CH171499A - Mit einem in mehrere Adern unterteilten Draht gewickeltes Hochfrequenzkopplungselement. - Google Patents

Mit einem in mehrere Adern unterteilten Draht gewickeltes Hochfrequenzkopplungselement.

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CH171499A
CH171499A CH171499DA CH171499A CH 171499 A CH171499 A CH 171499A CH 171499D A CH171499D A CH 171499DA CH 171499 A CH171499 A CH 171499A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Mit einem in mehrere Adern unterteilten      raht    gewickeltes       Hochfrequenzkopplungselement.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Hoch  frequenzkopplungselement, das sieh dazu  eignet, verschiedene Stromkreise miteinander  zu koppeln und derart eingerichtet ist, dass  eine sehr verlustarme Kopplung erreicht wird.  



  Die Resonanzschärfe eines     aus    Selbst  induktion, Kapazität und Widerstand be  stehenden abgestimmten Kreises ist bekannt  lich von der Grösse des Verhältnisses des  Widerstandes zu der Selbstinduktion abhän  gig.     Zur    Erzielung einer grösstmöglichen Reso  nanzschärfe ist es daher- erwünscht, dieses  Verhältnis möglichst klein zu machen.  



  Massgebend für den     Hochfrequenzwider-          stand    einer Spule ist nicht nur deren Wider  stand, der mit Gleichstrom gemessen werden  kann, sondern auch die     Widerstanderhöhung,     die durch das Auftreten von Wirbelströmen  in den Drähten selbst und in gegebenenfalls  vorhandenen, in der Nähe der Spule befind  lichen Metallteilen herbeigeführt wird.    Soll mit diesem Kreis ein anderer Strom  kreis induktiv gekoppelt werden, so kann  dies dadurch erfolgen, dass in der Nähe der  Spule des ersten Kreises eine Spule ange  ordnet wird, die in den zweiten Kreis ein  geschaltet ist.

   In das     Ilochfrequenzwechsel-          feld    der ersten Spule wird also ein Leiter  hineingebracht, der infolge der in diesem  Leiter entstehenden Wirbelströme Extraver  luste und daher eine     Dämpfungserhöhung    des  ersten Kreises bedingt. Dies ist besonders  nachteilig bei     Radioempfangsgeräten,    bei  denen der Anodenkreis und der Gitterkreis  aufeinanderfolgender     Verstärkerstufen    mit  einander gekoppelt werden müssen, da durch  die Extraverluste die     Abstimmschärfe    ab  nimmt.  



  Die in dieser Weise erhaltene Kopplung  hat den weiteren Nachteil, ziemlich lose zu  sein, so dass die     Streuinduktivität    gross wird  und daher. die Streuresonanz auf eine  niedrige Frequenz zu liegen kommt, wodurch      störende     Interferenzerscheinungen    auftreten  können.  



  Es ist ferner bekannt, dass eine zweite  Spule in der Nähe der ersten     überflüssig    ist,  wenn die beiden Kreise durch einen Auto  transformator gekoppelt werden, so dass also  die Spule, die mit einem Kondensator einen  abgestimmten Kreis bildet, gleichzeitig zum  Teil als Kopplungsspule dient.  



  Es kann auf diese Weise zwar ein grosser  Kopplungskoeffizient erhalten werden, aber  bei Anwendung in miteinander gekoppelten       Verstärkerstufen    zeigt diese Kopplung den  Übelstand, dass in der Schaltung Mittel, wie  zum Beispiel Kondensatoren und Widerstände,  erforderlich sind, die das konstante positive  Potential der Anode einer     Verstärkerröhre     von dem Gitter der folgenden Verstärker  röhre fernhalten und die wieder eine zusätz  liche Dämpfung des abgestimmten Kreises  zur Folge haben.  



  Die Erfindung hat den Zweck, die oben  erwähnten Nachteile zu beseitigen.       Erfindungsgemäss    wird dieses Ziel durch  Verwendung einer Spule erreicht, die mit  einem in mehrere Adern unterteilten Draht,  zum Beispiel mit einem     Litzendraht,    ge  wickelt ist und bei der eine oder mehrere  der Adern nur über einen Teil der Spule  parallel zu den übrigen Adern geschaltet  sind, während über den übrigen Teil der  Spule diese Adern mindestens eine besondere  Spule bilden; die zur Einschaltung in einen  andern Stromkreis bestimmt ist.  



  Die     beiliegendeZeichnung    veranschaulicht,  mit Ausnahme von     Fig.    1 und 2, einige       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1 stellt den obenerwähnten, bekann  ten Fall dar, in dein zwei Röhren 1 und 2       mittelst    eines Autotransformators miteinander  gekoppelt sind. Der Autotransformator be  steht aus den zwei miteinander gekoppelten  Selbstinduktionen     Li    und     L2,    die zusammen       mittelst    eines Kondensators C abgestimmt  werden. Dieser abgestimmte Kreis liegt in  dem Gitterkreis der Röhre 2. Die als     Kopp-          dienende    Selbstinduktion L2 liegt    in dem Anodenkreis der Röhre 1.

   Beide  Selbstinduktionen     Li    und L2 sind mit Litzen  draht von zum Beispiel 20 Adern gewickelte  Spulen, so dass, wenn man sich beide in  einer Ebene abgewickelt denkt, das in     Fig.    2  dargestellte Bild erhalten wird. Wird die  Spule     Li    von einem Strom von zum Beispiel  20     mA    durchflossen, so fliesst in jeder der  20 Adern ein Strom von 1     mA.    Durch die  Selbstinduktion     L2    fliesst sowohl dieser Strom  von 20     mA,    als auch der von der Anoden  leitung     zugeführte    Strom von 2,

  22     mA.    In  jeder der Adern der Spule L2 fliesst also ein  Strom von
EMI0002.0026  
   In jeder Ader  der Spule     Li    herrscht die gleiche Stromdichte,  desgleichen in jeder Ader der Spule L2, so  dass die Verluste auf ein Minimum beschränkt  sind. Diese Schaltung hat jedoch den Nach  teil, dass Mittel, wie zum Beispiel der Kon  densator 3 und der Widerstand 4 in     Fig.    1,  vorhanden sein müssen, die verhindern, dass  das positive Potential der Anode der Röhre 1  das Gitter der Röhre 2 beeinflussen kann.  Einmal verursachen diese Mittel stets eine  besondere Dämpfung des abgestimmten Krei  ses und zweitens führen sie eine Erhöhung  der Baukosten herbei.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Schaltung,  bei der ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Kopplungselementes verwendet ist,  sind diese Übelstände beseitigt und ausser  dem treten für eine bestimmte Frequenz  auch keine Extraverluste auf.  



  Im Gitterkreis der Entladungsröhre 6  liegt ein abgestimmter Kreis, der aus einer  Selbstinduktion     Ei    und einem Kondensator C  besteht. Die     Selbstinduktion        Li    .ist eine mit       Litzendraht    gewickelte, zum Beispiel 20adrige  Spule. In einem bestimmten Punkt der  Spule wird eine     .Anzahl    von Adern, zum  Beispiel zwei, aufgeschnitten und nach aussen  geführt; die übrigen Adern, das heisst die 20  in diesem Punkt ankommenden Adern und  die 18 von diesem Punkt fortgehenden Adern,  werden miteinander verbunden, Die zwei  nach aussen geführten Adern bilden also eine      Spule, die in der     Fig.    3 durch L2 dargestellt  ist.  



  Denkt man sich die Spule in einer Ebene  abgewickelt, wie in     Fig.    4 dargestellt, und  wird wieder angenommen, dass in dem abge  stimmten Kreis und in der Verbindungsleitung  mit der Anode die gleichen Ströme fliessen,  wie in     Fig.    2 angenommen wurde, so ergibt  sich, dass auch jetzt in jeder der Adern die  gleiche Stromdichte herrscht, wie in den  entsprechenden Adern der in     Fig.    2 darge  stellten Spule, das heisst in dem obern Teil  fliesst in jeder Ader ein Strom von 1     mA    und  im untern Teil ein Strom von 1,

  11     mA.    Im  Vergleich zu der in     Fig.    1 dargestellten  Schaltung zeigt also für diese bestimmte  Stromverteilung die in     Fig.    3 dargestellte  Schaltung keine grösseren Verluste.  



  Letztere Schaltung bietet den weiteren  grossen Vorteil, dass keine besonderen Mittel  erforderlich sind, um das positive Potential  der Anode der Röhre 5 vom Gitter der       Röhre    6 abzuhalten. Es ist lediglich     erfor-          forderlich,    die Adern, welche die Kopplungs  spule La bilden, auf hirnreichende Weise  gegen die übrigen Adern zu isolieren. Die  beschriebene Kopplung bietet ferner den  Vorteil, dass der Kopplungskoeffizient sehr  gross ist. Die Streuung hat also einen Mindest  wert, so dass die Streuresonanz auf sehr hohe  Frequenzen zu liegen kommt.  



  Das in     Fig.    4 angenommene Verhältnis  der Ströme in der Anodenleitung und in dem       abgestimnnten    Kreis besteht natürlich nur  für eine einzige Frequenz des Wechselstromes.  Wird dafür die für die Spule ungünstigste  Frequenz gewählt, so ist dieser Nachteil sehr  gering. Durch Anwendung des in     Fig.    5 dar  gestellten Ausführungsbeispiels des erfindungs  gemässen     .Kopplungselementes    können diese  Extraverluste für alle Frequenzen der Wech  selströme bis auf Null herabgesetzt werden.  



  Der Unterschied zwischen diesem Kopp  lungselement und dem in     Fig.    4 dargestellten  besteht darin, dass beim Kopplungselement  nach     Fig.    5 zwischen dem Abzweigpunkt 7  auf der Spule     Li    und dem mit der Anode  verbundenen Ende 8 der Kopplungsspule L2    ein Kondensator 8 angeordnet ist. Die Kapa  zität dieses     Kondensators    ist derart bemessen,  dass sein     kapazitiver    Widerstand für alle  vorkommenden Frequenzen praktisch vernach  lässigt werden kann, so dass also die Punkte  7 und 8, sowie die Punkte 9 und 10, dasselbe       Hochfrequenzpotential    aufweisen.

   Es dürfte  einleuchten, dass in jeder der zwischen 8  und 9 und zwischen 7 und 10 liegenden  Adern für alle Frequenzen die gleiche Strom  dichte besteht und mithin auch keine Extra  verluste auftreten können.  



  Ist die Frequenz der Wechselströme sehr  hoch, so ist die Kapazität der Adern unter  einander häufig schon genügend, so dass sich  die Anordnung eines besonderen Konden  sators zwischen den Punkten 7 und 8 für  diese Frequenzen erübrigt. Das in     Fig.5     dargestellte Kopplungselement kann auch  mit Vorteil angewendet werden, falls die  Litze nicht fein genug unterteilt ist, zum  Beispiel wenn ein Verhältnis von 2 zu 18  Adern erforderlich wäre und im ganzen nur  2 oder 3 Adern vorhanden sind.  



  Im obigen wurden nur Kopplungsele  mente mit zwei sehr fest gekoppelten Spulen  beschrieben. Es ist aber einleuchtend, dass  die Erfindung auch mit Vorteil angewandt  werden kann, wenn es sich darum handelt;  mehr als zwei Spulen miteinander zu kop  peln. In diesem Fall werden dann mehrere,  je aus einer Anzahl von Adern bestehende  Gruppen im gleichen oder in verschiedenen  Punkten der Spule abgespaltet.  



  Die beschriebenen Spulen haben den  grossen Vorzug, dass sie sich, obgleich sie  aus zwei oder mehr besonderen Spulen be  stehen, die in     bezug    auf     Gleichspannungenvon-          einander    vollkommen isoliert sind in bezug auf       Hochfrequenzwechselströme    dennoch derart  verhalten, als ob nur eine einzige mit einer       Abzweigung    versehene Spule vorhanden wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Mit einem in mehrere Adern unterteilten Draht gewickeltes Hochfrequenzkopplungs- element, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der Adern nur über einen' Teil'. der ganzen aufgewickelten Drahtlänge parallel zu den übrigen Adern geschaltet sind, wäh rend über den übrigen Teil diese Adern mindestens eine besondere Spule bilden, die zur Aufnahme in einen andern Stromkreis bestimmt ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Hochfrequenzkopplungselement nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aus einer Anzahl von Adern be stehende Gruppen in einem oder mehreren Punkten der Spule abgespaltet sind, so dass jede Gruppe eine Spule bildet, die bestimmt ist, in einen andern Stromkreis eingefügt zu werden. 2. Hochfrequenzkopplungselement nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Punkt, in dem mindestens eine der Adern abgespaltet ist, diese zusammen mittelst eines Kondensators mit den übri gen Adern in diesem Punkt verbunden ist.
CH171499D 1932-07-27 1933-07-03 Mit einem in mehrere Adern unterteilten Draht gewickeltes Hochfrequenzkopplungselement. CH171499A (de)

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CH171499D CH171499A (de) 1932-07-27 1933-07-03 Mit einem in mehrere Adern unterteilten Draht gewickeltes Hochfrequenzkopplungselement.

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