CH171294A - Trockenbett für Säuglinge. - Google Patents

Trockenbett für Säuglinge.

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CH171294A
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Tausig Hermann
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Tausig Hermann
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Description


      Trockenbett    für Säuglinge.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Trockenbett für Säuglinge.  Dieses Trockenbett ist dadurch     geli:ennzeich-          net,    dass es eine Matratze aufweist, deren  Hülle     lnit    Füllstoff angefüllt ist und in  einer Vertiefung ein     herallsnelimbares,    mit  Füllstoff angefülltes Behältnis enthält. Die  Matratze ist ferner     mittelst    eines mit einem       Spanntuche        versehenen    Spannrahmens abge  deckt, der mittelst eines Bandriegels und einer  Tasche der Matratzenhülle festgehalten ist.

    Über da, Spanntuch ist ein mit Gürtelleib  chen und     Windelhose        versehenes    Strampel  tuch gelegt, das einen taschenartigen An  satz zur Aufnahme der einen     Sehmalseite,des          Spannrahmens    besitzt und an der Matratze  durch Einführen in die Tasche der Ma  tratzenhülle befestigt ist.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Abb.    1. die Matratze des     Trockenbettes     in     schaubildlieher    Darstellung,       Abb.        \?    einen Schnitt nach der Linie     a-n.     in     Abb.    1 in kleinerem     Massstabe,    während in         Fig.    3 und 4 je eine Einzelheit in schau  bildlicher Darstellung gezeigt ist.  



  Das dargestellte Trockenbett weist eine  Matratze 1 auf, deren Hülle aus Textilstoff  hergestellt ist und     Randwulsten    la aufweist.  Die Matratzenhülle enthält gleichmässig     _n     ihrem Hohlraum verteilt einen Füllstoff 2,  der aua einer Mischung von Torfmull und  Holzmull im Gewichtsverhältnis von 3 :     w     besteht.  



  Zwischen dem Füllstoff 2 ist eine     Eiblage     4 aus einem undurchlässigen Werkstoffe,       beispielsweise    aus imprägnierten Spezial  textilien, eingebettet. Dort, wo das Gesäss  ,des Kindes zu liegen kommt, ist auf der  Oberseite der Matratze eine Vertiefung vor  gesehen, in welche ein nach oben offenes,  aus imprägniertem Textilstoff bestehendes  und eine Feuchtigkeit     absorbierende    Füll  masse 3 enthaltendes Behältnis 5 eingesetzt  ist. Der Inhalt dieses Behältnisses kann  nach Bedarf ersetzt werden.  



  Die Matratze ist auf ihrer Oberseite mit  einem grobmaschigen, für den     Durchlass    von       Flüssigkeiten    geeigneten Tuche 6 abgedeckt,      das auswechselbar auf einem Rahmen auf  gespannt ist. Dieser Rahmen ist nachgiebig       ausgebildet,    indem die aus Rundstäben 7\  bestehenden Schenkel an den aneinander  ,stossenden Enden     mittelst    Drahtspiralen S  miteinander in Verbindung gebracht sind,  wie aus der     Abb.    3 hervorgeht.  



  Um den Säugling gegen Blossliegen ober  seits zu schützen, .ist ein =Strampeltuch 9  vorgesehen, welches mit einem taschenartigen  Ansatz 10 versehen ist, der zum Einschie  ben der     einen    Schmalseite ,des Spannrahmens  nach     Abb.    3 mit dem Spanntuch 6 dient.  Das aus dem Spannrahmen, dem     Spanntuch     und dem     ,Strampeltuch    gebildete Ganze wird  dann in die Tasche 11 der Hülle 1 eingeführt.  In dieser Lage wird der Rahmen dann     mit-          telst    des lösbaren Bandriegels 12     (Abb.    1)  gesichert.

   Das Strampeltuch 9 ist breiter als  die Matratze und ist an den beiden Längs  seiten mit Knopflöchern 14 versehen, so  dass es an den Knöpfen 15 der Hülle 1.       befestigt    werden kann.  



  An der gegen das Band 12 zu gelegenen  Schmalseite des Strampeltuches 9 ist noch  ein Gürtelleibchen 16 festgemacht, an dem  ausserdem eine Windelhose 17     befestigt    ist.  Das Gürtelleibchen selbst ist dreiteilig aus  gebildet und weist     einen        Gürtel    18 und zwei  Träger 19 auf. Diese letzteren sind an dem  einen Ende je mit Knopflöchern versehen,  während die andern Trägerenden am Gürtel  festgemacht sind. Mit Hilfe dieses Gürtel  leibchens kann der Säugling auf dem     Trok-          kenbett    festgehalten werden, ohne dass dieser  zufolge der     Anordnung    und Ausbildung -der  einzelnen Teile des Bettes diese Teile :durch  seine Bewegungen in ihrer Lage verändern  kann.

   Die Windelhose 17 selbst hat die  Aufgabe alle     flüssigen    Ausscheidungen an  .das auswechselbare Spanntuch 6     bezw.    an  den Füllstoff 3 im Behälter 5 durchzulassen  und lediglich die festen Teile aufzuhalten,  die dann bei der     Umbettung    des .Säuglings  beseitigt werden.  



  Um den Luftdurchgang durch die Füll  masse zu ermöglichen, können an den  Längsseiten der Hülle     Offnungen'vorgesehen       sein, welche den Austritt von Füllmasse  nicht erlauben und zu diesem Zwecke mit  Gewebe unterlegt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trockenbelte für Säuglinge, dadurch ge kennzeichnet, dass .es eine Matratze aufweist, deren Hülle mit Füllstoff angefüllt ist und in einer Vertiefung auf ihrer Oberseite ein herausnehmbares, mit Füllstoff angefülltes Behältnis enthält, ferner dass die Mairatze mittelst eines mit einem ,Spanntuche ver- sehenen Spannrahmens abgedeckt ist, der mit Hilfe eines Bandriegels und einer Tasche .der Matratzenhülle festgehalten ist, über wel chem Spanntuche ein mit Gürtelleibchen und Windelhose versehenes ,Strampeltuch an geordnet ist,
    das einen tasehenartigen An satz zur Aufnahme der einen Schmalseite des Spannrahmens besitzt und an der Matratze durch Einführen in die Tasche der Ma tratzenhülle befestigt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Trockenbett nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass der Spannrah men aus vier einzelnen Rundstäben be steht, .die an ihren aneinanderstossenden Enden nachgiebig miteinander verbunden sind. 2. Trockenbett nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung .der Rundstäbe des Spannrahmens miteinander mittelst Draht spiralen erfolgt. 3.
    Trockenbett nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Matratzenhülle mit Gewebe unterlegte Öffnungen für die Durchlüftung des Matratzeninhaltes vor gesehensind. 4. Trockenbett nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Matratzenhülle mit einer Mischung aus Torfmull und Holzmull im Gewichtsverhältnis von 3 : 2 angefüllt ist.
CH171294D 1933-05-11 1933-08-02 Trockenbett für Säuglinge. CH171294A (de)

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