CH170857A - Einrichtung zur Kupplung eines Wechselstromnetzes gegebener Frequenz mit einem Wechselstromnetz kleinerer Frequenz. - Google Patents

Einrichtung zur Kupplung eines Wechselstromnetzes gegebener Frequenz mit einem Wechselstromnetz kleinerer Frequenz.

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CH170857A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur     liupplung    eines Wechselstromnetzes gegebener Frequenz  mit einem Wechselstromnetz kleinerer Frequenz.    Die Spannungsregulierung durch gitter  gesteuerte Gleichrichter geschieht durch Ver  zögerung des Zündpunktes der Anoden. Ist  diese Verzögerung a , so wird, wie man zei  gen     kann,    die Gleichspannung     e2   <I>=</I>     E2   <I>.</I>     cos    a.  Sie hat daher in Abhängigkeit von der Win  kelverzögerung a die Form einer     Cosinus-          kurve        (Abb.l).     



  Handelt es sieh um die     Umformung    eines  Wechselstromes von der Periodenzahl     c,.    in  einen Wechselstrom von der kleineren Perio  denzahl     c",    so wird sich jede Halbwelle der  kleineren     Periodenzahl    aus einer Mehrzahl  sich teilweise überdeckender Halbwellen der  höheren Periodenzahl zusammensetzen und,  falls     diese    Halbwellen gleiche Amplitude  haben, wird die so erzeugte     Halbwelle    eine       Trapezform    besitzen.

   Eine solche Abwei  chung von der     Sinusform    bedeutet aber, dass  die Kurve der Halbwelle kleinerer Frequenz  stark ausgeprägte Oberharmonische besitzt,  welche die Wirkungsweise des Umformers    nachteilig beeinflussen.     Eine    entsprechende  Abstufung der     Amplitudengrössen    der Span  nungen der Primärphasen würde     zwar    ermög  lichen, der Kurve der Sekundärspannung  einen mehr     sinusförmigen    Verlauf zu geben,  aber diese     Massnahme    ist nur zulässig,

   wenn  es sieh um ein festes unveränderliches Ver  hältnis der beiden Frequenzen
EMI0001.0022  
   also       iim    eine sogenannte starre Kupplung     zweier     Netze handelt. Liegt eine solche nicht vor,  dann würde bei     Änderung    des     Frequenzver-          hä,ltnisses    die sekundäre     Sinuswelle    stärker  verzerrt werden, als es ohne die     Abstufung     der     Primärphasenspannungen    der Fall wäre.

    Man hat daher den     sinusförmigen    Verlauf  der     Sekundärspannung    in anderer Weise zu  erzielen versucht, nämlich dadurch, dass man  von den sich     aneinanderreihenden    primären  Halbwellen verschiedene Teile herausschnitt  und so die     umgeformte        Spannung        .sinusför-          mig    zu- und abnehmen liess, indem man die      Zündung der den verschiedenen Primärpha  sen zugeordneten Anoden mehr oder weniger  verzögerte.

   (Ein Vorverlegen des     Zündpunk-          tes    würde das künstliche Löschen der vorher  brennenden     Anode    erfordern und ist daher  mit normalen     Gittern    beim     Quecksilberdampf-          gleichrichter    nicht zu erreichen.)  In     Abb.    2 bedeutet     K    einen Kollektor,  welcher mit der primären Periodenzahl     c,     synchron rotiert.     .Seine    Lamellen sind über  Schleifringe mit den Gittern des Gleichrich  ters dauernd verbunden.

   Auf dem Kollektor  schleift eine Bürste, welche den Lamellen im       Zündpunkt    die positive     Gitterspannung    er  teilt. Das Verstellen des Zündpunktes erfolgt  durch Drehen der Bürste b genau um den  Winkel a. Wollen wir .die Halbwelle einer       Sinuskurve    auf diese Weise erzeugen, müs  sen wird die Bürste mit gleichmässiger Ge  schwindigkeit von a = 90       bis    0   drehen,  um den     aufsteigenden    Ast zu erhalten, und  dann von dort     zurück    mit der gleichen Ge  schwindigkeit     bis    90  , um den absteigenden  Ast zu erzeugen.

   Die Bewegung, die die       Bürste    machen muss, ist in Abhängigkeit von  der Zeit als     Geschwindigkeit        vb    in     Abb.    3  aufgetragen.  



  Man erkennt, dass diese sich bei a = 0  ,       auf    dem Höhepunkt der Spannung     E2,    ruck  artig von     -I-        vb    auf -     vb    ändern muss. Dieses  ist mit einer einzigen Bürste nicht zu     errei-          ehen,    wegen der     Massenträgheit.    Die Folge       ist    eine Verzerrung der Kurve und eine un  gewollte Abweichung von der     Sinusform.     



  Um diesen Nachteil zu vermeiden, werden  erfindungsgemäss zwei Bürsten verwendet,  welche sich gegenläufig     mit    der     konstanten     geforderten     Geschwindigkeit        vb    drehen, die  eine mit     -I-        vb,    die andere mit -     vb.    Es ist  klar, dass die Drehzahl der Bürsten     synchron          mit    der sekundären Periodenzahl     c_2    sein     muss.     



  In     Abb.    4 stehen die Bürsten     b1    und     b2     einander gerade diametral gegenüber, a = 90  und<B>270</B>  . Beide bewegen sich mit konstan  ter Geschwindigkeit     c2    auf den obersten  Punkt a = 0 zu. Wirksam sei zunächst nur  Bürste     b,.    Diese lässt daher die Sekundär  spannung von 0 bis     (EZ)m",        sinusförmig       anwachsen. Im Augenblick, wo     b1    oben an  kommt, kommt auch     b2    dort von links an.

    Im folgenden wird     b2    wirksam und reguliert  die     Sekundärspanung    von     (E2).",    auf 0  zurück. In diesem Augenblick steht     b2    bei  <B>90'</B> und     b1    bei 270  . Während im weiteren  Verlauf die beiden Bürsten auf der untern  Hälfte sich kreuzen, sind sie wirkungslos.  Nun soll Bürste     b1    erst wieder wirksam wer  den, wenn sie über 180   bei 90   wieder an  gekommen ist und das Spiel sich     wiederholt.     



  Man könnte einen Kontaktapparat anord  nen, welcher die Wirksamkeit beider Bürsten  auf den gewünschten Quadranten von 0 bis  90   beschränkt, wie in     Abb.    5 angegeben.  Auf einer feststehenden Trommel ist der ge  wünschte Quadrant mit einem leitenden .Seg  ment ausgerüstet, das mit dem Pluspol der       Steuerbatterie        verbunden    ist. Die beiden  Bürsten     b'1    und     b'2    rotieren synchron mit den  Hauptbürsten     b1    und     b2    der     Abb.    4 und sind  mit ihren Hauptbürsten verbunden.

   Man er  kennt, dass mit diesem Apparat jeweils die  jenige Hauptbürste an die     Steuerspannung     gelegt wird, welche in den     gewünschten    Qua  dranten hineinkommt.  



  Da der     Kollektor    mit der Frequenz     cI,    die  Bürsten mit der     beliebig    gewählten Sekun  därfrequenz     c2    rotieren, ist die Erzeugung  der     Sinusform    der sekundären Spannung  nicht von einem festen Verhältnis der Fre  quenzen     cl    und     c2    abhängig, sie wird also       ebensogut    bei starrer, wie bei     elastischer     Kupplung der Netze erreicht.  



  Zur Lieferung von wattlosen und Rück  wattströmen auf der     Sekundärseite    ist es  rotwendig, die wirksame Zone auszudehnen  und deshalb das     spannunggebende        Segment     über 90 bis     1$0      auszudehnen,     wie    in     Abb.    5  gestrichelt angedeutet. Dann ist die Bürste       b1    über 180   und anschliessend die Bürste     b2     über die restlichen 180   der sekundären  Spannung     wirksam        (Abb.    6).  



  Für normale Verhältnisse     ist    jedoch die  besondere     Ausbildung    des     Kontaktapparates     gemäss     Abb.    5 nicht erforderlich. Man kann  nämlich die Bürsten     b,    und     b2    beide dauernd  an die positive     Steuerspannung    legen, da nur      auf der gewünschten     Hälfte    von 0 über 90  bis 180   die Gitter die betreffenden Anoden  zünden können, während auf der andern  Hälfte im Augenblick, wo ihre Gitter posi  tive Spannung erhalten, die Anoden gegen  über der vorhergehenden, der jeweils gerade  brennenden Anode eine negative Spannungs  differenz haben.

   Eine Anode kann aber nur  zünden, wenn sie gegenüber der gerade bren  nenden Anode eine     positive    Spannungsdif  ferenz hat.  



  Anstatt den Kollektor mit der Frequenz       cl    und die Bürsten in zueinander entgegen  gesetztem Sinne mit     c2    rotieren zu lassen,  kann man nach dem Prinzip der Relativität  auch den Kollektor ruhen lassen und die eine  Bürste (b,) mit der Summe der Geschwindig  keiten (cl     +        c2),    die andere Bürste     (b2)    da  gegen mit der Differenz der Geschwindig  keiten (c, -     c2)    rotieren lassen.

   In diesem  Falle sind in     Abb.    7 die Zeitmomente an der       Abszissenachse    angegeben, wann das betref  fende Anodengitter positive Steuerspannung  durch die Bürste     b1    erhält, welche mit der  Geschwindigkeit     e,        i-        c.    über den Kollektor  gleitet, in     Abb.    8 das gleiche für die     Bürsta          bz,    welche mit     c,    -     e2    über den Kollektor  gleitet.

   Man erkennt, dass nur im     Zeitraum     der stark ausgezogenen Kurve, also von 180  über 90 bis 0   die gesteuerte Anode eine  positive Spannungsdifferenz gegenüber der  vorhergehenden, vorher brennenden Anode  hat. Also kann sie nur in diesem Zeitraum  zünden. Im andern Zeitraum der stark ge  strichelten Kurve hat sie im Steuermoment  eine negative Spannungsdifferenz gegenüber  der vorherigen, sie kann also nicht zünden.  In     Abb.    7 und 8 bedeuten die Zahlen an der       Abszissenachse    die Phasennummern der Ano  den, welche in diesem Moment positive  Steuerspannung erhalten.

   Die     Sinuslinien     der höheren Frequenz stellen die Anoden  spannungen, die     Sinuslinien    der kleineren  Frequenz die mittlere resultierende Spannung  der Sekundärfrequenz dar.  



  Bisher wurde nur die eine räumliche  Hälfte des Kollektors von a = 180 über 90  bis 0   benutzt. Die Bürste, welche jeweils    auf der andern Hälfte läuft von 180 über  270 bis 0   erwies sich, wie gezeigt, als un  wirksam. Nun benötigt man aber einen zwei  ten Anodensatz für die andere Stromhalb  welle, welche gerade 180   im sekundären  Zeitmassstab gegen die betrachtete Strom  halbwelle zeitlich verschoben ist. Für diese  Halbwelle kann die bisher     unwirksame,     räumliche Hälfte des Kollektors ausgenützt  werden, indem die gleichen     Segmente    des  Kollektors parallel an die Gitter eines zwei  ten Anodensatzes angeschlossen werden, des  sen Anoden um 180   versetzt sind.

   Das Seg  ment, das bisher die Anode 1 steuerte, wird  mit Anode 4' des zweiten Satzes parallel ver  bunden, 2 mit 5',     ä    mit 6' und so fort. Dann       -wird    der zweite Anodensatz mit denselben  Bürsten     b1    und     b"    und demselben Kollektor  gesteuert. Dieses ist jedoch nur zweckmässig,  wenn beide Anodensätze in einem     Gleichrich-          tergefäss    vereinigt sind,     bezw.    falls bei Ver  teilung auf zwei     Gleichrichter    die Kathoden  derselben direkt miteinander verbunden sind.

    Liegen aber     zwischen    den beiden Kathoden  die Wicklungen des     Sekundärtransformators     so dass zwischen den Kathoden die doppelte  Sekundärspannung herrscht, so stellt man für  jeden Gleichrichter einen getrennten Kon  taktapparat auf.  



       Abb.    9 veranschaulicht den erstgenannten  Fall. Es bedeutet T. , den Primärtransforma  tor, dessen Primärwicklung P an ein gegebe  nes     Dreiphasennetz        N,    angeschlossen ist.     T,.     besitzt die beiden     Sekundärwicklungen        Q1     und     Qe,

      welche je sechs in Stern geschaltete       Phasenwicklungen    besitzen und mit je einem  Anodensatz des     Gleichrichters    G verbunden       s        in   <B> </B>     d.        Die        Kathode        K        des        Gleichrichbers        ist     über je eine Primärwicklung     P2',        P2"    des  Transformators     T=    mit den Sternpunkten     0:

  t          bezw.    0. der Wicklungen     Q1        bezw.        Qz    ver  bunden. Die Sekundärwicklung des Trans  formators     T,    ist an das     .Sekundärnetz        N2    an  geschlossen.

   Die Anoden des einen Satzes  sind der Phasenfolge entsprechend mit 1,       2....    6, die des andern Satzes mit 1', 2', . . . 6'       bezeichnet.    Allen Anoden sind Steuergitter  vorgelagert, die mit den Lamellen 1 bis 6      des gemeinsamen     Steuerköllektors    verbunden       sind,    und zwar ist Lamelle 1 mit den     Gittern     der Anoden 1 und 4', Lamelle 2 mit den Git  tern der Anoden 2 und 5' usw. verbunden.  Auf diesem Kollektor, der ruhend angeord  net ist, rotieren die nicht gezeichneten Bür  sten b, und     b2    in der beschriebenen Weise.

    Wie es praktisch erreicht werden kann, dass  Bürste     b,    mit der     Geschwindigkeit        c,        +        c.@,     Bürste     b=    mit der     Geschwindigkeit    c, -     e     rotiert, wird durch     Abb.    10 veranschaulicht.  Die beiden Bürsten werden     getrennt    von Mo  toren     a,    und     a2    angetrieben, welche beide mit  ihren     Statoren    an dem Primärnetz mit     cl    Pe  rioden liegen.

   Die Rotoren sind über Schleif  ringe an das Sekundärnetz mit     c2    Perioden  angeschlossen, und zwar so,     da.ss    der eine  unter-, der andere übersynchron läuft. Die  Rotoren können dreiphasig ausgeführt wer  den und untereinander parallel geschaltet  werden. Da es     ,sich    um     kleine    Motoren han  delt, kann das Anlassen und Synchronisieren  von Hand mittelst Kurbel und Zahnräder  oder Riemen erfolgen. Den Bürsten b, und     b2     wird die positive Steuerspannung über  Schleifringe     d,    und     d2    parallel zugeführt.

    Wie bereits erwähnt, können auch alle watt  losen Ströme ohne besondere weitere Hilfs  bürsten oder Kontaktapparate umgeformt  werden, ebenso kann mit der Anordnung  Wattenergie rückgeliefert werden. Die bei  den Bürsten können auch     vermittelst    eines       Differential-Zahnrädergetriebes    D angetrie  ben werden, wie     Abb.    11 beispielsweise sche  matisch zeigt.  



  Die -Anordnung ist besonders auch für  elastische Kupplung zweier Netze geeignet,  welche beide     unabhängig    voneinander ihre  Periodenzahl halten. Sie kann aber auch zur  starren Kupplung verwendet werden. Die bei  den Bürsten können dann starr über Zahn  räder von einem Motor angetrieben werden,  der synchron mit dem Primärnetz läuft. Die  Zahnräder müssen ein solches Übersetzungs  verhältnis erhalten, dass ,die eine Bürste     mit          c,        -i-        c2,    die andere mit     e,    -     c2    umläuft.

   Es  kann auch die oben beschriebene Anordnung  benutzt werden     (Abb.    10 und 11), indem die    gewünschte Periodenzahl     e    von einem klei  nen Synchrongenerator erzeugt wird, der von  einem Motor vom     Primärnetz    her angetrieben  wird. Wird dieser in der Tourenzahl regu  lierbar gemacht, kann die gewünschte     Perio-          deniahl        e    beliebig eingestellt werden.  



  Aber das Problem ist mit der     Erzielung     einer annähernd     sinusförmigen        Spannung    der  Sekundärfrequenz bei starrer oder elastischer  Netzkupplung noch nicht völlig erschöpft.  



  Die genauere Betrachtung der Verhält  nisse der Umrichtung von 50 auf     162/3    Perio  den bei     Sechsphasenschaltung    zeigt,     dass    'die  Bürste b,, welche mit     e,        +        e2        rotiert,    nur  während 15     elektrische    Grade primärer Fre  quenz in Kontakt mit einem     Gitter    sein darf,  das heisst die Segmente auf dem Kollektor  dürfen nur  
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    des Umfanges breit sein. Anderseits darf die  Bürste     b2    nicht mehr als 30   in Kontakt     mit     einem Gitter sein.

   Da diese mit     c,_    -     c2    auf  dem Kollektor schleift, führt auch diese Be  dingung zu einer     Segmentbreite    von     g    des  Umfanges, das heisst die     Kontaktbreite    darf  nicht grösser als ein     Drittel    der Teilung des  Kollektors sein.  



  Die Verhältnisse sind in     Abb.    12 dar  gestellt. Auf dem absteigenden Spannungsast  ist die stark     gestrichelte    Kurve (Bürste     b2)     wirksam, die stark ausgezogene soll unwirk  sam sein. Wenn auch die Zeitpunkte, in  denen die Gitter positive     .Steuerspannung    er  halten, in Zeiten fallen, wo die betreffende  Anodenspannung (ausgezogene Kurve) nega  tiver ist als die Spannung der jeweils bren  nenden Anode (gestrichelte Kurve), also       nicht    zünden kann, so wird doch abwechselnd  nach 15 und 30   primärer Frequenz jene  Anodenspannung kurzzeitig positiver als die  Spannung der jeweils     brennenden    Anode.

    Würde also nach 15   das     Gitter    noch posi  tive Spannung haben, so würde auch die bis  her stromlose Anode zünden, und es gäbe      einen Kurzschluss und unübersehbare Ver  hältnisse.  



  Im aufsteigenden Spannungsast auf der  rechten Seite der     Abb.    12 .stellt die von  Bürste     hl    erzeugte ausgezogene Kurve die  gerade wirksame Spannung .dar, während die  Spannung der gestrichelten unwirksam sein  soll. Die     Zeitpunkte,    in denen die gerade un  wirksamen Anoden positive Steuerspannung  erhalten, fallen ebenfalls in Zeiten, wo die  betreffende Anodenspannung negativer     isL     als die der gerade brennenden Anode; sie  kann also nicht zünden. Jedoch nach GO       bezw.    30   primärer Frequenz wird die Span  nung der bisher unwirksamen Anoden posi  tiver als die wirksamen.

   Würde also die  Kontaktgabe der Steuerspannung länger als  <B>300</B> dauern, so würde die bis dahin strom  lose Anode noch nachträglich zünden, und es  ergäben sich wieder unzulässige Verhältnisse.  Die gefährlichen Zündmomente sind mit Z  eingetragen, die gefährlichen positiven Span  nungsflachen durch     Schra,ffuren    verschiede  ner Richtung veranschaulicht.  



  Diese maximale Kontaktbreite
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   des  Umfanges bei     Sechsphasenschaltungl    genügt  zum sicheren Zünden, wie Versuche     J    bewiesen  haben. Der Sicherheit halber wird man aber  noch etwas unter diesen Wert heruntergehen.  



  Es muss aber noch folgendes beachtet  werden:  Wenn ein Umrichter alle möglichen Se  kundärströme liefern oder aufnehmen können  soll, das heisst Ströme beider Wirkrichtungen  und jeder Phasenlage, so müssen in jedem  Phasenmoment .der Sekundärspannung in bei  den Richtungen Ströme fliessen können, das  heisst in jedem Moment müssen beide Gleich  richter     bezw.    Anodensätze fähig sein, Strom  zu liefern je nach Bedarf, plötzlich, ohne dass  Umschaltungen vorher möglich wären. Beide  Gleichrichter (sowohl derjenige für die posi  tive     Stromhalbwelle,    als auch derjenige für  die negative     Stromhalbwelle)    laufen also  ständig gleichsam parallel.

   Die Spannungs  kurve der beiden Gleichrichter wird zu glei-    eher Zeit immer von verschiedenen Bürsten  des Steuerkollektors gesteuert. Wird der eine  von der Bürste     b,    gesteuert, dann wird der  andere Gleichrichter von der Bürste     b2    ge  steuert. Im     Maximum    der Sekundärspannung       wechseln    sich .die beiden Bürsten ab, so dass  dann der erstere Gleichrichter von der Bürste       b2,    der letztere von der Bürste     b1    gesteuert  wird.

   Nun ist die von Bürste     b,    erzeugte       Zackenkurve    doppelt so grob, wie die von der  Bürste     b,,    so dass sich die beiden Spannungs  kurven, die ja nach obigem parallel arbeiten  sollen, nicht decken. Einmal steht eine Zacke  der gestrichelten Kurve über die ausgezogene  vor, dann umgekehrt.  



  Aus     Abb.    13 kann man diese Verhältnisse  ersehen. Für nacheilenden, rein wattlosen  Strom ist für den betrachteten Gleichrichter  auf dem absteigenden     Spannungsast    die ge  strichelte Spannungskurve wirksam. Wenn  die Spannung negativ wird, so     muss    der  Gleichrichter     rückarbeiten.    Unterdessen steht  der andere Gleichrichter parallel in Bereit  schaftsstellung, um jeden Augenblick, wenn  der Strom die Richtung wechseln soll, einen  Vorwärtsstrom zu liefern. Seine wirksame  Spannungskurve ist ausgezogen.  



  Aus     Abb.    14 ist ersichtlich, dass sich die  Sekundärspannung des einen Gleichrichters  G1 über seine und die andere Sekundärwick  lung des Transformators     T_    in negativer  Richtung auf den andern Gleichrichter     G_     überträgt.

   In     Abb.    13 ist daher beispiels  weise für den     Rückarbeitsabschnitt    die gestri  chelte Spannungskurve des Gleichrichters     G1,     welche hier negativ ist, umgekehrt, das heisst  hier in positiver Richtung,     strichpunktiert    in  die Spannungskurve des Gleichrichters     G,     eingezeichnet, wie sie sieh nach obigem über  die Sekundärwicklung des Transformators     T=     auf den Gleichrichter     G2    überträgt. Man  sieht, dass sich die Zacken der beiden Kurven  nicht decken, vielmehr gegeneinander gehen.  Einmal ist die ausgezogene Zacke positiver  als die andere Kurve.

   Wenn die Spannung  des Gleichrichters     G,    (ausgezogene Kurve)  positiver ist als die Spannung der strich  punktierten Kurve, zündet die betreffende      Anode, wenn sie positive     Gitterspannung    er  hält. Diese Zeitpunkte sind wieder mit Z  bezeichnet, die     positiven    Zacken schräg  schraffiert.  



  Durch dieses Zünden des Gleichrichters       G2    entsteht kein Kurzschluss, wie aus     Abb.    14  zu entnehmen ist. Dort ist angenommen, dass  im Gleichrichter     G,_    die Anode 1 im Rück  wärtsgebiet     brenne    und durch die überschie  ssende positive Spannungszacke gleichzeitig  Anode 3' des Gleichrichters     G,    zünde. Die  ser Strom     i,'    wirkt im Transformator     T,    dem       Strom        i1    entgegen, sucht also den Sekundär  strom, welcher ja schon im Abnehmen begrif  fen ist, schneller als gewollt zum Sinken zu  bringen.

   Dieses ruft aber in den     Reaktanzen     des Sekundärnetzes eine erhöhte Gegenspan  nung hervor, die das Anwachsen des Stromes       i.,'    um so mehr verlangsamt, je grösser die  wirksamen Real-,tanzen des Sekundärnetzes  sind. Im nächsten     Zeitabschnitt    wird die aus  gezogene     positive    Spannungszacke abgelöst  durch eine gleich grosse     negative    Spannungs  fläche und der     .Strom        i3'    nimmt wieder auf 0  ab; bei der nächsten     positiven    Spannungs  zacke wiederholt sich das gleiche Spiel mit  dem Strom     i4'    und so fort.  



  Wir     erhalten    also einen     Ausgleichwellen-          strom    von 300 Perioden, der dem Sekundär  strom     J,    überlagert ist. Der     Ausgleichstrom     ist lediglich von der Grösse der Spannungs  zacken und den wirksamen     Reaktanzen    ab  hängig und unabhängig von der Grösse des  Sekundärstromes. Dieser kann also bis zur  Unkenntlichkeit verzerrt werden. Daher ist  zunächst eine genügend grosse Drossel D im  Sekundärstromkreis einzuschalten, welche die       Ausgleichströme        wirksam    begrenzt. Eine       R.eaktanz    ist sowieso zweckmässig, um die  Kupplung elastischer zu gestalten.

   Aber es  erscheint trotzdem zweckmässig, die     Aus-          0,leichströme    auch an ihrem Entstehungsort  zu     bekämpfen.    Dies     kann    dadurch geschehen,  dass man die ausgezogene Kurve im betrach  teten Zeitraum gegenüber der vom andern  Gleichrichter her übertragenen, strichpunk  tierten Kurve senkt, damit die Grösse der  überschiessenden schraffierten Zacken verklei-         nert    wird. Man erzeugt den Sicherheits  abstand dadurch, dass die Phase der ausgezo  genen Kurve des Gleichrichters     G,    nacheilend  verschoben wird und diejenige der strich  punktierten Kurve voreilend, z.

   B. je um den  Winkel o aus der     Mittellage    der gewünschten  Sekundärphase     (Abb.    15). Hier ist der Win  kel o gleich<B>30'</B> im primären Zeitmassstab,  gleich 10 'im sekundären, angenommen. Man  erkennt, dass nunmehr nur noch drei kleine  schraffierte     Spannungszacken    überschiessen,  deren Anfang mit Z bezeichnet ist, während  der ganze Rest der ausgezogenen Spannungs  kurve     finiter    der     strichpunktierten    Kurve  bleibt. Der     Ausgleichstrom    ist auf ganz  kleine Werte herabgesetzt.  



  In     Abb.    16 sind die entstehenden Span  nungskurven für beide Gleichrichter schema  tisch dargestellt. Für     Gleichrichter        G1    gilt  die stark ausgezogene Kurve 0 bis 90  , dann  die punktierte bis 270  , um dann wieder auf  die stark ausgezogene überzugehen. Die  Spannungswelle von 0 bis 180   ist um zwei     @@     kürzer geworden und     entsprechend    spitzer,  von 180 bis 360   um zwei     o    länger und ent  sprechend flacher. Die unwirksamen Teile  der Kurve sind punktiert. Diese sind im  Gleichrichter     G2    wirksam, welcher daher das  umgekehrte Spannungsbild abgibt.

   Wenn  man je nach der Phasenlage des Sekundär  stromes zur Sekundärspannung<B>180'</B> aus dar       Spannungskurve    des Gleichrichters heraus  greift und die restlichen<B>180'</B> aus der Span  nungskurve des Gleichrichters     G.    nimmt, er  gibt sich beim Übergang eine mehr oder we  niger grosse Stufe. Bei reinem     Wattstrom     gibt es zum Beispiel zwei zugespitzte, nur  180-2 o breite Kurven, die durch eine wag  rechte Strecke von zwei o   Länge getrennt  sind.  



  Wie die gegenseitige Phasenverschiebung  o mit einem Kontaktapparat erzeugt werden  kann, zeigt schematisch     Abb.    17. Der Kol  lektor rotiert zunächst mit     e,    Perioden, dann  müssen sich die beiden Bürsten     b,.    und     b,>    mit       -I-        e.    und -- e2 so bewegen, dass sie sich in  a = 0 und a, = 180   treffen. Wir brauchen      jetzt nur beide Bürsten um O   gleichsinnig  zu     verschieben.    Dann treffen sie sich nicht  mehr im positiven Maximum der Sekundär  spannung (a = 0  ), sondern um     o      früher,  während sie sich in der Nähe von a =180    jetzt um o " später treffen.  



  Aus     Abb.    16 ist ersichtlich, dass die aus  gezogene     Spannungskurve    der Bürste     Bz     nacheilend gegenüber der gestrichelten Span  nungskurve der Bürste     b2    verschoben werden  muss. Dieses bewirkt aber fehlerhafte Zün  dungen im absteigenden Ast der ausgezoge  nen Spannungskurve der     Abb.    12. Dort hatte  man gesehen, dass die Kontaktgabe für die       C;itterspannung    nicht länger als 15 elektri  sche Grade im primären     Zeitmassstabe    erfol  gen darf.

   Verschieben wir     nun    die ausgezo  gene     Spannungskurve    gegenüber der gestri  ehelten nacheilender als 15  , so wird die  Zeitdauer noch kleiner, in der die ausgezo  gene     Spannungskurve    noch positive Steuer  spannung an den Gittern der zugehörigen  Anoden zulässt, wenn sie stromlos bleiben sol  len. Um in der Bemessung des     Phasenver-          sehiebungswinkels    o frei zu sein, ist es not  wendig, die Bürsten in den Zeiträumen, in  welchen sie nicht -wirksam sein sollen,  künstlich durch     Fortnahme    der Steuerspan  nung unschädlich zu machen. Dass dieses  durch einen besonderen Kontaktapparat mög  lich ist, wurde bereits an früherer Stelle ge  zeigt.

   Nur ist es in diesem Falle notwendig,  den Kollektor in zwei Teile zu teilen.  



  Die sich     ergebende    Anordnung ist in       Abb.    18 beispielsweise skizziert. Die beiden  Antriebsmotoren     a,    und     a2    sind wieder wie  früher mit ihrem     Stator    an das primäre     Sta-          tornetz   <B>C</B>, angeschlossen, die Rotoren sind  parallel geschaltet und mit dem sekundären       Einphasenstromnetz    verbunden, und zwar in  der Weise, dass der erste Motor mit einer  übersynchronen Tourenzahl von     e,        -;

  -        c2    um  läuft, der andere mit einer untersynchronen  Tourenzahl von     e1    -     c2.    Jeder Motor treibt  zwei Bürsten an, welche je auf zwei Kollek  toren schleifen, z. B. beim Antriebsmotor a,       die    Bürsten     b,    und b,'. Die Segmente des  Kollektors der Bürste b, sind mit den Bür-         sten    des Gleichrichters G, verbunden, die  Segmente des Kollektors der Bürste     b,'    mit  den Gittern des Gleichrichters G2.  



  Es werden in der     Abb.    18 die Bürsten     b,     und     b2'    über ihre Schleifringe dl und     d2'    pa  rallel verbunden, ebenso die Bürsten b,' und       bz.    Beide Gruppen werden zu den beiden  Segmenten eines Umschalters geführt, dessen  Bürste von einem     Sy        nclironmotor    angetrieben  wird, dessen     Stator    an der sekundären Fre  quenz liegt, mit welcher die Rotoren der bei  den andern Antriebsmotoren a, und     a2    ge  speist werden. Der umlaufenden Bürste des  Umschalters wird über. einen Schleifring die  positive Steuerspannung zugeführt.

   Man er  kennt, dass die positive Steuerspannung  immer nur an einer der beiden Bürstengrup  pen liegt, während die andere keine Span  nung bekommt. Die Phase der mit der  sekundären     Frequenz    umlaufenden Bürste des  Umschalters wird so gewählt, dass die Um  schaltung der Spannung     genau    im Maximum  der vom Umrichter erzeugten Sekundärspan  nung erfolgt.  



  Um den erforderlichen Sicherheitsabstand  der Kurven zu erhalten, werden die beiden       Kollektorgruppen    um denselben Winkel o  aus ihrer Nullage verdreht, wie aus     Abb.    18  ersichtlich. Um die Phasenlage der Sekun  därspannung des Umrichters gegenüber der  sekundären Netzspannung zu verändern (zum  Zwecke der Einstellung der gewünschten  Wirkleistung), wird die Phase der die beiden  Rotoren der Antriebsmotoren     a,    und     a2    und  den     Umschaltermotor    speisenden Sekundär  spannung durch eine der bekannten Einrich  tungen gegenüber der Phase des Sekundär  netzes verdreht. In der Abbildung ist die  Schaltung so vorgesehen,     -dass    die Rotoren  dreiphasig ausgeführt sind.

   Der eine Pol des  Sekundärnetzes wird an eine Phase gelegt,  während der andere Pol an einen     Spannungs-          teiler    geführt wird, dessen Enden an den bei  den     andern        Rotorphasen    liegen. Durch Ver  schieben des     Kontaktes    auf dem     Spannungs-          teiler    wird die den Rotoren zugeführte Phase  verschoben.

        Man könnte die Einstellung der Phase der  Sekundärspannung gegenüber der Phase der  sekundären Netzspannung auch dadurch be  wirken, dass man die Kollektoren des An  triebsmotors     a1    um .den gewünschten Winkel       fl    nach links verdreht, während man die Kol  lektoren des Antriebsmotors     a2    um den glei  chen Winkel nach rechts verdreht. Soll die  Verdrehung am feststehenden Kollektor der       Abb.    10 erfolgen, so muss derselbe entspre  chend     Abb.    18 in der     Mitte        geteilt    werden  und dann die der einen Bürste gehörende       Hälfte    nach rechts die andere um den glei  chen Winkel nach links gedreht werden.

    Dieses ist anhand der     Abb.    4 oder der       Abb.    17 einzusehen. In diesen Abbildungen  ist angenommen, dass der     Kollektor    mit der.  primären Frequenz     cl    synchron rotiert und  die beiden Bürsten     b1    und     b2    auf denselben;  die eine links herum, die andere rechts herum,  mit der sekundären Frequenz e2 rotieren.

    Nimmt man an, dass der Sicherheitsabstand  gleich 0 gewählt sei, so müssen sich die bei  den Bürsten offenbar, einerlei welche Pha  senlage die Sekundärspannung des Umrich  ters gegenüber der sekundären Netzspannung  auch haben soll, immer noch im     Maximum     ihrer Sekundärspannung, das heisst bei den  Zeitpunkten a = 0 und a = 180   treffen.

    Um diesen Treffpunkt (das     Maximum    der  Sekundärspannung) zum Beispiel zu ver  zögern, müsste man die Bürste     b,    nach rechts,  die Bürste     b2    nach links verdrehen (beide  gegen ihre Drehrichtung); dann treffen sie  sich um diesen Zeitwinkel der Verdrehung  später, aber immer noch in den Punkten        ,=0        und    a=180'.     blan    erhält also die       gewünschte    Phasenverschiebung der Sekun  därspannung des Umrichters gegenüber der  sekundären Netzspannung durch' Verdrehen  der beiden Bürsten zueinander oder voneinan  der fort und nicht dadurch, dass man sie im  gleichen Sinne verdreht.  



  Man kann jedoch den feststehenden Kol  lektor der     Abb.    10 ungeteilt beibehalten,  wenn man auf einen grösseren Sicherheits  abstand .verzichtet und die Einstellung der zu  übertragenden Wirkleistung durch Verdrehen    der den Antriebsmotoren     a1    und a2 zugeführ  ten Spannung sekundärer Frequenz gegen  über der sekundären Netzspannung vornimmt,  wie dies in     Abb.    18 dargestellt ist. Die Auf  teilung des Kollektors wird also nur durch  die Forderung eines grösseren Sicherheits  abstandes     bezw.    eines Verdrehungswinkels     c@7     notwendig.  



  Das System ist nicht auf die hier beschrie  bene Anordnung zur Umformung von Dreh  strom in Einphasenstrom beschränkt, sondern  kann für alle andern     Frequenzumformer-          systeme    sinngemäss verwendet werden; welche  mit gittergesteuerten Gleichrichtern arbeiten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:-</B> Einrichtung zur Kupplung eines 'V@Tecli- selstromnetzes begebener Frequenz mit einem Wechselstromnetz kleinerer Frequenz unter Verwendung von gittergesteuerten Gleich richtern, deren Gitterspannung sich aus zwei Komponenten zusammensetzt, und zwar aus einer @ÄTechselspannung der höheren und einer solchen der kleineren Frequenz und bei welcher die Frequenzen der Gittersteuer spannungen in einem rotierenden Kontakt apparat erzeugt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den mit den Gittern ver bundenen Lamellen des kollektorartigen Kon taktapparates zwei Bürsten, die mindestens zeitweise mit dem positiven Pol einer Gleich stromquelle verbunden sind, derart rotieren,
    dass die Relativgeschwindigkeit zwischen den Lamellen und der einen Bürste der Summe, dagegen die Relativgeschwindigkeit zwischen den Lamellen und der andern Bürste der Dif ferenz der beiden I\Tetzfrequenzen entspricht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kontakt apparat selbst mit der Frequenz des höherfrequenten Netzes, die Bürsten da gegen mit der Frequenz des niederfre quenten Netzes im entgegengesetzten Drehsinn rotieren. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kontakt- apparat ruht und die eine Bürste mit der Summe, die andere mit .der Differenz der Netzfrequenzen gleichsinnig rotiert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss jede der bei den Bürsten mit einer Bürste leitend ver bunden ist, die auf einem mit dem posi tiven Pol der Steuerspannungsquelle ver bundenen Schleifring rotiert. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass zwei Gleich richter- bezw. Anodensysteme vorhanden sind, und für jedes dieser Systeme ein besonderer Steuerapparat vorgesehen ist, wobei die von beiden Apparaten gleich zeitig gesteuerten Gitter Anoden zu geordnet sind, deren Phasen um<B>180</B> auseinander liegen. .
    Einrichtung nach- Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Umrich tung von<B>50</B> auf. 16=/Perioden und bei Seehsphasenschaltung die Lamellenbreite gleich oder kleiner als ein Drittel der Lamellenteilung gewählt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss im Sekundär stromkreis eine Drossel eingeschaltet ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, da.ss beide Bürsten um einen Winkel von etwa. 10 (im sekundären Massstab) aus der auf die Sekundärphase bezogene Mittellage gegeneinander im entgegen gesetzten Sinne verschoben sind, um der Sekundärspannung des Umrichters gA- genüber der sekundären Netzspannung den gewünschten Phasenwinkel zu geben. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Bürsten im gleichen Sinne aus der auf die Sekundärphase be zogenen Mittellage verschoben sind, um der Sekundärspannung des Umrichters gegenüber der sekundären Netzspannung den gewünschten Phasenwinkel zu geben. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bürsten in den Zeiträumen, in denen sie nicht wirksam sein sollen, von der Steuerspannung ab geschaltet sind. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bürsten mit Antriebsmotoren gekuppelt sind, de ren Statoren an das höher frequente Wechselstromnetz angeschlossen sind, während die Rotoren parallel geschaltet und mit dem niederfrequenten Netz so verbunden sind, dass der eine Motor mit der Summe, der andere mit der Differenz der Frequenzen umläuft, wobei jeder 3Zo- tor zwei Bürsten antreibt, welche auf zwei Kollektoren schleifen, deren Lamel len mit den Anoden des einen bezw. des andern Gleichrichtersystems verbunden sind.
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