CH171345A - Homogenisierungsanlage für pulverförmiges Gut. - Google Patents

Homogenisierungsanlage für pulverförmiges Gut.

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CH171345A
CH171345A CH171345DA CH171345A CH 171345 A CH171345 A CH 171345A CH 171345D A CH171345D A CH 171345DA CH 171345 A CH171345 A CH 171345A
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CH
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Nielsen Niels
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Nielsen Niels
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
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Description


      Homogenisierungsanlage    für pulverförmiges Gut.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Anlage zur Behandlung von pulver  förmigem Gut vermittelst Druckluft zum  Zweck der Homogenisierung des Gutes. Bei       solchen    Anlagen, zu denen Systeme von Si  los und Behältern gehören, wird das Gut oft  von den     Homogenisierungsbehältern    den Si  los vermittelst Transportschnecke und Becher  werk zugeführt. Derartige Fördereinrichtun  gen sind jedoch sehr teuer, weshalb zuweilen  die     Homogenisierungsbehälter    oberhalb der  Silos angeordnet worden sind, um die Be  schickung der Silos durch freies Ausfliessen  des Gutes unter dem Einfluss der Schwere  vornehmen zu können.

   Die     Homogenisie-          rungsbehälter    sind indessen gross und schwer,  so dass     dieses    Mittel zur Vermeidung der       Notwendigkeit    der Beschaffung einer brauch  baren Fördervorrichtung nicht immer an  wendbar ist.  



  Die Anlage gemäss vorliegender Erfin  dung ist derart     ausgebildet,    dass sie wenig  stens einen     Homogenisierungsbehälter    auf-    weist, :der mit einer Einrichtung versehen  ist., welche ermöglicht, während der Homo  genisierung des Gutes Druckluft in den Be  hälter einzuführen, sowie mit einer Einrich  tung zum Abschliessen des Behälters nach       aussen,    derart, dass     .das    Gut nach seiner Ho  mogenisierung durch Druckluft aus dem Be  hälter     ausgetrieben    werden kann.  



  Der Vorteil der Anwendung von Druck  luft als     Fördermittel    bei einer Anlage der  genannten Art liegt darin, dass während. der  Homogenisierung das Gut in einen Zustand  gelangt, in     welchem    es ebenso wie eine Flüs  sigkeit fliesst, so dass es besonders gut für  die Förderung durch     Druckluft    geeignet ist,  wozu nur ein geringer Druck nötig ist.

   Bei  einer Einrichtung gemäss der     Erfindung    bil  det der     Homogenisierungsbehälter    oder die  Mehrzahl solcher Behälter einen Teil eines       Druckluftfördersystems,    bei welchem keine  Gefahr besteht, dass sich in ihm .das Gut  festsetzt, wie dies bei Einrichtungen, bei wel  chen das Gut mittelst einer mechanischen      Fördervorrichtung von der     Homogenisie-          rungsanlage    nach einem geschlossenen Behäl  ter und von diesem durch eine Rohrleitung  vermittelst Druckluft nach seinem Bestim  mungsort gefördert wird, vorkommt.  



  Es ist im allgemeinen     notwendig,    den  Luftdruck während der Entleerung des Ho  mogenisierungsbehälters und der Überfüh  rung des homogenisierten Gutes in einen  Speicherbehälter zu steigern. Die Förderluft  kann durch ein Rohrsystem eingeführt wer  den, welches von demjenigen, welches für  die Zuführung der     Homogenisierungsluft    be  nutzt wird, verschieden ist; doch erscheint es  zweckmässiger, für beide Zwecke ein einziges  Rohrsystem vorzusehen und eine Einrich  tung zum Regeln des Druckes vorzusehen,  mit dem die Luft durch das Leitungssystem  in den Behälter eingeführt wird.  



       Eine        Homogenisierungsanlage    gemäss der  Erfindung ist in der Zeichnung beispiels  weise und schematisch veranschaulicht, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine schematische Ansicht der An  lage mit zwei Silos, während       Fig.    2 in grösserem     Massstabe    einen     Ho-          mogenisierförderbehälter,    wie er bei der An  lage der     Fig.    1 beispielsweise Verwendung  finden kann, in einem Vertikalschnitt zeigt.  



  Die Anlage enthält einen     Homogenisie-          rungsbehälter    1. Von diesem     Ilomogenisie-          rungsbehälter    führt ein Rohr 2 zu den Silos       3.,    worin das in dem Behälter 1. homogeni  sierte Material aufbewahrt wird.  



  Der Behälter 1 ist mit einer aufrechten,  drehbaren Welle 4 versehen, welche radiale       Rührarme    5 trägt und durch ein geeignetes  Getriebe 6 vermittelst eines auf der Zeich  nung nichtdargestellten Motors angetrieben  wird. In den     Behälter    wird Druckluft ver  mittelst     eines    Rohres 7, an welches Düsen  8 angeschlossen sind, eingeführt. Die Ein  führung der Druckluft     bezweckt,die    Reibung  zwischen den Gutteilchen aufzuheben oder  wenigstens zu vermindern und auf diese  Weise eine gründliche     mechanische    Durch  mischung des Gutes zu ermöglichen.

   Das zu  homogenisierende Gut     wird    dem Behälter 1         vermittelst    einer     Transportschnecke    9 durch  einen     Einlassstutzen    10 zugeführt, während  die Druckluft, welche während der Homo  genisierung auf     Glas    Gut einwirkt, durch  einen     Auslass    11 entweicht.     Die    Öffnungen  10, 11 werden durch Ventile 12,     bezw.    13  gesteuert, welche durch Kolben 14     bezw.    15  betätigt werden, die sich in Zylindern be  wegen, denen Druckluft zugeführt werden  kann.

   Die Ventile 12, 13 können selbsttätig  arbeiten, zu welchem Zweck beispielsweise  ein Zeitrelais vorgesehen sein kann, welches  die Zufuhr von Druckluft zu den die Kolben  14 und 15 enthaltenden Zylindern über  wacht. Die durch die Öffnungen 11 ent  weichende Luft gelangt zu     einem    Filter 16,  welches diese Luft von Staub befreit, den sie  aus dem Behälter 1 mitgeführt hat.  



  Die freie Oberfläche des im Behälter 1       .enthaltenen    Gutes beeinflusst einen Schwim  mer 17, welcher so angeordnet ist,     dass    er die       Bewegung    der Transportschnecke oder des  diese antreibenden Motors durch     ein.    auf der  Zeichnung nicht dargestelltes Hebelgestänge  in Abhängigkeit vom     Materialstand    steuert.  Das Hebelgestänge kann auch einen Schieber  zwischen der Transportschnecke     und    dem  Fülltrichter     betätigen.     



  Das Rohr 2 zur Abführung von Gut aus  dem Behälter 1 geht vom Boden des Behäl  ters aus und ist mit einem Ventil 18 ver  sehen, welches verhindert, dass das Gut den  Behälter während des     Homogenisierungs-          vorganges.    verlässt.  



  Wenn das Gut im Behälter 1 homogen  geworden ist, dann werden die Ventile<B>12,13</B>  geschlossen und es wird Luft in den Behälter  durch die     Düsen    8, bei einem Druck ein  geführt, der höher ist als derjenige der vor  her für den     Homogenisierungsprozess    benutz  ten Luft.

   Um eine Regelung des Druckes  der in den Behälter einzuführenden Luft zu  ermöglichen, kann in dem vom Luftkom  pressor oder einer sonstigen Quelle kompri  mierter Luft     ausgehenden    Rohr ein Drossel  ventil vorgesehen sein,     welehes    für den Gut  transport     weiter    geöffnet wird als für die  Homogenisierung des Gutes.     Die    Druckluft      drückt das homogenisierte Gut in das Rohr  2, wobei dieses Gut sich ähnlich einer Flüs  sigkeit verhält.

   Die Abführung von Gut aus  dem Behälter 1 durch das Rohr 2 wird durch  einen     Luftejektor    19 unterstützt, welcher an  die     Druekluftleitung    7 vermittelst eines Roh  res 20 mit in diesem vorgesehenen Ventil 21  angeschlossen ist.     Gewünschtenfalls    kann das  Ventil 21 selbsttätig gesteuert werden, der  art,     da.ss,    wenn der Druck im Behälter infolge  Versperrung .des Materialauslasses auf eine  gewisse Höhe     steigt,    das Ventil 21 sich öff  net und dadurch den Zutritt von Luft zum       Ejektor    freigibt, während das Ventil für ge  wöhnlich durch eine Feder geschlossen ge  halten wird, bis der Druck in dem Rohr eine  gewisse Höhe erreicht hat.  



  Wenn die Fliessfähigkeit des Gutes im  Behälter unzureichend wird, zum Beispiel  weil nicht genügend     Homogenisierungsluft     zugeführt wird und wenn sich     demzufolgo     das Gut im Behälter als dichte Masse ab  setzt, dann kann der Behälter auf geeignete  Weise, zum Beispiel durch Einführung von  Druckluft sowohl über der freien Oberfläche  der Füllung, als auch am Boden des Behälters  nahe dem     Materialauslass    entleert werden, zu  welchem Zweck Düsen und Rohranschlüsse  vorgesehen sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Homogenisierungsanlage für pulverförmi ges Gut, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Homogenisierungsbehälter aufweist, der mit einer Einrichtung ver sehen ist, welche ermöglicht, während der Homogenisierung des Gutes Druckluft in den Behälter einzuführen, sowie mit einer Ein richtung zum Abschliessen des Behälters nach aussen, derart, dass das Gut nach seiner Ho mogenisierung durch Druckluft aus dem Be hälter ausgetrieben werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit einem einzigen Rohrsystem für die Druckluft ausgerüstet ist, durch welches die Druckluft sowohl während des Homogenisierungsvorganges, als auch während der Entleerung .des Be hälters dem Behälter zugeführt wird, und dass Mittel vorgesehen sind, welche den Druck, unter welchem die Luft dem Be hälter zugeführt wird, zu regeln ge statten. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer Füllöffnung für das Gut und einer Auslassöffnung für die Homogenisierungs- luft versehen ist, und dass Ventile zum Verschluss beider Öffnungen während der Entleerung des Behälters vorhanden sind, die durch Kolben. betätigt werden, welche sieh in Zylindern bewegen, denen Druck luft zugeführt werden kann. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .dass in der Leitung zur Entleerung des Homogenisierungsbehäl- ters ein Luftejektor vorgesehen ist.
CH171345D 1932-12-08 1933-11-27 Homogenisierungsanlage für pulverförmiges Gut. CH171345A (de)

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GB171345X 1932-12-08

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CH171345A true CH171345A (de) 1934-08-31

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CH171345D CH171345A (de) 1932-12-08 1933-11-27 Homogenisierungsanlage für pulverförmiges Gut.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027966B (de) * 1953-07-29 1958-04-10 Peters Ag Claudius Verfahren zum Mischen und Homogenisieren trockener pulveriger Stoffe auf teilweise pneumatischem Wege
DE1152877B (de) * 1960-03-19 1963-08-14 Oberhessische Muehlenbauanstal Vorrichtung zum Mischen und Behandeln von pulverfoermigen oder koernigen Stoffen
DE1182945B (de) * 1959-01-14 1964-12-03 Max Leva Vorrichtung zum Mischen koerniger Stoffe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027966B (de) * 1953-07-29 1958-04-10 Peters Ag Claudius Verfahren zum Mischen und Homogenisieren trockener pulveriger Stoffe auf teilweise pneumatischem Wege
DE1182945B (de) * 1959-01-14 1964-12-03 Max Leva Vorrichtung zum Mischen koerniger Stoffe
DE1152877B (de) * 1960-03-19 1963-08-14 Oberhessische Muehlenbauanstal Vorrichtung zum Mischen und Behandeln von pulverfoermigen oder koernigen Stoffen

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