CH171738A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier.

Info

Publication number
CH171738A
CH171738A CH171738DA CH171738A CH 171738 A CH171738 A CH 171738A CH 171738D A CH171738D A CH 171738DA CH 171738 A CH171738 A CH 171738A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
paper web
dependent
tools
upsetting
ram
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dr Rosenfeld
Original Assignee
Hermann Dr Rosenfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Dr Rosenfeld filed Critical Hermann Dr Rosenfeld
Publication of CH171738A publication Critical patent/CH171738A/de

Links

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


      Yerfahren    und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier.    Gegenstand der Erfindung ist ein     Ver-          fabren    zur Herstellung von längsgekrepptem       Papier    und eine Vorrichtung zur Durchfüh  rung dieses Verfahrens.  



  Das Verfahren nach der Erfindung kann  für sich allein     angewendet    werden, so dass  das nach ihm behandelte Papier nur eine       Längskreppung    aufweist; es kann jedoch       auch    zusammen mit einem der üblichen Ver  fahren zur Herstellung von quergekrepptem  Papier angewendet werden,     @o    dass das Papier       ini    Endzustand sowohl eine     Längskreppung,           < il    s auch eine     Querkreppung    aufweist.

   Dieses       Papier    zeichnet sich gegenüber einem Papier,       das    nur in einer Richtung     gekreppt    ist, da  durch aus,     da.ss    es nach allen Richtungen       dehnbar    ist, und<B>es</B> ist daher für     Verwen-.          dungszweeke        geeignet,    für die die bekannten,  nur in einer Richtung gekreppten Papiere  wegen ihrer ungenügenden     Dehnfähigkeit     nicht in Frage kamen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be-    steht darin, dass das Zusammenschieben der  Papierbahn stufenweise parallel zur Ebene  der Papierbahn erfolgt. Dabei kann die Er  zeugung der Falten von einem oder beiden  Rändern der Bahn aus über die ganze Breite  fortgesetzt werden, oder es kann umgekehrt  von innen nach den beiden Rändern zu vor  gegangen werden.  



  Die     Fig.    1 bis     4-    der Zeichnung erläutern  schematisch Ausführungsbeispiele des Ver  fahrens.  



       Fig.    1 zeigt, wie die Papierbahn P wäh  rend der einzelnen Arbeitsstufen I,     II,        III,     IV usw. allmählich bearbeitet wird. In der  ersten Stufe I entsteht durch ein quer zur  Laufrichtung der Papierbahn bewegtes       Stauchwerkzeug        l    und durch einen mit ihm  zusammenwirkenden Gegenhalt 2 am äussern  Rande eine Längsfalte     h    in der Papierbahn.  Dabei wird die Bahn um den Betrag d ver  schmälert. In der zweiten :Stufe wird in der  gleichen Weise wie vorher eine zweite Falte           l2    erzeugt, die jedoch etwas weiter innen liegt  als die erste Falte.

   Auch hier findet wieder  um eine Verschmälerung der Papierbahn um  den Betrag d statt, so dass die Gesamtver  schmälerung nunmehr = 2' d ist. Die erste  Falte     h    ist somit auch um den Betrag<I>d</I>  nach innen gerückt. In der     dritten    und vier  ten Stufe wird die Erzeugung von Längs  falten     l3    und     Z4    nach innen zu fortgesetzt, bis  schliesslich in der     raten        Stufen    Längsfalten  erzeugt und die Papierbahn in der gewünsch  ten Breite längsgekreppt ist. Dabei ist die  Bahn um den Betrag     nd    insgesamt ver  schmälert worden.  



  Wenn das Papier beispielsweise ursprüng  lich eine Breite     von.    100' cm hat, so wird es  in der ersten Bearbeitungsstufe auf 99 cm,  in der zweiten Stufe auf 9,8 cm und fort  laufend immer stossweise bis zur gewünschten  Endbreite verschmälert.  



  Die Bildung der Längsfalten kann jedoch  auch mit andern Mitteln erfolgen. Es ist auch  möglich, dass statt der mechanischen     Mittel          pneumatische    Mittel vorgesehen werden.  



  Die     Fig.    2 ist eine schematische Drauf  sicht auf eine nach dem Verfahren der     Fig.    1  gekreppte Papierbahn, und es ist deutlich  erkennbar, wie die     greppung    der Bahn all  mählich und stufenweise vom einen Rande  über die ganze Breite der Bahn sich fortsetzt.       Die    Angriffsstellen -der     Stauchwerkzeuge    Z  und ihrer zugehörigen Gegenhaltungen sind  durch gerade Linien angedeutet. Sie setzen  sich zu einer sich über die Papierbahn er  streckenden, gebrochenen Linie zusammen.  



  Man kann jedoch auch die Erzeugung der  Falten,     statt    vom einen Rande von beiden  Rändern gleichzeitig aus vornehmen.  



  Auch kann man,     statt    mit der Erzeugung  am Rande oder an beiden Rändern zu be  ginnen, etwa in der Mitte anfangen und von       dcrt    aus nach den Rändern fortschreiten,     wie     es in     Fig.    3 dargestellt ist.  



  Eine weitere Möglichkeit ist es, dass man  mit einem Mal nicht nur eine Längsfalte 1,       sondern    eine aus einigen Längsfalten be  stehende Gruppe erzeugt, wie dies in     Fig.    4  dargestellt ist, und dadurch     clie    Zeit, die zur         Kreppung    einer Papierbahn von     bestimmter     Breite benötigt wird, abkürzt.  



  Bei den bisher beschriebenen Ausfüh  rungsformen des Verfahrens wird in ein- und  derselben Querlinie der Papierbahn immer  nur eine Falte oder eine Faltengruppe er  zeugt, und es ist dementsprechend in einer  solchen Querlinie auch nur ein einziges       Stauchwerkzeug        bezw.    eine Gruppe von       Stauchwerkzeugen    vorhanden.  



  Man kann aber auch in ein- und derselben  Querlinie der Papierbahn eine grössere An  zahl von Falten oder Faltengruppen er  zeugen, sofern man die Erzeugung der ein  zelnen Falten     bezw.    Faltengruppen in der  selben Querlinie nacheinander vornimmt. Man   ordnet dann in einer Querlinie der Papier  bahn     Stauchwerkzeuge    oder Gruppen von       Stauchwerkzeugen    in grösserer Zahl     an.     bringt diese aber nicht gleichzeitig,     sondern          nacheinander    zur Einwirkung auf die Papier  bahn,

   so dass auch in diesem Falle die Er  zeugung der Längsfalten oder     Längsfa.lten-          gruppen    nacheinander geschieht und stufen  weise fortgesetzt wird, wie dies in     Fig.    2a  wiedergegeben ist.  



  Es sind hier in einer Querlinie der Papier  bahn jedesmal fünf     Stauchwerkzeuge    vor  handen, und es werden dementsprechend  nacheinander in ein- und derselben Querlinie  fünf     Längsfalten        l'a    bis     l'e    erzeugt. - Selbst  verständlich kann die Anzahl der Längs  falten noch grösser gewählt werden, und es  können statt einzelner Längsfalten auch  Gruppen von Längsfalten mit einem Mal er  zeugt werden,     wie    es in     Fig.    4 wiedergegeben  ist.  



  Es wird beim Schema der     Fig.    2a zuerst  die Längsfalte     lla,    alsdann die Längsfalte     d'b     und schliesslich die Längsfalte     l'e    erzeugt, so  dass diese Längsfalten nicht gleichzeitig.  sondern nacheinander entstehen. Da. also in  einer Querlinie mehrere Falten nacheinander  gebildet werden, beträgt die Verschmälerung  5d in jeder einzelnen Stufe I bis IV usw.  Wenn die Papierbahn eine Breite von bei  spielsweise 100 cm hat, so wird sie in der  ersten     Stufe    auf 95 cm, in der zweiten Stufe      auf 90 cm, in der dritten Stufe auf 85     ein     usw. verschmälert.  



  Die     Stauchung    der Papierbahn zur Her  stellung der     Längskreppung    kann sowohl bei  ihrem     Stillstand    als auch bei ihrer Bewegung  erfolgen. Im letzteren Falle kann sie un  mittelbar im     Anschluss    an die Erzeugung der  Papierbahn auf der Papiermaschine vorge  nommen  -erden, wenn die Papiermasse noch  feucht ist.  



  Es ist. auch möglich, gemusterte     Krep-          pungen    zu erzeugen, indem man die Stau  chungen der Papierbahn an einzelnen Stellen  nach einem bestimmten Plan     auslässt.     



  Die     Vorrichtung    gemäss der Erfindung       zur    Durchführung des Verfahrens besitzt       Stauch-#verkzeuge,    welche derart geführt und       angetrieben    werden, dass sie nacheinander in  Eingriff mit der Papierbahn gebracht und  quer zur Längsrichtung der Bahn hin und  her bewegt werden.  



  In den Zeichnungen sind mehrere     Vor-          riclitungen    zur Durchführung des Verfahrens       beispielsweise    dargestellt.  



  Die     Fig.    5 bis 9 zeigen eine erste Aus  führungsform einer Maschine zur Herstellung       voll    längsgekrepptem Papier, und zwar zeigt       Fig.    5 in der linken Hälfte eine Seiten  ansieht der Maschine von B     (Fig.    6) aus  gesehen, mit der     Stösselanordnung    im Schnitt,  und in der rechten     Hälf        ;

  -e,    eine Seitenansicht  von C     (Fig.    6) aus gesellen,       Fig.    6 eine Draufsicht auf die Maschine  nach     Fig.    5, bei der einzelne Teile wegge  brochen sind, um die darunter liegenden Teile       zit    zeigen,       Fi-,.    7 in der linken Hälfte einen Schnitt  durch die Maschine in     R.iehtung    der Linie       E-F    der     Fig.    5 und in der rechten Hälfte       einen    Schnitt durch den am Ende der Na  schine befindlichen Antrieb, gegen D     (Fig.    6)       gesellen,

            Fi-.    8 eine Teilansicht des Antriebes der  Maschine nach     Fig.    5,       Fig.    9 ein Diagramm, das im Schema die  Bewegung der     Stauchwerkzeuge    beim An  trieb nach     Fig.    7 wiedergibt;

   die         Fig.    10 bis 13 sind Einzeldarstellungen  einer etwas abgeänderten Ausführungsform  der Maschine nach     Fig.    5 bis 9, und zwar  zeigt       Fig.    10 einen der     Fig.    7 entsprechenden  Teilschnitt,       Fig.    11 einen Schnitt in Richtung der  Linie     G-H    der     Fig.    10,       Fig.    12 einen Schnitt durch den Tisch  (rechte Seite der Figur) der     Fig.    10 und       seinen    Antrieb (linke Seite),       Fig.    13 ein Diagramm,

   das im Schema  die Bewegung der     Stauchwerkzeuge    beim  Antrieb nach     Fig.    10 wiedergibt; die       Fig.    14 und 15 zeigen eine weitere Aus  führungsform einer     Maschine    zum     Längs-          kreppen    von Papierbahnen, und zwar zeigt       Fig.    1.4 eine Seitenansicht der Maschine,       Fig.    15 einen     Schnitt    in Richtung der  Linie     I-K    der     Fig.    14.  



  Die in den     Fig.    5 bis 7     wiedergegebene     Maschine zum Längskreppen von Papier ruht  auf einem Gestell 1, das in bekannter Weise  verankert sein kann. Das Gestell     wird    in  der Mitte und an seinem     obern    Ende von  Querbalken     2'    durchzogen, auf denen Längs  balken 3 ruhen.  



  Diese Längsbalken bilden die     obern    und  untern Auflager für ein Transportband 4,  das sich aus einzelnen     Querplatten    5 zu  sammensetzt. Über dieses     Transportband     läuft die Papierbahn P, die längsgekreppt  werden soll und die der Maschine von aussen  durch     beliebige,    hier nicht dargestellte Mittel  zugeführt wird, z. B. von einer Papier  maschine her. Das Transportband kann auch,  statt aus     Querplatten    zu bestehen, eine andere  Ausführungsform haben.

   Der Antrieb des       Transportbandes    geschieht durch ein Paar       Isettenrä,der    6, die an ihrem äussern Rande  mit einer Innenverzahnung 7 versehen sind       (Fig.    7). Die Innenverzahnung wird von       einem        Ritzel    8 angetrieben     (Fig.    7 und 8),  das auf einer Welle 9 zusammen mit einem  Schraubenrad 10 sitzt.

   Das Schraubenrad 10  steht in Eingriff mit einem weitem Schrau  benrad 11, das auf einer sieh längs über die  Maschine     erstreckenden    Welle 12 sitzt     (Fig.         6 bis 8).     Diese    Welle endigt an dem dem       Schraubenrad    11 abgekehrten Ende in einer  Kupplung 13, die mit der hier nicht darge  stellten     beliebigen    Kraftquelle der Maschine,       etwa    mit einem Elektromotor oder einer Rie  menscheibe, verbunden ist. Das Transport  band 4 wird dann über die hier beschriebe  nen Glieder 6 bis 13 an seinem in     Fig.    5  rechten Ende angetrieben, an seinem in     Fig.    5  linken Ende läuft es über lose Kettenräder  14.  



  Auf der Welle 12 sitzt eine sich nahezu  über die ganze Länge der Maschine er  streckende Hülse 15 fest, die eine Schrauben  verzahnung hat. Diese Schraubenverzahnung  treibt eine Reihe kleiner     Schraubenräder    16  an, die sich an den Enden von     Förderwalzen     17 befinden. Diese Förderwalzen erstrecken  sich in grosser Zahl quer über die Maschine  und sind an ihrem einen Ende     achsial        unver-          schiebbar    in einem ihnen gemeinsamen Bal  ken 18 gelagert. Diese Förderwalzen 17  laufen alle     gleichzeitig        um,    während das  Transportband 4 sich durch die Maschine be  wegt.

   Die Papierbahn P     wird    zwischen diesen  Walzen und 'dem Transportband eingeführt  und von diesen Teilen gemeinsam     selbsttätig     durch die ganze Maschine vorgeschoben.  



  Aus     Fig.    6 ist ersichtlich, dass die     Förder-          walzen    17 verschieden lang sind, und zwar  nimmt die Länge der Walzen von dem linken  Ende der Maschine, an dem die Papierbahn  einläuft, bis zum rechten Ende, an dem die  Papierbahn die Maschine verlässt,     -stetig    um  gleiche Beträge ab, so dass die auf der Ma  schine liegenden Enden der Förderwalzen,  von oben gesehen, eine stufenförmig ge  brochene Linie bilden.  



       Unmittelbar    gegenüber jeder Förderwalze  17 ist ein     Stauchwerkzeug    angeordnet, das  im dargestellten Ausführungsbeispiel durch  einen     .Stössel    19 verkörpert wird. Die Enden  der Stössel liegen also ebenso wie die Enden  der Förderwalzen in einer     stufenförmig    ge  brochenen Linie, die diagonal über die Ma  schine verläuft. Jeder dieser Stössel dient zur  Bildung einer Längsfalte in der Papierbahn  P und wird zu diesem Zweck quer zu ihrer         Vorschubrichtung    bewegt. Dabei schiebt er  das unmittelbar vor ihm liegende Stück der  Papierbahn durch seinen     scharfkantig    ausge  bildeten Rand 20 vor sich.

   Die Enden 21 der  Förderwalzen verhindern, dass sich diese Be  wegung über die ganze Breite der Papierbahn  fortpflanzt und bewirken dadurch eine Stau  ung des zwischen ihnen und dem Rand 20 des  Stössels eingeschlossenen Teils der Papier  bahn, also eine     Stauchung    oder Falten  bildung. Nach dieser Faltenbildung kehrt der  Stössel 19 wieder in seine Anfangslage zu  rück, ohne dabei jedoch die Papierbahn be  rühren zu dürfen, um nicht die Falte, die  vorher gebildet worden war, zu zerstören.

   Es  findet also eine dauernde Hin- und     Herbewe-          gung    der Stössel 19 quer zur Papierbahn statt,  wobei die Bewegung in einer     parallelogramm-          artigen    Bahn verläuft, da der Rückgang der  Stössel oberhalb des Hinganges erfolgen muss,  wie dies das Diagramm der     Fig.    9 zeigt.  



  Die     Steuerung    der     Stösselbewegung    er  folgt- durch Nocken 22, 22', die auf einer  Walze 23 angeordnet sind. Die Walze trägt  an ihrem einen Ende eine Kupplung 24 zum  Anschluss an eine beliebige hier nicht dar  gestellte Kraftquelle, die die     Nockenwalze     dauernd in Umdrehung versetzt.  



  Die Nocken 2.2 und 22' sind abwechselnd  angeordnet und dienen zur Steuerung der       wagrechten    und der senkrechten     Stösselbe-          wegung.     



  Die Steuerung der     wagrechten    Bewegung  erfolgt durch zweiarmige Hebel 2.5, die auf  einer gemeinsamen Welle 26 gelagert sind  und an ihrem einen Ende eine die Nocken  überlaufende Rolle 27 und an ihrem andern  Ende einen sich gegen die Enden der Stössel  1-9 anlegenden Arm 28 tragen     (Fig.    7). Wenn  eine der Rollen 2.7 auf einen der Nocken 22  auftrifft, so wird der Steuerhebel 25, in     Fig.    7  zu sehen, im Gegensinne des Uhrzeigers     ver-          schwenkt    und drückt dabei den Stössel 19  unter Bildung einer Falte in der Papierbahn  entgegen der Wirkung einer Feder 29 nach  innen.

   Wenn die Rolle von dem Nocken über  laufen ist, so kehrt der -Stössel 19 und der      Steuerhebel 25     unter    der Wirkung der Feder  29 in seine Ruhelage zurück. Vorher ist je  doch der Stössel 19 angehoben worden. Zu  diesem Zwecke ist jeder der Stössel 19 in  einer Führung 30 gelagert, die mittelst eines  aufwärts gerichteten Zapfens 31 in einem  sich über die Längsrichtung der Maschine  erstreckenden Balken 32 auf- und abwärts     be-          weglieh        angebracht    ist. Auf dem Zapfen 31  liegen die Arme 33 von Steuerhebeln 34 auf,  die gleichfalls um die Welle:? 6 drehbar gelagert  sind und Rollen     3!5    haben, mit denen sie die       Nocken    22' überlaufen.

   Wenn eine Rolle 35  auf einen Nocken 22' auftrifft, so wird der       Steuerhebel    34, in der     Fig.    gesehen, im  Sinne des Uhrzeigers bewegt und drückt mit  seinen Armen     33    den Zapfen 31 entgegen der  Wirkung einer Feder     36    abwärts, dabei die       Stö        sselführung    30 und den Stössel 19 mit  nehmend. Wenn die Rolle 35 von einem der  Nocken 22' abgeglitten ist, führen diese Teile  unter dem Einfluss der Feder 36 die entgegen  gesetzte Bewegung aus.  



  Die Anordnung der Nocken 22 und 22'  ist so getroffen,     dass    der Stössel 19 die in       Fig.    9  -federgegebene     Para.llelogra.mmbewe-          gung    ausführt.  



  Es ist nicht erforderlich, dass für jeden  Stössel auf der Walze     23    besondere Nocken  vorgesehen sind, sondern man kann mehrere  Stössel gleichzeitig von einem einzigen       Nocken        arts    steuern. Hierfür ist es nur not  wendig, dass die Arme 28 und     33    genügend  breit gemacht werden, wie dies links und  rechts in     Fig.    5 zu sehen ist, wo je vier Stössel       bezw.        fitösselführungen    von ein- und dem  selben Nocken gesteuert werden.  



  Um die Papierbahn P bequem einführen  zu können, ist es zweckmässig, die Stössel  hochzuklappen. Zu diesem Zweck sind die  Steuerwelle 26 und der Balken 32 an ihren  beiden Enden in Drehschildern 37 gelagert,  die mittelst Augen 3-8     (Fig.    6) um die Lager  der Nockenwelle 23     seh-tvenkbar    sind. Die ge  samten Stössel nebst. ihren Steuerorganen kön  nen auf diese Weise mit einem Mal durch       Verschwenkung    um die     Noekenwalze    23 an  gehoben werden, so dass der Tisch von den    Stösseln freigegeben ist. Gegebenenfalls kön  nen auch die Förderwalzen 17 von der Papier  bahn entfernt werden, etwa dadurch, dass der  Lagerbalken 18 angehoben ist, jedoch ist dies  nicht     unbedingt    erforderlich.  



  Die     Wirkungsweise    der Maschine ergibt  sich ohne weiters aus dem vorstehenden. Die  Papierbahn wird links in die Maschine ein  geführt und von dem Transportband 4 und  den     Förderwalzen    17 allmählich über die  ganze Maschine gezogen. Dabei gelangen die  Stössel 19 in der oben geschilderten Weise  zur Einwirkung. Jeder Stössel erzeugt eine  Längsfalte und verschmälert dadurch die  Papierbahn um einen bestimmten Betrag. Da  die Stössel stufenweise nebeneinander ange  ordnet sind, so liegen die von ihnen erzeugten  Falten ebenfalls nebeneinander auf der  Papierbahn, d. h. neben der ersten Falte wird  die zweite, neben der zweiten die dritte usw.  gebildet, bis die Papierbahn auf ihrer ganzen  Breite mit Falten versehen ist.  



  In den     Fig.    14 bis 13 ist eine etwas ab  geänderte Ausführungsform der in den     Fig.     4 bis 9 dargestellten Maschine wiedergegeben.  Die Abänderungen beziehen sich auf die  Steuerung der     Stössel    und den Antrieb der  Förderwalzen.  



  Der Antrieb der Stössel erfolgt bei der  Ausführungsform nach den     Fig.    10 bis 13  ohne Anwendung von Federn, ist also  vollkommen zwangsläufig.  



  Im einzelnen besteht er darin, dass auf der       Nockenwalze    23     Noekenscheiben    22. und 22'       aufgekeilt    sind, die den Stösseln eine wag  rechte und senkrechte Bewegung erteilen. Die       Nockenscheibe    2.2 für die     wagrechte    Bewegung  läuft zwischen zwei aufrechten Schienen 40,  die N     oekenscheibe    22' für die senkrechte Be  wegung zwischen zwei flach liegenden Füh  rungsschienen 41. Die     Schienen    40, 41 setzen  sich zu einem Kasten zusammen, an den sieh  unten die Steuerhebel 42 für die :Stössel 19  anschliessen.

   Für jeden Stössel ist beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel ein Steuer  hebel vorgesehen, dagegen ist es nicht not  wendig, dass für jeden     Steuerhebel    besondere  Nocken vorhanden sind, vielmehr können      ebenso, wie es bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    4 bis 9 der Fall ist, mehrere  Stössel von     einem        gemeinsamen    Nocken aus  bewegt werden.  



  Jeder Steuerhebel     42,    ist in einer verstell  baren Führung 43     (Fig.    10 und 11) drehbar  gelagert. Die Verstellung der Führungen 43  geschieht     mittelst    Spindeln 44, die in  Schlitzen 45 einer sich über die Länge der  Maschine erstreckenden Leiste 46 auf- und       abbewegbar    und mittelst     Muttern    47 fest  klemmbar sind. Durch Änderung der Höhe  der     Führung    43 wird der Anschlag des  Steuerhebels 42- und damit der Hub des  Stössels 19     geändert.     



  Die     Fig.    13 stellt ein Diagramm der Be  wegung des Stössels dar, wie sie durch die  Nocken 22     und    2,2' der     Fig.    10 erzielt wird.  Die     Änderung    der Höhenlage der Führung  43 ergibt eine     Änderung    der Strecken a,     b     und     c,    d in diesem Diagramm.

   Der Stössel 19  ist     ebenso    wie bei dem vorher beschriebenen  Ausführungsbeispiel an seinem Stirnende       mit    einem scharfen Rand 20 zur     Stauchung     der Papierbahn versehen und an seinem rück  wärtigen Ende in einer Hülse 48 gelagert, die  ihrerseits durch den Stift 49 am untern Ende  des Steuerhebels 42 drehbar angeordnet ist.  Eine sieh gegen eine Schelle 50 stützende  und mittelst einer Schraube 51     nachstellbare     Feder 52 ist     bestrebt,    die     Stösselhülse    48 und  damit auch den Stössel abwärts zu drücken.  Vor der     Strösselhülse    48 ist ein Gummipuffer  53 angeordnet.

   Die federnde Lagerung der       Stösselhülse    zusammen mit dem Gummipuffer  ergibt .die Möglichkeit, dass sich der Stössel  selbsttätig     Papierbahnen    verschiedener Stärke  anpasst.  



  Die     Förderwalzen    17 sind ebenso wie  beim     vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiel  an ihrem den Stösseln zugekehrten Ende mit       bundartigen    Verdickungen 21 versehen, die  als Gegenlager für die in der Papierbahn  durch den     Stösselhub    hervorgerufenen Längs  falten dienen.

   Der Antrieb der Förderwalzen  17 geschieht nicht durch Schraubenräder und  eine gemeinsame Schraubenwelle wie beim  vorhergehenden Ausführungsbeispiel, sondern    über     Ritzel    54 und eine     zahnstangenähnliche          Verzahnung    5,5     (Fit-n-    12), die am Rande des  Transportbandes 4 angebracht     ist.    Das Trans  portband wird durch eine Kette 56 ange  trieben.  



  Im übrigen ist die Wirkungsweise dieser  Maschine die gleiche wie die     vorbeschriebene.     Auch hier haben die Stössel 19 und die  Förderwalzen 17 verschiedene Länge und  bilden eine sich diagonal über die Maschine  erstreckende abgestufte Linie, wie es die       Fig.    6 in Draufsicht zeigt. Es wird also auch  hier auf der Papierbahn bei ihrem Durchlauf  durch die Maschine nacheinander Falte nach  Falte gebildet.  



  Wenn man Muster erzeugen will, so     kani:     man sowohl bei der einen als auch bei der  andern Ausführungsform einzelne der Stössel  oder Gruppen von Stösseln verschieden ein  stellen oder ganz ausschalten.  



  Es ist auch möglich, sowohl die eine als  auch die andere der Maschinen in Verbindung  mit Vorrichtungen zur Erzeugung einer       Querkreppung    zu verwenden, so dass die  Papierbahn schliesslich nach beiden Rich  tungen gekreppt ist und das fertige     Produkt     eine sehr hohe Dehnbarkeit hat.  



  In den     Fig.    14 und 15 ist eine Maschine  dargestellt, bei der ebenfalls in der Papier  bahn Falte nach Falte erzeugt wird, wenn  auch auf der gleichen Höhe der Papierbahn  mehrere     Stauchwerkzeuge    nebeneinander an  geordnet sind. Diese kommen jedoch nicht  gleichzeitig zur Einwirkung, sondern in kur  zen Zeitabständen.  



  Im einzelnen besteht jedes dieser Stauch  werkzeuge aus einem Rad 60, das an seinem  Umfang eine Reihe von Einbuchtungen 61  trägt.     Zwischen    diesen Einbuchtungen ver  bleiben     scharfrandige    Vorsprünge     62.,    mit  denen in im nachstehenden noch zu beschrei  bender Weise das Papier gekreppt wird.  



  Die Scheiben 60 sind, zu Gruppen ver  einigt, auf gemeinsamen Wellen 63 lose an  geordnet und liegen oberhalb der Papierbahn  P. Unterhalb jeder dieser Scheibengruppen  liegen Tragwalzen 64, während zwischen je  zwei Scheibengruppen Förderwalzen 6,5 vor-      besehen sind. Die     Fürderwalzen    liegen nur  am lande der     Papier    bahn auf, damit sie die       Kreppfalten    nicht     flachdrücken    und zerstören.  Unterhalb der Transportwalzen können noch  weitere Transportwalzen<B>66</B>     angeordnet    sein.  Die sämtlichen     Walzen    und Scheiben sind  mit ihren Wellen in dem Rahmen 67 der  Maschine gelagert.

   Ihr Antrieb erfolgt durch  Stirnräder     6b    von einer gemeinsamen Haupt  antriebswelle 69. Jede der Walzen ist     mit     einem solchen Stirnrad versehen, von denen  in     Fig.        1.1    der     Übersichtlichkeit    halber nur  eines dargestellt worden ist. Die Förder  walzen können durch Reibung mitgenommen  werden und brauchen nicht besonders ange  trieben zu sein. Im übrigen kommt es auf die  Art des     Antriebes    der Walzen nicht an.  



  Die Scheiben 60 sind miteinander     durch     Bolzen 70 verbunden, die in     achsialer    Rich  tung verlaufen. Die Bolzen 70 sind an ihrem  einen Ende mit Gewinde versehen und auf       diese        \'eise    starr mit den Scheiben, die sie  an diesem Ende tragen, verbunden. An ihrem  andern Ende sind sie dagegen     achsial    ver  schiebbar gegen die dort gelagerten Seheiben.  Zu diesem Zweck sind die Köpfe 71 der  Bolzen in Vertiefungen 72 der Scheiben ein  gelassen. Es können sich also auch die Schei  ben gegenseitig um die     Entfernung    f, die       zwischen    ihnen gelassen ist, verschieben.  



  Auf jeder -Welle 63 ist neben der äusser  sten Scheibe eine Schiebehülse 73, die eben  falls mittelst Bolzen mit der ihr nächst be  nachbarten Scheibe 60 verbunden ist. Die  Schiebehülse 73 ist durch Keile     7.1    auf Dre  hung mit der Welle 63 verbunden. Sie ist in  einem Ring 7 5 drehbar. jedoch     achsial        unver-          schiebbar,    gelagert. Dieser Ring ist mittelst  Augen 7 6 in einer Gabel 77 schwenkbar, die  in einen Hebel 78 endigt.     Der    Hebel 78 hat  seinen Drehpunkt .in dem am Maschinen  gestell 6 7 angebrachten Lager 79, das von  einer sich über die Maschinenlänge er  streckenden .Stange 80 durchzogen wird.  



  An seinem untern Ende ist der Hebel 78  mit einer     Rolle    81 versehen, die in einer       Kurvenbahn    82 läuft. Die     Kurvenbahn    ist  abwechselnd mit Vorsprüngen 83     und        Ver,            tiefungen        8.1    versehen, so     da13    die Rolle 81  und damit auch der Hebel 1 8 bei einem Um  lauf der Kurvenbahn 82 hin- und her  schwingt. Zu diesem Zweck befinden sich die  Kurvenbahnen 82 auf Scheiben 85, die über  Kegelräder 8,6 von der Hauptwelle 69 her an  getrieben werden.

   Zur guten Führung der       Uolle    81 ist diese auf beiden Seiten von den  Scheiben 85 umgeben, so     da.B    sie nicht seitlich  herausspringen     kann.    Die     Pendelbewegungen     des Hebels 7 8 werden über die Gabel 7 7 auf  den Ring 75 und von diesem auf die Schiebe  hülse 73 übertragen, die ihrerseits die Schei  ben,60 hin- und herbewegt.  



  Im einzelnen gehen die Bewegungen wie  folgt von statten:  Wenn die Schiebehülse 73 in F     ig.    15 nach  rechts geht, so     nimmt    sie über die Bolzen 70  die ihr nächst benachbarte Scheibe 60 mit,  diese wiederum die ihr nächst liegende  Scheibe     usf.,    so dass der ganze Scheibensatz,  der auf der Welle 63     achsial    verschiebbar  sitzt, in einem Zuge nach rechts geht.

   In dem  Augenblick, in dem die Schiebehülse 73 und  die mit ihr verschraubte Endscheibe<B>60</B> in  folge des     Aufhörens    der Pendelbewegungen  zum Stillstand kommt, bleiben jedoch die  übrigen Scheiben 60 noch nicht stehen, son  dern     bewegen    sich infolge ihrer Trägheit,  noch so weit nach rechts, wie es der Ab  stand f zwischen der nächsten Scheibe ge  stattet. Erst wenn die beiden Stirnenden  zweier Scheiben nebeneinander angeschlagen  sind, hört die Bewegung auf. Diese Bewe  gung pflanzt sich nacheinander von rechts  nach links durch den ganzen Satz der Schei  ben fort. Der Bewegungsvorgang ist ähnlich  wie bei einem Eisenbahnzug, dessen vorder  ster Wagen gegen ein Hindernis auffährt  und zum Halten kommt.

   Auch hier bewegen  sieh die einzelnen Wagen nacheinander noch  um ein weniges weiter, wie es ihre Kupplung  gestattet, bis ihre Puffer zum Aufschlag       kommen.     



  In ähnlicher Weise findet der Rückgang  der     Scheiben    60 nach links statt. Auch hier  gehen die Scheiben 60 zunächst als Ganzes  zurück. Wenn jedoch die Schiebehülse 73      und die mit ihr verbundene     Endscheibe    60  am Ende der Bewegung angelangt sind, so  setzen die übrigen     Scheiben    diese     Bewegung     infolge ihrer Trägheit noch soweit fort, bis  die Köpfe 71 der Schrauben auf den     Boden     der     Ausnehmungen    72 zur Anlage kommen.  Auch dies geschieht bei den einzelnen Schei  ben nacheinander. Am Ende der Rückbewe  gung haben daher alle Scheiben den gleichen  Abstand     f    voneinander wie beim Beginn der  Hinbewegung.  



  Es     ist    deshalb wichtig, dass die Scheiben  60 nacheinander und nicht gleichzeitig be  wegt werden, weil dadurch erreicht wird,  dass auch die Kreppfalten nacheinander ge  bildet werden. Die Kreppfalten entstehen  hier dadurch, dass die Vorsprünge 62 der  Scheiben 60 die Papierbahn P vor sich her  schieben und stauchen. Das Stauchen findet  jedoch nur in dem Zeitpunkt statt, in dem  die nächst vordere Scheibe stillsteht. Da der  Stillstand der einzelnen Scheiben sich nach  einander einstellt, so erfolgt auch die Bildung  der Kreppfalten     nacheinander.    Die Scheiben  60 bilden dabei auf ihrer Rückseite das       Widerlager    für die jeweils hinter ihnen lie  gende Kreppfalte.

   Zu beachten ist, dass sich  diese     Widerlager    nicht dicht gegenüber den       Stauchwerkzeugen    befinden, sondern in  einigem Abstand.  



  Bei der Rückbewegung der Scheiben 60  sind infolge ihrer Drehung nicht mehr ihre  Vorsprünge 62, sondern ihre Einbuchtungen  61 über der Papierbahn. Folglich sind sie  ausser Fühlung mit dieser und zerstören bei  ihrem Rückgang nicht die Kreppfalten, die  sie-vorher gebildet haben. Voraussetzung da  für ist selbstverständlich, dass die Drehge  schwindigkeit der Scheiben 60 und die Hub  geschwindigkeit des Hebels 78 und der  Schiebehülse 73 passend aufeinander abge  stimmt sind. Dies lässt sich jedoch stets ohne       Schwierigkeiten    erreichen.  



  Um zu erreichen, dass die Papierbahn eine  dichtere     Kreppung    erhält als durch die  immerhin ziemlich weit auseinander liegen  den Scheiben 60 einer Reihe, werden mehrere  Reihen derartiger Scheiben hintereinander    auf der gleichen Maschine angeordnet, wie in       Fig.    14 ersichtlich und gegen die Scheiben  der übrigen Reihen versetzt, so dass, von oben  gesehen, auch hier wieder die     Stauchwerk-          zeuge    verschiedener Reihen in einer stufen  förmig gebrochenen Linie angeordnet sind.  



  Jede Reihe der Scheiben sitzt auf einer  Welle 63 und erhält in gleicher Weise wie       vorbeschrieben    ihren Antrieb, so dass ebenso  viele Steuerhebel 78 und Kurvenscheiben 85  wie Wellen 63 vorhanden sind.  



  Statt der Bolzen 70 kann die Verbindung  der beiden Scheiben auch durch elastische       Mittel,    z. B. durch Schraubenfedern, erfolgen.  Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die  gleiche, so     da.ss    sich eine nähere     Beschreibun,),     erübrigt.

Claims (1)

  1. PATEN T ANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von längsge- kreppten Papieren durch Zusammenschieben der Papierbahn quer zu ihrer Längsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammen schieben der Papierbahn stufenweise parallel zur Ebene der Papierbahn erfolgt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig nur auf einer Stelle der Papierbahn die Faltenbildung bewirkt wird, so dass die Papierbahn schrittweise schmaler ge macht wird, bis sie auf ihrer ganzen Breite mit Falten versehen ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Zusammenschieben der Papierbahn vom Rande der Bahn nach innen zu vor sich geht. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass dass Zusammenschieben der Papierbahn von innen nach dem Rande zu vor sich geht. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass an mehreren Stellen der Breite der Papierbahn nach- einander mit der Faltenbildung begonnen wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Papier bahn auch einer Querkrepplung unter worfen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zusam menschieben der Papierbahn quer zu ihrer Längsrichtung erfolgt, während die Papierbahn feucht ist.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Stauchwerkzeuge vorge sehen sind, welche derart geführt und ange trieben werden, da.ss sie nacheinander in Ein griff mit der Papierbahn gebracht und quer zur Längsrichtung der Bahn hin und her be wegt werden. UN TERANSPRüCHE 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Füh rungen für die Werkzeuge derart ange ordnet sind, dass die Stauchwerkzeuge ihre Bewegung in der einen Richtung unter Berührung der Papierbahn und in der andern Richtung ohne Berührung der Papierbahn ausführen. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Lager und Führungen der die Längskreppung bewirkenden Stauch werkzeuge an solchen Stellen der Papierbahn vorgesehen sind, dass die Angriffsstellen der Stauchwerkzeuge die einzelnen Stufen einer sich schräg über die Papierbahn erstreckenden stufenför mig gebrochenen Linie darstellen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 und -8, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Stauchwerkzeug aus einem senkrecht zur Laufrichtung der Papierbahn bewegbaren Stössel und einem festen Gegenhalt für den Stössel besteht. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stössel verschiedene Länge haben, dergestalt, dass ihre Enden auf einer stufenförmig gebrochenen Linie liegen.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stössel parallel zur Ebene der Papierbahn bewegbar sind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauchwerkzeuge auf der Oberseite eines umlaufenden Förderbandes angeordnet sind, über das die Papierbahn gezogen wird. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7, 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die :Stauchwerkzeuge umlaufende Förderwalzen besitzen, die oberhalb der Papierbahn angeordnet sind und welche die Papierbahn vorschieben. 1.1. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gegenhalt für die Stössel an den Enden der Förderwalzen angeordnet ist. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass mit den beweglich ge lagerten Führungseinrichtungen für die Stössel Nocken zusammenarbeiten, die auf einer gemeinsamen Walze angeordnet sind und die Stössel mit ihren Führungen in vorbestimmten Zeitabständen von der Papierbahn abheben. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nockenwalze sowie die Stössel und ihr Antriebsgestänge klappbar im Maschinenrahmen gelagert sind.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 7 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stössel in ihren Führungen federnd gelagert sind. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch: II und Unteransprüchen 7 bis 17, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Grösse des Stössel hubes einstellbar ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II und 'Unteransprüchen 7 bis 1.8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drehpunkt der Steuerhebel für die Stössel verstellbar ist, um die Grösse des Stösselhubes einregem zu können. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unterasnprüchen 7, 8, 12 und 13, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Förderwalzen durch eine gemein same, sich neben dem Förderband er streckende Schneckenwalze erfolgt. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7, 8, 12 und 13, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Förderwalzen durch eine sich mit dem Förderband bewegende Zahnstange er folgt. 22.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Stauchwerkzeugen in gleicher Höhe der Papierbahn angeordnet sind. 23.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeich net, dass die .Stauchwerkzeuge beweglich gelagert sind, und dass ihre Antriebsein- richtungen ihnen eine derartige Bewe gung erteilen, dass sie zunächst eine ge meinsame Bewegung quer zur Papier bahn ausführen und dann nacheinander sich gegenseitig bewegen, bis sie anein ander anschlagen,
    so dass jedes Stauch werkzeug als--Gegenhalt für die Falten bildung des hinter ihm liegenden Stauch- werkzeuges dient. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 22 und 23, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauehwerkzeuge mit gegenseitigem Abstand auf einer sich quer über die Papierbahn erstreckenden Welle lose verschiebar sitzen und am Ende ihrer Verschiebung quer zur Papier bahn nach und nach-- aufeinander prallen,
    während sie bei der entgegengesetzt ge richteten Querbewegung sich nach und nach voneinander lösen. 25. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 2.2 bis 24, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauchwerkzeuge mit gegenseitigem achsialen Spiel durch Schraubenverbunden sind. 26.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 221 bis 25, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauchwerkzeuge aus umlaufenden Scheiben bestehen, die abwechselnd an ihrem Rand mit Vor sprüngen und Einbuchtungen besetzt und so gesteuert sind, dass bei ihrer Bewegung in der einen Richtung die Vorsprünge und bei ihrer Bewegung in der andern Richtung die Einbuchtungen der Papier bahn zunächst liegen.
    <B>27.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 22 bis 26, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querverschiebung der Stauchwerkzeuge durch eine Kurven steuerung bewirkt wird, die von der gleichen Welle angetrieben wird wie die Scheiben. 28.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2$ bis 27, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Reihen von Stauchwerkzeugen hintereinander in der Papierbahn angeordnet sind, und dass die Stauchwerkzeuge der einen Reihe gegen die der andern Reihe versetzt sind, so dass die Stauchwerkzeuge, von oben ge sehen, mehrere stufenförmig gebrochene Linien bilden.
CH171738D 1931-12-21 1932-12-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier. CH171738A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE171738X 1931-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH171738A true CH171738A (de) 1934-09-15

Family

ID=5689584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH171738D CH171738A (de) 1931-12-21 1932-12-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH171738A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2729605C2 (de) Vorrichtung zum Trennen von Werkstücken von einem Stapel
DE2604101A1 (de) Einrichtung zum verarbeiten von druckprodukten
DE3125370A1 (de) Vorrichtung zum bilden von stapeln aus kontinuierlich, insbesondere in einem schuppenstrom, anfallenden flaechigen erzeugnissen, vorzugsweise druckprodukten
DE2637446C3 (de) Münzenführungseinrichtung mit zwei parallelen Begrenzungsschienen
DE1815493A1 (de) Zufuehrvorrichtung fuer zu stapelnde Bahnsegmente
EP2409939A1 (de) Falt- und Stapel-Anlage für Wellpappebahnen
CH171738A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier.
AT135253B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längsgekrepptem Papier.
DE702004C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von laengs gekrepptem Papier
EP0753386A1 (de) Vorrichtung zum Beschneiden von gefalteten Druckereierzeugnissen, wie Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren und dergleichen
DE2026097B2 (de)
DE1635424A1 (de) Verfahren und Maschine zum Kettenschneiden von Bahnmaterial
CH627211A5 (en) Treadle device for driving the heald frames of a weaving machine
DE971961C (de) Walzenstreckmaschine
DE534526C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen einer Mehrzahl von Zigaretten
DE290813C (de)
DE911213C (de) Vorrichtung zum Trennen der zwischen einem kaemmenden Legsternraederpaare gebildeten Kette von ineinandergefalteten Zigarettenpapierblaettchen zwecks Bildung gleicher Stapel
DE2700033C3 (de) Maschine zum Herstellen einer axial vorgespannten Spirale für die Abdeckung von Maschinenteilen aus einem Band
DE8442C (de) Vorrichtung an Faltenlegemaschinen zur Erzeugung von schrägen Falten
DE2740423A1 (de) Maschine zum stapeln von flachen, weichen gegenstaenden
DE415126C (de) Vorrichtung zum Verschliessen von Konserven- u. dgl. Blechdosen
DE384228C (de) Kopiermaschine zur Bearbeitung von Schriftstuecken und Kopien von verschiedener Laenge
DE3335645C2 (de)
DE286574C (de)
DE503764C (de) Sortiervorrichtung fuer Lochkarten