CH171340A - Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse.

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CH171340A
CH171340A CH171340DA CH171340A CH 171340 A CH171340 A CH 171340A CH 171340D A CH171340D A CH 171340DA CH 171340 A CH171340 A CH 171340A
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Limited Lightning Fasteners
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Lightning Fasteners Ltd
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Schiebern für     Reissverschlüsse.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von Schiebern zur  Betätigung von Reissverschlüssen, besonders  mit nichtmetallischen     Verschlussgliedern,    wel  che mittelst eines Klebstoffes oder durch Auf  weichen an den     Kontaktflächen    der Glieder  mittelst eines Lösungsmittels auf dem bieg  samen     Verschlussstreifen    befestigt sind.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung  eines Verfahrens zur Herstellung von Schie  bern aus     nichtmetallischetn    Material, nach  welchem diese auf einfache und zuverlässige  Weise angefertigt werden können.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass man massive Roh  linge aus nichtmetallischem Material herstellt  und das zur Bildung der Schieber überschüs  sige Material wegarbeitet.  



  Eine Ausführungsart des Verfahrens nach  der Erfindung sei anhand der zugehörigen  Zeichnung erläutert.  



       Fig.    1 ist ein Schaubild eines massiven  Rohlings;         Fig.    2 und 3 sind je ein Schaubild des  Rohlings nach der ersten und zweiten Bear  beitungsstufe;       Fig.    4 ist ein Schaubild eines das Zugor  gan festhaltenden Organes und       Fig.    5 ist ein Grundriss des vollständigen  Schiebers.   1 (.Fix. 1) bezeichnet einen massiven Roh  ling aus durchscheinendem, gefärbtem, nicht  metallischen Material, wie z. B. Zelluloid,  welcher auf irgend eine Weise geformt wurde.

    Die Rohlinge werden vorzugsweise durch Her  ausschneiden aus einem     Zelluloidstreifen    von  einer der     Maximalhöhe    des     Schieberkörpers     gleichen Dicke gebildet, derart, dass sie mit  einem schmalen Ende 2 und einem breiten  Ende 3 versehen sind, wobei dieses Heraus  schneiden durch Werkzeuge, wie sie bei der  Holzbearbeitung verwendet werden,     vorge-          genommen    werden kann. Die äussern Ecken 4  des Rohlings sind abgeschrägt, wie in     Fig.    1  gezeigt, und die Ecken und ganten 5 an den  Längsseiten sind leicht abgerundet.

   Schlitze 6  von zirka 1,6 mm Höhe werden sodann in das      Innere des Rohlings geschnitten, um die obere  und untere     Schieberplatte    7     bezw.    8     (Fig.    2)  zu bilden. Die Schlitze 6 bilden eine     Y-förmige     Aussparung mit Kanälen 9 und 10 und lassen  den massiven Halsteil 11 an der Stelle zwi  schen wich, wo die Kanäle 9 und 10 konver  gieren. Diese Schlitze 6 werden mittelst Holz  sägen oder Fräsen herausgeschnitten und ist  darauf zu achten, dass der massive, dreieckige,  V- oder keilförmige Halsteil 11, welcher eine  Brücke zwischen der obern und untern Schieber  platte bildet und diese voneinander hält, er  halten bleibt.  



  Der nächste Vorgang besteht im Weg  schaffen von weiterem Material aus dem Innern  des Schiebers. Dies geschieht durch Aushöhlen,  bis die obern und untern Flanschen 12 an den  Seiten der beiden konvergierenden Kanäle 9  und 10     (Fig.    3) gebildet sind. Dieses Aus  höhlen wird vorzugsweise mittelst kreisför  miger Werkzeuge mit Umfangszähnen und  radialen     Schneidzähnen    an den Seitenflächen  vorgenommen. Jeder vorgebildete Schieber  wird zwischen zwei solche Werkzeuge ge  stellt, so dass deren Zähne durch den Schieber  passieren, ähnlich wie Glieder eines Reissver  schlusses durch einen fertigen Schieber pas  sieren.

   Die Zähne der Werkzeuge sind gerade  von genügender Länge und Breite, um alles  überschüssige Material unter     Belassung    der  sich längs beiden Längsseiten erstreckenden  Seitenflanschen 12 vom Innern des Schiebers  herauszuschaffen. Die Flanschen bezwecken,  die     Verschlussglieder    in Eingriff miteinander  zu bringen, während der Halsteil 11 die Tren  nung der     ineinandergreifenden    Glieder zwecks  Öffnung des Verschlusses bezweckt.  



  Zur Vervollständigung des Schiebers wird  ein     stegförmiges,    in eine Öffnung des     Zugor-          ganes    14 gestecktes Organ 13     (Fig.    4 und     r5)     auf die obere Platte 7 des Schiebers festge  klebt, was     vorzugsweise    durch Aufweichen  an den Kontaktflächen durch ein Lösungs  mittel, wie z. B. Aceton, und Zusammenhalten  der Teile bis zur festen Verbindung geschehen  kann.  



  Es ist klar, dass das Wegschneiden von  überschüssigem Material auf verschiedene Ar-         ten    ausgeführt werden kann und dass Schieber  beliebiger Form gebildet werden können.  



  Um alle Werkzeugspuren und scharfen  Kanten zu beseitigen, können die Schieber  oder deren Bestandteile für einige Sekunden  in die     Aceton-Lösung    getaucht werden, was  indes vor der Befestigung des     Zugorganes    an  die obere Platte zu geschehen hat.  



  Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die  Schieber während des     Eintauchens    und     Trock-          nens    einander und andere Körper nicht be  rühren.  



  Die Rohlinge können auch durch Formen  oder Giessen des Materials in einer Form in  Gestalt von massiven Täfelchen hergestellt  werden, wobei aus jedem Täfelchen ein     Schie-          berkörper    oder eine Reihe solcher Körper aus  geschnitten wird.  



  Ferner können die Rohlinge aus einer  Stange gebildet werden, welche durch Bear  beitung, Ausstossen oder Walzen so geformt  wurde, dass der     Quersehnitt    der Stange der  Grundform des     Schieberkörpers    entspricht,  und welche hierauf in Scheiben von der er  forderlichen Dicke geschnitten wird.  



  Das das Zugorgan festhaltende Organ 13,  welches auch selbst als Griff zum Bewegen  des Schiebers dienen kann, kann auch ein  Stück mit dem     Schieberkörper    bilden, indem  man die obere Platte von besonderer Dicke  macht und das überschüssige Material weg  arbeitet.  



  Wenn ein besonderes,     angelenktes    Zug  organ nicht benötigt wird, kann ein kleiner  Knopf an der obern     Schieberplatte    angeordnet,  und dieser Knopf aus dem     Schieberkörper    her  ausgearbeitet oder als getrenntes Stück her  gestellt und aufgeklebt werden.  



  Wo gewisse Teile des Schiebers zwecks  Widerstand gegen Abnützung einer Verstär  kung durch Teile von anderem Material, als  jenem des Hauptkörpers des Schiebers be  dürfen, können auf     vorgängig    beschriebene  Weise Vertiefungen in den     Schieberkörpern     angebracht und die Verstärkungsstücke     mit-          telst    eines Lösungsmittels oder durch einen  Klebstoff darin festgeklebt werden.      Reissverschlüsse mit Schiebern der beschrie  benen Art bilden einen allgemeinen Ersatz  für Knöpfe, Haken,     Osen        etc.;    sie sind auch  gewöhnlich durch ihren Kontakt mit andern  Gegenständen einer gewissen Oberflächen  abnutzung unterworfen.

   Beim Abnützen solcher  Schieber wird indessen deren Äusseres nicht  unansehnlich, wie im Falle von mit     Farbstoff     belegten Schiebern, indem die Färbung des  Schiebers durchgehend ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse, bei welchem man mas sive Rohlinge aus nichtmetallischem Material herstellt und das zur Bildung der Schieber überschüssige Material wegarbeitet. UNTERANSPRüCHE Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem die Rohlinge aus einem länglichen Rohling von gleichförmigem Querschnitt herausgeschnitten werden. Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem der längliche Rohling ein Streifen von gleichförmigem Querschnitt ist, aus welchem eine Anzahl hintereinanderlie- gender Schieber durch Entfernen des über schüssigen Materials herausgebildet wird.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem als länglicher Rohling eine Stange verwendet wird, deren Querschnitt der Grundform des Schieberkörpers entspricht, wobei die genannte Stange in Scheiben geschnitten und das überschüssige Mate rial zur Bildung der fertigen Sehieber dar aus weggearbeitet wird. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem die Rohlinge in die Form von mas- siven Täfelchen gebracht werden, aus welchen wenigstens je ein Schieberkörper herausgearbeitet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem neben den Schiebern noch Organe hergestellt werden, welche nachträglich an den Schiebern festgeklebt werden. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, bei wel chem die Schieber und die genannten.Or- gane aus löslichem Material hergestellt werden, wobei diese Organe durch Auf weichen des Materials an der Oberfläche mittelst eines Lösungsmittels und festes Andrücken an die Schieber 'befestigt wer den. ' 7. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem das Organ zum Bewegen des Schie bers längs des Verschlusses auch aus dem massiven Rohling herausgearbeitet wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem der Schieberkörper zwecks Bildung einer obern und, untern Schieberplatte durch einen schmalen Schlitz beinahe vollständig längsdurchschnitten und hierauf Material zur Bildung zweier konvergierender Kanäle mit Seitenflanschen weggearbeitet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem an den Stellen des Schiebers, die mit den Verschlussgliedern in Berührung kommen und starkerAbnutzung unterworfen sind, mindestens ein Verstärkungsstück von anderem Material, als jenem des Schieber körpers eingesetzt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Schieber für Reissverschlüsse, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH171340D 1933-11-08 1933-11-08 Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. CH171340A (de)

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CH171340D CH171340A (de) 1933-11-08 1933-11-08 Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741991C (de) * 1937-05-06 1943-11-19 Dr Martin Winterhalter Reissverschlussschieber aus plastischer Masse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE741991C (de) * 1937-05-06 1943-11-19 Dr Martin Winterhalter Reissverschlussschieber aus plastischer Masse

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