CH171316A - Elektrischer Antrieb, namentlich für Webstühle und Webmaschinen. - Google Patents

Elektrischer Antrieb, namentlich für Webstühle und Webmaschinen.

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CH171316A
CH171316A CH171316DA CH171316A CH 171316 A CH171316 A CH 171316A CH 171316D A CH171316D A CH 171316DA CH 171316 A CH171316 A CH 171316A
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switched
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switch
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
Phily Fernand
Wellisch Leopold
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Aeg
Phily Fernand
Wellisch Leopold
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  Elektrischer Antrieb, namentlich für     Webstühle    und     Webmaschinen.            Bei    Webstühlen,     Webmaschinen    und an  dern Arbeitsmaschinen ist es erwünscht     bezw.     notwendig, dass die Maschine bei ihrer Still  setzung in einer     bestimmten        Stellung    stehen  bleibt.

   Bei     Webstühien    zum Beispiel soll sich  die Weblade nach der Stillsetzung des Stuh  les möglichst in ihrer. dem Gewebe abgewand  ten     Endstellung    befinden, da. nur bei dieser       Ladenstellung    die     Nebenarbeiten,    zum Bei  spiel das Anknüpfen von Fäden,     bequem    aus  geführt werden können. Auch kann vielfach  für das     Wiederanfahren    einer Maschine eine       bestimmte    Stellung erwünscht sein.

   So ist es       zum    Beispiel bei Webstühlen     zweckmässig,          dass'    die Kurbelwelle beim     Wiederanfahren     möglichst bereits eine volle Umdrehung ge  macht hat, ehe der erste Schützenschlag er  folgt, damit der Antriebsmotor im Augen  blick des Schützenschlages bereits eine volle  Drehzahl erreicht hat und der     Schützen-          schlag    mit der erforderlichen Stärke erfolgt.  Bisher wurde die Maschine jeweils nach der    Stillsetzung von Hand in die ,gewünschte  Stellung gebracht.  



  Gegenstand der Erfindung     ist    ein elektri  scher Antrieb, namentlich für Webstühle und       Webmaschinen,    bei welchem die Maschine  nach Abschaltung des     Antriebes        selbsttätig     ,durch     Rückwärtslauf    in eine     gewollte    Stel  lung, zum Beispiel in die für das Wieder  anfahren     günstigste,    gebracht wird.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in den Abbildungen     dargestellt,        und    zwar  zeigt:       Abb.    leinen Antrieb nach der Erfindung,  während in den       Abb.    2, 3 und 4 verschiedene Ausfüh  rungsformen der Steuerung des     Rückwärts-          laufes    dargestellt sind.  



  In     Abb.    1 ist 1 der Antriebsmotor des  Webstuhles; 2 und 3 sind die     Schütze    zum  Einschalten des Motors. 4 ist das speisende  Drehstromnetz. Die Schütze 2 und     3,    sind      mittelst der Kontakte 5 und 6     elektrisch    ge  geneinander verriegelt. Das Schütz 2 besitzt  ausserdem noch einen     Selbsthaltekontakt    7.  Die Druckknopfschalter 8 und 9 dienen zum  Ein- und Ausschalten des Antriebes. Der  Steuerstrom des     ,Schützes    3 ist über die Kon  takte eines Schalters 10 geführt, welcher von  einer Kurvenscheibe 11 gesteuert wird. Die       Kurvenscheibe    11, welche auf der Kurbel  welle des Webstuhles befestigt ist, besitzt  eine Aussparung 12.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Antriebes ist folgende: Durch Betätigung des       Druckknopfschalters    8     wird,der    Steuerstrom  kreis des Schützes 2 geschlossen und so der       Antriebsmotor    1 in der     Betriebsdrehrichtung     an das Netz gelegt. Beim Einschalten des       Schützes    2 wird der     @Selbsthaltekontakt    7,  welcher den Druckknopfschalter 8     überbrückt,     geschlossen, so dass; das Schütz auch nach  Loslassen des     Druckknopfes    8 eingeschaltet  bleibt. Der     Webstuhl    läuft also an und  kommt in Betrieb.

   Wird nun der Antrieb  durch Betätigen des Druckknopfschalters 9  abgeschaltet, so wird beim Abschalten des       Schützes        2-durch    Schliessen der     Verriegelungs-          kontakte    5 der     Einschaltstromkreis    .des Rück  laufschützes     3.    an dieser     .Stelle    geschlossen.

    Da der     Steuerstrom        @desSchützes    3 auch     noüh     über die Kontakte des     Schalters    10     geführt     ist,     welcher    von der Kurvenscheibe 11 ge  steuert wird, ist der Einschaltstromkreis des       Schützes    geschlossen, wenn die Kurbelwelle  sich in einer     andern    als der .durch die Aus  sparung 12 festgelegten gewollten Stellung  befindet. Das Schütz 3 springt also an,     und     der     Webstuhl    wird, nachdem durch .den Lo  genstrom eine schnelle Bremsung seiner Mas  sen erreicht ist, durch Rücklauf in die ge  wollte Stellung gebracht.

   Bei Erreichen     dieser          Stellung    gibt die     Kurvenscheibe    11 infolge  der Aussparung 12 den Schalter 10- frei und       bewirkt    so     die    Abschaltung des     Schützes    3       und    damit die endgültige Stillsetzung des  Webstuhles.

   Um     ein    Weiterlaufen des Stuhles  nach -erfolgter Abschaltung des     Antriebs-          motors    zu     verhindern,    kann noch eine me  chanische Bremse vorgesehen werden, deren         Lüftmagnet    zweckmässig zu .der     Ständerwick-          lung    des Motors parallel     geschaltet    wird.  Demnach wird der Webstuhl bei jeder Ab  schaltung des     Betriebsschützes    2 selbsttätig  durch Rücklauf in die gewollte Stellung ge  bracht.

   Hierbei ist es gleichgültig, ob die  Abschaltung durch den Schalter 9 von Hand  oder durch andere mit dem Druckknopf 9 in  Reihe liegende Schalter selbsttätig (zum Bei  spiel bei Ausbleiben des     Schussfadens)    be  wirkt wird.  



  Beidem     Ausführungsbeispiel    nach     Abb.    1  wird der von der Kurvenscheibe 11 gesteuerte       Schalter    10 bei jeder Umdrehung der Kurbel  welle ein- und ausgeschaltet, so dass sehr bald  eine Abnützung seiner Kontakte eintritt.  Vorteilhafter in dieser Beziehung ist die An  ordnung nach     Abb.    2, bei welcher der Schal  ter 10 während des normalen Betriebes in  seiner Ausschaltstellung gehalten wird. Dies  wird erreicht durch den Magneten 13, dessen  Haltespule mit .der     Zugspule    des Schützes 2  in Reihe     geschaltet    ist.

   Statt. der     Reihenschal-          tung    kann auch die Parallelschaltung an  gewandt werden oder aber die Haltespule 13  kann durch     Arbeitshilfskontakte        des        Schüt-          zes,    2     geschaltet    werden.

   Auch     kann    eine       Zuleitung    der Haltespule 13 vor dem Schütz  2 an eine Phase .des Netzes und die andere  Zuleitung hinter dem Schütz 2 an eine solche  Phase der Motorzuleitungen angeschlossen  werden,     dass,    bei Ansprechen des     Schützes    3  beide Zuleitungen an der gleichen Netzphase  liegen und -somit     die        Haltespule    unwirksam  wird.     Solange,    also ,das Schütz 2 eingeschaltet  ist, befindet sich der Schalter 10 in seiner       Ausschaltstellung.    In diesem Falle ist für die  Steuerung des Schalters 10 eine Nocken  scheibe 11 benutzt, deren Nocken 12 die Ab  schaltung des Rückstromes bewirkt.

       Die    Wir  kungsweise der Anordnung nach     Abb.    2 ist  im übrigen die     gleiche    wie die bei     Abb.    1  beschriebene. Bei jeder     Abschaltung    des     Be-          triebsschützes   <B>2</B> wird der     Schalter    10 frei  gegeben und hält den Rückstrom so lange ein  geschaltet, bis er bei Erreichen der gewollten       Webstuhls.tellung    durch den Nocken 12 der  Kurvenscheibe 11 ausgeschaltet     wird.         Wenn auf alle Fälle verhindert werden  soll,

   dass die angetriebene Maschine nach der  Abschaltung des     hetriebsschützes    2 in der       Betriebsdrehrichtung    noch in eine nicht ge  wollte Stellung weiterläuft, kann eine Sperr  klinke 14 vorgesehen werden, welche bei der  Abschaltung des Antriebes freigegeben wird  und zusammen mit dem entsprechend ge  formten Nocken 12 der Kurvenscheibe 11 die  Weiterdrehung der Maschine in die un  erwünschte Stellung     verhindert.    Zweckmässig  werden in diesem Falle elastische Mittel vor  gesehen, welche den Stoss beim plötzlichen  Anhalten der Maschine mildern. Die Sperr  klinke 14 kann, wie dies in     Abb.    3 dar  gestellt ist, gleichzeitig zur Steuerung des       Schalter-    10 benutzt werden.  



  In vielen Fällen gibt es bei der angetrie  benen Maschine sowohl eine erwünschte, als  auch eine     unerwünsche    Stellung beim Still  setzen :des Antriebes. Beide Stellungen kön  nen     unter    Umständen sehr nahe nebeneinan  der liegen.     Beim    Webstuhl ist zum Beispiel  die dem     Gewebe    abgewandte Stellung der       Weblade    die erwünschte Stellung, während  die Weblade, wenn :der Schützen den gegen  überliegenden Schützenkasten nicht erreicht  hat und der Antrieb selbsttätig durch die       Schussfädenwächter    oder dergleichen ab  geschaltet wird, auf keinen Fall noch in die       Fadenanschlagstellung    gelangen darf.

   In  solchen Fällen kann die     Kurvenscheibe    11  gemäss dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    4  ausgebildet werden. In diesem Falle tritt eine       (-egens'@rombremsung    und Rückdrehung der  Maschine nur ein, wenn die Sperrklinke 14  bei :der     AbschaItung    des Betriebsschützes 2  in die Aussparung 15 der Kurvenscheibe 11  eingreift. Wenn sieh die Maschine bei der  Abschaltung in einer     andern    Stellung be  findet, wird der Gegenstrom     nicht.    eingeschal  tet,     sondern    die Maschine läuft infolge ihrer       Schwungmassen    noch bis in die gewünschte       Stellung    weiter.  



  Die Anwendung der Erfindung ist keines.  wegs auf Webstühle und     Webmaschinen    be  schränkt, sondern die Erfindung kann auch bei  andern Maschinen, bei .denen erwünschte         bezw.    unerwünschte     Stellungen    vorhanden  sind, angewandt werden. Auch kann zum Bei  spiel durch entsprechende Formgebung der  Kurvenscheibe das Vorhandensein mehrerer  erwünschter     bezw.    unerwünschter Stellungen       berücksichtigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Antrieb, insbesondere für Webstühle und Webmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass: die Mas-chinc nach Ab schaltung des Antriebes selbsttätig durch Rückwärtslauf in eine gewollte Stellung ge bracht wird. ÜNTERANSPRüCHE 1. Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der An triebsmotor nach der Abschaltung in um gekehrter Drehrichtung wieder eingeschal tet und bei Erreichen der gewollten Stel lung der Maschine endgültig abgeschaltet wird. 2.
    Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da-dureh gekenn zeichnet, dass zur Einschaltung des An triebsmotors. (1) elektrisch gegeneinander verriegelte Schütze (2, 3) dienen und der bei Abschaltung des Schützes (2) für die Betriebsdrehriehtung geschlossene Steuer stromkreis des Schützes (3) für den Rück lauf durch einen in Abhängigkeit von der Stellung,der Maschine betätigten Schalter (10) bei Erreichung der gewollten Stel lung unterbrochen wird. 3.
    Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Schalters (10) eine mit der Kurbelwelle der Maschine verbundene Kurven- oder Nockenscheibe (11) dient. 4. Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, da.ss der Schalter (10) durch eine gleichzeitig mit dem Schütz (2) für .die Betriebsdrehrichtung eingeschaltete Haltespule (13) während des Normalbe- trieben in seiner Anschaltstellung gehal ten wird. 5.
    Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 'bis 4, gekeDnzeich- net durch eine Sperrklinke (14), welche während des Vorwärtslaufes ausser Ein griff mit der entsprechend geformten Kur venscheibe (11) gehalten wird und bei Ab schaltung des Antriebes eine Weiter drehung .der Maschine im Vorwärtssinne sperrt. 6. Elektrischer Antrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis: 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrklinke (14) gleichzeitig zur Steuerung des Schalters (10) dient.
CH171316D 1932-07-18 1933-07-17 Elektrischer Antrieb, namentlich für Webstühle und Webmaschinen. CH171316A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754643C (de) * 1940-09-17 1952-05-05 J E Reinecker A G Elektrische Schalteinrichtung fuer Werkzeugmaschinenrundtische

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE754643C (de) * 1940-09-17 1952-05-05 J E Reinecker A G Elektrische Schalteinrichtung fuer Werkzeugmaschinenrundtische

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