CH171051A - Steilsichtkartei. - Google Patents

Steilsichtkartei.

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CH171051A
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CH
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card
cards
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steep
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Schmidtmann Firma Aug
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Aug Schmidtmann Fa
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  Steilsichtkartei.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Stzil-          ichtkartei    mit gruppenweise in der Seiten  richtung gestaffelten Karten, die durch Ein  griff einer     Richtstange    in Ausschnitte an  dem auf dem     Karteikastenboden    ruhenden  untern Kartenrand gestaffelt gehalten wer  den. Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass einerseits an den     Karten    .durch Entfer  nung je einer obern Ecke schräg verlaufende  Sichtstreifen gebildet sind, anderseits der  untere Rand der Karten nur auf seinem mitt  leren Teil mit Ausschnitten für den Eingriff  der Richtstange versehen ist.

   Durch diese       neue    Ausbildung sind auf der einen Seite  freistehende Lappen, Zungen oder andere  Vorsprünge, die leicht verbogen oder ab  gebrochen werden können, vermieden. Auf der  andern Seite ist erreicht, dass die wegen der  Anordnung der Randausschnitte     unvermeid=     liehen Zungen am untern Kartenrand zwi  schen ununterbrochenen Teilen dieses Randes  gegen     Zierbiegen    und Abbrechen geschützt  liegen und insbesondere auch gegen die Ge  fahr des Knickens beim Aufsetzen der Kar  ten auf den     Kastenboden,    gesichert sind, weil    die Karten nicht .mehr ausschliesslich mit  einzelstehenden Zungen, sondern mit ununter  brochenen Randteilen auf dem Boden stehen.

    Dadurch wird die Brauchbarkeit     und    das  gute Aussehen der Karten für lange Zeit  gewahrt, damit also die Lebensdauer der Kar  ten verlängert.  



  Die schräg verlaufenden Sichtstreifen kön  nen so lang gemacht werden, dass sie volle  Personen- oder     Sachennamen    aufnehmen kön  nen. Diese Sichtvermerke sind wegen der  Schräglage der Sichtstreifen bequem lesbar.  



  Der Schutz der am untern Kartenrand  zwischen den Ausschnitten entstehenden Zun  gen kann noch dadurch erhöht werden, dass  der die Ausschnitte aufweisende Mittelteil  des untern Kartenrandes gegenüber den  Seitenteilen .dieses Randes nach oben abge  setzt ist, so dass' überhaupt nur diese un  unterbrochenen Seitenteile den Kastenboden  berühren.  



  An Stelle einer Reihe von Ausschnitten  am untern Rand einer jeden Karte kann man  nur einen einzigen Ausschnitt anbringen, wo  durch eine Unterteilung des Kartenrandes      in Zungen ganz vermieden ist. Gleichzeitig  besteht dabei noch der Vorteil, dass jede  Karte nur in einer einzigen Stellung in den  Kasten eingesetzt werden kann und damit  bei ihrer Einfügung in die Staffel selbst  tätig an den richtigen Platz kommt.  



  Damit bei Ausstattung der Karten mit  je einem einzigen Ausschnitt für den Ein  griff der Richtstange nur eine Sorte Karten  erforderlich ist, können die Karten ohne  Ausschnitte geliefert werden. Sie können  jedoch am untern Rande mit einer Skala     ver-.     sehen sein, welche die zum     Anbringen    der  Ausschnitte bestimmten Stellen anzeigt. Der  Benutzer der Kartei kann dann jedesmal beim  Einsetzen von neuen Karten in die Kartei  mit Hilfe einer kleinen Zange die Unter  kante der Karte an der jeweils erforder  lichen Stelle selbst ausschneiden.

   Dabei ist  es dann auch möglich, erforderlichenfalls noch  einen zweiten Ausschnitt an anderer Stelle  anzubringen, wenn es einmal     nötig        wird,    die  eine oder andere Karte an eine andere Stelle  der Staffel zu rücken, um bei alphabetisch  geordneten Karten die durch Entfernen oder  Einfügen neuer Karten gestörte Ordnung  wieder herzustellen.  



  Bei der Anordnung von Ausschnitten nur  an einem Teil des untern Kartenrandes ent  hält jede Kartenstaffel vorzugsweise nur  eine beschränkte Zahl von Karten, um einer  seits die Karten, anderseits den Karteikasten  nicht unnütz breit ausführen zu müssen. Bei  spielsweise kann jede Staffel zehn bis zwan  zig Karten enthalten, was im Vergleich zu  bekannten Karteien mit einer sehr grossen  Zahl von     Karten    in jeder Staffel zugleich  den Vorteil hat, dass die Sichtstreifen einer  jeden Kartenstaffel mit einem Blick zu über  sehen sind. Besonders vorteilhaft ist die  Anordnung von zehn Karten in jeder Staffel,  so dass die ganze Kartei nach dem Dezimal  system eingeteilt werden kann, was eine  leichte und übersichtliche Gruppierung der       Karten    ergibt.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    ein     Aus-          führungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstandes,     und zwar zeigen:         Fig.    1 eine Kartenstaffel in Vorder  ansicht mit senkrechtem Schnitt durch einen  die Kartei enthaltenden Kasten,       Fig.    2 eine einzelne Karteikarte für sich  allein;       Fig.    3 veranschaulicht eine andere Aus  führungsform der Ausschnitte, wobei der  Einfachheit halber nur der untere Rand einer  Kartenstaffel gezeichnet ist.  



       ca    ,ist ein zur Aufnahme der Kartei  dienender rechteckiger Kasten bekannter Art,  dessen Boden b eine das     Verrutschen    der Kar  ten verhindernde Auflage c aus Weich  gummi oder dergleichen trägt. Auf der  Längsmittellinie des Kastens a ist über dem  Kastenboden b eine flache, mit ihrer langen  Querschnittsachse senkrecht stehende Stange  d angeordnet, die sich von der     vordern    zur       hintern    Kastenstirnwand erstreckt und als       Richtstange    für die Karten dient. Der Ka  sten enthält je nach Bedarf eine grössere oder  kleinere Zahl von hintereinander angeordne  ten, steil stehenden Kartengruppen, die bei  spielsweise je zehn Karten f enthalten. Die  Karten f sind in der Seitenrichtung gestaffelt.

    derart, dass der linke Randteil einer jeden  Karte unter der davor stehenden Karte  herausragt. Sie sind an der linken     obern     Ecke schräg     abgeschnitten,    wodurch an jeder  Karte ein schräg verlaufender Sichtstreifen     g     entsteht, der zur Aufnahme eines Namens,  Kennwortes oder eines andern, für den ge  gebenen Fall geeigneten Sichtvermerkes dient.  Zum leichten Auffinden der Kartengruppen  sind bekannte Leitkarten h     angeordnet,    die  aus einfachen rechteckigen Karten bestehen,  welche am obern Rande einen Vorsprung oder  eine Fahne     i    tragen, die zur Aufnahme des  Leitbuchstabens oder der Leitzahl dient.

   Die       Leitkarten    A werden nach Bedarf im Ab  stande von einer oder mehreren Kartengrup  pen angeordnet. An denjenigen Stellen, wo  sich keine Leitkarten befinden, ordnet man  zweckmässig zwischen den aufeinander fol  genden Kartengruppen einfache, rechteckige  Karten     k    an, deren linke obere Ecke zum  Erfassen     freiliegt.    Diese Karten dienen als  Wendekarte, das heisst dazu, beim Blättern      in der Kartei jedesmal eine ganze Karten  staffel nach vorn oder hinten umlegen zu  können.  



  Die     Karten    f ruhen mit ihren Unter  kanten sämtlich auf dem Kastenboden b,  beziehungsweise dem Bezug c des Kasten  bodens auf. Sie sind dabei an der Unter  kante je mit einem Ausschnitt     7n,    zum Ein  griff der Richtstange d versehen. Die Aus  schnitte     m,    welche die Form von schmalen,  senkrechten Schlitzen haben,     befinden    sich  auf dem mittleren Teil der Unterkante. Sie  sind bei den zu einer Staffel oder Gruppe  gehörigen Karten gegeneinander um den Be  trag der Staffelung versetzt.

   Wie ersichtlich,  werden hierdurch die Karten in der vor  geschriebenen Stellung zueinander gehalten,  so dass sie sich nicht seitlich verschieben kön  nen und die Sichtstreifen stets     freibleiben.     Dadurch, dass jede Karte nur einen Aus  schnitt enthält, laufen die Unterkanten der  Karten bis auf die einzige Eingriffstolle für  die Richtstange d ununterbrochen durch.  



  Die Karten f werden im     unausgeschnit     tonen Zustande geliefert, und der Benutzer  der Kartei bringt den jeweils erforderlichen  Ausschnitt an den in die Kartei einzusetzen  den Karten selbst an. Zu dem Zwecke ist  am untern Rand jeder Karte eine gedruckte  Skala     7z    vorgesehen, welche die     Anbringungs-          stellen    der Ausschnitte     m    anzeigt. Entspre  chend der Zahl der Karten in der Staffel  weist die Skala zehn Teilstriche     bezw.    zehn  je einen Teilstrich tragende Felder auf. Die  Felder sind zugleich mit den Zahlen von 1  bis 10 bedruckt, welche die Stellung der  Karte in der Staffel bezeichnen.

   Der Be  nutzer der Kartei ist somit ohne weiteres  in der Lage, die jeweils benötigten Aus  schnitte an den richtigen Stellen der Karten  anzubringen. Die     Anbringung    der Ausschnitte  geschieht mit Hilfe einer kleinen     Stanzvor-          richtung,    die als einfache Zange ausgebildet  sein kann.  



  Wenn es infolge Entfernung oder wegen  Einfügung neuer     Karten    erwünscht ist, eine  Verschiebung der Karten in der Staffel vor  zunehmen, um beispielsweise die alphabeti-    sehe Reihenfolge wieder herzustellen, kann  der Benutzer der Kartei an den zu verschie  benden Karten je einen zweiten     Ausschnitt    an  der jeweils in Frage kommenden Stelle an  bringen. Dies kann erforderlichenfalls mehr  fach wiederholt werden. Dadurch wird na  türlich die Zahl der     Auschnitte    an einzelnen  Karten vergrössert.

   Es ist aber selbst dann,  wenn, was praktisch kaum vorkommen wird,  sämtliche Stellen der Skala n mit Ausschnit  ten versehen sind, immer nur der mittlere  Teil der     Unterkants    mit Ausschnitten     ver-          versehen,    während der     Kartenrand    ausserhalb  der Skala vollständig erhalten bleibt, so dass  die Karten mit ungeschwächten Randteilen  auf dem Kastenboden stehen.  



  Am obern Ende des Sichtstreifens     g    einer  jeden Karte ist vorteilhaft ein kleines Feld  abgeteilt, das zur Aufnahme der fortlaufen  den Nummer der     Karte    dient, so dass die       Karten        numeriert    werden können, um das  Auffinden der Stelle, an welcher eine je  weils aus dem Kasten herausgenommene  Karte     wieder    eingesetzt werden muss, zu er  leichtern. Die Nummer wird auf dem Sicht  streifen vorteilhaft nur mit Bleistift ver  merkt, so     dass    sie geändert werden kann,       wenn    die Stellung der Karte in der Staffel  verändert werden soll.  



  Die Schlitze m am untern Kartenrand  können, wie in     Fig.    3 gezeigt, an ihrem  obern Ende     eine        Eiweiterung    m' besitzen,  um die     Karten    im Kartenkasten verriegeln  zu können. Die Verriegelung könnte durch  eine besondere, in die Erweiterung     7n'    der  Schlitze     m    einzuschiebende Stange erfolgen,  die in den     Stirnwänden    des Kastens a her  ausziehbar angeordnet ist. Vorzugsweise  wird jedoch .die Richtstange d selbst zur  Verriegelung benutzt. Zu diesem Zwecke  wird diese Stange in senkrechter Richtung  verschiebbar und gleichzeitig um eine Längs  achse drehbar oder umklappbar angeordnet.

    Sie kann     dann    zwecks     Verriegelung    der -Kar  ten aufwärts verschoben werden, so dass sie  in der Schlitzerweiterung m' liegt, worauf  sie gedreht oder umgeklappt wird und da  durch die Karten verriegelt (siehe die punk-           tierte    Darstellung in     Fig.    3). Beim gewöhn  lichen Gebrauch der Kartei befindet sich die  Stange d jedoch in der     untern    Endlage, in  welcher sie in den engen Schlitz     na    eingreift,  so dass die Karten zwecks Beschriftung leicht  herausgenommen und wieder eingesetzt wer  den     können.     



  Da jede Staffel nur zehn Karten ent  hält, sind die Sichtvermerke einer jeden       Kartengruppe    mit einem Blick zu übersehen,  so dass die jeweils gesuchte Karte schnell  gefunden werden kann. Das Auffinden der  Kartengruppe, in welcher die jeweils ge  wünschte Karte sich     befindet,    ist wegen der  Anordnung von Leitkarten ebenfalls leicht,  da die Zahl der Leitkarten beliebig gross sein  kann.     Gegebenenfalls    können die Wendekar  ten k noch als Unter- oder     Hilfsleitkarten     ausgebildet sein.  



       Natürlich    beschränkt sich die Erfindung  nicht auf das .dargestellte Beispiel; vielmehr  sind mancherlei     Abänderungen,    sowie auch  andere Ausführungen möglich. So könnten  die Karten fauch von     vorneherein    mit einer  der Zahl der Karten in jeder Staffel ent  sprechenden Zahl von Ausschnitten m (zum  Beispiel zehn) versehen sein. Diese Aus  schnitte erstrecken sich wiederum nur über  den mittleren Teil des untern Kartenrandes,  während dieser Rand im übrigen voll er  halten bleibt.

   Der untere Kartenrand kann,  wie in     Fig.    3 angedeutet, auf dem die Aus  schnitte aufnehmenden Teil (bei o) nach oben  abgesetzt sein, so dass die     zwischen    den am  Kartenrand     angebrachten    Ausschnitten lie  genden Zungen oder Zähne den Kastenboden  nicht berühren und nur die nicht aus  geschnittenen Teile des Kartenrandes auf dem  Boden aufruhen. Die Zahl der Karten in  jeder Staffel kann anders als. im Beispiel  gewählt werden, insbesondere kann sie bei  Vergrösserung der Karten- und Kastenbreite  grösser sein als zehn, und beispielsweise  zwanzig Karten betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steilsichtkartei mit puppenweise in der Seitenrichtung gestaffelten Karten, die durch Eingriff einer Richtstange in Ausschnitte an dem auf dem Boden des Karteikastens ruhenden untern Kartenrand gestaffelt ge halten werden, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits an den Karten durch Entfernung je einer obern Ecke schräg verlaufende Sichtstreifen gebildet sind, anderseits der untere Rand jeder Karte nur auf seinem mittleren Teil mit Ausschnitten für den Ein griff der Richtstange versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Aus schnitte aufweisende Mittelteil des untern Kartenrandes gegenüber den nicht. aus geschnittenen Seitenteilen dieses Randes nach oben abgesetzt ist. 2. Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Karte an ihrem untern Rande nur einen einzigen Ausschnitt für den Eingriff der Richt stange aufweist. 3. Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kartei karten am untern Rande mit einer die zum Anbringen der Auschnitte für den Eingriff der Richtstange bestimmten Stel len anzeigenden Skala versehen sind.
    4. Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schlitz- förmigen Ausschnitte des untern Karten randes am obern Ende erweitert sind und ,die im Kasten vorgesehene flache Richt- stange aufwärts verschiebbar und um klappbar ist, um dadurch die Karten im Karteikasten verriegeln zu können. 5. Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Karten staffel nur zehn Karten enthält. 6.
    Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Leitkarten und als Wendekarten dienende rechteckige Karten vorgesehen sind, wobei die letz teren an denjenigen Stellen, wo sich keine Leitkarten befinden, zwischen die Karten staffeln eingeschaltet sind.
CH171051D 1951-10-17 1933-10-30 Steilsichtkartei. CH171051A (de)

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CH171051D CH171051A (de) 1951-10-17 1933-10-30 Steilsichtkartei.

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