CH171631A - Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen aus plastischem Material. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen aus plastischem Material.

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CH171631A
CH171631A CH171631DA CH171631A CH 171631 A CH171631 A CH 171631A CH 171631D A CH171631D A CH 171631DA CH 171631 A CH171631 A CH 171631A
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Avan A G Gesell Ziegelpatenten
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Avan A G Ges Zur Verwertung Vo
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Description


      Vorriehtung    zur Herstellung von Hohlsteine aus plastischem Material.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Herstellung von Hohlsteinen  aus plastischem Material, die aus einem beim  Eindrücken in ein Werkstück aus diesem  einen Pfropfen stechenden rahmenförmigen       Schneidwerkzeug    besteht, das am einen Ende  eines hülsenartigen Trägers angeordnet ist.  Die Erfindung besteht darin, dass die lichte  Weite des hülsenartigen Trägers grösser ist  als diejenige des     Schneidwerkzeuges.     



  Es sind hülsenartige Vorrichtungen zur  Herstellung von einseitig offenen Hohlsteinen  aus vollen Werkstücken vorgeschlagen wor  den, die beim     Eingedrücktwerden    in das noch  plastische Material einen Pfropfen abstechen,  nach dessen Beseitigung der Hohlstein übrig  bleibt. Diese Vorrichtungen weisen den Nach  teil auf, dass aussen um ihr Arbeitsende ein  Messer vorgesehen ist, welches mehr Mate  rial     erfasst    als ohne unerwünschte     Stauchung     durch den an das Messer anschliessenden  hülsenförmigen Teil hindurch abgeführt wer-    den kann, so dass das Ausbringen des abge  stochenen Pfropfens auf Schwierigkeiten stösst,  allenfalls seine Zerlegung erfordert und so  mit seine Verwendung als Vollstein nicht  gestattet.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes und des  Werkzeuges dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch ein Ausführungs  beispiel des Werkzeuges;       Fig.    2 ist das Schema einer das Werk  zeug betätigenden Vorrichtung;       Fig.    3 zeigt zwei andere Ausbildungsfor  men des Werkzeuges.  



  Das Werkzeug gemäss der in     Fig.    1 ver  anschaulichten Ausführungsform sitzt auf  einer     vollwändigen    Hülse     g    mit innen und  aussen glatter Wandfläche. Die Hülse trägt  an ihrem vordern Ende das rahmenförmige       Schneidwerkzeug,    dessen Schneide a eine der  Zweckbestimmung des Werkzeuges entspre-           chende    Fläche umschreibt.

   Die innere     Schnei-          denflanke    c geht nach hinten in einen mit  dem     Rücken    des     Schneidwerkzeuges    ab  schliessenden Absatz b über, derart, dass eine  Verengung entsteht, die äussere Flanke     d     kann nach hinten schwach einwärts gegen  die Hülsenachse geneigt sein.

   Die Hülse g  selbst ist nach hinten derart verjüngt, dass  sie an dem der Schneide a entgegengesetzten  Ende eine kleinere     Durchtrittsfläche    hat, als  das     Schneidwerkzeug    an der     Schneidkante,     jedoch eine grössere als die Verengung des       Schneidwerkzeuges    und daher auch grösser  als der Querschnitt des beim Einstechen des  letzteren in das Werkstück in diesem geform  ten Pfropfens e hinter dem Absatz b.

   Durch  diese konische Ausbildung der Hülse b wird  erreicht, dass der Widerstand des     Werkzeu-          ges    beim Eindringen in das Werkstück f  gering und auch das Auftreten von Reibungs  widerständen zwischen Pfropfen e und Hülse     g     verhindert ist. Das vom     Schneidwerkzeug     erfasste Material wird bei seiner Verengung  zusammengedrängt und erfährt insbesondere  an der Oberfläche des Pfropfens eine Homo  genisierung, die der bekannter) Nachbehand  lung von Formlingen zu     Verblendsteinen     gleichkommt. Da die innere Hülsenwandung  hinter dem Absatz b von Vorsprüngen frei  ist, ist die dem Pfropfen e erteilte Oberflächen  veredelung sichergestellt.  



  Gemäss     Fig.    2 ist die     Schneidhülse    a, g  mittelst eines Trägers i auf einem Wagen     j     befestigt und kann durch ein Hebelwerk k  in das auf einer Unterlage     l    befindliche Werk  stück f eingeführt werden, wobei der Pfrop  fen im Innern desselben hergestellt wird.  Mit dem Hebelwerk k ist ein Messer (Ab  schneide)) m in Verbindung, das von unten  am vordern Endteil in das Werkstück ein  tretend, einen Einschnitt in demselben er  zeugt, durch den der entstehende Pfropfen  abgeschnitten wird. Das     Messer        m    zieht sich  mit dem Werkzeug a,     g    wieder aus dem  Werkstück zurück.

   Die wirksamen Ausmasse  des     Abschneiders        m    sind zweckmässig auf  die Querschnittfläche des abzuschneidenden  Pfropfens beschränkt. Der     Abachneider    m    hinterlässt in einer der     Hohlateinwände    einen  für die mechanische Festigkeit des herzu  stellenden Hohlsteins belanglosen, jedoch das  Trocknen und Brennen des     Formlings    begünsti  genden Einschnitt und     stellt    eine Verbindung  der Trennstelle des Pfropfens mit der Aussen  luft her, welche die Bildung eines Vakuums  beim Herausziehen des     Schneidwerkzeuges     und des abgeschnittenen Pfropfens aus dem  Werkstück verhindert.  



  Der bei der beschriebenen Vorrichtung  im zurückgehenden hülsenartigen Träger     g     des     Schneidwerkzeuges    liegenbleibende Pfrop  fen kann ausgehoben oder beim folgenden  Arbeitsgang aasgeschoben werden, wenn man  es nicht vorzieht, die Einrichtung derart aus  zubilden oder z. B. das Werkzeug zwischen  zwei Arbeitsgängen derart zu neigen, dass  der Pfropfen nach dem Abschneiden von  selbst     herausgleitet.     



  Bei der vereinfachten Ausführungsform  nach     Fig.        %,    ist von der Hülse g soviel Ma  terial weggelassen, dass von ihr nur Teile  übrig bleiben, die gestatten, das     Schrreidwerk-          zeug    a, b mit der Antriebsvorrichtung nach       Fig.    2 zu verbinden.     @    Wie     Fig.    3b und 3,  zeigen, kann das     Schneidwerkzeug   <I>a., b</I> je  nach Bedarf eckige oder kreisrunde Form  haben.     Zur    Herstellung von Hohlsteinen mit  mehreren Hohlräumen kann eine entsprechende  Anzahl von Werkzeugen Anwendung finden.  



  Durch die beschriebene Ausbildung der  Vorrichtung kann nur soviel Material vom  Werkzeug erfasst werden, als hinter der Ver  engung leicht abgeführt werden kann. Da  durch wird ein übermässiges Zusammendrücken  des nach dem     Vorbeigang    an der engsten  Stelle sich wieder etwas ausdehnenden Ma  terials vermieden, so dass eine schädliche  Berührung des gebildeten Pfropfens mit der  Innenwand der Hülse unterbleibt und der  Pfropfen nach seiner Abtrennung leicht aus  dem Hohlkörper     entfernbar    ist. Daher kann  bei der Herstellung von Hohlsteinen mit ent  sprechend dimensionierten Hohlräumen der  aus einem vollen Werkstück entfernte Pfrop  fen selbst als besonders hochwertiges Form  stück gewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Hohl steinen aus plastischem Material mit einem beim Eindrücken in ein Werkstück aus die sem einen Pfropfen stechenden, am einen Ende eines hülsenartigen Trägers angeordne ten, rahmenförmigen Schneidwerkzeug, da durch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des hülsenartigen Trägers grösser ist als die jenige des Schneidwerkzeuges. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Schneidwerkzeuges eine in bezug auf die Schnittrichtung der Schneidkante folgende Verengung vorhanden ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Verengung mit dem Rücken des Schneidwerkzeuges abschliesst. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die von der Schneidkante des Schneidwerkzeuges um grenzte Durchtrittsfläche grösser ist als diejenige an dem dem Schneidwerkzeug abgewandten Ende des Trägers, welche Durchtrittsfläche ihrerseits wieder grösser ist als diejenige an der Verengung. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein quer zur Bewegungs richtung des Schneidwerkzeuges beweg liches Messer, das dazu bestimmt ist, beim Eindringen in das Werkstück den im In nern desselben gebildeten Pfropfen abzu trennen und eine Verbindung der Trenn stelle mit der Aussenluft herzustellen, welche die Bildung eines Vakuums hinter dem zurückgehenden Schneidwerkzeug und dem mit diesem aus dem Werkstück ge zogenem blaterialpfropfen verhindert.
CH171631D 1932-06-07 1933-05-17 Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen aus plastischem Material. CH171631A (de)

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