CH171537A - Einrichtung zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für tonmodulierte Trägerwellen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für tonmodulierte Trägerwellen.

Info

Publication number
CH171537A
CH171537A CH171537DA CH171537A CH 171537 A CH171537 A CH 171537A CH 171537D A CH171537D A CH 171537DA CH 171537 A CH171537 A CH 171537A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sound
tube
control
voltage
automatic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation Hazeltine
Original Assignee
Hazeltine Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hazeltine Corp filed Critical Hazeltine Corp
Publication of CH171537A publication Critical patent/CH171537A/de

Links

Landscapes

  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description


      Einrielitung    zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen  für tonmodulierte Trägerwellen.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Einrichtung zur Regelung der Güte der  Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für ton  modulierte Trägerwellen.  



  In einem Radioempfänger werden bei  maximaler Empfindlichkeit störende, zi  schende Töne höherer Hörfrequenzen ver  nommen. Bei einem automatisch     leistungs-          f,esteuerten    Empfänger sind die zischenden  Geräusche, wenn die Verstärkung automa  tisch gesteigert wird, wie zum Beispiel beim  Abstimmen auf einer Seite eines Rundfunk  zeichens, beim Abstimmen von Station zu  Station oder beim Empfang .eines schwachen  Zeichens, ziemlich unangenehm. Ausserdem  sind die statischen Störungen und Geräusche  hoher Hörfrequenzen, die wiedergegeben  werden, wenn der Empfänger bei maximaler  Empfindlichkeit arbeitet und nicht auf  irgend ein Zeichen abgestimmt ist, gleich  falls ziemlich unangenehm.  



       Zweck    der vorliegenden Erfindung ist es  daher, eine Einrichtung zur Regelung der    Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanla  gen für tonmodulierte Trägerwellen zu  schaffen, durch welche die Güte der Ton  wiedergabe störende Frequenzen automatisch  gedämpft (das heisst in ihrer Stärke vermin  dert oder ganz beseitigt) werden.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbei  spiele erfindungsgemässer Einrichtungen dar  gestellt.  



       Fig.    1 gibt eine     schematische    Darstellung  eines Radioempfängers mit automatischer  Tonsteuerung;       Fig.    2a zeigt eine     @andtonsteuerungsein-          richtung,          Fig.    3b eine automatische     Tonsteuerungs-          einriehtung;          Fib:    3 zeigt einen     Superheterodyne-Radio-          empfänger,    der automatische Leistungssteue  rung und automatische Tonsteuerung enthält  und der einen einzigen Detektor -zur Erzeu  gung der Hörfrequenzen und der Steuer  gleichspannungen benutzt;

             Fig.    4 ist eine Darstellung der Schaltung  des Empfängers der     F'ig.    3;       Fig.    5 zeigt die Schaltung eines Super  heterodyne-Empfängers, der einen     getrennten     Detektor zur     Regelung    der Tätigkeit der Ton  steuerung enthält.  



  In     Fig.    1, die eine schematische Darstel  lung eines Radioempfängers ist, sind die An  tenne 10 und Erde 11 mit dem Radio  frequenzverstärker 12 verbunden, dessen Aus  gang mit dem Detektor 13 verbunden ist.  Der     detektierte    Ausgang ist über den     Ton-          steuerkreis    17, der später beschrieben wird,  mit :dem     Hörfrequenzverstärker    14 verbun  den, durch den die     detektierten    Zeichen, die  der Lautsprecher 15     wiedergibt,    verstärkt  werden.

   Ein     zweiter    Detektor 16 zur     Steue-          rung    der automatischen Tonsteuerung 17 ist       zu    dem ersten     Detektor    13 parallel ge  schaltet.  



  Im Betrieb werden die modulierten     Ra-          dio@frequenzströme    durch das     Antennenerd-          system    10 bis 11 empfangen und dem     Radia-          frequenzverstärker    zugeleitet. Der Ausgang  des Verstärkers 12 ist mit den beiden De  tektoren 13 und 16 verbunden. Der Detektor  13' bringt die     Hörfrequenzströme    hervor und  leitet sie über die Tonsteuerung 17 dem Hör  frequenzverstärker 14 zu. Der Ausgang des       Hörfrequenzverstärkers    14 ist mit dem Laut  sprecher 15 verbunden.

   Die Tonsteuerung 17  regelt die getreue Wiedergabe der Hör  frequenzen, die auf 15 wirken, und hat eine       Frequenzdämpfungseharakteristik,    die, wie  später erklärt wird, von dem Wert eines Gleich  strompotentials abhängig ist, das als Steuer  spannungsdienst und aus -dem Detektor 16  abgeleitet wird. Der Detektor 16 wird mit       Radiofrequenzenergie    von dem     Radiofre-          quenzverstärker    12 gespeist. Dieser Detektor  ist so eingestellt, dass er einen dauernden       Gleichspannungswert    erzeugt, der ,der Ampli  tude der Trägerwelle, die auf seinen Ein  gang wirkt, proportional ist.

   So. ergibt sich,       ,dass-    bei Empfang eines starken Zeichens die       Gleichspannungsleistung    des     Detektors    16       gross'    und daher die     Frequenzdämpfungscha-          rakteristik    der Tonsteuerung 17 anders ist,    wie wenn ein. sehwaches Zeichen empfangen  wird, bei :dem die     Gleichspannungsleistung     des Detektors 16 klein ist.     Auf    diese Weise  ist durch: die Elemente 16 und 17 die Quali  tät der Zeichen, die dem Lautsprecher 15 zu  geführt werden, von der Stärke der empfan  genen Zeichen abhängig gemacht.  



  In     Fig.    2a führen -die Leitungen 22 bis 24  und 23. bis 25 einen     Hörfrequenzstrom,    ähn  lich demjenigen, der durch die Leitungen  zwischen -dem Detektor 13 und dem Hör  frequenzverstärker 14 der     Fig.    1 geht. Diese  Zeichnung zeigt eine Schaltung, die der       Handtonsteuerung,    die allgemein im mo  dernen Radioempfänger zur variablen Dämp  fung der hohen Hörfrequenzen gebraucht  wird, ähnlich ist. Diese Schaltung zwischen  ,den Leitungen 22 bis 24 und 23 bis 25 ent  hält einen Kondensator 26 und einen an  gezapften Widerstand 27.

   Der Teil des     an-          gezapften    Widerstandes 27, der in Serie mit  dem Kondensator 26 zwischen den Leitun  gen 22 bis 24 und 23 bis 25 liegen soll, wird  durch den     Abgriffsohalter    28 ausgewählt.  Wenn der Schalter 28 so, eingeschaltet ist,  dass der ganze Widerstand 27 in Serie mit  dem Kondensator 26 eingeschaltet ist, hat  der     Nebenschlussweg,    der den Kondensator  26 und den Widerstand 27 enthält, praktisch  keine Wirkung, und die     Zeichen,    die an den  Klemmen 22 und 23 ankommen, werden den  Klemmen 24 und 25 frei ohne Dämpfung  übermittelt.

   Wenn indessen der Schalter 28  so. eingeschaltet ist, dass er nur einen kleinen  Teil des Widerstandes 27 einschaltet, wird  ein     Nebenschlussweg    geschaffen, der die  Spannung bei den höheren Hörfrequenzen,  die den Klemmen 22 und 23 zugeführt wer  den, dämpft, und zwar stärker als- bei den  niederen Frequenzen. Die Grösse der Dämp  fung hängt von den Werten des     Konden-          sators    26 und dem Teil des Widerstandes 27,  .der dann in dem     Nebenschlussweg    liegt, ab.  



       Fig.    2b veranschaulicht die Schaltung der  Tonsteuerung 17 der     Fig.    1. In diesem Kreis  ist ein     Nebenschlussweg    vorgesehen, -der den  Kondensator 26 und die Impedanz     der-Röhre     <B>29</B> zwischen den Leitungen 22 bis 24 und 23      bis 25 enthält, die den Ausgang des Detek  tors 13 mit dem Eingang es, Hörfrequenz  verstärkers 14 verbinden. Die     Frequenzdämp-          fungscharakteristik    :dieses     Nebenschlussweges     wird durch Veränderung der Gitterspan  nung der Röhre 29 gesteuert.

   Die Gitterspan  nung wird, wie später     erklärt    wird, durch  die Leistungen des Detektors, 16     (Fig.    1) be  stimmt. Wenn das Potential, das an den  Klemmen 31 und 32 liegt, hoch ist und von  geeigneter Polarität, um 31 negativ in     bezug     auf 32 zu machen, ist der Röhrenwiderstand  gross und er     Dämpfungseffekt,der    Tonsteue  rung     vernachlässigbar.    Wenn diese Potential  differenz zwischen 31 und 32 niedrig ist, ist  .der Widerstand des     Anodenkathodenweges     niedrig, und die höheren Frequenzen werden  entsprechend gedämpft.  



  Die Anode und Kathode der Röhre 29  werden mit geeigneten Arbeitspotentialen von  nicht gezeigten Quellen beliefert. Die Impe  danz 30 ist zwischen der Anodenpotential  quelle und der Anode der Röhre 29- ein  geschaltet, um die Impedanz dieses Parallel  weges von dem Kondensator 26 zur Leitung  23 bis 25 über die     Anodenspannungszufüh-          rung    höher zu machen als die Impedanz des       Anodenkathodenweges    der Vakuumröhre,,da  mit der     Anodenkathodenwiderstand    den Ne  benschluss der hohen     Hörfrequenzströme     steuern kann. Eine Drossel oder irgendein:  Filter, das eine hohe Impedanz für alle Hör  frequenzen bietet, kann an die Stelle des Wi  derstandes 30 gesetzt werden.  



  Wenn die     Tonsteuerung,    die in     Fig.    2b  gezeigt ist, in den Kreis 17 der     Fig.    1 ein  geschaltet ist wird die     Gleichspannungs-          leistung    des Detektors 16 den Klemmen 31  bis 32 zugeführt und so gepolt,     dass;    die  Klemme 31 gegenüber Klemme 32 negativ  ist. Auf diese Weise ist, wenn ein starkes  Zeichen empfangen wird und eine grosse  Gleichstromspannung in dem Ausgang des De  tektors 16 entstanden ist, der Widerstand der  Röhre 29 hoch, und die     Hörfrequenzzeichen     im Ausgang des Detektors 13 gehen ohne  Dämpfung zum     Hörfrequenzverstärker    14.

         Wenn    indessen die ankommenden Zeichen    schwach sind, ist die Potentialdifferenz im       Tonsteuereingang    so niedrig, dass die Ton  steuerung tatsächlich die     höheren    Hör  frequenzströme dämpfen wird.  



  Wenn auch andere Formen der Tonsteue  rung, die die Hörfrequenzen in einer andern  Art relativ zur     Stärke,der    ankommenden Zei  chendämpfen, behandelt werden, so. ist es  doch     klar"dass,    die     beschriebene    Form, die die  höheren Hörfrequenzen entsprechend dem       Schwächerwerden    der empfangenen Zeichen  zunehmend dämpft, eine bevorzugte Form  ist.

   Der Grund dieser Bevorzugung ist der,       dass    beim Empfang schwacher Zeichen der  Empfänger im allgemeinen mit maximaler  Empfindlichkeit arbeitet, und mehr statische  und fremde Geräusche vorhanden sind, deren  störender Ton durch Dämpfung der höheren       Hörfrequenzen    stärker als der niederen Hör  frequenzen reduziert werden kann. Dies ist  insbesondere     richtig,    wenn der Empfänger  auch mit einer automatischen Leistungssteue  rung ausgerüstet ist und die Empfindlichkeit  infolgedessen, wenn schwache oder     überhaupt     keine Zeichen empfangen werden, auto  matisch vergrössert ist.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte Anordnung stellt  einen     Superheterodyneempfänger    dar, der  eine     automatische    Verstärkungsregelung be  sitzt. In dieser Figur sind ähnliche Teile  gleich wie     in.        Fig.    1 und 2     bezeichnet.    Die  Leistung des     Radiofrequenzverstärliers    12  wird einem     Modulator    oder     ersten    Detektor  19 zugeführt, dem ferner     Hachfrequenz-          schwingungen,    erzeugt :

  durch den     Oscillatar     21, zur     Kombinierung    mit den empfangenen       Radiofrequenzzeichen    und zur Erzeugung der       Zwischenfrequenzzeichenströme        geliefert    wer  ,den; letztere :Ströme werden     weiterhin    :durch  einen     Zwischenfrequenzverstärker    201 ver  stärkt. Die Leistung des Zwischenfrequenz  verstärkers 20 wird .dem zweiten Detektor  13' zugeleitet.

   Der Detektor 13' ersetzt die  beiden Detektoren 13 und 16 der     Fig.    1 und  seine Leistung wird der Tonsteuerung 17, die       ähnlich,der    von     Fig.    1 ist, und dem Filter 18  zugeleitet, dessen Leistung sowohl die Cha  rakteristiken der automatischen Tonsteuerung      17 steuert, wie auch die Verstärkung des       Radiofrequenzverstärkers    12 und des     Zwi-          schenfrequenzverstIrkers    20. Die Ströme, die  durch die automatische     Tonsteuerung    gehen,  werden durch den     Hörfrequenzverstärker    14  verstärkt und     durch    den Lautsprecher 15  wiedergegeben.

   Der     Oscillator    211 liefert dem       Modulator    19 Energie von einer Frequenz,  ,die von den ankommenden Zeichen der Trä  gerfrequenz um die Zwischenfrequenz, auf  ,die der     Zwischenfrequenzverstärker    ab  gestimmt ist, differiert. Auf diese Weise  führt der     Modulator    19 dem Zwischen  frequenzverstärker 20 die modulierte     Zwi-          ssshenfrequenz    zu.  



  Der Detektor 13' liefert die gewünschten       Hörfrequenzzeichenströme,    die über die Ton  steuerung 17 dem     Hörfrequenzverstärker    14  zugeführt werden. Ebenso schafft er eine  der empfangenen Trägerwelle     proportionale     Gleichspannung und führt sie dem Filter 18  zu. Der Filter 18 hat den Zweck, irgend  welche Hör- oder andere     Frequenzkomponen-          ten    aus der Leistung des. Detektors zu be  seitigen, ,damit die variable Gleichspannung  proportional der Amplitude der empfangenen  Trägerwelle wird.

   Wie in der Technik der       automatischen        Leistungssteuerung    bekannt,  wird die     Verstärkerwirkung    der Vakuum  röhren, die die Radiofrequenz- und Zwischen  frequenzverstärkungsstufen zusammensetzen,  leicht durch eine Gleichspannung, die an die  Steuergitter der     Verstärkerröhren        angielegt     wird, gesteuert.

   Diese     Vorspannung    wird im  allgemeinen durch Gleichrichtung der Lei  stung des     Zwischenfrequenzverstärkers    und  durch     Anlegung    der resultierenden Gleich  spannung oder einer davon erhaltenen propor  tiona1 veränderlichen     Spannung    an die     Steuer-          gitter    entstehen.

   Diese Spannung wird so, ge  polt,     dass,    die     Gitter    der gesteuerten Ver  stärkungsröhren     in    bezug auf deren     Katho-          ,den    im Verhältnis, zur     Amplitude    des     emp.     f     angenen        Zeichens    negativ werden. Die  Empfindlichkeit des Empfängers wird gerin  ger, wenn die ankommenden Zeichen stark  sind, steigt jedoch, wenn die     ankommenden     Zeichen     schwach    sind.

      Nach dieser bekannten Methode ist also  gezeigt,     wie    die     Gleichstromspannungslei-          stung    des Filters 18 dem     Radiofrequenzver-          stärker    12; und dem     Zwisehenfrequenzver-          s,tärker   <B>2'0</B> zugeführt wird, um die Leistung  dieser Verstärker zu steuern und so auto  matische Leistungssteuerung zu bewirken.

    Indessen wird zur selben Zeit die Gleich  stromleistung des     Filters.    1,8 der     Tonsteue-          rungseinrichtung    17 zugeleitet, um ihre       Dämpfungscharakteristik    zu regeln, so dass,  wenn schwache Zeichen empfangen werden,  die höheren Hörfrequenzen entsprechend     ge;     dämpft werden. In dieser Figur ist die Ton  steuerung als von der Art der     Fig.        2b    an  genommen.  



  In den !beiden     Fig.    1 und 2 befindet sich  das.     Tonsteuerungsgerät    17 in der Leitungs  führung     zwischen    ,dem     zweiten    Detektor und  dem     Hörfrequenzverstärker.    Es ist indessen  klar,     dass    die Tonsteuerung ebenso gut zwi  schen d     em        Hörfrequenzverstärker    14 und dem  Lautsprecher 15 oder an irgendeinem sonst       geeigneten    Punkt im     Hörfrequenzteil    des  Empfängers eingesetzt werden kann.  



       Fig.    4 zeigt schematisch einen     Super-          heterodyne-Radioempfänger    ähnlich dem der       Fig.    3; entsprechende Teile sind mit den  selben Bezugszeichen versehen. Indessen sind  in dieser Zeichnung der zweite Detektor, die       automatische    Leistungssteuerung, das Ton  steuersystem und der erste     Hörfrequenzver-          stärker    im     Einzelnen    gezeigt.  



  Das durch das     Antennen-Erde-System.     10111 empfangene und durch den Ra-dio  frequenzverstärker 12     verstärkte    Zeichen  wird in dem     Modulator    19     durch    die     Über-          lagerungseriergie,    die durch den     Oszillator    21  erzeugt wird, in     Zwischenfrequenzströme    um  geformt.

   Die     Zwischenfrequenzströme    werden  durch den     Zwischenfrequenzverstärker    20  verstärkt und werden der Vakuumröhre 36  des     Detektorsystems    13' durch den Transfor  mator     33-34,    dessen     .Sekundärteil    34 mit  ,dem Kondensator 35 abgestimmt ist,     zu-          geführt.     



  Der Detektor 13'     arbeitet    wie ein     Dioden-          Detektor.    Aus dem     Detektor        entstehen:    die      Hörfrequenz- und Gleichstromkomponenten  an den Widerständen 39, und 38, während       Hoch-    und     Zwischenfrequenzströmedurch     den Kondensator 37 zur Erde abgeleitet wer  den. Die Verbindungen 40 und 41 liefern ein  der empfangenen Trägerwelle proportionales       Gleichstrompotential    zu den     Steuergitternder     Vakuumröhren in den Verstärkern 12 und  20. Hierdurch kann die Verstärkung dieser  Verstärker automatisch gesteuert werden.

   Die  Widerstände     44    und 45 dienen als Sperren,  um eine Rückführung von Hör- und Radio  frequenzkomponenten in die Kreise der Ge  räte 12 und 20 zu verhindern.  



  Die Verbindung 42 führt die durch den  Detektor 13 erzeugten     Hörfrequenzspannun-          gen    zum     Hörfrequenzverstärker    14, wo. sie  verstärkt und dem Lautsprecher 15 zugeführt  werden. Die erste     Vakuumröhrenstufe    des  Verstärkers 14 ist im einzelnen gezeigt und  enthält die Vakuumröhre 50 mit ihren Ein  gangskreiselementen. Diese bestehen aus dem  Widerstand 46 und dem Kondensator 48, die  von dem Eingang der     Verstärkerröhre    50  Hochfrequenz- und Gleichstrom fernhalten,  aus dem     Leistungssteuerungswiderstaud    49  und der     Vorspannungsbatterie    52.

   Der Vor  spannungsbatterie 52     liegt,der    zwischen das  Ende des Widerstandes 49 und die Kathode  der Röhre 50 geschaltete Kondensator 51 pa  rallel. Irgendein     geeigneter    Betrag der     Spa.n-          riungsschwankungen,    .die über dem     Leistungs-          steuerungswiderstand    49 vorhanden sind,  kann auf :das     Gitter    .der     Verstärkerröhre    50  durch den veränderlichen Kontakt 49' auf  gedrückt werden.

   Der Ausgang der     Ver-          stärkerröhre    50 enthält den Primärteil des  Ausgangstransformators 53, den Widerstand       5'6    und die     Hochpotentialquelle    54. Der Wi  derstand 56 und die     Hochpotentialbatteize     54 sind für     Hörfrequenzströme    durch den       Kondensator    57 kurzgeschlossen.  



  Die     Hörfrequenzleistung    der Verstärker  röhre 50 wird dem durch 5,8 dargestellten,  verbleibenden Teil des     Hörfrequenzverstär-          kers    durch den Transformator 53 übermittelt.  Die Leistung des Verstärkers 58 wird durch  den Lautsprecher 15 wiedergegeben.    Im     Nebenschluss    mit dem gerade be  schriebenen Leitungsweg befindet sich die       Tonsteuerröhre    29 und der Kondensator 26,  die einen     Nebenschluss    zwischen der Anode  und der Kathode der     Verstärkerröhre    50  bilden.

   Die     Tonsteuerröhre    29 ist ähnlich der  jenigen in     Fig.    2b; ihr     Gitter    ist mit den:     Git-          terenders    der Widerstände '3:8 und 39 durch  die Verbindung 43, die den Widerstand 47  enthält, verbunden.  



  Die Batterie 54 liefert für die Röhren 29       und    50 die Anodenpotentiale. Die Verbindung  zwischen :der Anode der Röhre 50 und der  Batterie 54 geht über den Primärteil des  Ausgangstransformators 53 und den Wider  stand 56. Die Anodenspeisung zur Röhre 29  geht über den Widerstand 30, und der Teil  der Batterie 54,' der im     Anodenkreis        lder     Röhre 29 liegt, ist durch den Kondensator  53 für     Hochfrequenzströme    kurzgeschlossen.  Der Widerstand 30 hat im Vergleich zu dem       Anoden-Kathoden-Widerstand    der Röhre 29  eine hohe Impedanz.  



  Es ist klar, ass,     wenn    das Gitter der  Röhre<B>29</B> gegenüber ihrer Kathode zu  nehmend negativ wird, das heisst, wenn das  über den Widerstand 3.9 entwickelte und dem  Gitter von     29durch    die Verbindung 43 und  .den Widerstand 47 zugeführte Gleichpoten  tial ansteigt, der     Anoden,-Kathoden-,Weg    der  Röhre 29 widerstandsmässig grösser wird und  .die Hörfrequenzen im Ausgang der Röhre  50- dem Verstärker 58 mit     grösstmöglichster     Treue übermittelt werden.

   Wenn ein kleines  oder gar kein     Gleichstromvorspannungspoten-          tial    von dem Widerstand 39 dem Gitter der       Tonsteuerröhre    29     zugeführt    wird, ist der  Anoden-     Kathoden-Widerstand    der Röhre 29  klein, und die höheren Hörfrequenzen werden  im Ausgang der     Verstärkerröhre    50 über den  Kondensator 26 und :die     Tonsteuerröhre    29  kurzgeschlossen.  



  Im     Nebenschluss'    mit dem automatischen       Tonsteuerungsweg    liegt ein     Handtonsteue-          rungskreis,    der den Kondensator 26' und den  veränderlichen Widerstand 29' enthält. Durch  ,den Widerstand 29' kann die Impedanz die  ses Weges so eingestellt werden,     dass    der  <B>J</B>      Ton .der durch den Lautsprecher 15 wieder  gegebenen Zeichen dem Geschmack des  Hörers ohne Rücksicht auf die Empfindlich  keit des Empfängers entspricht.  



  In Verbindung     mit    der Schaltung der       Fig.    4 ist zu beachten,     dass    !die verschiede  nen Widerstände 44, 45, 46 und 47, zusam  men mit     Kurzschlusskondensatoren,    die nor  malerweise in den     Verstärkereinheiten    12 und  20 enthalten sein würden, der Filtereinheit  18 in     Fig.    3     entsprechen.     



  Die Batterien 52, und 54 sind als eine  Quelle der Anoden und     Gitterpotentiale    für  .die verschiedenen Röhren, die in diesem Emp  fänger vorhanden sind, gezeigt worden. Es ist  selbstverständlich, dass die durch die     Battt--          rien    52 und 54 gelieferten     Potentiale    in einem  handelsüblichen Radioempfänger durch das  gebräuchliche Kraftnetz geliefert -werden  können.  



       Fig.    5 stellt     einen    Empfänger ähnlich  dem in     Fig.    4 dar. Ähnliche Teile sind mit  ,denselben Bezugszeichen versehen. Es sind  in dieser Figur zwei Detektoren 13' und 16'  vorgesehen. Der     Detektor    13' dient zur     De-          tektierung    der     Hörfrequenzzeichen    und zur       Erzielung    der     automatischen    Leistungsrege  lung und ist ähnlich wie Detektor 13' in       Fig.    4 geschaltet, mit der Ausnahme, dass die  Potentiale für die automatische Leistungs  regelung von dem einzigen     Gitterwiderstand     38 erhalten werden,

   wobei .die     -#7orspannungs-          potentiale    für die beiden Verstärker 12 und  20 denselben über die Widerstände 44 und  45 zugeführt werden. Auch in dieser Schal  tung     wird    die Hörfrequenz, die vom Hör  frequenzverstärker 50 geliefert wird, von  einem Zwischenpunkt     an,dem    Widerstand 38  abgenommen. Der automatische Tonsteuer  detektor 16' ist von der gebräuchlichen     Di-          odentype,    der seine Eingangsleistung über die  Verbindung 59 vom Primärteil des Ausgangs  transformators des     Zwisohenfrequenzver-          stärkers    26 empfängt.

   Diese Verbindung ent  hält den     Kopplungskondensator    60. Ein Wi  derstand 38' ist im     Diodenkreis.    eingeschaltet;  dessen     Niederpotentialende    ist mit dem Gitter       ,der        Tonsteuerröhre    29 verbunden. Die Ton-         steuerröhre   <B>29</B> und ihre Schaltung ist die  gleiche wie in     Fig.    4.     Fig.    5 hat keine Hand  tonregelung, könnte aber mit einer solchen,  wie in     Fig.    4 gezeigt ist, ausgerüstet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für ton modulierte Trägerwellen, dadurch gekenn zeichnet, dass parallel zu einer im Hör frequenzteil der Empfangsanlage gelegenen Vorrichtung eine Impedanz geschaltet ist, die ihren Widerstand in Abhängigkeit von einer von einem die Trägerwelle gleiehrichten.den Detektor entnommenen Gleichspannung so än dert, dass die 'Tongüte störende Frequenzen automatisch gedämpft werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass als Impedanz eine Serienschaltung aus einem Kondensator und einer Drei- oder Mehrelektrodenröhre eingeschaltet ist, anderen Steuergitter :die von dem Detektor entnommene Gleich spannung angelegt ist, so dass der Wider- stand,der Röhre sich in Abhängigkeit von der Gleichspannung ändert.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, .dass die Gleichspannung so angelegt ist, ,dag bei Einstellung des Empfangsgerätes auf hohe Empfindlichkeit :der Widerstand .der Röhre klein ist, so dass die höheren Hörfrequenzen stärker gedämpft werden als die tieferen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 2, dadurch gekenn zeichnet"dass parallel zur Röhre eine hohe Impedanz geschaltet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und,den Unteransprüchen 1 bis 3, ,dadurch gekenn zeichnet, dass sie in einem Empfängerein gebaut ist, der mit automatischer Ver stärkungsregelung arbeitet und gesonderte Detektoren für die automatische Verstär kungsregelung und die automatische Ton steuerung vorgesehen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet,,dass sie in einem Empfänger ein gebaut ist, der mit automatischer Ver stärkungsregelung arbeitet, und dass dem gleichen Detektor die für die automatische Verstärkungsregelung und die für die automatische Tonsteuerung benötigte Gleichspannung entnommen ist.
CH171537D 1932-08-20 1933-08-16 Einrichtung zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für tonmodulierte Trägerwellen. CH171537A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US171537XA 1932-08-20 1932-08-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH171537A true CH171537A (de) 1934-08-31

Family

ID=21781016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH171537D CH171537A (de) 1932-08-20 1933-08-16 Einrichtung zur Regelung der Güte der Tonwiedergabe in Empfangsanlagen für tonmodulierte Trägerwellen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH171537A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3850289T2 (de) Automatische Lautstärkeregelungsschaltung.
DE701326C (de) Verfahren zur pseudostereophonen Schallwiedergabe
DE2456331A1 (de) Empfaenger
DE1201424B (de) AM-FM-Empfaenger mit Transistoren
DE726513C (de) Empfaenger mit Lautstaerkeregelung
AT155679B (de) Schaltung zum Empfang und/oder zur Verstärkung elektrischer Schwingungen.
AT151118B (de) Einrichtung zur Regelung des Tonumfanges.
DE807630C (de) Mischschaltung, bei welcher der Mischstufe eine Hochfrequenzstufe vorgeschaltet ist
DE975926C (de) Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger
DE658976C (de) Anordnung zur Verminderung der von atmosphaerischen oder aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaengern
AT158365B (de) Schaltung zum Empfang modulierter Trägerfrequenzschwingungen.
CH185299A (de) Regelungseinrichtung an Verstärkern.
AT154548B (de) Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphärischen und ähnlichen Störungen herrührenden Knackgeräusche bei Empfängern für modulierte Hochfrequenz.
DE2410430C2 (de) Schaltungsanordnung zur Erzielung einer rauscharmen Stereowiedergabe
AT157804B (de) Einrichtung zur Übertragung modulierter Trägerwellen.
AT138506B (de) Schaltung zur Regelung der Lautstärke.
DE869222C (de) UEberlagerungsempfaenger
DE680755C (de) Einrichtung zur Beseitigung der von atmosphaerischen und aehnlichen Stoerungen herruehrenden Knackgeraeusche bei Empfaengern
CH198562A (de) Einrichtung zur Verminderung der von atmosphärischen Störungen und dergl. herrührenden Knackgeräusche bei Empfängern für modulierte Hochfrequenz.
DE1441154B1 (de) Stereodecoder fuer einen FM-Empfaenger
AT151117B (de) Geräuschunterdrücker.
DE753141C (de) Hochfrequenzempfaenger mit selbsttaetiger Lautstaerkenregelung und Krachbeseitigung
AT140003B (de) Radioempfänger mit Mitteln zum Fadingausgleich.
DE807821C (de) Pendelrueckkopplungsempfaenger
DE750150C (de) Empfaenger mit einer Einrichtung zum selbsttaetigen Schwundausgleich