CH170893A - Anstecketikette mit einer um den Rand der Ware herumzulegenden Schutzklappe. - Google Patents

Anstecketikette mit einer um den Rand der Ware herumzulegenden Schutzklappe.

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CH170893A
CH170893A CH170893DA CH170893A CH 170893 A CH170893 A CH 170893A CH 170893D A CH170893D A CH 170893DA CH 170893 A CH170893 A CH 170893A
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Siegfried Julie
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Siegfried Julie
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    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/12Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by pins, staples, or the like

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Description


      Ansteeketikette    mit einer um den Rand der Ware     lierumzulegenden    Schutzklappe.    Die bislang bekannt gewordenen soge  nannten     Nadelschutzetiketten    mit einer um       den    Rand der Ware herumzulegenden und  alsdann die Nadelspitze der an der Ware       l,efestigten    Etikette überdeckenden Schutz  klappe haben durchweg den Nachteil,

   dass  nach dem     Hindurchstecken    der Nadel durch       den    Warenstoff zunächst die Nadel umgelegt  und dann noch durch einen zweiten Hand  griff die Schutzklappe über die Nadel her  übergebogen werden     muss.    Es sind also ausser  dem     Hindurchstecben    der Nadel durch die        rare    noch zwei Handgriffe erforderlich, um  <B>a</B>     'ie    Etikette an der Ware     endgültig    zu be  festigen.

   Bei der Auszeichnung grösserer       @Varenmenben    spielt der für das Befestigen  dieser     sogenannten        Nadelschutzetiketten    er  forderliche Zeitaufwand eine nicht un  beträchtliche Rolle.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es,       deri    vorerwähnten     Zeitaufwand    für das Be  festigen der     Nadelsebutzetiketten    erheblich  zu verkürzen, ohne dabei die vielen Vor  teile der     Nadelschutzetiketten    genannter Art    aufzugeben.

   Die     Erfindung    besteht darin,  dass bei einer Anstecketikette mit einer um  den Rand der Ware herumzulegenden, durch  Draht versteiften Schutzklappe und einer  (oder mehreren) durch den Warenstoff hin  durchzustechenden und darnach umzulegen  den Drahtnadeln diese Nadel     (bezw.    Nadeln)  so ausgebildet     bezw.    angeordnet ist     (bezw.     sind), dass der beim Umlegen der Schutz  klappe im Augenblick des     Auftreffens    der  Schutzklappe gegen     die    nur durch den Stoff  der Ware hindurchgestochene,

   im übrigen  aber noch nicht umgelegte Nadel zwischen  der Richtung der Nadelspitze und derjenigen  der Schutzklappe vorhandene Winkel weniger  als 45   beträgt und das Umlegen der Nadel       (bezw.    Nadeln) selbsttätig mit dem Umlegen  der Schutzklappe, und zwar in gleicher Rich  tung, nämlich gegen den der Schutzklappe  abgewendeten     Etikettenrand    hin erfolgt, wo  bei die Nadelspitze bei oder vor Beendigung  des     L        mlegens    hinter einen an der Schutz  klappe vorgesehenen Vorsprung greift und  dadurch gesichert wird.

        Dadurch wird das bislang mittelst     eines     besonderen Handgriffes vorzunehmende Um  legen     bezw.    Umbiegen der durch den Stoff  der Ware hindurchgestochenen Nadel er  übrigt und die hierfür     bislang    aufzuwen  dende Zeit gespart, so     dass    das Befestigen der  Etikette nunmehr     wesentlich    einfacher und  schneller vor sich geht als dies bislang der  Fall war.  



  Die vorstehend erwähnte     Einrichtung          kann    dabei entweder durch entsprechende  Schrägstellung der ganzen und alsdann nicht  gekrümmten Nadel     (bezw.    Nadeln) oder aber  durch entsprechende Abbiegung der Nadel  spitze oder aber durch eine gewisse geringe  Schrägstellung und Krümmung der Nadel       bezw.    Abbiegung der Nadelspitze getroffen  sein.

   Der an der Schutzklappe vorzusehende  Vorsprung, der beim Umlegen der Schutz  klappe zunächst über die Spitze der noch  aufrecht stehenden Nadel     herübergreift    und  bei oder vor Beendigung des     Umlegens    die  Nadelspitze "fängt", kann     entweder    durch  Abbiegen oder Umbiegen     bezw.    Falten des  äussern     glappenrandes    oder durch eine dort  anzubringende Verstärkung oder aber durch  einen vorspringenden Bügel, eine     bügelartige          Abbiegung    oder     Aufbiegung    des auf der  Rückseite der Schutzklappe befindlichen  Drahtteils gebildet sein.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den  Gegenstand der Erfindung in einem von  zahlreichen Ausführungsbeispielen.  



  .     Fig.    1. stellt das betreffende Ausfüh  rungsbeispiel in dem Zustande, in dem die  Etikette geliefert     wird,    schaubildlich dar;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht der in     Fig.    1  dargestellten     Nadelschutzetikette    vor dem  Anbringen der Etikette an der Ware;       Fig.    3 zeigt dann in einem Längsschnitt  das Auftreffen der Schutzklappe gegen die  zwar bereits durch die Ware hindurch  gestochene, aber noch aufrecht stehende Na  del, während       Fig.    4 endlich - wiederum in einem  Längsschnitt durch die Etikette - die Lage  der Teile nach beendeter Befestigung an der  Ware erkennen lässt.

      Bei dem gezeichneten     Ausführuagsbei-          spiel    ist 1 der zur Aufnahme der Angaben  über Art, Grösse, Preis usw. der Ware die  nende Hauptteil der Etikette und 2 die  Schutzklappe, die mit dem     Etikettenteil    1  aus einem Stück bestehen kann. 3 ist die       mit    der Spitze 4 versehene Nadel, deren  Draht 5 bei der gezeichneten Ausführungs  form nach einer gegen die Schutzklappe 2  gerichteten Abbiegung 6 durch die Etikette  hindurchgestochen und im weiteren dazu be  nutzt ist, um die Klappe oder Zunge 2 zu  versteifen.

   Es ist die Nadel 3, an deren  Stelle natürlich auch zwei, oder mehr Nadeln  vorhanden sein können, so ausgebildet     bezw.     angeordnet, dass der Winkel, der beim Um  legen der Schutzklappe im Augenblick des       Auftreffens    dieser Schutzklappe 21 gegen die  nur durch den Stoff der Ware hindurch  gestochene, also noch aufrecht stehende Na  del     (bezw.    Nadeln) 3 zwischen der Richtung  der Nadelspitze     bezw.    des obern Nadelteils  und der Richtung der Schutzklappe 2 ent  steht, weniger als 45   beträgt.

   Dadurch ist  die Möglichkeit geschaffen,     dass    beim Um  legen der Klappe die Spitze 4 der noch auf  recht stehenden Nadel     (bezw.    Nadeln) nicht  in das Material der Zunge     bezw.    Klappe 2  hineindringen kann, sondern die Nadel       (bezw.    Nadeln) 3 beim weiteren     Umlegen     der Schutzklappe 2. mit dieser ohne     weiteres     gegen     clen    untern     Etikettenrand    la umgelegt  wird     (bezw.    werden).  



  Bei dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel ist die vorerwähnte Bedingung dadurch  erfüllt, dass die hier nur in der Einzahl vor  gesehene Nadel 3 ein wenig gegen die  Schutzklappe 2 hin geneigt angeordnet und  der die Spitze 4 aufweisende obere Nadel  teil entgegengesetzt gekrümmt     bezw.    ab  gebogen ist, so dass bei dem in     Fig.3    der  Zeichnung dargestellten Augenblick des Ruf  treffens der Schutzklappe 2 gegen die noch  aufrecht stehende Nadel 3 der Winkel     zwi-          schef    der Richtung der Nadelspitze     bezw.     des obern Nadelteils und der     Schutzklappe     weniger als 45   beträgt.

        Anderseits könnte die vorerwähnte Be  dingung aber auch durch eine Schrägstellung  der im übrigen     ungekrümmt,    also vollkom  men gerade verlaufenden Nadel .3     entgegn-          gesetzt    zu der aus -der Zeichnung ersicht  lichen Richtung erfüllt sein, wobei also dar  Winkel zwischen der Nadel 3 und dem der  Schutzklappe 2 abgekehrten untern     Eti-          kettenteil    beispielsweise nur<B>70'</B> beträgt.  Endlich aber könnte die Einrichtung auch so  getroffen sein, dass der Winkel zwischen der  Nadel und dem untern     Etikettenteil    90    oder weniger beträgt und dabei der obere  Teil der Nadel 3 entsprechend abgebogen       bezw.    gekrümmt ist.  



  In allen diesen Fällen wird mit dem Um  legen der Schutzklappe 2 die Nadel 3, deren  natürlich auch zwei vorhanden sein können,  selbsttätig in derselben Richtung umgelegt,  wobei ein an dem äussern Rand der Schutz  klappe 2 vorgesehener Vorsprung 7     zunächst     über die Nadelspitze 4     herübergreift    und  beim weiteren, alsdann gemeinsam statt  findenden Umlegen der Schutzklappe 2 und  der Nadel 3 die Nadelspitze 4 fängt.

   Die  Nadelspitze 4 legt sich also bei oder vor Be  endigung des     Umlegens    der Schutzklappe 2  hinter den Vorsprung<B>7</B> der     Schutzklappe,     wodurch der Erfolg erzielt wird,     da.ss    eine  ungewollte Trennung der     Etikette    von der  Ware unmöglich gemacht     wird,    da die Spitze  der gegen die Rückseite der Ware anliegen  den Nadel eben hinter dem Vorsprung der  Schutzklappe 2 festliegt.  



  Der vorerwähnte, als Nadelfang dienende  Vorsprung 7 an der Rückseite, das heisst au  der der Nadel 3 zugekehrten Seite der  Schutzklappe 2 kann nun entweder durch  eine entsprechende Abbiegung oder aber   wie bei dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel - durch ein Zurückbiegen     bezw.    Ein  rollen des äussern Randes der Zunge 2 ge  bildet werden, wobei die gezeichnete Aus  führungsform den Vorteil besitzt, dass die  Nadelspitze zwischen die durch     Zurückbiegan          bezw.    Einrollen des äussern Zungenrandes  gebildeten beiden übereinander liegenden  Kartonschichten eintreten kann.

      In beiden     Fällen    sorgt der die Schutz  klappe versteifende Draht 5 dafür, dass die  Abbiegung     bezw.    Zusammenfaltung oder das  Einrollen des äussern Zungenrandes erhalten  wird.  



  Anderseits könnte der Vorsprung "aber  auch durch Aufkleben eines Kartonstreifens  auf den äussern Zungenrand oder aber  schliesslich durch einen quer über die der  Nadel 3 zugekehrte Rückseite der Schutz  klappe 2. verlaufenden     Drahtteil,    der       gebenenfalls    noch bügel- oder     ösenartig    auf  gebogen sein kann, gebildet werden.  



  Bietet der dargestellte Gegenstand dar  Erfindung nun hinsichtlich des     Anbringens     und der Befestigung der sogenannten     Nadel-          schutzetiketten    mit über den     Warenrand     herumzulegender und durch Draht versteifter  Schutzklappe den Vorteil, dass die Nadel  nicht mehr - wie bislang --besonders, näm  lich vor dem Umlegen der Schutzklappe in  besonderem Arbeitsgang umgelegt zu werden  braucht, sondern selbsttätig     mit    dem Um  legen der Schutzklappe umgelegt wird, und  dass fernerhin ein durchaus sicheres Fest  halten der Etikette an der Ware gewähr  leistet ist, so erzielt man hierbei auch noch  den weiteren Vorteil, dass das beabsichtigte  Abnehmen der Etikette von der Ware ver  einfacht wird.

       Mit    dem Aufbiegen der  Schutzklappe der neuen     Nadelschutzetikette     wird nämlich auch die mit ihrer Spitze     hin-          ter    den Vorsprung 7 der Schutzklappe ge  tretene     bezw.    von diesem Vorsprung gefan  gene Nadel so weit angehoben, bis die Nadel  spitze sich von dem Vorsprung der Schutz  klappe 2 trennt. Diese     Aufbiebgung    der Na  del genügt aber dann durchaus, um die     Eti-          kette    von der Ware     bezw.    die Ware von der  Nadel der     Etikette    herabzuziehen.

   Dadurch  wird das bei den bisher bekannten     Nadel-          schutzetikeHen    genannter Art fast durchweg  erforderliche besondere Aufbiegen der Nadel  nach dem Zurückbiegen der Schutzklappe er  spart, und somit ist dann auch das beabsich  tigte Abnehmen der     Etiketts    von der Ware  gegenüber dem bisherigen Zustande verein-     -          facht.  

Claims (1)

  1. PATtNTA XSPRUC$ Anstecketikette mit einer um den Rand der Ware herumzulegender, durch Draht versteifter Schutzklappe, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung bezw. Anord nung der Nadel (bezw. Nadeln), dass der beim Umlegen der Schutzklappe (2) im Augenblick des Auftreffens der Schutz klappe (2) gegen die nur durch den Stoff der Ware hindurchgestochene, also noch nicht umgelegte Nadel (bezw. Nadeln) zwi schen der Richtung der Nadelspitze und der jenigen der Schutzklappe vorhandene Win kel weniger als 45 beträgt und das Um legen der Nadel (bezw. Nadeln)
    selbsttätig mit dem Umlegen der Schutzklappe (\?) in gleicher Richtung, nämlich gegen den der Schutzklappe abgewendeten Etikettenrand (la) hin erfolgt, wobei die Nadelspitze (4) bei oder vor Beendigung des Umlegens der. Schutzklappe (2) hinter einen an der Schutz klappe (2) vorgesehenen Vorsprung (7) greift und dadurch gesichert wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Nadel (bezw. Nadeln) so abgebogen bezw. gekrümmt ist, dass der Winkel, der beim Umlegen der Schutzklappe im Augenblick des Auftreffens der Schutz klappe (2) gegen die noch nicht umgelegte Nadel (3) zwischen der Richtung des obern Nadelteils und derjenigen der Schutzklappe (2) entsteht, kleiner als 45 ist. 2.
    Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anord nung der Nadel (bezw. Nadeln) geneigt zur Etikettenebene getroffen ist, derart, dass die Richtung der Nadelspitze beim Umlegen der Schutzklappe im Augenblick des Auftreffens der letzteren auf erstere mit der Richtung der letzteren einen Win kel von weniger als 45 bildet. 3. Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nadel (bezw. Nadeln) geneigt zur Etiketten ebene angeordnet und in ihrem obern Teil. abgebogen oder gekrümmt ist. 4.
    Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der beim Um legen der Schutzklappe (2) zunächst über die Spitze der Nadel bezw. Nadeln (3) greifende und bei dem weiteren, alsdann gemeinschaftlich stattfindenden Umlegen der Schutzklappe (2) und der Nadel (3) die Nadelspitze (4) fangende Vorsprung (7) auf der Rückseite der Schutzklappe (2) durch eine Abbiegung bezw. durch Zurückbiegen oder Einrollen des äussern Zungenrandes der Schutzklappe gebildet ist.
    5. Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Bil dung des Nadelfanges für die Nadelspitze auf die der Nadel (3) zugekehrte Seite, das heisst auf die Rückseite der Schutz klappe (2) ein Kartonstreifen aufgeklebt ist. G. Anstecketikette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der als Nadel fang dienende Vorsprung (7) aus einem quer über die der Nadel (3) zugekehrte Rückseite der Schutzklappe (2) verlaufen den Teil des die Schutzklappe versteifen den Drahtes (5) besteht. 7.
    Anstecketikette nach Patentanspruch und Unteranspruch G, dadurch gekennzeichnet, dass der quer über die Rückseite der Schutzklappe (2) verlaufende Drahtteil bügel- oder ösenartig aufgebogen ist, um so den Nadelfang für die Nadelspitze zu bilden.
CH170893D 1933-10-10 1933-10-10 Anstecketikette mit einer um den Rand der Ware herumzulegenden Schutzklappe. CH170893A (de)

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