't'raggereist für Lasten, wie Rucksäcke und dergleichen. her (=egenstand vorliegender Erfindung betrifft ein 'Praggerüst, -elches sich für Bergsteiger, Truppen, Sportsleute und der gleichen besonders eignet. Es ist bekannt, vii Rucksäcken und dergleichen TraggeTiiste zu. verwenden, durch welche eine wesentliche Entlastung des Rückens eintritt und ein über- i ässi-es Schwitzen verhindert wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass -diese Traggerüste 1>cim Berbsteigen und dergleichen durch ihre; stetige gleichmässige Lastanordnung in vielen Fällen trotzdem frühzeitige ErmÜdungs- ersebeinungen hervorrufen; insbesondere sind es die Rucken- und Nierenpartien des Trä gers, die. einem immer konstanten, gleich- tiiässige n Druck ausgesetzt sind.
Es hat sich ferner gezeigt, dass eine Verlegung der Last bei der Bewegung vom Träger wohltuend empfunden wird, und dass beispielsweise beim Bergaufsteigen ein Höherlagern der Last förderlich ist, während beim Bergabsteigen ein Tieferle-en der Last vorzuziehen ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindun- wird dieser Erkenntnis gerecht, indem er die Verbindung zwischen Last und Traggerüst so vorsieht, dass die Last entsprechend den Steigverhältnissen bezw. den Lastverhältnis sen und dem Körperbau des Trägers jeweils in eine entsprechende Höhenlage gebracht werden kann. Zu diesem Zweck sind die die Last aufnehmenden Arme in bezug auf den Traggerüstrahmen in ihrer Höhenlage ein stellbar und in der eingestellten Höhenlage feststellbar.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass in den meisten Fällen schon drei bis fünf verschiedene Höhenlagen genügen, um allen Anforderungen nachzukommen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in bei spielsweiser Ausführungsform veranschau licht, und es stellt dar: Fig. 1 das Traggei üst mit einem Ruck sack als Last im gewöhnlichen Tragzustand, Fig. 2 dasselbe, jedoch mit dem Ruck sack in seiner gehobenen Lage, Fig. 3 eine Vorderansicht des Trag gestelles, Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, Fig. 5 die Vorderansicht des Rucksackes ohne Gestell,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Traggestelles mit gehobenem Rucksack, Fig. 7 einen Ausleger oder Tragarm in Vorderansicht, Fig. 8 den Gegenstand der riig. 7 in Sei tenansicht, teilweise im Schnitt.
Das Traggestell besitzt zwei Seiten streben 1 und eine Mittelstrebe 2, die unten durch eine Querstrebe 3 verbunden sind. Diese drei Streben laufen in ihren obern Teilen 4 zusammen und sind dort mit einem kappenartigen Lederteil 5 verkleidet. Am untern Teile der Querstrebe 3 sind seitliche Ausleger ,6 vorgesehen, die über den Gestell rahmen hinausragen. Diese seitlichen Aus leger 6 sind die Träger für die Rückwand 7 und die Befestigungsvorrichtungen 8 für die Schulterriemen 9, sowie der Knöpfe 10 für die Rückenriemen 11.
Schulter- und Rücken riemen sind durch das verbreiterte Stück 12 miteinander verbunden, das durch eine, beson dere Lederschlaufe 13 die beiden Riemen am obern, schräg verlaufenden Ast 14 des Traggerüstes festhält. Die Lederschlaufen 13 werden hierbei durch Löcher 15 der Kappe 5 und um diese herum. geführt.
Auf den Schulterriemen 9 sind ferner nicht dar gestellte Schnallen vorgesehen, in welche Riemen 16 des Rucksackes eingehängt wer den können. Am höchsten Punkt des Gestelles ist eine Öse oder Schlaufe 17 vorgesehen, durch welche ein am Rückenteil des Ruck sackes befestigter Langriemen 18 geführt werden kann und der in einer Schnalle 19 befestigt wird. Der Rucksack selbst hat eine feste Bodenplatte 20 und einen festen Rücken teil 21, der ihm eine gewisse Steifheit ver leiht, so dass er auch in gehobener Lage dem Träger nicht in das Genick fallen kann. Die Seitenstreben 1 sind mit Vorrichtungen zur Höhenverstellung des Rucksackes versehen, die vorliegend aus zwei Armen 22 bestehen.
Diese Arme 22 können nach Bedarf ein geklappt werden, in welcher Lage sie die Rucksackwände versteifen und den Träger nicht behindern, da sie mit dem Körper nicht in Berührung kommen.
Zum Höherstellen und Einschwenken können verschiedene Mittel verwendet werden; im Beispielsfalle ist eine mit Rasten versehene Befestigungs vorrichtung gezeigt, die ein über die Seiten streben 1 geführtes Rohrstück 23 mit einer Lä,'ngsnut 2'4 und Seitennuten 25 aufweist. Das Ende 26 der Seitennuten ist etwas ver tieft, um den Führungszapfen 27 der die Seitenarme 22 tragenden Hülse 28 eine Rast zu gewähren.. Die Hülse 28 wird in ihrem Oberteile dann etwas länger ausgeführt, wenn zur.Befestigung des Rucksackes an sei nen untern äussern Ecken eine Lederschnalle 29 vorgesehen ist.
Die Befestigung kann auch in anderer Weise erfolgen, indem ein hülsenkno@pfartiger Verschluss 30 am Ruck sack vorgesehen wird und an der Führungs hülse 28 einentsprechender, nach aussen vor stehender Knopf 31. Am obern Teile des Rucksackes ist ausserdem noch ein Haken 32 vorgesehen, welcher bei eingeschwenkten Sei tenarmen und tiefster Lage des Rucksackes ein Einhängen in die Öse 17 ermöglicht und den Rucksack so festhält.
Zu Märschen wird der Rucksack in fol gender Weise auf dem Gestell befestigt: Der Langriemen 18 wird durch die Öse 17 hin durchgezogen und in diese Öse der Haken 3'2 eingehängt. Dann werden die Achsel riemen des Rucksackes 16 in die nicht dar gestellten Schnallen der Schulterriemen ein gehängt und dort befestigt und die un tern Befestigungsteile des Rucksackes 29 oder 30 in die Hülse der Seitenarme ein gehängt.
Will der Träger seine Last höher legen, so wird der Rucksack etwas angehoben, was leicht bewerkstelligt werden kann, wo bei sich der Haken 32 aus der Öse 17 heraus hebt und die Arme 22 durch Hochschieben und Ausschwenken in die gewünschte Höhen lage eingestellt werden können. Dann wird der Rucksack auf die Arme niedergelassen und die Lage des Rucksackes durch even tuelles Nachstellen des Führungsriemens 18 und der Achselriemen 16 festgelegt. Der Rucksack befindet sich dann beispielsweise in der in Fig. 2 gezeichneten Lage.