CH171425A - Akustisch kompensierter Lautstärkeregler in Niederfrequenzverstärkern, insbesondere in solchen von Radioempfangsapparaten. - Google Patents

Akustisch kompensierter Lautstärkeregler in Niederfrequenzverstärkern, insbesondere in solchen von Radioempfangsapparaten.

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CH171425A
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  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

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  Akustisch kompensierter Lautstärker     egler    in     Niederfreqnenzverstärker    n,  insbesondere in solchen von     Radioempfangsapparaten.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       Lautstärkeregler    in     Niederfrequenzverstär-          kern,        insbesondere    in solchen von     Radioemp-          fangsapparaten    und     bezweckt    eine     Verbesse-          rtinb    derselben.  



  Es ist bekannt, dass das menschliche Ohr  für hohe und niedere Tonfrequenzen weniger  empfindlich ist, als es für Tonfrequenzen  in der mittleren Lage des Hörbereiches ist,       wenn    die Lautstärke     solcher    Töne gering ist.  



  Wenn der     Lautstärkeregler    eines Radio  empfängers so gebaut ist, dass er die     Frequenz-          charakteristik    des     Apparates    nicht ändert, so       ist    die Wiedergabe gewöhnlich am natür  lichsten, wenn sie mit der bleichen Laut  stärke erfolgt, mit der sie von einem an jenem  Platz hörenden Hörer gehört würde, den er  zur Anhörung der Originalaufführung ein  nehmen würde.  



  Wegen     Rücksichtnahme    auf Andere oder  auch wegen des Hörers eigener Empfindlich  keit werden Radioapparate und elektrische         Phonographen    sehr oft derart     eingestellt,     dass die vom Lautsprecher abgegebene Schall  intensität beträchtlich geringer ist, als die  jenige normale Intensität, mit der die Ori  ginalaufführung wahrgenommen würde. In  solchen Fällen geht der Charakter der Dar  bietung verloren.  



  Wenn ein     Lautstärkeregler    so konstruiert  ist, dass die     Intensität    der niedrigen Ton  frequenzen relativ zu den mittleren weniger       geschwächt    wird, entsprechend der Änderung  der Empfindlichkeit des Ohres, wenn von der       normalen    Lautstärke zu -der Lautstärke .ge  gangen wird, bei der der Ton gehört wer  den soll, so ergibt sich eine Kompensation,  welche die geänderte Empfindlichkeit des  Ohres bei     geringerer    Lautstärke wettmacht.  Ein solcher     Lautstärkeregler    kann als     "aku-          stisch        kompensierter"    bezeichnet werden  und ist Gegenstand vorliegender Erfindung.

    



  Der     Lautstärkeregler    nach der vorliegen  den Erfindung kann zweckmässig so gebaut      sein, dass er die     Frequenzabhängigkeit    des  menschlichen Ohres für jede Lautstärke zu  kompensieren vermag.  



  Der Erfindung entsprechend werden daher       frequeliza-bhänäipe        Impedanzen        angeordnet,     die gegebenenfalls     stufenweise    veränderlich,  parallel zu einem oder .mehreren Teilen eines  im     Niederfrequenzverstärker    angeordneten,  zur     Lautstärkeregelung    :dienenden     Potentio-          meters    geschaltet sind.

   Die     Anordnung    ist  derart, dass die     frequenzabhängigen    Impedan  zen eine von der Einstellung des     Potentio-          meters    abhängige Wirkung ausüben, so dass  gleichzeitig mit der Einstellung der Laut  stärke,die     Frequenzaibhängigkeit    des Nieder  frequenzverstärkers in     vorbestimmter    Weise  beeinflusst wird.  



  Es ist     wichtig,    dass eine bestimmte Be  ziehung zwischen der Lautstärke     und    der  Einstellung des zur     Lautstärkeregelung    die  nenden     Potentiometers    festgelegt werde. Es  ist daher zweckmässig, dass diese Beziehung  bei Radioempfänger unabhängig von     Ampli-          tudenschwankungen    der empfangenen Trä  gerwelle     aufrechterhalten    wird.

   Dies erfor  dert einen mit einer automatischen Laut  stärkeregelung versehenen Hoch- oder     Zwi-          schenfrequenzverstärker,    welcher imstande  ist, die dem Demodulator zugeführte Span  nung, ohne Rücksicht auf die Veränderung  in der     .Signalintensität,    innerhalb der Emp  findlichkeitsgrenzen des Empfängers in der  Hauptsache konstant zu halten.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein einfaches Schaltungsschema       eines    akustisch kompensierten Lautstärke  reglers nach .der Erfindung;       Fig.    2 zeigt die     Frequenzcharakteristik     des     in        Fig.    1 gezeigten     Laufstärkereglers;

            Fig.    3 ist ein     iStromkreissehema        reines          Radioempfangsapparates    mit einem akustisch  kompensierten     Lautstärkeregler    nach der Er  findung, und       Fig.    4 zeigt ein     ,Schaltungsschema    eines  Teils eines     Radioempfangsapparates,    wobei  eine Variante des     Lautstärkereglers    nach         Fig.    3 mit einem verbesserten, automatischen       Lautstärkeregler        zusammen    vereinigt ist.  



  5     (Fig.    1) sind die Eingangs- und 6 die       Ausgangsklemmen    eines akustisch kompen  sierten     Lautstärkeregle.rs,    an .dessen Ein  gangsklemmen -die Signalspannungen ange  legt sind, wobei deren mittlere Stärke auf  einem konstanten Wert gehalten wird. Das       Potentiometer    8, dessen Klemmen 14 und 15  über die Leitungen 7 mit den Eingangsklem  men 5 verbunden sind, weist einen beweg  lichen Kontakt 9 auf, der mit der einen  Ausgangsklemme 6 verbunden ist, wodurch  ein üblicher     Lautstärkeregler    geschaffen  wird.  



  Der soweit beschriebene     Lautstärkeregler     würde bei jeder Stellung des Kontaktes 9  gemäss der Kurve 10     (Fig.    2)     arbeiten,    die  die Ausgangsspannung E in     Funktion    der  Frequenz zeigt, Diese Kurve zeigt, dass eine  Vorrichtung .dieser Art eine in der Haupt  sache von der     Frequenz    unabhängige Aus  gangsspannung liefert.  



  Obwohl ein solcher Apparat die aufge  drückten Spannungen ohne Verzerrungen  überträgt, empfindet das Ohr bei der Wieder  gebe eine merkliche Verzerrung.  



  Wie oben ausgeführt, ist es notwendig,  die Mängel in -der Empfindlichkeit des  menschlichen Ohres, das     heisst    die Ab  hängigkeit seiner     Frequenzempfindlichkeit     von der Schallstärke durch einen     Laufistärke-          regler    zu kompensieren, welcher bei den nie  deren     Sehallstärken    eine aus     Fg.    2, Kurve  11     ersichtliche        Frequenzeharakteristik    hat,  die also Töne höherer und niederer Frequenz       bevorzugt    und Töne des mittleren Ton  bereiches, zum Beispiel zwischen 500 und  2000 Hertz, auf welche das Ohr empfind  licher ist, benachteiligt.  



  Um dem     Lautstärkeregler    bei niederen  Lautstärken eine     Frequenzcharakteristik    ge  mäss Kurve 11 zu geben, ist das     Potentio-          meter    8 mit mindestens einem     Anzapfpunkt     12 versehen. Dieser zweckmässig näher .dem  Ende 15 -des     Potentiometers    angeordnete  Punkt ist mit einer mit 13 bezeichneten     Be-          Iastungsimpedanz    Z verbunden, welche eine      vorbestimmte     Frequenzeharakteristik    und.  einen vorbestimmten     Impedanzwert    relativ  zu denn Widerstandswerten der Teilstücke 12,  15 und 12. 14 besitzt.

   Dieser     Impedanzwert          inuss    niederer sein als die Impedanz des Teil  stückes 12, 1.5 und in einem bestimmten Ver  hältnis zur     letztgenannten    Impedanz stehen.  Insbesondere muss die Belastungsimpedanz  Z, die sich aus einem Netz von Impedanzen  zusammensetzen kann, einen sehr niederen       Impedanzwert    (verglichen mit dem Wider  3tandswert des Stückes 12, 15) in dem Fre  quenzbereich haben, in welchem eine minimale  Empfindlichkeit zu verlangen ist, also zum       Beispiel    zwischen 500 und 2000 Hertz.  Ausserdem soll die Resonanzkurve der Impe  danz in diesem Frequenzbereich, breit sein.  



  Die Eigenschaft,     -dass    sich beim beschrie  benen     Lautstärkeregler    beim Regeln auf  kleinere Lautstärken     kleinere    Impedanzen  ergeben, kann bedingen, dass nachfolgend an  geschlossene Apparate ebenfalls     frequemz-          abhängig    arbeiten. Durch geeignete Wahl  ihres Eingangskreises kann erreicht werden,       dass    die Hervorhebung der niederen und  hohen Frequenzen und die Schwächung der  mittleren Frequenzen bei kleinen Lautstärken  noch -besonders ausgeprägt wird.

   Dies ist  zum     Bei-,piel    dadurch möglich, dass die Kopp  lung des     Lautstärkereglers    mit der nach  folgenden     Einrichtung    über einen Transfor  mator erfolgt, dessen Streuresonanz eine  merkliche Steigerung ,der hohen Frequenzen  bei kleinen Lautstärken bedingen kann.  



  Es ist zu bemerken, dass die Kurve 11  in     Fig.    2 voraussetzt, dass der bewegliche  Kontakt 9 auf -dem     Anzapfpunkt    12 ruht,  während die     Kurve    10 die     Frequenzcharak-          teristik    anzeigt, wenn der Kontakt 9 auf dem  Ende 14 ist. Die     Frequenzcharakteristik    des  Reglers für andere Einstellungen des Kon  taktes 9 liegt zwischen den     Kurven    10  und 11.  



  Der     Potentiometerwiderstand    steigt     voni     Ende 14 zum Ende 15 an. Die Steigerung  erfolgt vorzugsweise gemäss einer logarith  mischen Kurve, um dadurch gleiche Änderun  gen in     der    Schallwirkung auf das Ohr für    gleiche Änderungen in der Einstellung des       Gleitkontaktes    hervorzubringen.  



  Auf dem     Potentiometer    8 sind noch an  dere     Anzapfstellenhei    16 und 17 vorgesehen,  mit denen zusätzliche     Impedanzelemente    mit  demselben Zweck und in derselben Weise ver  bunden werden können, wie das     Impedanz-          element    13 mit dem     Anzapfpunkt    12 ver  bunden ist.  



  18     (Fig.    3)     bezeichnet    einen Radioemp  fänger mit Eingangsklemmen 19, die mit  einer Antenne 20 und mit der Erdung 21  verbunden sind. Die     Ausgangsklemmen    22  des Empfängers sind mit einer Gleichrichter  röhre 24 verbunden, in deren Anodenkreis der  Eingangskreis eines     Niederfrequen.zverstär-          kers    mittelst Leitungen 23 angeschlossen ist.  



  Die der Röhre 24 zugeführte Spannung  sei mit     EZ    bezeichnet und wird     mittelst    eines  im Empfänger 18 vorgesehenen automa  tischen     Lautstärkereglers    in der Hauptsache  konstant, unabhängig von der Antennen  spannung     E,,    gehalten.  



  Die     Anodengleiehgpannung    der Röhre 2=1  wird aus einer nicht dargestellten Spannungs  quelle über eine Drosselspule 25 zugeführt.  Im Anodenkreis ist ferner wie üblich ein  Filter 26 vorgesehen.  



  Die beiden Leitungen 23 sind über ein       Lautstärkereglerpotentiometer    27 mit Ein  gangsklemmen 28 und .einem verstellbaren  Kontaktorgan 29 miteinander verbunden. In  einem Punkt 30 des     Potentiometers    ist eine  Reihenschaltung einer Drosselspule 3.1 und  eines Kondensators 32 angeschlossen.

   Der  verstellbare Kontakt 29 und eine der Klem  men 28 des     Potentiometers    sind mit der Pri  märwicklung 33 eines Ausgangsumformers  34 durch ein Netzwerk 35 verbunden, das  eine Drosselspule 36, einen     Kondensatoir    37  und ein     Potentiometer    38 in solcher     @'erbin-          dung    enthält,     dass    die Drosselspule 36 in  Serie mit dem Übertragungsstromkreis und       :ler        Kondensator    im     Nebenschluss    damit ver  bunden oder beide     .darch    Betätigung des       Potentiometers    38 sukzessive ausgeschaltet  werden können.

        Dieses Netzwerk ermöglicht eine zusätz  liche     Klangfarberegulierung.    In Reihe mit  dem     Potentiometer    sind ferner noch Konden  satoren 44, 45 und ein Schalter 46 vorge  sehen, uni     Störungen    durch     :benachbarte    Sta  tionen zu beseitigen.  



  Das     Potentiometer    27 des akustisch kom  pensierten     Lautstärkeregiers    ist vorzugsweise       logarithmisch,    wodurch das Ohr gleiche Zu  nahmen in der Lautstärke für gleiche Ver  schiebungen des Kontaktes 29 wahrnimmt.  



       Fig.    4 zeigt einen verbesserten automa  tischen     Lautstärkerregler,    welcher eine     ther-          inionische    Röhre 47 mit einer Kathode 48,  einer     Nehrzahl    von Gittern 49, 50 und 51  und eine Anode -52 enthält. Das Schirm  gitter 49 ist     .durch    einen Widerstand 53  mit einer Spannungsquelle 54 verbunden.  Das     .Steuergitter    51 ist über einen abgestimm  ten     Sehwingungskreis    55, 56 und einen Kon  densator 57 mit der Kathode verbunden.  



  Das Steuergitter erhält eine negative     Vor-          spannung    .durch den     Spannungsabfall,    wel  cher die     Spannungsquelle    54 an einem Wi  derstand 60 erzeugt.  



  Die Anode 52 der Röhre 47 ist durch  einen abgestimmten Schwingungskreis 62  und einen Widerstand 63, sowie den Wider  stand 60 mit der Kathode verbunden.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    4 ist der Steuer  gitterkreis der Röhre 47     mit    dem Ausgangs  kreis einer     Zwischenfrequenzverstärkerröhre     64 mit Kathode 65, mehreren Gittern 66 und       F;7    und einer Anode 68 gekoppelt.  



  Das Gitter 66 der     Zwischenfrequenzver-          stärkerröhre    ist mit der Kathode über einen       abgestimmten    Schwingungskreis 69-70 ver  bunden. Die Kathode 65 der Röhre 64 ist  mit der negativen Klemme 59 der Spannungs  quelle 54     über    einen Widerstand 72 ver  bunden.  



  Das Gitter 66 der     Zwischenfrequenzver-          stärkerröhre        ist    mit dem Verbindungspunkt  59 durch Widerstände 73 und 63 verbunden.  



  Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist  folgende: Die von der Zwisclienfrequenzver-         stärkerstufe    dem     Gitter    der Gleichrichter  röhre 47 aufgedrückte modulierte     Zwischen-          frequenz    wird gleichgerichtet, so dass ein       gleichgerichteter    .Strom in dem mit dem  Schirmgitter 49 verbundenen Stromkreis  fliessen wird.  



       Dieser    Strom enthält eine Zwischen  frequenzkomponente, die infolge der induk  tiven Kupplung der Spulen 74 und 62 eine       zwischenfrequente    Wechselspannung zwi  schen Anode 52 und Kathode 48 hervorruft.  (Die     ,Spule    74     ist        mittelst    eines Konden  sators 75, welcher eine hohe Impedanz für  die Niederfrequenz aufweist, in Reihe ge  schaltet.) Die der Anode und Kathode aufge  drückte Zwischenfrequenz     wird    nun     gleich-          gerichtet    und es     entsteht    infolgedessen ein       Gleichspannungsabfall    am Widerstand 63,

    welcher die     Gittervorspannung    .der Röhre 64       und    damit deren Verstärkung in bekannter  Weise regelt.  



  Es ist zu bemerken, dass die Anode 52  ,der Röhre 4 7 wegen des konstanten Span  nung8abfalles am Widerstand 60 jederzeit  etwas negativ gehalten wird, in bezug auf  .die Kathode. Dies ist     erwünscht,    da es die  automatische     Lautstärkeregelung    verhindert,  in Tätigkeit zu treten, solange die Amplitude  der Zwischenfrequenz einen gewissen vorbe  stimmten Wert nicht überschreitet.  



  Der vom Anodengleichstrom der     Zwi-          schenfrequenzverstärkerröhre    64 am regel  baren! Widerstand 72 erzeugte Spannungs  abfall ermöglicht es, die maximale Verstär  kung der Röhre 64 während des Betriebes     de=     Empfängers nach Belieben einzustellen.  



  Dieser verbesserte, automatische Laut  stä.rkeregler arbeitet so, dass die Verstärkung  für alle     .Signale    über einem     gewissen,    vorbe  stimmten Minimalwert der Trägeramplitude  umgekehrt proportional dieser Amplitude ist.  so     dass    eine von     Fadingerscheinungen    unab  hängige     niederfrequente    Wechselspannung  am Widerstand 53 erhalten wird.  



  Der so weit beschriebene Teil .des Emp  fängers ist daher geeignet, zusammen mit,  einem akustisch kompensierten Lautstärke-           regler    im     Niederfrequenzteil    des Empfängers  betrieben zu     -,ver.den.    Bei der Schaltung nach       Fig.        -1-    ist der akustisch kompensierte Laut  stärkere     gler    zwischen der Röhre 47 und den  Eingangsklemmen einer     Niederfrequenzver-          stärkerröhre    76     einge:ehaltet.    Die Nieder  frequenzverstärkerröhre enthält eine     Anod,-          77,    ein Gitter 78 und eine Kathode 79.

   Ein  durch einen Kondensator 81 überbrückter       Widerstand    80 ist     zwischen    die Kathode     79     und die Erdung eingeschaltet, so dass das  Gitter 7 8 eine konstante negative     Vorspan-          nung    erhält.    Der akustisch kompensierte Lautstärke  regler weist. ein     Potentiometer    83 auf, dessen  eines Ende mit dem Gitter 49 der     Röhre    47  durch einen Kondensator 84 und einen Wi  derstand 85 und     dessen    anderes Ende durch  einen Widerstand 86 mit der Erdung und  über einen Kondensator 88 mit der Kathode  der Röhre 76     verbunden    ist.

   Der Wider  stand 85 dient gemeinsam mit einem Konden  sator 87 zum Unterdrücken der     Zwischerr-          frequenz.     



  Damit. die hohen Tonfrequenzen gegen  über den tiefen Tonfrequenzen     allmählich     stärker unterdrückt werden,     wenn    der be  wegliche Kontakt 93 in der eine geringere  Lautstärke ergebenden Richtung hinunter  bewegt wird, sind verschiedene Teile des       Potentiometers        83    durch     Kondensatoren    89  und 90, Widerstände 91 und 92 überbrückt.  Jede .dieser Reihenschaltungen von Wider  stand und Kondensator stellt eine geringere  Impedanz für die höheren als für die tieferen  Tonfrequenzen dar, so dass erstere in stär  kerem Masse unterdrückt werden.

   Wenn eine  weitere Abschwächung der höheren Frequenz  unabhängig von der Stellung des     Potentio-          meterarmes    93 gewünscht wird, so kann ein  zwischen diesem Arm und dem Gitter der  Röhre 76 eingeschalteter Widerstand 94 vari  iert werden, um die     Nebenschlusswirkung    des  zwischen dem Gitter und der Kathode einge  schalteten Kondensators 82 zu regeln. Um  sehr hohe Frequenz unterdrücken zu können,  ist ein sehr kleiner Kondensator 95 zwischen    dem Widerstand     8,3    und dem Arm 98 ein  geschailtet.

Claims (1)

  1. PATEN TANSI'RUCI3 Akustisch kompensierter Lautstärkeregler in Niederfrequenzverstä rkern, insbesondere in solchen von Radioempfangsapparaten, ge kennzeichnet durch einen im Niederfrequenz verstärker angeordneten Spannungsteiler, von dem wenigstens ein Teil durch frequenz- abhängige Impedanzen überbrückt ist, derart, dass bei Verringerung der Lautstärke die tiefen Tonfrequenzen in geringerem Masse unterdrückt werden, als die mittleren Ton frequenzen.
    UNTERANSPRÜCHE 1.. Lautstärkeregler nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Spannungsteils durch fre- quenzabhängige Impedanzen stufenweise veränderlich überbrückt ist, und dass auch die hohen Tonfrequenzen in geringerem Masse unterdrückt werden als die mittleren Tonfrequenzen. 2. Lautstärkeregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die frequenz- a,bhängig e Impedanz einen Widerstand in Reihe mit einem Kondensator enthält.
    3. Lautstärkeregler nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die frequenz- abhängige Impedanz eine Selbstinduktion in Reihe mit einem Kondensator enthält. 1-. Lautstärkeregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Einrichtung verbunden ist, die ihm Sig nale von in der Hauptsache konstanter Durchschnittsamplitude zuführt.
    5. Lautstärkeregler nach Patentanspruch, wobei der Niederfrequenzverstärker einen Teil eines Radioempfanggerätes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Laut stärkeregler mit einem Gleichrichter, .der niederfrequent modulierte Hoch- oder Zwischenfrequenz gleichrichtet, verbunden ist und der dem Lautstärkeregler dadurch niederfrequente Wechselspannungen kou- stanter Durchschnittsamplitude zuführt, dass die im gleichgerichteten Strom ent haltene Hoch- oder Zwischenfrequenz einem zweiten Gleichrichter zugeführt wird,
    von welchem Gleichrichter eine Gleichspannung abgeleitet wird zum auto- matischen Regeln der Verstärkung -des dem erstgenannten Gleichrichter vorauf- t' gehenden Hoch- oder Zwischenfrequenz-
CH171425D 1932-01-30 1933-01-27 Akustisch kompensierter Lautstärkeregler in Niederfrequenzverstärkern, insbesondere in solchen von Radioempfangsapparaten. CH171425A (de)

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