CH171252A - Mauerstein für armierte Tragwände. - Google Patents
Mauerstein für armierte Tragwände.Info
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Description
Nauerstein für armierte Tragwände. Die Erfindung betrifft einen Mauerstein aus Beton irgend welcher Art, gebranntem Ton usw., zur Herstellung von armierten Tragwänden, der einen einwandfreien, wag rechten und senkrechten Verband zwischen den einzelnen Mauersteinen durch Einlegen von Bewehrungseisen, sowie durch seine Form gewährleistet.
Die bisher bekannten Mauersteine für tragende oder nicht tragende Innenwände einer Baute weisen den Nachteil auf, dass die mit Armierungen aus Flach- oder Rund eisen zu versehenden senkrechten Fugen zwischen den Mauersteinen senkrecht zur Vorder- und Hinterseite durchlaufen müssen und daher keinen Mauerwerkverband zwischen einer Mehrzahl von Mauersteinen in deren wagrechten Schichten gewährleisten, wodurch die Tragfähigkeit und die Knicksteifigkeit der Wände gering wird.
Das Wesen der Er findung besteht nun darin, dass der Stein, dessen Abmessungen in bezug auf die Breite, Tiefe und Höhe sich an die üblichen Ziegel- steinmasse anlehnen werden, eine zu einer von vorn nach hinten laufenden vertikalen Mittelebene symmetrischeFormmitimGanzen schräg von vorn nach hinten laufenden Seiten flanken aufweist. Die G rundrissform des Steines kann dementsprechend dreieckig, trapezförmig oder rhombisch sein.
Die im Mauerwerk auftretenden Vertikal fugen verlaufen im Ganzen schräg zu den Stirnflächen des Steines und können im übri gen innerhalb des Erfindungsgedankens be liebig gestaltet werden, beispielsweise eine leichte S-förmige Krümmung erhalten und dabei an den Enden im Anschluss an die Stirnflächen so abgebogen sein, dass sie unter einem rechten Winkel den Stirnflächen zu laufen. In der Mitte der Steintiefe sind an den vertikalen Fugenseiten rundliche oder eckige, z. B. vieleckige Aussparungen ange ordnet, um Raum zu schaffen für eine senk recht verlaufende Bewehrung.
Werden nun beim Verlegen bezw. Ver mauern der Steine auf der Baustelle die übereinanderliegenden Steine jeder folgenden Schicht gegenüber der vorhergehenden um eine Vertikalaxe um 180 Grad gedreht, so treffen die schrägen Fugen jeweils versetzt übereinander und die Aussparungen in der Fugenseitenmitte sind in derselben Senkrech ten, so dass die Aussparungen einen ringsum geschlossenen Raum für die Eiseneinlagen bilden.
Bei der Erstellung von armierten Trag wänden werden zuerst die senkrechten Be- wehrungseisen montiert bezw. zwischen Trag konstruktionen eingespannt, woraufhin die einzelnen Mauersteine von der Seite her ein gelegt werden können, ohne durch die vor handenen senkrechten Bewehrungseisen be hindert zu werden. Je nach Zweck und Auf gabe der Tragwand können in jeder oder in jeder zweiten oder dritten wageechten Stein fuge beidseitig oder einseitig der senkrechten Bewehrungseisen wageecht liegende Rundeisen eingemörtelt werden.
Im Steininnern können ferner beliebig senkrecht durchgehende Löcher zur Vermin derung des Gewichtes der Steine bezw. für Zwecke der Warmhaltung und des Schall schutzes so unsymmetrisch angeordnet werden, dass die Löcher eines untern Steines jeweils wenigstens teilweise durch eine volle Partie des bezw. der Barüberliegenden, um 180 Grad verdrehten Steine der nächstobern Schicht zugedeckt werden.
Durch Verwendung dieser Mauersteine werden die eingangs erwähnten Übelstände beseitigt. Das Verlegen und Vermauern der Steine ist trotz dem Vorhandensein von senk rechten und eventuell wageechten Eisenein lagen äusserst einfach und bequern. Auf jeden Fall wird mit dem erfindungsgemässen Stein ein Vertikalverband und Horizontalverband erzielt, der gegenüber dem normalen Ziegel mauerwerk eine erhöhte Sicherheit in bezug auf die Zug- und Druckfestigkeit, sowie Knick steifigkeit zur Folge hat.
In den Abb. 1 bis 6 ist die konstruktive Ausbildung und die Anwendung der Mauer steine nach dem Erfindungsgedanken bei spielsweise dargestellt. Abb. 1 zeigt eine Reihe rhomboidförmiger Mauersteine einer horizontalen Schicht, so wie sie beim Verlegen der Steine aneinanderge- reiht werden. Es bedeuten a die im Ganzen schräg durchlaufenden Vertikalfugen, b die rundlichen, genau in der Mitte der schrägen Fugenseite bezw. der Steintiefe liegenden Aussparungen für die senkrechten Beweh- rungseisen d.
Diese Aussparungen könnten auch eckig, z. B. vieleckig sein. Die zum Teil unsymmetrisch zur vertikalen Mittelaxe des Steines angeordneten Löcher .sind mit c be zeichnet.
In den Abb. 1 bezw. 2 ist jeweils die darunter liegende Steinschicht mit gestrichelten Linien angedeutet, woraus die vorzügliche Verbandwirkung, das heisst die Überdeckung von jeweils drei aneinanderstossenden Steinen einer Schicht durch einen einzigen Barüber liegenden der nächsten Schicht ersichtlich ist.
Mit e sind die horizontalen Bewehrungs- eisen angedeutet, welche in einer wageechten Fugenschicht beidseitig der Längsaxe oder nur auf einer Seite derselben verlegt werden können. Diese wageechten Bewehrungseisen können in Form von Flacheisen oder Rund eisen verwendet werden.
In der Ab.b. 2 ist die Grundrissanordnung einer Mauerschicht mit träpezförmigen Mauer steinen dargestellt, wobei je zwei aufeinander folgende Steine um 180 Grad gegeneinander um eine Vertikalase verdreht sind.
Die Abb. 3 zeigt einen trapezförmigen Mauerstein und die Abb. 4 einen rhombischen Mauerstein nach der Erfindung in perspek tivischer Darstellung.
Die Abb. 5 und 6 zeigen eine mit trapez- förmigen Mauersteinen gemauerte armierte Tragwand.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH-. Mauerstein aus Beton irgend welcher Art, gebranntem Ton usw., für armierte Trag wände, dadurch gekennzeichnet, dass der Stein eine zu einer von vorn nach hinten laufenden senkrechten Mittelebene symmetrische Form mit im Ganzen schräg von vorn nach hinten laufenden Seitenflanken aufweist,. so dass also in der Wand die Vertikalfugen schräg durch gehen, wobei genau in der Allitte der Stein tiefe an den vertikalen Fugenseiten rundliche oder eckige, auf ganze Steinhöhe durchge hende Aussparungen für das Einlegen von senkrechten Bewehrungseisen vorhanden sind.UNTERANSPRUCH: Mauerstein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Steininnern vertikal durchgehende Löcher zur Gewichtsvermin derung und für Zwecke der Warmhaltung und des Schallschutzes so unsymmetrisch angeordnet sind, dass ein zweiter gleichartiger Stein, um 180 Grad verdreht auf ihn gesetzt, die in seinem Bereich liegenden Löcher des untern Steines zudeckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE171252X | 1952-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171252A true CH171252A (de) | 1934-08-31 |
Family
ID=5689349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH171252D CH171252A (de) | 1952-12-17 | 1933-12-28 | Mauerstein für armierte Tragwände. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171252A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT385541B (de) * | 1983-02-21 | 1988-04-11 | Veitscher Magnesitwerke Ag | Grossformatiger feuerfester stein mit abgeschraegten stirnflaechen |
-
1933
- 1933-12-28 CH CH171252D patent/CH171252A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT385541B (de) * | 1983-02-21 | 1988-04-11 | Veitscher Magnesitwerke Ag | Grossformatiger feuerfester stein mit abgeschraegten stirnflaechen |
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