CH171861A - Elektrische Beleuchtungsanlage. - Google Patents

Elektrische Beleuchtungsanlage.

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CH171861A
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CH
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discharge
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incandescent
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

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  Elektrische Beleuchtungsanlage.    Es ist schon bekannt, bei     Beleuchtungs-          wen    mit in Reihe geschalteten Glüh.-    lumpen parallel zu jeder Glühlampe eine  Reserveglühlampe mit einem Durchschlags  widerstand zu schalten, der in Wirkung tritt,  wenn die ersterwähnte Lampe schadhaft wird.  



  Auch     ist,es    bekannt, die Betriebssicherheit  einer Beleuchtungsanlage, in der eine mit     CTas     oder Dampf     gefüllte    Entladungslampe als  Lichtquelle benutzt wird, dadurch zu ver  grössern, dass eine andere, als     Reserve    dienende  Entladungslampe parallel zu der ersterwähn  ten Entladungslampe geschaltet wird.

   Von  diesen zwei     -unmittelbar    parallel geschalteten  gasgefüllten Entladungslampen brennt näm  lich infolge der negativen     Stromspannungs-          oharakteristik    nur eine.     Diese    Schaltung kann  ohne weiteres auch in bekannten Anlagen  verwendet werden, in denen mehrere Ent  ladungslampen in Reihe geschaltet sind. Die  parallel zu jeder     Entladungslampe    geschaltete       Reserveentladungslampe    dient dann nicht nur  zur Ersetzung der ersterwähnten Lampe,    wenn diese schadhaft wird, sondern auch da  zu, den Stromkreis in diesem Fälle wieder  zu schliessen und zu verhindern, dass die ganze  Anlage ausser Betrieb gesetzt wird.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass, wenn diese  Schaltung bei Beleuchtungsanlagen verwendet  wird, die     Glühkathodenentladungslampen    ent  halten, besondere Nachteile auftreten können,  insofern nämlich, als sich herausgestellt hat,  dass es beim periodischen Einschalten der  Anlage - wie solches bei Beleuchtungs  anlagen natürlich vorkommt - von Zufalls  faktoren abhängt,     welche    der parallel ge  schalteten Entladungslampe zündet.

   Das     eine     Mal zündet die eine, das andere Mal die an  dere, was wahrscheinlich eine Folge von  kleinen     Temperaturunterschieden    der     Glüh-          kathoden    ist.     Demzufolge    kommt es vor, dass,  wenn eine Entladungslampe das Ende ihrer  Lebensdauer erreicht hat und schadhaft wird,  die parallel geschaltete Entladungslampe auch  schon einen grossen Teil ihrer Lebensdauer       hinter    sich hat,     somit    keine richtige Reserve      mehr bildet und gleichfalls schadhaft wird,  bevor ersterwähnte Entladungslampe durch  eine neue ersetzt worden ist.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Be  denken vermieden und die Betriebssicherheit  der Anlage erhöht, indem parallel zu jeder       Glühkathodenentladungslampe    nicht eine  ähnliche Entladungslampe, sondern eine  Glühlampe und ein in     Reihe    mit dieser  Glühlampe liegender Widerstand geschaltet  wird. Der Widerstand lässt bei der normalen,  in der Entladungslampe auftretenden Span  nung keinen oder nahezu keinen Strom durch,       wird    aber durch eine höhere Spannung lei  tend gemacht.

   Wird eine Entladungslampe  in dieser Anlage schadhaft, so dass keine  Entladung stattfinden kann, so wird der pa  rallel zu dieser Entladungslampe liegende  Widerstand infolge der hohen Spannung, die  dann     zwischen    den Enden des Widerstandes  auftritt, leitend, so     dass    der Strom über die  Glühlampe fliessen kann. Diese Glühlampe  tritt dann, aber auch erst dann, an Stelle  der schadhaft gewordenen Entladungslampe.  Hierdurch     wird    die Betriebssicherheit der  Anlage erheblich vergrössert.  



  In vielen Fällen werden die Entladungs  röhren farbiges Licht     ausstrahlen.    Wenn sie  zum Beispiel     Natriumdampf    enthalten, so wird  das ausgesandte Licht gelb gefärbt sein. Vor  zugsweise     wird    nun die parallel zu der Ent  ladungsröhre geschaltete     Glühlampe    mit  einem solchen Filter     ausgestattet,    oder der  Kolben dieser Glühlampe aus solchem Glas       hergestellt,    dass die     .Farbe    des     Lichtes    der  Glühlampe der des durch die Entladungs  röhre ausgesandten Lichtes entspricht.

   Bei       Verwendung    von     Natriumdampfentladungs-          röhren    können die Kolben der Glühlampen  zum Beispiel aus gelbem Glas hergestellt  werden; in diesem Falle bleibt die Farbe der  Beleuchtung beim     Schadhaftwerden    einer  Entladungsröhre     unverändert.     



  Der benutzte Widerstand kann vorteil  haft mit der Glühlampe zusammengebaut  werden. Wenn der Widerstand mit der Glüh  lampe vereinigt     wird,    so kann man vorteil  haft an dem     Glühlampensockel    zwei Metall-    platten befestigen, zwischen denen das Wider  standsmaterial, zum Beispiel Aluminiumoxyd,  angebracht ist, wobei eine dieser Metallplat  ten mit einem der Kontakte der Glühlampe  leitend verbunden ist. Im Gegensatz zu den  bekannten Reihenglühlampen befindet sich  in diesem Falle der Widerstand somit nicht  parallel zu, sondern in Reihe mit dem     Glüh-          draht    -der Lampe.  



  Eine sehr handliche Ausführungsform  eines mit der Glühlampe zusammengebauten  Widerstandes wird erreicht, wenn an dem  zentralen Kontakt der mit einem     Edison-          oder        edisonartigen    Sockel versehenen Glüh  lampe eine Metallscheibe unlösbar befestigt  wird, zum Beispiel durch Löten, an welcher  zwei unter Zwischenfügung des Widerstands  materials aufeinander angeordnete Metall  platten mittelst Zungen befestigt werden.  



  Die Zeichnung betrifft zwei Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung.       Fig.1    und 2 zeigen die Schaltanordnungen  zweier Beleuchtungsanlagen;       F'ig.    3. zeigt eine für Anwendung in einer  Anlage nach     Fig.    1 und 2 geeignete Glüh  lampe und       Fig.    4 und 5 sind eine Seitenansicht  beziehungsweise eine Draufsicht des an der  Glühlampe nach     Fig.    3 befestigten Wider  standes.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 ein     Dreiphasenwechsel-          stromnetz    bezeichnet, aus dem die Gleich  richtervorrichtung 2 gespeist wird. Die Gleich  stromleiter 3 und 4 führen zu einer An  zahl von elektrischen Entladungsröhren 5  mit einer Glühkathode 6 und einer Anode 7.  Die Röhren enthalten     Natriumdampf        und    ein  Edelgas und senden beim Betrieb ein sehr  intensives gelb gefärbtes Licht aus. Die     Ent-          ladungsstreck    en der Röhren, von denen in       Fig.    1. nur zwei dargestellt sind, sind in Reihe  geschaltet.

   Die Glühkathoden 6 werden mit  telst     Transformatoren    8 erhitzt, deren Primär  wicklungen zwischen die an den Transforma  tor 11 angeschlossenen Leiter 9 und 10 pa  rallel geschaltet sind.  



  Parallel zu jeder Entladungsröhre 5 ist  ein Stromzweig geschaltet, in dem ein Wider-      stand 12 von besonderer Beschaffenheit und  eine Glühlampe 13 in Reihe liegen. Der       Widerstand    ist aus einem solchen Stoff her  gestellt, dass er, wenn zwischen der Anode  und der Glühkathode der Entladungsröhre  eine Spannung besteht, die der Zündspannung  der Röhre entspricht oder geringer ist als  sie, praktisch keinen Strom     durchlässt,    aber  bei höherer angelegter Spannung leitend wird.  Der Widerstand kann zum Beispiel aus Alu  miniumoxyd, beziehungsweise aus der     Oxyd-          schichi:    oberflächlich oxydierter Aluminium  platten bestehen.

   Die Beschaffenheit und  Wirkung dieser Widerstände ist aus der  Technik der Serienglühlampen, zum Beispiel  für     Weihnachtsbaumbeleuchtung,    bekannt.    Wenn eine der Entladungsröhren 5 schad  haft wird, so dass keine weitere Entladung in  ihr erfolgt, so wächst die Spannung zwischen  den Enden des Widerstandes 12, welche     pa.-          rallel    zu der schadhaften Lampe geschaltet  ist. Hierdurch wird dieser Widerstand lei  tend und die Glühlampe 13 in Reihe mit  den übrigen Entladungsröhren in Betrieb ge  setzt. In diesem Falle wird somit eine Ent  ladungsröhre durch eine Glühlampe ersetzt.

    In der Regel sind die     Anschaffungskosten     einer solchen Glühlampe geringer als die  einer Entladungsröhre, so dass die stellver  tretende Lichtquelle, die nur als Ersatz für  die Entladungsröhre dient, die Anlage nur  wenig teurer macht. Ausserdem ist die Glüh  lampe als Ersatz besser geeignet als     eine    an  dere Entladungsröhre, da die Glühlampe nicht  mit einer Glühkathode versehen ist, die ge  sondert erhitzt werden muss.  



  Die Entladungsröhren 14 nach     Fig.    2  sind mit     einer    Glühkathode 15 und zwei  Anoden 16 versehen, enthalten ebenfalls Na  triumdampf und Edelgas und werden mit       Wechselstrom    gespeist. Die Anoden sind über  Widerstände 17 mit den Enden der     Sekun-          därtransformatorwicklung    18 verbunden, wäh  rend die     Stromzuführungsleiter    der     Glüh-          kathode    an einige in der Mitte dieser Wick  lung liegende Windungen     angeschlossen    sind.  Die verschiedenen Primärtransformatorwick-         lungen    19 sind miteinander in Reihe ge  schaltet.  



  Die Entladungsröhren sind auch in die  sem Falle durch Widerstände 12 und da  mit in Reihe geschaltete Glühlampen 13 über  brückt. Bei normalem Betrieb der Entladungs  röhren lassen auch in diesem Falle die Wider  stände keinen Strom durch. Bei Störung in  den Entladungsröhren werden sie leitend und  setzen die Glühlampen in Betrieb.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Glühlampe 20  hat eine gewöhnliche Bauart und ist mit  einem     Edisonsockel    versehen. An dem mitt  leren Kontakt 21 ist eine Metallscheibe 22       festgelötet    und auf dieser     Scheibe    ruht der  Widerstand auf, der mit der Glühlampe in  Reihe geschaltet und in den     Fig.    1 und 2  mit 12 bezeichnet ist. Wie insbesondere aus  den     Fig.    4 und 5 hervorgeht, ist dieser Wi  derstand aus zwei Aluminiumplatten 23 und  24 zusammengesetzt, die auf der einander  zugekehrten Seite oxydiert und     miteinander     durch     Kittung    vereinigt sind.

   Die dünne       Aluminiumoxydschicht    bildet den eigent  lichen Widerstand, der beim Anlegen einer  niedrigen Spannung isoliert, aber bei höherer  Spannung leitend wird. Die Platte 24 ist       mit    zwei Zungen 25 versehen, die leicht um  die Metallscheibe 22     gebogen    werden können,  so dass der Widerstand auf einfache Weise  an der Glühlampe befestigt werden kann.  Diese Befestigung ist derart, dass der Wider  stand leicht ausgewechselt werden kann.  



  Es hat sich     übrigens    gezeigt, dass ein  solcher     Aluminiumoxydwiderstand    nicht im  mer ausgewechselt zu werden braucht, wenn  er in Betrieb gewesen ist, das heisst durch eine  relativ hohe Spannung leitend gemacht wor  den ist. Wenn     nämlich    der Strom durch den  Widerstand und die Glühlampe durch Zu  rückdrehen der Lampe unterbrochen wird,  so zeigt es sich in vielen Fällen, dass der  Widerstand nach kurzer Zeit seinen Aus  gangszustand wieder     angenommen    hat und  aufs neue verwendet werden kann. Die in       Fig.    3 angegebene Befestigung des Wider  standes ist nicht nur sehr einfach,     sondern     ermöglicht auch Lampenfassungen von nor-      oraler Bauart zu verwenden.

   Die Glühlampe  mit dem Widerstand kann nämlich auf ge  wöhnliche Weise in die Lampenfassung ein  geschraubt werden.  



  Eine andere geeignete Bauart des Wider  standes wird erreicht, wenn man die Platte       '14        napfförmig    ausbildet und den Durch  messer der Platte 23 kleiner     bemisst,    so dass  sie in die     napfförmige    Platte 24, die an der       innern    Seite mit einer     Widerstandsschicht     versehen wird, eingelegt werden kann. Die  Ränder der Platten können dann     mittelst     einer Isoliermasse miteinander verkittet wer  den, wodurch gleichzeitig ein guter Verschluss  des     Widerstandsstoffes    erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungsanlage für Wegbeleuchtung und dergleichen Zwecke, mit mehreren in Reihe geschalteten, mit gasförmiger Füllung versehenen Glühkathodenentladungslampen, dadurch gekennzeichnet, dass' parallel zu jeder Entladungslampe eine Glühlampe und ein in Reihe mit dieser Glühlampe liegender Wi derstand geschaltet ist, der bei der normalen, in der Entladungslampe auftretenden Span nung praktisch keinen Strom .durchlässt, aber durch eine höhere Spannung leitend gemacht wird. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glüh lampen mit einem solchen Filter versehen sind, dass das durch sie ausgestrahlte Licht die gleiche Farbe wie das durch die Ent ladungslampen ausgesandte Licht auf weist. z. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Glüh lampen mit einer derart gefärbten Wand versehen sind, dass das durch sie aus gestrahlte Licht die gleiche Farbe wie das durch die Entladungslampe ausge sandte Licht aufweist.
    Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand mit der Glühlampe zusammengebaut ist. 4. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, mit einer Glühlampe, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem Lampensockel zwei Metallplatten befestigt sind, zwischen denen sich das Widerstandsmaterial be findet, wobei eine dieser Platten mit einem der Kontakte der Glühlampe leitend ver bunden ist. 5. Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wider standsmaterial Aluminiumoxyd ist. 6.
    Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass' an dem mitt leren Kontakt der mit einem Sockel nach Edisonart versehenen Glühlampe eine Me tallscheibe dauernd befestigt ist, wobei zwei unter Zwischenfügung des Wider standsmaterials aufeinander angebrachte Metallplatten mittelst biegbarer Zungen an der genannten Metallscheibe befestigt sind.
CH171861D 1932-07-02 1933-06-27 Elektrische Beleuchtungsanlage. CH171861A (de)

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