CH170839A - Transformator zum wahlweisen Anschluss zweier Hochspannungsnetze von annähernd gleicher Leistung aber verschiedener Spannung. - Google Patents

Transformator zum wahlweisen Anschluss zweier Hochspannungsnetze von annähernd gleicher Leistung aber verschiedener Spannung.

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CH170839A
CH170839A CH170839DA CH170839A CH 170839 A CH170839 A CH 170839A CH 170839D A CH170839D A CH 170839DA CH 170839 A CH170839 A CH 170839A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings

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  • Power Engineering (AREA)
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Description


  Transformator zum wahlweisen     Ansehluss        zweier    Hochspannungsnetze von  annähernd gleicher Leistung aber verschiedener Spannung.    Um Transformatoren zum wahlweisen An  schluss zweier Hochspannungsnetze verschie  dener Spannung geeignet zu machen, verwen  dete man vielfach eine für die höhere Hoch  spannung bemessene     Hochvoltwicklung,    die  mit     Anzapfungen    versehen war zum Anschluss  des Netzes der kleineren Hochspannung. Da  gegen liess man die     VVindungszahl    der Nieder  voltwicklung beim Wechseln der Hochvolt  netze unverändert. Diese Bauart des Transfor  mators brachte aber viele Nachteile mit sich.

    Vor allem musste man Umschalteinrichtungen  auf der     Hochvoltseite    vorsehen, die den Trans  formator wesentlich verteuerten. Waren die       Anzapfungen    in der Nähe des Sternpunktes  der Wicklung angebracht, dann musste ein  zusätzlicher Umschalter verwendet werden,  der. wenn er auch keine Punkte hoher Span  nung verband, doch für die volle Hochspan  nung isoliert sein musste.

   Legte man die       Anzapfungen    in die Nähe der Aussenklemmen,  dann erforderte dies zusätzlich drei grosse  und teure Isolatoren für die     Anzapfklemmen.       Ein weiterer Nachteil dieser Bauart war  die teure und komplizierte Bauart der Hoch  voltwicklung selbst, da der abschaltbare Teil  zur Vermeidung grösserer Streuung -ebenso  wie der feste Teil der Wicklung für sich  allein über die     Niedervoltwicklung    gleich  mässig verteilt sein musste. Führte man die       Hoehvoltwicklung    als Zylinderwicklung aus,  dann erhielt man zwei konzentrische Zylinder  hoher Spannung, was aber den Transformator  ausserordentlich verteuerte.

   Diese Nachteile  lassen sich zum grossen Teil dadurch ver  meiden, dass man die Umschaltung auf die  andere Sekundärspannung nicht auf der     Hoch-          voltseite,'sondern    auf der     Niedervoltseite    vor  nimmt. Zu diesem Zweck gibt man der       Niedervoltwicklung    eine     Anzapfung    an solcher  Stelle, dass sich das     -Übersetzungsverhältnis     im gewünschten Sinne ändert.

   Aber auch  hierbei muss der feste. und der abschaltbare  Teil der     Niedervoltwicklung    über die ganze  Primärwicklung gleichmässig verteilt sein, um  keine ungünstigen Streuverhältnisse durch den      Fortfall eines Teils der     Niedervoltwicklung     zu erhalten. Ein grosser Nachteil bleibt zu  nächst aber bestehen.

   Bei der üblichen An  ordnung, nämlich bei welcher sich die ein  zylindrische Hochvolt- und die     zweizylin..          drische        Niedervoltwicklung    nur je eine Seite  zukehren, ist die induktive Kopplung der  festen und der abschaltbaren     Niedervoltwick-          lung    mit der     Hochvoltwicklung    nicht die  gleiche und das hat zur Folge, dass sich beim  Anschluss des einen     Hochvoltnetzes    nicht die  gleiche     Kurzschlussspannung    ergibt,

   wie beim       Anachluss    des andern     Hochvoltnetzes.    Im all  gemeinen ist die von den Betriebsleitungen  verlangte     Kurzschlussspannung    aber stets un  gefähr die gleiche (etwa     10"/o)    und ein Trans  formator, der andere Werte ergibt, wird als  nicht günstig abgelehnt. Es ist nun aber  möglich, die Bauart des Transformators so  zu gestalten, dass er den gestellten Bedin  gungen genügt, auch wenn die Einstellung  der verschiedenen Hochspannungen auf der       Niedervoltseite    erfolgt.  



  Gegenstand der Erfindung ist demgemäss  ein Transformator zum wahlweisen Anschluss  an-zwei Hochspannungsnetze von annähernd  gleicher Leistung, aber verschiedener Span  nung, bei     welchem    die Umschaltung von einer  Hochspannung auf die andere in der Weise  erfolgt, dass primär auf der     Niedervoltseite     Windungen zu-     bezw.    abgeschaltet werden  und bei welchem ferner von den beiden Wick  lungen - der festen und der abschaltbaren  Wicklung -     derNiedervoltseite    die     eineinner-          halb,    die andere ausserhalb der als Zylinder  wicklung ausgeführten     Hochvoltwicklung    über  diese gleichmässig verteilt angeordnet und mit  ihr derart verkettet wird,

   dass sich für beide       Hochvoltnetze    jeweils mindestens angenähert       einegleicheKurzschlussspannungergibt.    Durch  die Anordnung der Teile der     Niedervoltwick-          lung    auf beide Seiten der zylindrischen Hoch  voltwicklung wird nicht nur eine gleich gute  Verkettung mit der Sekundärwicklung erreicht,  sondern es wird auch die Möglichkeit gege  ben, die     Verkettung    so zu gestalten, dass die       Kurzschlussspannung    in beiden Fällen dem       gewünschten    Wert mindestens sehr nahe    kommt.

   Der Transformator arbeitet in diesem  Falle beim Anschluss an das Sekundärnetz  höherer Spannung mit einem stärkeren Feld,  als beim Anschluss an das Sekundärnetz der  kleineren Spannung. Da aber die Ströme  sich - da gleiche Leistung vorausgesetzt  ist - umgekehrt wie die Spannungen ver  halten, entsprechen den höheren Eisenver  lusten die kleineren Kupferverluste, und den  kleineren Eisenverlusten die höheren Kupfer  verluste, so dass die Gesamtverluste in beiden  Fällen annähernd die gleichen sind, was aber  bedeutet, dass der Transformator stets mit  gleich gutem Wirkungsgrad arbeitet.

   Dies  ist auch ein Vorteil gegenüber der eingangs  erwähnten Bauart, bei welcher das Feld des  Transformators, also der Eisenverlust, für  beide Fälle gleich ist, wo aber der Kupfer  verlust<I>(ha)</I> bei Anschluss des Hochvolt  netzes der kleineren Spannung grösser ist,  als bei Anschluss des     Hochvoltnetzes    der  grösseren Spannung, weil das Stromverhältnis  der beiden Netze nur einfach proportional  dem umgekehrten     Verhältnis    der     Windungs-          zahlen    ist, die Kupferverluste aber propor  tional mit dem Quadrat des     Stromweites     wachsen.  



  Der Gegenstand der Erfindung sei anhand  des Ausführungsbeispiels der Figur näher  erläutert.  



  In der Figur bedeutet: EN das primäre  (Niedervolt-) Netz,     EAl    und     .F,2    zwei     Hoch-          voltrretze    verschiedener Spannung,     Pl    und. P2  die beiden hintereinander geschalteten Wick  lungsteile der Primärwicklung, I die     Anzapf-          klemme    der Primärwicklung, Ir die Aussen  klemme der Primärwicklung.  



  Man erkennt, dass der Anschluss des Pri  märnetzes an 1 oder     II    erfolgen kann, so  dass in dem einen Falle die Wicklung     Pl     allein, im andern Falle     Pi        -f-    P2 eingeschal  tet ist. Q ist die sekundäre (Hochvolt-) Wick  lung, die wahlweise an das Netz     T.,xl    oder       FH2    angeschlossen werden kann. Dem An  schluss von EN an 1 soll der Anschluss von  Q an     Fes,    dem Anschluss von EN an     II    der  Anschluss von     Q    an     EA2    entsprechen.

   Im dar  gestellten Falle liegt die feste Wicklung     Fi         und die abschaltbare Wicklung     P2    auf ver  schiedenen Seiten der     Hochvoltwicklung,    was  die genaue Einstellung der induktiven Ver  kettung jeder der beiden Wicklungen mit  der Sekundärwicklung erleichtert.  



  Die Figur zeigt nur eine einphasige Wick  lungsanordnung, aber es ist klar, dass sie in  gleicher Weise auf     Dreiphasenwicklungen    an  wendbar ist.  



  Der beschriebene Transformator hat also  den grossen Vorteil, keinen teuren für Koch  spannung isolierten Umschalter zu erfordern,  einen hohen und gleichen Wirkungsgrad zu  besitzen, unabhängig davon, welches Hoch  voltnetz angeschlossen ist, und für jedes dieser  Netze eine mindestens annähernd gleiche       Kurzschlussspannung    aufzuweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transformator zum wahlweisen Anschluss an zwei Hochspannungsnetze von annähernd gleicher Leistung, aber verschiedener Span nung, dadurch gekennzeichnet, dass die Um schaltung von einer Hochspannung auf die andere in der Weise erfolgt, dass primär auf der Niedervoltseite Windungen zu- bezw. ab geschaltet werden, dass ferner von den beiden Wicklungen - der festen und der abschalt baren Wicklung - der Niedervoltseite, die eine innerhalb, die andere ausserhalb der als Zylinderwicklung ausgeführten Hochvoltwick- lung über diese gleichmässig verteilt ange ordnet und mit ihr derart verkettet ist,
    dass sich für beide Hochvoltnetze jeweils min destens angenähert eine gleiche Kurzschluss- spannung ergibt.
CH170839D 1933-10-06 1933-10-06 Transformator zum wahlweisen Anschluss zweier Hochspannungsnetze von annähernd gleicher Leistung aber verschiedener Spannung. CH170839A (de)

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