwierigkeiten, so .dass diese Ver unreinigungen im Aufnehmer bleiben, mit verpresst werden und zur Bildung schlechter Materialstellen im fertigen Erzeugnis führen.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung -ird die Beseitigung dieser Verunreinigiul- gen dadurch bewirkt, da.ss so viel Pressmate- rIal in die Presse eingefüllt wird, dass sich ein verlorener Kopf bildet, und dass der ver lorene Kopf in noch nicht erstarrtem Zu stand entfernt wird. Der verlorene Kopf kann oben im Aufnehmer selbst oder in einem oben auf den Aufnehmer angeordneten Aufsatz gebildet werden. Zur Bildung bezw. zur Beseitigung des verlorenen Kopfes kön nen Erweiterungen oben am Aufnehmer, zur.
Beseitigung auch solche am oder im Pressen- stempel vorgesehen sein, oder es kann der Aufsatz auf dem Aufnehmer eine erweiterte Bohrung haben. Das Beseitigen des verlore nen Kopfes kann vorteilhaft durch das Ein dringen des Pressenstempels in den Aufneh mer bezw. den Aufsatz erfolgen, wobei das die Verunreinigungen enthaltende, den ver lorenen Kopf bildende 112ateria.l mit Hilfe des eindringenden Pressenstempels durch die Er weiterungen im Aufnehmer, Aufsatz bezw. im Pressenstempel selbst verdrängt wird.
Einzelheiten über die Durchführung des Verfahrens und dabei anwendbare Einrich tungen sind den im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen zu entnehmen: Die Fig 1 zeigt schematisch den Auf nehmer und den Pressenstempel. Nachdem der Aufnehmer 2 mit flüssigem Blei gefüllt worden ist, wird flüssiges Blei so lange wei ter in den Aufnehmer gefüllt, bis auch die mit<B>3</B> bezeichnete Erweiterung der Aufneh- merbohrung vollständig mit Blei angefüllt und dadurch ein verlorener Kopf gebildet ist.
Die Fig. 1 zeigt den Zustand vor dem Ein dringen des Pressenstempels. Die Unreinig- heiten sammeln sich oben in dem verlorenen Kopf im erweiterten Teil des Aufnehmers. Sie sind mit 7 bezeichnet. Der Pressenstem- pel 4 hat eine sich nur wenig erhebende, kegelförmige Spitze 5. Das beim Anpressen aus dem Abnehmer herausquellende, die Ver unreinigungen enthaltene Material des ver lorenen Kopfes ist in der Fig. ja, welche den Augenblick zeigt, in dem der Pressen- stempel schon in die erweiterte Bohrung des Aufnehmers eingedrungen ist, mit 6 bezeich net.
Die achsiale Länge der Erweiterung '.3 des Aufnehmers 2 entspricht mindestens der Tiefe, in welcher noch nennenswerte Mengen von Unreinigkeiten 7 erfahrungsgemäss zu finden sind.
Wie die Fig. 1 zeigt, muss der Pressen stempel ziemlich tief in den Aufnehmer 2 eindringen und dabei entsprechend viel Blei 6 herausdrängen, ehe er den Aufnehmer 2 dicht abschliesst, wonach der eigentliche Pressvor- gang begonnen wird. Auf diesem Wege wer den die Unreinigkeiten seitlich nach oben abgedrängt. Soweit die Unreinigkeiten an die Wand des Aufnehmers gepresst werden und nicht mehr nach oben austreten können, gelangen sie jedoch nur an die die Erweite rung des Aufnehmers bildenden Wände.
Sie können daher nicht mehr von dem Pressen stempel mitgenommen werden, sobald dieser den vollen Querschnitt des Aufnehmers ab geschlossen hat.
Die Fig. 2 zeigt ein anderes Ausfüh rungsbeispiel der .Strangpresse. Darin ist 22 der Aufnehmer und 24 der Pressenstempel. 25 sind in der Aufnehmerwand in gleich mässiger Verteilung angebrachte, einerseits in das Innere des Aufnehmers 22, anderseits nach oben ins Freie mündende Öffnungen. 26 ist eine an dem Aufnehmer befindliche Auf fangrinne für das durch die Öffnungen her ausgeflossene bezw. herausgedrückte, die Ver- imreinigungen enthaltende Pressmetall. Die Erweiterung wird hier also durch die Bohrungen gebildet.
Man kann diese Art der Erweiterung aber auch mit der durch die konische Ausbildung des Aufnehmers erzeug ten Erv@=eiterung verbinden und erhält dann die in der Fig. 2a dargestellte Form.
Eine andere Ausbildung der Erweiterunb ist in den Fig. 3 und 3a dargestellt. Gemäss dieser Abbildung ist der Aufnehmer 32 mit einer zylindrischen oder auch trichterförmi gen Erweiterung 33 und mit einer oder meh reren Rippen 34 und mit einer die Aufneh- merbohrung umgebenden Mulde 35 versehen, wobei die Rippen jedoch nur so weit hervor stehen, dass der Pressenstempel 36 beim Ein führen in den Aufnehmer nicht behindert ist.
Beim Anpressen. wird dann in gleicher Weise, wie oben angegeben ist, das in der Erweite rung zwischen den Rippen befindliche Press- metall, auf dem sich die Oxydschichten und Verunreinigungen befinden, aus dem Auf nehmer herausgedrückt, und zwar wird durch die Rippen der Vorteil erzielt, dass das her ausgedrückte Blei gleichzeitig unterteilt ist, so dass es von der Oberfläche des Aufnehmers leicht entfernt werden kann. Vorteilhaft ist es, die trichterförmige Erweiterung in der Weise durch Fräsen herzustellen, dass die Rippen 34 stehen bleiben. Man kann jedoch auch die Rippen 34, z. B. durch Verschwei ssen, an der Wand der Erweiterung nachträg lich befestigen.
Bei der Einrichtung nach der Fig. 4 wird erreicht, dass, nachdem der Aufnehmer 41 und der ringförmige Aufsatz 42 zur Bildung des verlorenen Kopfes mit flüssigem Press- metall gefüllt sind und der Pressenstempel 44 in den ringförmigen Aufsatz 42 hinein geführt wird,
der Pressenstempel 44 das im ringförmigen Aufsatz 42 befindliche Press- metall 43 und die sich auf dessen Oberfläche befindenden Oxydschichten und Verunreini gungen zwischen dem Pressenstempel 44 und der Innenwandung des Aufnehmers 42 her ausgedrückt. Damit wird verhindert, dass Verunreinigungen und Oxyde in den Aufneh mer, in die Pressenkammer und damit in das gepresste Rohr hineingelangen. In der Fig. 4a ist die Verwendung eines konischen Aufsatzes in Verbindung mit einem oben konisch erweiterten Aufnehmer dargestellt.
In vielen Fällen, insbesondere bei vorhan- henen Pressen, wird es auch vorteilhaft sein, die Verunreinigungen und Oxydschichten da durch zu entfernen, dass man einen Aufsatz ring 5? (Fig. 5) benutzt, der mit einer oder mehreren absperrbaren Abflussöffnungen 53 versehen ist, durch die aus dem Aufsatzring das flüssige Pressmetall 54 einschliesslich der auf der Oberfläche befindlichen Oxyde und Verunreinigungen abfliessen kann.
;Klan kann die Reinigung des Bleies von den Oxvden undVerunreinigungen noch weiter treiben, wenn man das flüssige Blei beim Füllen des Aufnehmers 61 über den Aufsatz ring 6\3 für eine längere Zeitdauer hinweg laufen lässt (Fi(r. 6). Vorteilhaft wird dann der Aufsatzring 62 mit einer Abflussrinne 63 versehen, die zweckmässig gegen die Horizon tale geneigt ist, und an deren tiefster Stelle das Blei 64 abfliesst.
Beim Füllen des Auf nehmers 61. wird zweckmässig der Pressen stempel 65 so weit in den Aufsatzring hin eingeführt. dass die Pressfläche 67 des Pres- senstempels mit dem flüssigen Blei in Berüh.- run;- steht, so dass die Pressfläche 67 durch das flüssige Blei erhitzt wird. Es kommt als dann die Pressfläche nicht wieder mit der Luft in Berührung, und es können sich in folgedessen alsdann auch keine Oxyde bilden.
Als gut geeignet hat es sich erwiesen, tvenn man, -wie es Fig. 7 zeigt, am rinTförmi- gen Aufsatz 71, der in gleicher oder ähn licher Weise wie der Aufsatz 62 der Fig. 6 ausgebildet ist, einen Einsatz 72 anbringt, der nach der Seite des Aufnehmers 73 hin zum Beispiel trichter- oder muldenförmig verjüngt ist und in das Blei eintaucht.
Durch diesen Einsatz wird derAbfluss der Bleioxyde zur Ü berlaufrinne 74 hin begünstigt. Fig. 7a zeigt einen am Pressenstempel abnehmbar an. geordneten, nach dem Aufnehmer hin ver jüngten Einsatz. Der Einsatz ist mit 75 bezeichnet. Er hat an seinem Umfang Klam mern 76, die um Achsen 77 drehbar sind. In den Lagern 78 sind nicht sichtbare Federn angeordnet, welche die Klammern 76 gegen den Pressenstempel drücken. Die Vorsprünge 79 der Klammern greifen hinter den Rand des _Pressenstempelkopfes, so dass der konische <U>E</U>insatz 75 nicht herunterfallen kann.
Der konische Einsatz 75 wird durch kräftiges Nachuntenziehen vom Stempel abgenommen; dabei geben die Federn nach, so dass die Klammern über den verstärkten Stempelkopf mach unten gleiten können: Eine weitere Verbesserung der Einrich tung ist in der Fig. 8 dargestellt.
Darin ist 82 der Aufnehmer, 83 der muldenförmige Aufsatz, der auf der Oberfläche des Aufneh mers aufgeschraubt ist. 84 sind Rippen, die etwa radial zur Aufnehmerachse verlaufen und über die Ränder des muldenförmigen Auf satzes 83 hinwegragen. Die Rippen erstrek- ken sich bis an die verlängert gedachte 1Ul"an- telfläche der Aufnehmerbohrung. In manchen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, die Rippen so auszubilden, dass sie nur auf einen Teil der Länge über die Ränder des mulden förmigen Aufsatzes 83 hinausragen,
während. im andern Teil der obere Rand der Rippen niedriger als die Ränder der Aufsatzmulde sind. Dies hat den Vorteil, dass ein Aus gleich in der Füllung der Mulden staWinden kann, falls einige der Kammern schneller vollaufen als die andern, ohne dass jedoch hierdurch das Herausnehmen der Platten aus den Kammern. erschwert wird.
Eine weitere zweckmässige und besonders billige Ausführung einer nachträglich am Aufnehmer angeordneten Einrichtung ist in der Fig. 9 dargestellt. Darin ist 92 der Au_f- nehmer, 93 eine an der äussern Wandung des Aufnehmers befestigte Auffangrinne, 94 ein auf der Aufnehmerwandung befestigter Über laufring, 95 die Unterteilungsrippen und 96 das in der Überlaufrinne befindliche Press- metall.
In der Fig. 10 ist 100 der Pressenstem- pel mit dem zu ihm gehörenden Stempelkopf 102. In dein Pressen stempel 100 ist eine bis in den Pressenkopf 102 hineinragende, zen trale Bohrung<B>103</B> vorgesehen, in die die Ka- näle 104 einmünden.
Die Öffnungen, an die sich die Kanäle anschliessen, sind über die Druckfläche des Pressenstempels gleichmässig verteilt. Die Erweiterung ist also durch die Kanäle im Pressenstempel gebildet. Diese Art der Erweiterung lässt sich noch mit der koni schen Erweiterung des Aufnehmers vereini gen. Eine solche Ausführung zeigt die Fig. 10a.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungs beispiel. Darin ist 100 der Pressenstempel, 107 sind von über die Druckfläche des Pres- senstempelkopfes .gleichmässig verteilten Öff nungen nach aussen durch den Pressenstempel hindurchgeführte Kanäle, die an dem an der Druckfläche des Stempelkopfes liegenden Eintrittsende konisch erweitert sind. 105 ist der Aufnehmer, auf dem eine Auffangwanne 106 angebracht ist.
Bei dieser Ausführung ist die Erweite rung durch die Bohrungen 107 im Pressen stempel gebildet. Diese lässt sich mit der ko nischen Erweiterung des Aufnehmers verbin den, wie es in der Fig. 11a dargestellt ist.
Die Fig. 16 betrifft eine weitere Ausbil dung des Pressenstempels. Die Druckfläche 108 des Pressenstempels 100 ist über die ganze Fläche mit möglichst gleichmässig ver teilten Öffnungen versehen, an die sich Ka näle 107 anschliessen, die seitlich aufwärts gerichtet sind und in eine zentrale Bohrung des Pressstempels oder am Umfang .des Pres- senstempels ins Freie münden. An dem in die Druckfläche ausmündenden Ende der Kanäle ist eine Büchse 109 mit einer Boh rung 110 eingesetzt, die etwas enger als die Öffnung 107 im Kanal ist.
In der Fig. 12 ist 120 der Aufnehmer, 123 der Pressenstempel, 124 der Pressenstem- pelkopf, 125 die Druckfläche des Stempel kopfes und 126 sind im Stempelkopf an gebrachte Schlitze. Die Schlitze verlaufen vom Mittelpunkt des Stempelkopfes radial nach aussen. Sie sind an der Mantelfläche des Pressenstempels in geringer Tiefe bis zu der ,Stelle weiter geführt, an welcher der Pressenstempel in seinem Gesamtdurchmesser verjüngt ist. Vorteilhaft werden die Schlitze vom Mittelpunkt des Stempelkopfes nach aussen hin tiefer.
Auch die durch die Schlitze im Pressenstempel erzeugten Erweiterungen können in Verbindung mit einem oben ko nisch erweiterten Aufnehmer benutzt werden, wie es in der Fig. 12a dargestellt ist.
Die Fig. 17 zeigt einen Pressenstempel in Ansicht von unten. Der Pressenstempelkopf ist ähnlich dem in der Fig. 12 dargestellten Pressenstempelkopf ausgebildet. Er hat ra dial angeordnete Schlitze 126. -Ausser diesen Schlitzen sind noch konzentrisch verlaufende Verbindungsschlitze 127 angeordnet. Im Aus führungsbeispiel bilden alle Verbindungs schlitze 127 einen Kreisringkanal. Es kön nen aber auch mehrere Kreisringkanäle durch die Verbindungsschlitze gebildet werden.
Je grösser die Pressfläche des Pressenstempels ist, desto vorteilhafter ist die Verwendung meh rerer konzentrischer Schlitze. Die konzentri schen Schlitze ermöglichen dem vom Pressen stempel bei dem Eindringen in den Aufneh mer verdrängten Blei gleichmässig durch die einzelnen radialen Schlitze nach aussen zu strömen. Sofern durch einen dieser Schlitze weniger Material als durch den andern strömt, kann das flüssige Blei durch den kon zentrischen Verbindungskanal 127 von dem überlasteten benachbarten radialen dem weni ger belasteten radialen Kanal zuströmen.
In der Fig. 13 ist 182 der Aufnehmer und 133 der Pressenstempel. Der Pressen stempel ist mit einem kegelstumpfförmigen Ansatz 134 versehen, dessen Pressfläche 135 kegelförmig ausgebildet ist. An der Mantel fläche des kegelstumpfförmigen Ansatzes 184 sind Rippen 136 vorgesehen, die den zwischen Aufnehmerwandung und kegelstumpfförmi- gen Ansatz herausgepressten Bleiring unter teilen.
Eine Verbindung des konischen An satzes am Pressenstempel, welcher die Erwei terung bildet, mit einer durch die konische Ausbildung des Aufnehmers gebildeten Er weiterung ist in der Fig. 13a dargestellt. Um das beim etwaigen Nachspülen aus dem Aufnehmer herausfliessende Blei aufzufangen, ist, wie die Fig. 14 zeigt, die Oberfläche des Aufnehmers muldenförmig ausgebildet. Die muldenförmige Vertiefung 137 läuft nach der Aussenwandung des Aufnehmers 132 flach aus. Sie wird zweckmässig, wie es die Fig. 14 zeigt, durch Rippen 138 in Kammern unter teilt.
Die Rippen 138 sind vorteilhaft so ausgebildet, dass sie über die Muldenräder 1:39 und 1.40 hinausragen.
In der Fiä. 14a ist die Verwendung eines Aufsatzes mit einer Mulde, wie sie der Auf nehmer in der Fig. 14 hat, dargestellt. Fer ner ist ein Pressenstempel gezeichnet, welcher abweichend von dem Pressenstempel in der Fig. 14 keinen konischen, sondern einen zy lindrischen Ansatz mit geringerem Durch messer, als der des Pressenstempels ist, hat.
Eine Bleipresse für die Herstellung von Kabelmänteln mit einem Aufnehmer gemäss der Fig. 1 zeigt die Fig. 15. Auf dem Press- block 150, an welchem das Mundstück 151 für das austretende Metall angeordnet ist, ist der Zylinderblock oder Aufnehmer 152 auf gesetzt, der den mit Metall gefüllten Raum 153 enthält. Der Pressenstempel ist mit 15,1 bezeichnet. Es wird in Richtung 155 ge- driiclzt; dadurch wird in an sich bekannter Weise das das Kabel umhüllende Bleirohr erzeugt. Der Aufnehmer hat oben die Er weiterung 1.56, aus der beim Anpressen das Blei in der Form eines Kragens 157 heraus gepresst ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreini gungen bei senkrecht stehenden Strang pressen, insbesondere Bleikabelpressen, dadurch gekennzeichnet, dass man so viel Pressmaterial in die Presse einfüllt, dass sich ein verlorener Kopf bildet, und dass man den verlorenen Kopf im noch nicht erstarrten Zustand entfernt. 1I. Strangpresse zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zur Bildung und Beseitigung des verlorenen Kopfes Er weiterungen für den Durchtritt des beim Anpressen aus dem Aufnehmer tretenden Pressmaterials besitzt.UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Füllung der Presse noch so viel flüssiges Pressmaterial zuführt, dass die sich oben sammelnden Verunreinigungen fortge spült werden. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Pressenstempel so weit in die Presse ein führt, dass seine Pressfläche beim Füllen und beim Spülen mit dem flüssigen- Press- gut mit diesem in Berührung steht.Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass man sich zum Entfernen des den verlorenen Kopf bildenden, noch nicht erstarrten Press- gutes des Pressenstempels bedient. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Aufnehmer ein Aufsatz angeordnet ist, der eine oben erweiterte, die Verlänge rung des Aufnehmerraumes bildende Bohrung hat.Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass der Aufsatz ring förmig und mit absperrbaren Abfluss- öffnungen versehen ist. Strang presse nach .dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz ring förmig ist und mit einer gegen die Hori zontale geneigten Abflussrinne versehen ist.Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass am Aufsatz ein nach dem Aufnehmer hin verjüngter Einsatz abnehmbar angeordnet ist. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz ausser einer die Verlängerung des Aufnehmer raumes bildenden Bohrung eine die Boh rung umgebende Mulde hat, die das aus dem Aufnehmer herauskommende Press- metall aufnimmt.9. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und -den Unteransprüchen 4 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die Mulde durch Rippen in mehrere Kammern un terteilt ist. 10. Strang presse nach dem Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen über die Ränder der Mulde hinausragen. 11. Strang presse nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mulden boden nach der Aussenwandung des Auf nehmers hin flach ausläuft. 12. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf nehmerbohrung in ihrem obern Teil er weitert ist.13. Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass .die Auf nehmerwand mit gleichmässig am Um fang verteilten Kanälen versehen ist, die unter der Eintrittsöffnung für den Pres- seDstempel in das Innere des Aufnehmers münden und nach oben durch die Auf nehmerwand verlaufend ins Freie mün den.14. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf nehmer mit einer zylindrischen Erweite rung und mit mindestens einer die Innen fläche des Aufnehmers fortsetzenden Rippe und mit einer die Aufnehmerboh- rung umgebenden Mulde versehen ist. 15. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf nehmer mit einer trichterförmigen Erwei terung und mit mindestens einer die Innenfläche des Aufnehmers fortsetzen den Rippe und mit einer .die Aufnehmer bohrung umgebenden Mulde versehen ist. 16.Strang presse nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Aufnehmer eine mit Unterteilungs rippen versehene Auffangrinne für das überschüssige Pressmetall vorgesehen ist. 17. Strang presse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempelkopf mit einer kegelförmigen Pressfläehe ausgerüstet ist. 18. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle nach aussen hin konisch erweitert sind.19. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche des Pressenstempels mit über diese Fläche gleichmässig verteilten Öffnungen versehen ist, an die sich Ka näle anschliessen, die in eine zentral durch den Pressenstempel verlaufende Bohrung münden.20. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche des Pressenstempels mit über diese Fläche gleichmässig verteilten Öffnungen versehen ist, an die sich Ka näle anschliessen, die seitlich aufwärts gerichtet sind und am Umfang des Pres- senstempels ins Freie münden. 21. Strang presse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen nach der Eintrittsseite zu konisch erweitert sind.22. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in die Druckfläche ausmündenden Ende der Kanäle in diese eine Büchse mit einer Bohrung eingesetzt, die etwas enger als die Öffnung der Kanäle ist. 23. Strangpresse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in die Druckfläche ausmündenden Ende der Kanäle in diese eine Büchse mit einer Bohrung eingesetzt ist, die etwas enger als die Öffnung der Kanäle ist.24. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Pressenstempels mit Schlitzen versehen ist, die vom Mittelpunkt des Stempelkopfes radial nach aussen verlau fen und an der Mantelfläche des Pressen stempelkopfes in geringer Tiefe bis zu der Stelle weitergeführt sind, an der der Pressenstempel in seinem Gesamtdurch messer verjüngt ist. 25. Strang presse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze vom Mittelpunkt des Stempelkopfes nach aussen zu tiefer werden. 26.Strang presse nach dem Patentanspruch II und dem Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den radial ver laufenden Schlitzen noch konzentrisch verlaufende Verbindungsschlitze zwi schen den radialen Schlitzen angeordnet: sind. 27. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass anschlie ssend an die Druckfläche des Pressen- stempels ein kegelförmiger Ansatz vor'- Zn ist, der im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung des Aufnehmers.28. Strangpresse nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass anschlie ssend an die Druckfläche des Pressen stempels ein kegelförmiger Ansatz vor gesehen ist, der im Durchmesser kleiner ist als die Bohrung des Aufnehmers. c9. Strangpresse nach dem Patentanspruch 1I und dem Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz an seiner Mantelfläche mit Rippen versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH170811A true CH170811A (de) | 1934-07-31 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH170811D CH170811A (de) | 1931-06-27 | 1932-06-06 | Verfahren zum Entfernen der sich im Aufnehmer oben sammelnden Verunreinigungen bei senkrecht stehenden Strangpressen, insbesondere Bleikabelpressen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH170811A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1932
- 1932-06-06 CH CH170811D patent/CH170811A/de unknown
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