CH171506A - Hochspannungsentladungsgefäss. - Google Patents

Hochspannungsentladungsgefäss.

Info

Publication number
CH171506A
CH171506A CH171506DA CH171506A CH 171506 A CH171506 A CH 171506A CH 171506D A CH171506D A CH 171506DA CH 171506 A CH171506 A CH 171506A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
discharge vessel
voltage discharge
indentations
vessel according
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft C H Mueller
Original Assignee
C H F Mueller Aktiengesellscha
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C H F Mueller Aktiengesellscha filed Critical C H F Mueller Aktiengesellscha
Publication of CH171506A publication Critical patent/CH171506A/de

Links

Landscapes

  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


      Hochspanniangsentladungsgefäss.       Die Erfindung bezieht sich auf Hochspan  nungsentladungsgefässe, welche über berüh  rungssichere Hochspannungskabel mit der  Hochspannungsquelle verbunden werden, wie  dies z. B. bei Röntgenröhren der Fall ist.  



  Bei den bekannten     Hochspannungsentla-          dungsgefässen    besteht wenigstens ein Teil der  der unmittelbaren Berührung     zugängigen    Au  ssenwandung aus isolierendem Material, mei  stens aus Glas. Wenn man auch bereits den  die Entladungsbahn umgebenden Teil der  Gefässwandung aus Metall hergestellt und  in manchen Fällen diesen Teil mit der Erde  verbunden, oder ganz aus Glas hergestellte  Entladungsgefässe in der Höhe der Entla  dungsbahn mit einem leitenden Belag ver  sehen hat, so weisen diese Gefässe eben doch  immer noch ungeschützte, isolierende     Wan-          dungsteile    auf.

   Um derartige Entladungsge  fässe hochspannungssicher zu machen, war  es erforderlich, dieselben in ein Schutzge  häuse einzubauen, welches, entweder aus Iso-         liermaterial    oder aus Metall bestehend, die  Röhre in einem hinreichenden Abstand um  gibt, damit leine Durchschläge durch den  isolierenden     Wandungsteil    auf die Schutzhaube  erfolgen konnten.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Hoch  spann     ungsentladungsgefäss,    bei dem die aussen  liegenden Teile der Gefässwandung ihrer gan  zen Länge nach eine leitende Oberfläche be  sitzen. Sie können auch ganz aus Metall be  stehen. Die elektrostatische Belastung wird  bei der erfindungsgemässen Entladungsröhre  von isolierenden     Einstülpungen    aufgenommen,  welche die Elektroden tragen. Diese     Einstül-          pungen    werden von den aussenliegenden Teilen  der Wandung umschlossen und dienen zur  Einführung der gegen Hochspannung isolier  ten     Zuführungsleitungen,    die innerhalb der       Einstülpungen    an die Elektroden angeschlossen  sind.

   Dadurch, dass praktisch die ganze Span  nung zwischen den Elektroden einerseits über  die Isolation der Zuführungsleitungen und      anderseits über die isolierenden, die Elektroden  tragenden     Einstülpungen    abfällt, können diese       Einstülpungen    nahe nebeneinander geführt  sein, so dass auch die darin angeschlossenen  Zuführungsleitungen nahe nebeneinander ver  laufen können. Ein solches Entladungsgefäss  kann z. B. die Form eines<B>U</B> oder eines<B>V</B> mit  unter geringen Winkeln     zueinanderstehenden     Schenkeln besitzen.

   Die Einführung der Kabel  erfolgt dann von einer Seite her, wodurch die  Kabelanschlüsse möglichst     weitvon    dem     Strah-          lenaustrittsfenster    fortgebracht werden, wel  ches infolgedessen bequem an schwer zugäng  lichen Stellen, sei es beim Gebrauch für  medizinische Zwecke oder bei der Material  untersuchung, angebracht werden kann. Zur  Erhöhung der Isolationsfähigkeit können die  Hohlräume, in welche die isolierten Leitungen  eingeführt sind, mit     Pressgas    oder mit einen  flüssigen oder festen Isoliermaterial ausgefüllt  werden.

   Die bekannten     Röntgern@öhren,    welche  eine     Kabeleinführ1xng    nur von einer Seite her  hatten, arbeiteten mit einseitiger Erdung, so  dass die Kabelisolation die volle Hochspan  nung aufzunehmen hatte. Das bietet bei Span  nungen von mehr als 100000 Volt erhebliche  Schwierigkeiten und würde zu ausserordent  lich umfangreichen und schweren Kabeln  führen. Durch den Gegenstand der Erfindung  werden die Vorteile der einseitigen Kabelein  führung auch für     Hochspannungsentladungs-          gefässe    mit zweipoligem     Hochspannungsan-          schluss    ermöglicht, ohne dass man die bei den  bekannten, einseitig geerdeten Entladungs  gefässen auftretenden Isolationsschwierigkeiten  hat.

   Die Zeichnung veranschaulicht     Ausfüh-          rungsbeispieIe    des     Erfindungsgegenstandes.     



  In     Fig.    1 ist eine Röntgenröhre von lang  gestreckter Bauart dargestellt. Die zur iso  lierenden Einführung der Anode 2 und der  Kathode 3 dienenden Glashülsen 4 und 5 be  sitzen eine so weite Öffnung; dass sie     bequem     die isolierten Hochspannungsleiter 6 und 7  mit einem sie umgebenden Isolierkörper 8 und  9 aufnehmen können. Die Wandung 10 der  Röntgenröhre besteht, abgesehen von den Hül  sen, aus Metall. Mit dieser Metallwand sind  mechanisch zwei Endkappen 11 und 12 ver-         bunden,    welche     Flanschrohre    13 und 14 auf  weisen, welche mindestens annähernd senk  recht zur Längsachse der Röntgenröhre nach  einer Richtung verlaufen und zur Befestigung  der     Kabelendverschlüsse    15 und 16 dienen.

    Es kann an Stelle der Isolierkörper 8 und 9  auch der ganze Raum, welcher     dureh    die  Endkappen 11 und 12 begrenzt wird, mit  einem flüssigen Isoliermaterial ausgefüllt sein.  Durch die Einführung, der Kabel von der einen  Seite     her    ist die Längsausdehnung der Rönt  genröhre mit den     Endkappen    ausserordentlich  gering und die Beweglichkeit der Röhre, deren       Strahlenaustrittsfenster    17 leicht zugänglich  ist, eine sehr grosse.  



  Die V-förmige Röntgenröhre nach     Fig.    2  besteht an der Aussenseite ganz aus Metall.  Das Hochspannungsgefälle zwischen den iso  lierten Zuführungsleitungen verläuft über die  isolierenden     Einstülpungen    23 und 24. Das  Potential des Metallgefässes kann ungefähr  in der Mitte zwischen den Potentialen der  Elektroden liegen. Die     Stromzuführungslei-          tungen    sind von festen Isolatoren 25 und 26  umgeben. Diese sind als Durchführungsisola  tor ausgebildet und durchsetzen eine Dreh  scheibe 27, an der die Schenkel 21 und 22  mittelst Verbindungsflanschen befestigt sind.

      Die Drehscheibe 27 ist in der Trennwand  zwischen dein     BehandIungsraum    I und dem  Hochspannungsraum     II    angeordnet, so dass die  Röntgenröhre um eine Achse in der     mittlern     Richtung der     Einstülpungen    drehbar ist.     Ge-          wünschtenfalls    kann die Drehscheibe auch in  der Höhe verschiebbar sein.

   Der     Antikathoden-          spiegel    ist wieder um 45   gegen diese Achse  und gegen eine zu dieser Achse und der     Ka-          thodenstrahlenhauptrichtung    senkrechte Rich  tung geneigt, damit sowohl in der Achsen  richtung', als auch senkrecht dazu austretende  Röntgenstrahlen benutzt werden können. Das  für die     achsialeAusstrablung        dienendeFenster     ist in der Zeichnung mit 28 angegeben.

   An  den in den Hochspannungsraum hineinragen  den Isolatoren sind Rollscheiben 29 und 30  für biegsame Kabel angeordnet, wodurch die  Drehbewegung der Röntgenröhre innerhalb be-           stimmter    Grenze nicht durch die     Hochspan-          nungszuführungsleitungen        gehindert    wird.  



  Die U-förmige Röhre gemäss     Fig.    3 besitzt  ebenfalls eine metallene Aussenwand. In den  Schenkeln 31 und 32 befinden sich die glä  sernen     Elektrodenhälse    33 und 34, welche  die beiden     Stromzuführungskabel    35 und 36  umschliessen. Diese Kabel setzen sich bis an  die Elektroden, die Kathode 37 und die Anode  <B>38</B>     fort.    Die     Kathodenstrahlenhauptrichtung     liegt quer zu der     Achsenrichtung    der     Ein-          stülpungen    33 und 34, welche nach derselben  Richtung weisen.

   Im Gegensatz zu den beiden  andern Ausführungsbeispielen ist hier die  Röhre mit einer schwach     geneigten    Anoden  vorderfläche für die Erzeugung eines Strich  fokus versehen. Der Brennfleck wird durch  das Fenster 39 hindurch stark verkürzt an  visiert. Die Hochspannungskabel besitzen ge  erdete Bekleidungen, welche sich nicht in die       Einstülpungen    hinein erstrecken, und es sind  Metallringe 40 und 41 vorgesehen, welche  eine kontinuierliche Fortsetzung der innern  Oberfläche dieser Bekleidung bilden, und an  die sich Ringe 42 aus plastischem Isolierma  terial, wie Gummi, anlegen.

   Der     rinnenför-          mige    Raum zwischen diesen Isolierringen und  dem     umgebördelten    Rand der     Einstülpungen     ist mit einer Isoliermasse 43 ausgefüllt. Die       Metallringe    40 und 41 werden von     Überwurf-          muttern    44 und 45, die mit den obern Enden  der Schenkel 31 und 32 verschraubt sind, fest  angedrückt, so dass sich die Isolierringe gut  anlegen und die     Vergussmasse    oder das Öl 43  in die Zwickel zwischen den Kabeln und  den     Einstülpungen    dringt.

   Es werden somit  die Kabel an dein Metallgefäss der Röhre un  beweglich verbunden, und es wird eine grosse  Sicherheit gegen Durchschlag erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungsentladungsgefäss zum An schluss an berührungssichere Hochspannungs kabel, dadurch gekennzeichnet, dass die aussen liegenden Teile der Gefässwandung ihrer gan zen Länge nach eine leitende Oberfläcbe be sitzen, während die Elektroden der Röhre von isolierenden Einstülpungen getragen werden, die von den aussenliegenden Wandungsteilen umschlossen sind, und dass die Zuführungs leitungen samt einer Hochspannungsisolation in diese Einstülpungen eingeführt und inner halb derselben an die Elektroden angeschlossen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. liochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierenden Einstülpungen quer zur Kathodenstrahlenhauptrichtung liegen. 2. Hochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die isolierenden Einstülpungen um fassenden Wandungsteile quer zur Katho- denstrahlenhauptrichtung liegen.
    3. Hochspannungsentladungsgefäss nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die quer zur Kathodenstrahlenhaupt- richtung liegenden Einstülpungen minde stens annähernd nach einer Richtung weisen. 4. Hochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den isolierten Stromzuführungen und den Wänden der Einstülpungen mit .Pressgas ausgefüllt ist.
    5. Hochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den isolierten Stromzuführungen und den Wänden der Eirstülpungen mit einer flüssigen Isolier masse ausgefüllt ist. 6. Hochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den isolierten Stromzuführungen und den Wänden der Einstülpungen mit einer festen Isoliermasse ausgefüllt ist.
    7. Hoehspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, als Röntgenröhre ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht zur mittleren AchsenrichtungderEinstülpungen eine Drehscheibe angeordnet ist, und dass die die Drehscheibe durchdringenden Wand- durchführungen in die Einstülpungen hin einragen. B. Hochspannungsentladungsgefäss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden Teile der Gehäusewan dung ganz aus Metall bestehen.
CH171506D 1932-12-02 1933-11-06 Hochspannungsentladungsgefäss. CH171506A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE171506X 1932-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH171506A true CH171506A (de) 1934-08-31

Family

ID=5689473

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH171506D CH171506A (de) 1932-12-02 1933-11-06 Hochspannungsentladungsgefäss.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH171506A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69006331T2 (de) Hochspannungsverbinder für Röntgenstrahlenröhre.
CH171506A (de) Hochspannungsentladungsgefäss.
DE3133999C2 (de) Gasisolierte Kondensator-Durchführung mit Leiterkühlung
DE614378C (de) Roentgenanlage
DE697841C (de) Hochspannungsentladungsgefaess, insbesondere Roentgenroehre, zum Anschluss an beruehrungssichere Hochspannungskabel
AT142671B (de) Hochspannungsentladungsgefäß.
DE674415C (de) Aus Isoliermaterial bestehendes Hochspannungsschutzgehaeuse fuer gekuehlte Vakuum-, insbesondere Roentgenroehren
DE886936C (de) Hochspannungsschalter
DE744212C (de) Roentgeneinrichtung mit oelgefuelltem Roehrenschutzgehaeuse
DE640941C (de) Roentgenroehre mit beruehrungssicherer Hochspannungszufuehrung
DE646504C (de) Vorrichtung zum Bebrueten von Bazillenkulturen u. dgl.
DE539588C (de) Gluehkathodenroentgenroehre mit spitz auslaufender Anode und ringfoermiger, die Anode mit geringem Abstand umgebender Kathode
DE1490092C3 (de) Stromleiter für gas- oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsverteilungsani agen mit geerdeter metallischer rohrförmiger Kapselung
DE714482C (de) Einrichtung zum Betriebe von Roentgenroehren mit hohen Spannungen, bei der die unmittelbar an Wechselspannung liegende Roentgenroehre in einem mit einem Isoliermittel, be ispielsweise OEl, gefuellten Hochspannungsgehaeuse eingetaucht ist
DE660015C (de) Aus Isoliermaterial bestehendes Hochspannungsschutzgehaeuse fuer fluessigkeitsgekuehlte Vakuum-, insbesondere Roentgenroehren
AT141245B (de) Hochspannungsentladungsgefäß.
DE2150919A1 (de) Ozonisator
AT232117B (de) Trennschalter mit einem um die Symmetrieachse zwischen den beiden Trennpol-Elektroden drehbaren Trennbolzen
DE612422C (de) Abgeschlossener, hochspannungs- und strahlensicherer Behaelter fuer Roentgenroehren
DE420067C (de) Drehstromkabel mit verseilten Einleiterkabeln
DE417709C (de) Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen
DE729299C (de) Einrichtung zur Erzeugung langsamer Neutronen
DE839052C (de) Koaxiales oder symmetrisches Hochfrequenzenergiekabel
DE2613367A1 (de) Hochspannungsdurchfuehrung durch ein geraetegehaeuse
DE1299743B (de) Kabelendverschluss fuer elektrische Hochspannungskabel