CH170907A - Badeboot. - Google Patents

Badeboot.

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CH170907A
CH170907A CH170907DA CH170907A CH 170907 A CH170907 A CH 170907A CH 170907D A CH170907D A CH 170907DA CH 170907 A CH170907 A CH 170907A
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CH
Switzerland
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boat
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Inventor
Brevetto S A
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Brevetto S A
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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description


      Badeboot.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Wasserfahrzeug, welches insbesondere  für Wassersport und Badezwecke dienen soll  und mit einem Schwimmer am obern Rand,  sowie mit Öffnungen am Rumpf versehen  ist, durch die das Wasser ein- und aus  strömen kann.  



  Gemäss der Erfindung sind nun die Öff  nungen am Rumpf des Bootes derart an  geordnet, dass der Bootskörper siebförmig  durchbrochene Stellen aufweist, um Wasser  tiere, Wasserpflanzen und     Fremdkörper,    die  den Badenden belästigen     und,das    Innere des  Bootes verunreinigen könnten, abzuhalten.  



  Besteht der Bootskörper aus Metall, zum  Beispiel Leichtmetall, so können die sieb  förmig durchbrochenen Stellen unmittelbar  in den Verkleidungsblechen angebracht wer  den.  



  Bei Booten, die einen durch Auslassen  von Planken entstehenden,     gerippeartigen     Bootskörper besitzen, können die Öffnungen  zwischen den Planken mit einer besonderen    siebartigen Verkleidung überdeckt werden.  Diese Verkleidungen können aus     Metall-          sieben,    Holzgittern oder sonstigen Netzen  1  bestehen.  Was den Schwimmer betrifft, so kann  dieser aus einer Mehrzahl voneinander un  abhängiger, starrer     Kammern    aus Holz, Kork  oder dergleichen oder schlauchartiger, auf  blasbarer Zellen bestehen.

   Zum Ausgleich  der ungleichmässigen Belastung des Bootes  können ferner zusätzliche Schwimmkörper  angebracht sein, die beispielsweise aus Luft  kissen, bestehend als Sitz und als Rücken  lehne, oder nur als eines von beiden aus  gebildet sind. Ferner kann das Boot     einen     Klappsitz aufweisen, dessen Sitzlage so ge  wählt ist, dass der Bootsinsasse zum Luft  und Sonnenbad zeitweilig mindestens seinen  Oberkörper aus dem Wasser bringen kann.  



  Am hintern Ende des     Bootes    kann sich  eine aufrecht stehende Stange     befinden,    an  welcher ein oder mehrere offene oder ver  schliessbare Behälter für Wäsche, Lebens-      mittel und anderes in der Höhe verstellbar  und über das Innere des Bootes schwenkbar  angeordnet sind. Am vordern Ende des Boo  tes kann ein Mast angebracht sein, der als  Träger für geeignete Signale bei Tag und  bei Nachtfahrt dient. Zum Antrieb des  Bootes und zugleich als Steuervorrichtung  können zwei unabhängig voneinander von  Hand zu betätigende Schaufelräder dienen.  



  Im folgenden ist anhand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes näher beschrieben.  



  Entsprechend der dargestellten Ausfüh  rung besitzt das Badeboot an sieh die übliche  Bootsform. Es kann natürlich auch Wannen  form, Kahnform,     Zillenform    usw. besitzen.  



  Der dargestellte Bootskörper besteht aus  Holz, wobei die Längsplanken     a    nicht dicht  nebeneinander, wie bei den üblichen Booten,  sondern im Abstand voneinander angeordnet  sind, so dass zwischen ihnen und den die  nötige Festigkeit     herstellenden    Querlatten b  Öffnungen gebildet sind, durch die das Was  ser eindringt, bis das Boot bis zum     obern     Rand vollständig in das Wasser     eingetaucht     ist. Der Bootskörper ist an den Stellen der  Öffnungen mit einem Metallsieb d ausgeklei  det. Hierdurch wird das Eindringen von den  Badenden belästigenden Wassertieren, wie  Wasserschlangen, Aale, Meerspinnen, Medu  sen, oder sonstigen Fremdkörpern und die  Verunreinigung des Bootes durch Wasser  pflanzen verhindert.  



  Oben am Rande des Bootes ist rings  herum ein Schwimmkörper e, zum Beispiel  nach Art der     Rettungsringe,    angebracht, der  das mit dem Badenden besetzte Boot nicht  über den obern Bootsrand eintauchen lässt.  



  Zur Aufnahme der ungleichmässigen Ge  wichtsverteilung bei durch     einen    Insassen be  setztem Boot sind noch zusätzliche Schwimm  körper vorgesehen. Eine zweckmässige An  ordnung dieser zusätzlichen Schwimmkörper  ist in der Ausbildung des Sitzes f und der  Rückenlehne als Luftkissen zu erblicken.  



  In dem     beschriebenen    Boot sitzt der In  sasse bis zu einer     bestimmten    Höhe, zum    Beispiel Brusthöhe, im Wasser. Am hintern  Ende des Bootes ist nun noch ein Klapp  sitz g vorgesehen, der es ermöglicht, dass  der Insasse nach Belieben auf dem herunter  geklappten Sitz Platz nehmen und zwecks  Luft- und Sonnenbades mindestens seinen  Oberkörper zeitweise ausser Wasser bringen  kann.  



       Antrieb    und Steuerung des Bootes erfolgen   ,durch zwei Schaufelräder h aus Holz oder  Leichtmetall, von denen sich je eines auf  jeder Aussenseite des Bootes befindet. Die  beiden Räder werden von innen     mittelst     Kurbel oder dergleichen unabhängig vonein  ander angetrieben, so dass dadurch nicht nur  ,der     Antrieb,    sondern auch die Steuerung des  Bootes bewirkt werden kann. Natürlich kann  der Antrieb und die Steuerung auch durch  Ruder, Paddel usw.,     mittelst    Hand- und Fuss  betrieb, oder durch Schrauben oder derglei  chen motorisch erfolgen.  



  Im Rücken des Bootsinsassen ist eine am  Bootskörper befestigte Stange i aus Leicht  metall oder dergleichen angebracht, an der  in geeignetem Abstand über dem Wasser  spiegel zwei Behälter     k,   <I>l</I> angebracht sind,  die zweckmässig aus     leichtem    Holzgeflecht  bestehen. Der obere Behälter dient zum  Beispiel für trocknende Wäsche und Klei  der, der untere für Lebensmittel und der  gleichen.  



  An der Spitze des     Bootes    ist eine weitere  Stange     gn    vorgesehen zur Aufnahme von Sig  nalen, zum Beispiel eines Wimpels bei Tag  und von sogenannten Katzenaugen bei  Nacht, zu dem Zwecke, das beinahe voll  kommen unter Wasser liegende Fahrzeug gut  sichtbar zu machen, um Zusammenstösse zu  vermeiden.  



  Das Gerippe des Bootskörpers kann auch  nach der bei den sogenannten Faltbooten be  kannten Art aus einzelnen Stäben und lös  baren Verbindungen zusammenlegbar auf  gebaut sein. In .diesem Falle besteht die Ver  kleidung des Gerippes     zweckmässigerweise     aus einer Haut aus Gummigewebe oder ähn  lichen geeigneten Stoffen, wobei zweckent  sprechend feine, siebförmig durchbrochene      Stellen entweder unmittelbar in der Haut  oder in Metallplatten, die grössere Öffnungen  der Haut überdecken, vorgesehen sind.  



  Das Boot kann auch für mehrere Per  sonen eingerichtet sein. So können zum Bei  spiel zwei Personen nebeneinander sitzen;  jede von ihnen bedient dann nur ein Schaufel  rad; es können aber auch zwei Personen  hintereinander sitzen, wobei jede Person zwei  Schaufelräder bedient. Bei diesen     mehr-          sitzigen    Booten entspricht die Ausführung  im übrigen     zweckmässigerweise    dem beschrie  benen und dargestellten Boot. Das Boot kann  aussen auch mit     Haltegriffen    versehen sein,  um das Festhalten von ausserhalb des Boo  tes im     Wasser    befindlichen Personen zu er  möglichen.  



  Abgesehen von der sportlichen Belusti  gung bietet das     Badeboot    gemäss der Er  findung für Nichtschwimmer wesentliche  Vorzüge in hygienischer und therapeutischer  Hinsieht insofern, als sie dadurch in den  Stand gesetzt werden, im tiefen Wasser zu  baden und die Vorteile der Körperbewegung  beim Schwimmen durch die Bewegung der  Antriebsvorrichtung des Wasserfahrzeuges  zu ersetzen.  



  Infolge der Unmöglichkeit des Sinkens  oder     Kenterns    kann das Badeboot auch bei  hohem Wellengang oder Sturm gefahrlos  benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Badeboot mit einem Schwimmkörper am obern Rand, dadurch gekennzeichnet, dass im Rumpf des Bootes,Öffnungen vorgesehen sind, durch die Wasser ein- und ausströmen kann, und die derart angeordnet sind, dass der Bootskörper siebförmig durchbrochene Stellen aufweist. UNTERANSPRüCHE : 1. Badeboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Bootsrumpf durch Auslassen von Planken Öffnungen vorgesehen sind, die mit siebartigen Ver kleidungen überdeckt sind. z. Badeboot nach Patentanspruch und En teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verkleidung aus Metallsieben besteht. 3.
    Badeboot nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung aus Holzgittern besteht. .1. Badeboot nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper aus einer Mehr zahl schlauchartiger, aufblasbarer Zellen besteht. 5. Badeboot nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper starr ist und aus einer Mehrzahl voneinander getrenn ter Kammern besteht. 6. Badeboot nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Boot zusätzliche Schwimmkörper zum Ausgleich bei ungleichmässiger Be lastung des Bootes angeordnet sind. 7.
    Badeboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass' die zusätzlichen Schwimm körper als Luftkissen für Sitz und ltük- kenlehne ausgebildet sind. B. Badeboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass über dem nahe am Boden des Bootes befindlichen Sitz ein weiterer Sitz aufklappbar angeordnet ist, um dem den Sitz Einnehmenden zu ge statten, dass er mindestens seinen Ober körper zum Luft- und Sonnenbad voll ständig über den Wasserspiegel bringen kann. 9.
    Badeboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sieh am hintern Ende des Bootes eine aufrecht stehende Stange befindet, und dass an dieser in der Höhe verstellbar und schwenkbar Behäl ter zur Aufnahme von Kleidungsstücken, Lebensmitteln und sonstigen Gebrauchs gegenständen vorgesehen sind. 1.0. Badeboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am vordern Ende' des Bootes ein Mast angebracht ist, der zum Tragen von Signalen bei Tag- und bei Nachtfahrt bestimmt ist. 11.
    Badeboot nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass' als Antriebs- und zu gleich Steuervorrichtung zwei unabhängig voneinander von Hand zu betätigende Schaufelräder vorgesehen sind.
CH170907D 1933-05-12 1933-06-03 Badeboot. CH170907A (de)

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