CH171002A - Webschaft mit elektrischer Kettenfadenwächtereinrichtung. - Google Patents

Webschaft mit elektrischer Kettenfadenwächtereinrichtung.

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CH171002A
CH171002A CH171002DA CH171002A CH 171002 A CH171002 A CH 171002A CH 171002D A CH171002D A CH 171002DA CH 171002 A CH171002 A CH 171002A
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Jacob Kaufmann John
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Jacob Kaufmann John
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical
    • D03D51/32Detector healds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Webschaft    mit elektrischer     Nettenfadenwächtereinrichtung.       Die Erfindung betrifft einen Webschaft  mit elektrischer     Kettenfadenwächtereinrich-          t:ung    bei dem die Kettenfäden sich durch von       Litzenträgerstanben    gehaltene Litzen er  strecken.  



  Die bekannten Ausführungen besitzen  den     'Nachteil,    dass sich die     Kontaktteile    in  folge der edelmaligen Berührung mit dem  obern Ende des     Litzenschlitzea    in der     obern     Stellung des     Webschaftes    sehr schnell ab  nutzen. Bei diesen Ausführungen ist eine be  sondere     Vorrichtung    notwendig, die bei der       Jedesmaligen        Berührung    der Kontaktteile den  Stromkreis     unterbricht.     



  Zweck der Erfindung ist, eine     Vorrieb-          tun-        zii    schaffen, welche der Abnutzung  grossen Widerstand     entgegensetzt    und die be  sondere Vorrichtung zum Unterbrechen des  Stromkreises     beim    Heben des Rahmens über  flüssig macht.  



  Die     dabei    verwendete neue     Litzenform     soll so beschaffen sein, dass sie rasch und  billig mit denselben Maschinen hergestellt  werden kann wie die     bekannten    "Stahl-         litzen",    welche     gegenwärtig    in dem Web  stuhlgeschirr verwendet werden. Auch .sollen  die Mittel zum Schliessen :des Stromkreises  vollständig oberhalb des Faches     angewandt     werden können, nicht nur, um sie leicht zu  gänglich zu machen, sondern auch deshalb,  damit kleine Fädchen, welche sich von dem       Kettenfaden    loslösen, die Vorrichtung nicht  beschmutzen.  



  Gemäss der Erfindung ist eine Kontakt  stange vorgesehen, welche sich durch von den       Litzentragstangen    unabhängige Hilfsschlitze  der Litzen erstreckt, wobei die Kontakt  stange, wenn einer der Kettenfäden lose wird  oder reisst, mit dem obern Ende des Hilfs  schlitzes der betreffenden Litze in     Berührung     kommt und dadurch einen Stromkreis  schliesst, welcher .den Webstuhl     stillsetzt.     



  Die     Zeichnung    stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und  zwar:       Fib.    1 eine Vorderansicht des     Scha,ft-          rahinens    eines     Webstuhlgeschirres    mit der  Vorrichtung gemäss der Erfindung,           Fig.    2 einen Schnitt in grösserem     Mass-          stabe    nach der Linie 2-2 der     Fig.    1,  Fis. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3  der Fis.

   1 in grösserem     Massstabe,    einen Teil  einer     Litze    zeigend, wenn sich der Schaft  rahmen derselben in seiner höchsten Lage  befindet,       Fig.    4 eine der     Fig.    3 ähnliche Ansicht,  wenn sich .der Schaftrahmen in gesenkter  Lage befindet,       Fig.    5 eine ähnliche Ansicht, die relative  Lage des Rahmens, sowie der Kontaktstange  darstellend, wenn sich der Rahmen in seiner       Tiefstlage    befindet, wobei der Kettenfaden,  welcher durch die Litze geführt wird, lose  und die Litze herabgefallen gezeigt ist, und  Fis. 6 einen     Schnitt    nach der Linie 6-6  der Fis. 1 in grösserem     Massstabe,    den untern  Teil einer der :

  Litzen zeigend.  



  Nach Fis. 1 besteht der Schaftrahmen  aus einer     obern    Schiene 10 und einer untern  Schiene 11, welche aus Holz bestehen. Die  Enden der     ,Schienen    sind durch Metallstreben  12 und 13 miteinander verbunden. An den  Streben 12, 13 sind die Tragstangen 14 und  15 für die Litzen in bekannter Weise an  geordnet.  



  In den     Streben    12 und 13 ist ausserdem  noch eine Kontaktstange 16 gelagert, welche  einen mittleren Metallstreifen 17 aufweist.  Dieser Metallstreifen 17 ist     teilweise    von  einer Isolierung 18 umgeben, welche wie  derum von einer Metallhülle 19 von     U-          förmiger    Gestalt umschlossen ist.  



  Die Enden der Kontaktstange 16 er  strecken sich durch Längsschlitze 20 in den       Streben    12 und 13, wodurch der Kontakt  stange eine senkrechte Bewegung nach oben  und unten bezüglich der     Litzentragstangen,     wie später noch näher beschrieben wird, er  möglicht wird.  



  In -der Zeichnung ist die Kontaktstange  in dem Rahmen über der Tragstange 14 an  geordnet. Es ist aber ebenso möglich, diese  Kontaktstange an einer andern Stelle an  zubringen, solange sie vor     herumfliegenden     Fadenteilen genügend geschützt und leicht    zugänglich ist, ohne     da.ss    das Wesen der Er  findung dadurch geändert wird.  



  Die äussere metallische Hülle 19 der Kon  taktstange steht in elektrischer Verbindung  mit den Metallstreben 12 und 13 des  Rahmens dort, wo ,die Kontaktstange durch  die Schlitze 20 der Streben geht. Um jedoch  eine feste elektrische     Verbindung    zu erhalten,  wird ein Leitungsdraht 21 an einem Ende der       Metallhiille    19 durch eine Schraube 22 be  festigt, und am andern Ende der Strebe 13  wird der Leitungsdraht durch eine Schraube  23 festgemacht. Von :der     iSchraube        23    er  streckt sich ein weiterer Leitungsdraht 21,  der einen Teil des Stromkreises bildet.  



  Ein Ende des     Metallstreifens    17 ist  länger als die Hülle 19 und steht deshalb  vor. An diesem Ende ist     durch    eine Schraube  <B>6</B> ein Leitungsdraht 25 festgemacht, :dessen       22     anderes Ende durch eine Schraube 27 an  einem     Isolierblock    28 befestigt ist. Die  Schraube 27 hält auch einen Draht 29 fest,  welcher wieder einen Teil des zu schliessen  den Stromkreises bildet.  



  Jede der Litzen 30 besteht aus einem  dünnen, flachen Metallstreifen oder aus  Metalldraht, besitzt eine mittlere Ketten  fa-denöse 31     bekannter    Gestalt und längliche  Schlitze 32 und 33 nahe den     Enden.    der Litze  zur Unterstützung :derselben an den     Stangen     14 und 15. Die Länge dieser Schlitze ist  grösser als die Breite der Tragstangen 14 und  15, so dass den Litzen eine senkrechte Be  wegung mit Bezug auf die Tragstangen ge  stattet ist, wenn der Schaft gehoben oder  gesenkt wird.     Diese    Bewegung der Litzen  wird bewirkt durch die Spannung der  Kettenfäden, wenn das Fach gebildet wird.  



  Jede der Litzen 30 besitzt einen weiteren  Hilfsschlitz 34 an ihrem     obern    Ende in der  Nähe des Schlitzes 32. Durch -diesen Schlitz  .erstreckt sich. die Kontaktstange.     Ebenso    wie  die übrigen Schlitze ist. .dieser Schlitz von  grösserer Länge als die Breite der Kontakt  stangen beträgt. Jedoch ist das Übermass des  Schlitzes geringer als das Übermass der  Schlitze 32 und 33, durch welche sich die  Tragstangen erstrecken.

   Der Schlitz 34 ist so      angeordnet mit Bezug auf den Schlitz 32,  dass, wenn sieh der Schaftrahmen in gehobe  ner Lage befindet und die Litzen mit den       obern    Enden der Schlitze 32 an der Trag  stange 14 anliegen, die Kontaktstange im  Schlitz 34 ,jeder der Litzen nicht mit den       obern    Enden der Schlitze 34 in Berührung  kommt, das heisst in dieser Lage befindet  sich der Metallstreifen 17 der Kontaktstange  im Abstand vom obern Ende des Schlitzes 34,  wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist. Das obere  Ende des Schlitzes 34 wird     vorzugsweise     schräg ausgeführt,     wie    bei 35 gezeigt.  



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen:  Befindet sich der .Schaftrahmen in gehobener  Lage, so werden die Litzen infolge ihrer       Schwere    und infolge der Spannung durch die  Kettenfäden nach unten gezogen zu der in       Fig.    3 gezeigten Lage. Unterstützt werden  die Litzen durch die Stange 14, welche sich  im obern Ende des Schlitzes 32 befindet. Die  Kontaktstange fällt auch infolge ihrer  Schwere in die in     Fig.    ? gezeigte Lage und  kommt auf den Boden der Schlitze 20 der       Streben    12, 13 zu liegen.  



  Wird ,jedoch der Schaft gesenkt, .so wer  den infolge der Spannung der Kettenfäden  die Litzen nach aufwärts gezogen mit Bezug  auf die     Tragstangen,    wodurch das untere  Ende der Kontaktstange sich an das untere  Ende des Schlitzes 3,4 .der Litzen legt. Da  durch wird die Kontaktstange mit Bezug auf  die Stange 14 gehoben, wie in     Fig.        .l:    gezeigt  ist. Dieses Heben ist ermöglicht durch die  länglichen Schlitze 20 in den     Streben    12 und  13 des Rahmens.

   Sollte jedoch einer der  Kettenfäden reissen oder zu lose werden, so  wird die Litze, durch welche sich     @dieser     Kettenfaden erstreckt, herabfallen, worauf  das schräge obere Ende 35 des Schlitzes 34  mit dem mittleren Metallstreifen 17 der Kon  taktstange in Eingriff kommt und über das  selbe gleitet,     bis    das     Seitenteil    des Schlitzes  34 die Metallhülle 19 der Kontaktstange be  rührt.  



  In dieser Lage erhält der mittlere Strei  fen 17 der Kontaktstange durch die Drähte  29 und 25 Strom,     welcher    durch die Litze,    welche sich in ihrer tiefsten Lage befindet,  von dem Metallstreifen 17 zu der äussern  Hülle 19 geht und von dort zu den Leitungen  21 und 24. Auf diese Weise wird der  Stromkreis geschlossen und irgendeine     .der    be  kannten     Vorrichtungen,    welche den Web  stuhl anhalten, wird dadurch in Tätigkeit ge  setzt. Da diese Vorrichtungen allgemein be  kannt sind, sind sie in der Zeichnung nicht  gezeigt.

   Da die Schraube 23 direkt an der  Metallstrebe 13 des Rahmens befestigt ist, so  wird der Strom, wenn er infolge irgend eines       Limatandes    nicht durch die Metallhülle 19  geht, vom Metallstreifen 17 .direkt durch die  Litzen, die eine oder andere der Stangen 14  und 15 und die Seitenstrebe 13 geschlossen.  Selbstverständlich können die einzelnen  Schaftrahmen mit nicht     gezeigten    Mitteln  versehen werden, um der Kontaktstange nur  dann Strom zuzuführen, wenn sich die  Schaftrahmen in ihrer untern Lage befinden.  Da diese Vorrichtungen wohlbekannt sind,  dürfte es nicht     notwendig        sein,    eine solche zu  beschreiben.  



  Es sei bemerkt,     .dass    der Teil der Litze,  welcher den Kontakt herstellt, für gewöhn  lich nicht in Berührung     steht    mit dem mitt  leren Streifen 17 der Kontaktstange. Er  kommt nur dann in Berührung mit dem Kon  taktstreifen, wenn eine der Litzen herabfällt,  was geschieht, wenn einer der Kettenfäden  zu lose ist oder reisst. Dadurch ist Abnutzung  der Kontaktstange und der Kontaktteile der  Litzen auf ein Mindestmass reduziert. Die  Beanspruchung, welche die Litzen bei     -der     Bildung des Faches erleiden, wird vollständig  von den Stangen 14 und 15 aufgenommen.  



  Die kontaktbildenden Teile sind voll  ständig     .oberhalb.des    Kettenfaches angeordnet  und sind jederzeit frei zugänglich. Dadurch  werden diese Teile nicht verschmutzt durch  Fädchen, welche sich von den Kettenfäden  lösen, wenn das Fach gebildet wird.  



  Die Litzen können in irgendwelcher  Weise hergestellt werden; vorzugsweise wer  den jedoch dazu die gleichen Maschinen ver  wendet, wie sie     bis    jetzt verwendet wurden      für Litzen, welche aus einem dünnen flachen  Metallstreifen oder aus Metalldraht     bestehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webschaft mit elektrischer Kettenfaden wächtereinrichtung, bei .dem die Kettenfäden sich durch von Litzenträgerstangen gehal tene Litzen erstrecken, gekennzeichnet durch eine Kontaktstange, welche sich durch von den Litzentragstangen unabhängige Hilfs schlitze der Litzen erstreckt, wobei die Kon taktstange, wenn einer der Kettenfäden lose wird oder reisst, mit dem obern Ende des Hilfsschlitzes der betreffenden Litze in Be rührung kommt und dadurch einen iStrom- kreis schliesst, welcher den Webstuhl -still setzt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Elektrische Kettenfadenwächtereinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Kontaktstange (16) senkrecht verschiebbar in dem Schaft rahmen angeordnet ist und durch Senken des Rahmens in Arbeitsstellung gebracht werden kann. 2. Elektrische Kettenfadenwächtereinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsschlitz (34) am obern Ende der Litze (30) angeordnet ist.
CH171002D 1933-05-12 1933-05-12 Webschaft mit elektrischer Kettenfadenwächtereinrichtung. CH171002A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052155A1 (de) * 1980-11-15 1982-05-26 C.C. Egelhaaf GmbH &amp; Co. Maschinenfabrik KG Einrichtung zur Feststellung von Kettfadenbrüchen in Webmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052155A1 (de) * 1980-11-15 1982-05-26 C.C. Egelhaaf GmbH &amp; Co. Maschinenfabrik KG Einrichtung zur Feststellung von Kettfadenbrüchen in Webmaschinen

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