CH171690A - Strumpf mit verstärkten Fussteilen. - Google Patents

Strumpf mit verstärkten Fussteilen.

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CH171690A
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Stiegler Gerhard
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  Strumpf mit verstärkten Fussteilen.         Um    das     Ausplatzen    der beiden Fersen  winkel eines     Strumpfes    und die damit ver  bundene Gefahr des Maschenlaufens an diesen  Stellen zu     belieben,    ist es bereits     vorgesehla-          gen    worden, die     Fersenwinkel    zu verstärken.

    Die Verstärkung der Sohle und Hochferse  werden zu diesem Zwecke so breit gehalten,  dass die     Längskanten    dieser Verstärkung in  der Gegend der     Fersenwinkel    bis zu einem  eine Mehrzahl von Maschen über den     innern          Ferseneeken        liegenden        Maschenstäbehen    ver  laufen, so dass die     Fersenwinkel    in den Be  reich dieser     ineinanderfliessenden    Verstärkun  gen zu liegen kommen und demgemäss von  letzteren allseitig umgeben sind.  



  Demgegenüber liegen der vorliegenden  Erfindung die Erkenntnisse zugrunde, dass  den     Fersenwinkeln,    durch deren     Einbettung     in die Verstärkung, die Möglichkeit genommen  wird, sich entsprechend den in der     Fei-se    auf  tretenden, in die Ware des     Längens    und Fuss  oberteils überzuleitenden Kräften zu verschie  ben, und dass selbst in der     verstärkten    Ware    Maschen weiterlaufen, wenn nur eine Masche  geplatzt ist.  



  Auf diesen Erkenntnissen aufbauend, be  steht das Kennzeichen des Erfindungsgegen  standes darin, dass die Breite dieser Verstär  kungen der Sohle und der Hochferse mit ein  ander zugekehrten Grenzlinien nach den Per  senwinkeln zu abnimmt, wobei die Grenz  linien auf der den     Fersenwinkeln        zugekehrten     Seite ungefähr in die     Fersenwinkel        bezw.    die       innern    Ecken der Ferse münden.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dar.  



  In     Fig.    1 ist ein flachgearbeiteter Längen  mit Fersenteilen gezeigt;  Aus der     Fig.    2 geht hervor, wie an diesen  Längen der Fuss     angearbeitet    ist und die       Fig.    3 veranschaulicht einen Strumpffuss.  Bei dein flachgearbeiteten Längen 1 mit  den Fersenteilen 2, verlaufen die      < ärenzlinien     der     Hochfersenverstärkungen    4 von den Spit  zen 5 aus zunächst bis zu den     Maschenstäb-          chen    6; die mehrere Maschen nach innen über      den     Maschenstäbchen    7 liegen, die durch die  innern Ecken 8 der Fersenteile 2 gehen.

   Dieser  Teil der Grenzlinien dieser     Hochfersenverstär-          kung    ist mit 3 bezeichnet. Kurz vor dem       Fersenwinkel    9 geht die Breite dieser     Hoch-          fersenverstärkung    4 nun bis zu den ersteren  so weit' zurück, dass die Grenzlinien der  letzteren bei der durch die     Fersenwinkel    9  laufenden     Maschenreihe    10 in die innern     Fer-          senecken    8 münden     (Fig.    1). Dieser Teil der  Grenzlinien ist mit 16 bezeichnet.

   Wenn an  den Längen 1 mit den Fersenteilen 2 nun der  Fuss     angearbeitet    ist     (Fig.2),    so geht die  Grenze der Sohlenverstärkungen 13 aus diesen  innern     Fersenecken    8 wieder bis zu den     Ma          schenstäbchen    6 nach innen. Dieser     Grenz-          linienteil    ist mit 17 bezeichnet. In dem üb  rigen Teil 12 setzen sich dann die Grenz  linien in beliebiger Weise bis zur Fussspitze  fort.

   Wie aus der     Fig.    3 ersichtlich, gehen  auf diese Weise die     Verstärkung    der Hoch  ferse und die Verstärkung der Sohle, die an  sich beide so breit gehalten sind, dass ihre  Grenzen bis zu einem mehrere Maschen über  den innern     Fersenecken    8 verlaufenden Ma  schenstäbchen 6 reichen, an den     Fersenwin-          keln    9 mit einander     zugekehrten    Grenzlinien  16, 17 bis zu den innern     Fersenecken    8 zurück.  



  Durch diese Grenzführung der     Fersen-          und    Sohlenverstärkung 4, 13 können sich die       Fersenwinkel    9 beim Tragen des Strumpfes  entsprechend den in der Ferse wirksam wer  denden Kräften verschieben, wodurch die       Fersenwinkel    zunächst entlastet werden; da  mit wird an sich schon das     Ausplatzen    von  Maschen in der vor den     Fersenwinkeln    lie  genden Gegend     wirksam    behindert. Kommt  in diesen Teilen trotzdem einmal die Zerstö  rung einer Masche vor, so kann diese aber  dann nur bis an die Grenzlinien 16, 17 weiter  laufen, wo sie bestimmt aufgehalten wird.  



  Es steht nun nichts im Wege, diese beiden  Verstärkungen 4, 13, entgegen dem dargestell-         ten    Beispiel, bis an die     Fersenwinkel    9 zu  rückgehen zu lassen. Bei Strümpfen, deren       Ferseninnenkanten    14 mit den Sohlenanfangs  reihen 15 so verbunden sind, dass die Maschen  stäbchen der Fersenteile 2 rechtwinklig zu  denen der Sohlenteile liegen, liegt die Mög  lichkeit einer solchen Abänderung vor, weil  sich die     Fersenwinkel    9 dann neben den innern       Fersenecken    8 befinden und die Verstärkung  der Hochferse an der Wurzel in der Regel  mit der Sohlenverstärkung gleich breit gehal  ten ist.

   Bei rundgestrickten und auch bei  flachgearbeiteten Strümpfen mit     ausgedeckten     Fersenteilen fallen die innern     Fersenecken    8  aber mit den     Fersenwinkeln    9 zusammen, und  da ist die Breite der Hochfersen und Sohlen  verstärkung 4, 13 an den innern     Fersenecken     8 dann     zwangläufig    bis zu den     Fersenwin-          keln    9 vermindert.  



  Möglich ist es natürlich auch, die Grenz  linien 16, 17 in einen hinter den     Fersenwin-          keln    9 liegenden Punkt münden zu lassen.  



  Gleichgültig ist es dabei, ob die Verstär  kungen 4, 13 durch Plattieren oder     Splitein-          bindun-o-    entstanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strumpf mit verstärkten Fussteilen, wobei die Verstärkungen der Sohle und der Hoch ferse so breit gehalten sind, dass deren Längs kanten ganz oder teilweise bis zu einem eine Mehrzahl von Maschen über den innern Fersen ecken liegenden Maschenstäbchen vordringen, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite dieser Verstärkungen der Sohle und der Hochferse mit einander zugekehrten Grenzlinien (16, 17) nach den Fersenwinkeln zu abnimmt, wobei die Grenzlinien (16, 17) auf der den Fersen winkeln zugekehrten Seite ungefähr in die Fersenwinkel bezw. die innern Ecken der Ferse münden.
CH171690D 1932-09-30 1933-09-14 Strumpf mit verstärkten Fussteilen. CH171690A (de)

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