CH171218A - Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen. - Google Patents

Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen.

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CH171218A
CH171218A CH171218DA CH171218A CH 171218 A CH171218 A CH 171218A CH 171218D A CH171218D A CH 171218DA CH 171218 A CH171218 A CH 171218A
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CH
Switzerland
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rail vehicle
mountain railways
mountain
side walls
longitudinal side
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English (en)
Inventor
Arquint Hans
Original Assignee
Arquint Hans
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B9/00Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/002Cabins; Ski-lift seats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  



  Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schienenfahrzeug, insbesondere für   Bergbahnen,    bei welchem   die Anfahr-       beschleunigungs-und Bremsverzögerungs-    kräfte durch biegungssteife Vertikalträger aufgefangen und zum Beispiel bei Bergbahnwagen mittelst der Tragfedern auf das Fahrgestell übertragen werden. Die Steigerung der Fahrgeschwindigkeit von Schienenfahrzeugen bringt es mit sich, dass im Hinblick auf die sich daraus ergebende Erhöhung der   Anzugskräfte    und die Verstärkung der Bremskräfte besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit diese Kräfte in geeigneter Weise durch den Wagenkasten selbst aufgefangen und unschädlich gemacht werden.

   Das Patent Nr.   151. 544,    Unteranspruch   1    zeigt hierfür bereits den Weg, welcher jedoch die Beschleunigungs-und Bremskräfte erst am Fenstergurt, also an der   Fensterbrustung    auffängt, wobei dann das Widerstandsmoment der über den Fenstergurt   hochgehenden    Seitenwandsäulen alle Beschleunigungs-und Verzogerungskräfte aufzunehmen hat, welche aus dem Dachgewicht und der Dachbelastung resultieren.



  Durch die   errechnete Biegungsbeanspruchung    ist das Widerstandsmoment dieser Seitenwandsäulen und damit ihr Querschnitt und ihre Abmessungen festgelegt, wobei dann in der Regel eine nicht gewünschte grössere Breite der Seitenwandsäulen und ein grösseres Eigengewicht derselben und damit des ganzen Gerippes in Kauf genommen werden muB. Dieser Umstand ist besonders zu beachten bei Bergbahnwagen, deren bekanntlich sehr scharf wirkende Bremseinrichtungen einen ganz kurzen Bremsweg und damit grosse   Bremsverzogerungskraite    aufweisen.



   In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.



   Fig. I zeigt ein Seitenbild, Fig. II die perspektivische Innenansicht eines Kastengerippes und   schlieBlich    Fig. III ein Seitenbild mit Trag-und Zugfedern. In Fig. I bedeuten 1 und   12      Einstiegtüren,    3 und 4 sind Seitenwandfenster,   5    ist das Dach, 6, 7, 8,   9,    10 und 11 sind   Seitenwandsäulen    mit Bodenquerträgern 12, 13, 14, 15, 16 und 17. 



  Die zwei Seitenwandsäulen 8 und 9 bilden einen   biegungssteifen    Vertikalträger, welcher die aus dem Dachgewicht resultierenden Beschleunigungs-und Verzögerungskräfte   auffängt-und durch dieselben    im gefährlichen Querschnitt x beansprucht ist. Der Vertikalträger 8, 9 ist zwischen der Türe 2 und dem Fenster 3 angeordnet. Für   gewohn-    liche Fahrzeuge wird dieser Vertikalträger genügen. Bei stärkerer Beanspruchung jedoch steht er, wie Fig.

   II zeigt, in Verbindung mit den Druckorganen   18, 19, welche    mit den Zugorganen   20,    21 der   Längsseiten-    wand und 22, 23 in der Bodenebene   zusam-    menhängen und welche die auftretenden Beanspruchungen auf dem kürzesten Wege dem   Wagenkasten-Hauptträger    24 des Wagenkastens zuführen. Ist zum Beispiel die Kraft P aufzunehmen, so wird zuerst das Druckorgan 18 durch die Kraft A auf Druck beansprucht, die   Druckkraft A    zerlegt sich in eine Zugkraft B, welche das Zugorgan 20 beansprucht, und in eine Vertikalkraft C, welche nach unten in der   Seitenwandsäule    7 auftritt.

   Die Zugkraft B zerlegt sich nun wieder in eine Druckkraft D im   Druckorgan    19 und in eine nach oben in der   Seitenwand-    säule 8 wirkende Vertikalkraft   E.    Die Druckkraft   D    des Druckorganes 19 wird dann zerlegt in eine Zugkraft   F    und aufgenommen durch das Zugorgan 212, sowie in eine Druckkraft G im Bodenquerträger 13, beide aufgefangen durch den festen Bodenlängsträger 24. Der   Wagenkasten-Haupt-    träger 24 ist nun, wie Fig. III zeigt, mittelst Bolzen 25 und dergleichen an einer Anzahl von Federn   2i6    angehängt.

   Diese Federn   26    sind Tragfedern, deren oberstes Federblatt Zugbeanspruchungen aufnehmen kann ; sie nehmen alle Beschleunigungs-und Verzogerungskräfte auf, welche dem Wagenkastenhauptträger 24 auf vorbeschriebene Weise zugeführt werden und übertragen sie direkt auf das Fahrgestell   217.    Die Federn 26 sind zu diesem Zwecke mittelst Bolzen 2, 8 und dergleichen mit dem Fahrgestelle   27    verbunden und stützen sich mit ihrem Mittelbunde 29 auf das Fahrgestell. 30. ist ein Anschlag zum Beispiel aus Gummi für   Hub-    begrenzung nach unten ; 31 ist eine Vorrichtung zur   Federhubbegrenzung    nach oben.



   Die vorbeschriebene Erfindung zeigt, wie die auftretenden Kräfte in einem einzigen oder in wenigen, kräftig gehaltenen Grippeorganen aufgefangen und durch Trag-und Zugfedern auf das Fahrgestell übertragen werden. Dadurch wird erreicht, dass alle übrigen Gerippeteile mit schwachem   Quer-    schnitt und deshalb mit geringem Gewicht ausgeführt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen, gekennzeichnet durch biegungssteife Vertikalträger zwischen benachbarten Türund Fensterfeldern der Längsseitenwände, welche die Anfahrbeschleunigungs-und Bremsverzogerungskräfte auffangen und auf das Fahrgestell übertragen.
    IJNTER A NSPRtJ CHE : 1. Schienenfahrzeug, insbesondere für Berg bahnen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, daB die biegungssteifen Vertikalträger in den Längsseitenwänden mittelst Zug-und Druckorganen, die in der Ebene der Längsseitenwände an geordnet sind, mit den nächst anliegenden Seitenwandsäulen verbunden sind, wobei diese Zug-und Druckorgane mit weiteren Zug-und Druckorganen zwischen den Bodenquerträgern in kraftschliissiger Ver bindung stehen.
    2. Schienenfahrzeug, insbesondere für Berg bahnen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Tragfedern, welche den Wagenkasten abfedern und gleichzeitig die Beschleunigungs-und Verzogerungs- kräfte auf das Fahrgestell übertragen.
    3. Schienenfahrzeug, insbesondere für Berg bahnen nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, gekennzeichnet durch Vor richtungen zur Federhubbegrenzung nach oben und unten.
CH171218D 1933-07-14 1933-07-14 Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen. CH171218A (de)

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CH171218T 1933-07-14

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CH171218A true CH171218A (de) 1934-08-15

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ID=4422936

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CH171218D CH171218A (de) 1933-07-14 1933-07-14 Schienenfahrzeug, insbesondere für Bergbahnen.

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CH (1) CH171218A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0357891A1 (de) * 1988-08-04 1990-03-14 Von Roll Transportsysteme AG Personen-Fahrzeug für Transporteinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0357891A1 (de) * 1988-08-04 1990-03-14 Von Roll Transportsysteme AG Personen-Fahrzeug für Transporteinrichtung

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