CH171152A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen.

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CH171152A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen.    Die Qualität von Röntgenphotographien  hängt in erheblichem     Masse    von der Bild  schärfe ab. Die     unscharfe    Abbildung von  Körperumrissen wird einesteils dadurch her  beigeführt, dass der Brennfleck eine gewisse  Ausdehnung hat und andernteils dadurch, dass  für die Aufnahme eine gewisse Belichtungs  zeit erforderlich ist, während welcher sich  die abzubildenden     Körper,durch    Eigenbewe  gung     verschieben.     



  Ausserdem Gebrauch von empfindlichen,  photographischen Filmen und Verstärkungs  schirmen sind     die    wichtigsten Mittel, ,die un  ter Aufrechterhaltung der Bildschärfe zum       Vergrössern    der zulässigen Belastung verwen  det werden, der bandförmige     Brennfleck,    von  dem die in der Längsrichtung unter einem  sehr kleinen Winkel mit der     Antikathoden-          fläehe    austretenden Strahlen verwendet wer  den, und die Drehanode. Bei dem erstgenann  ten bleibt die spezifische Belastbarkeit der  Antikathode unverändert und :die gesamte  Belastbarkeit wird infolge der grösseren be-    lasteten Fläche grösser.

   Die     Verwendung     einer Drehanode dagegen gibt die Möglich  keit, dieselbe belastete Fläche, also einen  kleinen     Brennfleck,    unter allen Bedingungen  aufrechtzuerhalten, jedoch eine stärkere Be  lastung zuzulassen,     indem    die spezifische Be  lastbarkeit der     Anodenfläche    vergrössert  wird.  



  Die Erfindung betrifft ein neues     Mittel,     durch das die     Beleuchtungszeit    verkürzt und  somit die Bildschärfe vergrössert werden  kann.  



  Nach der     Erfindung    wird die Tatsache  ausgenutzt, dass die an der Oberfläche des       Antikathodenspiegels    die spezifische Belast  barkeit der Antikathode     bedingende    Tempe  ratur nach der Einschaltung der bis dahin  unbelasteten Röhre nicht     sofort    den Wert an  nimmt, den sie nach einer gewissen     Zeit    hat.

    Es hängt von der Wärmeleitfähigkeit des       Antikathodenstoffes    in der Umgebung -des       Brennfleckes    und von der Dicke des meist  aus Wolfram bestehenden Einsatzes ab, wie      schnell die Temperatur     ansteigt.    Bei     in    der       Praxis    verwendeten Röhren, die     dauernd    mit  einer Energie belastet sind, welche die Tem  peratur an der     Antikathodenfläehe    bis zu an  nähernd 8000   steigert, wird diese Höchst  temperatur erst nach     etwa    1 Sek. erreicht;  nach 0,05 Sek. beträgt sie annähernd 1800  .  Die Steigerung ist anfangs sehr steil und  nimmt allmählich ab.  



  Während der Zeit,     in    der die Tempera  tur noch im Steigen ist,     ist    die Röhre eigent  lich unterbelastet. Nach der Erfindung wird  nun der Röntgenröhre eine Energie zu  geführt,     welche    die während der Aufnahme  zeit zulässige, gleichbleibende Belastung  übersteigt, und die     währen(der    Aufnahme  allmählich     vermindert        wird,    während die       Spannung    nahezu auf gleicher Höhe ge  halten wird.

   Hierdurch wird erreicht, dass  die Temperatur schneller ansteigt, als     wenn     die Röhre mit einer gleichbleibenden Be  lastung belastet würde, die der am Ende  der Belastungsdauer von der Röhre auf  genommenen entspricht.  



  Ein Röntgengerät nach ,der Erfindung ist       .demgemäfl    mit einer für die Röntgenröhre be  stimmten Energiequelle ausgestattet, mittelst  welcher der Röhre bei nahezu auf gleicher  Höhe gehaltener Spannung eine     während,der     Belastung allmählich abnehmende Energie  zugeführt wird, die am Anfang die     während     der Aufnahmezeit zulässige, gleichbleibende  Belastung übersteigt. Ein solches Gerät eig  net sich vorzüglich für     kurzdauernde    Auf  nahmen.  



  Das Verfahren und die     Verwendung    eines  Gerätes nach der Erfindung hat den Vorteil,       ,dass    in     einer    gegebenen     Zeit    eine grössere An  zahl m     Amp.-Sek.    zugeführt werden kann, da  die Anzahl m     Amp.,        mit    der die Belastung  begonnen wird, wesentlich höher als die bei  ständiger Belastung zulässige     sein    kann.  Umgekehrt ist bei einer gegebenen Anzahl  m     Amp.-Sek.    die Belichtungszeit kürzer,  wenn mit einer stärkeren     Belastung    als die  Dauerbelastung angefangen wird.  



  Die zweckmässigste     Belastungsweise    nach  ,der Erfindung erreicht man, wenn die Be-         lastung    nach einer solchen Funktion ab  nimmt,     dass    kein Sinken der Temperatur an  dem Brennfleck auf der Antikathode erfolgt  und die Temperatur zwar möglichst schnell,  jedoch nicht über den höchstzulässigen     Wert          steigt.    Es wird natürlich von den periodi  schen Temperaturschwankungen abgesehen,  .die beim Betrieb mit     Wechselstrom    oder pul  sierendem Strom auftreten.  



  Es sei bemerkt,     dass    das Verfahren nach  .der Erfindung und das Röntgengerät zur  Herstellung von     kurzdauernden    Aufnah  men nach diesem Verfahren nur auf solche  Röhren     anwendbar    sind, deren Sättigungs  spannung höher ist oder doch höher gemacht  werden kann als die, mit der die Röhre unter       gewöhnlichen    Bedingungen betrieben wird,  da es sonst nicht möglich wäre, eine Be  lastungserhöhung durchzuführen, ohne auch  die     Spannung    zu erhöhen.  



  Geräte, bei denen die Belastung während  ,der Aufnahme     abnimmt,    sind in der Form  von     sogenannten        Kondensatorgeräten    be  kannt. Bei diesen wird die Energie für die  Röntgenröhre von einem zuvor bis auf     eine     bestimmte Spannung geladenen Kondensator  geliefert. Hierbei wird die Wirkung, die mit       ,dem.    Verfahren nach der Erfindung     erreicht     wird, noch nicht erreicht, da bei     solchen        Ger     röten die Spannung der Röhre während der  Aufnahme nicht gleichbleibend ist, sondern  sich mit dem Strom ändert.

   Eine starke Ver  änderung -der Spannung während der Auf  nahme ist aber auf Grund des ungünstigen  Einflusses auf die Qualität     des    Bildes. un  erwünscht.  



  Ein Röntgengerät. nach der     Erfindung     kann eine mit der Einschaltvorrichtung für  .die     Elektrodenspannung    der Röhre verbun  dene Vorrichtung besitzen, mittelst welcher  vom Zeitpunkte oder     annähernd    vom Zeit  punkt des     Einschaltens    der Spannung an ein  Sinken der     Glühkathodentemperatur    herbei  geführt wird.

   Beim Beginn der Aufnahme  kann dann die     Glühkathode    so stark erhitzt  sein, dass die     Emission    bedeutend höher ist,  als die Röhre für die Dauer der Belastung  ertragen kann; man lässt die erwähnte Tem-           peratur    so abnehmen, dass     eine    unzulässige       Steigerung    der Anodentemperatur verhütet  wird. Erwünscht ist jedoch, dass das Sinken  der     Glühkathodentemperatur    nicht so schnell  erfolgt,     dass        dieAnodentemperaturwährend    der  Aufnahme zurückgeht.

   Dies kann dadurch  verwirklicht werden, dass in den Glühstrom  kreis ein Widerstand eingefügt wird, der  durch einen Schalter überbrückt ist,     und,dass     dieser mit der     Einschaltvorichtung    für die       Elektrodenspannung    gekuppelt wird, so dass  dieser Schalter gleichzeitig mit oder, im Ver  hältnis zu der Dauer der Aufnahme, kurz vor  oder nach dem Einschalten der Spannung ge  öffnet wird. Die Glühkathode wird wegen  ihrer Wärmekapazität nicht gleich die  der niedrigeren     Glühstromintensität    entspre  chende Temperatur annehmen, sondern sich  allmählich abkühlen, so     dass    auch die Elek  tronenemission allmählich verringert wird.  



  Es ist erwünscht, dass die während der  Aufnahme wirkende Spannung regelbar sei,  und dass im Zusammenhang damit auch die  Intensität des Glühstromes oder doch das  Sinken derselben nach dem Einschalten der       Elektrodenspannung    geregelt werden könne.  Meist wird bei Röntgengeräten zum Regeln  des     Glühstromes    ein veränderlicher Wider  stand verwendet. Bei Geräten, bei denen die  Erfindung in der vorher beschriebenen Weise       verwirklicht    ist, ist es zweckmässig, zu die  sem Zweck den überbrückten Widerstand  regelbar zu machen.

   In     diesem    Fall ist die  Intensität des Glühstromes, bevor die Auf  nahme beginnt, unabhängig von dem gewähl  ten Widerstand, aber das, Sinken der     Glüh-          kathodentemperatur    während der Aufnahme  erfolgt um so schneller und bis zu einem um  so niedrigeren Endwert, je mehr Widerstand  eingeschaltet ist.  



  Die Regelvorrichtung für den überbrück  ten Widerstand wird zweckmässig mit der  Regelvorrichtung für die Spannung gekop  pelt, damit einer bestimmten Spannung stets  ein solches Mass der Belastungssenkung     ent-          sgYicht,        dass:    zwar eine hohe Nutzwirkung     er-          reicht    wird, aber die Röntgenröhre nicht       ü16rIastet        werden    kann.

           Dass    der Glühstrom bei der letzterwähnten  Ausführungsform nicht beliebig regelbar ist,  beschränkt die Möglichkeit der Anwendung  .des Röntgengerätes, da man keine Aufnah  men mit geringerer Energie herstellen kann,  als den durch den Regler bestimmten Kombi  nationen von Spannung und veränderlicher  Stromstärke entspricht.  



  Dieser Übelstand kann durch eine zweite       Einrichtung    zur Regelung der     Heizung    be  hoben werden, die beliebig     anstatt    der vorhin  erwähnten eingeschaltet werden kann, und es  ermöglicht, die Stromstärke der Röntgen  röhre, ohne dass die Gefahr einer zu starken  Belastung besteht, auf einen beliebigen Be  trag unterhalb eines vorgesehenen Wertes  einzustellen, welcher Betrag sich während der  Aufnahme nicht verändert.  



  Für die Umschaltung der mit der Span  nung gekoppelten Regelvorrichtung auf die  andere Regelvorrichtung kann der Handhebel  der letzteren beispielsweise derart     wirksam     sein,     dass    die Umschaltung auf die erstere  durch     Verbringen    des Handhebels, in die  Nullstellung erfolgt.  



  Man kann zwecks Erreichung     eines    all  mählichen Sinkens der     Stromstärke    während  der Aufnahme auch andere     Mittel    als nur die  Wärmekapazität der Glühkathode verwen  den. Man kann zum     Beispiel    die Glühkathode  mit Gleichstrom speisen und parallel zu die  ser Kathode einen     Kondensator    schalten.

         Wenn.    in diesem Fall gleichzeitig mit dem  Einschalten der Spannung an den     Elektraden     der Röhre der Heizstrom der     Glühkathode     unterbrochen oder geschwächt wird, findet  eine allmähliche Abnahme der     Glühkathoden-          temperatur    während der Aufnahme     statt.     



  Gegenüber der ersten     Ausführungsmög-          liehkeit    hat jene mit dem Kondensator den       Vorteil,        .dass,        man:    hierbei die Geschwindig  keit,     mit,der    ,die Temperatur     abnimmt,    durch  die Grösse des     Kondensators    regeln kann,  während im ersteren Fall, wo die Tempera  tursenkung nur von der     Wärmekapazität    der  Glühkathode     abhängt,    eine solche Regelung  nicht     so.    gut.

   möglich     ist.         Man     kann    die     Veränderung    in der Be  lastung auch durch Beeinflussung ,des Poten  tials einer     Hilfselektrode    der Röntgenröhre  herbeiführen, da man einer     solchen    Hilfs  elektrode     ein    positives Potential gegenüber  der zuvor eingeschalteten Glühkathode geben  und die Abnahme dieses Potentials während  der Aufnahme bewirken kann. Infolgedessen  wird der Entladungsstrom der Röntgenröhre  anfangs stärker sein, als wenn die Hilfs  elektrode im weiteren Verlauf weniger po  sitiv ist.  



  Als Spannungsquelle für das Potential  der Hilfselektrode kann ein geladener Kon  densator dienen. Das     Röntgengerät    kann in  diesem Fall wie folgt     eingerichtet    sein. Ein  Kondensator ist mit einem Polwechsler ver  bunden, der zwei Stellungen einnehmen  kann. In der einen     ,Stellung        wird    der Kon  densator mit einer     Wechselstromquelle    in  Reihe zwischen die Hilfselektrode und die  Glühkathode gelegt. Beim Übergang nach der  zweiten Stellung werden die Pole des     Kon-          densators    vertauscht, und die Wechselstrom  quelle wird aus dem     gondensatorstromkreis     herausgenommen.

   Ferner ist ein Schalter,       mittelst    welchem die Röhrenspannung ein  geschaltet wird, mit diesem Polwechsler ge  kuppelt,     so,dass    er gleichzeitig mit der     Über-          führungdes        Polwechslers    in .die zweite     Stel-          lung    eingeschaltet wird. Die Wirkungsweise  dieser Einrichtung soll weiter unten anhand  der Zeichnung     erläutert    werden.  



  Es ist     möglich"dass    die Energiequelle der  Röntgenröhre nicht fähig ist,     ohne    besondere  Massnahmen     eine    genügend gleichbleibende       Spannung    zu liefern, weil der Spannungs  verlust indem Röhrenstromkreis zu gross ist.  In diesem Fall ist es erwünscht, das Gerät  mit einer Vorrichtung zu versehen, die be  wirkt, dass     in    dem     Entladungsstromkreis    der  Röntgenröhre beim Beginn der Belastung  eine höhere     elektromotorische    Kraft wirkt,       als    am Ende derselben.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung an       drei    Ausführungsbeispielen näher erläutert.       =        Fig:    1 zeigt schematisch den zeitlichen  Verlauf der Temperatur und der Belastung;         F'ig.    2 zeigt Kurven zum Vergleich des  neuen Verfahrens     mit    !dem bisher aus  geübten;       Fig.    3 und 5 sind Schaltbilder von Ge  räten, bei denen der Heizstrom der     Glüh-          kathode    beim     Einschalten    der Röhrenspan  nung reduziert wird;       Fig.    6 ist eine Einzeldarstellung, die sich  auf das Gerät in     Fig.    5 bezieht;

         Fig.    4     ist    ein Schaltbild eines Gerätes, bei  dem das Potential einer Hilfselektrode die  Belastung regelt.  



  In     Fig.    1 bezeichnet l eine Kurve, die  den. Verlauf der Temperatur T, an der Ober  fläche der Anode einer Röntgenröhre in -<B>Ab-</B>  hängigkeit von der Zeit festlegt, wie dieser  sich bei gleichbleibender Belastung in der  Praxis zeigt. Die höchstzulässige Tempera  tur von<B>3000',</B> bei     ,der    eine spezifische Be  lastung von annähernd 200 Watt pro mm'  zugeführt werden kann, wird erst nach  1 Sekunde völlig erreicht. Diese Temperatur  hat sich jeweils als annähernd proportional  mit der gleichbleibenden     spezifischen    Be  lastung erwiesen. Es ergibt sich     nun,    dass  nach 0,03 Sek. die Temperatur nur die  Hälfte des Höchstwertes beträgt.

   Wenn also  ,die Belastung zweimal grösser gewesen wäre,  würde in diesem Zeitpunkt die Temperatur  schon<B>3000'</B> betragen haben.     Eine    solche     Be-          lastung    ist jedoch für die Dauer unzulässig,  weil. sie die Temperatur bis über<B>3000'</B> stei  gern würde.  



  Der Röhre kann -hingegen, auch bei an  nähernd auf gleicher Höhe gehaltener Span  nung, anfänglich die doppelte Leistung zu  geführt werden, sofern man dafür Sorge  trägt, dass die Temperatur dennoch     nicht    zu  hoch ansteigt. Dies wird nach .der Erfindung  dadurch bewerkstelligt, dass ausgehend von  dem als konstant für die Belastungszeit un  zulässigen Werte eine allmähliche Abnahme  der Belastung bewirkt wird.  



  Nach 0,01 Sek. beträgt die Temperatur  nur     etwa    1000  . Bis zu diesem Zeitpunkt.  hätte somit die Belastung sogar dreimal  grösser als :die ständige sein dürfen. Wenn  der Verlauf, der durch.. die     Kurve    2, fest-      gelegten Belastung verwirklicht werden  könnte, würde die Temperatur beim Ein  schalten sofort und dann konstant '3000   be  tragen. Dies zu erreichen,     muss    für unmöglich  gehalten werden, wohl aber wird man zum  Beispiel eine Temperaturkurve, wie die mit  3 bezeichnete schaffen können, so dass eine  gegebene Anzahl m     Amp.-Sek.,    die :der Röhre  zugeführt wird, in bedeutend kürzerer     Zeit     erreicht wird.  



  In     Fig.    2 sind Diagramme dargestellt, mit  denen erklärt werden kann,     dass    mit einem  Gerät nach der     Erfindung,    eine Aufnahme  sogar unter     Benutzung    einer schwächeren  Röhre in kürzerer Zeit hergestellt werden  kann, als mit einem Gerät, bei dem die Be  lastung während der Aufnahme gleichblei  bend ist. Die Kurve 4 bezeichnet den Ver  lauf der Belastung während der Aufnahme in  einer Zeit     ti.    Im Zeitpunkt     ti    ist die Be  lastung auf den dauernd zulässigen Wert     Ni     abgefallen.

   Die Belastung mit der angefan  gen wurde, beträgt     No    und der Verlauf von       No    bis     Ni    ist derart gewählt, dass die Tem  peratur an der Anodenfläche den zulässigen  Höchstwert nicht übersteigt. Die der Röhre  zugeführte Anzahl m     Amp.-Sek.    wird durch  die senkrecht schraffierte Fläche bezeichnet,  welche die Kurve 4 zwischen den Werten       No    und     Ni    einschliesst.  



  Die Linie 5 bezeichnet die gleichbleibende  Energie N2, die einer stärkeren Röhre  dauernd zugeführt werden kann. Nach einer  Aufnahmezeit t2 ist eine Anzahl m     Amp.-Sek.     N2,<I>t2</I> erreicht. Entspricht     nun    -die     wagrecht     schraffierte Fläche des     Rechteckes   <B>N212</B> der  senkrecht schraffierten,

   so hat man in beiden  Fällen die gleiche Anzahl m     Amp.-Sek.    Man  kann also durch Herabsetzung der     Belastung     bei gleichbleibender Spannung während der  Aufnahme mit einer nur für eine Dauer  belastung     Ni        geeignete    Röntgenröhre eine  Aufnahme in     einer    Zeit     ti    herstellen, für die  man mit einer für eine grössere Belastung  N2 geeigneten Röhre eine längere Zeit t2 bei  gleichbleibender Belastung braucht.  



  In     Fig.    3 bezeichnet     6,das    Wechselstrom  netz, von dem aus Strom über einen Schalter    7 ,durch einen Leiter 8 einem Hochspannungs  transformator 9 für eine     Röntgenri)hre    10,  einem Zeitschalter 11 und einem den Heiz  strom für die Glühkathode 13 der Röhre lie  fernden Transformator 12 zugeführt wird. Die  Anode ist mit 14 bezeichnet. Der Zeitschal=       ter    11 ist ferner über eine Schaltspule 15  durch den Leiter 19 mit dem Schalter 7 ver  bunden. Die Spule 15 wirkt .auf     einen    Dop  pelschalter 16, der in dem Primärstromkreis  des Transformators 9 und in jenem des  Transformators 12 wirkt.

   Wird der Schalter  7 eingerückt, so fliesst Strom durch den Lei  ter 8     nach    dem Transformator -12 und von  dort über den dann noch in der dargestellten  Stellung gehenden Schalter 16 und dem Lei  ter 19 nach dem Netz zurück. Die     Glüh-          kathode    wird dabei auf eine Temperatur er  hitzt, die für einen Dauerbetrieb viel zu hoch  ist. Betätigt man den Zeitschalter 11, so wird  die Spule 15 erregt und der Schalter 16 in  seine oberste Stellung gebracht.

   Hierdurch  wird ein Widerstand 17 der bis dahin durch  den Schalter 16 kurzgeschlossen war, in den  Primärstromkreis des Transformators 7 2 ein  gefügt, so dass der die Glühkathode durch  fliessende Strom abnimmt und die     CTlüh-          kathodentemperatur    von diesem Augenblick  an sinkt. Der Widerstand 17 kann so. gross  gewählt sein, wie dies für eine Dauer  belastung der Röhre erforderlich ist.  



  Gleichzeitig wird der Primärstromkreis  des Transformators 9 durch     dan        Schalter    16  geschlossen und die Röhre     wird        -somit-be-          lastet,    und zwar mit einem sehr starken  Strom, da die Glühkathode eine hohe Tem  peratur aufweist Nachdem die     Glübkathode     sich etwas abgekühlt hat und die     Einmission     somit verringert ist, ist der Spannungsver  lust im Transformator 9 kleiner geworden,  was eine Steigerung der     Spannung    zwischen  ,den Elektroden 13 und 14     bedeuten    würde.

    Um jedoch einer zu grossen Spannungsverän  derung während der Aufnahme vorzubeugen,  geht .der Schalter 16 während seiner Bewe  gung an einer oder mehreren Zwischenstel  lungen vorbei, wobei solche     Verbindungen     hergestellt werden, dass gleichzeitig mit der      Verringerung des     Spannungsverlustes    eine  Verringerung der     elektromotorischeu    Kraft  in dem Entladungsstromkreis der Röntgen  röhre entsteht. Zu diesem Zweck können die       Zwischenkontakte    mit     Anzapfungen    des  Transformators verbunden sein oder es kann  auch, wie dies in der Figur dargestellt ist,  ein Widerstand 18 in -den Primärstromkreis  des Transformators 9 eingefügt werden.

   Ge  gebenenfalls können mehrere Widerstände  zunehmender 'Grösse hintereinander in den  Stromkreis eingefügt werden. Die Bewe  gungsgeschwindigkeit des Schalters 16 muss  natürlich mit dem Bedarf an Spannungsver  ringerung in der Primärwicklung des Trans  formators 9 in Übereinstimmung gebracht  werden. Wenn der Transformator 9 wenig  Spannungsverlust hat, kann die     Vorrichtung     zum Verändern der elektromotorischen Kraft  während der Belastungsperiode wegfallen.  Eine starke Spannungsveränderung während  .der Aufnahme ist jedoch der Qualität des  Bildes sehr nachteilig.  



  In     Fig.    5 bezeichnet 51 .die     Röntgenrö'ice.     Die Anode 52 und die Glühkathode 53 sind  mit der Sekundärwicklung eines Hochspan  nungstransformators 54 verbunden. Die Pri  märspannung dieses Transformators kann auf  drei verschiedene     Werte        gebracht    werden. Zu  diesem Zweck ist ein Autotransformator 55  vorgesehen, der an ein Wechselstromnetz 56  angeschlossen ist. Der Transformator 54 kann  mit dem Transformator 55 durch einen zwei  poligen, elektrisch betätigten Hauptschalter  57 verbunden werden.  



  Zur Regelung .der Primärspannung     des     Transformators 54 dient eine mit beweg  lichen Kontaktsegmenten 58 und 59 und mit  ortsfesten Kontaktfedern 60 und 61 ver  sehene Schaltwalze. Mittelst .der Walze im  dargestellten Beispiel können     -drei    Spannun  gen gewählt werden. Bei der Drehung aus  der Ruhestellung kommt das, Segment 58  mit dem Kontaktfinger 60 und eines der  Segmente 59 mit einer der Kontaktfedern 61  in Berührung. Letztere sind mit je einer An  zapfung des Transformators. 55 verbunden,  so dass der an den Kontaktfinger 60 an-    geschlossene     Leiter    -<B>62</B> durch die Walze mit  einer dieser drei     Anzapfungen    in Verbindung  gebracht werden kann.

   Wird, nachdem die  Walze in eine der drei Stellungen 1,     1I    und       III,    gebracht ist, der Schalter 57 mittelst des  Zeitschalters 63 geschlossen, so wird durch  die Leiter 62, 64 und 65, 66 der Primär  strom dem Transformator 54 zugeführt.  



  Mit der Walze für die Spannungsrege  lung ist eine Walze für die Einstellung des  Stromes verbunden, den .die Kathode der  Röntgenröhre zum Fliessen bringt. Diese  Walze, die zum Beispiel auf der gleichen  Welle wie die Schaltwalze für die Span  nungsregelung angebracht sein kann, besitzt  bewegliche Segmente 67 und 68 und orts  feste Kontaktfedern 69 und 70. Durch  Drehender Walze kann die Kontaktfeder 69  über das Segment 67 und eines der Segmente  68 mit einer der Kontaktfedern 70 in     Ver-          bidung    gebracht und dadurch ein Teil des  Widerstandes 71 kurzgeschlossen werden.  Dieser Widerstand liegt in Reihe mit einem  Begrenzungswiderstand 72 in dem Primär  stromkreis des     Glühstromtransformators    73,  der den Strom zum Heizen der Glühkathode  53 liefert.  



  In der ersten     Stellung    -der Doppels     2halt-          walze    wird die     Anzapfung    des Transforma  tors 55 eingeschaltet. welche die geringste  Spannung liefert. Dagegen wird der grösst  mögliche Teil des Widerstandes 71 kurz  geschlossen und somit ein möglichst grosser  Heizstrom durch die Kathode geführt. Dreht  man die Walze weiter, so wird eine höhere       Elektrodenspannung,    aber ein kleinerer Heiz  strom gewählt. Infolgedessen kann die Nutz  wirkung der Röntgenröhre in jeder Stellung  -des Reglers auf den möglichst grossen Wert  erhöht werden.  



  Mit dem zweipoligen Schalter 57 ist ein  Hilfsschalter 74 verbunden, der den Wider  stand 71     überbrückt.    Wird durch das Schlie  ssen des Zeitschalters, 63 ein Strom durch die  Erregerspule 75 des,     Hauptschalters.    57 ge  führt, so wird     zunächst    diese Überbrückung  aufgehoben, so dass der Glühstrom auf einen  Wert     sinkt,    der von der Stellung der Regel-      walze abhängt und dann wird der Primär  stromkreis des Transformators 54 eingeschal  tet. Dieser wird so lange eingeschaltet ge  halten, als der Zeitschalter den die Spule 75  durchfliessenden Strom geschlossen hält.  



  Der Hauptschalter kann .derart eingerich  tet sein, dass die Zeit zwischen dem Auf  heben der Überbrückung ,des Widerstandes  71 und dem Einschaltendes primären Strom  verlaufs regelbar ist. Um dies in der Zeich  nung schematisch     anzugeben,    ist ein Brems  zylinder 76 dargestellt. Es kann erwünscht  sein, dass ein wenn auch verhältnismässig  kurzer Zeitzwischenraum     besteht,    weil in die  sem Fall die     Glühkathodentemperatur,    mit  welcher die Aufnahme angefangen wird, ent  sprechend der gewählten     Spannung    etwas  verschieden ist.

   Trotzdem kann es unter ge  wissen Umständen besser sein, dass die     Elek-          trodenspannung    zunächst eingeschaltet und  dann die Überbrückung aufgehoben wird,  wenn man nämlich nicht imstande ist, die  Glühkathode so stark zu erhitzen, dass sie  während der ganzen Aufnahmezeit eine hin  reichende Temperatur behält.  



  Im Falle des Vorhandenseins des Regel  wiederstandes 71 allein würde keine Vor  richtung zur Verfügung stehen, mittelst       deren    man den Strom für die Aufnahme  wahlweise regeln könnte. Zur Behebung  dieses Mangels ist ein zweiter Regelwider  stand 78 in dem Primärstrom des Trans  formators 73 eingeschaltet. Zum Regeln des  Widerstandes 78 dient ein Handhebel 79, der  in der dargestellten Stellung die Verbindung  zwischen der Primärwicklung des Transfor  mators 73 und dem Widerstand 71 vermit  telt. Bringt man jedoch zur Regelung des  Heizstromes mittelst des Widerstandes 78  diesen Handhebel aus der dargestellten Stel  lung, so wird die Verbindung mit dem Wider  stand 71 unterbrochen und der Regelwider  stand 78 tritt an -die Stelle des letzteren.

   Der  Schalter 74 überbrückt diesen     Widerstand     nicht und -das Öffnen dieses Schalters hat  also     jetzt    keine Wirkung. Der Strom bleibt  während der Aufnahme auf dem von der  Stellung des Handhebels auf den Widerstand    78 abhängenden Betrag. Damit kein zu hoher  Heizstrom von dem Benutzer eingeschaltet  wird, ist noch ein besonderer Begrenzungs  widerstand 80 vorhanden.  



  In     Fig.    6 bezeichnet 81 einen Zylinder,  auf den ein drahtförmiger Widerstand auf  gewickelt ist. Der Zylinder ist mit einer  Rippe 82 versehen, die     schraubenlinienförmig     um den Umfang herumläuft und etwas we  niger als einen Gang einnimmt. Über diese  Rippe ist .der Widerstand gewickelt. Auf  diese Weise wird eine     schraubenlinien-          förmige    Kontaktbahn gebildet. Der Zylinder  samt .dem     Widerstand    kann mittelst des  Knopfes 83 gedreht werden. Bringt man die  sen aus der     dargestellten    Stellung heraus, so  kommt die Rippe 82 mit dem Kontaktstab  84 in Berührung.

   Bei fortschreitender  Drehung verschiebt sich der Berührungs  punkt des Widerstandes mit dem Kontakt  stab über die ganze Länge des Drahts, so dass       man    mittelst des Knopfes 83 jeden beliebi  gen Teil des     Widerstandes    zwischen das eine  Ende des Drahtstabes 85 und den Kontakt  stab 84 schalten kann.  



  Auf der Drehachse des Zylinders 81 sitz!  .der Arm eines Schalters 86. Dieser schliesst  in der Nullstellung des Reglers zwei- Kon  takte 87 und 88, von denen der erstere mit  dem Stab 84 in Verbindung steht.  



  Der Regelwiderstand 78 in     Fig.    5     kann     nun zweckmässig in der in     Fig.    6 dargestell  ten Form ausgebildet werden. Der Wider  stand 71 wird dabei zwischen dem Stab 85  und dem Kontakt 88 verbunden, während der  Kontaktstab 84 mit dem nicht direkt mit dem  Wechselstromnetz verbundenen Ende der       Primärwicklung    des Transformators 73 ver  bunden ist. Dreht man .den Knopf 83, so  wird die Verbindung zwischen 87 und 88 un  terbrochen und dadurch der Widerstand 71  ausgeschaltet. Der auf den Zylinder 81 auf  gewickelte     Widerstand    78     tritt    dann an die       Stelle    desselben. Eine besondere Umschalt  vorrichtung ist somit überflüssig.  



  In:     Fig.    4 wird von dem Netz 20 aus  Strom durch den zweipoligen Schalter 21  und die     Leitern    22 und 23 der Primärwicklung      24 eines Transformators zugeführt, der zwei       Sekundärwicklungen    25 und 26, besitzt. Die  Wicklung 25 versorgt die Glühkathode 27  einer Röntgenröhre 28 mit Strom, die ferner  mit einer Anode 29 und einer Hilfselektrode  30 versehen ist. Die Anode und die Kathode  sind mit der     Sekundärwicklung    eines     Trans-          f6rmators,    11 verbunden, dessen Primärwick  lung mit einem Ende mit dem     Leiter    22 ver  bunden, ist. Die Kathode ist bei 43 mit der  Erde verbunden.  



  Das Gerät enthält einen dreipoligen Pol  wechsler, dessen Kontakte mit den Zahlen 32  bis 40 einschliesslich bezeichnet sind. Die  Kontakte 38, 39 und 40 können wahlweise  je     mit    32, 33 und 34 oder je mit 35, 36 und  37 in     Verbindung    gebracht werden. In der  dargestellten     Stellung    ist letzteres der Fall.  Der Kontakt 35 wird nicht benutzt. 38 ist  mit dem freien Ende der Primärwicklung  .des Transformators 31 verbunden.

   Die Kon  takte 39 und 40 sind mit. je einer Elektrode  eines     Kondensators    41 verbunden.     gontak-t     36- steht mit der     Transformatorwitklung    26  in Verbindung, deren anderes Ende mit der       Glühkathode    der Röntgenröhre verbunden  ist. Der     Kontakt    37 ist mit .der     Hilfselektode     30 verbunden, der Kontakt 33 ebenso, aber  über einen Widerstand 42. Der Kontakt 34  ist mit dem Ende der Wicklung 26     verbun-          ,den,        .das    an der Glühkathode liegt. Endlich  ist der Kontakt 32 mit dem Leiter 23 ver  bunden.  



       .Schaltet    man den zweipoligen Schalter 21  ein, so wird die Glühkathode der Röntgen  röhre auf die erforderliche Temperatur ge  bracht. Ferner arbeitet die Wicklung 26 über  .die     Kontakte    36 und 39 durch den Konden  sator 41 und dann über die Kontakte 40 und  37 auf die Hilfselektrode 30.

   Diese wird wie  eine Anode eines Gleichrichters mit der  Glühkathode 27 wirken, und es wird durch       diesen    Gleichrichter von. der Wicklung 26  aus ein Strom     fliessen.    Infolgedessen ladet  sich der     Kondensator    41 auf eine     Spannung,     .die nach einigen     Perioden    -des     Wechselstro-          Mes,    deren Anzahl -von dem Widerstand in       deM    Ladestromkreis abhängt, annähernd .den         Höchstwert    der in der Wicklung     .26    hervor  gerufenen Spannung erreicht.  



  Wünscht man nun die Aufnahme herzu  stellen, so wird der Polwechsler umgelegt, so  dass Strom von dem Leiter 23 über die Kon  takte 32 und 38 nach dem Transformator 31  fliessen kann und die Röhre     unter    Spannung  kommt. Die Glühkathode bleibt eingeschaltet,  so dass also der Entladungsstrom die Röhre  durchfliessen kann. Der Kondensator 41 ist  nun über die     Kontakte    39 und 33 einerseits  und die Kontakte 40 und 34 anderseits mit  .der Hilfselektrode 30     bezw.    mit der Kathode  2.7 verbunden. Der Unterschied gegenüber  ,den vorigen Stellungen ist der, dass die Wick  lung 26 ausgeschaltet und dass nun die posi  tiv geladene Elektrode des     Kondensators    mit  der Hilfselektrode verbunden ist.

   Die Hilfs  elektrode hat somit ein positives Potential ge  genüber der Glühkathode,     und    die. Bedingun  gen, welche die von der Röhre aufgenom  mene Energie beeinflussen (Spannung,     Gliili-          kathodentemperatur,    gegenseitige Stellung  .der Elektroden) können leicht derart gewählt  werden,     .dass    in diesem Zustand die Belastung  gegenüber derjenigen, welche auf die Dauer  von ,der Röhre     vertragen    wird,     um-,

  das    Mehr  fache erhöht     wird.    Der Kondensator wird  sich jedoch über den Raum zwischen der  Hilfselektrode 30 und der Glühkathode 27  entladen und deshalb wird das positive Po  tential der Hilfselektrode während der Be  lastungszeit sinken, so dass die Belastung der  Röntgenröhre abnimmt     und    verhütet wird,  dass. eine     .Steigerung    der     Anodentemperatur     über den zulässigen Höchstwert     eintritt.          Wenn    man den     Kondensator    41 oder den  Widerstand 42 oder beide veränderlich macht,  kann man die -Geschwindigkeit, mit der die  Belastung abnimmt, regeln.

       Gewünschten-          falls-kann    auch die Grösse der Belastung, mit  der angefangen wird, regelbar sein; zu die  sem Zweck braucht     man-nur        den    Transfor  mator 26 regelbar auszubilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Röntgen aufnahmen, dadurch gekennzeichnet; dass der Röntgenröhre eine Energie zugeführt wird, welche die während der Aufnahme zeit zulässige, gleichbleibende Belastung übersteigt und die während der Auf nahme, bei mindestens annähernd auf gleicher Höhe gehaltener Spannung, all mählich vermindert wird. 'II. Röntgengerät zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer für die Röntgenröhre bestimmten Energiequelle versehen, und so beschaffen ist,
    dass der Röhre bei mindestens annähernd auf glei cher Höhe gehaltener Spannung eine während der Belastung allmählich ab nehmende Energie zugeführt wird, die am Anfang,die während der Aufnahme zeit zulässige, gleichbleibende Belastung übersteigt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Röntgengerät nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass, die Energie während der Belastung gemäss einer sol chen Kurve abnimmt, dass weder ein An steigen der Temperaturdes Brennfleckes auf der Antikathode über den höchst zu lässigen Wert, noch ein Sinken der Tem peratur während der Aufnahme erfolgt. 2.
    Röntgengerät nach Patentanspruch II, mit einer Glühkathoden-Röntgenröhre, dadurch gekennzeichnet, da.ss mit der Einschaltvorrichtung für die Elektroden- spannung der Röhre eine Vorrichtung verbunden ist, mittelst welcher ein we nigstens nahezu mit dem Zeitpunkt des Einsehaltens der Spannung beginnendes Absinken der Glühkathadentemperatur herbeigeführt wird. 3.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in den Heiz stromkreis ein Widerstand eingeschaltet ist, der durch einen Schalter überbrückt ist, wleleher mit der Einschaltvorrich tung für die Elektrodenspannung gekup pelt und gleichzeitig mit, bezw. im Ver hältnis zu der Dauer der Aufnahme kurz vor oder nach dem Einschalten dieser Spannung geöffnet wird. 4.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass dieser Wider stand regelbar ist und die zum Regeln dienende Vorrichtung mit einer Regel vorrichtung zum Einstellen verschiedener Elektrodenspannungen Gekoppelt ist. 5. Röntgengerät nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, :dass ein zweiter regelbarer Widerstand vorgesehen ist, der wahlweise an die Stelle des über brückten Widerstandes eingeschaltet und unabhängig von der gewählten Elektra- denspannung eingestellt werden kann. 6.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 5, Ja durch gekennzeichnet, dass, die Umschal tung auf die mit dem Spannungsregler gekuppelten Heizstromregelvorrichtung, von der andern Regelvorrichtung aus gehend mittelst ,des Handhebels der Jetz- teren, und zwar dadurch geschieht, dass dieser Handhebel nach der Nullstellung bewegt wird. 7.
    Röntgengerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass parallel zur Glühkathode ein Kondensator geschaltet ist, und dass die Glühkathode mit einem Gleichstrom gespeist wird, der gleich zeitig mit .dem Einschalten der Elektro- denspannung der Röhre unterbrochen bezw. geschwächt wird. B. Röntgengerät nach Patentanspruch 1I, mit einer Röntgenröhre mit Hilfselek trode, dadurch gekennzeichnet, dass' die Hilfselektrode über eine Spannungs quelle, deren Spannung während der Aufnahme abnimmt, mittler Glühkathode .der Röhre verbunden ist. 9.
    Röntgengerät nach U nteransprueh 8, da durch gekennzeichnet, dass ein als Span nungsquelle dienender Kondensator mit einem Polwechsler verbunden ist, der in einer Stellung den Kondensator in. Reihe mit einer Wechselstromquelle zwischen die Hilfselektrode und die Glühkathode schaltet und in einer zweiten Stellung die Pole des Kondensators vertauscht, wobei gleichzeitig die Wechselstromquelle aus demgondensatorstramkreis herausgenom men wird, während ein Schalter, mittelst dessen die Röhrenspannung eingeschaltet wird,
    mit diesem Polwechsler gekuppelt ist, welcher Schalter gleichzeitig mit der Überführung des Polwechslers in die zweite Stellung eingeschaltet wird. 10. Röntgengerät nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch die in dem Entladungsstromkreis ,der Röntgenröhre beim Beginn der Be lastung eine höhere elektromotorische Kraft als am Ende zur Wirkung ge bracht wird.
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