CH171143A - Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen. - Google Patents

Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen.

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CH171143A
CH171143A CH171143DA CH171143A CH 171143 A CH171143 A CH 171143A CH 171143D A CH171143D A CH 171143DA CH 171143 A CH171143 A CH 171143A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Einrichtung        zam    Unterbrechen von Wechselstromkreisen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung, um den Lichtbogen, der beim Tren  nen der Schaltstücke in Schaltern, beim       Durchschmelzen    von Schmelzsicherungen und  dergleichen in     Wechselstromkreisen    entsteht,  sicher zu löschen.  



  Es sind Schalter bekannt, bei denen der  Lichtbogen im Augenblick des     Stromnull-          durch-an-es    gelöscht und ein     Wiederzünden     bei wiederkehrender Spannung verhindert  wird, indem ein kräftiger     Druckluftstrahl     in den Lichtbogen geblasen wird.

   Durch die  Druckluft wird der Lichtbogen     verlängert     und der Baum zwischen den Elektroden     ent-          ionisiert.    Bei einer andern Schalteranordnung  sind zwei röhrenförmige Elektroden angeord  net, bei deren Trennung Druckgas oder  Druckflüssigkeit eingeblasen. der Lichtbogen  verlängert wird und die Fusspunkte .des  Lichtbogens in die hohlen Elektroden     hinein-          verschoben    werden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Un  terbrechungsvorrichtung für Wechselströme,    bei der dem Lichtbogen ein     Löschmittel    unter  Druck, zum Beispiel ein gasförmiges     Lösch-          mittel,    zugeführt wird. Das Löschmittel  braucht jedoch nicht unter sehr hohem Druck  zugeführt zu werden,     sondern    es genügt, das  Löschmittel unter mässigem Druck zuzu  führen.  



  Die Erfindung besteht. darin, dass dem  von einem     Kanal    umschlossenen Lichtbogen  ein     Löschmittel    unter Druck an einer Stelle  zugeführt wird, die zwischen .den beiden En  den des Kanals liegt, welcher     Druckent-          lastungsöffnungen    nur in     .den    beiden Rich  tungen der     Liehtbogenachse    hat, nach allen  andern Richtungen aber     abgeschlossen    ist,  derart,     .dass    der Lichtbogen durch den ent  stehenden     Löschmittelstrom    nicht quer zu  seiner Achse verlagert werden kann,

   son  dern in der Achse einer     Doppeldüsenströ-          mung    des Löschmittels brennt.  



  Es hat sich als vorteilhaft     erwiesen,    das  Löschmittel dem Lichtbogen quer zu seiner  Richtung zuzuführen. Durch die     Anordnung         der Zuführungsstelle zwischen den beiden  Enden des Kanals ist eine     Verlängerung,des     Lichtbogens durch -die     Blaswirkung    der in  die     achsiale        Richtung    umgelenkten Lösch  mittelströmung nicht möglich, so     dass    der  Lichtbogen in der Hülle mit der     kürzesten     Länge, welche der geradlinigen Entfernung  ,der     Lichtbogenelektroden    entspricht, ge  löscht wird.  



  Das Löschmittel kann gas- oder     dampf-          förmig        sein.    Insbesondere kann auch eine Flüs  sigkeit, zum Beispiel ein Strahl zerstäubter  Flüssigkeit zugeführt werden. Wegen des  hohen Wärmefassungsvermögens der Flüssig  keit ist die Löschwirkung eines solchen  Strahles besonders gross. Er hat ferner den  Vorteil,     dass.    die Zuführung des flüssigen  Löschmittels aus einer Leitung oder einem  Hochbehälter sehr einfach ist, da es sich  selbst beim     Ausschalten    hoher Leistungen  nur um eine geringe Menge Löschmittel han  delt. Besonders zweckmässig ist es, Flüssig  keit mit Druckgas zuzuführen.

   Auch in  Druckgas zerstäubte oder     sonstwie    verteilte  Flüssigkeit kann man verwenden. Es kann  eine beliebige Flüssigkeit gewählt werden,       insbesondere    auch     eine    halbleitende, wie zum  Beispiel Wasser. Von     Isolierflüssigkeiten     kommt unter anderem auch     Tetrachlorkohlen-          stoff    in     Betracht.    .  



  In den     Figuren.sind    einige Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     -Schmelzsicherung.    Der  Schmelzdraht f ist zwischen den Elektroden  <I>a</I> und<I>b</I> gespannt. Zwischen den Elektroden  ist ein Isolierkörper     c    angeordnet, der mit  einem Kanal d versehen ist, durch welchen  hindurch -der     .Schmelzdraht    geführt ist, so  ,dass, wenn der Schmelzdraht bei Über  lastung durchschmilzt, ein Lichtbogen durch       .den    Kanal d hindurch gezogen wird. Senk  recht zum Kanal d mündet ein Kanal e ein,  durch den im     Augenblick,des    Entstehens des  Lichtbogens     ein    Gas, zum Beispiel Luft,  Kohlensäure oder dergleichen, eingeblasen  wird.

   Da der Lichtbogen durch :den Kanal im  Isolierkörper eine ganz bestimmte Führung  hat und nicht ausweichen kann, wird er beim    Einblasen von Frischluft in den Querkanal  zerschnitten und erlischt bei     Stromnulldurch-          gang.    Die eingeblasene Frischluft strömt  rechts und links zum Kanal d     hinaus    und  spült alle Ladungsträger weg, so dass eine  Wiederzündung verhindert wird.  



  In den     Fig.    2 und 3 ist. ein Schalter nach  der Erfindung im geschlossenen und offenen  Zustand     dargestellt.    Das bewegliche Schalt  stück a ist durch den Kanal d im     Isolier-          körper    c bis zur Berührung mit dem festen  Schaltstück b durchgeführt und schliesst die  Luftleitung e, die in den Kanal mündet, ab.  Wird das bewegliche Schaltstück a nach  links     herausbewegt        (Fig.    3), so wird der  Lichtbogen gezogen und Luft durch den Ka  nal e eingeblasen.

   Dabei wird der Lichtbogen  zerschnitten und Frischluft nach rechts und  links ausgeblasen, wodurch der Raum zwi  schen den     .Schaltstücken    von     Ladungsträgern     befreit wird.  



  In den     Fig.    4 bis 6 ist ein     Schalter    dar  gestellt, bei dem der Querschnitt -des Kanals  für den Lichtbogen im Isolierkörper im Ver  lauf des     Abschaltvorganges    zunächst sehr       groEr    ist und dann verengt wird. a und b sind  .das     feste    und das bewegliche Schaltstück. Im  geschlossenen Zustand des Schalters.     (Fig.    4  und 5) legt sich der Schieber h, der in dem       Isolierkörper    c geführt ist, gegen das Schalt  stück a.

   Sobald dieses     Schaltstück    nach  links aus dem     Isolierkörper    herausgezogen  ist (vergleiche     Fig.    3), so wird der Schieber       1a    beispielsweise mittelst der Federn<I>i</I> nach  unten gezogen und verengt den Kanal für  :den Lichtbogen, wie dies in     Fig.    6 dargestellt  ist. Die in den Kanal e eingeblasene Luft  vermag dann den Lichtbogen rasch zu lö  schen.   Die Breite     desf    Isolierkörpers c     bezw.    die  Länge des Kanals d wird nach der zu be  herrschenden .Spannung bemessen.

   Bei hohen  Spannungen können mehrere Isolierkörper e  mit einem schmalen Luftabstand hinterein  ander angeordnet werden, so dass der in den  Löchern d entstehende Lichtbogen an mehre  ren .Stellen zerschnitten wird. Der     Isolier-          körper    erhält solche     Abmessungen,        da.ss    ioni-           sierte    Gase keinen überschlag des Licht  bogens einleiten können.  



  Der Querschnitt des Kanals d im     Isolier-          körper    c ist, ganz beliebig. Wesentlich für die  Form und Abmessungen des Kanals ist ins  besondere.     -dass    der durch den Kanal gezogene  Lichtbogen nicht ausweichen kann.     Auch    .die  Lage des Kanals im Verhältnis zu den beiden  Elektroden     bezw.    zu den Fusspunkten des ge  zogenen Lichtbogens spielt an sich keine  Rolle, weil die Löschung des Lichtbogens  vollständig unabhängig von den Vorgängen  an den beiden Elektroden erfolgt.  



  Der Stoff, aus dem der Körper c zwischen  den Elektroden besteht, kann sehr verschie  denartig gewählt werden. Man kann irgend  einen Isolierstoff, wie zum Beispiel Porzel  lan,     Pressmasse,        kunstharzgetränkten    Faser  stoff (Hartpapier, Leinen), Aluminiumoxyd,       Speckstein    und auch Metall verwenden. Das  Metall muss an .seinen Aussenflächen mit einer  der     Spannung    entsprechenden Isolierschicht  versehen sein. Es ist auch möglich, Holz  (Eiche, Buche) und insbesondere ölgetränktes  Holz zu verwenden.  



  Beiden drei Ausführungsbeispielen nach       Fig.    1 bis 6 ist nur     ein.    Kanal e angeord  net, durch den Gas in den Kanal d ein  geblasen wird. Man kann aber auch einen  Ringraum um das Loch d anordnen, von dem  aus eine Anzahl radial gerichtete Bohrungen  in den Kanal d münden, so dass der     Lieht-          bogen    von allen     Seiten        beblasen    und zer  schnitten wird.  



  Man kann den Kanal d, in welchem der       Liehtbogen    gezogen wird, zur Kühlung mit  einem Wasserschleier überziehen. Zu diesem  Zweck kann man um den Körper c herum  einen Ringraum anordnen, von dem feine  Kanäle so in den Kanal münden, dass in den  Ringraum eingeführtes Wasser sich entlang  der     Wandung    des Kanals nach rechts und  links ergiesst und es mit einer dünnen Was  serschicht bedeckt. In den Kanal d mündet  der Kanal e, durch den das Gas eingeblasen  wird.  



  Die Luftleitung e kann dauernd     unter     einem .Überdruck     stehen.    Man kann aber     auch       den Druck in der     Luftleitung    vom Entstehen  des Lichtbogens abhängig machen.  



       Zweckmässigerweise    ist die     Löschmittel-          zufuhr    zu dem Löschkanal so angeordnet und  der Strömungsweg des Kanals so eingerich  tet, dass !die     Lösohmittelströmung    in dem Ka  nal sich schon ausgebildet hat, bevor der  Lichtbogen in den Kanal hineingezogen wird.  Da sich hierbei die Strömung bei Abwesen  heit des Lichtbogens ausbildet, wird ihre  volle Ausbildung und daher ihre frühzeitige  Wirksamkeit durch den Lichtbogen nicht ge  hindert.

   Es kann somit mit einer     verhäItnis-          mässig    kurzen Kanallänge und mässigem Zu  führungsdruck     .des        Löschmittels    ein erhöhtes       Abschaltvermögen    des Schalters oder der Si  cherung erzielt werden. Dies kommt insbeson  dere bei flüssigem Löschmittel zur Geltung.  



  Es ist zweckmässig, den Eintritt des       Löschmittels    in den. Löschkanal an einem  Punkte erfolgen zu lassen, an den der Licht  bogen .später hinkommt, so     dass    mindestens  zu Beginn des     Unterbrechungsvorganges    das  Löschmittel im Gegenstrom zu der Richtung  der     Lichtbo.genverlängerung    strömt.  



       Das-    Löschmittel wird dem Löschkanal  unter einem bestimmten Druck zugeführt, da  der Gegendruck des     Lichtbogens.    überwunden  werden muss. Der Druck kann sieh jedoch in  mässigen Grenzen halten, wenn die     Einrich-          tung    so entworfen ist,     dass.    sich die     Strömung,     ohne vom Lichtbogen behindert zu werden,  ausbildet, bevor der Lichtbogen in dem Ka  nal gezogen wird.

   Die     Druckmittelzufuhr     muss somit, wenn die     Kontakttrennungsstelle     nicht gar zu weit von dem Löschkanal ent  fernt sein soll, schon vor dem     Auslösekom-          mando.    beginnen.

   Die zeitliche Aufeinander  folge der beiden Kommandos, nämlich der       Druckmittelzuführung    und der Kontaktaus  lösung, bei     einem-Schalter    muss, unter     Berüok-          sicht        bgung    der Strömungsverhältnisse, der       Art    und des Druckes des     Löschmittels,    sowie  der Kontaktgeschwindigkeit entsprechend ge  wählt sein, um mit kleinstem     Löschmittel-          verbrauch    dennoch die volle Wirkung der Er  findung zu erzielen.     Prei    Verwendung von  Flüssigkeit als     Löschmittel.    ist zu .

   be-           rücksichtigen,        dass    wegen der kleineren  Strömungsgeschwindigkeit die Füllung des  Kanals längere Zeit beansprucht. Die  hohe Wirksamkeit des aus der Flüssig  keit unter der Wirkung des Lichtbogens und  der Druckverminderung durch Expansion  sich entwickelnden Dampfes ist bekannt.  



  In der     Fig.    7 ist 20 ein     Löschkanal    aus  Isoliermaterial, der in einem flüssigkeits  freien Raum angeordnet ist, so     dass    das Gas  aus seinem Innern nach beiden Seiten frei  expandieren kann. In der     Mitte    des Kanals  ist durch den Rohrstutzen 21 die Zufüh  rungsleitung 22 für das     Löschmittel    an  geschlossen. 23 ist das feststehende Schalt  stück und 24 der bewegliche Schaltstift des  Schalters.

   Das Schaltstück 23 ist in einem be  stimmten Abstand 2.5 von der untern Mün  dung des Löschkanals 20 befestigt, um beim  Ausschalten, bevor der Lichtbogen in den  Kanal eintritt, genügend Zeit für die Aus  bildung der     Löschmittelströmung    in dem       Löschkanal    zur Verfügung zu haben. Der  Stift     2'4    ist mit     geniigendem    Spiel im Kanal  20 geführt, so: dass er die Mündung .der       Löschmittelzuführung    21 nicht verschliesst  und :das     Löschmittel    frei     hindurchströmen     kann, sobald die Zufuhr freigegeben wird.

    Bei dieser Einrichtung strömt das Löschmit  tel, wieder Pfeil 26 anzeigt, im untern Teil  ,des Kanals im Gegenstrom zu der Schalt  stiftbewegung. Der     Lichtbogen    gelangt somit  bei der Aufwärtsbewegung des Schaltstiftes       immer    wieder mit frisch zuströmendem       Löschmittel    in Berührung.  



  Eine andere Ausführungsform der Erfin  dung besteht .darin, dass: der Kanal als sich       erweiternde    Doppeldüse ausgebildet ist, wel  cher gas-,     dampfförmiges    oder flüssiges  Löschmittel oder ein Gemisch unter Druck  an derjenigen Stelle, wo. die beiden Düsen  zusammenstossen, zugeführt wird.  



       Fig.    8 zeigt eine isolierende Doppeldüse  30, 31 mit einem Zuführungsrohr 32 für das  Löschmittel. 33 ist das feststehende Schalt  stück,     dem.    der Strom durch !die Leitung 34  zugeführt wird, und 35 ist der bewegliche  Schaltstift, aus dem der Strom über einen    Gleitkontakt abgenommen und durch die Lei  tung 36 abgeleitet wird. Die Düse ist in  einem flüssigkeitsfreien Raum angeordnet, so  dass das     Lösehmittel,    das der Doppeldüse in  der Mitte unter Druck     zuströmt,    nach beiden  Seiten frei expandieren kann.

   Wenn nach der       Kontakttrennung    der Schaltstift 35 nach  oben bewegt wird, wird der Lichtbogen zu  erst durch den untern Teil 31 der Doppeldüse  und dann durch den obern Teil 30 hindurch  gezogen. In dem untern Teil bewegt sich der  Stift dem     Löschmittelstrom    entgegen, wes  halb der Lichtbogen in frisches     zuströmendes          Löschmittel    hineingezogen wird, während die  heissen     Lichtbogenga.se    nach der entgegen  gesetzten Richtung aus der Düse expan  dieren. Im obern Teil 30 der Düse bewegen  sich Stift und Löschmittel in der gleichen  Richtung.

   Das Löschmittel     -wird    nach beiden       Seiten    gegen die Kontakte geblasen, nämlich  nach unten gegen das Schaltstück     33    und  nach oben gegen die Spitze des Schaltstiftes  35, sobald diese bei ihrem Aufwärtsgang die       .litte    passiert hat. Infolgedessen kann der  Lichtbogen keine Schleifen bilden und hat  eine streng definierte, durch die ihn um  fassende Düse vorgeschriebene Länge. Er  entwickelt     :deshalb    auch nur einen     kleinen     Gegendruck, weshalb man mit mässigen       Drücken    für die     Löschmittelzufuhr    auskom  men kann.

   Beim ersten     Stromnulldurchgang     des Wechselstromes, bei welchem -die Unter  brechungsstrecke eine genügende Inge be  sitzt und die Expansion des     Löschmittels    im  vollen Gange ist, erlischt der Lichtbogen,  und der Stromkreis ist damit unterbrochen.

    Beider     Wahl    des     Löschmittels    muss sowohl  auf seine Löschfähigkeit, wie auch auf seine       Isolationseigenschaften    Rücksicht genommen  werden, da nach der     Lichtbogenlöschung    die  Unterbrechungsstrecke gegen     Rückzündung          gesichert    sein     muss.    Sehr hohe     Abschaltlei-          stungen    wurden mit kleinen Mengen Wassers  erzielt, die mit Druckluft in nie Düse hinein  gedrückt wurden.

   Die     'Wassermenge    war da  bei so. klein, dass sie beim     Abschaltvorgang     mit der Löschung des Lichtbogens oder       knapp    nach dem Erlöschen des Lichtbogens      ausgestossen wurde. Der Zuführungsdruck be  trug etwa 10     At.     



  In     Fig.    9 ist eine andere Kontaktanord  nung dargestellt. Der Strom wird einem nach  unten beweglichen Schaltstift 37 mit Hilfe  eines Gleitkontaktes zugeführt und von  einem nach oben bewegten Schaltstift     :38    wie  der durch Gleitkontakt abgenommen. Beige  schlossenem Schalter sitzen die beiden Stifte  in einem feststehenden     Mittelkontakt    39, der  dort befestigt ist, wo die beiden     isolierenden     Düsen 40 und 41 zusammentreffen. Das       Löschmittel    wird durch das Rohr 42 in     .der     Richtung des Pfeils 43 zugeführt. Bei dieser  Ausbildung ist die     Kontakttrennungsge-          schwindigkeit    besonders gross.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen namentlich in Schaltern und Schmelzsicherungen, dadurch gekenn zeichnet, dass .dem von einem Kanal um schlossenen Lichtbogen ein Löschmittel unter Druck an einer Stelle zugeführt wird, die zwischen den beiden Enden des Kanals liegt, welcher Druckentlastungsöffnungen nur in den beiden Richtungen der Lichtbogenachse hat, nach allen andern Richtungen aber ab geschlossen ist, derart, dass der Lichtbogen durch den entstehenden Löschmittelstrom nicht quer zu seiner Achse verlagert werden kann, sondern in der Achse einer Doppel düsenströmung des Löschmittels brennt. UNTERANSPRÜUCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass das Löschmit tel dem Lichtbogen quer zu seiner Rich tung zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch einen zwischen den Fusspunkten .des Lichtbogens angeordne ten isolierenden Körper mit einem Kanal, durch welchen hindurch der Lichtbogen gezogen wird, und in welchen quer zum Lichtbogen Löschmittel hineingedrückt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass als Löschmit tel eine Flüssigkeit zugeführt wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Licht bogen .das Löschmittel an mehreren Stel len, wo er nicht ausweichen kann, zu geführt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Löschmit- telzufuhr zu dem Kanal so angeordnet und der Strömungsweg des Kanals so ausgebildet ist, dass die Löschmittel strömung durch den Kanal sich schon ausgebildet hat, bevor der Lichtbogen in ihn hineingezogen wird. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass. der Eintritt des Löschmittels in den Löschkanal an einem Punkte erfolgt, wo der Licht bogen beim Abschalten später hinkommt, so dass das Löschmittel mindestens im ersten Teil der Unterbrechungsstrecke im Gegenstrom zu der Richtung der Licht bogenverlängerung strömt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kanal als sich erweiternde Doppeldüse ausgebildet ist, welcher flüssiges oder gasförmiges Löschmittel unter Druck an derjenigen Stelle, wo die beiden Düsen zusammen stossen, zugeführt wird. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, -dass ein feststehen des Schaltstück vor bezw. in der Mün .dung der einen Düse angeordnet ist und beim Schalten ein beweglicher Schaltstift .durch beide Düsen hindurchgezogen wird. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, .da- ,durch gekennzeichnet,,dass an derjenigen Stelle, wo die beiden Düsen zusammen gesetzt sind, die Kontakttrennung be ginnt, indem zwei Schaltstifte nach ent gegengesetzter Richtung bewegt werden. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass, dem Lösch- kanal Flüssigkeit mit Druckgas. zu geführt wird. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Körper zwischen den Elektroden aus ölgetränk- tem Holz besteht.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Elektroden von mehreren Seiten in radialer Richtung Luft in den Kanal eingeblasen wird. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kanal, in welchen Gas eingeblasen wird, mit. einem Wasserschleier ausgekleidet ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei geschlosse- nem Schalter ein Schieber sich gegen das bewegliche Schaltstück legt, der beim Herausziehen des Schaltstückes den Ka nal für den Lichtbogen im Isolierkörper verengt. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Isolier- körper zwischen den Elektroden solche Abmessungen hat, dass ionisierte Gase keine Überschläge des Lichtbogens ein leiten können.
CH171143D 1943-11-17 1933-05-19 Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen. CH171143A (de)

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